Sainteloc Junior Team gewinnt Saisonauftakt in Mugello

Start 12h Mugello 2026Den Saisonauftakt der europäischen 24h Series, die 12th Michelin 12h Mugello, konnte das französische Sainteloc Junior Team im Audi R8 LMS GT3 Evo II für sich entscheiden. Pierre Kaffer, Elia Erhart, Ernst Inderbitzin und Stephane Tribaudini siegten mit einem Vorsprung von 5,7 Sekunden vor dem Porsche 911 GT3 R (992) Evo von Herberth Motorsport und dem Am-Sieger ARC Bratislava im Lamborghini Huracán GT3 Evo. Pierre Kaffer musste dabei zum Rennende viel Sprit sparen, um ohne Zusatzsstopp über die Runden zu kommen.

Zwischenzeitlich ebenfalls sehr stark unterwegs waren auch der Haas RT-Audi, die GetSpeed-AMGs, der Proton-Porsche, der E2P-Aston Martin, der Era-Ferrari sowie der Ajith RedAnt-AMG. Doch langsamere Co-Piloten hier und technische Probleme dort sorgten dafür, dass die Teams zwar nicht um den Gesamt- bzw- Klassensieg mitfahren konnten - lassen aber auf spannende Rennen im weiteren Saisonverlauf hoffen.

12h Mugello 2026 MühlnerDie 992-Klasse ging an das belgische Team von Mühlner Motorsport, mit einer Runde Abstand folgte Red Camel-Jordans.nl. Die Am-Division der 992 ging an QMMF by HRT Performance. Das Qatari-Trio Al-Emadi, Al Khelaifi und Al Yafei feierte damit einen starken Einstand in die Europa-Saison.

Gewinner der GTX-Klasse wurde der französische Vortex 2.0, nachdem der von Dinamic Motorsport eingesetzte Maserati MC20 GT2 mit Problemen am Antriebsstrang abgestellt werden musste. Die TCE-Klasse ging an das deutsche Team asBest Racing im Seat Leon Cup Racer. Der schnellere Ligier JS2R von Not Only Motorsport musste nach technischen Problemen ebenfalls aufgeben.

Die nächste Runde der 24h Series findet vom 17.-19.04.2026 im belgischen Spa-Francorchamps statt.

Fotos: https://www.24hseries.com/

Saisonauftakt in Mugello

Am kommenden Woche startet mit den Michelin 12h Mugello die Europa-Saison der 24h Series. 30 Fahrzeuge sind genannt, was einem leichten Rückschritt gegenüber dem Vorjahr entspricht, als 32 Fahrzeuge ins Rennen gestartet sind.

12h Mugello 2025Mit 15 Fahrzeugen kommt die Hälfte des Feldes wie gewohnt aus der GT3-Klasse. Gleich 6 Mercedes-AMG GT3 Evo kommen von den Teams Hofor Racing, MP Racing, Ajith Redant Racing, Viper Niza Racing sowie 2 Entrys von GetSpeed als GetSpeed Team PCX Racing und GetSpeed Team JR286. Die beiden GetSpeed-AMGs und das Pendant von Hofor Racing wurden auch als Season Entrys bestätigt. 3 Audi R8 LMS GT3 Evo kommen von Haas RT, Continental Racing by Simpson Motorsport sowie dem Sainteloc Junior Team. Ravenol als Sponsor des Audis von Michael Doppelmayr tritt diese Saison auch als Seriensponsor auf. Ebenfalls drei Porsche 911 GT3 R (992) werden erwartet von den Vorjahresmeistern von Proton Competition (bestätigtes Season Entry) und 2x Herberth Motorsport. Während das Herberth-Exemplar #91 noch ein "Standard-992" ist, soll es sich bei den beiden anderen um die Evo-Varianten handeln. Hinzu kommt der Ferrari 296 GT3 von Era Motorsport, der Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo von E2P Racing (bestätigtes Season Entry) sowie der Lamborghini Huracán GT3 Evo des ARC Bratislava. Bei der Ausgabe 2025 konnte sich Porsche mit dem Team Manamauri Energy by Ebimotors den Gesamtsieg sichern, damals bei wechselhaften Witterungsbedigungen.

Hinzu kommen 10 Porsche 911 GT3 Cup der Generation 992: Neben dem als Saisonstarter verkündeten Team RPM Racing (Meister des Vorjahres) erwarten wir 3x HRT Performance, 2x SebLajoux Racing, Red Camel-Jordans.nl, Mühlner Motorsport, The Driving Experiences sowie Chazel Technologie Course. Das Vorjahresrennen konnte Red Camel-Jordans.nl souverän für sich entscheiden, während die Am-Klasse an RPM Racing ging.

