WRT-Doppelsieg in Dubai

24h Dubai 2026 StartDas belgische Team WRT sicherte sich am vergangenen Wochenende den Gesamtsieg (der Link führt zu den Ergebnissen) der 21. Michelin 24 Stunden von Dubai für den BMW M4 GT3 Evo mit der Crew Anthony McIntosh, Ben Tuck, Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Fran Rueda. Es ist der fünfte Sieg für das Team nach 2025, 2023, 2022 und 2016 (wodurch man nun mit Black Falcon gemeinsam an der Spitze ist) und der sechste Sieg für BMW (also gleiche Anzahl wie Spitzenreiter Porsche). Nach 2025 ist es der zweite Gesamtsieg für Ben Tuck, die restliche Crew trägt sich zum ersten Mal in die Dubai-Siegerlisten ein.

Position 2 ging an die Teamkollegen Stanislav Minsky, Mathieu Detry sowie die drei deutschen Thomas Kiefer, Julian Hanses und Christopher Haase. Eigentlich hätte der Am-BMW von Paradine Competition das BMW-Podium perfekt machen sollen. Doch eine halbe Stunde vor Schluss sorgte eine Reifen- und Bremsendefekt dafür, dass James Kellett den Paradine-BMW in der Box abstellen musste. Somit konnte Winward Racing im Mercedes-AMG GT3 Evo und dem Quartett Sergey Stolyarov, Daan Arrow, Maro Engel und Luca Stolz mit Rang 3 noch Schadensbegrenzung betreiben, da die BMW das Rennen über unantastbar schienen. Der zweite Winward-AMG schied nach 7 Stunden mit technischem Defekt aus. Durch den Sieg in Dubai und den zweiten Platz in Abu Dhabi konnte sich WRT mit der #669 auch den Sieg in der Middle East-Meisterschaft sichern.

24h Dubai 2026 Herberth PorscheIn der GT3 Pro/Am sicherte sich Herberth Motorsport einen Doppelsieg mit seinen beiden Porsche 911 GT3 R (992), vor dem Dragon Racing-Ferrari. Nach dem Ausfall des Paradine-BMW ging die GT3 Am an den Audi R8 LMS GT3 Evo II von Continental Racing by Simpson Motorsport, vor dem Hofor Racing-Mercedes-AMG GT3 Evo und dem Porsche 911 GT3 R (992) von Lionspeed GP. Der Haas RT-Audi hat hier eine lange Zeit vorne mitgespielt, durch einen verlorenen Reifen ging aber zu viel Zeit von dannen. GT3 Pro/Am-Meister wird Herberth Motorsport #269, die GT3 Am sichert sich Continental Racing by Simpson Motorsport #69.

Sieger in der GTX wurde der Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo2 von Leipert Motorsport vor der neuen Ginetta G56 GT2 vom Team CMR und dem Vortex. Der Rossa LM GT schied in aussichtsreicher Position liegend nach 19:40 Stunden durch einen Unfall spektakulär aus. Das Team CMR sichert sich die Middle East-Trophy.

24h Dubai 2026 Fach Auto 992Der Sieg in der 992 für Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge vom Typ 992 ging an Tierra Outdoor Racing by Fach. Ab der achten Rennstunde hat das Team die Führung übernommen und nicht mehr abgegeben. Probleme bei der Konkurrenz, allen voran beim Red Camel-Porsche mit Motorproblemen und ein Leitplankenkontakt, ließen die Fahrt ungefährdet erscheinen. Doch der Am-Sieger der 992 von Red Ant Racing beendete das Rennen mit nur einer Runde Rückstand, P3 in der 992 von SebLajoux Racing ebenfalls in der gleichen Runde. 992-Middle East-Meister wird Seblajoux Racing mit der #888.

