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Debrief Nürburgring – ADAC GT Masters

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Nürbrugring (der Link führt direkt zum Rennbericht) das fünfte Rennwochenende der ADAC GT Masters Saison 2019 statt.

Insgesamt 31 GT3-Fahrzeuge von sieben verschiedenen Herstellern stellten sich den Läufen 9 und 10 der aktuellen Saison. Damit ist die zweite Saisonhälfte 2019 in vollem Gange. Erst eine Woche zuvor war Halbzeit in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste.

Erneut trat das Mercedes Team von TOKSPORT WRT aus Quiddelbach mit Maro Engel und Luca Stolz an … und wieder bot man, genau wie eine Woche zuvor in Zandvoort, dem Publikum wie der Konkurrenz eine beachtliche Vorstellung. Am Samstag zweiter Platz im Rennen, wenn auch keine Punkte und am Sonntag P4. Das ist stark!

Ein weiteres Team mit Heimvorteil hatte Premiere im GT Masters. Frikadelli Racing aus dem nahegelegenen Barweiler. Das Team von Klaus Abbelen und Sabine Schmitz ist hinreichend aus der VLN und den ADAC TOTAL 24h Nürburgring bekannt. Im Masters ist der rot-weiße Frikadelli Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 30 neu. Als Fahrer setzte das Team auf Teamchef Klaus Abbelen und den Porsche Young Professional Matt Campbell.

Um es vorweg zu nehmen, auch Frikadelli lieferte eine blitzsaubere Leistung ab. Im Premierenrennen am Samstag gab es einen 23. Platz, nach P29 im Qualy. Am Sonntag, mit Campbell als Startfahrer, lief es zunächst besser. P5 im Qualy, aber leider am Ende P24 im Rennen.

Wer aufmerksam mitgelesen hat, hat bemerkt, nach wie vor 31 Starter und „nur noch“ sieben Hersteller, obwohl ein neues Team am Start war. Den Grund haben wir bereits in unserem Bericht im Vorfeld diskutiert.
PROpeak Performance aus Meuspath, ebenfalls nur einen Steinwurf vom Ring entfernt, hatte die Nennung für den einzig verbliebenen Aston Martin Vantage GT3 wegen fehlender Konkurrenzfähigkeit zurückgezogen.
Unsere Kritik an dieser Entscheidung müssen wir etwas korrigieren. Tatsache ist, dass dem Team anstatt wie von Aston Martin Racing zugesagt, erst in der zweiten Märzhälfte statt Anfang Februar das erste Exemplar des neuen GT3-Renners und gar erst Anfang April das zweite Einsatzfahrzeug übergeben wurde. In Anbetracht der Leistungsdichte im ADAC GT Masters erzeugt das gleich zu Beginn einen nicht so einfach aufzuholenden Entwicklungsrückstand. Wenn dies überhaupt bei den limitierten Testgelegenheiten möglich ist. Schließlich schläft auch die Konkurrenz nicht …
Wir wissen, dass gerade Christoph Esser ein Racer ist, der sich die Entscheidung gerade beim Heimspiel zu passen, sicher alles andere als leicht gemacht hat.

Nun aber zum Event selbst. Als Fazit kann man gleich festhalten, dass den Zuschauern an beiden Renntagen Motorsport vom Feinsten geboten wurde. Es gab jede Menge harte, aber faire Fights, wie zum Beispiel zwischen Jens Klingmann im MRS BMW M6 #14 und Thomas Preining im Herberth Porsche #1 um P10 im Rennen am Samstag. Racing at its best!

Absoluter Gewinner des Wochenendes war das Team von Gottfried Grasser. Pole, Sieg und schnellste Runde für Mirko Bortolotti und Christian Engelhart im ORANGE1 by GRT Grasser Lamborghini #63 am Samstag sowie Pole, Sieg und schnellste Runde für Franck Perera und Rolf Ineichen im Huracán #82 am Sonntag. Mehr geht nicht!

Die aktuellen Leader in der Meisterschaft, die HCB-Rutronik Racing Piloten Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde, im Audi R8 LMS #31 konnten mit jeweils einem dritten Platz in beiden Rennen, ihre Führung in der Meisterschaft auf nun insgesamt 144 Punkte ausbauen. Wegen des Gaststarters TOKSPORT, mit Engel/Stolz auf Podestplatz 2, erhalten die beiden am Samstag sogar die Punkte für den zweiten Platz.
Zweite im Zwischenklassement sind weiter Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer (P12 bzw. P8 im Rennen) in der Callaway Competition Corvette C7 #77, mit jetzt 104 Punkten (40 Punkte Rückstand). Die beiden Fahrer zeigten eine starke Leistung im Rennen und fuhren von P30 (wegen eines technischen Defekts im Qualy) respektive P20 jeweils in die Punkteränge!
Wie bereits gesagt, der Weg zum Titel führt auch dieses Jahr definitiv über konstantes Punktesammeln.