12h Mugello 2025Für die GTX-Klasse sind 3 Fahrzeuge genannt: Neben dem schon gewohnten Vortex 2.0 kündigt sich das Team PB Racing um Stefano d'Aste mit einem Lotus Exige V6 Cup R und Dinamic Motorsport mit einem Maserati MC20 GT2 an. In der TCE sehen wir mit dem Seat Leon Cup Racer von asBest Racing (bestätigtes Season Entry) sowie dem Ligier JS2 R von Not Only Motorsport zwei Nennungen.

Während die Bedingungen im Vorjahr mit kühlen Temperaturen sowie wechselhaften Bedingungen zwischen Regen, abtrocknender Strecke und am Schluss etwas Sonnenschein schwierig waren, sind für dieses Wochenende freundlichere Bedigungen und Temperaturen um 15 Grad Celsius genannt. Das dürfte das meistern der italienischen Strecke einfacher machen, ebenso wie die Tatsache, dass die Teams nun seit einem Jahr den Michelin-Reifen nutzen und entsprechende Erfahrungswerte haben. Die Action auf der Strecke beginnt am Mittwoch und Donnerstag mit Test-Sessions. Am Freitag gibt es das freie Training, ab 16:15 Uhr wird das Qualifying live auf Youtube übertragen. Ebenso wie das Rennen, welches Samstag um 12:10 Uhr für 5:30 Stunden und Sonntags ab 12:00 Uhr für die verbleibenden 6:50 Stunden ausgetragen wird.

12 Stunden Bathurst - ein kleiner Erfahrungsbericht

B12 SunriseWelcher Motorsportfan wollte nicht schon einmal nach Australien, und sich den Mount Panorama Circuit selber anzuschauen? Für mich ging dieses Jahr der Traum in Erfüllung, beim Besuch des 12 Stunden Rennens Mitte Februar. Natürlich war vorab etwas Planung notwendig: Campingplatz oder Hotel, Tribünen-Ticket ja oder nein? Wie funktioniert das Ticketsystem und der Campingplatz, und ebenso die Anreise?

Im Prinzip war alles einfach. Wer sich für den Campingplatz entscheidet, muss früh genug über die Webseite des Veranstalters einen Platz buchen. Im Gegensatz zum hier doch mehr gewohnten 24 Stunden Rennen am Nürburgring ist man gezwungen, das Buchen vorher zu erledigen. Denn: Die Plätze sind fest eingezeichnet, und spontan kommen ist nicht. Den Campingplatz habe ich Mitte Januar gebucht und noch einen der letzten Plätze auf Reid & Sulman (oben auf dem Berg) ergattert; 205 AUD (123,50€) von Mittwoch bis Montag. Zusätzlich zum Campingplatz ist dann noch eine so genannte "General Admission" notwendig, da man sich immer im Innenbereich der Strecke aufhält. Das Ticket kostete für drei Tage 80 AUD (ca. 48€). Und brauche ich ein Tribünen-Ticket? Wer sich den Streckenplan anschaut und entdeckt, dass es nur eine kleinere feste Tribüne gibt, erkennt schnell: Lohnt sich eigentlich nicht. 

B12 CampingDas Buchen des Campingplatzes habe ich in Deutschland erledigt, dass der Tickets in Australien - weil über diese Webseite Deutschland geblockt ist. Kurz vor dem Rennen bekommt man dann ein Aufkleber für die Windschutzscheibe zugeschickt, mit dem man den Check-In passieren kann (bei dem man auf das Mitbringen von Glasflaschen etc untersucht wird). Mir wurde der Aufkleber freundlicherweise beim Akkreditierungs-Center hinterlegt. Kurzer Einschub: Jede Kommunikation mit dem Veranstaltungs-Team war sehr freundlich, also keine Sorge das hier etwas nicht klappen könnte. Check-In passieren (außerhalb der Strecke irgendwo hinter "Hell Corner"), und auf geht es den Berg hinauf und zu der Parzelle, die man gebucht hat. Der erste Eindruck: Der Campingplatz erinnert mich an jenen am Ring - und auch irgendwie nicht. Es ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Wohnwagen, Wohnmobilen, Zelten und Dachzelten zu finden, aber kaum etwas älteres oder "Bastelbuden" dabei. Jeder hat seinen eigenen und ausreichend großen Platz - nur Sanitäranlagen dürfte es gerne mehr geben. Und noch etwas: Laute Musik gibt es nicht, es wird nur allerorten ein Barbecue veranstaltet und alle haben gute Laune. Das Fehlen der Musik zieht sich so durch, weshalb man gut schläft, und auch vor Rennstart um 5 Uhr morgens einigermaßen erholt aufstehen kann. Pünktlich zum Rennstart macht sich dann ein müder Tross auf zur Strecke, niemand will den Rennstart verpassen. Der ein oder andere nimmt ein Akku-Paket oder auch einen Generator mit, um sich an der Strecke einen Kaffee oder auch ein Frühstücks-Barbecue machen zu können.

