Lamborghinis neuer GT3-Evo

Lamborghinilamborghini huracan gt3 evo hat am Samstag im Rahmen des Blancpain GT Serien-Sprintcup--Finales die Evo-Version des Lamborghini Huracán GT3 am Nürburgring vorgestellt. Der Bolide soll ab 2019 die Speerspitze im GT-Sport für die italienische Marke verkörpern. Der Wagen ist eine Weiterentwicklung des 2015 eingeführten Huracan GT3, der seitdem 12 internationale Titel gewonnen hat. Daher bietet Lamborghini auch ein Evokit an um die mittlerweile annähernd dreistellige Anzahl an Kundensportfahrzeugen auf den neuen Stand bringen zu können.

Veränderungen lamborghini huracan gt3 evo backhat es hauptsächlich bei der Aerodynamik gegeben : in Zusammenarbeit mit Dallara wurden ein neuer Frontsplitter, ein neuer Stoßfänger sowie Heckflügel und Diffuser überarbeitet. Front und Motorhaube sind nun aus Carbon statt aus Fiberglass und die Kühleinlässe wurden nach dem Vorbild des Lamborghini Huracán Supertropheo EVO ausgelegt. Die Aufhängung ist nun mit 4-Weg-Dämpfern und Aluminium-Querlenkern ausgestattet. Neu sind ein elektro-hydraulisches Sevolenkungssystem mit verstellbarer Lenkkraft und ein überarbeitetes ABS. Der Motor basiert auf der aktuellsten Variante des 5,2l V10 des Serienmodells.

Laut Lamborghini-Sportchef Giorgio Sanna lag das Hauptaugenmerk bei derEntwicklung der EVO-Version auf einer verbesserten Fahrbarkeit für Amateurpiloten und niedrigeren Einsatzkosten für die Teams. Das Renndebüt des Autos soll 2019 bei den 24 Stunden von Daytona erfolgen – einem Rennen das die Grasser Racing-Mannschaft just in diesem Jahr als ersten 24h-Erfolg für den Huracán verbuchen konnte.

AKKA-ASP holt Blancpain Sprint Titel

Die akkaasp championsbeiden AKKA-ASP-Piloten Rafaele Marciello und Michael Meadows haben die Sprintwertung der Blancpain GT Serie beim Finale am Nürburgring am Wochenende für sich entscheiden können. Die Mercedes AMG GT3-Piloten schlugen nach dem letzten Rennen am Sonntag ihre Konkurrenten aus dem Audi-Lager, Christopher Mies und Alex Riberas, die im letzten Lauf punktelos blieben und mit 90,5 Punkten 7,5 Punkte hinter den Mercedespiloten (98) blieben. Rang 3 in der Wertung erkämpfte sich das Attempto-Racing Duo Kelvin van der Linde und Steijn Schothorst, die bei der Titelentscheidung am Ende das Zünglein an der Waage zuungunsten ihrer Audi-Markenkollegen spielten.

Das start nring qraceQualifyingrennen wurde zunächst zu einer Beute für das Grasser Racing Team - bis kurz nach dem Rennen offenbar wurde das sich Christian Engelhart im Lamborghini Huracán GT3 eine Reihe unentschuldbarer Fehle geleistet hatte. Der Lamborghini kreuzte die Ziellinie zunächst nach einem Start-Ziel Sieg mit 2,9s Vorsprung vor dem Belgian Audi Club Team WRT Audi R8 LMS GT3 von Christopher Mies und Alex Riberas, die damit ihre Tabellenführung weiter ausbauten. Dritte wurden zunächste die WRT-Teamkollegen Will Stevens und Dries Vanthoor vor dem #19 GRT-Lambo von Companc/Caldarelli.

