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ADAC GT Masters - Rennbericht Motorsport Festival Lausitzring

Am letzten Wochenende fand zum zweiten Mal das Motorsport Festival auf dem EuroSpeedway Lausitz (der Link führt direkt zum Rennbericht) bei Klettwitz statt. Es war genau wie im letzten Jahr, einer der Höhepunkte im Kalender des ADAC GT Masters.

Beim Saisonauftakt in Oschersleben wurde bereits klar, dass dieses Jahr wahrscheinlich eines der am härtest umkämpften in der Geschichte des ADAC GT Masters werden wird.

Im Samstagsrennen konnte das Team von Alfred Renauer mit seinem Bruder Robert und Sven Müller am Volant des Precote Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R die Konkurrenz hinter sich lassen. Dies jedoch nur, weil der amtierende Champion Christopher Mies im Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS sein Fahrzeug bei der Boxenausfahrt verlor und den ahnungslosen Führenden Luca Stolz im Mercedes-AMG Team Zakspeed Mercedes-AMG GT3 abräumte. Sah doof aus, war es sicher auch aus Sicht von Peter Zakowski, dessen Team dadurch den sicheren Sieg verlor. Aber, shit happens. Jedenfalls stand das Wort Absicht niemals im Raum. Sowohl Teamchef Wolfgang Land, als auch sein Fahrer Christopher Mies haben sich bei Ihren Gegnern für den Fauxpas entschuldigt. Nach den Zweitplatzierten Luca Stolz / Luca Ludwig landete ein starker GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 mit Ezequiel Perez Companc und Mirko Bortolotti am Steuer ebenfalls auf dem Podium.

Am Sonntag spielte die Musik dann allerdings anders. Nach einer Intervention von Land-Motorsport in Persona des Teamchefs selbst, wurde die BoP dahingehend geändert, das die Audi R8 LMS um 10 kg Ballast erleichtert wurden. Daraus resultierte ein Qualifyingergebnis für das zweite Rennen, in dem acht der neun Schnellsten aus dem Hause Volkswagen stammten. Lediglich der Siebtschnellste Philipp Eng saß in einem Produkt aus München. Die komplette erste Reihe ging diesmal an GRT mit seinen beiden giftgrünen Huracán. Dahinter vier Audi R8 ;-), von denen aber gleich der Schnellste des Quartetts, Christopher Haase im Land Audi #2 wegen einer Grid penalty von 10 Plätzen, die sein Teamkollege Jeffrey Schmidt sich am Vortag zurecht eingehandelt hatte, von P3 auf P13 rücken musste. In einem wieder spannenden Rennen setzte sich der Huracán #19 mit dem Rookie Perez Companc und dem Routinier Mirko Bortolotti erstmals durch und siegte vor Connor De Phillippi und Christopher Mies, den amtierenden Meistern im Land Audi #1 und den Teamkollegen Rolf Ineichen und Christian Engelhart im Lamborghini #63.

The Heat is on … An diesem Wochenende schon sind mehr als 20 ADAC GT Masters Piloten beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring im Einsatz.

Die restlichen GT-Klassen beim N24h 2017

Neben den bereits vorgestellten Sportwagenklassen der SP-Klassen 10-7 haben noch zahlreiche andere Wertungskategorien beim diesjährigen 24 Stunden Rennen am Nürburgring eine mehr oder minder starke (zum Teil sogar ausschliessliche) GT-Beteiligung. Ein kurzer Überblick:

SPX: (7 Fahrzeuge) 2 Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003, ein Renault RS 01 der dkr-Mannschaft, 2 GT4-Audi und 2 GT4-Cayman bilden heuer das Feld dieser Klasse. Die unter der Nennung von Traum Motorsport antretende Glickenhaus-Mannschaft hat die letztes Jahr noch vollmundig geäusserten Pläne eines Einsatzes von bis zu 4 Autos in aller Stille einkassiert und konzentriert sich statt dessen auf den professionellen Einsatz von 2 Spitzenautos. Was diese zu leisten vermögen, liess man beim 24h-Quali-Rennen aufblitzen, das die Truppe von James Glickenhaus um ein Haar gewonnen hätte. Fürs Rennen wird’s gegen die Werksmannschaften zwar schwerer werden, aber die Herzen der Fans hat die deutsch-italienisch-amerikanische Truppe auf jeden Fall an ihrer Seite. Neben dem noch nicht ganz auf der Nordschleife akklimatisierten Renault der deutschen DKR-Mannschaft, der allerdings beim Qualifikationsrennen eine deutlich aufsteigende Tendenz erkennen liess, und den bereits erwähnten beiden Audi GT4 hatten wir gestern in unserer GT4-Übersicht 2 weitere GT4 unterschlagen: sowohl Manthey Racing mit einem Cayman 981 GT4 als auch Pro Sport Performance mit dem älteren Cayman der auch in der GT4-European Series am Start ist starten in der SPX-Klasse. Bei Manthey handelt es sich nach wie vor um das GT4-Entwicklungschassis.

