Nato-Pole für G-Drive

Die 26GDriveRacing Nato JPPole-Position für den ersten Lauf der Europäischen Le Mans Serie in Le Castellet ist an den G-Drive Aurus-Oreca-Gibson von Pilot Norman Nato gegangen. Der Franzose, der an diesem Wochenende Ersatzmann für den bei der Formula E verhinderten Jean-Eric Vergne spielt, stellte den Boliden des russisch-französischen Teams (TDS Racing stellt erneut die Einsatzmannschaft) beim heutigen Qualifying mit einer 1:40,052 auf die erste Startposition.

Nato schlug damit in den letzten Sekunden der Session IDEC-Sport-Pilot Paul Loup-Chatin, der die Pole nur m 0,025s verpasste. Hinter den beiden Franzosen holte sich United Autosports Ligier JS P217 LMP2 -Pilot Alex Brundle Rang 3 vor Nicolas Lapierre im Cool Racing Oreca und Ben Hanley im Dragonspeed-Oreca. Das Carlin-Team mit dem einzigen Dallara im Feld belegte am Ende Platz 9 im Qualifying. Ohne Zeit blieb hingegen die Inter-Europol-Mannschaft beim Qualifying nachdem Leo Roussel mit einem Schaltungsproblem nur 2 Runden absolvieren konnte.

In 26GDriveRacing2 JPder LMP3-Klasse dominierten die Norma M30 LMP3 auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Le Castellet. Die Pole holte sich mit einer 1:49,686 Oregon-Pilot Damiano Fioravanti vor Matthieu Lahaye im Ultimate-Norma, und den Teams von M-Racing und Realteam Racing. Rang 5 und den Startplatz als bester Ligier holte sich der dänische Eurointernational-Pilot und Teamkollege des Michelin Le Mans Cup-Meisters Jens Petersen Mikkel Jensen.

In der GTE-Klasse errang Matteo Cairoli im Dempsey-Proton-Porsche mit einer 1:52,499 die Pole mit 0,273s Vorsprung vor Luzich Racing Pilot Pier-Guidi und dem 2.Proton-Porsche von Thomas Preining.

Schneeschauer stoppen VLN2

Der zweite VLN Langstreckenmeisterschafts- Lauf 2019, das 44.DMV 4h-Rennen (der Link führt zum Kurzbericht des Rennens), ist heute ohne zählbares Ergebnis über die Bühne gegangen. Nachdem umfangreiche Schneeschauer den Rennstart zunächst um eine Viertelstunde verzögert hatten, sorgten weitere Schauer kurz nach der Freigabe des Rennens für chaotische Verhältnisse auf der Strecke, so das nach nur 2 Runden das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich im mehrheitlich auf Slicks gestarteten Feld bereits mehrere Unfälle auf der Nordschleife ereignet. Aufgrund der frostige Temperaturen blieb zudem der Schnee in den Auslaufzonen liegen, was die Rennleitung dann eine Stunde später bewog, die Veranstaltung komplett abzusagen.

Die Pole für das Rennen hatte im noch trockenen Qualifying René Rast im Land Motorsport Audi R8 LMS GT3 mit einer 8:00.076 aufgestellt, was noch einmal eine Sekunde schneller als die Polezeit von ROWE Racing-Pilot Tom Blomqvist aus dem ersten VLN-Lauf von vor 3 Wochen war. Sektorzeiten aus der Endphase des Zeittrining deuteten zudem potentiell machbare 7:55´er Zeiten für die Zukunft an, was die Diskussion um die 5%-ige Leistungsbeschneidung der GT3 am Ring im Vorfeld der Saison etwas versachlichen dürfte. Hinter Rast holten sich Jens Klingmann im Falken-BMW, Pierre Kaffer im Car-Collection-Audi und Sheldon van der Linde im Schnitzer Motorsport-BMW sowie Frank Stippler im Phoenix-Audi die Bestzeiten, wobei alle Piloten unterhalb der 8:03´er Marke blieben.

185 Teams waren in das Qualifying und knapp unter 180 in das Rennen gestartet. Als nächster lauf findet am 27.April der 61. ADAC ACAS H&R-Cup statt, der dann für viele Teilnehmer die letzte Gelegenheit darstellen dürfte im Vorfeld des 24 Stunden Rennen am Nürburgring endlich einmal ein komplette Renndistanz auf der Nordschleife zu absolvieren.