Dann grt 63wurde bekannt das Siegpilot Engelhart beim Fahrerwechsel sein HANS-Device in der Hektik des nicht mit einer Mindestzeit zu absolvierenden Stopps falsch befestigt hatte. Die folgende 30s-Strafe sorgte zunächst dafür das der Lamborghini auf P13 zurück versetzt wurde. Als danach allerdings auch noch bekannt wurde das Engelhart beim Versuch den Verstoss zu verschleiern weitere Vergehen begangen und unter anderem die SD-Karte der Sicherheitskamera entfernt und zerstört hatte, verloren die Rennkommissare jeglichen Humor und disqualifizierten die Mannschaft kurzerhand vom Rennwochenende. Damit war schon mal ein Titelkandidat raus aus dem Rennen.

Hochdramatisch blackfalcon6verlief dann das Hauptrennen. An der Spitze duellierten sich die beiden Mercedes AMG GT3 von Black Falcon , mit dem in der ersten Rennhälfte führenden Luca Stolz und AKKA-ASP mit Raffaele Marciello. Dahinter musste das WRT-Team ebreits erste Ausfälle verzeichnen. Als nach dem Boxenstop die Führung an den AKKA-ASP-AMG von Meadows überging, war klar das Mies/Riberas einen vierten Platz benötigten um den Titel noch zu sichern.

Doch wrt1leider kam der Spanier an P5 hinter den Audis von Sainteloc (Haase) und Attempto Racing (Steijn Schothorst) auf die Strecke. Ribeiras lieferte sich ein sehenswertes Duell mit Schothorst das mit wilden Drifts ausgetragen wurde. Dadurch kam der GRT-Lambo von Companc/Caldarelli an die beiden Audi heran. Als man zu dritt in die Ford-Kurve fuhr fing sich der WRT-Audi einen Reifenschaden ein und landete im Kies während sich Schothorst furios gegen den Lambo im Kampf um P4 durchsetzte. Ribeiras musste völlig frustriert den Audi 5 Minuten vor dem Schluss abstellen, während sich das AKKA-ASP-Duo den Sieg vor dem in der Silver-Wertung startenden Black Falcon Mercedes AMG GT3 von Hubert Haupt und Luca Stolz und dem Sainteloc-Audi von Simon Gachet und Christopher Haase sicherte.

Die Silber-Wertung gewannen bereits bei der letzten Runde in Ungarn die AKKA-ASP-Piloten Nico Bastian und Jack Manchester. Die ProAm-Wertung ging an die Sainteloc-Crew Markus Winkelhock und Nyls Stievenart. Das Belgian Audi Club Team WRT holte sich als Trostpflaster den Sieg in der Teamwertung, die in der Pro-Am das Sainteloc Junior Team errang.

Ginetta übernimmt LMP1-Einsatz

Wie unsere Kollegen von Sportscar 365 vermelden ist Manor GP nicht mehr länger in den Einsatz der LMP1-Ginetta involviert. Das unter der Nennung von CEFC-TSRM antretende Team, bei dem Manor-Chef Graeme Lowdon ebenfalls als Teamdirektor auftritt, wird statt dessen zukünftig von einer Ginetta-Werksmannschaft betreut. Ginetta-Chef Lawrence Tomlinson hatte bereits vor Jahren ein eigenes Team unter der Bezeichnung Team LNT das im GT- und LMP-Bereich sehr erfolgreich unterwegs war.

Laut Tomlinson existieren derzeit 3 Chassis des G60-LT-P1 der ab dem kommenden Lauf in Fuji wieder mit einem Exemplar mit dem neuen AER-Motor an den Start gehen wird. Neben den beiden für CEFC-TSRM reservierten Chassis steht laut Tomlinson ein weiteres noch für ein interssiertes Team zur Verfügung. Angesichts der Zukunftsaussichten der Klasse, die in 2 Jahren durch die Hypercars abgelöst werden soll und der noch unbewiesenen Konkurrenzfähigkeit des Chassis dürften die Chancen auf weitere Kunden allerdings eher begrenzt sein.

