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Thiim verstärkt Oman-Aston in Spa

Dieomanaston Aston Martin Vantage GT3-Mannschaft Oman Racing with TF Sport hat sich für das kommende 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps verstärkt: Das Stammpilotentrio Charlie Eastwood, Salih Yoluc und Ahmad Al Harthy wird beim Ardennenmarathon von Nicki Thiim ergänzt werden.

Thiim kennt die britische Truppe bereits aus gemeinsamen Langstreckeneinsätzen aus der Europäischen Le Mans Serie 2017. Aktuell tritt er für die Mannschaft in der britischen GT Serie an.

Derzeit liegt das britische Aston-Team mit 54 Punkten auf Rang 2 der Pro-Am-Wertung des Blancpain GT Serien Endurance Cup, 9 Punkte hinter der derzeit führenden AF Corse-Mannschaft.

PCC Lauf 2 am Red Bull Ring

Wir schulden euch noch eine Kurz-Zusammenfassung vom 6. Saisonlauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Dort gelang Porsche-Junior Julian Andlauer am Sonntag sein erster Sieg im nationalen Markenpokal. Hinter seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup folgten beim Rennen am Sonntag Michael Ammermüller und der Luxemburger Dylan Pereira. Somit stellte das Team Lechner Racing beim Heimrennen alle 3 Fahrer auf dem Podium.

Der Sieger in der Amateur-Klassifizierung heißt Carlos Rivas vom Black Falcon Team Textar. Der Luxemburger gewann vor Huber Racing-Pilot Stefan Rehkopf und seinem Teamkollegen Philipp Sager.

WEC Feld 2019/20 vorgestellt

Wir schulden euch noch an dieser Stelle einen Ausblick auf das nächstjährige Feld der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft, das der ACO auf der traditionellen Pressekonferenz am Freitag vor dem Le Mans-Wochenende bekannt gegeben hatte. Mit 33 eingeschriebenen Wagen fiel dieses grösser als zunächst befürchtet auf. Wobei es bis zum Saisonstart noch Potential nach oben und unten gibt.

8 LMP1, 8 LMP2, 6 GTE-Pro und 11 GTE-Am sind in der Liste für die kommende Saison verzeichnet. Toyota, Rebellion Racing, SMP Racing und Ginetta wollen demnach jeweils mit 2 Wagenteams die komplette Meisterschaft bestreiten. Dabei schwingt wohl zumindest im Falle von Ginetta , die schon in der vergangenen Saison kein finanziertes Einsatzteam an den Start bringen konnten, ein Stück Hoffnung mit. Auch Rebellion Racing hat bereits angedeutet das der Einsatz auf ein ein-Wagen Team gekürzt werden könnte. Nicht mehr als Full-Season-Entry ist das ByKolles Racing-Team dabei, das allerdings im Vorfeld der Entwicklung eines eigenen Hypercars vereinzelte Einsätze mit dem alten LMP1 bei ausgesuchten Rennen absolvieren will. Somit sind zwischen 8 und 5 Wagen pro Rennen in der Top-Klasse realistisch.

In der LMP2 bleiben lediglich 3 Mannschaften offiziell dabei: das Racing Team Nederland (die auf einen Oreca und TDS Racing als Einsatzteam wechseln), Signatech-Alpine und das Jackie Chan DC-Racing Team werden auch nächste Saison noch die WM bestreiten. United Autosports, High Class Racing, Jota Sport, Cool Racing und die von AF Corse bereute Cetilar Racing Mannschaft bestreiten in der kommenden Saison die Kategorie, aus der sich TDS Racing, Dragonspeed und Larbre als eigenständige Teams, sowie der zweite Jackie Chan DC-Wagen, verabschieden. Die beiden Wagen von Jota Sport und Jackie Chan DC werden als erste Kunden für Goodyear auftreten, die anstelle von Dunlop in Zukunft die einzige Alternative zu Michelin in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft stellen werden. Gaststarts von vereinzelten LMP2-Teams wie zum Beispiel G-Drive Racing könnten das Feld dabei bei einzelnen Runden anwachsen lassen.