ADAC GT Masters Testtage 2019 - Tag 2

An Tag testtag 28 iszwei der offiziellen Vorsaisontests des ADAC GT Masters in Oschersleben. war es am Morgen wieder richtig kalt geworden. Die erste Session des Tages begann wieder um 9:05 Uhr und dauerte eine Stunde. Alle Teams, die bereits am ersten Testtag teilgenommen hatten, waren auch am zweiten Tag dabei.

Schnellste in Session 5 waren Ricardo Feller und Dries Vanthoor im Montaplast by Land-Motorsport Audi #28 und der bis dahin schnellsten Zeit von 1:23.458 min., vor Jan-Erik Slooten und Lukas Luhr im Porsche 911 #69 von IronForce by RING POLICE (1:23.752 min.), der immer noch absolut zweitschnellsten Zeit. Auf drei dann Florian Spengler und sein neuer Teamkollege und Dries Vanthoor Ersatz, Mattia Drudi im Audi R8 LMS #12 von EFP Car Collection by TECE (1:23.798 min.), damit ebenfalls noch schneller als die beste Zeit von gestern.

In testtag 31 isSession sechs noch vor der Mittagspause, wieder über eine Stunde, waren es Patrick Niederhauser und Kelvin van der Linde im HCB-Rutronik Racing Audi R8 #31, die das Zeitentableau mit einer 1:23.995 min. anführten, vor Sven Barth und Heimkehrer David Jahn (1:24.257 min.) in der RWT Corvette #13, und dem ORANGE1 by GRT Grasser Lamborghini Huracán GT3E #82 mit Rolf Ineichen und Christian Engelhart (1:24.280 min.).

Die Top 5 des zweiten Tages im Überblick:
1. #28 Audi R8 LMS (Montaplast by Land-Motorsport), 1:23.458 min.
2. #69 Porsche 911 GT3 R (IronForce by RING POLICE), 1:23,752 min.
3. #12 Audi R8 LMS (EFP Car Collection by TECE), 1:23.798 min.
4. #1 Porsche 911 GT3 R (Precote Herberth Motorsport), 1:23.799 min.
5. #48 Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team HTP), 1:23.868 min.

30 testtag 13 isFahrzeuge nahmen insgesamt an den zweitägigen Tests auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde teil, auf der auch am 26. April 2019 mit FP1 offiziell die ADAC GT Masters Saison 2019 beginnt. Auch wenn die gefahrenen Zeiten nur bedingt Aussagen über die wahre Leistungsfähigkeit der Konkurrenten zulassen, war die Leistungsdichte des Feldes erneut sehr hoch. Der zweite Tag war insgesamt der schnellere von beiden, u.a. auch wegen der besseren Witterungsverhältnisse und vermehrt eingesetzter neuer Reifen. Die Montagsbestzeit reichte dem KÜS Team 75 Bernhard nur für Rang 6.

Die Top 10 beider Tage kombiniert
1. #28 Audi R8 LMS (Montaplast by Land-Motorsport), 1:23.458 min.
2. #69 Porsche 911 GT3 R (IronForce by RING POLICE), 1:23,752 min.
3. #12 Audi R8 LMS (EFP Car Collection by TECE), 1:23.798 min.
4. #1 Porsche 911 GT3 R (Precote Herberth Motorsport), 1:23.799 min.
5. #48 Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team HTP), 1:23.868 min.
6. #17 Porsche 911 GT3 R (KÜS Team75 Bernhard), 1:23.919 min.*
7. #13 Corvette C7 GT3-R (RWT Racing), 1.23.958 min.
8. #47 Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team HTP), 1:23.959 min.
9. #31 Audi R8 LMS (HCB-Rutronik Racing), 1:23.995 min.
10. #19 Lamborghini Huracán GT3E (ORANGE1 by GRT Grasser), 1:24.031 min.
*  Zeit am ersten Tag erzielt

Vom testtag 69 is26. bis 28. April 2019 wird das ADAC GT Masters in der Motorsportarena Oschersleben in seine 13. Saison starten. Erst im Qualifying zum ersten Rennen am Samstag wird es möglich sein, sich ein klareres Bild von den wirklichen Kräfteverhältnissen in dieser neuen Saison zu machen. Bis dahin bleibt jede weitergehende Interpretation der Testzeiten rein spekulativ. Jeweils zweimal setzten ein Porsche und ein Audi die Bestzeit, je einmal waren es eine Corvette und ein Ferrari.

