Spirit Racing vor GT-Open-Saison

Uwe Alzen Automotive spiritraceteam2019plant unseren französischen Kollegen von Endurance-Info.com zur Folge 2019 eine Teilnahme an der International GT-Open Serie. 5 Jahre nach dem ersten Auftreten in der Serie wird ein von Alzens Einsatzmannschaft eingesetzter Audi R8 LMS GT3 der Spirit Racing Mannschaft in der südeuropäischen Konkurrenzserie zur Blancpain GT Serie zum Einsatz kommen. Pilotiert werden soll der Audi von Dietmar Haggenmüller, der sein Spirit Racing Projekt schon seit einigen Jahren vom ehemaligen DTM-Piloten betreuen lässt, und Uwe Alzen.

Der mit H&R-Unterstützung laufende Audi mit seinem internationalen Programm bedeutet einen weiteren wichtigen Schritt für das gemeinsame Projekt von Haggenmüller und Alzen. Bislang war Spirit Racing hauptsächlich in der DMV-GTC engagiert, wo man unter anderem in den letzten Jahren auch Lamborghini GT3-Fahrzeuge einsetzte. Haggenmüller und Alzen waren zum Einschiessen auf das neue GT3-Modell zuletzt zusammen bei der aktuellen Ausgabe der Gulf 12 hours 2018 auf einem Audi der Attempto Racing Mannschaft von Teamchef Akin Aka (Foto: Mitte) angetreten, wo man in der Pro-Am-Klasse am Ende auf Rang 4 mit nur einer Runde Abstand hinter den Podiumsplätzen ins Ziel kam.

Tech1 Panis Barthez neuer Lexus-Partner

Tech1 Panis Barthez Racing übernimmt 2019 den Einsatz der Lexus RC-F GT3 in der Blancpain GT Serie . Das haben der japanische Hersteller und die französische Crew jetzt bekannt gegeben. Nach 2 Jahren endet damit die Partnerschaft mit der Einsatzmannschaft von Emil Frey Racing, die in der vergangenen Woche ein Lamborghini-Programm bekannt gegeben hatten. Zusammen mit der schweizer Mannschaft hatte Lexus den ersten Sieg im Blancpain GT Serien Endurance Cup anlässlich der 1000km von Le Castellet 2018 feiern können. Der Kontrakt mit Panis Barthez kam mutmasslich aufgrund der langjährigen Connections von Teameigner Oliver Panis mit dem Lexus-Mutterkonzern Toyota zustande: der Franzose war von 2003-2004 Pilot im Formel1-Programm der Japaner. Details zur Besatzung der Boliden werden in den kommenden Wochen erwartet.

Dinamics erste Piloten fürs BES-Programm

Die dinamic render 2019italienische Porsche Mannschaft Dinamic Motorsport hat die ersten beiden Piloten für das bereits im Dezember publik gemachte Blancpain GT Serien Endurance Cup-Engagement 2019 bekannt gegeben. Auf dem aktuellen Porsche 991 GT3 R der 2011 gegründeten Squadra aus Reggio Emilia werden Klaus Bachler und Andrea Rizzoli antreten. Derzeit sucht die Mannschaft noch den dritten Piloten für das Engagement das im Pro-Cup der GT3-Langstreckenserie um den Gesamttitel fahren soll.

G-Drive komplettiert ELMS-Crew 2019

Der 20-jährige Niederländer Job van Uitert ist als dritter Pilot im G-Drive Oreca in der Europäischen Le Mans Serie bestätigt worden. Der amtierende LMP3-Meister – letztes Jahr auf dem RLR Motorsport Ligier JS P3 LMP3 an der Seite von John Farano und Robert Garofall einer der 3 Meister der Klasse – wird 2019 als dritter Fahrer zusammen jobvanuitertmit Stammpilot Roman Rusinov und Jean-Eric Vergne das erneut von TDS Racing betreute Meisterauto bewegen. Van Uitert wird in dem Team auch sein Le Mans-debüt absolvieren und in der Vorbereitung auch die 6h von Spa mit der Mannschaft bestreiten.

Nielsen Racing stockt ELMS-Programm auf

Die britische LMP3-Mannschaft Nielsen Racing stockt ihr Europäisches Le Mans Serie-Programm auf 2 Wagen auf. Unter dem Banner von Ecurie Ecosse/Nielsen-Racing bestritt man bereits die letzte Saison mit einem Ligier JS P3 LMP3 in der LMP3-Klasse, wo man mit den Piloten Colin Noble, Alex Kapadia und Christian Stubbe-Olsen Rang 4 in der Teamwertung belegte. 2 weitere Ligiers mit den Fahrerpaarungen Anthony Wells/James Littlejohn und Colin Noble/Alaisdair McCraig brachte man im Michelin Le Mans Cup auf den Endwertungsrängen 2 und 3 ins Ziel.

