Lechner-Dreifacherfolg im ersten Zandvoort-PCC-Lauf

An der pcc9aniederländischen Nordseeküste gelang Lechner Racing-Pilot Michael Ammermüller im Porsche Carrera Cup Deutschland beim ersten Lauf am Samstag ein Start-Ziel-Sieg. Der Deutsche gewann den 9.Saisonlauf auf dem Circuit Zandvoort . „Das war ehrlich gesagt einer meiner schwierigsten Siege von der Pole-Position aus. Der Sand wehte über die Strecke und der Grip war anfangs nicht wirklich da. Dadurch musste ich zu Beginn etwas Tempo rausnehmen, um keinen Fehler zu machen.“, sagte Ammermüller. Den zweiten Platz erreiche Ammermüllers Teamkollege Julien Andlauer, der dadurch neuer Führender in der Gesamtwertung ist. Das Podium komplettierte der Luxemburger Dylan Pereira der ebenfalls im Lechner Racing Team startet.

Beim Rennen auf dem Dünenkurs verteidigte Ammermüller nach dem Start die Führung, doch Förch Racing-Pilot Jaap van Lagen rückte dicht hinter den Lechner-Piloten. In der zweiten Runde zog der Lokalmatador aus dem niederländischen Ede am Ende der Start-Ziel-Geraden an Ammermüller vorbei. Allerdings verbremste sich van Lagen und rutsche ins Kiesbett. Somit lag Ammermüller wieder an der Spitze, gefolgt von Teamkollege Andlauer und Larry ten Voorde im Overdrive Racing by Huber-Porsche. Die beiden Youngster boten den Fans rund um die Strecke ein packendes Duell um den zweiten Platz: Ten Voorde überholte in der siebten Runde Andlauer, doch der Franzose zeigte sich kämpferisch und konterte in der letzten von 17 gefahrenen Runden. Somit machten Ammermüller und Andlauer den Doppelsieg für BWT Lechner Racing perfekt.

Wegen eines Fehlstarts erhielt ten Voorde nach dem Rennen eine fünfsekündige Zeitstrafe und rutschte auf die vierte Position. pcc9bÜber Platz drei freute sich somit Pereira. Für Ihn ist es die vierte Podiumsplatzierung der Saison. Als bester Fahrer des Talent Pools, dem Förderprogramm des deutschen Carrera Cup, belegte Leon Köhler im MSG/HRT Motorsport-Porsche den fünften Rang. Black Falcon-Pilot David Kolkmann sicherte sich vor seinem deutschen Teamkollegen Tim Zimmermann den sechsten Platz. Mit Rudy van Buren erreichte auf der 4,307 Kilometer langen Strecke ein weiterer Black Falcon-Pilot als Achter das Ziel. Der 27-Jährige aus Lelystad hat an diesem Wochenende genauso ein Heimspiel wie ten Voorde (Enschede) und Förch-Pilot Jaap van Lagen (Ede).

In der Amateur-Klasse siegte Carlos Rivas (L/Black Falcon Team Textar) vor Stefan Rehkopf (D/Huber Racing) und Andreas Sczepansky (D/QA Racing by Kurt Ecke Motorsport).

United Autosports plant LMP3-Einsatz bei den Gulf 12h

United Autosports hat kurz nach der Bekanntgabe der Einladungsliste für die Gulf 12 hours ein erneutes Engagement mit 2 Ligier JS P3 LMP3 beim 12h-Rennen am persischen Golf angekündigt. Obwohl die Mannschaft nicht auf der Einladungsliste der Langstreckenklassikers enthalten ist, geht man wohl davon aus aufgrund der erwarteten Absagen 2 Ligier für das Rennen stellen zu können. Mit dem Pilotentrio Richard Meins, Jim McGuire und Shaun Lynn präsentierte man zudem schon eine fixierte Besatzung. Die Crew des zweiten Autos ist zur Zeit noch offen.