Positiv auch, dass sich insgesamt drei neue Teams, namentlich HCB-Rutroniks Racing (zwei Audi R8 LMS), PROpeak Performance (zwei Aston Martin Vantage GT3) und T3 Motorsport (Audi R8 LMS), in der diesjährigen GT Masters Saison engagieren. Darüber hinaus die erfreuliche Rückkehr von Schütz Motorsport, nach einem Jahr Abstinenz. Dieses Jahr allerdings erstmals mit einem Mercedes-AMG GT3 anstelle des über Jahre eingesetzten Porsche 911. Das Niveau im GT Masters sollte dadurch weiter angehoben werden.

Die Zusammenarbeit mit dem TV-Sender SPORT1 geht nun schon ins fünfte Jahr. SPORT1 wird auch 2019 alle Rennen des ADAC GT Masters live und in Farbe in voller Länge im Free-TV übertragen.

Saisonvorschau Supercar Challenge

Am Osterwochenende startet die Supercar Challenge im französischen Magny Cours in ihre 19. Saison. Es wird wie im Vorjahr 7 Rennwochenenden mit jeweils zwei Läufen geben. Keine Änderungen gab es an der Klassenstruktur der Serie. Es wird wieder vier verschiedene Klassen für GT´s, Cup Fahrzeuge und Tourenwagen geben. Die Einteilung erfolgt wie gewohnt nach dem Leistungsgewicht.

Der Kalender im Überblick:dscgamma1assen

21.04.2019 Magny Cours
02.06.2019 Zolder, Super Prix
23.06.2019 Spa, Euro Race
14.07.2019 Zandvoort, Blancpain GT World Series
18.08.2019 Assen, Gamma Days
05.10.2019 Spa
20.10.2019 Assen

 

Mit Ausnahme der Rennen in Zandvoort sowie den Gamma Days in Assen trägt auch die GT & Prototype Challenge wieder ihre Meisterschaftsläufe im Rahmen der Supercar Challenge aus. In dieser Serie sind GT3, LMP3, CN Prototypen und sonstige GT´s wie der Mosler, Pumax oder Renault RS01 startberechtigt. In beiden Serien beträgt die Renndauer 60 Minuten plus eine Runde. Je nach Veranstaltung werden die Serie separat oder in einem gemeinsamen Feld starten. Bei aktuell 31 eingeschriebenen Fahrzeugen verteilt auf 25 Supercar Challenge Teilnehmer sowie vier Norma und zwei Radical macht eine Aufteilung in zwei Felder wenig Sinn sodass man davon ausgehen kann dass diese Serien gemeinsam starten werden.

Fakten zum Start der 9. Blancpain Endurance Saison

Mit phoenix httt testden 3h von Monza startet an diesem Wochenende die 9.Saison des Blancpain GT Serien Endurance Cups. Die SRO-Langstreckenserie geht auch in diesem Jahr ieder mit einem übervollen Feld an den Start 49 Wagen werden am Sonntag zum Rennen erwartet.

Die Starter teilen sichin 4 Klassen auf. Um die Gesamtsiege und den Titel fahren 19 Mannschaften in der Pro-Klasse – das sind 5 weniger wie im Vorjahr. Die Nachwuchsfahrer-Wertung der Silver-Klasse wächst auf 13 Teams (2018: 10) an. Mit nur 7 Pro-Am-Teams hat sich diese Klasse im Vergleich zur Vorsaison annähernd halbiert. Dafür wächst die Am-Klasse mit 10 Wagen nach 3 mageren Jahren (2018: 6) wieder auf alte Grösse an.

10 blackfalcon httt testMarken sind 2019 in der Serie vertreten – nominell 1 weniger wie 2018. Eigentlich fehlen mit Nissan und Jaguar sogar 2 Hersteller, dafür kommt Honda neu in die Meisterschaft hinzu. Insgesamt dürfen sich die Zuschauer in Monza sich auf 11 Lamborghini Huracán GT3, 8 Audi R8 LMS GT3, je 7 Mercedes AMG GT3 und Ferrari F488 GT3, 5 Aston Martin Vantage GT3, 4 Porsche 991 GT3 R, 3 Bentley Continental GT3 und je einen Honda NSX, Lexus RC-F und BMW M6-GT3 freuen.