CUP3: immerhin 10 Porsche Cayman aus der Trophy starten auch beim 24h-Rennen. Ein klarer Favorit lässt sich hier auch nach den ersten 2 VLN-Rennen nicht ausmachen. Teichmann Racing undMathol Racing bringen hier je 2 Fahrzeuge an den Start.

V6: lediglich 4 Porsche von Black Falcon, Sorg Rennsport, Mathol Racing und aesthetic Racing starten mit 911´ern bzw. Caymans.

V5: hier sind es 6 Fahrzeuge – 4 Porsche und 2 BMW – die in der etwas kleineren seriennahen Klasse am Start sind. 3 Fahrzeuge stellt das Team von Adrenalin Motorsport.

SP6: ebenfalls 4 Porsche (von Pro Sport Performance, dem Hamburg Racing Team und rent2drive) treten hier gegen 2 Hofor Racing-BMW an.

SP3-Klasse: 3 Toyota GT 86 der Teams von Pit Lane Racing, Manheller Racing und Ring-Racing haben es in der mit 13 Autos besetzten Autos mit jeder Menge kleiner Tourenwagen, 2 Opel Calibra, einem Golf und dem ober-kultigen Opel Manta als Konkurrenten zu tun.

AT-Klasse: unter den 5 Konkurrenten in der Klasse für alternative Treibstoffe findet man die Titus Motorsport Viper und den „care for climate“-Porsche Cayman.

Supercup vor 2.Runde in Monaco

psc2aVom 25. bis 28 Mai macht der Porsche Mobil1 Supercup Station in Monaco: Der dritte Lauf wird auf der legendären Rennstrecke von Monte Carlo ausgetragen. Der 3,340 Kilometer lange Stadtkurs ist ein Highlight im Rennkalender unter anderem auch wegen des ungewöhnlichen Fahrerlagers: In unmittelbarer Nähe vom Heli-Port stehen alle Fahrzeuge unter dem Dach des stationären Zirkuszelts Chapiteau de Fontvieille.

„In Monaco konnte ich leider noch nie gewinnen. In diesem Jahr wünsche ich mir etwas Glück im Qualifying und dann möchte ich auch mal dort einen Sieg einfahren”, erklärt Michael Ammermüller , der als Meisterschaftsführender von Barcelona nach Monaco reist.

Nur 5 (+3) GT4 beim N24h 2017

Lediglich 5 SP10/GT4-Fahrzeuge sind für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring gemeldet. Angesichts des Booms den die Klasse gerade europaweit erlebt, verwundert diese Zurückhaltung, gelten die GT4 doch als die kommende kosteneffiziente Langstreckenklasse die den GT3 in naher Zukunft jede Menge Marktanteile streitig machen wird. Doch am Ring hat sich dieser Trend noch nicht durchgesetzt. Lediglich 3 Cayman und 2 ältere Aston Martin Vantage GT4 starten in der Klasse, die damit gerade mal ein Fahrzeug mehr als im Vorjahr aufweist. Doch versteckt in anderen Klassen des Feldes lauern noch 2 signifikante Neuerscheinungen die die GT4 im kommenden Jahr richtig aufmischen könnten.