B12 StartGenerell gilt: Hier ist kaum ein Fan nur zum feiern da, der Campingplatz (abgegrenzt durch eine Straße zur Rennstrecke hin) ist im Laufe des Rennens kaum besucht. Stattdessen sitzen alle Fans (mit 55.231 eine Rekordzahl an diesem Wochenende) unter vom Veranstalter aufgestellten Pavillons an der Strecke. Dabei finden sich gefühlt alle 50 Meter von Zuschauern mitgebrachte Fernseher, sodass das Rennen durchgängig verfolgt werden kann. Von "The Cutting" bis "Forrest's Elbow" kann man auf dem Berg fast durchgängig an der Strecke entlang laufen, fasziniert zuschauen wie die Fahrer zwischen den Beton-Wänden ans Limit gehen - und einen Blick hinunter auf Start & Ziel werfen. Durch den Höhenunterschied von 174 Metern ergibt sich eine schöne Aussicht.

B12 Fans AussichtRunter zu Start & Ziel kommt man dann am einfachsten mit einem Shuttle-Bus, der für eine Hin- und Rückfahrt 10 AUD (ca. 6€) kostet. Durch den großen Höhenunterschied und weil die Busse sehr regelmäßig fahren, ist es auf jeden Fall sein Geld wert. Unten angekommen, wird man im Außenbereich der Start- & Zielgeraden von einfachen Verkaufsständen begrüßt, die man von früher vom Nürburgring kennt: T-Shirt und Kappen, Modellautos, Ausstellungen unter anderem von Mini, Mercedes-AMG und Meguiar's, sowie natürlich auch einige Essenstände (hier gab es auch die als typisch deutsch bezeichnete "Volkswurst"). Alles in allem eine sehr freundliche und familiäre Atmosphäre, die sich durch das gesamte Event durchgezogen hat. Im Innenraum der Rennstrecke konnte man noch durch das Fahrerlager schlendern, welches zu keiner Zeit viele Besucher hatte - die waren eher oben an der Rennstrecke zu finden.

Im unteren Teil der Strecke konnte man sich an verschiedenen Stellen zwischen "The Chase" und "Hell Corner" aufhalten. Am Berg wie auch unten bei Start & Ziel konnte man den Streckensprecher aus dem Youtube-Stream meist gut verstehen, ebenso waren einige Leinwände aufgestellt, auf denen man das Rennen verfolgen konnte. Die Preise waren überall "fair", und wie erwähnt gab es allenthalben nur freundliche Gesichter, was aber auch die generelle australische Mentalität widerspiegelt. Mein Fazit: So ein Event kann man nicht jedes Jahr mitnehmen. Aber wer die Rennstrecke in Down Under auf seiner Bucket-List hat und unbedingt einmal live sehen will, den kann ich aber nur dazu ermuntern, die Reise einmal auf sich zu nehmen!

Mercedes-AMG siegt Down Under

12h Bathurst 2026 GMR AMGDas Mercedes-AMG Team GMR konnte sich am vergangenen Rennwochenende den Sieg bei den Meguiar's 12 Stunden von Bathurst sichern (komplettes Rennergebnis). Für Maro Engel, Maxime Martin und Mikael Grenier ist es der erste Erfolg bei diesem Rennen, für Mercedes-AMG der vierte nach 2013 (SLS AMG GT3), 2022 und 2023 (AMG GT3 Evo). Die zurückgelegte Distanz mit nur 262 Runden ist die geringste seit der Zulassung der GT3-Fahrzeuge, bedingt durch eine Unterbrechung per roter Flagge um 55 Minuten.

