RLR-Motorsport Crew 2019 komplett

RLR Motorsport hat arjun mainisich das 21-jährige indische Formel 2-Talent Arjun Maini als dritten Piloten für das neue LMP2-Engagement in der Europäischen Le Mans Serie gesichert. Der Inder, der letzte Saison auch eine Testfahrerrolle im amerikanischen Haas F1-Team inne hatte wird bei seinem LMP2-Debüt zusammen mit den zuvor bestätigten Piloten Bruno Senna und John Farano die gesamte Saison der europäischen ACO-Serie und – im Falle der Zulassung des Teams durch den ACO – auch die 24h von Le Mans bestreiten. RLR Motorsport kehrt 2019 nach einem mehrjährigen LMP3-Programm erstmals wieder mit einem Oreca 07 in die LMP2-Klasse zurück.

Streetart 2019 mit 2 neuen Vantage

Street Art Racing, streetartaston 2018das belgische Aston Martin Vantage GT4-Einsatzteam in der GT4-European Series rüstet auf. Die Mannschaft hat sich 2 der neuen GT4-Konstruktionen von Aston Martin angeschafft und will 2019 einen Doppeleinsatz in der europäischen GT4-Serie stemmen. Die Piloten hat man auch bereits fixiert. Im ersten Wagen werden der Schweizer Pascal Bachmann und der Luxemburger Clément Seyler in der AM-Klasse um Punkte fahren. Im zweiten Vantage treten der von 3Y Technology zur belgischen Truppe gewechselte Belgier Jamie Vandenbalck und der Franzose Julien Darras im Silver-Cup an.

2018 hatte die Crew bereits den alten Aston Martin Vantage GT4 mit dem Duo Darras/Bachmann in der Pro-Am-Klasse an den Start gebracht. Das Duo beendete die Meisterschaft als 22.te der Klasse mit 19 Punkten, wobei man beim Finallauf am Nürburgring mit Rang 6 das beste Ergebnis holte. Für 2019 erhofft sich die umsortierte Crew von Teammanager Damien Hellebuyck und Teamchef Albert Bloem eine für die jeweilige Klasse ausgewogene Fahrerperformance.

Lotterers Serie reisst...

Bei andre lottererden kommenden 1000 Meilen von Sebring reisst eine Serie: zum ersten Mal seit dem offiziellen Beginn der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft wird das Rennwochenende ohne André Lotterer stattfinden. Der deutsche Rebellion Racing LMP1-Pilot steht für die Rückkehr der Serie in die USA nicht zur Verfügung, da parallel zu dem Rennwochenende von seinem Formel E-Arbeitgeber DS Cheetah ein Simulatortest angesetzt worden ist. Bislang hatte Lotterer alle 55 bislang seit 2012 absolvierten Rennen der Serie bestreiten können.

Damit geht Rebellion Racing mit einer veränderten Crew in das 8-stündige Rennen: Die britisch-schweizer Truppe wird auf dem #1 R13-LMP3 Mathias Beche, Neel Jani und Brunno Senna zum Einsatz bringen. Für die #3 steht das Trio Thomas Laurent, Gustavo Menezes und der frisch zu Rebellion Racing gestossene Nathanael Berthon Gewehr bei Fuss.

High Class Racing verabschiedet sich von Dallara

High Class Racing, die dänische Dallara P217 LMP2 Einsatzmannschaft in der Europäischen Le Mans Serie wechselt in ihrer dritten Saison in der europäischen ACO-Serie das Fabrikat. Statt der italienischen Konstruktion wird das Team der beiden Piloten Dennis Andersen und Anders Fjordbach 2019 einen Oreca 07 LMP2 einsetzen. Das Team testete das neue Einsatzgerät bereits an ihrem Teamstandort in Barcelona.

Damit verliert Dallara ein weiteres Einsatzteam in der Europäischen Le Mans Serie . Sowohl Racing for Nederland als auch Villorba Corse sind in die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft abgewandert. Eine Rückkehr der Teams von AVF und SMP Racing ist laut unseren Kollegen Dailysportscar.com eher unwahrscheinlich. Lediglich die neu hinzu gekommene Carlin Motorsport Mannschaft setzt 2019 noch auf die italienische LMP-Konstruktion.