Für 2019 bekommt Stammpilot Noble nun Anthony Wells in der Top-Serie an die Seite gestellt. Auf dem zweiten Auto werden James Littlejohn und der Japaner Nobuya Yamanaka um Positionen kämpfen. Mit Ausnahme von Littlejohn sind alle 3 restlichen Piloten derzeit in der Asiatischen Le Mans Serie unterwegs. Eine Fortsetzung des Michelin Le Mans Cup-Programms ist ebenfalls in Planung.

Rinaldi Racing Programm 2019

Rinaldi Racing spa is1 paradeplant 2019 ein erneutes Hauptengagement im Blancpain GT Serien Endurance Cup. Daneben wird die grösste deutsche Ferrari-Mannschaft auch in der kommenden Saison wieder die Wochenspiegel Team Monschau-Mannschaft auf der Nordschleife als Einsatzteam unterstützen und einzelne Rennen in der Creventic 24h-Serie bestreiten. Den Anfang macht im kommenden Monat der Saisonauftakt der Creventic 24h-Serie Europe bei den 12h von Mugello. Diese Pläne hat Teamchef Michele Rinaldi GT-Eins gegenüber nun offenbart.

„Der Event in Mugello ist dabei nur eine Art Testrennen und dient dazu, das die Crews aus dem Blancpain GT Serien Endurance Cup etwas Teambuilding betreiben und sich einspielen können. Wir werden in der SRO-Serie in diesem Jahr 3 Ferraris an den Start bringen, wobei 2 im Am-Cup starten und einer in der Silver-Wertung fahren wird. In der Silver-Wertung wird Rinat Salikhov zusammen mit David Perel starten, wobei die beiden auch in der Pirelli World Challenge Europe an den Start gehen werden um um den Gesamttitel in der Klasse der Blancpain GT Serie zu fahren. Erstes Am-Auto ist erneut der Wagen von Pierre Ehret, der in Mugello noch einige potentielle Co-Piloten für die Saison 2019 testen will. Daneben wird dieses Jahr ein zweiter AM-Ferrari zum Einsatz kommen der mit Christian Hook, Steve Parrow und Manuel Lauck besetzt ist. ferrari frersEines der Autos in Mugello wird zudem ein Fahrzeug sein, das wir normalerweise für Dieter Frers im Blancpain GT-Sports Club einsetzen.“

Rinaldi Racing ist auch in diesem Jahr voll ausgelastet, wobei man im Laufe der Saison insgesamt 8 Ferraris in verschiedenen Serien betreuen wird. „Wir haben die 3 Ferraris im Blancpain GT Serien Endurance Cup zu denen noch einmal 2 Wagen im Blancpain Sports Club hinzu kommen. Daneben leisten wir noch den Service für das Wochenspiegel Team Monschau das wieder am Ring und bei vereinzelten Creventic-Events antreten wird. Neu ist zudem ein weiterer Ferrari F458 Italia GTE, das ehemalige Le Mans-Auto von Pierre Ehret , das dieser im Rahmen des ein oder anderen Events der Masters Endurance Legends-Serie an den Start bringen möchte.“

Daneben erwägt Rinaldi dem Vernehmen nach auch ein erneutes Engagement bei den Gulf 12 hours, sollte sein Team im Zuge der geänderten Nennprozedur eine Einladung erhalten. Dort hatte die Mannschaft 2017 einen zweiten Gesamtrang erringen können.

Luke Wankmüller steigt in GT4-Germany ein

Der hpracingamggt417 jährige TCR-Pilot Luke Wankmüller aus Keltern tritt 2019 in der neugeschaffenen ADAC GT4 Germany an. Der letztJährige Opel Astra TCR-Pilot wird dabei in seinem Stammteam HP-Racing International einen Mercedes AMG GT4 pilotieren.

"Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Es war immer mein Ziel, als Profirennfahrer im Langstreckensport erfolgreich zu sein. Mit der ADAC GT4 Germany mache ich auf diesem Weg einen weiteren wichtigen Schritt und bin sehr gespannt", sagt Wankmüller mit Blick auf die kommende Saison.

Nach dem Kartsport stieg Wankmüller 2018 in die ADAC TCR Germany ein. luke wankmüllerDort sicherte er sich den zweiten Platz in der  Rookie-Wertung. Seit 2017 gehört er zudem dem Förderkader der ADAC Stiftung Sport an, die junge Talente im Motorsport unterstützt.

Ein Teamkollege für Wankmüller ist derzeit noch nicht vom Team benannt worden.

Bullitt Racing besetzt ersten AMG für GT4-ES

Die bullitt g12hspanische Bullitt Racing Mannschaft wird auch 2019 zur dritten Saison in Folge in der GT4-European Series antreten. Die in Malaga stationierte Equipe, die auch bei den vergangenen Gulf 12h mit ihren  beiden AMG startete, hat bekannt gegeben das man erneut Stephen Patrick und Andy Meyrick auf einem der beiden Mercedes AMG GT4 der Mannschaft an den Start bringen will. Das Duo wird den AMG mit der #33 in der 6 Meetings umfassenden Serie steuern. Wer den zweiten AMG der iberischen Mannschaft 2019 steuern wird ist hingegen noch offen.