In der GTE-Pro schrumpft das Feld erwartungsgemäss von 10 auf 6 Autos, nachdem BMW und Ford ihr Engagement einstellen.

Neu in die GTE-Am Klasse kommen der zweite Project 1-Porsche und der Red River Sport Ferrari hinzu. Statt unter dem Label von Spirit of Race werden die beiden Ferrari #54 und #83 in Zukunft unter dem AF Corse Banner laufen, wobei TDS-Oreca-Pilot Francois Perrodo einen der beiden Wagen pilotieren wird. MR Racing, Dempsey-Proton (mit 2 Porsche GTE), Gulf Racing, TF Sport und AMR bleiben weiter in der Meisterschaft dabei. Im Hintergrund versucht Ford noch mit einer Sondererlaubnis weitere GTE-Am-Kundenteams für das auslaufende Ford-GT-Programm zu gewinnen. Ausserdem sind Gaststarts weiterer Teams in der GTE-Am in Erwägung.

Realistisch gesehen dürfte somit ein Feld von knapp über 30 Wagen für die erste reguläre Saison der WEC (Start im August & Ende in Le Mans) gesichert sein. Das hatte man im Vorfeld der Saison schlimmer erwartet, da es sich um eine Übergangssaison vor der Einführung des Hypercar-Reglements handelt. Inwieweit sich die geplanten Gaststarts realisieren lassen und ob ggf. Teams angesichts der nun kompakteren und logistisch aufwendigeren Saison (8 Rennen in 10 Monaten statt 9 in 15) möglicherweise über ein verkürztes WEC-Programm nachdenken werden, wird die kommende Saison zeigen müssen.

Rückblick auf den Seyffarth R8-Cup in Misano

Bevor AudiR8Cup Misanowir in den nächsten Tagen auf die beiden Läufe des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cups im Rahmen der 24h am Nürburgring eingehen, sei uns gestattet die Ergebnisse der vorangegangenen Rennen in Misano noch zu beleuchten.

Dort siegte vor 3 Wochen im ersten Rennen der neu in die Serie eingestiegene, niederländische Michelin Le Mans Cup-LMP3-Champion Leonard Hoogenboom vor Robin Rogalski und dem Schweizer Rudolf Rhyn im ersten Lauf. In Heat 2 setzte sich der im ersten Lauf noch ausgefallene, zweifache Schweizer TCR-Champion Stefano Comini 2s vor Hoogenboom und Rudolf Rhyn durch. 12 Piloten bestritten die beiden Rennen im Rahmen der DTM-Runde in Misano.

Rebellion vor reduziertem WEC-Programm?

Rebellion Racing erwägt einem Bericht unserer Kollegen von Sportscar 365 zu Folge in der kommenden FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Saison 2019/20 nur einen der R13 LMP1 des Teams an den Start zu bringen. Finanzielle Gründe und die Vorbereitung des Umstiegs auf das Hypercar-Regelement könnten ein reduziertes Ein-Wagen Programm des bei den vergangenen 24h in Le Mans 4.-plazierten Teams ratsam erscheinen lassen. Das Team sucht noch einen Hersteller als Partner für die neue Kategorie und verliert in der nächsten Saison mit Thomas Laurent, Neel Jani und André Lotterer 3 Piloten an die Formel E bzw. an andere Sportwagen-Teams.