Ausgeprägte Freude auch beim KÜS TEAM75 Bernhard über gute Qualifying- bzw. Rennergebnisse. Am Sonntag belegte das Team die zweite Startreihe mit Matteo Cairoli im Porsche #18 und Klaus Bachler im 911 GT3 R #17. Im Rennen dann erneut Podestplatz zwei, wie am Samstag in Zandvoort, nach starkem Kampf in der Endphase zwischen Timo Bernhard #17 und dem Audi #31 von Patric Niederhauser.

Außerdem noch eine saustarke Leistung im Zeittraining am Samstag von Dennis Marschall im HCB Audi #8 mit einem Platz in der ersten Reihe! Chapeau!

Die ganze Action des Wochenendes
, vom ersten freien Training am Freitag bis zum Rennen am Sonntagmittag sowie alle Insiderinformationen und erstklassige Fotos, finden sich in unserem Rennbericht.

Weiter geht es in der wohl besten deutschen Rennserie bereits in drei Wochen, vom 13. bis 15. September 2019, am Hockenheimring. In diesem Jahr einmal nicht der Saisonabschluss.

BMW auf Pole in Suzuka

Der schnitzerpolesuzukaBrasilianer Augusto Farfus hat das Qualifying zu den Sonntag-Nacht um 3 Uhr unserer Zeit beginnenden 10h von Suzuka zugunsten der Schnitzer Motorsport-Mannschaft entscheiden können. Mit einer neuen GT3-Qualibestzeit von 2:00,455 war der BMW M6-GT3-Pilot 0,076s schneller als Dries Vanthoor im Belgian Audi Club Team WRT- Audi R8 LMS GT3. In der zweiten Startreihe rundete Nicky Catsburg auf dem Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 das gute Qualifikationsergebnis für den Münchner Hersteller ab, während sich Ferrari-Pilot Miguel Molina auf dem Car-Guy Ferrari mit P4 begnügen musste.

Das Rennen startet morgen um 10 Uhr Ortszeit (= 3 Uhr MEZ) und wird ab 2.30 Uhr auf der Website der Intercontinental GT Challenge live gestreamt.

Stand der Dinge beim Gulf 12h Feld 2019

Die Organisatoren der Gulf 12 hours hatten Anfang des Monats eine erste Einladungsliste für die im Dezember geplante 9.Ausgabe des Langstreckenrennen veröffentlicht. Eine nächste, konkretere Liste auf der auch die LMP3-, Porsche und Lamborghini-Cup Boliden verzeichnet sind, wird nun für September erwartet. Das hat Organisator Andrea Ficarelli GT-Eins gegenüber eröffnet. „Als nächster Schritt in der Nennungsprozedur müssen die auf der ersten Einladungsliste verzeichneten Mannschaften in den nächsten Tagen einen ersten Nenngeldbetrag hinterlegen. Bleiben dann Ende August noch Startplätze offen, kommen Teams von den Reservelisten zum Zuge, auf denen dann auch Mannschaften aus anderem Klassen berücksichtigt werden würden. Eine zweite konkretere Startliste wollen wir dann Anfang September veröffentlichen.“

Probleme das Feld bis an die Kapazitätsgrenze von 34 maximal zur Verfügung stehenden Boxen zu belegen, dürfte es in diesem Jahr weniger geben. Im Vorfeld des Rennens sind alleine 35 Anmeldungen bzw. Anfragen von GT3-Teams, 18 von GT4-Mannschaften, 6 von Porsche-Cup-Teams, 5 von Lamborghini Supertropheo-Equipen und weitere 6 von LMP3-Mannschaften eingegangen. Das macht insgesamt 70 interessierte Mannschaften.

Während mit Rinaldi Racing , Attempto Racing und E2-Racing bislang erst 3 deutsche Mannschaften auf der bislang bekannten Einladungs-Liste verzeichnet sind, befinden sich noch einige weitere deutsche Mannschaften auf der Reserveliste, was durchaus dazu führen könnte, das sich die Zahl der für die neunte Ausgabe eingeladenen deutschen Mannschaften noch mehr als verdoppeln könnte.