Dupré´s gewinnen Europa-Cup der DMV-GTC

Die dupre porscheerste Entscheidung ist beim vorletzten Lauf des DMV-GTC in Zolder gefallen. Das Vater-Sohn-Duo Christoph Dupré/Claus Dupré gewann den Europa Cup des DMV GTC. Zum Europa Cup der Serie zählen alle Rennen der Meisterschaft ohne Hockenheim . In dieser Saison waren dies Dijon-Prenois, der Red Bull Ring, Nürburgring , Monza und Zolder . Dort sammelte die Truppe von Dupré Motorsport mit 280 Zählern im Porsche 991.1 GT3 Cup die meisten Punkte.

Damit trat man die Nachfolge von Fabian Plentz und Egon Allgäuer an, die 2017 im Audi R8 LMS GT3 ultra von HCB Rutronik Racing den Europa Cup gewannen. Zweiter hinter den Duprés wurde Kevin Arnold, der im Audi RS 3 LMS TCR von HCB Rutronik Racing in die Rennen ging. Er kam auf 268,50 Punkte. Dahinter seine Teamkollegen Carrie Schreiner / Fabian Plentz im Audi R8 LMS GT3 mit 250 Punkten. Auf Platz vier folgt mit 243 Punkten Karlheinz Blessing im Porsche 991.2 GT3 Cup, vor Josef Klüber / Kenneth Heyer im Mercedes-AMG GT3 von équipe vitesse mit 217 Zählern.

Europa Cup DMV GTC Top 10

1. Christoph Dupré/Claus Dupré (Porsche 991.1 GT3 Cup - Dupré Motorsport), 280 Punkte
2. Kevin Arnold (Audi RS 3 LMS TCR - HCB Rutronik Racing), 268,50 Punkte
3. Carrie Schreiner/Fabian Plentz (Audi R8 LMS GT3 - HCB Rutronik Racing), 250 Punkte
4. Karlheinz Blessing (Porsche 991.2 GT3 Cup – GetSpeed), 243 Punkte
5. Josef Küber/Kenneth Heyer (Mercedes-AMG GT3- équipe vitesse), 217 Punkte
6. Luis Glania / Christoph Dupré - Porsche 991.1 GT3 Cup), 215 Punkte
7. Thomas Langer (Porsche 991 GT3 Cup - Highspeed Racing), 208 Punkte
8. Tommy Tulpe (Audi R8 LMS GT3 - HCB-Rutronik Racing), 203 Punkte
9. Benni Hey (Porsche 991 GT3 R - Schütz Motorsport), 194 Punkte
10. Roland Hertner (VW Golf GTI TCR - Highspeed Racing), 157 Punkte
(insgesamt 26 Piloten in Wertung)

GT4-Finale am Ring mit fast 50 Autos

Sage gt4esfeldzolderund schreibe 48 Autos – so viele stehen am kommenden Wochenende am Nürburgring beim Finale der GT4-European Series am Start. Das sind mehr als doppelt so viele wie bei der eigentlich als Hauptserie angekündigten Rennen der Blancpain GT Serie, die am Ring mit lediglich 21 Wagen (wir berichteten) aufwarten kann. Daher wird der ein oder andere Fan sicher anderer Meinung sein wer hier der „Support-Act“ an diesem Wochenende ist.

18 Autos in der „Silver-Cup“-Wertung, 18 in der Pro/Am und 11 in der AM-Wertung (bei einem Wagen ist dei Besatzung derezeit noch offen) weist die offizielle Liste auf. Mit dem Ford Mustang GT4 von Eric De Donckers Motorsport 98-Team debütiert ein weiterer Hersetller in diesem Jahr in der Serie, so das wir mittlerweile 11 Fabrikate am Start haben.

