PCC-Lauf 11: Preinig-Sieg #7 - Lechner-Titel #2

Impcc11a Porsche Carrera Cup Deutschland bleibt Thomas Preining das Maß aller Dinge. Auf dem Sachsenring fuhr der Porsche-Junior beim elften Rennen am Samstag von der Pole-Position aus auf Platz eins. Seine Erfolgsbilanz: 7 Siege in 11 bisher ausgetragenen Läufen.  Den zweiten Platz sicherte sich beim Rennen am Samstag der Norweger Marius Nakken vom Team MRS GT-Racing vor Black Falcon-Pilot Tim Zimmermann aus Deutschland.

Von Beginn an untermauerte Preining seinen Anspruch auf den Sieg. Der 20-Jährige zog in seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup nach dem Start direkt auf die Innenbahn. Dadurch ergab sich für den auf Rang 2 positionierten Michael Ammermüller keine Lücke für ein Überholmanöver. Während sich Preining danach Runde für Runde vom Feld absetzen konnte, verlor sein schärfster Verfolger in der Meisterschaft Ammermüller nach der ersten Kurve drei Plätze: Nakken schob sich von der vierten Startposition auf Platz 2. Hinter dem 24-Jährigen folgten Zimmermann und Car-Collection-Pilot Toni Wolf. Nakken feierte mit Rang zwei sein bestes Ergebnis im Carrera Cup. Zimmermann konnte mit dem dritten Platz ebenfalls eine persönliche Bestmarke setzen. Dabei ließ der Rookie auf der 3,645 Kilometer langen Rennstrecke Routinier Ammermüller erfolgreich hinter sich. Der Lechner-Pilot attackierte Zimmermann mehrfach, doch der 22-Jährige hielt erfolgreich dagegen. Ammermüller kam 0,253s dahinter als Vierter ins Ziel.

Den fünften Platz erreichte der Niederländer Larry ten Voorde. Ein Heimspiel hat an diesem Wochenende Toni Wolf: Der 19-Jährige wohnt rund 50 Kilometer entfernt vom Sachsenring in Schönbrunn im Erzgebirgskreis. Wolf begann das Rennen von der sechsten Position und lag zwischenzeitig auf Rang vier. Am Ende überquerte er als Sechster die Ziellinie. Den siebten Platz sicherte sich Raceunion-Pilot Igor Walilko vor Glenn van Parijsvom Team MRS GT-Racing. pcc11bÜber den Sieg in der Amateur-Klasse jubelte Black Falcon-Pilot Carlos Rivas. Hinter dem Luxemburger folgten die deutschen Piloten von Cito Pretiosa Stefan Rehkopf und Jörn Schmidt-Staade.

Grund zum Feiern hatte die Mannschaft von BWT Lechner Racing . Die Truppe aus Österreich gewann in Hohenstein-Ernstthal mit 384 Punkten vorzeitig die Team-Meisterschaft. Für das traditionsreiche Team ist es im PCC der zweite Titel in dieser Wertungsklasse. In den bisherigen elf Rennen stand mit Preining oder Ammermüller immer mindestens einer der beiden Lechner-Piloten auf dem Podium.

SPS Performance verschiebt LMP2 Einstieg

SPS Automotive Performance sps amg 20 gtopenhatte in der vergangenen Woche ein VLN-Programm bekannt gegeben. Wie uns Teammanager Stefan Sohn nun in einem Gespräch mitteilte ist dieses nur Teil eines erweiterten GT3-Programms für 2019 , dessen Grundzüge man im Moment noch zusammenzurrt. Dafür verschiebt die Wilsbacher Mannschaft laut Sohn auch den ursprünglich angedachten Einstieg in die LMP2 um mindestens ein Jahr.