„Wir würden gerne auch für die Klassen Porsche-Cup, Lamborghini Supertropheo und LMP3 jeweils ein Teilfeld an den Start bringen. Das ist aber von vielen Faktoren abhänging – unter anderem ob die Teams ihre Besatzungen schnell beisammen bekommen, wer frühzeitig das Startgeld bezahlt und ob es Teams gibt die in der Lage sind eventuell 2 Wagen in einer Box mit nur einer Tankanlage unterzubringen. Wir sind deswegen in intensiven Gesprächen mit allen beteiligten Mannschaften.“ Abhängig von diesen Ergebnissen wäre es laut Ficarelli durchaus möglich, das mehr als 34 Wagen in diesem Jahr am Start stehen könnten.

„Das Problem ist der Platz für die Tankanlagen – wir können vor einer Box jeweils nur eine Tankanlage unterbringen. Von daher würden zusätzliche Autos davon abhängen, ob die Teams das Rennen strategisch so einteilen können, das man 2 Autos mit einer Tankanlage bedient. Aus technischen Gründen würde das bedeuten das beide Wagen dann in der selben Klasse starten müssten. Dies sind alles Faktoren die wir berücksichtigen, um in diesem Jahr ein möglichst grosses Feld mit der gewohnten Klassen-Vielfalt zusammen zu stellen.“

2 Audi Siege bei der 6. DMV-GTC-Runde

Beim dmvoleben startADAC Racing Weekend in Oschersleben Anfang August absolvierte die DMV-GTC den 11. & 12. Wertungslauf der Saison 2019. 2 Audi-fahrende GT3-Piloten gingen am Ende aus den Wettkämpfen siegreich hervor: YACO-Racing-Pilot Simon Reicher und Isaac Tutumlu-Lopez auf einem Car-Collection Audi R8 LMS GT3.

Simon Reicher sicherte sich und seinem Team YACO-Racing dank einer Zeit von 1:24.100 Minuten die Pole-Position für den Samstagmittag. Rund zwei Zehntel langsamer war Kenneth Heyer , im Race-Art-Mercedes-AMG GT3 zunächst der Führende. Der Mann aus Viersen stellte sein Fahrzeug jedoch 7 Minuten vor Trainingsende ab. Fünfzehn Rennwagen gingen ab 12:40 Uhr bei schwülen Wetterverhältnissen auf die Jagd nach schnellen Rundenzeiten. Der drittschnellste Mann des ersten Zeittrainings hieß Timo Scheibner, er steuerte wie gewohnt den Aston Martin Vantage GT3 von Schaller Motorsport und sorgte damit für Marken- und Klassenvielfalt unter den Schnellsten beim elften DMV GTC-Durchgang der Saison 2019.

Simon dmvoleben reicherReicher hatte am Ende eines nicht nur wegen sommerlicher Temperaturen richtig heißen ersten Renndurchgangs die Nase vorn und konnte den Pokal des Gesamtsiegers für sich und Yaco Racing entgegennehmen. Auch die schnellste Runde ging auf das Konto des jungen Mannes aus Kirchberg in Österreich. „Es war wohl mein bisher am härtesten erkämpfter Sieg im DMV GTC“, so Reicher im Sieger-Interview. Er ergänzte: „Kenneth ist mir zum Schluss richtig im Nacken gesessen, der hat richtig Druck gemacht“. Kenneth Heyer , der Zweitplatzierte, zeigte sich sportlich-fair: „Simon hat keinen Fehler gemacht. In Oschersleben zu überholen ist richtig schwer, es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das er verdient gewonnen hat!" Timo Scheibner stand das erste Mal überhaupt auf dem Podium der Gesamtsieger, verteidigte damit seine Startposition und konstatierte im Anschluss: „Es hat riesigen Spaß gemacht! Zum Schluss wurde es noch mal richtig eng, Mario Hirsch hinter mir zu halten, meine Reifen haben abgebaut, aber es hat geklappt. Ich bin richtig happy!"

Hinter dem Viertplatzierten Hirsch, der sich kurz vor Rennende mit einem Dreher der letzten Chance auf einen Podestplatz beraubte, folgten Peter Schmidt (Car-Collection - Audi R8 LMS GT3) und Mike Hansch (Porsche 911 GT3 R - Attempto Racing).

