Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Herberth Motorsport sicherte sich mit dem Trio Antares Au, Loek Hartog und Huub van Eijndhoven den Sieg bei der 6. Ausgabe der Michelin 6h Abu Dhabi. Dabei war das Rennen über weite Teile unübersichtlich, auch bis zum Schluss wurde gerätselt ob der Porsche 911 GT3 R (992) ohne weiteren Stopp über die Distanz kommt. Grund: 14 Code 60-Phasen über insgesamt 2:24 Stunden in den 6 Rennstunden führten zu einem abgehackten und undurchsichtigem Rennen, dazu kamen über 180 Strafen für verschiedene Vergehen.
Rang 2 für das Team WRT im BMW M4 GT3 Evo vor dem Ferrari 296 GT3 von Into Africa Racing by Dragon. Dahinter der Klassensieger in der GT3 Am Haas RT im Audi R8 LMS GT3 Evo II. Klassensieg in der GT3 Pro/Am für einen weiteren Porsche von Herberth Motorsport.
Den Gesamtsieg in der 992-Klasse konnte sich das Am-Team QMMF by HRT Performance sichern, nachdem der mitfavorisierte Red Camel-Porsche schon in der ersten Runde einer Kollision zum Opfer gefallen war. In der GTX holte sich das Vortex-Team einen erneuten Klassensieg, auch wenn man mit technischen Problemen nicht die Zielflagge gesehen hat. Die GT4 ging an Cerny Motorsport im BMW M4 GT4, in der TCE/TCX war Chazel Technologie Course in der Alpine A110 erfolgreich vor gleich 4 Fahrzeugen von asBest Racing.
Die nächste und letzte Runde der 24h Series Middle East 2025/2026 findet am kommenden Wochenende mit den 24 Stunden von Dubai statt.
Fotos: www.24hseries.com
Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Australische GT
Am 15.02.2026 findet die 24. Ausgabe des 12 Stunden Rennens von Bathurst statt - wir wollen einen kurzen Blick in die Vergangenheit des Rennens werfen:
Die erste Ausgabe des Rennens fand im Jahr 1991 statt, wie in den Folgejahren gewann mit Fitzgerald Racing ein australisches Team mit rein australischer Fahrerbesatzung rund um Peter Fitzgerald auf einer Toyota Supra. Es folgten 4 Siege von Mazda Australia mit einem Mazda RX-7. Mit dem Rennen verbinden wir die Rennstrecke Mount Panorama Circuit in Bathurst, doch im Jahr 1995 fuhr man auf dem Sydney Motorsport Park, bevor es eine lange Unterbrechung bis zur Neuauflage im Jahr 2007 gab. Während der Unterbrechung fand 2 Mal ein 24 Stunden Rennen auf dem Kurs statt, der auf öffentlichen Straßen befahren und für die Rennen abgesperrt wird. Apropos 24 Stunden: Im Jahr 2003 nahm hier auch Jürgen Alzen Motorsport mit einem Porsche 996 GT3 Cup teil, Jürgen und Uwe Alzen erreichten gemeinsam mit Michael Bartels und Arno Klasen den 4. Gesamtrang.
Die ersten 5 Ausgaben wurden genauso wie die Jahre 2007-2010 für Produktionswagen ausgereichtet, so gewannen die ersten 4 Jahre nach der Neuauflage je 2 Mal ein BMW 335i und ein Mitsubishi Lancer Evo. 2011 öffnete sich das Rennen für internationale GT-Fahrzeuge, fortan ging jeder Rennsieg an ein Fahrzeug der GT3-Klasse. Seit 2016 ist das Rennen auch Teil der Intercontinental GT Challenge. Nur 2021 fand aufgrund der Corona-Pandemie kein Rennen statt.. Die meisten Gesamtsiege erzielten seither Audi und Mercedes-AMG mit je 3 Erfolgen, gefolgt von Ferrari und Porsche mit je 2 Siegen. Neben BMW holten mit Bentley, McLaren und Nissan auch Marken Gesamtsiege, die Ihnen anderswo grötenteils verwehrt blieben.
Der Mount Panorama Circuit fand seine Eröffnung im Jahre 1938, seit 1987 wird die aktuelle Streckenkonfiguration von 6,213 km mit einer Höhendifferenz von 174 m befahren. Streckenabschnitte tragen griffige Namen wie Hells Corner oder Griffins Bend, sehr bekannt sind auch die bergab führenden Passagen The Esses, The Dipper, Forrest's Elbow oder die lange und größtenteils bergab führende Gerade Conrod Straight. Das Rennen selber startet Sonntag Morgen um 5:45 Uhr Ortszeit - also kurz vor Sonnenaufgang, und sorgt damit für einzigartige Bilder.
Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Das chinesische Team Origine Motorsport konnte sich an diesem Wochenende den Gesamtsieg bei den Michelin 12h Malaysia sichern. Bo Youan, Ye Hingli, Lu Wei und Liu Hangcheng steuerten ihren Porsche 911 GT3 R (992) 33 Sekunden vor dem Pendant von Absolute Racing über die Ziellinie. Ein weiterer Porsche von Herberth Motorsport sah lange Zeit wie der Sieger aus und sah auch als erstes Fahrzeug die Zielflagge. Doch: Weil die deutsche Mannschaft nicht die Mindestfahrzeit der Am-Fahrer erfüllt hat, gab es 20 Minuten vor Rennende eine 4-Runden-Strafe. Somit nur Rang 4 für Herberth Motorsport, was dennoch den Klassensieg in der GT3 Pro/Am bedeutete. Der letzte Podiumsrang im Gesamtergebnis ging damit an Continental Racing by Simpson Motorsport im Audi R8 LMS GT Evo II, die nach einem Getriebewechsel das Qualifying auslassen und aus der Boxengasse starten mussten.
Die Klassensiege in der 992 und 992 Am gingen an Red Camel-Jordans.nl sowie Modena Motorsports. Die Alleinstarter in der GT4 Century Motorsport, GTX Vortex V8 und TCE asBest Racing ebenfalls mit Klassensieg.
17 Fahrzeuge sind in das Rennen gestartet, und haben dies auch in Wertung beednet - wenngleich der Vortex sowie der Ferrari 296 GT3 von LM Corsa es nicht bis zur Zielflagge geschafft haben. Das 12 Stunden Rennen wurde nur durch 3 Code 60s über insgesamt 11:44 min unterbrochen.
Die nächste Runde der 24h Series Middle East findet am 09.-10.01.2026 mit den 6 Stunden von Abu Dhabi statt.