Fangen muhlner Caymanwir bei den Aston Martin an. Mathol Racing mit dem #73 Aston Martin (der #188 aus der VLN Langstreckenmeisterschaft) ist der Platzhirsch in der Klasse und das Auto das es von der Zuverlässigkeit her zu schlagen gilt, auch wenn die Crew um Wolfgang Weber in diesem Jahr nur aus schwedischen und argentinischen Kundenpiloten besteht. Die konkurrierende R-Motorsport-Truppe aus der Schweiz hat auf ihrem Aston Martin Vantage GT4 neben den Eidgenossen Baenzinger/Kamelger Vorjahresklassensieger Markus Lungstrass (auf dem Stadavita-Aston) als schnellen Profi und den australischen Privatier Peter Leemhuis an Bord. Nominell dürfte dies der schneller besetzte Aston Martin sein.

Mühlner Motorsport, Mathol Racing und Black Falcon bringen 3 Porsche Cayman an den Start. Auf dem Black-Falcon-Cayman ist u.a. der schnelle Italiener Gabriele Piana am Start der in dieser Saison sowohl in der GT4-European Series als auch im Porsche Carrera Cup Deutschland startet. Dennoch fällt es schwer unter den Cayman-Teams einen Favoriten auszumachen.

Ausser Konkurrenz fahren die neuen GT4-Konstruktionen von Audi und BMW mit. Phoenix Racing hat beide R8 GT4 in der SPX-Klasse genannt und muss sich daher weder an die Verpflichtung von Amateurfahrern im Team noch an das vorgeschriebene Einheits-Reifenfabrikat halten. Man sollte es daher nicht überbewerten wenn die R8 mit ihren reinen Werksfahrerbesatzungen bei ihrem Debüt die SP10-Teams in Grund und Boden fahren. Realistischer geht es BMW an, die ihren noch nicht vollständig homologierten GT4-Testträger vom Team Securtal Sorg Rennsport in der SP8T von einem Quartett aus Ringroutiniers an den Start bringen lassen. Später in der VLN-Saison soll dann ja wie bereits berichtet auch der AMG GT4 seine ersten Entwicklungseinsätze erleben, der allerdings bei diesem Rennen noch keine Rolle spielen wird.

GT & Prototype Challenge Zandvoort Rennen 1

Die dsc2 Zandvoort Race2cneugegründete GT & Prototype Challenge, welche ein Ableger der Supercar Challenge ist und deren ehemalige Prototypen Klassen sowie die Super GT Division beherbergt feierte am Wochenende im Rahmen der Family Days in Zandvoort vor über 50.000 Zuschauern ihr Debüt. 19 Fahrzeuge hatten den Weg an die Nordseeküste gefunden.

Im Zeittraining sicherten sich Smiechowski/Jordan im Inter Europol Competition Ligier LMP3 die Pole Position. Im ersten Rennen am Samstag musste man sich aber mit dem dritten Platz begnügen. Nach 36 Runden siegte der Renault RS01 der Equipe Verschuur mit Kamphues/van Es am Steuer, welcher erstaunlicher Weise in der LMP3 Klasse eingestuft wurde. David Hauser sicherte sich mit seinem Ligier LMP3 den zweiten Platz vor Smiechowski/Jordan und deren Teamkollegen Laub/Hippe im zweiten Inter Europol Ligier LMP3. Luc de Cock/Tim Joosen sicherten sich mit ihrem Norma als gesamt fünfte den Sieg in der CN Klasse. Es folgte der Ginetta LMP3 der Luxemburger Lequeux/Ueberecken auf Platz sechs. Daan Meijer gewann im Mercedes SLS als siebter die Super GT Klasse, achter wurde Ko Koppejan im Radical vor Henk Thuis im Pumax RT. Der JR Motorsport BMW von Bogaerts/Schouten gewann die GT Division vor dem Porsche von Aart Bosman. Die beiden Praga, der Blueberry Mosler und der Howe Racing Transam sahen die Zielflagge nicht. Beide DVB Racing Porsche, der Radical von Wim Jeuris und der Marcos Mantis von Moritz Racing fehlten leider im ersten Lauf.