Auch dmvoleben tumululopezdas zweite Qualifying wurde von Simon Reicher dominiert: Mit einer Rundenzeit von 1:23.999 Minuten holte er sich am Vormittag die Pole für den zweiten DMV GTC-Renndurchgang des Samstags. Isaac Tutumlu-Lopez nutzte die Startphase für sich, schob sich direkt zu Beginn des Rennens vor Pole-Setter Simon Reicher, der daraufhin Kenneth Heyer im Rückspiegel hatte. Die drei führenden Fahrzeuge – zwei Audi und ein Mercedes – bildeten über die gesamte Distanz einen Pulk. Es waren noch 10 Minuten zu fahren, als es dem GT3-Profi Heyer gelang, Simon Reicher zu überholen und am Ende auf Gesamtrang drei zu verweisen. Der Sieg dagegen holte sich Tutumlu-Lopez. Mario Hirsch stand zum zweiten Mal an diesem Tag der undankbare Platz des Vierten zu, was die Leistung von ihm und seinem Einsatzteam équipe vitesse nicht mindern soll. Peter Schmidt, Teamchef von Car-Collection Motorsport, konnte sich im Audi leicht nach vorne arbeiten und erzielte den sechsten Gesamtrang hinter Timo Scheibner und vor Markus Alber.

Die nächsten beiden Wertungsläufe des DMV-GTC finden am 7. September in Zolder statt.

Supercar Challenge Assen - Gamma Days

Das dscgammagridfünfte Rennwochenende der Supercar Challenge Saison fand bei den traditionellen Gamma Racing Days in Assen vor 90.000 Zuschauern statt. Und auch das Starterfeld konnte sich sehen lassen. Obwohl die Prototypen nicht dabei waren hatten sich 42 Fahrzeuge am TT Circuit eingefunden. Im Feld befanden sich allerdings auch 7 Fahrzeuge der nordniederländischen Rennsportmeisterschaft ACNN die mit ihrem BMW Silhouetten Cup in der Supersport 2 Klasse mit mischten. Rennsport Ikone Cor Euser war nach längerer Abwesenheit auch mal wieder am Start. Erstmals mit einem Marc II V8. dscgammaweering Damit sicherte er sich im Qualifying auch gleich die Pole Position.

Dem ersten Rennen am Samstag drückte Max Weering im Lamborghini seinen Stempel auf. Er siegte nach 33 Runden mit 30 Sekunden Vorsprung vor der Porsche Armada von John de Wilde, Roger Grouwels, Dick Freebird, Floris Dullaart und Jos Jansen. Cor Euser beendete das Rennen auf Platz sieben. Ted van Vliet gewann im BMW die Supersport 1 Klasse. In der Supersport 2 waren Joop und Bart Arendsen mit ihrem BMW erfolgreich. In der Sport Division siegte Priscilla Speelman im Renault Clio.

Im auf 25 Runden verkürzten zweiten Rennen am Sonntag zeigte Cor Euser der Konkurrenz dass er noch lange nicht genug vom Rennsport hat. 17 Jahre nach seinem ersten Sieg im legendären Marcos LM600 bei den Gamma Days, damals dscgammaeusernoch unter dem Namen Rizla Day, siegte er dieses Mal im Marc II V8. Den zweiten Platz belegte Vortagessieger Max Weering im Lamborghini vor Floris Dullaard im Porsche. Thijmen Nabuurs und Lorenzo van Riet siegten im Leon Cupra in der Supersport 1 Klasse. In der SS2 war Milan Teekens im BMW erfolgreich. In der Sport Division siegte Henk Tappel im BMW vor Leo van der Eijk im Forze VIII Hydrogen Electric LMP3 der nach Zandvoort zum zweiten Mal in dieser Saison am Start war und erstmals einen Podestplatz erreichen konnte.

Das nächste Supercar Challenge Rennen findet am ersten Oktober Wochenende in Spa Francorchamps im Rahmen des TCR 500 statt.

Abschied für Schneider?

Bernd Schneider wird berndschneider2013nach Informationen aus zuverlässiger Quelle Ende des Jahres bei den 9h von Kyalami sein letztes professionelles Rennen als aktiver Rennfahrer in Diensten von Mercedes bestreiten. Das haben unsere amerikanischen Kollegen von Sportscar 365 im Vorfeld der 10h von Suzuka erfahren. Schneider, der an Bord eines von Black Falcon eingesetzten Mercedes AMG GT3 der Sun Energy1-Mannschaft zusammen mit Thomas Jäger und Kenny Habul beim neu aufgelegten südafrikanischen Klassiker starten soll, wird danach angeblich seinen Helm an den Nagel hängen. Dies hat Habul unseren Kollegen gestern exklusiv verkündet.

