ESM gewinnt Petit Le Mans 2017

Das Finale der Weather Tech-USCC-Serie, das 20.te Petit Le Mans auf dem Kurs von Road Atlanta (der Link führt zum Rennergebnis auf unseren Seiten) ist vom Extreme Speed Motorsports Nissan-DPi des Trios Scott Sharp, Ryan Dalziel und Brendon Hartley gewonnen worden. Nach der 10-stündigen Hatz auf dem Traditionskurs betrug nach 402 absolvierten Runden der Vorsprung auf die zweitplazierte Cadillac DPi-Mannschaft von Wheelen Engineering um das Trio Cameron/Curran/ Conway 7,6s. Mit dem dritten Platz gelang der Gaststarter-Mannschaft von Penske Racing beim LMP2-Debüt mit einem geleasten Oreca und der Crew Montoya/Castroneves/Pagenaud mehr als nur ein Achtungserfolg. Der Einsatz galt intern als Schnupperkurs für den DPi-Einstieg mit Acura in der kommenden Saison.

Am Ende lagen mit dem zweiten Nissan noch 4 Top-Teams in der Spitzengruppe in der gleichen Runde beim zum 20.Male ausgetragenen amerikanischen Sportwagenklassiker, der auch die letzte Runde der nordamerikanischen Langstreckenmeisterschaft NAEC darstellte. Die Top-Teams von PR1-Mathiasen Motorsports und Rebellion Racing waren schon in der ersten Rennhälfte durch Unfälle ausgefallen. Die Wayne Taylor Racing Cadillac Mannschaft musste nach einem Defekt in der ersten Rennhälfte nach 97 Runden ebenfalls das Rennen vorzeitig aufgeben.

In der GTLM-Klasse kämpften zum Schluss noch 7 von 9 gestarteten Teams in der Führungsrunde um den Sieg. Mit dem knappen Vorsprung von 1,06s setzte sich die BMW-Mannschaft von Rahal-Letterman Racing mit der #25 von Bill Auberleen, Alexander Sims und Kuno Wittmer gegen das Corvette Racing Trio Mike Rockenfeller, Jan Magnussen und Antonio Garcia sowie das Risi Competitione Ferrari-Trio Fisicella/Piergiudi/Vilander durch.

Mit einem deutlichen Vorsprung von 8 Runden gewann das BAR1-Motorsports-Trio Garet Grist, Tomy Drissi und John Falb das letzte Klassenpodium der LMPC in der Seriengeschichte. Die Oreca-Einheitschassis-Klasse wird im kommenden Jahr nach 8 Jahren in der Serie eingestellt. Damit wird ein Schlussstrich unter die mittlerweile 10-jährige Renngeschichte der Formula Le Mans Autos gezogen.

In der GTD-Klasse rundete Land Motorsport einen erfolgreichen Tag für das Team ab: Nach Sieghen in der VLN Langstreckenmeisterschaft und der DMV-GTC gewann auch das amerikanische Einsatzteam in Road Atlanta mit dem von Christopher Mies, Connor de Phillippi und Sheldon van der Linde bewegten Einsatzchassis „Peggy Sue“ in neuem Montaplast-Design das GTD-Rennen. Die einzige deutsche Mannschaft in der Klasse setzte sich mit dem Audi GT3 mit einem Vorsprung von 15,5s gegen den Alegra Motorsports Porsche und den u.a. von Jörg Bergmeister pilotierten Park Place Porsche durch.

39 Teams waren in das Rennen gestartet – 26 Mannschaften nahmen am Abend in der Dunkelheit die Zielflagge unter dem traditionellen Feuerwerk entgegen. Nun herrscht erst mal eine Rennpause bevor die ersten Test für die kommenden 24 Stunden von Daytona einen ersten Ausblick auf die kommende Saison erlauben werden.

P&M startet Camaro GT4-Kundenprogramm

Auch 2camaros pumfür den neuen Chevrolet Camaro GT4R steht nun der Verkaufspreis fest. Das neue Kundensportmodell des amerikanischen Herstellers ist für 220.000€ vom offiziellen Haustuner Pratt & Miller zu beziehen. Damit ist der Camaro etwa 10% teurer wie die vergleichbaren neuen GT4-Modelle von Audi und Mercedes.