Auf den Plätzen folgten der High Class Racing-Porsche 911 GT3 R von Dorian Boccolacci, Anders Fjordbach und Kerong Li (Sieger der Bronze-Wertung) sowie der BMW M4 GT3 Evo vom Team WRT und den Piloten Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Valentino Rossi. Interessant ist die Tatsache, dass die beiden bestplatzierten Teams nur von den Rängen 31 (Team GMR) und 32 (High Class Racing) ins Rennen gegangen sind - die Startposition war also nicht alles-entscheidend. Klassensieger in der Pro/Am-Wertung wurde der Mercedes-AMG GT3 Evo von RAM Motorsport/GWR Australia. 111 Racing siegte im IRC GT in der Invitational, Method Motorsport im McLaren Artura GT4 in der GT4.

12h Bathurst 2026Um den Sieg mitgekämpft haben noch andere, allen voran der Mercedes-AMG GT3 Evo vom Mercedes-AMG Team Craft Bamboo: 3:43 Stunden vor Rennende lag Ralf Aron nach einer Safety Car-Phase in Führung. Er traf als erstes auf den Tsunami RT-Porsche von Johannes Zelger, der im "The Dipper" gedreht wurde. Mangels Warnung durch gelber Flaggen und dank Funkproblemen fuhr Aron ungebremst in den die Strecke blockierenden Porsche, erlitt dabei Verletzungen am Rücken. Wie durch ein Wunder sind die nachfolgenden Fahrzeuge ohne weitere Berührungen durch die gestrandeten Fahrzeuge und die Trümmer auf der Strecke gekommen, dennoch musste die Rennleitung das Rennen für die Aufräumarbeiten unterbrechen.

12h Bathurst 2026Bei der letzten Rennfreigabe in der letzten Rennstunde lag Kelvin van der Linde im WRT-BMW dank cleverer Strategie vor Jules Gounon im 75 Express-AMG. Es war klar, dass van der Linde bis zum Rennende Sprit sparen musste, dennoch attackierte Gounon ihn in der ersten Kurve. Beide trugen Schäden an der Karosserie davon, van der Linde musste zur Schnell-Reparatur an die Box (das linke hintere Seitenteil wurde kurzerhand demontiert). Aus den Position 1 und 2 wurden für die beiden am Ende nur Rang 7 (Gounon) und 12 (van der Linde). Auch die Corvette von Johor Motorsports Racing JMR mischte zwischenzeitlich an der Spitze mit, doch ein Einschlag in den "Esses" vereitelte mehr. Christopher Mies musste den Ford Mustang GT3 von HRT Ford Racing nach 3 Runden und einem unschönen Wildlife-Kontakt früh abstellen.

Die nächste Runde der IGTC findet Mitte Mai mit den 24 Stunden vom Nürburgring statt.

Entry List der Meguiar's 12h Bathurst 2026

Die aktuelle Entry List für die Meguiars's 12 Stunden von Bathurst umfasst 35 Fahrzeuge. Die 35 Fahrzuege verteilen sich auf 12 Hersteller mit 115 Fahrern aus 22 Nationalitäten. 9 vorherige Sieger sind mit vertreten.

Start 12h Bathurst 2020Mit 15 Startern ist die GT3 Pro-Klasse mit Abstand am besten aufgestellt - gut für viel Spannung beim Kampf um den Gesamtsieg. An dieser Stelle wollen wir vor allem die deutschsprachigen Fahrer hervorheben. 6 Mercedes-AMG GT3 Evo stehen dabei an der Spitze: Die drei Mercedes-AMG Teams Tigani Motorsport (mit Fabian Schiller und Philip Ellis), Craft Bamboo Racing (Maximilian Götz und Lucas Auer) und GMR (Maro Engel), sowie 75 Express (Luca Stolz), Grove Racing und Scott Taylor Motorsport. 2 BMW M4 GT3 Evo kommen vom belgischen Team WRT (mit unter anderem Valentino Rossi). Ebenfalls 2 Porsche 911 GT3 R (992) werden erwartet von EBM (Ricardo Feller, Laurin Heinrich, Klaus Bachler) sowie Absolute Racing. Je 1 Audi R8 LMS GT3 Evo II kommt von Jamec Racing/Team MPC (Christopher Haase), 1 Chevrolet Corvette Z06 GT3.R von Johor Motorsports Racing JMR, 1 Ferrari 296 GT3 von Arise Racing GT, 1 Ford Mustang GT3 von HRT Ford Racing (deutsches Team, mit Christopher Mies), sowie 1 McLaren 720S GT3 Evo von Optimum Motorsport (Marvin Kirchhofer). Das recht große Pro-Feld glänzt dabei nicht nur mit deutschen Spitzen-Fahrern, sondern hat auch mit anderen Nationen groß aufgefahren: man schaue sich die Besatzung der Corvette an (Alexander Sims, Nicky Catsburg, Earl Bamber), des Ferraris (Jaxon Evans, Davide Rigon, Daniel Serra) oder die beiden WRT-BMWs (Jordan Pepper, Kelvin van der Linde, Charles Weerts sowie Augusto Farfus, Raffaele Marciello, Valentino Rossi). Für mehr gerne in der Entry List stöbern.