Das Team trat bereits 2 mal (2016 und 2017) mit LMP3-Boliden an und errang 2017 mit dem Gulf-farbenen Wagen den Sieg in der Gentleman-Klasse der LMP3. Zudem startete die anglo-amerikanische Mannschaft bereits 2012 bei den beiden ersten Ausgaben jeweils mit ihren Audi R8 GT3.2018 liess das Team ein Engagement aufgrund der Teilnahme an der Asiatischen Le Mans Serie aus.

Die Gulf 12 hours sind in diesem Jahr lediglich für nach der alten Spezifikation aufgebauten LMP3 geöffnet. Ob die neue, 40PS stärkere 2.generation der LMP3 in Zukuft startberechtigt sein wird ist in Hinblick auf noch offene Fragen bezüglich der Einpegelung deren Leistung auf das Level der GT3 mehr als fraglich.

Rick Ware Racing vor LMP2-Programm ?

Laut unseren Kollegen von Sportscar 365 erwägt eine weitere amerikanische Mannschaft den Umstieg in die LMP-Szene. Demnach überlegt die nordamerikanische, aus der Nascar-Szene stammende Rick Ware Racing Mannschaft noch dieses Jahr ein entsprechendes Projekt zu starten. Als erster Schritt ist ein Engagement in der Asiatischen Le Mans Serie mit 2 älteren Ligier JS P2 LMP2 in der LMP2-Am-Klasse geplant, wobei man für die kommende Saison der asiatischen Serie eine Kooperation mit der italienischen Euro-International Mannschaft plant. Danach will die in diesem Jahr auf ihr 30-jähriges Teamjubiläum zurück blickende Truppe basierend auf diesen Erfahrungen den Einstieg in die IMSA-Serie planen.

Als erster Pilot steht Cody Ware, der 23-jährige Sohn von Teambesitzer Rick Ware, fest. Die amerikanische Mannschaft wäre eine dringend benötigte Ergänzung für die LMP2-Klasse der IMSA-Serie , in der mit Performance Tech und PR1-Mathiasen Motorsports derzeit nur 2 Teams engagiert sind.

Erste Ginetta-Besatzungen stehen fest

Das ginetta prologfür den Einsatz der beiden Ginetta LMP1 verantwortliche Team LNT hat die 6 Piloten bekannt gegeben die in der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts Saison 2019-20 die beiden Boliden der Mannschaft steuern werden. Den ersten G60-LT-P1 mit der #5 werden Ben Hanley, Egor Orudzhev und Werkspilot Charlie Robertson pilotieren. Für den zweiten Wagen mit der #6 sind Guy Smith, Chris Dyson und Ginetta Werkspilot Mike Simpson benannt worden.

Smith, der 2003 als Bentley-Werkspilot das 24 Stunden Rennen von Le Mans gewann, und Dyson bestritten bereits gemeinsam ueber Jahre hinweg die American Le Mans Serie auf diversen Lola Fahrzeugen, mit denen das Duo sich als schärfste Gegner der Werksaudis etablierte. Hanley und Orudzhev wechseln aus den eingestellten BR1-Programmen von Dragonspeed bzw. SMP Racing zum britischen LMP1-Team.

Rebellion fixiert die WEC-Piloten

Rebellion Racing hat die Besatzung des ersten und wohlmöglich einzigen LMP1 für die FIA Langstrecken Weltmeisterschafts Saison 2019 / 2020 des Teams bekannt gegeben. Norman Nato, Bruno Senna und Gustavo Menezes sollen den für die gesamte Saison genannten Rebellion R13 Gibson pilotieren. Für den Franzosen Nato, der bereits reichlich Erfahrungen in diversen LMP2 Mannschaften gesammelt hat markiert das Engagement sein LMP1-Debüt. Beim Prolog in Barcelona im vergangenen Monat hatte Nato den R13 gemeinsam mit Felipe Nasr, Bruno Senna, Gustavo Menezes und Nathanael Berthon getestet.

Gulf 12h veröffentlichen erste Teilnehmerliste

Die Gulf 12 hours haben eine erste Nennliste der Teams veröffentlicht die eine Teilnahme an der 9.ten Ausgabe des arabischen Langstreckenklassikers ins Auge gefasst haben. 12 GT3-Mannschaften (eine davon noch unbenannt) und 7 GT4-Teams – die wohl zum Teil mit mehreren Fahrzeugen auftauchen wollen, sind für das Rennen vorgemerkt worden.