„Das VLN-Engagement ist als Teil eines grösseren Programms geplant, zu dem im Augenblick noch Verhandlungen laufen. Daher kann ich noch keine weiteren konkreten Einsatzserien nennen. Wir können im Augenblick lediglich bestätigen das wir 2018 wieder in der GT-Open antreten wollen und ein Engagement auf der Nordschleife planen. Letzteres könnte im idealfall mehr als nur ein Auto umfassen, aber das muss ebenfalls noch fixiert werden. Das Chassis das wir bei VLN8 einsetzen wollen ist jedenfalls ein eigenes Chassis unseres Teams und kein Kundenauto.“

Für das sps oreca2erweiterte GT3-Programm wird nun auch der Prototypeneinstieg der deutschen Mannschaft verschoben. SPS Automotive Performance hatte sich im Frühling ein fabrikneues Oreca 07-Chassis besorgt, das aber entgegen der Planungen nun doch nicht in der kommenden Saison zum Renneinsatz kommt. „Wir haben bereits viele Tests mit dem Chassis absolviert – so viele das wir jetzt schon in das erste Wartungsintervall hinein kommen. Aber wir haben feststellen müssen das wir von der Performance her noch nicht so weit sind wie wir uns das vorgestellt hatten. Daher werden wir uns 2019 auf ein erweitertes GT3-Programm konzentrieren und den LMP2 nur für weitere Tests benutzen um uns weiter in die Technik des Autos einzuarbeiten. Ein Renneinsatz wäre aber aufgrund der Zeit die wir in das Auto reinstecken müssten und der Kilometer-Kosten des Autos zu teuer, wenn wir gleichzeitig auch ein volles GT3-Programm planen.“ Sohn hofft in wenigen Wochen den vollen Umfang des Programms bekannt geben zu können.

Herberth Motorsport gewinnt die 24h von Barcelona

Die deutsche Mannschaft Herberth Motorsport Sieger Herberthgewinnt nach 2016 erneut die 24 Stunden von Barcelona (der Link führt zum Bericht auf unseren Seiten). Ralf Bohn/Daniel Allemann/Alfred Renauer wurden diesmal unterstützt von Matt Campbell, der den in der ADAC GT Masters verhinderten Robert Renauer ersetzt. Nachdem man schon leicht abgeschlagen war, konnte man in einer der 20 Code60-Phasen auf den bis dato führenden Scuderia Praha-Ferrari 488 GT3 auf-, und den von einem Bremsproblemen geplagten Italineren sogar überholen. Rang 3 geht an IDEC Sport Racing im Mercedes-AMG GT3. Noch 1,5 Stunden vor Schluss hatte der ROFGO-Meredes von u.a. Roald Goethe diesen Platz inne, doch Thomas Jäger musste die Box mit Überhitzungsproblemen ansteuern und das Team kurz darauf aufgeben.

Nach den 12h von Imola und 24h von Portimao gewinnt PROsport Performance auch das dritte Rennen in Folge in der A6 Am-Wertung. Hofor Racing folgt auf Rang 2, vor Car Collection Motorsport. Der schnellere der beiden CC-Audis ist früh mit Reifenschäden zurückgefallen.

Die TCE-Wertung des Rennens entscheiden mit Monlau Compeitición und Baporo Motorsport zwei einheimische Teams für sich, vor dem Red Camel-Jordans.nl-Seat.

Die nächste Runde der 24h GT- und TCE-Series findet in einem Monat vom 12.-13.10.2018 auf der belgischen Strecke von Spa-Francorchamps statt, diesmal wieder im 12 Stunden-Format.

Mugello 2019 zurück im Creventic-Kalender

Die Creventic-Organisation hat am Rande der 24h von Barcelona (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) die Rückkehr des Kurses von Mugello in den Kalender bestätigt. Die italienische Runde in der Toskana war von 2014-2017 4 mal in Folge Bestandteil des Kalenders der 24 Stunden-Serie. Der als 2-teiliges 12h-Rennen angelegte Event war eine der bestfrequentierten Rennen. Daher hatte die Nichtberücksichtigung im Kalender 2018 für Verwunderung nicht nur bei den Teilnehmern gesorgt.

Die 5. Ausgabe der 12h von Mugello soll am 22-23-März die europäische Saison der 24h-Serie eröffnen. Damit wird der traditionelle Termin beibehalten, der das Rennen als Testlauf zum Auftakt der europäischen Rennsaison auch für zahlreiche Teams aus anderen Serien, so auch der VLN Langstreckenmeisterschaft, interessant machte. 2019 soll auch die noch siechende Prototypenserie der Creventic auf der 5.245km langen Strecke in den Event eingebunden werden.

