Dragonspeed beendet LMP1-Programm nach Le Mans

Dragonspeed schliesst das Kapitel LMP1 nach nur einer Saison in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft mit dem Rennen in Le Mans. Dort wird der BR1-Gibson der amerikanischen Mannschaft letztmalig antreten. Für die amerikanische Truppe von Teamchef Elton Julian hat statt dessen der Ausbau des dieses jahr begonnenen Indycar-Programms Vorrang.

Allerdings bleibt das Engagement in der ELMS mit dem LMP2 erhalten und soll einem Statement des Teams zu Folge auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Duie ELMS wird von der Mannschaft als stärkste Prototypenserie weltweit angesehen, zumal dort bis zu 19 LMP2-Mannschaften um den Sieg kämpfen. Auch die IMSA-Enduros in Daytona und Sebring stehen erneut auf dem Programm der amerikanischen Mannschaft.

Hingegen plant man in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft nur vereinzelte Auftritte mit einem der beiden Oreca LMP2 des Teams. Hier wurden die Events in Sao Paulo, Spa-Francorchamps und - eine Einladung des ACO vorausgesetzt - Le Mans als potentielle Runden für die Saison 2019/20 genannt.

Schnitzer holt vorläufige Pole beim Qualirennen

Beim ersten Qualifying zum 24h-Qualirennen auf dem Nürburgring lag am Samstagabend das BMW Team Schnitzer Motorsport vorne. Für die BMW M6-GT3-Mannschaft markierte der Brasilianer Augusto Farfus in 8:17.570 Min. auf der 25,378 km langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs die schnellste Runde. Mit seinen Teamkollegen Martin Tomczyk und Timo Scheider liegt der BMW M6-GT3 mit der Startnummer #42 vor dem abschließenden Qualifying am Sonntagmorgen vor den Markenkollegen Christian Krognes, David Pittard und Nicholas Yelloly im Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 #101 sowie dem Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 von Marcel Fässler und Rahel Frey.

Die endgültige Entscheidung beim Kampf um die Pole-Position fällt am Sonntagmorgen. Nach dem einstündigen Qualifiying (8:30 – 9:30 Uhr) geht es für die besten 30 Teams in das Einzelzeitfahren beim Top-30-Qualyfing (ab 10:30 Uhr). Das sechsstündige 24h-Qualifikationsrennen wird um 12:00 Uhr gestartet. Das Rennen kann per Ticker, Livetiming und Video-Streams auf der 24h-Homepage sowie auf dem Youtube-Kanal des Rennens verfolgt werden.

Most bleibt im ADAC Masters Kalender

Das mostluftbildAutodrom Most wird auch im kommenden Jahr Bestandteil des ADAC GT-Masters-Kalenders sein. Das haben offizielle Stellen des ADAC GT-Eins gegenüber in Most bestätigt. Damit widersprach man bislang im Umlauf befindlichen Gerüchten das die Strecke wohlmöglich in disem Jahr letztmalig besucht werden würde.

„Wir haben mit dem Autodrom Most einen gültigen Vertrag bis einschliesslich 2020. Dieser enthält darüber hinaus eine Option das wir auch in den Jahren danach hier antreten können“ erklärte uns GT-Masters Pressekontakt Oliver Runschke auf Anfrage.

Grund für die Gerüchte die etwa zur Essen Motorshow aufkamen, war wohlmöglich, das damals die Verhandlungen mit dem neuen Streckenmanagement noch nicht endgültig abgeschlossen waren. Das Autodrom hatte im letzten Jahr einen erneuten Besitzerwechsel erfahren. Das neue Managemant ist jedoch anscheinend bemüht nun Investitionen in die Infrastruktur zu unternehmen und hat unter anderem 40% der Strecke neu asphaltieren lassen, was aktuell in neuen GT3-Rekordzeiten auf der Traditionsrennstrecke in den Sessions des GT-Masters mündete. Die deutsche GT3-Rennserie und ihr Veranstaltungspaket sieht man mittlerweile als eines der Highlights im Saisonkalender an, der auch Rennen des Truck GP, der Nascar-Wheelen-Series und verschiedener Motorrad-Events umfasst.

Obwohl die Infrastruktur etwas angestaubt ist und die Überholmöglichkeiiten auf dem Kurs sehr begrenzt sind, geniesst die Strecke mit ihren schnellen bis mittelschnellen Kurven eine hohe Beliebtheit bei den Piloten und den Teams. Dem ADAC dürften zudem die günstigen Streckenpreise bei der Gestaltung der Saison zupass kommen.

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