SMP-Ferrari schlägt Jaguar im Kampf um Monza-Pole

Die smpmonzapolePole für den heute beginnenden Auftakt des Blancpain GT Serien Endurance Cups hat der russische SMP Racing Ferrari erzielt. Der F488 von Mikhail Aleshin, Miguel Molina und Davide Rigon konnte beim  Qualifying in Monza eine 1:48,311 erzielen. Nur 0,008s dahinter konnte sich im 54 Wagen starken Feld das Silver-Cup Trio Alex Fontana, Adrian Zaugg und Mikael Grainier im Emil Frey Racing Jaguar G3 plazieren, die leider nur für ein Teilprogramm der Langstreckenserie eingeplant sind. Der Belgian Audi Club Team WRT Audi R8 LMS GT3 #1 von Dries Vanthoor, Christopher Mies und Alex Ribieras steht dahinter auf P3.

Der Start findet heute um 15 Uhr MEZ statt und kann per Live-Stream & Live-Timing auf der Website der Blancpain GT Serie verfolgt werden.

Car Collection führt bei den 12h von Navarra

Der erste dreistündige cc34navarraTeil der erstmals ausgetragenen 12h von Navarra ist mit der Führung des Car-Collection Audi R8 LMS GT3 von Edelhoff/Edelhoff/Grimm zu Ende gegangen. Das deutsche Audi trio hatte nach 100 Runden am Samstag abend einen Vorsprung von 54s auf den Pro Sport Performance Mercedes AMG GT des amerikanischen Trios Putman/Espenlaub/Foster zu Gute stehen. Mit dem Swiss Team Mercedes AMG GT und dem Porsche 991 GT3 R der polnischen Förch Racing Mannschaft liegen insgesamt noch 4 Teams in der Führungsrunde, wobei beim Restart heute um 11.30 Uhr die Abstände eliminiert werden.

3 weitere Mannschaften, der zweite Car-Collection-Audi, der von der Pole gestartet Hofor Racing Mercedes AMG GT und der in Silverstone erfolgreiche Ferrari der Scuderia Praha-Mannschaft liegen nur eine Runde hinter den Führenden und sind damit noch mit allen Chancen auf einen Gesamtpodiumsplatz versehen. Der Restart des Rennens erfolgt um 11 Uhr heute und kann über die Webseite der 24 Stunden-Serie per Live-Stream und Live-Timing verfolgt werden.

2 Audi-Siege beim DMV-GTC in Hockenheim

Mit Start R2 HH1über 30 Fahrzeugen erlebten die Fans vor einer Woche einen starken Saisonauftakt des DMV-GTC auf dem Hockenheimring. Mit Ronny C’Rock und Carrie Schreiner konnten zwei Audi-Piloten jeweils einen Sieg holen.

Für Aufsehen sorgte HCB Rutronik Racing-Pilotin Carrie Schreiner in den Zeittrainings-Sitzungen. Sowohl für Rennen 1, als auch zu Rennen 2 holte sie sich souverän die Pole Position. Daneben stand in der Startaufstellung für Rennen 1 der Schütz Motorsport Porsche 991 GT3 R von Benni Hey . Antonin Herrbeck fuhr in Rennen 2 im Pagani Zonda GR in die erste Startreihe neben Carrie Schreiner.

Die Saarländerin Eilentropp Ronny HH1 19münzte die beste Startposition in Lauf 1 konsequent um und ging sofort in Führung, doch in ihren Rückspiegeln zeigte sich schon bald Kenneth Heyer . Der GT-Spezialist aus dem niederrheinischen Viersen machte mit dem Mercedes AMG GT der équipe Vitesse, vom zehnten Startplatz kommend, einen mächtigen Satz nach vorne. Carrie Schreiner konnte sich dem Druck des Routiniers nicht all zu lange widersetzen. Die Konsequenz: Ein Führungswechsel. Mit dem Berliner Ronny C' Rock war hinter ihr ein weiterer Mitfavorit auf dem Vormarsch. Schließlich passierte der Hauptstädter im Montaplast-Audi R8 LMS von Land Motorsport nicht nur seine Markengefährtin, sondern auch Kenneth Heyer. In Anwesenheit seines prominenten Vaters, der Tourenwagen-Legende Hans Heyer, gab dieser sich nach 16 Rennrunden mit dem zweiten Platz zufrieden.