Was die MDMbmwhungRennen so brisant macht ist zudem das in allen Klassen die Meisterschaftsführung so eng zusammen liegt das fast schon von einer Titelentscheidung am Sonntag auszugehen ist. In der Silber-Wertung trennen die vordersten 3 Mannschaften nur 8 Punkte (bei noch 50 zu vergebenden Zählern: Max Koebolt und Simon Knap im #1 MDM Motorsport BMW M4-GT4 liegen mit 133 Punkten 2 Zähler vor dem #55 HHC Motorsport Ginetta G55 GT4 von Will Tregurtha und Stuart Middleton. Weitere 6 Punkte dahinter lauern die Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4-Piloten Milan Dontje und Nicolaj Møller-Madsen. Mathematische Chancen auf den Titel haben ferner noch Pierre-Alexandre Jean und Stéphane Tribaudini im #35 CMR Alpine A110 GT4 (92/-41) und das RN Vision STS-BMW M4-GT4-Duo Razvan Umbrarescu und Gabriele Piana (88/-45).

In der Pro-Am Klasse ist ein Titelgewinn einer deutschen Crew mehr als wahrscheinlich: die beiden Schwede Motorsport Cayman GT4-Piloten Phillip Bethke und Marc Basseng führen mit 137 Punkten nur 3 Zähler vor Rracing one Audi R8 LMS GT4-Pilot Markus Lungstrass. Die auf dem 3. Platz mit 101 Punkten liegenden Patrick Zamparini und Csaba Mor wechseln erneut das Auto: Mor startet an der Seite von Jan Kasperlik im #43 Allied-Racing Porsche Cayman GT4 CS MR. Zamparini Einsatzwagen steht noch nicht fest.

In der AM-Wertung hat Niki Leutwiler am Hungaroring seine beiden Matchbälle iam Hungaroring nicht nutzen können. Allerdings kann der Schweizer ex-AsLMS-Champion angesichts von 40 Punkten Vorsprung auf die Autorlando-Porsche-Pioloten Alessandro Giovanelli und Giuseppe Ghezzi die Rennen relativ entspannt angehen. Lediglich diese beiden Crews kämpfen hier um den Titel. Schliesslich ist auch die Teamwertung noch offen: hier kämpfen racing one (187 Zähler), TFT (177), Schwede Motorsport (162), Autorlando Sport (160), MDM Motorsport (151) HHC Motorsport (142) und CMR (138) um den Titel.

Die Rennen starten am Samstag um 16.55 und am Sonntag um 10.55. Sie werden wie immer auf dem Youtube-Kanal der GT4-European Series mit deutschem Kommentar übertragen.

Blancpain Sprint Finale am Nürburgring

21 bss sprint feldWagen starten am kommenden Samstag und Sonntag beim Finale des Blancpain GT Sprint Cups am Nürburgring. 13 Wagen im Pro-Cup, 3 im Pro-Am-Cup und 5 in der Silver-Cup-Wertung stehen für das letzte Meeting der Sprintserie, die Teil der Blancpain GT Serie ist, am Start. Das Feld wächst um einen Ferrari der Rinaldi Racing-Mannschaft, den die beiden Piloten Rinat Salikhov und David Perel pilotieren. Daneben startet auch wieder der Black Falcon Mercedes AMG GT3 von Hubert Haupt und Luca Stolz, die bereits am Hungaroring in der Meisterschaft debütierten und beide im Silver-Cup antreten.

Insgesamt stehen 8 Audi R8 LMS GT3, 5 Mercedes AMG GT3, 3 Lamborghini Huracán GT3, 2 Lexus RC-F GT3, 2 Ferrari und ein BMW am Start. Mit Black Falcon, Emil Frey Racing, dem Grasser Racing Team, Attempto Racing und Rinaldi Racing starten 5 deutschsprachige Mannschaften beim Serienfinale, das zudem mit deutschsprachigen Top-GT-Piloten wie Christopher Mies, Christian Klien , Christopher Haase, Markus Winkelhock , Christian Engelhart , Nico Bastian und Norbert Siedler aufwarten kann.