DMV-GTC plant Änderungen der Klassenstruktur

Diedmvgtc Porsche TCR GT4 DMV-GTC will die Klassenstruktur der Serie für das kommende Jahr überarbeiten. Das hat Serienorganisator Ralph Monschauer im Zuge der Runde in Zolder bekannt gegeben. Demnach sollen die Prototypen und die verkappten GT1 in Zukunft nicht mehr starberechtigt sein. Statt dessen sollen für GT3 und Porsche-Fahrzeuge neue Klassen eingeführt werden.

„Wir werden die Klassen in der kommenden Saison ein wenig umbauen und klarer regeln. Ende 2017 haben wir entschieden, dass wir für 2018 nicht einfach so ein paar Autos rausschmeißen wollten. Die Teams um Max Aschoff und Antonin Herbeck mit ihren Sportwagen planen ja auch langfristig. Also gab es ein Übergangsjahr 2018. Dieses läuft nun aus und 2019 werden diese Autos – Aschhoffs Praga und der Pagani Zonda von Herbeck - definitiv nicht mehr bei uns starten. Auf Grund der extremen Unterschiede in bei Gewicht und Leistung ist es praktisch unmöglich, sie auf das Niveau der GT-Fahrzeuge einzustufen. Wir wollen das Starterfeld in Zukunft grundsätzlich etwas homogener gestalten.“

Den Fokus für die Saison 2019 will Monschauer auf die GT3, die Cup-Porsche die GT4 und die TCR legn: „Wir wollen noch weitere Änderungen vornehmen und neue Klassen einteilen. Wir werden den Teams noch die Details vorstellen. Aber ich denke, dass es keine Frage ist, dass wir bei den Cup-Porsche bald zwei oder sogar drei Klassen haben sollten. Zum einen für die Porsche 997 GT3 Cup und zum anderen für die Porsche 991 GT3 Cup. Da gibt es die Generation 1 und neu die Generation 2, die wir uns bezüglich der Klasseneinteilung noch einmal genau anschauen werden.

Und bei den GT3 schlagen wir vor, dass wir die Einteilung in ältere und neuere Modelle vornehmen. Die Vorgängermodelle sind langsamer und das können wir auch nicht immer nur über Gewicht oder Air Restriktor regeln. Es ist vielleicht eine gute Idee, wenn wir hier eine neue Klasse einrichten. Es gibt viele Mercedes SLS, BMW Z4 oder Audi R8 LMS ultra. Denen wollen wir eine Heimat bieten und auch die Möglichkeit geben, in der Meisterschaft eine Rolle zu spielen!“

„Wir wollen in den nächsten 2-3 Wochen die Konzepte intern besprechen und dann den Teams und Fahrern vorstellen. Beim Finale in Hockenheim (05./06. Oktober) werden wir dann Gespräche mit unseren Teams führen, um diesbezüglich eine Einigung zu erzielen. Das haben wir bislang immer sehr gut hinbekommen.“

HTP-Duo siegt beim Dunlop 60 in Zolder

Der d60 zolder htpwinner7. Saisonlauf der DUNLOP 60-Serie wurde auf dem belgischen Kurs von Zolder ausgetragen. Am Ende siegte HTP-Motorsport mit Russell Ward/Indy Dontje im Mercedes AMG GT3 vor den beiden HCB Rutronik Racing- Audi R8 LMS GT3-Duos Carrie Schreiner/Kevin Arnold und den Vorjahres-Meistern Tommy Tulpe/Fabian Plentz.

Schon beim Qualfiying am Freitagmittag setzte der niederländische GT3-Pilot Indy Dontje seine Bestzeit mit 1:29,270 Minuten. Bis zum Ende konnte niemand die Zeit unterbieten und somit startete das HTP-Motorsport-Duo Russell Ward/Indy Dontje mit ihrem Mercedes-AMG GT3 von der Pole Position. Dahinter folgte Max Aschoff mit seiner Ginetta . Da sein Praga R1 Turbo nach einem Motorschaden nicht rechtzeitig fertig wurde, kam man mit einem anderen Sportwagen und verpflichtete sich außerhalb der Wertung zu starten. d60 zolder hcb arnold schreinerDritter wurden Josef Klüber/ Kenneth Heyer mit einem weiteren Mercedes AMG GT3 der équipe vitesse. In der gleichen Startreihe stand der Twin Busch-Audi mit Marc und Denis Busch. Sie brachten ihren Audi R8 LMS GT3 in 1:30.623 Minuten durch die 16 Kurven des Circuit Zolder.