Der aktuelle Mercedes-Markenbotschafter Schneider bestritt über 17 Jahre  hinweg Rennen in der DTM, wobei ihm 43 Siege und 5 Meistertitel in der ranghöchsten deutschen Tourenwagenserie gelangen. Doch bereits 1997 und 1998 unternahm er einen Ausflug in das damalige GT1-Sportwagenprogramm von Mercedes, in dessen Rahmen er 13 Siege und einen WM-Titel 1997 erzielte. Nach dem DTM-Karriereende stand Schneider als AMG Performance-Fahrer immer wieder auch bei Sporwagenrennen am Start. Unvergessen ist auch in seinen Erinnerungen die Saison 2013, als er innerhalb eines Jahres mit den 24h von Dubai, den 12h von Bathurst, den 24h am Nürburgring, den 24h von Spa-Francorchamps den Blancpain 1000km am Nürburgring und den Gulf 12 hours gleich 6 Langstreckenklassiker in einer Saison als Gesamtsieger beenden konnte.

Die 9h von Kyalami werden am 14-17 November auf dem renovierten, leicht verlängerten südafrikanischen Kurs ausgetragen und markieren in diesem Jahr das Finale der Intercontinental GT Challenge

STT startet in 2. Saisonhälfte

Am assenpreviewkommenden Wochenende steht der 5. Saisonlauf der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Programm. Gefahren wir auf dem TT Circuit in Assen, wo im vergangenen Jahr Jürgen Alzen den Sieg holte. Doch statt wie geplant in Assen wird der Nordschleifenspezialist erst auf dem Hockenheim mit dem Über-Ford GT antreten. Somit dürften wohl wieder Henk Thuis im Pumaxs RT, Corvette-Pilot Jürgen Bender (Corvette Z06.R GT3) und Ulrich Becker im Porsche 997 GT3 R den Sieg unter sich ausmachen.

Als Gaststarter ist zudem erneut Josef Klüber mit dem von der equipe vitesse eingesetzten Mercedes AMG GT3 mit von der Partie. Nachdem er die letzten Rennen ausgelassen hatte, ist Jörg Lorenz mit seinem STT Klassiker Porsche dp 935 wieder dabei. Natürlich darf in der Division 1 Johannes Kreuer nicht fehlen, der gerade in den Niederlanden mit seinem Donkervoort viele Fans hat.

In der Division 2 steht mit Torsten Klimmer (Porsche 991 GT3 Cup) der derzeitige Tabellenführer der STT am Start. Er trifft auf Gerhard Ludwig und Franz Rohr (Toyota MR2), Stefan Schäfer (VW Golf GTI Cup) und Sophie Hofmann, die mit ihrem Seat Leon TCR immer besser zurechtkommt. Gut gefüllt ist auch die Division 3, wo insgesamt sechs Piloten am Start stehen werden. Hier ging es zuletzt besonders eng zu.

Gefahren wird auf dem TT Circuit Assen von Freitag bis Sonntag, wobei das letzte Rennen am Sonntag um 12.20 Uhr über die Bühne gehen wird. Das erste Rennen wir am Samstag um 16.50 Uhr gestartet. Ein LiveTiming gibt es unter www.raceresults.nu

United Autosports nun auch in der ELMS mit einem Oreca

Nebenunitedautosportsorecawec Panis-Barthez Competition tritt auch ein zweites Team in Silverstone mit einem Doppeleinsatz mit 2 verschiedenen Chassis beim Europäischen Le Mans Serie-Lauf an. Wir wir bereits gestern erläuterten setzt auch United Autosports je einen Ligier JS P217 LMP2 und einen Oreca 07 LMP2 bei der 4.Runde der europäischen ACO Serie ein. Pikantes Detail: ausgerechnet das bislang in der Meisterschaft bestplatzierte Ligier Duo, Felipe Albuquerque und Phil Hanson, derzeit mit 26 Punkten an 7. Stelle in der Meisterschaft notiert, werden nun auf einem Oreca beim Heimspiel der Mannschaft in Silverstone antreten. Die zweite LMP2-Crew bestehend aus Ryan Cullen, Alex Brundle und Will Owen, wird weiterhin auf einem Ligier starten.

