123 Starter beim Barbarossapreis

Mit einem Feld von vermutlich 123 Teilnehmern wird das vorletzte Rennen der Nürburgring Langstrecken Serie, der 53. ADAC Barbarossapreis, am kommenden Wochenende über die Bühne gehen. Wir werfen einen kurzen Blick auf das Feld:

identica gt3porsche18 GT3 werden für den 8.ten Lauf der Nordschleifenrennserie erwartet. Darunter sind 3 neue Teams die Testläufe für die kommende Saison unternehmen. Das Black Falcon Team Identica steigt von der SP-Pro-Klasse in die SP9 auf und bringt einen schon seit einiger Zeit gerüchtelten GT3-Porsche für die Piloten Noah Nagelsdiek, Florian Naumann und Hendrik von Danwitz an den Start. Die ex-WEC-Werks Mannschaft von Aston-Martin-Racing bringt ihrerseits einen aktuellen Aston Martin Vantage GT3 AMR für Nicki Thiim und Maxime Martin an den Start um den Wagen für einen BoP-Einstufung 2022 vorzubereiten und ihn potentiellen Kunden zu präsentieren. vantageGT3 3Schliesslich tritt auch das offizielle AMG-Werksteam HWA Racelab erstmals mit einem eigenen Mercedes AMG GT3 und den Piloten Thomas Jäger , Patrick Assenheimer und Marcel Marchewitz an. Damit gehen in der GT3-Klasse 4 Audi, 4 BMW, 4 Mercedes, 4 Porsche, ein Aston Martin und ein Ferrari (der racing one-Mannschaft) an. Hinzu kommt ein zweiter Auftritt des BMW M4 GT3 Prototypen der erneut von Phillip Eng und Augusto Farfus pilotiert wird. Dieser wird in der SPX-Klasse sogar auf Konkurrenz treffen: einen Cup-Porsche der von Uwe Alzen und Marco Holzer pilotiert wird.

In den anderen Klassen gibt es ebenfalls einige Änderungen. So sind erstmals die SP7, di SP6 und die SP5-Klasse zusammengelegt worden, was immerhin 10 Starter zusammenbringt. 5 GT4 werden in der SP8T durch 2 weitere Fahrzeuge ergänzt. Die beiden neben der GT3 am stärksten besetzten Klassen sind die VT2 mit 16 Teilnehmern und die CUP3 Cayman-Klasse mit 17 Fahrzeugen. Doch daneben sinkt die Teilnehmerzahl in fast allen Klassen leicht ab.

Das Rennen startet wie gewohnt um 12 Uhr und das Qualifying wird zuvor von 8.30 Uhr bis 10 Uhr ausgefahren. Das Rennen kann per Livestream auf der Nürburgring Langstrecken Serien-Website komplett verfolgt werden.

ELMS-Kalender 2022

Die Europäischen Le Mans Serie hat am vergangenen Rennwochenende in Spa-Francorchamps ihren Kalenderentwurf für 2022 vorgestellt. Monza und der Red Bull Ring sind in der kommenden Saison demnach nicht mehr im Kalender vertreten. Statt dessen kehrt die ACO-Serie für die italienische Runde nach Imola zurück, wo man schon 2013-16 Station machte. Die bei den Fans in der Alpenrepublik populäre Runde am Red Bull Ring wird hingegen durch einen Auftritt auf dem bislang weitestgehend zuschauerbefreiten Hungaroring ersetzt, auf dem man 2013 bereits eine damals noch über 3h ausgetragene Runde absolvierte , während die Vorgängerserie der Le Mans Serie hier 2010 noch ein Rennen im alten 1000km-Format absolvierte (Bild). Hier dürften die günstigeren Streckenkosten mit eine Rolle für die Verschiebung gespielt haben. Den Fans der deutschen Piloten und Teams bleibt lediglich die gewohnte Runde in Spa-Francorchamps, die 2022 hoffentlich mit weiter normalisiertem Zuschauerverkehr über die Runden gehen wird.

Der Kalender der Europäischen Le Mans Serie 2022 liest sich nach dem ersten Entwurf wie folgt:
11-12 April – Circuit Paul Ricard in Le Castellet (Testtage)
17. April – 4h von Le Castellet
15. Mai – 4h von Imola
3. Juli – 4h am Hungaroring
28. August – 4h von Barcelona
25. September – 4h von Spa-Francorchamps
16. Oktober – 4h von Portimao

GTC Sprint Lauf #5 am ESW

gtc5eswBeim ersten Rennen der GTC-Race-Sprintserie am vergangenen Rennwochenende am Eurospeedway Lausitzring (es handelte sich dabei um Saisonlauf #5) gewann im 14 Wagen starken Feld der Space Drive Racing Mercedes AMG GT3 von Tim Heinemann vor den beiden Phoenix Racing Audis von Salman Owega und Carrie Schreiner. Heinemann konnte sich einen Vorsprung von 6 bzw 39s auf die beiden R8 im über 22 Runden ausgetragenen Rennen erarbeiten.

In der GT4-Klasse siegte der W&S-Motorsport Cayman von Finn Zulauf, der sich den East Side Motorsport Mercedes AMG GT4 von Denis Bulatov um 9,2s vom Hals halten konnte. Rang 3 auf dem Podium belegte dort der Audi R8 LMS GT4 von Markus Lungstrass. Der Sieg in der GT2 ging an den von Christian Schäfer pilotierten KTM X-Bow-GTX.

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