Mit 1420kg Kampfgewicht gehört das amerikanische Musclecar eher zu den Schwergewichten der Klasse. Befeuert wird der Bolide von einem 6,2l Chevy LT1-V8-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung und 480 PS Leistung. Die Motorenhaltbarkeit dürfte hier also eigentlich kein Problem aufwerfen. Mit Trockensumpfschmierung und einem sequentiellen X-Trac 6-Ganggetriebe mit pneumatischer Megaline-Schaltung wird der Wagen für die Erfordernisse des GT4-Rennsports angepasst. Die Bosch Motorsport MS6 ECU beinhaltet Funktionen wie ABS und Traktionskontrolle. Der Heckflügel ist über 21 Positionen verstellbar. Die Bremsen stammen von von Brembo und sind an der Front mit 6 und an der Heckachse mit je 4 Bremszylindern ausgelegt. Dämpfer-Lieferant ist Ohlins. Die 18 Zoll-Reifen sind sowohl vorne wie hinten auf 305/660-Reifen ausgelegt.

Rückblick auf die DMV-Runde in Zolder

BevorPlentz Allgauer Zolder 02 wir euch diese Woche das Ergebnis des DMV-GTC-Finales in Hockenheim zusammen fassen, wollen wir euch noch die Ergebnisse des vorletzten Laufs in Zolder zusammen fassen.

Am Samstag wurden die beiden Rennen über jeweils 30 Minuten ausgetragen. Fabian Plentz konnte in Lauf 1 seine Pole Position nutzen und das ereignisreiche Rennen (Sonne von oben, Wasser auf der Strecke) gewinnen. Dahinter wurde Kenneth Heyer auf einem Mercedes AMG GT auf seiner Lieblingsstrecke Zweiter. „Uns war es wichtig kein Risiko einzugehen“, so Fahrzeugeigentümer Sepp Klüber. „Kenneth sollte sich aus risikoreichen Manövern raushalten und einfach mal wieder ins Ziel kommen. Und das hat er bravourös eingehalten.“ Kluber Heyer Zolder 04Einen packenden Kampf um Platz drei lieferten sich Benni Hey im Porsche 991 GT3 R und Max Aschoff im Edeka Praga R1 Turbo. Dabei hing Max Aschoff gegen Rennende im Heck des Porsche von Hey, der seinen dritten Platz allerdings gut verteidigte und sich am Schluss über den Platz auf dem Podium freute.

Pünktlich zu Rennen 2 waren die kleineren Probleme für Tommy Tulpe behoben und der Audi R8 LMS-Pilot zeigte seine Klasse. Obwohl nur von Platz sechs ins Rennen gegangen, sorgte er bei guten Streckenverhältnissen und Sonnenschein für klare Verhältnisse. Runde um Runde kämpfte er sich an die Spitze ran und gewann nach 19 Runden auf dem 4,011 Kilometer langen Kurs in Belgien.

Dramatisch verlief das Rennen für Benni Hey. Von P1 aus gestartet, konnte er 6 Runden ganz vorne bleiben. Dann übernahm Egon Allgäuer die Spitze, der auch die schnellste Rundenzeit fuhr und seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute. Dann gab es beim Einlenken einen Schlag am Auto. „Ursache war das Getriebe“, so der Ex-Truck-Europameister. Pergande Zolder 11„Die Räder blockierten und ich stand verkehrt auf der Piste.“ Nun war Benni Hey wieder vorne, der aber Druck von Tommy Tulpe bekam. Bis drei Runden vor Ende wehrte sich Benni Hey – dann ging Tulpe vorbei. Doch für Benni Hey kam es noch übler. Durch einen Dreher gingen noch BMW Z4 GT3-Pilot Lars Pergande und Josef Klüber an ihm vorbei.

Für Lars Pergande bedeutete der Sieg in der GT3-Klasse den Meistertitel in der Pro AM. Für Benni Hey blieb am Ende nur Platz vier vor Wim de Pundert (HTP Motorsport) im Mercedes AMG GT3.