Am Freitagabend startete kurz vor 17 Uhr der siebte Lauf der DUNLOP 60 auf dem 4 Kilometer langen Kurs in Zolder. Doch nach einer Startkollision musste das Safety Car ausrücken. Benni Hey touchierte Sepp Klüber und der traf einen der Busch-Zwillinge – beide Fahrzeuge mussten ihr Rennen beenden. d60 zolder hcb schutzBenni Hey hatte zwar ebenfalls einen Schaden, doch er konnte am Ende mit seinem Partner Laurents Hörr noch auf Platz vier einfahren. Sieger eines spektakulären Rennens nach 33 Runden wurde das US-amerikanische/Niederländische-Duo Russell Ward/Indy Dontje. Der erstmalig in dieser Saison von HTP-Motorsport im DUNLOP 60 eingesetzte Mercedes übernahm in der elften Rennrunde die Führung und gab sie nicht mehr ab.

Dahinter kämpften rundenlang der Ginetta von Max Aschoff mit Kevin Arnold, der das Auto von Carrie Schreiner übernommen hatte. Kevin Arnold fuhr schnellere Zeiten als Aschoff oder der Führende Russell Ward aber er fand nicht die entscheidende Lücke. Erst spät kam er vorbei, doch da war der Abstand auf P1 schon zu groß. Doch Platz zwei war ein erneut tolles Ergebnis für Schreiner/Arnold. Da Aschoff mit seinem Auto außerhalb der Wertung mitfuhr, kamen die Vorjahresmeister Tommy Tulpe/Fabian Plentz zu Platz drei und auf das Siegerpodest.

In der Klasse 4 siegten Christoph Dupré/Luis Glania im Porsche 991.1 GT3 Cup vor Karlheinz Blessing/Manuel Lauck im Porsche der 2. Generation. Thomas Langer/Rainer Noller wurden Dritte. Sieger in Klasse 6 wurde Roland Hertner (VW Golf GTI TCR, Highspeed Racing).

Die Rennberichte des Wochenendes...

... werden an diesem Samstag und Sonntag von je 2 GT-Eins Teams verfasst die in Hohenstein-Ernstthal und in Barcelona im Einsatz sind.

Der Rennbericht der 6. Runde des ADAC GT Masters am Sachsenring könnnt ihr unter diesem Link einsehen. Das GT3-Feld des Masters wird sich auf der kurvigen Strecke in die beste Ausgangsstellung für das Finale in Hockenheim in 2 Wochen bringen wollen. Beide Rennen werden wie gehabt auch auf Sport 1 übertragen. Die Details dazu findet ihr in unserem Rennbericht

Der Bericht zu den 24h von Barcelona ist unter diesem Link zu finden. Mecedes hat hier mit den beiden Teams von RAM-Racing und PROsport Performance die Doppelpole eingefahren. Doch mit den Mannschaften der Scuderia Praha, Hofor Racing und den starken Neulingen von R-Motorsport lauern dahinter einige ambitionierte Mannschaften auf einen Sieg beim prestigeträchtigen Rennen auf der katalonischen Strecke. Das Rennn startet um 12 Uhr am Samstag und kann neben unserem Bericht über die Website der Serie per Stream und Live-Timing verfolgt werden.

Sieg und erster DMV-Titel für Schreiner in Zolder

DieZolder Schreiner HCB Audi Pole Positon am Samstagmorgen holte sich HCB Rutronik Racing-Pilotin Carrie Schreiner. Viel Sauerstoff am frühen Morgen bei 19°C, klasse Reifen und freie Strecke brachten ihr eine Zeitverbesserung zum Vortag. So wie bei fast allen Piloten auch. Am besten von den Bedingungen profitierten Tommy Tulpe (P5) und Martin Zander (P8), die ihre persönliche Zeit wesentlich verbesserten. Aber auch Russell Ward (P4) war schneller unterwegs. Lediglich Ronny C’Rock verlor etwas an Hundertstel. Durch seine Klasse und ein top vorbereiteten Land-Audi reichte es aber noch zu Platz 2.

