Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in FIA-GT3 ( FIA-GT3 )
Bentley
hat erste Bilder des neuen Continental GT3 der auf der zweiten Modellgeneration des erfolgreichen Vorgängers beruht, veröffentlicht. Der neue Wagen wird ab Mitte 2018 den Kundenteams zur Verfügung stehen und schon zuvor werksseitig im Blancpain GT Serien Endurance Cup und der Intercontinental GT3 Challenge antreten. Das Debüt ist dabei beim BES-Saisonauftakt in Monza vorgesehen. Derzeit läuft bereits ein sechsmonatiges Testprogramm mit dem Auto, das bis zur entgültigen Homologation vor dem Lauf in Monza abgeschlossen werden soll. Den IGTC-Auftakt in Bathurst will man dagegen noch mit dem alten Auto bestreiten.
Der
neue Continental GT3 wurde nach Angaben von Bentley in allen performance-relevanten Bereichen überarbeitet. Der Wagen wird nach wie vor von einem 4l Twin-Turbo V8 angetrieben, der mit einer neuen Trockensumpfschmierung und einer neue Abgas- und Turbo-Anlage ausgestattet wurde. In der ungeboppten Rohversion liegen bis zu 550PS an der Hinterachse an. Mit diesen Rohdaten hofft man die Erfolgsbilanz des alten Bentley Continental GT3 fortschreiben zu können, der bislang weltweit bei 528 Renneinsätzen 120 Podiums und 45 Rennsiege erzielen konnte.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
42
Mannschaften – 11 A6/GT3, 6 991-CUP-Porsche, 8 SP2-Autos, 6 SP3/GT4, 4 TCR, 4 CUP-BMW und 3 A2-Tourenwagen - starten an diesem Wochenende bei der ersten amerikanischen Ausgabe eines Rennens der 24 Stunden-Serie. Die 24h COTA auf dem F1- und WEC-Kurs im texanischen Austin sind das erste Rennen bei dem die niederländische Creventic-Organisation abgesehen von Dubai ausserhalb Europas antritt. Sowohl die gesamtsiegfähige A6-/GT3-Klasse als auch das einheimische nordamerikanische Kontingent wie auch die deutschsprachigen Teams sind dabei in nennenswerter Stärke vertreten:
Unter den
GT3-Teams die um den Gesamtsieg kämpfen werden finden sich u.a. die Porsche-Mannschaften von Herberth Motorsport und Manthey Racing, mit dem aus der VLN Langstreckenmeisterschaft bekannten Porsche #59 von „Steve Smith“, die AMG GT-Teams von Black Falcon, Hofor Racing, IDEC Sport und Rofgo Racing, 2 Car-Collection-Audis und eine Corvette des V8 Racing Teams. Leider nicht dabei sind die ursprünglich gemeldeten beiden Callaway Competition-Corvettes von RWT-Racing und Callaway Competition, sowie ein Aston Martin der mexikanischen De La Torre-Mannschaft (Bild) und ein Lamborghini der Leipert Motorsport-Crew. In der Pro-Klasse treten dabei die Mannschaften von Black Falcon ,
Manthey Racing, IDEC Sport, Rofgo Racing und Herberth Motorsport an.
6 amerikanische und eine mexikanische Mannschaft gehen beim in 2 Abschnitte aufgeteilten Event an den Start. Daneben sind insgesamt 10 deutsche Mannschaften engagiert. Black Falcon ist sowohl mit einem GT3 als auch einem GT4 am Start. Pro Sport Performance startet mit einem CUP-Porsche für die amerikanische Kundencrew die in Austin ihr Heimrennen absolviert. HTP-Motorsport setzt in Kooperation mit der amerikanischen Winward Racing Crew einen weiteren Mercedes AMG GT4 (Foto) ein. Das Team Securtal Sorg Rennsport stellt zudem einen BMW in der CUP-Klasse.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Strakka Racing steigt
in der kommenden Saison von McLaren auf Mercedes um. Die britische Mannschaft von Teambesitzer Nick Leventis wird 2018 mit 3 Mercedes AMG GT sowohl den Blancpain GT Serien Endurance Cup als auch die Intercontinental GT Challenge bestreiten. Dafür bekommt Strakka Racing von Mercedes den Rang eines AMG Performance Teams verliehen. Das Debüt wird die im britischen Silverstone basierte Mannschaft im kommenden Februar im australischen Bathurst absolvieren.