AMG GT3 Evo 2019

Mercedes-AMG new mercedes amg gt3 2020 07hat die Evo-Version des Mercedes AMG GT3 im Rahmen des 24 Stunden Rennen am Nürburgring (der Link führt zum ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) vorgestellt . Der nach den kommenden Testeinsätzen bei ausgewählten Rennen Ende 2019 erhältliche GT3 soll mit niedrigeren Betriebskosten und leichterer Wartung bei den Kunden punkten. Im Vordergrund für die Evo-Version des bislang über 130 mal verkauften GT3-Modells stand die Senkung der laufenden Betriebskosten, die ähnlich wie beim als Massstab geltenden Audi R8 LMS GT3 nun auf unter 10€/km sinken.

Unter anderem wird dies durch eine Erhöhung der Motorlaufzeit des AMG 6,3-Liter-V8-Saugmotors erreicht. Eine optimierte Fahrzeugfront sorgt für eine effektivere Abschirmung des Kühlerbereichs und ein neu entwickelter Integralträger erhöht das Schutzniveau für die Aggregate des Vorderwagens bei kleineren Unfälle und Kollisionen um deren Kosten zu minimieren. Ein schneller einstellbarer Frontsplitter sowie eine Schnelleinstellung für den Heckflügel, ein neuer Luftfilter mit verbesserter Zugänglichkeit sowie die generelle Reduzierung von Schraubverbindungen soll die Arbeit am Wagen während der Renneinsätze verbessern. Zudem lässt sich die hintere Spurstange des neuen Mercedes-AMG GT3 nun feinjustieren.

Ausserdem new amg gt3 heckwird ein automatisches System, mit dem sich die Laufzeiten von Fahrzeugkomponenten automatisch erfassen und auswerten lassen eingeführt, das die manuelle Datenerfassung in diesem Bereich überflüssig macht. Für den Rennbetrieb optional erhältlich ist eine Drop-Start-Funktion. Sie bewirkt, dass der Motor automatisch startet, sobald das Fahrzeug von der integrierten Lufthebeanlage abgelassen wird. Damit sollen schnellere Boxenstops möglich werden. Optimiert wurden auch die Bremsanlage und die Traktionskontrolle, sowie die Scheinwerfersysteme für den Rennbetrieb. Äusserlich weisen eine neue Frontschürze, neue Flics, neuer Frontdiffusor, eine neue Heckschürze sowie die neuen Scheinwerfer auf aerodynamische Optimierungen am Evolutionsmodell hin.

Parallel zur Markteinführung des neuen GT3 verlängert Mercedes-AMG auch den Lifecycle des aktuellen Modells durch ein Update-Paket. Mit diesem umfassenden Kit lassen sich bestehende Fahrzeuge auf den optischen und technischen Stand des neuen Mercedes-AMG GT3 umrüsten. Für Fahrzeugkäufe ab Juli 2018 erhalten die Customer Racing Teams dabei Sonderkonditionen auf das Update-Paket. Der Preis wird mit rund 400.000€ (für die Sprintversion!) angegeben.

Lamborghini und McLaren Siege in Spa

Wir schulden euch noch den Bericht vom International GT Open Rennen in Spa Francorchamps von vor zwei Wochen. Beim dritten von insgesamt sieben Rennwochenenden der GT Open Saison 2019 hatten sich 22 Fahrzeuge in den belgischen Ardennen eingefunden. spalauf1Im ersten Qualifying sicherten sich Adrian Amstutz und Patrick Kujala im Imperiale Racing Lamborghini Huracan die Pole Position. Allerdings musste man das Rennen dank einer nachträglichen Strafe wegen eines Vergehens unter gelber Flagge vom vierten Startplatz aus aufnehmen.