Ab 14:45 Uhr nahm das Starterfeld des DMV-GTC das zweite Rennen des Tages in Angriff. Und diesmal konnte Carrie Schreiner ihr Rennen kontrollieren. Auch weil hinter ihr der Zweikampf zwischen Ronny C’Rock und Russell Ward tobte. Beide fuhren ein klasse Rennen und am Ende kam Land Motorsport -Pilot Ronny C’Rock vor dem US-Amerikaner auf Podestplatz zwei ins Ziel. Tommy Tulpe und Benni Hey auf den Plätzen fünf und sechs vor Evi Eizenhammer. Josef Klüber wurde etwas unter Wert geschlagen, doch er war auch vorsichtig unterwegs. Nachdem er zweimal in Kollisionen verwickelt war, wollte er nichts mehr riskieren und wieder Fahrpraxis sammeln. Und das machte er sehr gut und von ihm wird sicherlich wieder zu hören sein. Die Top Ten komplettierten Timo Scheibner und Andy Prinz auf den Plätzen neun und zehn.

Die Armada der Cup-Porsche folgte im Mittelfeld, allen voran Christoph Dupré vor seinem Schützling Luis Glania, dessen Auto ab der vierten Runde zunehmend Aussetzer hatte, sich jedoch ins Ziel fahren ließ. Platz drei der Klasse 4 für Karlheinz Blessing vor Thomas Langer. In der Klasse 6 gewann abermals Roland Hertner, der mit DUNLOP 60 damit den Hattrick schaffte. Bei den „Classics“, den GT3-Vorgängermodellen, war Timo Scheibner zweimal siegreich. Im Ladys-Cup holte sich Carrie Schreiner zwei Siege. Bei den ProAM gab es mit Martin Zander und Evi Eizenhammer zwei Siege bei den zwei Rennen.

Die Zolder R2 Rock Schreiner WardMeisterschaft wird nun erst am 06. Oktober 2018 in Hockenheim entschieden. Kevin Arnold führt mit 368,50 Punkten ganz knapp vor dem Duo Claus Dupré/Christoph Dupré mit 365 Punkten. Nach Abzug der Streichresultate liegen die Kontrahenten sogar nur 0,5 Punkte (!) auseinander. Theoretische Chancen hat aber auch noch Carrie Schreiner. Sollten die vor ihr fahrenden Fahrzeuge der Klasse 6 und 4 beide ausfallen und sie in ihrer Klasse 1 beide Rennen gewinnen, so kann sie noch vorbeiziehen! Entschieden ist aber schon die Klasse 1. Dort ist die 19-Jährige Saarländerin und ihr Teamkollege Fabian Plentz nicht mehr einzuholen. Damit wird Carrie Schreiner erste Frau mit dem Klassentitel der GT3 im DMV GTC. Sepp Klüber und Kenneth Heyer kämpfen mit Tommy Tulpe noch um die Vizemeisterschaft. Und in der Klasse 6 ist Kevin Arnold der Titel mit seinem TCR von HCB Rutronik Racing auch nicht mehr zu nehmen.

2 Sieger im DMV-Lauf 1 in Zolder

Ein aschhoff ginettaüberaus spannendes und spektakuläres Rennwochenende bot vor einer Woche das Motorsport XL Weekend in Zolder . Mit den Rennen 13 und 14 nähert man sich im DMV-GTC der Zielgerade. Ronny C’Rock und Carrie Schreiner siegten in den Rennen.

Mit dabei war diesmal auch wieder Max Aschoff. Da der Praga R1 Turbo jedoch noch einen Motorschaden hatte und nicht rechtzeitig fertig wurde, startete man mit einer Ginetta . Absolut reglementkonform und als eingeschriebenes Team auch erlaubt. Doch Aschoff war klar, dass sein Sportwagen Vorteile gegenüber den GT3 auf dem Kurs in Zolder hat. Also stimmte er zu, dass er außerhalb der Wertung mitfuhr. So nahm er niemand Punkte weg und griff auch nicht in die Meisterschaft ein.