Die Veranstalter hatten in diesem Jahr die Nennprozedur geändert und das Rennen zu einem Einladungsrennen umgewidmet. In einem ersten Schritt hat man mehrere Mannschaften angeschrieben die bereits bei dem Rennen mehr oder weniger vertreten waren. Auf einer Ersatzliste stehen weitere Mannschaften zur Verfügung die man in einem zweiten Schritt kontaktieren würde, sollten die geplanten 34 Mannschaften ihre Plätze bis zu einem bestimmten Stichtag nicht wahrnehmen können. Dann kämen auch Teams mit Porsche- oder Lamborghini-Cup-Fahrzeugen oder LMP3-Teams als Feldfüller in Betracht.

Die gennante Obergrenze von 34 Mannschaften ergibt sich aus dem zur Verfügung stehenden Platz mit 34 Boxen und der davor zu plazierenden Tankstationen. Allerdings ist man offen gegebenenfalls mehr Teams zu akzeptieren wenn sich evtl. 2 Mannschaften (desselben Teams) eine Fuelrig teilen würden.

Die Liste der eingeladenen Teams umfasst unter anderem neben den bisherigen Siegerteams von AF Corse und Kessel Racing sowie der aktuellen Siegermannschaft der 24h von Spa-Francorchamps 2019 - GPX-Racing -  derzeit die folgenden Mannschaften

GT3 TEAMS:
3Y Technology (F) / BMW
AF Corse (I) / Ferrari
AKKA-ASP (F) / Mercedes
Attempto Racing (D) / Audi
Barwell Motorsport (GB) / Lamborghini
E2 Racing (D) / Mercedes
GPX Racing (VAE) / Porsche
Kessel Racing (CH) / Ferrari
Optimum Racing (GB) / Aston Martin
Rinaldi Racing (D) / Ferrari
Scuderia Villorba Corse (Italy) / Lamborghini / Mercedes
TBA

GT4 TEAMS
3Y Technology (F) / BMW
Century Racing (GB) / BMW
Ciceley Motorsport (GB) / Mercedes
Dragon Racing (VAE) / Mercedes
Optimum Racing (GB) / Aston Martin
Scuderia Villorba Corse (I) / Maserati / Mercedes

Belcar - 24 Stunden von Zolder

Am Wochenende fand auf dem Circuit Zolder die 36. Ausgabe der 24 Stunden von Zolder (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) statt. Dieses Rennen stellte den Saison Höhepunkt in der Belcar Endurance Championship da und hatte einen sehr großen Einfluss auf die Titelvergabe da es bei diesem Rennen dreifache Meisterschaftspunkte gab. Jeweils nach 6, 12 und 24 Stunden wurden Punkte vergeben.

41 Fahrzeuge hatten sich auf den Weg nach Zolder gemacht. Damit war das Feld etwas kleiner als in den letzten Ausgaben der 24 Stunden. 8 Fahrzeuge waren in der Top Klasse Belcar 1 am Start die für CN Prototypen bestimmt ist. Der französische Sportwagen Hersteller Norma stellte sieben dieser Fahrzeuge. Lediglich Art Racing schwamm gegen den Strom und setzte auf einen Radical. Ebenfalls 8 Fahrzeuge befanden sich in der Belcar 2 Klasse für Porsche Cup Fahrzeuge. In der Belcar 3 Division fand man neben dem Leipert Motorsport Lamborghini Super Trofeo noch zwei Ford Marc Cars und zwei BMW. Die für GT4 Fahrzeuge vorgesehene Belcar 4 war mit zwei Fahrzeugen sehr schwach besetzt. Lediglich die beiden GetSpeed Performance Mercedes AMG waren hier zu finden. Und in den beiden Tourenwagen Klassen Belcar 5 und 6 sorgten neben einigen BMW´s noch einen Lamera und zwei Saker Boliden für Abwechslung.