Der Ausstieg aus dem McLaren Programm nach nur einem Jahr ist eine weitere schallende Ohrfeige für den britischen GT3-Hersteller, für den Strakka 2017 als Haupteinsatzteam bis zu 4 McLaren 650S GT3 in der Blancpain GT Serie (Sprint und Endurance) an den Start brachte. Teamdirektor Jay Davenport und Leventris machen auch keinen Hehl daraus, das die mangelnde Zuverlässigkeit der schnellen aber anfälligen McLarens nun den Ausschlag zum Wechsel gab. Das bringt McLaren nun in Zugzwang sich für 2018 ein neues Einsatzteam zumindest in der Blancpain GT Serie suchen zu müssen.
In der intercontinental Challenge wird das Team als Semi-Werkscrew von Mercedes gegen Porsche und die zweimaligen Meister Audi bei 4 Rennen weltweit antreten. Zudem will man die BES 2018 unter die Räder nehmen. Das erste Chassis will man schon diesen Monat in Empfang nehmen. Ende des Jahres soll dann der erste Test erfolgen, bevor im Februar in Bathurst der erste Einsatz für die ex-FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Mannschaft ansteht. Bei den Piloten für die 3 Wagen wird man sowohl auf eigene Stammpiloten wie auch auf Fahrer aus dem AMG Performance Programm zurück greifen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in VdeV Serien
Das
6h Rennen in Estoril, das Finale der VdeV-Endurance GT/Touring/LMP3/PFV-Serie, ist am letzten Samstag mit der erfolgreichen Titelverteidigung der deutsch-polnischen Inter Europol Competition Mannschaft zu Ende gegangen. Jakub Smiechowski Hendrik Still und ihrem Teamkollegen Nikolai Rovigue reichte ein zweiter Platz beim Finallauf um den Titel von Smiechowski und Martin Hippe aus dem Vorjahr für die in Hameln stationierte Mannschaft zu verteidigen. Der Sieg im Rennen ging dabei an das 10s vor dem Meister-Ligier abgewunkenen Duqueine Norma-Duo Lucas Legeret und Nelson Panciatici, die damit zum ersten Mal in der Serie einen Gesamtsieg für Norma holten.
Das Inter-Europol Competition den
2016 im LMP3-Debütjahr errungenen Titel würde verteidigen können, war vor dem Finale alles andere als klar: mit einem Sieg in Magny Cours hatte die Graff Racing Mannschaft mit Eric Troulliet, Franck Gauvin und dem in Estoril durch Sergio Pasian vertretenen Remy Deguffroy die Tabellenführung auf satte 21 Punkte vor dem Finale ausgebaut. Da jedoch das Finale als 6-stündiger Lauf mit doppelter Punktzahl gewertet wurde und zudem ein Streichresultat die über die Saison besser plazierte Graff-Mannschaft härter traf als die Truppe um Teamchef Michael Keese, waren die 21 Punkte Rückstand die sich Inter-Europol aufgrund eines Schaltungsdefekts in Magny Cours eingefangen hatte prinzipiell kein grosses Hindernis.
In Estoril, wo beim Finallauf ständig wechselnde Wetterbedingungen alle Teilnehmer vor grosse Herausforderungen stellten kam die ebenfalls ELMS-erfahrene Graff Racing-Mannschaft nicht in Tritt und musste sich am Ende nur mit dem vierten Platz zufrieden geben.