Auch international zeigt sich die Serie breit aufgestellt. Mit je 10 deutschen und britischen Wagen, 6 französischen Equipen, je 5 belgischen und italienischen Wagen, je 3 Autos aus Österreich und China sowie je einer Mannschaft aus Russland, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Mannschaften aus 11 Nationen vertreten.

Zur hbracing httt testTop-Klasse: hier treten mit Ausnahme von Honda, BMW und Lexus alle übrigen Fabrikate an. Je 2 Wagen von Attempto Racing (Audi), R-Motorsport (Aston), ROWE Racing (Porsche), Bentley-M-Sport und FFF Racing (Lambo) treffen auf je einen Wagen des Belgian Audi Club Team WRT, Sainteloc (beide Audi), die Titelverteidiger von Black Falcon, AKKA-ASP und Strakka Racing (alle Mercedes), Dinamic Motorsport (Porsche), Garage 59 (Aston Martin ), das Grasser Racing Team (Lambo), und SMP Racing (Ferrari).

Auf Seiten der deutschsprachigen Mannschaften sind 5 deutsche und 2 österreichische Teams in der Meisterschaft vertreten. Rinaldi Racing bringt 3 Ferraris an den Start, von denen einer im Silver-Cup und 2 in der AM-Wertung starten. Je 2 Autos bringen Black Falcon , ROWE Racing, Attempto Racing und das Grasser Racing Team an den Start. Hinzu kommt ein Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 in der rinaldi httt testSilver-Klasse und der HB-Racing Ferrari der in der Am-Klasse startet.

Die Rennaction in Monza beginnt am Freitag mit den ersten Sessions. Die Qualifyings und das Rennen laufen gewohnt kompakt am Sonntag ab, wobei der Rennstart um 15 Uhr erfolgt und das gesamte Rennen live auf der neuen, überarbeiteten Webseite des Blancpain GT Serien Endurance Cups sowie auf dem Youtube-Kanal der SRO übertragen wird.

Saisonvorschau auf die GT4 European Series

gt4esfeldzolderMit einem – nach wie vor starken – aber gegenüber dem Vorjahr auch stark veränderten Starterfeld geht die GT4-European Series am kommenden Wochenende in Monza in die neue Saison: Während im Vorjahr noch BMW, Audi und Porsche einen Großteil des Starterfeldes stellten, präsentieren sich diese Hersteller in diesem Jahr mit einem deutlich verkleinerten Kader an Kundenteams. So ist mit dem Phoenix-Duo Cedric Freiburghaus/ Nicolaj Møller-Madsen gerade einmal eine einzige Audi R8-Crew fest für die Saison eingeschrieben; und nur wenig besser sieht es bei Porsche aus, deren neuer 718 Cayman ausschließlich vom oberbayrischen Team Allied Racing eingesetzt werden wird. Teamchef Jan Kasperlik teilt sich hier eines der Autos mit Youngster Nicolas Schöll. Das Schwesterauto wird von Niki Leutwiler und Benjamin Mazatis bewegt werden. 

Auf BMW setzen in der neuen Saison dagegen immerhin 5 Mannschaften, darunter die deutsche RN Vision STS -Mannschaft mit  Gabriele Piana und Marius Zug und die in den letzten Jahren immer starken Niederländer von MDM. Dazu gesellt sich nach einem Jahr Pause auch wieder der vom niederländischen BMW-Händler Ekris selbst-entwickelte M4, der in diesem Jahr von Ricardo van der Ende und Euan Hankey pilotiert werden wird. 

Größter Gewinner der Winterpause sind aber die Mercedes AMG GT4, deren Flotte in der GT4-European Series auf insgesamt 9 Fahrzeuge angewachsen ist. Eingesetzt werden je zwei der Schwabensportler von den beiden deutschen Teams Leipert (u.a. mit dem schnellen Max Koebolt) und Schwede Motorsport (wiederum mit Ring-Routinier Marc Basseng), dazu kommen weitere fünf Autos für die in Großbritannien und Belgien beheimateten Teams Bullit und SRT.

vantage gt4

Einen Verkaufserfolg hat man mit dem neuen Vantage GT4 auch bei Aston Martin Racing gelandet und immerhin sieben der nun erstmals von einem Turbomotor-betriebenen Coupés in der GT4 European Series untergebracht. Neben der deutschen ProSport-Mannschaft werden die Vantages auch von den altbekannten Aston-Martin- Kundenteams Street Art, Academy und Generation AMR SuperRacing an den Start gebracht. Verstärkt wird das britische Kontingent in der inoffiziellen GT4-EM durch drei McLarens (einer davon vom deutschen Team GT) und eine Ginetta. 