In beiden freien Trainingssitzungen, im Pre Qualifying und im Nachttraining erzielte der Russell Racing by PK Carsport Norma die Bestzeit. Und auch in der Super Pole welche für die Startaufstellung relevant ist war dieses Fahrzeug das am Wochenende von Hans und Frank Thiers, Jeffrey van Hooydonk, Gilles Magnus und Fred Bouvy pilotiert wurde, eine Klasse für sich und verpasste der Konkurrenz glatte 2 Sekunden. Die Favoritenrolle war somit erst mal klar vergeben. Den zweiten Platz sicherte sich der Deldiche Racing Norma von Sam Dejonghe, Thomas Piessens und dem ehemaligen Rad Profi Tom Boonen. Dritter wurde der Krafft Racing Norma von Bert und Stienes Longin, Christoff Corten und Giorgio Maggi.

Als nach 791 Runden die Zielflagge fiel hatte der letzte verbliebene Norma an der Spitze tatsächlich durchgehalten. Bert und Stienes Longin, Christoff Corten und Giorgio Maggi gewannen im Krafft Racing Norma die 24 Stunden von Zolder. Dieses war der insgesamt 6. Sieg von Bert Longin bei diesem Rennen, der damit gemeinsam mit Anthony Kumpen und Marc Goossens die ewige Bestenliste anführt. Auf dem zweiten Gesamtplatz wurde der Belgium Racing Porsche von Dylan Derdaele, Marc Goossens, Lars Kern, Nicolas Saelens und Loius Machiels abgewunken die sich damit auch den Klassensieg in der Belcar 2 Division sichern konnten. Das Podium komplettierte der McDonalds Racing Norma von Frederic Vervisch, Kris Cools, Francois Bouillon und Koen de Witt die den zweiten Platz in der Belcar 1 belegten.

Mit dem vierten Platz gewann der Leipert Motorsport Lamborghini von Jimmy de Breucker, Yannick Hoogaars Niels Lagrange, Stephane Kox und Danny Kroes die Belcar 3 Klasse. Auf den Plätzen fünf und sechs folgten der Speedlover Porsche und der Independent Motorsport Porsche als zweiter und dritter in der Belcar 2. Auf dem siebten Platz kam der T2 Racing Norma ins Ziel der damit den dritten Platz in der Belcar 1 erzielte. Achter wurde der AR Performance Porsche vor dem GetSpeed Performance Mercedes AMG GT4 der die Belcar 4 gewinnen konnte. Als zehnter und Sieger der Belcar 5 beendete der QSR Racing School BMW das Rennen. Den Sieg in der Belcar 6 sicherte sich der JJ Motorsport BMW.

Das nächste Belcar Rennen findet am ersten Oktober Wochenende im Rahmen des American Festival in Zolder statt.

Der Rennbericht der ADAC-Serien in Zandvoort...

... ist unter diesem Link auf unseren Seiten zu erreichen. Sowohl das ADAC GT-Masters , das an diesem Wochenende sein 4. Meeting mit den Rennläufen 7 und 8 austrägt als auch die ADAC GT4 Germany , die ihr drittes Meeting mit den Läufe 5 & 6 austrägt, und der Porsche Carrera Cup Deutschland sowie die TCR Germany starten an diesem Wochenende an der Nordseeküste. Die ausführlichen Infos, Ergebnisse und Berichte zu den beiden GT-Serien werden wie gehabt in unserem Rennbericht gesammelt.

2.SCC-Runde in der Lausitz

Benjamin Hotzscc hotz esw im Onroak-Ligier Turbo war der überragende Akteur beim 2 Lauf der Sports Car Challenge auf dem Eurospeedway Lausitzring. Der Eidgenosse im Division 2 Prototyp zeigte eine bärenstarke Vorstellung und siegte in beiden Rennen. Zweimal aufs Stockerl fuhren Peter Kormann im PRC-Audi Turbo und Max Aschoff im Ginetta G58 LMP3.