Der SPS Automotive Performance Mercedes von Miguel Ramos und Fabrizio Crestani erbte die Pole. Zu Rennbeginn war die Strecke trotz vereinzelter Regentropfen noch trocken. Crestani übernahm zunächst die Führung. Nach den Pflichtboxenstopps samt Fahrerwechsel hatte sich Amstutz die Führung zurück geholt, konnte sie aber gegen Norbert Siedler nicht verteidigen. Als am Ende ein kräftiger Regenschauer die Strecke flutete ging das Rennen hinter dem Safty Car ins Ziel. Norbert Siedler und Mikael Grenier siegten im Emil Frey Racing Lamborghini vor Ramos / Crestani im Mercedes und Martin Kodric und Henrique Chaves im McLaren. Amstutz / Kujala gewannen mit ihrem Lamborghini in der Pro-Am Kategorie vor dem Rowe Racing Mercedes von Thomas Jäger und Kenny Habul. Davide Roda siegte im Antonelli Motorsport Mercedes in der Amateur Klasse.

Im zweiten Zeittraining sicherten sich Valentin Pierburg und Tom Onslow-Cole die Pole Position für das Sonntagsrennen was diesmal unter trockenen Bedingungen statt fand.

teomartinspaAls nach 25 Rennrunden die Zielflagge geschwenkt wurde stand ein Doppelsieg für das Team Teo Martin Motorsport mit seinen beiden McLaren 720s zu Buche. Fran Rueda und Andres Saravia siegten vor den Teamkollegen Martin Kodric und Henrique Chaves. Mit dem dritten Gesamtplatz sicherten sich die SPS Automotive Performance Mercedes Piloten Pierburg / Onslow-Cole den Klassensieg in der Pro Am. In der Amateur Wertung war wie schon am Vortag Davide Roda im Antonelli Motorsport Mercedes erfolgreich. Das nächste GT Open Rennen findet Mitte Juli in Spielberg statt.

Phoenix-Sieg beim N24h 2019

Mit einem im Vorfeld nicht unbedingt zu erwartenden 5. Sieg für Audi ist das 47.te Total-24 Stunden Rennen am Nürburgring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) am gestrigen Sonntag zu Ende gegangen. Das Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3-Quartett Frank Stippler, Pierre Kaffer, Frederic Vervisch und Dries Vanthoor setzte sich in einer spannenden Endphase gegen die verbliebenen Werkscrews von Audi, Porsche und Mercedes durch und wurde nach 157 Runden als Sieger der 47.ten Ausgabe des Eifelklassikers abgewunken. Dahinter kam das lange Zeit im Rennen führende Manthey Racing Porsche 991 GT3 R Quartett Earl Bamber, Michael Kristensen, Kevin Estre und Laurens Vanthoor als zweite ins Ziel. Das Podium komplettierte der der #3 Black Falcon Mercedes AMG GT3 von Buhk/Haupt/Jäger/Stolz, die 6 Minuten hinter dem Porsche ins Ziel einliefen.

Die unter besten äusseren Bedingungen absolvierte 2019´er Ausgabe des Eifelklassikers erwies sich als recht selektiv für die 158 Teilnehmer und bis zu 14 Werkswagen der 4 deutschen Hersteller. BMW verlor direkt in den ersten Stunden das Gros seiner Top-Autos durch Unfälle, Karambolagen und technische Defekte. Am Ende sollte nur einer von 7 gestarteten BMW GT3 im Ziel ankommen. An der Spitze setzten sich zunächst der #911 Manthey-Porsche und der von der Pole gestartete #3 Black Falcon Mercedes AMG GT3 ab. Der Mercedes wurde in der Nacht Opfer einer Karambolage mit dem Toyota Supra im Haugg-Haken, die einen Lenkgetriebeschaden und somit das Aus für das schnellste Fahrzeug des Teams brachte.

Manthey erbte mit der #911 die Führung während das Schwesterfahrzeug mit der #1, die Vorjahressieger auf dem „Greeno“-Porsche in der Nacht nach einem Unfall im Schwalbenschwanz die Segel streichen mussten. Bis zum Sonntag vormittag hatte sich der Porsche einen Vorsprung von fast 6 Minuten auf die folgenden Konkurrenten herausgefahren, dann übersah Laurens Vanthoor eine Doppelgelbzone im Verkehr, die er mit Tempo 171 statt der erlaubten 120kmh durchquerte. Folge war eine 5 ½ Minuten Stop & Go bei der der Porsche die Führung verlor.