Damit landete man in der Punkteendabrechnung mit 216 Zählern knappe 2,5 Zähler hinter Inter Europol, die mit Platz 2 218,5 Zähler in der Abschlusstabelle ernteten. Ein Platz mehr für Graff Racing , oder einer weniger für Inter-Europol Competition hätten schon die Differenz bedeutet. Bedanken können sich die neuen Meister Smiechowski und Still (der dank des Streichresultats trotz eines Rennens weniger - Le Castellet - ebenfalls neben Smiechowski als Fahrerchampion 2018 gewertet wird) bei der Norma-Truppe von DB-Autosport und ihrer Piloten Jean Loudovic Foubert, Jaques Wolff und Nicolas Maulini, die ihren Wagen noch zwischen die beiden Ligiers auf Platz 3 quetschten und damit zum Zünglein an der Waage für den Titelkampf wurden.
In der
GT-Klasse war der Titelkampf nicht minder spannend. Ein Unfall des zuvor führenden Visiom-Ferrari F488 GT3 Trios Pagny/Perrier/Bouvet kostete den Ferrari 35 Runden und liess den Klassensieg an den AB Sport Lamborghini Huracan des Trios Harry Teneketzian, Joffrey de Narda und Tiziano Tarugati übergehen. Den Titel sicherte sich jedoch das viertplazierte CMR Sport Garage Ferrari F458 GT3 Italia Duo Eric Mouez und David Loger – mit gerade mal 3 Punkten Vorsprung vor dem Visiom Trio, dem ebenfalls die Streichresultate zum Verhängnis wurden.
19 Mannschaften starteten ins Finale, 15 kamen am Ende in die Wertung. Erster Ausfall war naturgemäss der einzige Adess im Feld (von CMR Sport Garage eingesetzt), den nach immerhin 49 Minuten kurz nach einem Dreher der obligatorische Antriebswellendefekt ereilte. Inter-Europol´s zweiter Ligier konnte nach einem Kompressor-Defekt trotz schneller Ersatzteil-Unterstützung der am Ende siegreichen Duqueine-Mannschaft nicht vor einem Getriebeschaden in der 2.Rennstunde bewahrt werden. Der By Speed Factory Ligier von ELMS-Pilot Jürgen Krebs und seinen 2 Teamkollegen kam bei seinem Gaststart zwar ins Ziel, wurde aber wegen zu langer Standzeiten nicht gewertet.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Toyota
hat beim vorletzten WEC-Saison-Lauf in Shanghai (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) einen erneuten Sieg gegen Porsche erringen können. Nach dem glücklichen Heimsieg in Fuji zeigten die TS050 Hybrid-Teams dieses Mal allerdings eine dominantere Vorstellung. Dennoch kam am Ende nur der Wagen von Sebastian Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima aufs Podium. Dahinter belegten die beiden Porsche 919 Hybrid-Crews die Podiumsplätze und sicherten damit Porsche den Fahrer- und Hersteller-Titel (wir berichteten).
Dabei hatte Toyota, die ihre Wagen mit zusätzlichen Frontflaps zwecks mehr Abtrieb entscheidend verbessert hatten, durchaus die Gelegenheit zumindest den Titelkampf in der Herstellerwertung noch bis zum Finale in Bahrein mit einem Doppelsieg offen zu halten. Doch die verpuffte 40 Minuten vor dem Ende als Jose Maria Lopez im zweitplazierten Toyota beim Überrunden am GTE-Porsche von Richard Lietz hängen blieb. Die Kollision warf nicht nur Lietz aus dem Kampf um einen sicheren GTE-Klassensieg – den heimste dafür der Ford GT von Andy Priaulx und Harry Ticknell ein - sondern liess den Toyota des gesundheitlich angeschlagenen Toyota-Piloten mit einem Aufhängungsschaden aus dem Kampf um einen Podiumsplatz fallen. Porsche verzeichnete zudem einen Sensordefekt an der #1,
der den Wagen eine Minute kostete.