Die Frage nach den beiden Qualifyings lautete, ob Benjamin Hotz seine Pole auch in einen Sieg ummünzen kann. Denn auf der langen Start- und Zielgeraden haben die Boliden in der Division 1 Leistungsvorteile. Und wie erwartet, setzte sich Max Aschoff von der zweiten Startposition aus an die Spitze des Feldes. scc aschoff eswDer Ginetta -Pilot profitierte in den ersten Runden von dem früh einsetzenden Überrundungsverkehr und brachte einige Meter zwischen sich und dem Ligier von Hotz. In der siebten Runde war Hotz jedoch plötzlich vorne und Aschoff fand sich nur noch auf P3. „Ich rutschte auf das Bremspedal. Dadurch konnten die beiden hinter mir vorbei und erst einmal davon ziehen. Ich konnte die Lücke zwar wieder zufahren, aber mehr war nicht möglich“, erklärte Aschoff. Für Hotz bedeutete das gegen Ende einen leichten Sieg. Über eine Minute betrug der Abstand beim Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs. „Es war anfangs ein harter Kampf. Ich habe auf einen Fehler gewartet. Der kam zum Glück und ich konnte davon ziehen. Danach fuhr ich nicht mehr voll am Limit und konnte schauen, dass ich ankomme“, so Hotz über den Erfolg in der Lausitz. Dahinter startete Aschoff zwar noch einmal die Aufholjagd, doch mehr als auf 1,8s kam er nicht mehr an Peter Kormann heran. Kormann durfte somit auf seiner Heimstrecke über den zweiten Platz sowie den Sieg in der Division 1 jubeln.

In scc kormann eswDurchgang 2 wiederholte sich fast das Spielchen aus Rennen eins. Doch diesmal war Aschoff einen Tick zu spät auf der Bremse und musste über die Wiese. Dadurch blieb Hotz an der Spitze, wobei sich der Schweizer zügig absetzte. Auch die Plätze dahinter waren diesmal klar verteilt. Kormann konnte das Tempo von Aschoff nicht mitgehen, der dadurch souverän Rang zwei sowie den Sieg in der Division 1 nach Hause fuhr.

In der Division 2 kämpften Michael Orbist im Wolf GB08-Honda und Jasmin Fiedler im PRC S4 Honda um den zweiten Platz hinter Hotz. Konnte das Duell der Eidgenosse im ersten Heat noch recht souverän gewinnen, war in es Durchgang zwei enger. Bis zur Halbzeit lag Fiedler vorne, doch in Runde 9 zog Obrist an der PRC -Pilotin vorbei.

Gefahren wurde in der Lausitz gemeinsam mit der P9 Challenge und der Spezial Tourenwagen Trophy , so dass wieder ein gutes Teilnehmerfeld aufgeboten wurde. Als nächster Termin steht vom 6.-8. September der FIA Zonen Lauf in Brünn auf dem Programm. Dort werden auch wieder einige tschechische Prototypen am Start erwartet.

Erster Kalenderentwurf der GT4-ES 2020

Die GT4-European Series hatgridzanvoortrace2 im Laufe des Spa-Wochenendes einen ersten Kalender für die Saison 2020 vorgestellt. Der Saisonstart findet demnach im britischen Silverstone statt, das die diesjährige britische Runde in Brands Hatch ersetzt. Die beiden italienischen Runden in Misano und Monza fallen weg und werden durch Meetings in Spa-Francorchamps – im Rahmen der kommenden 24h - und Budapest ersetzt, wobei die Runde am Hungaroring das Saisonfinale markieren soll.

Keine Erwähnung mehr findet dagegen eine Serie potentieller Langstreckenrennen für die GT4-Klasse. Ein entsprechender Event war vor einem Jahr für die Vorwoche des 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps angekündigt worden, später dann aber auf die im kommenden November angesetzten FIA Motorsport Games im italienischen Vallelunga verschoben worden.

Der Kalenderentwurf der GT4-European Series 2020 lautet wie folgt:
9-10.5: Silverstone
29-31.5: Circuit Paul Ricard in Le Castellet
26-28.6: Zandvoort
23-26.7 Spa-Francorchamps (24h)
4-6.9: Nürburgring
25-27.9: Budapest

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