United Autosports hatte letzten Monat mit dem unvorhergesehenen Wechsel auf ein Oreca-Chassis für den FIA Langstrecken Weltmeisterschaft Einstieg (Foto) Aufsehen erregt. Haus- und Hof-Lieferant Ligier fackelte nicht lange und entzog der anglo-amerikanischen Mannschaft prompt den Exklusivvertrag als britischer Ligier Distributor. Das man nun auch in der Europäischen Le Mans Serie einen Oreca einsetzt kann vielleicht als Retourkutsche der Mannschaft um McLaren CEO Zak Brown verstanden werden.

Mit dem aktuellen Wechsel werden in Silverstone im 18 LMP2-Fahrzeuge starken Feld der Europäischen Le Mans Serie nur noch 4 Ligiers antreten, wovon je einer von United Autosports und Panis-Barthez Competition, sowie einer von Inter-Europol Competition und einer von IDEC Sport – die ebenfalls schon seit einiger Zeit je einen Ligier und einen Oreca einsetzen - am Start stehen. Dem gegenüber stehen nun 13 Oreca und ein Dallara.

Andlauer setzt sich im Carrera Cup ab

Nach pcc12adem Sieg im Samstagsrennen auf dem Nürburgring hat Porsche-Junior Julien Andlauer auf seinem Lechner Racing Porsche am Sonntag den 4.Saisonsieg folgen lassen. Sein deutscher Teamkollege Michael Ammermüller belegte den zweiten Platz vor dem Luxemburger Dylan Pereira, der ebenfalls auf einem Porsche der Lechner Racing Mannschaft startete.

Am Sonntag rollten insgesamt 29 Porsche 911 GT3 Cup unter bewölktem Himmel in die Startaufstellung. Andlauer münzte die Pole-Position in eine Führung um. In der 2.Runde musste das Safety-Car auf die Strecke, aber auch beim Re-Start zeigte sich Andlauer souverän und konnte sich von seinen Verfolgern lösen. Doch im Laufe des Rennens rückte Ammermüller immer dichter an den 20-Jährigen heran. Die Zuschauer in der Eifel sahen einen packenden Kampf um die Führung. Mehrfach versuchte der Routinier, am Ende der Start-Ziel-Geraden vorbeizuziehen. Aber Andlauer verteidigte sich geschickt und überquerte nach 19 Runden 0,182s vor Ammermüller die Ziellinie.

Eine weitere Podiumsplatzierung gelang Pereira. Der Luxemburger überholte direkt nach dem Start Larry ten Voorde im Overdrive Racing by Huber-Porsche. Hinter ten Voorde sahen Teamkollege Henric Skoog und Förch Racing-Pilot Jaap van Lagen die Zielflagge. Auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke des Nürburgrings fuhr der Australier Joey Mawson auf die 7.Position. Rang 8 sicherte sich Igor Walilko im Overdrive Racing by Huber-Porsche.

Ganz oben auf dem Podium in der Amateur-Klasse stand Stefan Rehkopf aus Deutschland. Der Huber-Pilot gewann vor Teamkollege Georgi Donchev und Matthias Jeserich im CARTECH Motorsport by Nigrin-Porsche.

Durch seine zwei Siege auf dem Nürburgring konnte sich Andlauer in der Meisterschaft absetzen: Der Franzose steht bei 197,5 Punkten und somit 23,5 Zähler vor Verfolger Ammermüller. Ten Voorde ist mit 154 Punkten Dritter.

Panis Barthez vor Oreca-Testrennen

Panis-Barthez Competition wird pbc ligier23bei der kommenden Europäischen Le Mans Serie- Runde in Silverstone erstmals einen Oreca 07 LMP2 einsetzen. Die seit 3 ½ Jahren als bislang treuer Ligier-Kunde bekannte französische Equipe ist damit eine weitere Mannschaft die wohl mit dem Gedanken spielt nach der laufenden Saison einen Fabrikatswechsel vorzunehmen, nachdem bereits United Autosports ebenfalls in Silverstone einen Oreca Einsatz geplant hat. Auf dem Oreca wird das Pilotentrio Rene Binder, Will Stevens und Julian Canal antreten, während im 2.Auto des Teams Timothé Buret, Konstantin Tscherenko und Leonard Hogenboom weiterhin auf einem Ligier JS P217 LMP2 ins Rennen gehen werden.

Panis-Barthez Competition startet seit 2016 mit den Ligier LMP2 in der Europäischen Le Mans Serie, wobei dem Team von ex-F1 Pilot Oliver Panis und ex Nationaltorwart Fabian Barthez als bislang bestes Resultat 2018 ein 2. Platz beim ELMS-Finale in Portimao gelang.

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