Land Motorsport Sieg bei VLN8

Der achte VLN-Lauf, der 49te ADAC Barbarossapreis (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) , ist am Samstag mit dem zweiten Saisonsieg der Land Motorsport Mannschaft zu Ende gegangen. Die Land-Piloten Markus Winkelhock und Dries Vanthoor setzten sich bei ihrem jeweils ersten VLN-Gesamtsieg bei schwierigen Mischbedingungen auf der Strecke mit einem Vorsprung von gut einer Minute (62,313s) auf den Black Falcon Mercedes AMG GT von Hubert Haupt , Abdulaziz Al Feisal und Yelmer Buurmann durch. Das Audi Duo hatte nach dem zweiten Fahrerwechesel bei noch nasssen Bedingungen die schnelleren Rundenzeiten auf den Asphalt hingelegt und sich damit den Vorsprung erarbeitet, obwohl das Mercedes-Team mit dem dieses Mal gelb lackierten AMG zeitweise auf Augenhöhe in der Verfolgung der späteren Sieger agierte. 2 Minuten hinter dem Mercedes komplettierte das von der Pole gestartete Wochenspiegel Team Monschau Ferrari-Trio Krumbach/Kainz/Weiss mit dem zweitbesten Saisonergebnis auf P3 das Podium des vorletzten Meisterschaftslaufes.

Das Eifelwetter spielte wieder einmal eine entscheidende Rolle beim achten Saisonlauf der Nürburgring-Nordschleifenmeisterschaft. Langsam einsetzender Regen, der zu Rennmitte immer stärker wurde, stellte alle Besatzungen auf die Probe und liess über den Reifenpoker wieder einmal ein zusätzliches Spannungselement in den Lauf einfliessen.

Mit diesen Bedingungen kamen nicht alle Teams klar. So verunfallte das in diesem Jahr schon 5 mal erfolgreiche und auch in diesem Lauf wieder in der Spitze mitmischende Manthey Racing-Team in der 7.Runde am Anfang des Stints von Matteo Cairoli, als der Italiener sich im Hatzenbach drehte und entgegen der Fahrtrichtung stehend zur Abschussrampe für einen BMW wurde, der über die Leitplanken flog. Gottlob kamen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon, doch der dieses Mal in der SPX-Klasse antretende Porsche – Manthey testete u.a. eine neue Fronthaube für den nächstjährigen Einsatz – war danach ein Fall für den Abschleppdienst. Auch der aussichtsreich an der Spitze liegende Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 musste nach einer Kollision mit einem Golf in der Mercedes-Arena da Rennen vorzeitig beenden. Der dieses Mal Dunlop-bereifte Frikadelli Racing-Pro Porsche von Norbert Siedler und Klaus Bachler fiel parallel ebenso aus wie der neue Nissan GT-R Nismo GT3 der bei diesem Lauf nach schon einer Runde mit einem technischen Problem die Segel streichen musste.

Auf Rang 4 errang der zweite Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 von Tresson/Morris/Lambertz sein bislang bestes Saisonresultat. Die BMW-Mannschaft fing am Ende noch den Phoenix Racing Audi ab auf dem Renault-Teamchef „Dieter Schmidtmann“ an der Seite von Frank Stippler ein mögliches neue Einsatzgerät für die nächste Saison sondierte.

Auf Rang 6 kam der #62 Porsche 911 America des Getspeed-Trios Kräling/Gindorf/Brück als Klassensieger der SP7 ins Ziel. Dahinter gab es eine Premiere: Zum ersten mal seit Jahren fuhr kein Porsche-Team den Wertungsgrupppensieg in der CUP-Klasse ein. Mit Rang 7 erzielten die Stuck-Brüder Johannes und Ferdinand nicht nur ihr bestes Ergebnis im neuen KTM-CUPX sondern durchbrachen auch die jahrelange Dominanz der Porsche-Teams in dieser Wertungsgruppe. Die Top 10 komplettierten 3 dahinter liegende Porsche-CUP2-Teams. Hier setzte sich bei den schwierigen Wetterbedingungen das Getspeed-Duo Mies/Scheerbarth auf der #1 gegen die Teamkollegen Hill/Shoffner/Klasen und das KÜS Team 75 Bernhard-Porsche Trio Jahn/Böckmann/de Leener durch.

VdeV Magny Cours am Wochenende

An vdev gtlmp magnycoursdiesem Wochenende richtet auch die VdeV-Serie ihr vorletztes Saisonmeeting in Magny-Cours aus. 20 Teams stehen auf der Nennliste für das 4-stündige Rennen der Endurance GT/Tourisme/LMP3/PFV. In der Top-Klasse der LMP3 treten 7 Ligier JS P3 LMP3 gegen 3 Norma M30 LMP3 an. Die deutsch-polnische Inter Europol Competition-Mannschaft mit den beiden Ligier von Smiechowski/Still und Scheuschner/Bourgois jagt dabei das führende Trio auf dem Graff Racing-Ligier. Neben 3 Renault RS 01 stehen noch 5 weitere GT-Teams und 2 Shiluetten-Tourenwagen am Start der Serie die am Sonntag ab 11.50 Uhr ihr 4-stündiges Rennen ausfährt.