Graff Racing Programm 2019

Graff Racing hat das Programm für die Saison 2019 bekannt gegeben dieses umfasst Einsätze in der Europäischen Le Mans Serie , dem Michelin Le Mans Cup und dem neuen Ultimate Cup, der als Ersatz für die im Niedergang begriffene VdeV-Serie in Frankreich geplant ist.

In der ELMS wird man 2019 nur noch einen Oreca LMP2 einsetzen, nachdem man 2018 2 Fahrzeuge – eines unter eigener Flagge und einen als G-Drive-Entry – an den Start gebracht hatte. Alexandre Cougnaud, Tristan Gommendy und der Schweizer Jonathan Hirschi sind hier wie im Vorjahr als Piloten vorgesehen. Der zweite LMP2-Oreca soll lediglich in Le Mans unter dem Label von Graff-SO24 antreten. Zudem soll in der LMP3-Klasse ein Norma M30 LMP3 unter der Nennung des schweizer Realteams mit den beiden Piloten David Droux und Esteban Garcia betreut werden.

2 weitere Norma M30 LMP3 werden im Michelin Le Mans Cup an den Start gebracht, wo mit den Duos Eric und Adrien Trouillet, sowie Nicolas Schatz und Adrien Chila schon die Piloten feststehen. In der Ultimate Cup-Serie sollen  je 2 Ligier JS P3 LMP3 und Norma M30 LMP3 zum Einsatz kommen.

Duqueine Engineering-Piloten 2019

Duqueine Engineering wird auch 2019 einen Oreca 07 in der Europäischen Le Mans Serie einsetzen. Wie das Team nun bekannt gab, werden die schon im letzten Jahr engagierten Piloten Nicolas Jamin und Pierre Ragues weiter im Team bleiben. Lediglich der im letzten Jahr als dritter Pilot eingesetzte Nelson Panciatici wird durch den Briten Richard Bradley ersetzt, der 2017 bei Graff Racing in der Serie fuhr.

Die französische Mannschaft, die von Norma den Aufbau und die technische Betreuung der LMP3-Chassis übernommen hat, hatte 2018 ihr bestes Ergebnis beim Rennen in Le Castellet mit einem dritten Platz feiern können und war am Ende in der Meisterschaftswertung auf Platz 8 gekommen.

RJN wechselt auf Honda

Das Jenson team Rocket RJN NSXlangjährige Nissan-GT3 Einsatzteam RJN-Motorsport wechselt 2019 auf den japanischen Konkurrenten Honda. Die seit 2011 in der BES mit Nissan engagierte britische Mannschaft setzt in der kommenden Saison in Zusammenarbeit mit ex F1-Weltmeister und LMP1-Pilot Jenson Button einen Honda NSX GT3 in der Silver-Klasse des Blancpain GT Serien Endurance Cups ein. Der Einsatz wird unter dem Label von Jenson Team Rocket-RJN erfolgen – was eine Reminiszenz an das Rocket Motorsports Kartteam von Jensons Vater John Button ist.

Geplant ist das Engagement zumindest eines NSX in der gesamten Langsterckenserie – mit einem optionalen Einsatz eines zweiten NSX beim 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps. Die Piloten für den Einsatz sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Dafür steht das Design des Wagens schon fest, der in seinen Farben an das Brown GP-Team erinnert, mit dem Button 2009 den WM-Titel in der F1 errang.

3 Nissan GT3 bei den 24h am Nürburgring

Nach einem Bericht unserer Kollegen von Sportscar 365 starten in diesem Jahr bis zu 3 Nissan GT-R Nismo GT3 beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Nach den schon länger bekannten Plänen der aus Hong Kong stammenden KCMG-Mannschaft, die 2 der aktuellen Nissan-Boliden an den Start bringen will, wird auch die japanische Kondo Racing Mannschaft einen GT-R an den Start bringen.