10 SP7-911´er beim N24 2017

10 getspeedporsche qualiracemehr oder minder modifizierte Porsche Cup-Fahrzeuge bilden beim 45.ten 24 Stunden Rennen am Nürburgring das Feld der SP7-Klasse die traditionsgemäss eigentlich für Top-10 Resultate gut ist – bis auf die letzten Jahre, wo starke GT3-Felder die Klassensieger der SP7 regelmässig in die untere Hälfte der Top-20 verwiesen. Starteten im letzten Jahr immerhin 13 Wagen in der Klasse, in der traditionsgemäss die SP7 und CUP2-Autos der VLN Langstreckenmeisterschaft zusammengefasst werden, so hat sich die Anzahl für die 45.te Ausgabe des Klassikers auf 10 Wagen von 8 Teams reduziert, was vielleicht der gestiegenen Starterzahl in der CUP3-Cayman-Trophy-Klasse geschuldet ist, wo heuer 10 Cayman (Vorjahr: 4) am Start stehen.

Das grösste Starterkontingent bringt GetSpeed Performance auf die Strecke, die gleich 3 Porsche ins Rennen schicken. Der im Vorjahr von Frikadelli Racing betreute Porsche von Klasen/Shoffner/Hill/Huisman sieht auf dem Papier am stärksten besetzt aus, wobei Teambesitzer Adam Osieka mit den Ring-Routiniers „Max“ und „Jens“ möglicherweise auch noch für ein Klassenpodium in Betracht kommt. clickvers qualiraceGenau kann man dies wohl erst nach der Komplettierung der Nennliste am Donnerstag erwägen wenn alle Namen in den noch nicht vollständig besetzten Porsche feststehen.

Gut dabei sein dürften ferner noch der einzige Black Falcon-Porsche in der Klasse, auf dem unter anderem der schnelle Spanier Alexander Toril startet, Kappeler Motorsport mit seiner Mannschaft aus erfahrenen Ring-Routiniers und Manthey Racing, die u.a. GT-Masters-Pilot David Jahn auf ihrem SP7-Porsche beschäftigen. Der Bonk Motorsport-Porsche der beiden britischen Routiniers Moore/Cameron und Teamchef Peter Bonk , die beiden Porsche von 9und11-Racing  und Chrzanowski Racing - auf dem clickvers-911 GT3 MR starten Robin Chrzanowski, Kersten Jodexnis, Dominic Fuchs und Edgar Salewsky - sowie ein 911´er mit dem deutsch-schweizer Quartett Andre Krumbach, Ivan Reggiani, Nicola Bravetti und Christopher Friedrich runden das Feld in der Klasse ab.

Erster Carrera Cup Sieg 2017 für Engelhart

Impcc4a Porsche Carrera Cup-Lauf am Sonntag auf dem Eurospeedway Lausitzring jubelte Black Falcon-Pilot Christian Engelhart über seinen ersten Saisonsieg. Der Deutsche gewann iden vierten Lauf des Markenpokals beim Motorsport-Festival auf dem Lausitzring vor MRS GT-Racing-Pilot Christopher Zöchling aus Österreich und Porsche-Junior Dennis Olsen auf dem Konrad Motorsport-911´er. „Mein Team hat mir das Auto mit der besten Rennabstimmung gegeben und ich konnte mit einem sehr guten Gefühl fahren. Zwischenzeitlich setzte mich Christopher Zöchling stark unter Druck, aber ich hielt dagegen. Ich freue mich über den Sieg besonders für mein Team Black Falcon“, sagte Engelhart.

Als Pole-Sitter ging Engelhart ins Rennen und übenahm die Führung. Doch von Beginn an setzte Zöchling den Porsche-Routinier unter Druck. Die beiden Fahrer trennten phasenweise nur wenige Zehntelsekunden, aber mit Verlauf des Rennens konnte sich Engelhart durch mehrere schnellste Rennrunden entscheidend absetzen. Der Bayer gewann das erste Rennen für das in den Porsche Carrera Cup Deutschland neu eingestiegene Team Black Falcon. MRS GT-Racing-Pilot Zöchling belegte am Ende Platz zwei. pcc4bHinter dem Duo rangierte Michael Ammermüller (D/raceunion Huber Racing) lange Zeit auf Platz drei. Nachdem Olsen sich bereits direkt nach dem Start kurzfristig auf die Position des 31-Jährigen schieben konnte, gelang Ammermüller noch in der ersten Runde der Konter. Aber der Youngster hielt den Abstand extrem gering. Im vorletzten Umlauf nutzte Olsen eine Lücke und fuhr vorbei. Der 21-Jährige beendete das Rennen auf der 3,478 Kilometer langen Strecke dadurch auf Rang drei vor Ammermüller.