In dem 6-stündigen Rennen der Endurance Proto wächst das Feld angeblich auf 21 Norma M20FC CN-Spider an, nachdem man in den letzten Läufen eher eine Feldstärke von etwa knapp über einem Dutzend der Autos verzeichnete. Dieser Lauf wird schon am Samstag von halb 5 bis halb elf in die Nacht hinein als halbes Nachtrennen abgehalten. Zusätzlich hat man auch die historischen Autos der VHC am Sonntag für 2 einstündige Rennen am Start.

GT86-Cup Ergebnis ebenfalls durcheinander gewürfelt

Die Neuauswertung toyotaswissracingVLN07des Rennergebnisses des 57. ADAC Reinoldusrennens blieb auch in der Toyota GT 86-Klasse nicht ohne Folgen: Da am Ende der ursprünglich als Rennresultat herangezogenen 21. Gesamtrunde eine Reihe von Teams aus dem Toyota-Cup ihren zweiten Boxenstop absolvierten, wurde die Wertung eine Runde später ordentlich durcheinander gewürfelt.

Die belgische Pit Lane Racing-Mannschaft verlor eine Woche nach dem Rennen ihren Doppelsieg und musste sich am Ende mit einem 2.Platz für die amerikanischen Kundenpiloten John Uglum und Grant Maiman (Foto unten) zufrieden geben. Durch die Boxenstopps rückte in der 22. Runde das lange Zeit führende und durch einen langen Boxenstopp zurück gefallene Toyota Swiss Racing Duo Frederic Yerly und Manuel Amweg auf den ersten Platz vor und erzielte dadurch den dritten Klassensieg des Jahres. Auf Platz 3 wurden die Saisonneueinsteiger vom AM-Motorsports Team mit einem erneuten Podestplatz notiert.

Pech hatte dagegen das von der Pole gestartete Milltek Racing Team: die in der Meisterschaft zweitplazierte Mannschaft, die nach technischen Problemen 2 Runden hinter dem Führungsquartett mit dem Ring-Racing-Toyota von Wickop/Castelein um P5 kämpfte, rutschte aufgrund eines Stops auf den letzten Klassenrang zurück und büsste dadurch zusätzliche Punkte auf die schweizer Klassensieger ein. Die führen nun nach dem korrigierten Ergebnis mit einem Punkt Vorsprung die Cup-Wertung vor der britischen Mannschaft an.

Kalender der Blancpain GT Serie Asia 2018

Dieblancpaingtasia fuji Blancpain GT Series Asia hat den Kalender der Serie 2018 vorgestellt. Dieser umfasst 6 Rennwochenenden an denen jeweils 2 1h-Rennen abgehalten werden. Der Kalender der Serie , an der in diesem Jahr aktuell über 25 GT3- und GT4-Teams teilnehmen, lautet wie folgt:

14-15 April: Sepang (Malaysia)
12-13 Mai: Chang International Circuit (Thailand)
30.Juni-1.Juli: Suzuka (Japan)
21-22 Juli: Fuji (Japan)
22-23 September: Shanghai (China)
13-14 Oktober: Zhejiang (China)

161 Starter beim vorletzten VLN-Lauf 2017

161 Teilnehmer stehen auf der vorläufigen Nennliste des 49.ten ADAC Barbarossapreises, des 8. und vorletzten Saisonlaufs der VLN Langstreckenmeisterschaft am kommenden Samstag. Mit 10 GT3 und 3 zusätzlichen GT3 in der SPX kommen wir auf 13 potentiell siegfähige Teams, was minimal weniger als die 15 beim vergangenen Lauf ist.