Im Kampf um die Podiumsplätze waren am Sonntag vormittag sowohl der lange zweitplazierte Frikadelli Racing Team Pro-Porsche (Reifenschaden) als auch der Mamba-AMG der Mann-Fiter-HTP-Mannschaft (Abflug nach kollisionsbedingtem Lenkungsschaden) ausgeschieden. Das liess den Kampf um die Führung nach der Strafe für den Porsche auf ein Kampfpaket übergehen das aus dem Phoenix-Audi, dem Land Motorsport Audi und dem #6 Black Falcon Mercedes AMG GT3 bestand und das sich begeisternde rundenlange Windschattenschlachten im Kampf um die Positionen auf der Nordschleife lieferte. Der AMG verabschiedete sich nach einer Fast-Kollision von Pilot Gabriele Piana mit dem Land-Audi auf der Döttinger Höhe mit einem Reifenschaden aus diesem Kampf und flog wenig später Ausgangs Pflanzgarten endgültig ab. Den Land Audi stoppte ein Reifenplatzer auf der Nordschleife, den Kelvin van der Linde nicht mehr in bis die Box zur Reparatur bringen vermochte. Damit war der Weg zum Sieg frei für die Phoenix-Mannschaft, in der Schlussfahrer Dries Vanthoor in der letzten Rennstunde einen Vorsprung von etwa 40s gegen den von hinten anstürmenden Kevin Estré im Manthey Porsche sicher verwaltete. Dahinter verlor die Car-Collection-Pro Crew auf der #14 wegen eines Kollisionsschadens in der Endphase noch den dritten Platz an die Black Falcon Crew.

Hinter den Podiumsplätzen klassierte sich als vierter der unter der Nennung von Audi-Sport Car-Collection antretende Audi R8 LMS GT3 von Markus Winkelhock, Christopher Haase, Marcel Fässler und René Rast. Ein Prestigeergebnis gelang dem von Manthey betreuten Pro-Am-Porsche von Otto Klohs und seiner Crew Kern/Olsen/Cairoli, die die Pro-Am-Wertung der GT3 mit einem Gesamt-5.Platz gewannen. Die Porsche-Mannschaft setzte sich um fast eine Runde gegen den GetSpeed Performance Mercedes AMG GT3 des Quartetts Vettel/Ellis/Ludwig/Szymkowiak durch die auf P7 einliefen. Davor wurde der Falken Motorsport BMW M6-GT3 als letzter verbliebener Topwagen der Münchner abgewunken. Dahinter komplettierten der private #5 Phoenix Racing Audi, der in der Nacht zeitweise bis zu einem Kollisionsschaden sensationell auf Gesamtrang 2 liegende Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003, sowie die Nordschleifen Neulinge der japanischen Kondo Racing Mannschaft nach einem handwerklich perfekten Debütauftritt mit ihrem Nissan GT-R Nismo GT3 in die Top-10 des Rennens.

Der Sieg markierte den 5. Triumph von Audi nach den Siegen 2012, 2014, 2015 und 2017. Für Phoenix Racing war es ebenfalls der 5.Sieg. Mit Ausnahme von Frank Stippler , der nach dem Erfolg von 2012 seinen 2. Sieg beim Eifelmarathon holte, war es für die beteiligten Siegfahrer Kaffer, Vervisch und Dries Vanthoor der erste Triumph beim prestigeträchtigen 24h-Klassiker. Die Rekordzahl von über 80.000 gezählten Zuschauer am Starttag verfolgte das bei idealen Wetterbedingungen abgehaltene Rennen, das 155 Teams – 3 mussten im Vorfeld des Starts vorzeitig einpacken – in Angriff nahmen. 103 Mannschaften passierten am Ende die Zielflagge .