Platz fünf sicherte sich Nick Yelloly vom Team Deutsche Post by Project 1. Als Sechster sah Porsche-Junior Thomas Preining vom Team Konrad Motorsport die Zielflagge. Bester Amateurfahrer war der Luxemburger Carlos Rivas (BLACK FALCON). Die Spitzenposition in der Amateurwertung hat Wolfgang Triller (D/Huber Racing by TriSpa) mit 42 Punkten inne.

In der Gesamtwertung führt Dennis Olsen mit drei Siegen und 91 Punkten. Hinter ihm liegt Ammermüller mit 69 Zählern auf dem zweiten Platz. Als Dritter in der Meisterschaft konnte Zöchling nach vier Rennen 65 Punkte sammeln. Konrad Motorsport belegt in der Teamwertung mit 122 Punkten Platz eins.

Die nächsten beiden Läufe des Porsche Carrera Cup Deutschland werden vom 9. bis 11. Juni auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg ausgetragen.

11 SP8 beim N24h 2017

11 Starter in der SP8(7) bzw der SP8T(5) verzeichnet die Nennliste des 24 Stunden Rennen am Nürburgring in jener Klasse die wir seit einigen Jahren wegen der grossvolumigen Motoren von 6,2-4l salopp als „Nürburgring-GT1-Klasse“ tituliert haben. Dabei sind die SP8 deutlich seriennäher und damit auch deutlich langsamer als die mittlerweile als Top-Kategorie etablierte GT3, finden aber aufgrund der Markenvielfalt erneut viel Aufmerksamkeit bei den Fans. 5 BMW, je 2 Lexus, Aston Martin und Ford sowie ein Lamborghini Supertropheo werden in der Kategorie um Klassensiegerehren antreten. Mit 11 Startern erreicht die Klasse erneut die Feldgrösse des Vorjahres.

Sämtliche BMW – 3 Autos des Team Schirmer Pirelli Deutschland und 2 des Teams Securtal Sorg Rennsport - starten in der SP8T-Klasse. Bei einem der Sorg Rennsport Autos soll es sich um einen M4 GT4 handeln, was dann einer der neueren und noch nicht homologierten GT4-Modelle von BMW sein müsste. Diesebmwm4gt4 These wird unter anderem dadurch genährt, das GT4-Entwicklungspilot Dirk Adorf auf dem Wagen als einer der Piloten verzeichnet ist. Das Team Schirmer wird 2 M4 und einen M2 an den Start bringen.

Vielleicht eine der stärksten Besatzungen in der Klasse ist auf dem Aston Martin GT8 mit der Startnummer #007 zu finden. Die Werkspiloten Darren Turner und Nicki Thiim werden in Abwesenheit eines passenden GT3-Drives in der SP8-Klasse an den Start gehen. „Klar wäre ein GT3-Einsatz aufregender gewesen, aber auf der Nordschleife bei den 24h anzutreten ist so eine geile Erfahrung das die Klasse für mich zweitrangig war als Aston Martin mir das Angebot machte.“ äusserte sich Thiim vor 4 Wochen in Silverstone uns gegenüber sinngemäss zu den Umständen des Drives. Schärfster Konkurrent dürfte angesichts der Fahrerbesetzung der Dörr Motorsport Lamborghini Huracan Supertropheo sein, der vom Quartett Dominik Schwager, Philipp Wlazik, Florian Scholze und Uwe Wächtler pilotiert wird. Astons zweiter Wagen im Feld, der Vantage V12 ist mit der Crew um Testfahrer Wolfgang Schuhbauer zwar solide, aber nicht unbedingt klassensiegverdächtig besetzt. Aston Martin beschränkt sich in diesem Jahr auf Einsätze in der SP8 und SP10 nachdem der neue GTE- und GT3-Herausforderer auf Basis des DB11 sich noch in der Entwicklung befindet.