In der LMP2 schwang das Pendel im Titelkampf nun zugunsten des Rebellion Racing-Teams aus. Während die britisch-schweizer Mannschaft mit einer starken Vorstellung besonders von Bruno Senna und seinen Teamkollegen Nicolas Prost und Julain Canal samt Klassensieg die Tabellenspitze übernehmen konnte, erlebte die zuvor führende Jackie Chan-DC-Racing Mannschaft ein Rennen zum Vergessen. Dreher, Kollisionen und Ausrutscher sorgten bei beiden Rennwagen für eher mässige Resultate (4. & 8. Platz) Die letzte Chance auf einen Podiumsplatz verspielte Pilot Ho Pin Tung in der bis dato meisterschaftsführenden #38 als er in Turn 1 den G-Drive Oreca von Debütant Nico Müller von der Strecke rammte, der bei seinem LMP-debüt eine saubere Arbeit ablieferte. Hinter dem Rebellion Racing-Oreca mit der #31 und dem Signatech Alpine kam auch der zweite Rebellion Racing-Wagen auf das Podium.
Während
Ford vor Porsche das GTE-Pro-Podium beherrschte, bedeutete der 3.Platz des AF Corse Ferraris von James Calado und Alessandro Pierguidi den vorzeitigen gewinn der Hersteller-Wertung für Ferrari. Dabei mussten die ferraris sich mit riskaten Reifenstrategien über die runden retten, da man vom Speed her mit den Ford und Porsche nicht mithalten konnte. Porsche verbuchte zudem mit einem Motorschaden an der #92 einen schmerzhaften Ausfall. Während die Aston Martin in der GTE-Pro ähnlich chancenlos wie dieFferrari waren, dominierte der Northwest-Aston von Mathias Lauda, Paul dalla Lana und Pedro Lamy die GTE-Am-Klasse. Dahinter kamen die beiden Porsche von Gulf Racing und Dempsey Proton auf das Podium, nachdem Jackie Chan-Pilot Tristan Gommendy in einer Karambolage gleich beide GTE-Am Ferrari von der Bahn räumte.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die
vorletzte FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Runde in Shanghai (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) brachte die vorzeitige Titelentscheidung für Porsche und das Porsche-Trio Timo Bernhard , Brendon Hartley und Earl Bamber. Zum dritten Mal in Folge gewann damit ein Pilotentrio auf dem Porsche 919 Hybrid den Fahrertitel in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft. Am heutigen Sonntag reichte den 3 Piloten mit einer rein auf Sicherheit ausgelegten Dienstfahrt P2 hinter dem siegreichen Toyota von Sebastian Buemi, Anthony Davidson und Kamui Kobayashi zum Gewinn des Titel. Da auch der zweite Porsche von Neel Jani , André Lotterer und Nick Tandy auch auf das Podium kam, sicherte sich Porsche zudem auch vorzeitig den Herstellertitel in der WM und kann nun das Finale in Bahrein in 2 Wochen befreit angehen, das dann auch die Abschiedsvorstellung von Porsche in der LMP1 markiert.
Für Bernhard und Hartley ist es nach 2015 der zweite Fahrer-Weltmeistertitel in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft . Die beiden sind mit zwölf gemeinsamen Rennsiegen die erfolgreichsten Langstreckenpiloten der WEC-Geschichte; ihren ersten WM-Titel gewannen sie 2015 mit Mark Webber (AU) als drittem im Bunde. Porsche hat damit in der 4-jährigen Renngeschichte des Porsche 919 Hybrid 3 Saisons in Folge den Herstellertitel eingefahren. Zudem beendeten die Weissacher die „Ära Audi“ in Le Mans, die als längste durchgehende Dominanz eines Herstellers beim Langstreckenklassiker angesehen werden darf und schraubten den Hersteller-Rekord an der Sarthe auf uneinholbare 19 Gesamtsiege.
Verfasst von Dr. Werner Koch. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Seit dem ADAC-GT-Masters Event auf dem Sachsenring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) besteht die Partnerschaft zwischen GT-Eins und SCHARNAU – Tape For Race bei der Berichterstattung über das ADAC GT Masters.