In mies riberas wrt2 der 3 Klassen ist noch der Titel vakant: In der Gesamtwertung liegen die beiden Belgian Audi Club Team WRT-Piloten Christopher Mies und Alex Riberas mit 74 Punkten gleichauf mit dem AKKA-ASP-AMG-Duo Raffaele Marciello und Michael Meadows. 35 Punkte sind aufgrund des Punkteschemas der Serie beim Finale (16,5 pro Rennsieg, je einer für die Pole-Positions) noch zu vergeben. Damit liegt auch das Grasser Racing Team-Lambo-Duo Christian Engelhart und Mirko Bortolotti mit 16,5 Punkten Abstand noch in Reichweite des Titels. Die Attempto Racing Audi-Piloten Steijn Schothorst und Kelvin van der Linde (53/-21) haben somit ebenso noch theoretische Chancen, wie das WRT-Duo Dries Vanthoor/Will Stevens (51,5/-23,5) und deren Teamkollege Stuart Leonard (43,5/-30,5). In der etwas schwächer besetzten Pro-Am-Wertung entscheidet sich der Titelkampf zwischen dem Kessel Racing Ferrari-Duo Piti Bhirombhakdi und Carlo van Dam (112 Punkte) und dem 3,5 Punkte dahinter liegenden Sainteloc-Audi Duo Markus Winkelhock und Nyls Stievenart. Fest stehen dagegen seit dem Hungaroring die Titelträger in der Silver-Wertung mit Nico Bastian und Jack Manchester im Akka-ASP-AMG.

Dragonspeed baut Crew für Fuji um

Das Dragonspeed Team wird bei den 6h von Fuji, der 4.Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Superseason mit einer veränderten Besatzung an den Start gehen. Dies melden unsere Kollegen von Sportscar 365. Statt einem Trio wird sich dabei ein Pilotenduo am Lenkrad abwechseln. Aus der Stammbesatzung wird lediglich der schnelle Brite Ben Hanley in Japan antreten. An seiner Seite wird der Australier James Allen den BR1-Gibson LMP1 pilotieren, der aus dem ELMS-LMP2-Programm von Graff Racing kommt und in Fuji sein WEC-Debüt gibt. Die beisherigen Stammpiloten Hendrik Hedman und Pietro Fittipaldi pausieren hingegen in Japan. Fittipaldi fehlt aus Gründen der Terminüberschneidung mit seinem Indycar-Engagement. Die genauen Gründe für Hedmans Fehlen sind dagegen nicht bekannt.

PCC Sonntaglauf am Sachsenring

In der pcc12aMeisterschaft des Porsche Carrera Cup Deutschland hat sich Thomas Preining vor dem Saisonfinale eine optimale Ausgangssituation gesichert: Nach Platz eins am Samstag gelang dem Porsche-Junior auf dem Sachsenring beim zwölften Lauf am Sonntag sein achter Sieg. „Ich habe mich leicht schräg in meine Startbox gestellt, um möglichst schnell auf der Innenbahn zu sein. Dort geht die Strecke etwas steiler bergab. Michael Ammermüller hat versucht, mich direkt nach dem Start zu attackieren. Aber ich habe gut dagegengehalten. Jetzt reise ich selbstbewusst nach Hockenheim“, sagte Preining.

Teamkollege Michael Ammermüller platzierte seinen 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup auf Rang zwei. Das Podium komplettierte Team Deutsche Post by Project 1-Pilot Larry ten Voorde Die Meisterschaft entscheidet sich somit zwischen Preining (229 Punkte) und Ammermüller (202 Punkte). Bei den letzten beiden Rennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg gibt es insgesamt noch 50 Punkte zu holen.