Der Rennbericht zu den 24h Nürburgring 2019 ...

...ist unter diesem Link auf unseren Seiten einzusehen. 156 Mannschaften sind nach den beiden Qualifyings noch für die 47.te Ausgabe des Klassikers am Start, bei dem nach dem bislang weltweit wohl kompliziertesten Qualifyingmodus der je im Motorsport angewandt worden ist die Startaufstellung für das Top-Qualifying ausgewürfelt wird. In das Rennen geht es schliesslich am Samstag um 15.30 Uhr. In unserem Rennbericht findet ihr den Rennverlauf sowie zahlreiche Infos aus dem Teilnehmerfeld und detaillierte Ergebnisse.

Vorschau auf die 47.ten 24 Stunden Nürburgring

Kaum 4 Tage nach dem Fallen der Zielflagge bei den 24h von Le Mans 2019 startet morgen um 13.20 Uhr mit dem freien Training die erste Tracksession zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2019. Unsere Leser mögen es uns bitte nachsehen, das in Anbetracht der engen Abfolge von 2 der 3 wichtigsten Sportwagenrennen der Welt die Vorberichterstattung für den deutschen Klassiker sehr reduziert und quasi jetzt erst in letzter Sekunde erfolgt. Aber besser spät als nie und zumindest den grossen Generalüberblick schulden wir euch in diesem Jahr mindestens.

Die 47.te Ausgabe des Eifelenduros geht mit einem angekündigten Feld von 160 Teams ins Rennwochenende. Das wären somit 10 Mannschaften mehr als noch 2018 angekündigt waren und deutet zumindest eine Wende bei den in den letzten Jahren immer weiter schrumpfenden Starterzahlen an. 150 Teams waren bei der 46.Ausgabe des Rennens im Vorjahr gemeldet von denen am Ende 147 das Rennen aufnahmen. 24 Wertungsklassen sind in der Tabelle verzeichnet. Diese teilen sich in 98 Wagen (Vorjahr: 87) in den diversen „24h-Spezial“-Klassen (SP-Klassen), 31 Wagen (2018: 37) in den verschiedenen Cup-Klassen (inklusive TCR), und 27 Autos (21) in der seriennahen Produktionswagenkategorie der V-Klassen auf. Hinzu kommen 4 Fahrzeuge in der Klasse für alternative Treibstoffe (Vorjahr: 5).

Die Gesamtsiegerklasse der SP9 stellt mit 33 Fahrzeugen die am stärksten besetzte Klasse mit einem Feld das gegenüber dem Vorjahr um 4 Autos wächst. Hier kämpfen vornehmlich die deutschen Hersteller mit je 7 Porsche 991 GT3 R und Mercedes AMG GT3, 6 BMW M6-GT3 und 5 Audi darum dem Manthey Racing-Team den Titel aus dem Vorjahr wieder zu entreissen. Nissan und Ferrari mit je 3 Wagen, sowie je ein Lexus und Lamborghini bingen zusätzliche Farbe in die mit 8 Herstellern besetzte Top-Klasse, haben aber alle lediglich einen Underdog-Status gegen die deutschen Hersteller, die jeweils eine Reihe ihrer Wagen (Porsche: 4; Mercedes: 4; BMW: 3; Audi: 3) mit waschechten Werksfahrerquartetten ausgestattet haben. Unter diesen 14 Werksautos von Manthey Racing, dem Frikadelli Racing Team, Falken Motorsport , ROWE Racing, Schnitzer Motorsport, Black Falcon, AMG-Mann-Filter, Phoenix Racing, Car-Collection und Land Motorsport wird sich auch der Gesamtsieger am kommenden Sonntag-nachmittag wiederfinden.