Komplettiert wird das insgesamt 37 Fahrzeuge starke Feld schließlich durch vier von französischen Teams eingesetzte Alpine A110 GT4, drei Reiter KTM X-Bow und den V8 Racing Camaro. 

Kaum Aussagen lassen sich an Hand dieser zahlenmäßigen Verteilung freilich über die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Teams und Fahrzeuge treffen. Hier sind wir vermutlich erst nach den ersten beiden Rennen etwas schlauer. Wer diese verfolgen will, sollte am Samstag um 15:15 Uhr und am Sonntag um 12:10 Uhr den Youtube-Kanal der GT4 European Series aufrufen.

Über 190 Teams für VLN2 angekündigt

Von Krise weiterhin weit und breit keine Spur: mit 193 gemeldeten Team übertrifft die Nennliste der 2. VLN Langstreckenmeisterschafts-Runde – des 44.DMV 4h-Rennens - sogar noch den Saisonauftakt vor 3 Wochen, der mit 171 Mannschaften über di Bühne ging. Und das obwohl aufgrund der Terminüberschneidung mit dem SRO-Blancpain-Saisonauftakt in Monza die Top-Klasse deutlich ausdünnt bzw. einige Mannschaften zu einem Doppeleinsatz zwingt: Nur 19 GT3/SP9-Mannschaften starten am kommenden Samstag zum zweiten 4h-Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife. Beim ersten Meeting waren es noch deren 25!

In der Top-Klasse starten 5 BMW M6-GT3 (ROWE Racing fehlt und startet mit den neuen Porsche in Monza , dafür ist das Team Schnitzer Motorsport am Start) - nur 2 Porsche – ein Frikadelli Racing und der Iron-Force by Ring-Police-Porsche; Mathey und Falken passen -, 3 Mercedes AMG GT3 - GetSpeed Performance bringt nur 2 Autos, Black Falcon ist in Monza voll beschäftigt, 4 Audi R8 LMS GT3 (2* Car-Collection , Land Motorsport und nur ein Phoenix-Audi), die beiden KCMG-Nissan GT-R Nismo GT3, der Konrad-Lamborghini und die BKK-Mobil-Viper. Mcchip-dkr-Racing setzt dafür nicht den Kondo Racing Nissan-GT-R ein sondern debütoert überraschend mit dem eigenen ex-Grasser Racing Lamborghini Huracán GT3 der eigentlich erst nach dem 24h Rennen auf der Nordschleife zum Einsatz kommen sollte. In der Pro-Am Wertung starten davon 2 Walkenhorst-BMW, der „Roster-Rojo“-Gestpeed-AMG, einer der KCMG-Nissan und der mcchip-dkr-Lambo.

In der SPX fehlen der Octane 128 Ferrari und der Glickenhaus, dafür starten der #52 Black Falcon-AMG und der Hyundai Veloster TCR in dieser Kategorie. Neben 8 Porsches in der SP7-Kategorie starten wieder nur 3 Wagen in der CUP2-Klasse. Während die SP8-Klasse mit 6 Startern konstant bleibt, wächst die SP8T mit dem Toyota Supra von Toyota-Gazoo Racing um ein Fahrzeug auf 4 Wagen an. Die SP10/GT4-Klasse erhält Zuwachs um den Leutheuser Racing BMW-GT4 und den nun endlich debütierenden Kkrämer-Racing Ginetta , so das nun 8 Fahrzeuge (6 BMW & je ein Mercedes und Ginetta ) in der Klasse am Start stehen. In den Klassen SP6/4T starten 3 weitere Porsche während die Toyota -GT86/Subaru BRZ mit 7 Fahrzeugen das Gros der mit 9 Wagen besetzten SP3-Klasse stellen.

Bei den Produktionswagen schrumpft die V6-Klasse um ein Fahrzeug auf 6 Porsche während die V5 um 2 Wagen auf 11 Cayman und einen BMW anwächst. 2 weitere Cayman starten in der VT3-Klasse währen die im Vorjahr voreilig dem Untergang geweihte V4-Klasse sogar von 21 auf 27 Fahrzeuge anwächst. Auch die Gruppe H verzeichnet mit 12 Startern - darunter dem TAM-Porsche und einem Hofor-BMW in der H2 – einen leichten Zuwachs. Das Feld runden in den Cup-Klassen 22 CUP5-BMW, 15 CUP3-Cayman, 6 TCR und 3 CUPX-KTM ab.