GT4-Sieger war ungefährdet Cerny Motorsport mit dem BMW M4 GT4. Neben den schnellsten Zeiten sorgten Probleme bei der Konkurrenz vom SRS Team Sorg Rennsport und Circuit Toys für eine "entspannte" Fahrt. SIeger in der TCX-Wertung wurde asBest Racing im Cupra TCR DSG, die TC-Klasse sicherte sich KCMG mit dem Toyota GR Supra GT4 Evo "B-Spec". Cerny Motorsport wird auch Middle East-Meister in der GT4, in der TCE sichert sich asBest Racing den Titel mit der #102.

Damit geht die Middle East-Saison der 24h Serie zu Ende. Die Euopra-Saison beginnt am 20.-22.03.2026 im italienischen Mugello.

Fotos: www.24hseries.com

66 Starter bei den Michelin 24h Dubai

Am kommenden Wochenende steht die 21. Ausgabe der Michelin 24 Stunden von Dubai auf dem Programm. 66 Fahrzeuge haben sich auf der aktuellen Entry List angekündigt um die Frage auszufahren: Wer holt Gesamtsieg Nummer 21? Bislang stehen Porsche mit 6 Siegen, BMW und Mercedes-AMG mit 5 sowie Audi mit 4 Siegen in den Geschichtsbüchern.

24h Dubai 2022Mit 33 Fahrzeugen stellt die GT3-Klasse die Hälfte des Fahrzeugfeldes. Diese teilen sich wie gewohnt in die Kategorien GT3, GT3 Pro/Am und GT3 Am auf. Aus den Reigen der GT3-Fahrzeuge ohne Pro/Am- oder Am-Zusatz sollte sich der Gesamtsieger ergeben. Da die finale Einteilung noch nicht erfolgt ist, werfen wir hier einen kurzen Blick auf die augenscheinlich stärksten Sieganwärter: Mercedes-AMG und Porsche stellen mit 10 Fahrzeugen das breiteste Aufgebot. Bei Porsche hervorzuheben sind die #10 von Herberth Motorsport (die Gewinner der 6h Abu Dhabi Antares Au, Ralf Bohn, Loek Hartog und Joel Sturm), die #61 von EBM (mit unter anderem den Pros Dorian Boccolacci und Alessandro Ghiretti) sowie die #92 von Pure Rxcing mit einer reinen Semi-Pro-Mannschaft (also kein einziger Am-Fahrer). Bei Mercedes-AMG blicken wir in puncto Gesamtsieg auf die #4 von Grove Racing by GetSpeed, die #16 von Winward Racing (Sergey Stolyarov, Daan Arrow, Maro Engel und Luca Stolz) und die Teamkollegen mit der #81 (Rinat Salikhov, Gabriele Piana, Marvin Dienst und Matteo Cairoli). 4 der Audi R8 LMS GT3 Evo II sind dabei, unter anderem die 18 vom Sainteloc Junior Team mit Pierre Kaffer und Elia Erhart. Ebenfalls 4 Ferrari 296 GT3 sind gemeldet, am stärksten wohl die #777 von Al Manar by Dragon Racing (Axcil Jefferies, Dustin Blattner, Dennis Marschall, Al Faisal Al Zubair). Dazu kommen 3 BMW M4 GT3 Evo mit 2x Team WRT und starken Fahrercrews, und 2 McLaren 720S GT3 Evo von Optimum Motorsport, die mit ausgeglichenen Besatzungen ebenfalls zum Kreis der Sieganwärter gehören - und "endlich" die Serie der deutschen siegreichen Hersteller brechen könnten.

24h Dubai 2025Zu den GT3s gesellen sich 16 Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge des Typs 992. Auch ist ist die finale Einstufung noch nicht geschehen: Aktuell sind nur 2 Fahrzeuge in der Unterkategorie 992 Am gemeldet, was sich sicherlich noch ändern wird. Deutschsprachige Beteiligung kommt hier von 4 Porsche des Teams HRT Performance sowie aus Österreich Neuhofer Racing und Razoon - More than racing.