Audi Seyffarth Cup fixiert Kalender.

Die AudiR8Cup 2Organisation des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup steckt mitten in den Vorbereitungen für die 2.Saison des Markenpokals, der mit dem auf dem Audi R8 LMS GT4 basiereden Wagen bestritten wird. Die Serie soll noch attraktiver gestaltet werden als im Premierenjahr 2018. So darf sich der Pro-Champion der kommenden Saison auf eine Testfahrt in einem aktuellen Audi RS 5 DTM freuen und auch dem Zweit- und dem Drittplatzierten winken attraktive Preise.

„Wir verstehen uns als Rennserie, in der unter anderem junge Talente ihre ersten Schritte im professionellen Rennsport gehen können“, so Organisationsleiter Rüdiger Seyffarth. „Gerade für diese jungen Motorsportler wird es eine tolle Erfahrung sein, am Ende des Jahres eine Testfahrt in einem DTM-Fahrzeug absolvieren zu dürfen. Die Teilnehmer, die die Saison auf den Tabellenplätzen zwei und drei der Pro-Wertung abschließen, dürfen sich auf einen nicht minder attraktiven Test in einem GT3-Renner freuen.“

Neben den neu ausgelobten Preisen beinhaltet der Kalender in diesem Jahr ein Rennwochenende mehr als noch 2018. Fünfmal startet der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup zusammen mit der DTM, einmal im Rahmen des 24- Stunden-Rennens auf dem Nürburgring und einmal beim Truck Prix im tschechischen Most. Das Format bleibt mit zwei freien Trainings, zwei Qualifyings und zwei Läufen pro Rennwochenende unverändert. Jede Session dauert 30 Minuten, was eine mögliche Gesamtfahrzeit von drei Stunden ergibt. Außerdem bietet die Organisation des Cup bis zum 10. März insgesamt sechs Pre-Season-Testtage auf spanischen Rennstrecken an, damit sich die Teilnehmer optimal auf die neue Saison vorbereiten können.

Pre-Season-Testtage 2019:
16. / 17. Februar Ascari (E)
02. / 03. März Ascari (E)
09. / 10. März Barcelona (E)

Kalender 2019
03. – 05. Mai Hockenheim (D, DTM)
07. – 09. Juni Misano (I, DTM)
20. – 22. Juni Nürburgring (D, 24h)
23. – 25. August Eurospeedway Lausitzring (D, DTM)
30. August – 01. September Most (CZ, Truck)
13. – 15. September Nürburgring (D, DTM)
04. – 06. Oktober Hockenheim (D, DTM)

Lands Masters Crews 2019

Montaplast by Land Motorsport landaudis2019startet 2019 in die 4.Saison im ADAC GT-Masters. Mit einem neu aufgestellten Fahreraufgebot will die Mannschaft aus Niederdreisbach wieder eine wichtige Rolle im Titelkampf spielen: Christopher Mies, der Meister von 2016, tritt erstmals mit dem 19-jährigen Österreicher Max Hofer an, der 2018 mit Phoenix Racing in der Serie den ersten Sieg holte. Den zweiten Audi R8 LMS GT3 pilotieren die weiteren Neuverpflichtungen Ricardo Feller und Dries Vanthoor. Die beiden Audi R8 der Mannschaft erhalten für die Saison 2019 nicht nur den von Audi neu entwickelten Evo-Kit, sondern auch ein leicht geändertes Design in den typischen Montaplast-Farben.

Seit 2016 startet Land Motorsport im Masters. Bereits in der Debütsaison sorgte das Team von Wolfgang und Christian Land mit dem Gewinn der Fahrer-, Team- und Junior-Wertung für Furore. Auch in den beiden Folgejahren hatte die Mannschaft bis zum Saisonfinale Titelchancen, 2018 sprang erneut der Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung für das südafrikanische Brüderpaar Kelvin und Sheldon van der Linde heraus. Zudem war Land Motorsport zum dritten Mal in Folge die erfolgreichste Audi-Mannschaft in der Serie.

"Mit Ricardo Feller und Max Hofer haben wir zwei vielversprechende Talente verpflichtet. Sowohl Ricardo als auch Max haben uns mit ihren starken Leistungen überzeugt und sich diese Chance verdient", sagt Teamchef Wolfgang Land. "Zusammen mit den Audi-Sport-Fahrern Christopher Mies und Dries Vanthoor bilden sie ein schlagkräftiges Quartett, das für Spitzenplatzierungen im ADAC GT Masters gut ist. Nach der Vizemeisterschaft in Fahrer- und Teamwertung 2018 ist unser Ziel für dieses Jahr natürlich der Titel."

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