12h Bathurst 2020 AudiNeben der Pro- gibt es mit McLaren und Mercedes-AMG noch 2 weitere Starter in der Silber-Klasse, 4 in der Pro-Am mit Aston Martin, Audi, Chevrolet und Mercedes-AMG. Vervollständigt werden die GT3s von 10 Fahrzeugen in der Bronze-Wertung: 3x Porsche (darunter Herberth Motorsport mit Ralf Bohn sowie Robert und Alfred Renauer), 2x Audi, 2x Mercedes-AMG, 1x BMW (Team KRC mit Max Hesse), 1x Ferrari und 1x Lamborghini.

Hinzu kommen mit dem KTM X-Bow GT2 und dem IRC GT 2 Fahrzeuge aus der Invitational-Klasse, und mit Aston Martin Vantage GT4 und McLaren Artura GT4 2 aus der GT4-Klasse.

Die Action beginnt auf der Strecke am Donnerstag. Nach deutscher Zeit sollte das Qualifying am Samstag um 6:15 Uhr morgens stattfinden. Das 12 Stunden Rennen startet nach deutscher Zeit Samstag Abend um 19:45 Uhr. Was für Australien ein typischer Rennstart kurz vor Sonnenaufgang ist, findet in Deutschland in der Nacht bis Sonntag Morgen statt.

WRT-Doppelsieg in Dubai

24h Dubai 2026 StartDas belgische Team WRT sicherte sich am vergangenen Wochenende den Gesamtsieg (der Link führt zu den Ergebnissen) der 21. Michelin 24 Stunden von Dubai für den BMW M4 GT3 Evo mit der Crew Anthony McIntosh, Ben Tuck, Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Fran Rueda. Es ist der fünfte Sieg für das Team nach 2025, 2023, 2022 und 2016 (wodurch man nun mit Black Falcon gemeinsam an der Spitze ist) und der sechste Sieg für BMW (also gleiche Anzahl wie Spitzenreiter Porsche). Nach 2025 ist es der zweite Gesamtsieg für Ben Tuck, die restliche Crew trägt sich zum ersten Mal in die Dubai-Siegerlisten ein.

Position 2 ging an die Teamkollegen Stanislav Minsky, Mathieu Detry sowie die drei deutschen Thomas Kiefer, Julian Hanses und Christopher Haase. Eigentlich hätte der Am-BMW von Paradine Competition das BMW-Podium perfekt machen sollen. Doch eine halbe Stunde vor Schluss sorgte eine Reifen- und Bremsendefekt dafür, dass James Kellett den Paradine-BMW in der Box abstellen musste. Somit konnte Winward Racing im Mercedes-AMG GT3 Evo und dem Quartett Sergey Stolyarov, Daan Arrow, Maro Engel und Luca Stolz mit Rang 3 noch Schadensbegrenzung betreiben, da die BMW das Rennen über unantastbar schienen. Der zweite Winward-AMG schied nach 7 Stunden mit technischem Defekt aus. Durch den Sieg in Dubai und den zweiten Platz in Abu Dhabi konnte sich WRT mit der #669 auch den Sieg in der Middle East-Meisterschaft sichern.

24h Dubai 2026 Herberth PorscheIn der GT3 Pro/Am sicherte sich Herberth Motorsport einen Doppelsieg mit seinen beiden Porsche 911 GT3 R (992), vor dem Dragon Racing-Ferrari. Nach dem Ausfall des Paradine-BMW ging die GT3 Am an den Audi R8 LMS GT3 Evo II von Continental Racing by Simpson Motorsport, vor dem Hofor Racing-Mercedes-AMG GT3 Evo und dem Porsche 911 GT3 R (992) von Lionspeed GP. Der Haas RT-Audi hat hier eine lange Zeit vorne mitgespielt, durch einen verlorenen Reifen ging aber zu viel Zeit von dannen. GT3 Pro/Am-Meister wird Herberth Motorsport #269, die GT3 Am sichert sich Continental Racing by Simpson Motorsport #69.

Sieger in der GTX wurde der Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo2 von Leipert Motorsport vor der neuen Ginetta G56 GT2 vom Team CMR und dem Vortex. Der Rossa LM GT schied in aussichtsreicher Position liegend nach 19:40 Stunden durch einen Unfall spektakulär aus. Das Team CMR sichert sich die Middle East-Trophy.