An älteren GT3 („SP9-LG“ für last Generation) kommt zusätzlich ein BMW Z4 GT3 der Walkenhorst Mannschaft unter der Nennung von Team Speedline Racing hinzu und der in der SP-X Klasse als einziger Starter eingestufte, spektakuläre Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 dürfte das Feld der potentiellen Gesamtsieger-Fahrzeuge somit auf 33 Fahrzeuge anheben – genau die selbe Anzahl hatten wir auch im Vorjahr zu verzeichnen.

Weitere stark besetzte Klassen sind die CUP3-Klasse der BMW M240i-Fahrzeuge mit 13 Startern. in der kleineren SP3-Klasse sind dieses Jahr ebenfalls 13 Fahrzeuge am Start die zudem von 8 weiteren Autos in der SP3T flankiert werden. Jeweils 10 Autos starten bei den Cup-Caymans und in der V4-Klasse.

Mit 22 Herstellern starten 2 mehr wie im Vorjahr beim Eifelklassiker. Bei den Fahrzeugkontingenten löst BMW Porsche wieder an der Spitze ab, nachdem im Vorjahr die Weissacher erstmals alleinig das grösste Fahrzeugkontingent stellten. 45 gemeldeten BMW stehen 44 eingeschriebene Porsche-Teams gegenüber. Lediglich Audi bringt mit 10 Fahrzeugen noch ein 2-stelliges Kontingent an den Start – darunter wird’s einstellig. Die Nennliste verzeichnet 9 Mercedes, 7 Toyotas, 6 VW, je 5 Aston Martin & Renaults, je 4 Opel und KTM, je 3 Ferrari, Hyundai, Lexus und Nissan, 2 Ford sowie je ein Auto von Cupra, Dodge, Ginetta, Honda, Lamborghini, Subaru und der Scuderia Cameron Glickenhaus. Nicht mehr dabei sind Peugeot und Seat, dafür kommen Ginetta , Cupra, Honda und Nissan in diesem jahr wieder hinzu.

Das Gros der Teilnehmer stellt erneut die deutsche Rennszene. Lediglich 22 Mannschaften sind – teils mit etwas internationalem Goodwill – anderen Nationen zuzuordnen, wobei das japanische Kontingent mit 6 eingesetzten Wagen mittlerweile als das stärkste angesehen werden kann und damit auch unterstreicht, welches Prestige das Rennen am Ring mittlerweile auch im fernen Osten besitzt.

Die vorläufig 592 eingetragenen Piloten rekrutieren sich zu knapp mehr als der Hälfte aus Deutschland. Insgesamt sind 30 Nationen in der Nennliste vertreten. 341 Fahrer kommen aus Deutschland, vor der Schweiz die als zweitgrösstes Kontingent 40 Piloten stellen. Es folgen je 26 Briten und Japaner, 22 Österreicher, 17 US-Amerikaner, 13 Franzosen, 12 Niederländer und 11 Belgier. Dahinter findet man Pilotenkontingente aus Italien (9) Luxemburg (8), Australien und Thailand (7), Spanien und Norwegen (6), Neuseeland und China (5), Dänemark und Monaco (4), sowie Bulgarien Russland, Südafrika und Finnland (3). Je einen Piloten findet man aus Estland, Ungarn, Korea, Malaysia, Portugal, und Schweden.

In den vergangenen 46 Ausgaben des Klassikers hat BMW 19 Siege einfahren können. Porsche steht derzeit bei 12 Siegen, Ford bei 5, Audi hat 4 Siege zu Buche stehen, Chrysler 3, Mercedes 2 und Opel einen.

Die Rennaction beginnt morgen am Ring mit den Rahmenprogramm-Veranstaltungen bereits um 8 Uhr. Gegen 13.20 Uhr startet das freie Training für den Hauptevent der am Samstag um 15.10 in seine Einführungsrunde geschickt wird (Rennstart 15.30 Uhr). Im ab morgen auf unseren Seiten zu findenden Rennbericht werden wir die Rennaction am Ring wie immer ausführlich und aktuell vor Ort mit einem Team begleiten.

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