Die Startaufstellung bildeten bei Sonnenschein und Temperaturen von 24°C insgesamt 26 Fahrzeuge. Mit einem Blitzstart von der Pole-Position übernahm Preining von Beginn an die Führung. Ammermüller ging von der zweiten Position ins Rennen und setzte seinen Neunelfer hinter Preining. Der Fahrer aus Rotthalmünster lauerte auf einen Fehler des Youngsters, doch Preining vergrößerte den Abstand im Laufe des Rennens. In der 14. Runde musste allerdings das Safety-Car auf die Strecke, da ein Fahrzeug aus einem Kiesbett geborgen werden musste. Beim Re-Start zwei Umläufe später wurden die Karten somit neu gemischt. Der 20-jährige Preining verteidige die Spitzenposition erfolgreich und sah nach 19 Runden als Erster die Zielflagge. Ammermüller folgte 1,2s dahinter. Für den Routinier ist es die achte Podiumsplatzierung in dieser Saison.

Denpcc12b dritten Platz auf der 3,645 Kilometer langen Rennstrecke sicherte sich ten Voorde. Der Project-1-Pilot startete von Platz drei, aber verlor direkt im ersten Umlauf seine Position an Toni Wolf (D/Car Collection Motorsport). Ten Voorde blieb danach dicht am Heck des Fahrzeugs des 19-Jährigen. In Runde 13 folgte der Konter und der Fahrer aus dem niederländischen Boekelo holte sich seinen dritten Rang zurück. Toni Wolf fuhr an diesem Wochenende vor heimischen Fans. Der Fahrer aus Schönbrunn im Erzgebirgskreis beendete das Rennen auf Platz vier – sein bestes Saisonergebnis. Fünfter auf der Traditionsstrecke in Hohenstein-Ernstthal wurde Igor Walilko (Raceunion). Für den Polen bedeutete das gleichzeitig Platz eins in der Rookie-Klasse. Den sechsten Rang belegte Tim Zimmermann (D/Black Falcon Team TMD Friction). Marius Nakken (N/MRS GT-Racing) wurde vor Michael de Quesada (USA/Team Project 1) Siebter.

Der Sieg in der Amateur-Klasse gelang Carlos Rivas (Black Falcon Team TMD Friction). Damit war der Luxemburger zum sechsten Mal in dieser Saison bester Fahrer in seiner Wertung. Zweiter wurde Jörn Schmidt-Staade (D/Cito Pretiosa). Sein Landsmann Stefan Rehkopf (Cito Pretiosa) überquerte die Ziellinie als Dritter in der Amateur-Klassifizierung.

Die Rennen 13 und 14 bilden das Finale des Porsche Carrera Cup Deutschland. Diese trägt der nationale Markenpokal im Rahmen des ADAC GT-Masters vom 21. bis zum 23. September auf dem Hockenheimring aus.

Masters-Meisterschaftsstände vorm Finale

Die startsachsenringlauf1mehr als turbulente ADAC GT-Masters-Runde am Sachsenring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat den Meisterschaftsstand der deutschen Top-GT3-Serie ordentlich durcheinander gewirbelt. Waren es vor dieser Runde lediglich 3 Crews die sich scheinbar schon abgesetzt hatten, so sind nach disem Wochenende noch 8 Fahrerpaarungen bzw. Einzelpiloten mit theoretischen Meisterschaftchancen versehen. Während in der Team und Trophy-Wertung der Privatpiloten die Entscheidung so gut wie gefallen ist, haben noch 5 Piloten die Chance die Junior-Wertung für sich zu entscheiden.

50 Punkte sind noch in Hockenheim in 2 Wochen zu vergeben. Damit haben noch alle Piloten Chancen die weniger als 50 Punkte hinter dem nach der Runde in Hohenstein Ernsttal führenden Herbert Motorsport Duo Robert Renauer und Mathieu Jaminet (109 Zähler) liegen. Direkt in Kontakt zu den beiden Porsche-Piloten liegt nur 4 Punkte dahinter das Mann-Filter-HTP-Motorsport Duo Markus Pommer und Maximilian Götz. Den beiden Callaway Competition Corvette-Piloten Daniel Keilwitz und Marvin Kirchhöfer fehlen dagegen schon 17 Punkte auf die Spitzenreiter. Weitere 3 Punkte dahinter liegen die beiden südafrikanischen Land Motorsport Piloten Kelvin und Sheldon van der Linde. Diese 4 Paaarungen haben die konkretesten Meisterschaftschancen.