2 Fanfavoriten sind die beiden Ford Mustang der Teams von TIC-Racing und Wölflick Motorsport, die bei den 24h dieses Jahres erstmals direkt aufeinander treffen. Die beiden privaten SP8-Projekte werden im Kampf um den Titel „Best of the Rest“ hinter den Astons und dem Lambo allerdings erst mal die beiden Lexus der Ring-Racing Mannschaft schlagen müssen. Die deutsche Test- und Entwicklungsmannschaft des japanischen Herstellers bringt neben einem alten aber bewährten ISF auch den als Cup-Fahrzeug-Entwicklungsträger geplanten RCF an den Start, der seinen ersten 24h-Einsatz erlebt. Der Kampf um das Klassenpodium dürfte in der aus 2 Subkategorien zusammengesetzten Klasse von etlichen Positionswechseln und technischen Zwischenfällen geprägt sein und ein eigenes Rennen im Rennen bieten.

Reiter Young Stars GT3 wechselt aus BSS in BES

Reiter Engineering reitergallardowechselt mit dem #24 Reiter Young Stars Lamborghini Gallardo R-EX GT3 vom Blancpain GT Serien Sprint Cup in den Blancpain GT Serien Endurance Cup. Da dessen Reglement drei Piloten vorschreibt, ergänzt Platinum-Pilot Tomas Enge das Silber-Duo Caitlin Wood und Marko Helistekangas. Das Fahrer-Trio wird damit vom „Silver Cup“ in den „Pro Cup“ der Blancpain Endurance Series hochgestuft. Auf dem Rest-Programm stehen die 1.000 km von Paul Ricard sowie das Saison-Finale in Barcelona. Hingegen wird das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps aus Bugetgründen ausgelassen.

„Junge Pilotinnen und Piloten in den GT3-Rennsport zu bringen war das Ziel des Reiter Young Stars Programms“, wird Hans Reiter zitiert: „In der Blancpain Sprint Series ist das Racing aber so intensiv, dass man kaum Zeit hat, um mit den jungen Fahrern zu arbeiten. Ein winziger Fehler kann das gesamte Rennwochenende ruinieren. Das ist die Art von Erfahrung, die ich meinen Nachwuchspiloten ersparen möchte. Ich glaube, in der Blancpain Endurance Series können sie sich besser entwickeln und konkurrenzfähiger sein. Speziell mit dem Faktor Tomas Enge, der das gesamte Rennwochenende im selben Fahrzeug sitzt und seine Erfahrung einbringt, das wird Caitlin und Marko eine große Hilfe sein.“

3 aus 3 für Olsen

Porsche-Juniorpcc3a und Konrad Motorsport-Pilot Dennis Olsen baut seine Erfolgsserie weiter aus: Nach dem Doppelsieg in Hockenheim gewann der 21-jährige Norweger auch den dritten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Eurospeedway Lausitzring im Rahmen des Motorsport-Festivals. Hinter Olsen sicherten sich die beiden Deutschen Christian Engelhart vom Team Black Falcon und Michael Ammermüller vom raceunion Huber Racing-Team die Plätze zwei und drei. „Mein dritter Sieg in Folge fühlt sich fantastisch an. Obwohl Christian Engelhart mir richtig Druck gemacht hat, bin ich cool geblieben und habe keine Fehler gemacht. Das war entscheidend“, sagte Olsen.

Engelhart ging von der Pole-Position aus ins Rennen, aber wurde bereits auf den ersten Metern von Olsen überrascht. Dem Fahrer aus dem norwegischen Våler gelang ein rasanter Start, wodurch er noch vor der ersten Kurve am Porsche-Routinier vorbeizog. Dahinter verteidigte Ammermüller erfolgreich seine Startposition drei. Im weiteren Verlauf des Rennens setzte sich das Trio auf der 3,478 Kilometer langen Strecke vom Fahrerfeld ab. Engelhart hielt den Abstand zu Olsen mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand enorm knapp, doch der Pilot von Konrad Motorsport sah nach 18 Runden als Erster die Zielflagge.

Hinter den ersten drei Fahrern überquerte MRS GT-Racing-Pilot Christopher Zöchling als Vierter die Ziellinie. Der Österreicher fand gegen Porsche-Junior Thomas Preining lange Zeit keine Lücke, doch in Runde 16 zog Zöchling nach der Start-Ziel-Geraden an seinem Landsmann vorbei. Preining beendete das Rennen auf Position fünf vor Nick Yellol.y Den Sieg in der Amateurwertung feierte Wolfgang Triller und baute damit die Führung in seiner Wertungsklasse aus.