24h Dubai 2026 Fach Auto 992Der Sieg in der 992 für Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge vom Typ 992 ging an Tierra Outdoor Racing by Fach. Ab der achten Rennstunde hat das Team die Führung übernommen und nicht mehr abgegeben. Probleme bei der Konkurrenz, allen voran beim Red Camel-Porsche mit Motorproblemen und ein Leitplankenkontakt, ließen die Fahrt ungefährdet erscheinen. Doch der Am-Sieger der 992 von Red Ant Racing beendete das Rennen mit nur einer Runde Rückstand, P3 in der 992 von SebLajoux Racing ebenfalls in der gleichen Runde. 992-Middle East-Meister wird Seblajoux Racing mit der #888.

GT4-Sieger war ungefährdet Cerny Motorsport mit dem BMW M4 GT4. Neben den schnellsten Zeiten sorgten Probleme bei der Konkurrenz vom SRS Team Sorg Rennsport und Circuit Toys für eine "entspannte" Fahrt. SIeger in der TCX-Wertung wurde asBest Racing im Cupra TCR DSG, die TC-Klasse sicherte sich KCMG mit dem Toyota GR Supra GT4 Evo "B-Spec". Cerny Motorsport wird auch Middle East-Meister in der GT4, in der TCE sichert sich asBest Racing den Titel mit der #102.

Damit geht die Middle East-Saison der 24h Serie zu Ende. Die Euopra-Saison beginnt am 20.-22.03.2026 im italienischen Mugello.

Fotos: www.24hseries.com

66 Starter bei den Michelin 24h Dubai

Am kommenden Wochenende steht die 21. Ausgabe der Michelin 24 Stunden von Dubai auf dem Programm. 66 Fahrzeuge haben sich auf der aktuellen Entry List angekündigt um die Frage auszufahren: Wer holt Gesamtsieg Nummer 21? Bislang stehen Porsche mit 6 Siegen, BMW und Mercedes-AMG mit 5 sowie Audi mit 4 Siegen in den Geschichtsbüchern.

24h Dubai 2022Mit 33 Fahrzeugen stellt die GT3-Klasse die Hälfte des Fahrzeugfeldes. Diese teilen sich wie gewohnt in die Kategorien GT3, GT3 Pro/Am und GT3 Am auf. Aus den Reigen der GT3-Fahrzeuge ohne Pro/Am- oder Am-Zusatz sollte sich der Gesamtsieger ergeben. Da die finale Einteilung noch nicht erfolgt ist, werfen wir hier einen kurzen Blick auf die augenscheinlich stärksten Sieganwärter: Mercedes-AMG und Porsche stellen mit 10 Fahrzeugen das breiteste Aufgebot. Bei Porsche hervorzuheben sind die #10 von Herberth Motorsport (die Gewinner der 6h Abu Dhabi Antares Au, Ralf Bohn, Loek Hartog und Joel Sturm), die #61 von EBM (mit unter anderem den Pros Dorian Boccolacci und Alessandro Ghiretti) sowie die #92 von Pure Rxcing mit einer reinen Semi-Pro-Mannschaft (also kein einziger Am-Fahrer). Bei Mercedes-AMG blicken wir in puncto Gesamtsieg auf die #4 von Grove Racing by GetSpeed, die #16 von Winward Racing (Sergey Stolyarov, Daan Arrow, Maro Engel und Luca Stolz) und die Teamkollegen mit der #81 (Rinat Salikhov, Gabriele Piana, Marvin Dienst und Matteo Cairoli). 4 der Audi R8 LMS GT3 Evo II sind dabei, unter anderem die 18 vom Sainteloc Junior Team mit Pierre Kaffer und Elia Erhart. Ebenfalls 4 Ferrari 296 GT3 sind gemeldet, am stärksten wohl die #777 von Al Manar by Dragon Racing (Axcil Jefferies, Dustin Blattner, Dennis Marschall, Al Faisal Al Zubair). Dazu kommen 3 BMW M4 GT3 Evo mit 2x Team WRT und starken Fahrercrews, und 2 McLaren 720S GT3 Evo von Optimum Motorsport, die mit ausgeglichenen Besatzungen ebenfalls zum Kreis der Sieganwärter gehören - und "endlich" die Serie der deutschen siegreichen Hersteller brechen könnten.

