BMW bestätigt IGTC-Einstieg 2019

BMW hat auf seiner Saisonabschlussveranstaltung einen Einstieg in die Intercontinental GT Challenge 2019 bestätigt. Walkenhorst Motorsport wird, wie schon beim VLN-Finale durch Henry Walkenhorst inoffiziell angekündigt, eines der beiden Einsatzteams für einen der beiden BMW M6-GT3 sein, die bei den 5 Rennen in Bathurst, Spa-Francorchamps, Suzuka, Laguna Seca und Kyalami zum Einsatz kommen werden. Walkenhorst Motorsport hatte beim 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps 2019 völlig überraschend den Gesamtsieg für den Münchner Hersteller geholt.

Für das bislang noch nicht bestätigte zweite Einsatzteam wurden mit Augusto Farfus und Martin Tomczyk zumindest schon 2 Fahrer bennannt, was die Vermutung nahelegt, das Schnitzer Motorsport - bislang eines der Teams bei denen Farfus öfters zum Einsatz kam – die zweite Mannschaft sein könnte.

Mit BMW steigt die Zahl der in der inoffiziellen GT3-WM engagierten Hersteller auf 6, da auch Audi, Mercedes, Porsche, Bentley und McLaren in der Meisterschaft 2019 zurück erwartet werden. SRO-Boss Stephane Ratel hatte bereits bis zu 8 Hersteller für 2019 als Teilnehmer kolportiert.

Algarve Pro siegt beim 2.AsLMS-Lauf in Fuji

Dasaslms fuji start Algarve Pro Racing Duo Andrea Pizzitola und Harrison Newey hat den zweiten Lauf der Asiatischen Le Mans Serie für sich entscheiden können Das Ligier JS P2 LMP2-Judd Duo siegte beim bei frostigen Temperaturen im japanischen Fuji ausgetragenen Lauf nach 4 Stunden und 140 absolvierten Runden mit einem Vorsprung von 16s auf den United Autosports Ligier-Nissan von Philip Hanson und Paul Di Resta. Die beiden Ligier-Crews hatten sich an der Spitze des Feldes ein Duell um die Führung geliefert, das erst 30 Minuten vor dem Rennende im Rahmen einer Saftycarphase zugunsten der Meistermannschaft der Saison 2016/17 entschieden wurde. 2 Runden hinter den beiden setzte sich der ebenfalls von einem Nissan-Aggregat befeuerte ARC Bratislava-Ligier des Trios Miro Konopka, Darrian Burke und Ling Kang gegen den Panis-Barthez-Ligier im Kampf um den letzten Podiumsplatz durch.

In aslms fuji winner algarve proder LMP3 gab es ein ähnliches Duell zwischen dem Inter-Europol Competition Ligier JS P3 LMP3 von Kuba Smiechowski und Martin Hippe und dem United Autosports Ligier von Matthew Bell, Christian England und Kay van Berlo. Zwar führte das von Rang 5 gestartete polnisch-deutsche Duo über lange Zeit an der Spitze der Klasse, doch am Ende gelangte nach der besagten SC-Phase kurz vor Schluss der United Autosports Wagen in Führung, der sich über das halbe Rennen ein Duell um die Spitze mit dem Inter-Europol -Team geliefert hatte. Rang 3 in der LMP3-Klasse belegte am Ende der #79 Ecurie Ecosse/Nielsen-Ligier von Anthony Wells und Colin Noble, der sich im teaminternen Duell gegen die Teamkameraden Olsen/Adcock durchsetzte.

In der GTC-Klasse siegte erneut der japanische Car Guy Ferrari des Trios Calado/Cozzolino/Kimura vor dem Spirit of Race Ferrari des Trios Pier Guidi/Negri Jr./Piovanetti und dem chinesischen #66 Tianshi Racing Audi R8 LMS GT3 des Trios Wiser/Wei/Qi die knapp mit 5s Vorsprung vor ihren Teamkollegen die Ziellinie kreuzen konnten.

20 Teams - 7 LMP2, 8 LMP3 und 5 GTC – hatten den zweiten Lauf der Serie bestritten. Das nächste Rennen findet am 12. Januar 2019 in Burinam, Thailand, statt.

Erneut 4 Werksporsche in Le Mans

Bei der 87. Auflage des 24 Stunden Rennen von Le Mans tritt Porsche erneut mit 4 Werksautos an. Die beiden Porsche GT Teams aus der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft - Porsche AG Manthey - und der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship - Porsche NA-Core Autosport - betreuen jeweils zwei der rund 510 PS starken GTE-Renner aus Weissach.

Das Cockpit der Startnummer 91 teilen sich Gianmaria Bruni, Richard Lietz und Frédéric Makowiecki. In der Nummer 92 treten die Titelverteidiger Kévin Estre, Michael Christensen und Laurens Vanthoor an. Patrick Pilet, Nick Tandy und Earl Bamber gehen mit der Nummer 93 an den Start. Im 911 RSR mit Startnummer 94 kommen die Youngster Sven Müller, Mathieu Jaminet und Dennis Olsen zum Einsatz.

Auch die Kundenteams in der GTE-Am-Klasse werden ähnlich stark aufgestellt sein wie 2018. Zum ersten Mal in der Geschichte der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft markieret das 24 Stunden Rennen von Le Mans das Saisonfinale der Meisterschaft.

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