Der Rennbericht der 24h am Ring....

... kann unter diesem Link auf unseren Seiten erreicht werden. Das beste Wetter seit 16 Jahren (alle Sessions ohne Regen) wird die nach dem Qualifying verbliebenen 158 Mannschaften vor besondere Herausforderungen stellen: Bei vielen Teams sind die Reifen am Limit. Ein mehr als turbulenter Rennverlauf ist daher vorprogrammiert. Auf der Pole steht der amerikanische Glickenhaus-Bolide mit der #704. Das Rennen kann live im Web sowie im TV verfolgt werden. Zahlreiche Zusatzinfos beinhaltet unser Rennbericht, der von einem Team vor Ort erstellt  und regelmässig während des Rennens aktualisiert wird. 

ADAC GT Masters - Rennbericht Motorsport Festival Lausitzring

Am letzten Wochenende fand zum zweiten Mal das Motorsport Festival auf dem EuroSpeedway Lausitz (der Link führt direkt zum Rennbericht) bei Klettwitz statt. Es war genau wie im letzten Jahr, einer der Höhepunkte im Kalender des ADAC GT Masters.

Beim Saisonauftakt in Oschersleben wurde bereits klar, dass dieses Jahr wahrscheinlich eines der am härtest umkämpften in der Geschichte des ADAC GT Masters werden wird.

Im Samstagsrennen konnte das Team von Alfred Renauer mit seinem Bruder Robert und Sven Müller am Volant des Precote Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R die Konkurrenz hinter sich lassen. Dies jedoch nur, weil der amtierende Champion Christopher Mies im Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS sein Fahrzeug bei der Boxenausfahrt verlor und den ahnungslosen Führenden Luca Stolz im Mercedes-AMG Team Zakspeed Mercedes-AMG GT3 abräumte. Sah doof aus, war es sicher auch aus Sicht von Peter Zakowski, dessen Team dadurch den sicheren Sieg verlor. Aber, shit happens. Jedenfalls stand das Wort Absicht niemals im Raum. Sowohl Teamchef Wolfgang Land, als auch sein Fahrer Christopher Mies haben sich bei Ihren Gegnern für den Fauxpas entschuldigt. Nach den Zweitplatzierten Luca Stolz / Luca Ludwig landete ein starker GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 mit Ezequiel Perez Companc und Mirko Bortolotti am Steuer ebenfalls auf dem Podium.

Am Sonntag spielte die Musik dann allerdings anders. Nach einer Intervention von Land-Motorsport in Persona des Teamchefs selbst, wurde die BoP dahingehend geändert, das die Audi R8 LMS um 10 kg Ballast erleichtert wurden. Daraus resultierte ein Qualifyingergebnis für das zweite Rennen, in dem acht der neun Schnellsten aus dem Hause Volkswagen stammten. Lediglich der Siebtschnellste Philipp Eng saß in einem Produkt aus München. Die komplette erste Reihe ging diesmal an GRT mit seinen beiden giftgrünen Huracán. Dahinter vier Audi R8 ;-), von denen aber gleich der Schnellste des Quartetts, Christopher Haase im Land Audi #2 wegen einer Grid penalty von 10 Plätzen, die sein Teamkollege Jeffrey Schmidt sich am Vortag zurecht eingehandelt hatte, von P3 auf P13 rücken musste. In einem wieder spannenden Rennen setzte sich der Huracán #19 mit dem Rookie Perez Companc und dem Routinier Mirko Bortolotti erstmals durch und siegte vor Connor De Phillippi und Christopher Mies, den amtierenden Meistern im Land Audi #1 und den Teamkollegen Rolf Ineichen und Christian Engelhart im Lamborghini #63.

The Heat is on … An diesem Wochenende schon sind mehr als 20 ADAC GT Masters Piloten beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring im Einsatz.

Die restlichen GT-Klassen beim N24h 2017

Neben den bereits vorgestellten Sportwagenklassen der SP-Klassen 10-7 haben noch zahlreiche andere Wertungskategorien beim diesjährigen 24 Stunden Rennen am Nürburgring eine mehr oder minder starke (zum Teil sogar ausschliessliche) GT-Beteiligung. Ein kurzer Überblick:

SPX: (7 Fahrzeuge) 2 Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003, ein Renault RS 01 der dkr-Mannschaft, 2 GT4-Audi und 2 GT4-Cayman bilden heuer das Feld dieser Klasse. Die unter der Nennung von Traum Motorsport antretende Glickenhaus-Mannschaft hat die letztes Jahr noch vollmundig geäusserten Pläne eines Einsatzes von bis zu 4 Autos in aller Stille einkassiert und konzentriert sich statt dessen auf den professionellen Einsatz von 2 Spitzenautos. Was diese zu leisten vermögen, liess man beim 24h-Quali-Rennen aufblitzen, das die Truppe von James Glickenhaus um ein Haar gewonnen hätte. Fürs Rennen wird’s gegen die Werksmannschaften zwar schwerer werden, aber die Herzen der Fans hat die deutsch-italienisch-amerikanische Truppe auf jeden Fall an ihrer Seite. Neben dem noch nicht ganz auf der Nordschleife akklimatisierten Renault der deutschen DKR-Mannschaft, der allerdings beim Qualifikationsrennen eine deutlich aufsteigende Tendenz erkennen liess, und den bereits erwähnten beiden Audi GT4 hatten wir gestern in unserer GT4-Übersicht 2 weitere GT4 unterschlagen: sowohl Manthey Racing mit einem Cayman 981 GT4 als auch Pro Sport Performance mit dem älteren Cayman der auch in der GT4-European Series am Start ist starten in der SPX-Klasse. Bei Manthey handelt es sich nach wie vor um das GT4-Entwicklungschassis.

CUP3: immerhin 10 Porsche Cayman aus der Trophy starten auch beim 24h-Rennen. Ein klarer Favorit lässt sich hier auch nach den ersten 2 VLN-Rennen nicht ausmachen. Teichmann Racing undMathol Racing bringen hier je 2 Fahrzeuge an den Start.

V6: lediglich 4 Porsche von Black Falcon, Sorg Rennsport, Mathol Racing und aesthetic Racing starten mit 911´ern bzw. Caymans.

V5: hier sind es 6 Fahrzeuge – 4 Porsche und 2 BMW – die in der etwas kleineren seriennahen Klasse am Start sind. 3 Fahrzeuge stellt das Team von Adrenalin Motorsport.

SP6: ebenfalls 4 Porsche (von Pro Sport Performance, dem Hamburg Racing Team und rent2drive) treten hier gegen 2 Hofor Racing-BMW an.

SP3-Klasse: 3 Toyota GT 86 der Teams von Pit Lane Racing, Manheller Racing und Ring-Racing haben es in der mit 13 Autos besetzten Autos mit jeder Menge kleiner Tourenwagen, 2 Opel Calibra, einem Golf und dem ober-kultigen Opel Manta als Konkurrenten zu tun.

AT-Klasse: unter den 5 Konkurrenten in der Klasse für alternative Treibstoffe findet man die Titus Motorsport Viper und den „care for climate“-Porsche Cayman.