4 weitere Besatzungen sind dagegen eher mit nur noch theoretischen Chancen versehen. Dem zweiten Mann-Filter-Mercedes-Duo Maximilian Buhk und Indy Dontje fehlen schon 42 Punkte auf die Spitze. 45 sind es beim Schnitzer Motorsport BMW-Duo Mikkel Jensen und Timo Scheider und 47 beim Grasser Racing Team Lamborghini-Duo Mirko Bortolotti und Andrea Calderari und Jeffrey Schmidt im BWT-Mücke-Motorsport Audi bräuchte bei 49 Zählern Rückstand schon weit mehr als den sprichwörtlichen Papst in der Tasche um nach Hockenheim mit einem Meistertitel nach Hause fahren zu können.

Sollten sich die beiden Porsche-Piloten Renauer und Jaminet übrigens den Titel sichern können, dann wäre dies erst der 2.Titel für eine Porsche Crew im Championnat nach 2008 (Tim Bergmeister auf Mühlner Motorsport Porsche 997 GT3 Cup S). In jedem anderen Fall würde zumindest ein Pilot sich als 2-facher Titelträger neben sebastian Asch im Masters eintragen können, da sowohl Maximilian Götz (2012), Daniel Keilwitz (2013) und Kelvin van der Linde (2014) schon einen Masters Titel in ihrer Erfolgsbilanz stehen haben.

In der Teamwertung hat sich das Mann-Filter Team HTP schon entscheidend abgesetzt. Dank zweier Eisen im Feuer führt die Mannschaft mit den beiden AMG-“Mambas“ mit 149 Punkten. Theoretische Konkurrenz kommt von den Teams Precote Herberth Motorsport (117/-32 Punkte), Land Motorsport (106/-43) und BWT Mücke Motorsport (105/-44).

In der Trophy-Wertung steht Aust Motorsport-Audi R8 LMS GT3 -Pilot Remo Lips vor seiner erfolgreichen Titelverteidigung (344,75 Punkte). Porsche-Treter Jan-Erik Slooten fehlen mit 319,5 Punkten 25,25 Zähler auf die Spitze.

In der Junior-Wertung führt Land-Junior Sheldon van der Linde mit 154 Punkten 29,5 Punkte vor dem Phoenix-Duo Max Hofer und Phillip Ellis. Mücke-Pilot Jeffrey Schmidt (113) BMW-Junior Mikkel Jensen (111) und Mann-Filter-Manba-Pilot Indy Dontje (106) haben zur Zeit noch theoretische Titelchancen.

Manor GP mit einem Auto in Fuji

Die Manor GP-Truppe von CEFC TRSM Racing will bei der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Runde in Fuji wieder ins LMP1-Geschehen eingreifen. Die britische Mannschaft hat nach dem Motorenwechel von Mecachrome auf AER einen ihrer Ginetta G60-LT-P1 LMP1 für die japanische Runde gemeldet. Als Besatzung sind die 3 Briten Oliver Rowland, Alex Brundle und Mike Simpson benannt worden.

Die Mannschaft hatte nach dem Absprung des Hauptsponsors zu Saisonbeginn die Runde in Spa-Francorchamps auflassen müssen und in Le Mans ein von zahlreichen technischen Problemen begleitetes Rennen absolviert, das zur Aufkündigung des Motorenvertrages führte. Wegen verpasster Homologationsfristen musste man das Heimrennen in Silverstone auslassen. Fuji wäre somit erst das zweite volle Saisonrennen der Mannschaft und ihrer britischen Konstruktion.

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