Die 10 Autos in der SP9 verteilen sich auf 3 Porsche 991 GT3 R, 2 Audi R8 LMS GT3, 2 Mercedes AMG GT, 2 BMW M6-GT3 und einen Ferrari F488. Gegenüber dem letzten Lauf fehlen der Team Falken-Porsche, der Walkenhorst BMW Z4 GT3, der Team Schubert BMW M6-GT3 und der Haribo Racing Team Mercedes AMG GT . Dafür bringt das Frikadelli Racing Team wieder den zweiten Pro-Porsche mit Norbert Siedler und Klaus Bachler an den Start. Dieser wird sich mit den beiden Pro-Audis von Phoenix Racing (mit Frank Stippler und Renault RS 01-Stammpilot „Dieter Schmidtmann“) sowie dem Land Motorsport Audi von Dries Vanthoor und Markus Winkelhock ein Rennen um den Gesamtsieg liefern. Land leistet sich dabei einen transkontinentalen Doppeleinsatz – die Mannschaft ist am selben Tag auch beim Petit Le Mans in Road Atlanta am Start. Daneben starten noch die Teams von Black Falcon , Landgraf Motorsport, Wochenspiegel Team Monschau, und Walkenhorst Motorsport in der Top-Klasse.

Obwohl Manthey in der Top-Klasse nur mit dem #12 Porsche von Otto Klohs vertreten ist müssen die Fans auf den „Grello“-911´er dennoch nicht verzichten. Olaf Manthey hat den viermaligen Gesamtsieger diesen Jahres in der SPX-Klasse genannt um neue GT3-Teile für das kommende Jahr für Porsche zu testen. Der mit Kevin Estre und Matteo Cairoli besetzte Wagen muss zu den 3 Gesamtsiegfavoriten in der SP9 mit hinzugezählt werden. In der SPX trifft man zudem auf den erneut antretenden Nissan GT-R Nismo GT3 , der schon beim letzten Lauf die schnellste Rennrunde verzeichnen konnte, und den BMW M6-GT3 der Schnitzer Mannschaft. 2 für das Car-Collection Team startende Audi R8 LMS GT4 komplettieren die Klasse, in der der nachträglich beim letzten Lauf auf P2 gewertete Renault RS 01 leider nicht mehr am Start steht.

4 Porsche in der SP7-Klasse und weitere 8 in der Klasse CUP2 verstärken das Weissacher Kontingent beim 8.VLN-Lauf. In den SP8-Klassen (8/8T) starten mit 3 BMW dem racing one Ferrari, dem Lexus RCF und dem erstmals seit dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring wieder antretenden Wölflick Mustang 6 Fahrzeuge. 4 Autos umfasst die SP10/GT4-Klasse. 3 Gruppe H-Porsche in der H4-Klasse sind bei diesem Lauf gemeldet. Einen besonderen Kundenpiloten hat das TJ-Racing Opel Calibra Gruppe-H Team in der H2 an Bord. Dort absolviert Peugeot-CEO Carlos Antunes Tavares seinen ersten Nordschleifen-Rennstart zwecks Erlangung eines Nordschleifen-Permits. Insider behaupten schon das sich Peugeot im Sommer mit aus diesem Grund bei Opel eingekauft hat...

5 V6-Teams, 12 V5-Autos und 16 V4-Wagen starten in der Produktionswagenklasse. Das grösste Starterfeld stellt allerdings wieder einmal mit 18 Wagen die CUP5-BMW-Klasse. 8 Porsche Cayman Teams in der CUP3-Cayman Trophy, 3 KTM X-Bow in der CUPX-Klasse und das auf 7 Fahrzeuge anwachsende CUP4-Toyota GT 86-Feld sowie 2 CUP1-Opel runden das Feld ab.

Das Qualifying beginnt wie gehabt um 8.30 Uhr am Samstag während der Rennstart traditionsgemäss mittags um 12 Uhr erfolgt.

VLN7-Ergebnis wird korrigiert

Das Ergebnis des 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennens ist nachträglich korrigiert worden. Einige Berichterstatter wunderten sich schon am Renntag, das das dort nach der Unfallserie in der Fuchsröhre in der 23.Runde mit der roten Flagge abgebrochene Rennen mit dem Stand der 21.Runde gewertet wurde. Wie die VLN Langstreckenmeisterschaft heute bekannt gab, handelte es sich dabei um einen Systemfehler. „Die Wertung hätte laut Ausschreibung von VLN und Sportgesetz nach 22 Runden erfolgen müssen“, räumt VLN Leiter Sport Michael Bork ein. „Wir bedauern den Fehler sehr. Zusammen mit den Sportkommissaren haben wir beschlossen, das Ergebnis nachträglich zu korrigieren.“ Dazu ist die VLN Langstreckenmeisterschaft nach dem DMSB-Veranstaltungsreglement, Artikel 23.4. auch berechtigt.