24h Dubai 2025Zu den GT3s gesellen sich 16 Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeuge des Typs 992. Auch ist ist die finale Einstufung noch nicht geschehen: Aktuell sind nur 2 Fahrzeuge in der Unterkategorie 992 Am gemeldet, was sich sicherlich noch ändern wird. Deutschsprachige Beteiligung kommt hier von 4 Porsche des Teams HRT Performance sowie aus Österreich Neuhofer Racing und Razoon - More than racing.

Die Klasse GTX sieht 6 Fahrzeuge. 3 Lamborghini Huracán Super Trofeo der Teams Leipert Motorsport, GT 3 Poland und des Teams CMR - welches ebenfalls die neue Ginetta G56 GT2 einsetzt. Dazu noch der Rossa LM GT von Rossa Racing sowie der bekannte Vortex 2.0 des Teams Vortex V8.

Für die GT4 haben sich die Teams SRS Team Sorg Rennsport (Porsche 718 Cayman), Circuit Toys (Toyota GR Supra), Cerny Motorsport (BMW M4 GT4) und CWS Engineering (GInetta G56 GT4) angekündigt.

Die TCE/TCX ist in reiner deutscher Hand: asBest Racing mit 4 Fahrzeugen (Seat Leon Cup Racer, Cupra TCR DSG, VW Golf GTI TCR DSG, Porsche 718 Cayman GT4 CS) gegen einen weiteren Porsche 718 Cayman GT4 CS von SRS Team Sorg Rennsport. In der TC-Wertung der TCX sehen wir zwei Toyota GR Supra GT4 Evo "B-Spec" von TGRR und KCMG.

Mit 66 Fahrzeuge ist es also angerichtet, das wir ein spannendes 24 Stunden Rennen sehen können. Und drücken wir die Daumen, dass das Rennen in Abu Dhabi kein Fingerzeig war, was die Menge der Code 60s angeht (2:24 Stunden in den 6 Rennstunden). Die Action auf der Strecke beginnt nach diversen Track Days am Freitag mit dem freien Training, gefolgt vom Qualifying mit anschließendem Top10-Shootout ab 10:45 Uhr deutscher Zeit (übertragen auf dem Youtube-Kanal des Veranstalters). Auch das Rennen ab Samstag 10 Uhr deutscher Zeit wird hier zu sehen sein.

Herberth Motorsport siegreich bei den 6h Abu Dhabi

6h Abu Dhabi 2026 Herberth Motorsport PorscheHerberth Motorsport sicherte sich mit dem Trio Antares Au, Loek Hartog und Huub van Eijndhoven den Sieg bei der 6. Ausgabe der Michelin 6h Abu Dhabi. Dabei war das Rennen über weite Teile unübersichtlich, auch bis zum Schluss wurde gerätselt ob der Porsche 911 GT3 R (992) ohne weiteren Stopp über die Distanz kommt. Grund: 14 Code 60-Phasen über insgesamt 2:24 Stunden in den 6 Rennstunden führten zu einem abgehackten und undurchsichtigem Rennen, dazu kamen über 180 Strafen für verschiedene Vergehen.

Rang 2 für das Team WRT im BMW M4 GT3 Evo vor dem Ferrari 296 GT3 von Into Africa Racing by Dragon. Dahinter der Klassensieger in der GT3 Am Haas RT im Audi R8 LMS GT3 Evo II. Klassensieg in der GT3 Pro/Am für einen weiteren Porsche von Herberth Motorsport.

Den Gesamtsieg in der 992-Klasse konnte sich das Am-Team QMMF by HRT Performance sichern, nachdem der mitfavorisierte Red Camel-Porsche schon in der ersten Runde einer Kollision zum Opfer gefallen war. In der GTX holte sich das Vortex-Team einen erneuten Klassensieg, auch wenn man mit technischen Problemen nicht die Zielflagge gesehen hat. Die GT4 ging an Cerny Motorsport im BMW M4 GT4, in der TCE/TCX war Chazel Technologie Course in der Alpine A110 erfolgreich vor gleich 4 Fahrzeugen von asBest Racing.

Die nächste und letzte Runde der 24h Series Middle East 2025/2026 findet am kommenden Wochenende mit den 24 Stunden von Dubai statt.