Das Rennwochenende beginnt wie gehabt um 8.30 Uhr am Samstag – fehlender Nebel auf der Nordschleife vorausgesetzt! Der Rennstart erfolgt dann um 12 Uhr, wobei ein kaum Wünsche offen lassender Live-Stream und ein umfangreiches Live-Timing auf der Webseite der VLN Langstreckenmeisterschaft alle zu Hause Gebliebenen umfangreich informieren.

ADAC GT Masters Testtage 2019 - Tag 1

Endlich testtag 7 isist es wieder soweit. In der Magdeburger Börde, genauer gesagt in der Motorsport Arena Oschersleben, fanden am 8. und 9. April 2019 die ersten offiziellen Testfahrten vor dem Start der ADAC GT Masters Saison 2019, die nun schon insgesamt 13., statt. Insgesamt sind 31 Fahrzeuge von acht verschiedenen Herstellern (13 Audi, fünf Mercedes, vier Porsche, drei Lamborghini, je zwei Aston Martin und Corvette sowie ein BMW und ein Ferrari), für die neue Saison eingeschrieben. In Summe erwarten uns in diesem Jahr 19 Teams mit acht ehemaligen Meistern.

Die erste der insgesamt vier Sessions des ersten Tages begann um 9:05 Uhr und dauerte 1 Stunde und 50 Minuten. Die Wetterbedingungen waren für die Jahreszeit erstaunlich gut. Zum Ende der Session lag ein wenig überraschend der HB Ferrari #7 mit Luca Ludwig und Sebastian Asch mit einer 1:24.533 min. vorn, fast exakt eine Sekunde langsamer als die erste Bestzeit vor einem Jahr. Zweitschnellste Carrie Schreiner und Dennis Marschall im HCB Rutronik Audi R8 #8 mit 1:24.607 min., vor Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer mit einer 1:24.702 min. in der Callaway Competition Corvette #77.

In der testtag 1 iseinstündigen zweiten Session nach der Mittagspause bewegten sich die Zeiten etwa auf dem Niveau des Morgens. Diesmal stand der Precote Herberth Motorsport Porsche #1, der amtierende Meister, mit einer Zeit von 1:24.492 min. vorne, vor dem MANN-FILTER Team HTP Mercedes #48 mit Fabian Vettel und Philip Ellis (1:24.885 min.) und dem Audi R8 #33 von Team I.S.R. mit Filip Salaquarda und Frank Stippler (1:24.980 min.).

In der testtag 77 isdritten, ebenfalls einstündigen Session schließlich lag die Callaway Competition Corvette #77 mit Pommer/Kirchhöfer mit einer Zeit von 1:24.304 min. vorne, vor dem MANN-FILTER Team HTP Mercedes #47 mit Indy Dontje und Maximilian Götz (1:24.425 min.) und dem Aust Audi R8 #3 mit Remo Lips und Maximilian Hackländer (1:24.675 min.).

Die vierte und letzte Session des ersten Tages begann um 16:50 Uhr und dauerte 1 Stunde und 10 Minuten. Zum Ende der Session lag der KÜS Team75 Bernhard Porsche #17 mit Klaus Bachler und Timo Bernhard mit einer 1:23.919 min. auf P1. Diesmal zweitschnellste Filip Salaquarda und Frank Stippler (1:24.543 min.), vor Jeffrey Schmidt und Christopher Haase mit einer 1:24.578 min.testtag 18 is im pinkfarbenen BWT Mücke Motorsport Audi R8 #25.

Die Aussagekraft der Zeiten ist wie immer äußerst limitiert. Zu ungleich und zu schwer einschätzbar waren die Bedingungen unter denen sie erzielt wurden (Reifen, Setup, Benzinmenge etc.). Am Dienstag Vormittag gibt es zwei weitere Sessions, 9:05 bis 10:05 Uhr und 11:15 bis 12:15 Uhr.

Die Top 5 der Tageszeiten im Überblick
1. #17 Porsche 911 GT3 R (KÜS Team75 Bernhard), 1:23.919 min.
2. #77 Corvette C7 GT3-R (Callaway Competition), 1.24.304 min.
3. #47 Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team HTP), 1:24.425 min.
4. #7 Ferrari 488 GT3 (HB Racing), 1:24.533 min.
5. #33 Audi R8 LMS (Team I.S.R.), 1:24.543 min.