Im Gesamtergebnis ergibt sich auf den Spitzenpositionen nach neuer Wertung eine veränderte Reihenfolge: Hinter den Siegern, Michael Christensen und Kévin Estre im Manthey Racing Porsche 911 GT3 R rücken die zuvor viertplazierten „Dieter Schmidtmann“, Heiko Hammel und Felipe Fernandez Laser im Renault RS 01 des GTronix 360° Teams mcchip-dkr auf den zweiten Rang vor. Das nachträglich korrigierte Resultat markiert damit das bislang beste Saisonresultat des Renault-Einsatzteams. Das Haribo Racing Team mit den Piloten Arnold/Farnbacher/Juncadella rutscht mit dem Mercedes AMG GT auf den dritten Rang.

Doch nicht nur in der Spitze änderten sich die Ergebnisse – auch in den unteren Klassen ergaben sich eine Reihe von Änderungen. So wurde eine Runde später in der CUP2-Klasse der KÜS Team 75 Bernhard Porsche von Jahn/Böckmann vor dem ursprünglich führenden Getspeed-Porsche von Mies/Scheerbarth/Jans notiert, die damit den Klassen- und Wertungsgruppensieg verloren. In der KTM-Cup-Klasse CUPX verloren die Stuck-Brüder durch den Ausfall in der 21.Runde den Klassensieg an die einzige verbliebene KTM-Mannschaft, den #930 KTM X-Bow des Teams AM-Point Racing von Friedhoff/Friedhoff, die auf Gesamtrang 117 ins Ziel kamen. Und auch in der Toyota-Cup-Klasse wurde das Resultat noch einmal durcheinander gewürfelt. Die ursprünglich als Sieger gewerteten Piloten Uglum/Maiman des Pit Lane Racing-Teams mussten dem schweizer Duo Amweg/Yerly auf dem Toyota Swiss Racing GT 86 als neue Sieger das Feld räumen, die 37s vor den Amerikanern die Ziellinie kreuzten. Als neue Dritte in der Klasse wurde das AM-Motorsports Duo Müller/Leppert gewertet.

Das neue Endergebnis ist mittlerweile im Rennbericht auf unseren Seiten (im Bericht ganz nach unten scrollen!) eingepflegt worden.

Kremer-Start in Austin abgesagt

Kremer Racing wird nicht im Rahmen der COTA 24h Creventic Rennens in Austin antreten. Das hat Kremer Chef Eberhard Baunach uns gegenüber beim letzten VLN-Lauf bestätigt. „Wir hatten vor, dort den Kremer 997 K3 an den Start zu bringen und gleichzeitig die strassenzugelassene Version des Autos für die amerikanischen Kunden vorzustellen. Leider haben wir für den Renneinsatz keine ausreichende amerikanische Kundenbesatzung gefunden. Ein interessierter Pilot hatte zugesagt, aber wir hätten noch zumindest einen weiteren gebraucht. Daher haben wir den Einsatz abgesagt und werden die Vorstellung des Autos in Nordamerika anders organisieren.“

Baunach hat mit seiner Kremer-Mannschaft mittlerweile die strassenzugelassene Version des spektakulären Wagens in der Vorbereitung, die sich an eine exklusive Kundschaft wendet: für schlappe 199.000€ ist das Karosseriekit zu erwerben, mit dem einen Porsche 997 mit einer K3-Optik ausgestattet werden kann - darin ist allerdings das Basisauto noch nicht enthalten. Bei voller Ausbaustufe - inklusive Chassis, Alcantara-Ledersitze und einem dezenten Motortuning bis auf 800 PS - sollte man für den Kremer 997 K3 500.000€ zurückgelegt haben.

Dem Vernehmen stösst der spektakuläre Umbau gerade in Nordamerika auf grosses Interesse bei den Porsche-Liebhabern dort. Einen Renneinsatz abseits der VLN Langstreckenmeisterschaft, wo der Wagen in der Gruppe H startet, kann sich Baunach bei entsprechendem Interesse von Kundenpiloten auf Nachfrage auch bei anderen Rennen der Creventic, so den 24h in Dubai, vorstellen.