Die Klasse GTX sieht 6 Fahrzeuge. 3 Lamborghini Huracán Super Trofeo der Teams Leipert Motorsport, GT 3 Poland und des Teams CMR - welches ebenfalls die neue Ginetta G56 GT2 einsetzt. Dazu noch der Rossa LM GT von Rossa Racing sowie der bekannte Vortex 2.0 des Teams Vortex V8.

Für die GT4 haben sich die Teams SRS Team Sorg Rennsport (Porsche 718 Cayman), Circuit Toys (Toyota GR Supra), Cerny Motorsport (BMW M4 GT4) und CWS Engineering (GInetta G56 GT4) angekündigt.

Die TCE/TCX ist in reiner deutscher Hand: asBest Racing mit 4 Fahrzeugen (Seat Leon Cup Racer, Cupra TCR DSG, VW Golf GTI TCR DSG, Porsche 718 Cayman GT4 CS) gegen einen weiteren Porsche 718 Cayman GT4 CS von SRS Team Sorg Rennsport. In der TC-Wertung der TCX sehen wir zwei Toyota GR Supra GT4 Evo "B-Spec" von TGRR und KCMG.

Mit 66 Fahrzeuge ist es also angerichtet, das wir ein spannendes 24 Stunden Rennen sehen können. Und drücken wir die Daumen, dass das Rennen in Abu Dhabi kein Fingerzeig war, was die Menge der Code 60s angeht (2:24 Stunden in den 6 Rennstunden). Die Action auf der Strecke beginnt nach diversen Track Days am Freitag mit dem freien Training, gefolgt vom Qualifying mit anschließendem Top10-Shootout ab 10:45 Uhr deutscher Zeit (übertragen auf dem Youtube-Kanal des Veranstalters). Auch das Rennen ab Samstag 10 Uhr deutscher Zeit wird hier zu sehen sein.

Herberth Motorsport siegreich bei den 6h Abu Dhabi

6h Abu Dhabi 2026 Herberth Motorsport PorscheHerberth Motorsport sicherte sich mit dem Trio Antares Au, Loek Hartog und Huub van Eijndhoven den Sieg bei der 6. Ausgabe der Michelin 6h Abu Dhabi. Dabei war das Rennen über weite Teile unübersichtlich, auch bis zum Schluss wurde gerätselt ob der Porsche 911 GT3 R (992) ohne weiteren Stopp über die Distanz kommt. Grund: 14 Code 60-Phasen über insgesamt 2:24 Stunden in den 6 Rennstunden führten zu einem abgehackten und undurchsichtigem Rennen, dazu kamen über 180 Strafen für verschiedene Vergehen.

Rang 2 für das Team WRT im BMW M4 GT3 Evo vor dem Ferrari 296 GT3 von Into Africa Racing by Dragon. Dahinter der Klassensieger in der GT3 Am Haas RT im Audi R8 LMS GT3 Evo II. Klassensieg in der GT3 Pro/Am für einen weiteren Porsche von Herberth Motorsport.

Den Gesamtsieg in der 992-Klasse konnte sich das Am-Team QMMF by HRT Performance sichern, nachdem der mitfavorisierte Red Camel-Porsche schon in der ersten Runde einer Kollision zum Opfer gefallen war. In der GTX holte sich das Vortex-Team einen erneuten Klassensieg, auch wenn man mit technischen Problemen nicht die Zielflagge gesehen hat. Die GT4 ging an Cerny Motorsport im BMW M4 GT4, in der TCE/TCX war Chazel Technologie Course in der Alpine A110 erfolgreich vor gleich 4 Fahrzeugen von asBest Racing.

Die nächste und letzte Runde der 24h Series Middle East 2025/2026 findet am kommenden Wochenende mit den 24 Stunden von Dubai statt.

Fotos: www.24hseries.com

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