ELMS-Auftakt in Le Castellet

Mit den 4h von Le Castellet startet die Europäischen Le Mans Serie am kommenden Sonntag in ihre 16.te Saison. 2019 beginnt das erste Rennen mit einem prall gefüllten Feld von 41 Mannschaften. 18 LMP2, 14 LMP3 und 9 GTE sind für die erste Runde der Serie auf der französischen Hochgeschwindigkeitsstrecke nahe der französischen Cote d´Azur gemeldet. Einen ersten Blick auf das Feld hatten wir bereits Anfang Februar veröffentlicht. Die dort veröffentlichte Liste der Teams und Einsatzgeräte hat sich nicht geändert.

Als eine der letzten Neuerungen hat de russische G-Drive-Mannschaft ihr Oreca-Chassis auf den Namen der russischen Staatskarossen-Firma Aurus umgebrandet – eine russische Variante des „Alpine-Modells“ das Signatech in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft durchführt. G-Drive Pilot Rusinov teilt sich die geplante „Titelverteidigung“ mit Andrea Pizzitola der an Bord eines der beiden Algarve Pro-Orecas startet.

Mit 18 LMP2 startet das grösste reguläre LMP2-Feld in die Saison. - zwar waren zu Beginn der letzten Saison bereits schon einmal 19 LMP2 in Le Castellet am Start jedoch waren daruter auch einige Gaststarter aus der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. Das LMP3 Feld ist mit das kleinste seit 3 Jahren – nur in der Debütsaison 2015 starteten weniger der kleineren Prototypen. Dafür wächst das GTE-Feld wieder auf die alte Grösse der Vorjahre an.

Während in diesem Jahr die LMP3- und GTE-Klasse jeweil mit Michelin und Dunlopje einen Exklusivreifenausrüster haben, spitzt sich in der LMP2 der Reifenkrieg der beiden Marken weiter zu. Auf die französischen Gummis setzten die Mannschaften von United Autosports, IDEC Sport, Graff Racing, Inter-Europol Competition Cool Racing, Duqueine Engineering und Dragonspeed. Zu den in Deutschland gefertigten Dunlop-Pneus greifen in diesem Jahr die Teams von High-Class Racing, Panis-Barthez Competition, Algarve Pro , G-Drive , BHK Motorsports, RLR Motorsport und Carlin, die als einzige zudem auf ein Dallara-Chassis setzen.

Nur 6 Fahrzeug-Hersteller sind dieses Jahr in der gesamten Meisterschaft vertreten. Lediglich Oreca, Ligier , Dallara (1 Fahrzeug!), Norma , Ferrari und Porsche liefern in diesem Jahr Einsatzgeräte in die ACO-Serie. Das dürfte angesichts der Grösse des Feldes eine historisch geringe Anzahl sein. Die Einsatzteams kommen in diesem jahr aus 10 Nationen. Das grösste Kontingent stellt Gross-Britannien (13 Fahrzeuge) gefolgt von Frankreich (8), der Schweiz (6), Deutschland, Italien und Polen (je 3), Portugal (2) sowie Dänemark, den USA und Russland (je eines), wobei hinter den Einsatzteams durchaus auch andere Nationen stehen können, so bei G-Drive oder Inter-Europol Competition.

Auf einheimischer Seite steht sowohl das LMP2-Debüt des in Hameln stationierten Inter-Europol-Teams, als auch das ELMS-Debüt der Project 1-Porsche Mannschaft an diesem Wochenende in der Aufmerksamkeit der Fans. Proton Competition hat zudem mit der #88 ein mit Horst felbermayr Jr, Marco Seefried und Thomas Preining komplett deutschsprachig besetztes Auto am Start, während Teamchef Christian Ried auf dem #77 Dempsey-Proton-Wagen auf italienische Unterstützung seitens des Duos Pera/Cairoli baut. Inter-Europol setzt in der LMP3 mit Martin Hippe und Paul Scheuschner 2 Deutsche als Leaddriver ein. Ein dritter kommt im Eurointernational-Ligier hinzu: Jens Petersen startet dort mit dem Dänen Mikkel Jensen. Schliesslich gibt es mit Rene Binder im Panis-Barthez Competition Ligier JS P217 LMP2 #23 zumindest einen deutschsprachigen Piloten in der LMP2-Klasse.