Die Geschichte des Bindfadenhaus Gustav Scharnau reicht bis in das Jahr 1914 zurück. In mehr als 100 Jahren entwickelte sich das Unternehmen vom Handelshaus für Bindfäden, Wurst- und Bindegarne sowie Verpackungsmaterial zum Zulieferer der Hightechindustrie mit individuell gefertigten Teilen aus selbstklebenden Materialien.
In nunmehr vierter Generation vereint das Bindfadenhaus Gustav Scharnau untrennbar Tradition und Innovation. Die 80 Mitarbeiter des Unternehmens unter der Leitung von Geschäftsführer Matthias Schach, der die Firma 1989 kurz vor dem Mauerfall übernahm, entwickeln als Premiumpartner internationaler Marktführer wie 3M, tesa und Nitto passgenaue Lösungen, die sich besonders nah am Markt und Kunden orientieren. Darüber hinaus betätigt sich Scharnau in den Anwendungsbereichen Automobilrennsport und Tape Art, der Kunst mit Klebebändern, als Sponsoring-Partner.
Tape for Race: Bestform in der Boxengasse
Zu den Kunden von Scharnau – Tape for Race zählen Rennteams in fast allen Serien des Motorsports. Hier einige Beispiele:
In der DTM werden die Mercedes Teams mit Frontscheibenfolien versorgt, das BMW Team RBM erhält eine Vielzahl an verschiedenen Produkten (Klebebänder, Klebstoffe, Handschuhe und andere Arbeitsschutzartikel).
Im ADAC GT Masters gehören u.a. das KÜS Team75 Bernhard von Rüdiger Bernhard und Sohn Timo, frischgebackener WEC Langstreckenweltmeister im Porsche 919 Hybrid LMP1, Precote Herberth Motorsport der Brüder Alfred und Robert Renauer, Montaplast by Land-Motorsport von Wolfgang Land, BWT Mücke Motorsport, HB Racing WDS Bau, Mercedes-AMG Team HTP Motorsport und Carsten Molitors MRS GT-Racing zu den Abnehmern von Klebebändern, Kabelbindern, Klebstoffen, Handschuhen und anderen Arbeitsschutzmaterialien.
In der WEC sind es Manthey Racing, als offizielles Porsche Werksteam sowie Ford Chip Ganassi Racing in der LMGTE Pro, mit Klebebändern, Kabelbindern und Frontscheibenfolien.
Auch in der WRC sind bzw. waren zwei Hauptakteure Kunden bei Scharnau – Tape for Race. Die beiden Werksteams von Hyundai Motorsport und Volkswagen Motorsport.
Im Porsche Carrera Cup gehören Konrad Motorsport des Urgesteins Franz Konrad, Huber Racing, Project 1 sowie MRS von Carsten Molitor zum Kundenkreis.
Und selbst in der ADAC Formel 4 hat Scharnau mit den Teams Motopark und Mücke Motorsport zufriedene Kunden.
Die Liste ließe sich beliebig fortführen und umfasst noch so bekannte Namen wie ROWE Racing, Phoenix Racing (GT Asia), Emil Frey Racing, Schubert Motorsport, GRT Grasser-Racing-Team und BMW Motorsport München.

ADAC GT Masters und Ford WEC Werksfahrer Stefan Mücke sagt über die Zusammenarbeit mit Scharnau – Tape for Race:
„Die von uns verwendeten Produkte werden unter extremsten Bedingungen eingesetzt. Eine fachlich kompetente Beratung ist in dem komplexen Gebiet der Klebetechnik unverzichtbar. Hier sind wir bei unserem Scharnau-Anwendungsberater Christian Otte-Hall, der meistens für uns vor Ort ist, in allerbesten Händen.
Genau wie in der Automobilindustrie werden heute auch im Motorsport mehr und mehr Komponenten verklebt. Im Rennsport sind die Anforderungen und Beanspruchungen aber aufgrund der auftretenden Kräfte und Temperaturen extrem und ungleich höher.