Beim Ronny C Rock Zolder 17ersten Qualifyung kam Aschoff zur Pole. Nur 0,127 Sekunden dahinter landete Ronny C’Rock im Land Motorsport Audi R8 LMS GT3. Für die zweite Startreihe qualifizierte sich die Saarländerin Carrie Schreiner im Audi von HCB Rutronik Racing vor Kenneth Heyer im Mercedes AMG GT3 der équipe vitesse. Russell Ward, der Serien-Neuzugang aus den USA, positionierte seinen Mercedes-AMG GT3 von HTP-Motorsport an fünfter Stelle. Benni Hey, im von Schütz Motorsport betreuten Porsche 991 GT3 R der ersten Entwicklungsstufe, kam auf den 6. Startplatz für das erste Rennen. Auf den Rängen sieben und acht fand sich HCB Rutronik-Power im Doppelpack: Tommy Tulpe und Evi Eizenhammer pilotieren beide einen Audi R8 LMS GT3 .

Der 13. Saisonlauf des DMV-GTC startete am Samstagmorgen und dort konnte Max Aschoff im überlegenen Auto gewinnen. Als Sieger wurde jedoch Ronny C’Rock gewertet. Nach 30 Minuten kam er vor Kenneth Heyer im Mercedes AMG GT3 ins Ziel. Das Mercedes-Team hatte beim DUNLOP 60 einen Schaden am Fahrzeug, doch die Mannschaft der équipe vitesse bekam alles bestens in den Griff und stellte 16 Stunden später ein perfektes Auto ins Feld. Gemäß der Wertung Dritter und deshalb ebenfalls auf dem Siegerpodium zu finden, war Russell Ward aus den Vereinigten Staaten. Den Mercedes-AMG GT3 von HTP-Motorsport pilotierte er an diesem Wochenende erstmalig. Die Positionen fünf und sechs gehörten HCB Rutronik Racing: Tommy Tulpe folgt auf Carrie Schreiner. Schreibner Zolder 16Schreiner hielt Ward in der ersten Rennhälfte in Schach, verlor ihre Position jedoch während eines Überrundungsmanövers an den Amerikaner. Vor dem nächsten baugleichen Audi – dem von Martin Zander gelenkten TwinBusch-Boliden – reihte sich der Porsche 991 GT3 R von Benni Hey ein. Die zweite anwesende Rennlady, Evi Eizenhammer, belegt den neunten Gesamtrang, auch sie ist in einem HCB-Rutronik Audi R8 LMS GT3 unterwegs. Als zehnter sah Timo Scheibner im BMW Z4 GT3 die schwarzweiß-karierte Flagge.

In der Klasse 4 siegte Christoph Dupré mit seinem Porsche 991.1 GT3 Cup vor Luis Glania, Karlheinz Blessing und Thomas Langer. In der Klasse 6 gewann Roland Hertner (VW Golf GTI TCR – Highspeed Racing) vor Kevin Arnold (Audi RS 3 LMS TCR – HCB-Rutronik Racing) und Jürgen Marschlich (Audi R8 LMS GT4 – Car-Collection).

SPS Automotive Mercedes bei VLN8

sps amg gtDie SPS Automotive Performance-Mannschaft plant für eines der kommenden VLN Langstreckenmeisterschafts-Rennen ihren Einstieg in die Nordschleifenserie. Das hat das Team von Teammanager Stefan Sohn gestern auf ihrer FB-Seite bekannt gegeben. Demnach will man mit einem Mercedes AMG GT3 bei VLN8, dem am 6.Oktober angesetzten 50.ten ADAC-Barbarossapreis, debütieren. Als Piloten hat man sich mit Edoardo Mortara und Renger van der Zande 2 sehr starke Profis an Bord geholt. Damit ist man von der Ausstattung her auf Augenhöhe mit den Top-Teams unterwegs.

Laut Sohn plant man für 2019 ein komplettes Nordschleifenprogramm. Neben Black Falcon würde damit ein zweites starkes Mercedes-Team in der kommenden Saison der VLN Langstreckenmeisterschaft starten. SPS Automotive Performance verfolgt in diesem Jahr Engagements in der GT-Open und der 24 Stunden-Serie mit den beiden Mercedes AMG GT3 des Teams.

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