Die Rennaction in Le Castellet beginnt bereits am morgigen Dienstag mit dem offiziellen Testtag der ELMS. Offizieller Start des Rennmeetings ist am Freitag mit den freien Trainings, dem am samstag das Qualifying und am Sonntag dem 14.4 das Rennen ab 12.30 Uhr folgt, das auf dem Youtube-Kanal der Serie sowie auf deren Website live übertragen wird.

25 Starter in der ADAC GT 4 Germany

Dieschütz testtag ADAC GT4 Germany startet mit einem starken Feld und Sportwagen von 7 Marken in Debütsaison. Insgesamt 16 Teams haben für die neue Serie im Rahmen des ADAC GT-Masters 25 Fahrzeuge von Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche eingeschrieben. Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontests in der Motorsport Arena Oschersleben präsentierte sich die Serie am Montag erstmals in der Öffentlichkeit. Saisonstart ist vom 26. bis 28. April ebenfalls in Oschersleben . Die Rennen werden von SPORT1 und SPORT1+ live im Fernsehen sowie im Live-Stream übertragen.

Nicht nur bei der Markenvielfalt, auch fahrerisch kann die ADAC GT4 Germany punkten: YouTube-Star Felix von der Laden startet in einem McLaren 570S GT4. Bei ausgewählten Veranstaltungen ist auch sein Team GT-Teamkollege, der ehemalige Formel-1-Pilot und aktuelle RTL-Formel-1-Experten Christian Danner in einem weiteren McLaren am Start. Lars Kern, Rundenrekordhalter für Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife, startet in einem Porsche, GT4-Spezialist Jörg Viebahn tritt im Aston Martin an. propeak astons testtagAus dem Kartsport steigen die Nachwuchstalente Marius Zug (BMW) und Jan Philipp Springob (Mercedes-AMG) auf. Luke Wankmüller, Sieger der Honda Junior Challenge in der ADAC TCR Germany 2018, wechselt in den GT-Sport und steuert einen Mercedes AMG GT4. Ebenfalls in einem Mercedes gibt Oliver Mayer sein Comeback, der vom ADAC GT Cup über die STW und das ADAC GT Masters auf eine knapp 30-jährige Geschichte in den ADAC-Serien zurückblicken kann.

Im Feld finden sich auch drei schnelle Damen: Claudia Hürtgen, die erfolgreichste Frau im ADAC GT-Masters, steuert einen BMW M4-GT4. Laura Kraihamer aus Österreich fährt einen KTM X-Bow GT4 und Patricija Stalidzane tritt in einem Audi R8 LMS GT4 des racing one-Teams an.

Bereits in der Debütsaison nehmen Rennwagen von 7 Herstellern teil. Das unter den Teams beliebteste Fahrzeug trägt einen Stern: Mit Schütz Motorsport, GetSpeed Performance, Bremotion, Leipert Motorsport und HP-Racing International, das zwei unterschiedliche Fahrzeuge an den Start bringt, setzen 5 Rennställe auf den Mercedes AMG GT4. Der erst im Januar präsentierte Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport wird von zwei Teams eingesetzt, dem KÜS Team 75 Bernhard von Sportwagenweltmeister Timo Bernhard und Allied Racing. HP-Racing Internationaldas Team des ADAC TCR Germany-Champions Hari Proczyk vertraut ebenfalls auf Porsche und setzt auf das Vorgängermodell des Cayman. RN Vision STS, Hofor Racing by Bonk Motorsport und MRS-Besagroup Racing treten mit dem BMW M4-GT4 an. racingone testtagDas Team racing one baut auf den Audi R8 LMS GT4. Reiter Engineering und True Racing setzen den kompakten KTM X-Bow GT4 ein. Britisches Flair in die ADAC GT4 Germany bringen Propeak Performance mit dem Aston Martin Vantage GT4 sowie Dörr Motorsport und das Team GT mit ihren McLaren 570S GT4.

"Die ADAC GT4 Germany startet mit Markenvielfalt und einem starken Feld in ihre Debütsaison. Der gute Zuspruch der Teilnehmer zeigt, dass unser Konzept dieser Serie auf der professionellen Plattform des ADAC GT-Masters Masters sehr gut angenommen wird. Das Fahrerfeld ist eine gute Mischung aus vielversprechenden Nachwuchstalenten und ambitionierten Hobbyrennfahren. Ich freue mich auf die erste Saison der ADAC GT4 Germany", zieht ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk sein Fazit.

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