Da ist Tape for Race der Konkurrenz mit seinem Know-how um Längen voraus!“
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Toyota
hat beim Qualifying in Shanghai mit dem #7 TS050 Hybrid von Kamui Kobayashi und Mike Conway die Poleposition für das Rennen am Sonntag erobert. Dem japanisch-britischen Duo gelang eine kombinierte 1:42,832, die die bist dato schnellste erzielte Zeit des Meetings an diesem Wochenende markierte. Damit schlug man das zweitplazierte Porsche 919 Hybrid Duo André Lotterer und Nick Tandy um 0,44s. Startreihe 2 teilen sich der zweite Toyota und das zweite Porsche Werksteam in dem Earl Bamber einen Dreher während seiner besten Runde notieren lassen musste.
In der LMP2 erzielten Julien Canal und Nelson Piquet Jr. mit dem #31 Rebellion Racing-Oreca die Klassenpole mit einer 1:49,217 vor dem G-Drive Oreca, dem zweiten Rebellion-Wagen und dem #38 Jackie Chan DC Racing Oreca . Rang 5 in der Klassse belegte mit 0,666s Abstand auf die Pole-Zeit der Signatech-Wagen.
Aston Martin verzeichnete erstmals in der Saison die Bestzeiten in den beiden GTE-Kategorien. Nicky Thiim und Marco Soerensen setzten sich in der GTE-Pro-Kategorie mit einer 1:59,697 gegen den zweitplazierten Porsche des Duos Estre/Christensen durch. Dahinter startet morgen der AF Corse Ferrari des Dous Calado/Pierguidi vor den beiden Ford. In der GTE-Am-Klasse verzeichnete man eine erneute Pole des #98 Aston Martin Vantage GTE in dem Paul Dalla Lana und Pedro Lamy für die Bestzeit verantwortlich zeichneten. Platz 2 belegte hier der Dempsey-Proton Porsche.
Das Rennen startet morgen um 11uhr Ortszeit (=4 Uhr morgens MEZ).
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Die SRO hat
die 12h von Sepang abgesagt. Die letzte Runde der Intercontinental GT Challenge, die am 7-10 Dezember statt finden sollte, hatte bislang erst zwischen 12-17 Autos auf der Nennliste stehen. Daher zog die SRO nun die Notbremse und sagte den Event ab. Damit sind sowohl Audi – zum zweiten Mal in Folge – als auch Audi-Pilot Markus Winkelhock die 2017´er Titelträger der Intercontinental GT-Challenge.
Angeblich hat das wachsende Angebot an über den Winter ausgetragenen Rennserien und Einzelevents dem 12h-Klassiker in Sepang das Wasser abgegraben. Wenn man sich allerdings die eher maue GT3-Nennliste der Asiatischen Le Mans Serie ansieht, fällt es schwer dies so zu glauben. Die SRO hatte erst vor 2 Jahres die Organisation des bereits 17 mal ausgetragenen 12h Events in Malaisia übernommen, und will diesen 2018 in die neue Asia-Pacific 36h-Serie einbinden. Die Asiatische Runde der Intercontinental GT Challenge soll dann das neu geschaffene 10h Rennen in Suzuka darstellen, das an Stelle des bislang von der Super GT ausgetragenen 1000km von Suzuka tritt. Ob dieser Standalone-Event aber dann noch von den Teams angenommen wird bleibt nach dem Niedergang des einstmals gut angenommenen Evens in Sepang nun fraglich.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Im
Sonntagsrennen der GT & Prototype Challenge in Assen fielen die letzten Titelentscheidungen in dieser Saison. Daniel und Henk de Jong sicherten sich im Mercedes AMG GT nach 31 Rennrunden sowohl den Sieg im Gesamtergebnis als auch den Klassensieg in der Super GT Wertung. David und Gary Hauser belegten im Ligier JS P3 LMP3 den zweiten Platz vor dem Radical von Bob Herber der damit die CN Division gewann. Der vierte Platz ging an den Radical von Daniel Schildgen vor dem Praga von Fiona James. Luc de Cock und Tim Joosen wurden im Norma sechste vor dem Praga von Dick van Elk, seinem Sohn Berry van Elk im Mosler, Henk Thuis im Pumax RT und Tim Gray und Alain Berg im Praga.