Benni Hey agierte nicht mehr ganz so überlegen wie noch am Vortag im Regen. Der Langstrecken-erfahrene Pilot aus Meiningen kam auf dem fünften Gesamtrang ins Ziel. Vor ihm lief Antonin Herbeck mit dem roten Pagani Zonda auf Platz vier ein. Für eine Überraschung sorgte Lars Pergande im BMW Z4 GT3. Der Achtzylinder-Frontmotor-Bolide mit dem infernalischen Ansauggeräusch wurde von Michael Bartels und seinem Vita4One Racing-Team hervorragend vorbereitet. Mit Martin Zander (Twin-Busch Motorsport) und HCB Rutronik Racing-Pilot Tommy Tulpe folgten zwei weitere Audi-Kunden auf den Plätzen sieben und acht. Mit Markus Alber (Chevrolet Corvette Z 06R) sowie Max Aschoff (Praga R1 Turbo) komplettierten exotische Sportcoupés die ersten zehn Positionen des Gesamtklassements.

In der Klasse 3 der Cup-Porsche konnte sich der Saarländer Christoph Dupré durchsetzen. In der Klasse 6 starteten GT4 und TCR-Fahrzeuge gemeinsam. Nach 15 Runden jubelte Kevin Arnold (HCB-Rutronik Racing) mit seinem Audi RS3 LMS TCR.

Rennen 2 amSchreiner HH1 032 Nachmittag war dann sichere Beute für Carrie Schreiner. Nach ihrer Pole sah es nur kurz nach einem Porsche-Triumph aus. Zwar griff Benni Hey auf den ersten Metern resolut nach der Führung, doch zum Sieg sollte es nicht reichen. Mit der nachrückenden Carrie Schreiner, formatfüllend in seinen Rückspiegeln, gab er sich mit dem sicheren zweiten Rang zufrieden. Die Nachwuchspilotin eroberte den ersten Platz und ließ sich diesen nie wieder entreißen. Mit 1:40,742 Minuten notierte sie nebenbei noch die schnellste Rennrunde. „Danke an mein HCB-Rutronik Racing Team für den tollen Job. Vor allem meine starke Performance im Regen hat sicherlich nicht jeder erwartet. Bereits in zwei Wochen geht es in Dijon schon weiter und dort möchte ich meine Leistungen bestätigen.“

Hinter Benni Hey etablierte sich Lars Pergande als Gesamtdritter. „Ein Saisonauftakt wie man ihn sich wünscht“, so Pergande. „Wir konnten gleich fünf Pokale gewinnen. In beiden Läufen gewannen wir die ProAm-Wertung, dazu die GT3 Classics-Wertung für GT3 der ersten Generation mit zwei Siegen. Und letztlich den Pokal für Gesamtplatz drei in Rennen 2.“ Da Pergande allerdings nicht eingeschrieben ist, konnte er die vielen Punkte nicht gutschreiben lassen.

Vierter wurde ein furios fahrender Max Aschoff im Praga R1 Turbo, der vor Josef Klüber (Mercedes-AMG GT3) den Zielstrich überquerte.

In der Klasse 3 war Christoph Dupré erneut siegreich. Diesmal im Auto des Junior-Teams. Dahinter Stanisvlav Minsky vor einem starken Karlheinz Blessing (Getspeed Performance) im Martini-farbenen 911 GT3 Cup. Thomas Langer wurde erneut Vierter, profitierte mit Punkten aber von den Gastartern vor ihm. Einen Doppelsieg holte sich auch Kevin Arnold im TCR, der wiederum vor Roland Hertner gewann. Und auch Jean-Luc Weidt wiederholte seinen Triumph vor Jürgen Marschlich im Audi R8 LMS GT4.

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