Fotos: www.24hseries.com

Ein Blick auf das 12 Stunden Rennen von Bathurst

Am 15.02.2026 findet die 24. Ausgabe des 12 Stunden Rennens von Bathurst statt - wir wollen einen kurzen Blick in die Vergangenheit des Rennens werfen:

12h Bathurst 2019Die erste Ausgabe des Rennens fand im Jahr 1991 statt, wie in den Folgejahren gewann mit Fitzgerald Racing ein australisches Team mit rein australischer Fahrerbesatzung rund um Peter Fitzgerald auf einer Toyota Supra. Es folgten 4 Siege von Mazda Australia mit einem Mazda RX-7. Mit dem Rennen verbinden wir die Rennstrecke Mount Panorama Circuit in Bathurst, doch im Jahr 1995 fuhr man auf dem Sydney Motorsport Park, bevor es eine lange Unterbrechung bis zur Neuauflage im Jahr 2007 gab. Während der Unterbrechung fand 2 Mal ein 24 Stunden Rennen auf dem Kurs statt, der auf öffentlichen Straßen befahren und für die Rennen abgesperrt wird. Apropos 24 Stunden: Im Jahr 2003 nahm hier auch Jürgen Alzen Motorsport mit einem Porsche 996 GT3 Cup teil, Jürgen und Uwe Alzen erreichten gemeinsam mit Michael Bartels und Arno Klasen den 4. Gesamtrang.

12h Bathurst 2019 BentleyDie ersten 5 Ausgaben wurden genauso wie die Jahre 2007-2010 für Produktionswagen ausgereichtet, so gewannen die ersten 4 Jahre nach der Neuauflage je 2 Mal ein BMW 335i und ein Mitsubishi Lancer Evo. 2011 öffnete sich das Rennen für internationale GT-Fahrzeuge, fortan ging jeder Rennsieg an ein Fahrzeug der GT3-Klasse. Seit 2016 ist das Rennen auch Teil der Intercontinental GT Challenge. Nur 2021 fand aufgrund der Corona-Pandemie kein Rennen statt.. Die meisten Gesamtsiege erzielten seither Audi und Mercedes-AMG mit je 3 Erfolgen, gefolgt von Ferrari und Porsche mit je 2 Siegen. Neben BMW holten mit Bentley, McLaren und Nissan auch Marken Gesamtsiege, die Ihnen anderswo grötenteils verwehrt blieben.

Der Mount Panorama Circuit fand seine Eröffnung im Jahre 1938, seit 1987 wird die aktuelle Streckenkonfiguration von 6,213 km mit einer Höhendifferenz von 174 m befahren. Streckenabschnitte tragen griffige Namen wie Hells Corner oder Griffins Bend, sehr bekannt sind auch die bergab führenden Passagen The Esses, The Dipper, Forrest's Elbow oder die lange und größtenteils bergab führende Gerade Conrod Straight. Das Rennen selber startet Sonntag Morgen um 5:45 Uhr Ortszeit - also kurz vor Sonnenaufgang, und sorgt damit für einzigartige Bilder.

Origine Motorsport siegt bei den 12h Malaysia

Michelin 12h Malaysia 2025Das chinesische Team Origine Motorsport konnte sich an diesem Wochenende den Gesamtsieg bei den Michelin 12h Malaysia sichern. Bo Youan, Ye Hingli, Lu Wei und Liu Hangcheng steuerten ihren Porsche 911 GT3 R (992) 33 Sekunden vor dem Pendant von Absolute Racing über die Ziellinie. Ein weiterer Porsche von Herberth Motorsport sah lange Zeit wie der Sieger aus und sah auch als erstes Fahrzeug die Zielflagge. Doch: Weil die deutsche Mannschaft nicht die Mindestfahrzeit der Am-Fahrer erfüllt hat, gab es 20 Minuten vor Rennende eine 4-Runden-Strafe. Somit nur Rang 4 für Herberth Motorsport, was dennoch den Klassensieg in der GT3 Pro/Am bedeutete. Der letzte Podiumsrang im Gesamtergebnis ging damit an Continental Racing by Simpson Motorsport im Audi R8 LMS GT Evo II, die nach einem Getriebewechsel das Qualifying auslassen und aus der Boxengasse starten mussten.

Die Klassensiege in der 992 und 992 Am gingen an Red Camel-Jordans.nl sowie Modena Motorsports. Die Alleinstarter in der GT4 Century Motorsport, GTX Vortex V8 und TCE asBest Racing ebenfalls mit Klassensieg.

17 Fahrzeuge sind in das Rennen gestartet, und haben dies auch in Wertung beednet - wenngleich der Vortex sowie der Ferrari 296 GT3 von LM Corsa es nicht bis zur Zielflagge geschafft haben. Das 12 Stunden Rennen wurde nur durch 3 Code 60s über insgesamt 11:44 min unterbrochen.

Die nächste Runde der 24h Series Middle East findet am 09.-10.01.2026 mit den 6 Stunden von Abu Dhabi statt.

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