KCMG, die auch die Intercontinental GT Challenge bestreiten und bereits bei den 24h von Dubai und den 12h von Bathurst erste Langstreckenevents in diesem Jahr bestritten haben haben zumindest schon die Besatzung eines Wagens bekannt gegeben. Die beiden IGTC-Piloten Edoardo Liberati und Josh Burdon werden demnach von Philipp Wlazik und einem vierten Piloten auf dem Nissan unterstützt. Die Besatzung des zweiten Wagens ist noch offen. Die asiatische Crew plant demnach die ersten 3 VLN-Runden und das 24h-Enduro zu bestreiten.

Komplett kondo nissanneu am Ring ist die japanische Kondo Racing Crew. Die in der japanischen Super Gt und der Super-Taiku Serie engagierte Mannschaft hat sich der Unterstützung von Tom Coronel versichert, der bereits 2016 auf einem Nissan GT-R Nismo GT3 den Ringklassiker bestritten hatte. Neben Coronel werden die Super-GT erfahrenen Piloten Tsugio Matsuda, Mitsunori Takaboshi und Tomonobu Fuji den Wagen der japanischen Mannschaft pilotieren. Informationen über das Ringprogramm im Vorfeld des 24h-Wochenendes liegen für diese Mannschaft noch nicht vor.

Das Engagement würde damit den bislang umfangreichsten Auftritt des japanischen Herstellers beim Ringklassiker darstellen.

IDEC Sport weiter mit 2 Fabrikaten

Die französische IDEC Sport Mannschaft setzt ihr Programm mit 2 verschiedenen LMP2-konstruktionen in der Europäischen Le Mans Serie 2019 fort. Sowohl für den Oreca 07 als auch für den Ligier JS P217 LMP2 wurden nun die Piloten bekannt gegeben.

Auf dem Oreca bleiben mit Memo Rojas, Paul Lafargue und Paul-Loup Chatin die Piloten aus dem Vorjahr weiter engagiert. Im Ligier (Bild) kommt neben den Vorjahrespiloten Patrice Lafargue und Erik Maris Stephane Adler ins Team hinzu. Das Team hat für beide Wagen eine Nennung für die 24 Stunden von Le Mans abgegeben und will die gesamte 6 Rennen umfassende ELMS-Serie absolvieren.

Daneben ist das IDEC-Sport-Team auch in der europäischen 24 Stunden-Serie wieder mit einem Mercedes AMG GT3 engagiert.

Dunlop testet VLN-Reifen in Portugal

Dunlop hat2019 02 08 Dunlop VLN Test Portugal b auf dem Autodromo del Algave ein umfangreiches Testprogramm für die neuen VLN-Rennreifen 2019 abgeschlossen. Die an der Küste gelegene Rennstrecke wurde gewählt da dort im Winter ähnliche Bedingungen wie zum Saisonstart auf der Nordschleife herrschen und die Strecke mit ihren Konturen, Steigungen Gefälle-Sektionen, Sprunghügeln und überhöhten Kurven der Nordschleife recht nahe kommt. Im vergangenen Jahr konnte Dunlop zwei VLN-Siege - beide mit dem Porsche 911 GT3 R - feiern. Ein Ziel des Testprogramms in Portugal war, diese Leistungsfähigkeit nun auf diversen Fahrzeugen zu beweisen.

An den 3 Test-Tagen kamen insgesamt 11 Fahrzeuge zum Einsatz. Bei den GT3-Autos,waren die neuesten Versionen von Audi R8 LMS GT3, dem BMW M6-GT3 und Mercedes AMG GT3 am Start. Das VLN-Reglement erlaubt je Fahrzeugtyp und Saison pro Reifenhersteller maximal 5 Vorder- und Hinterreifen-Spezifikationen , die es für Dunlop unter zahlreichen Konstruktionen auszuwählen galt. Alexander Kühn, Produktmanager Motorsport Europa, erläuterte: „Es ist unser Ziel, das Arbeitsfenster unserer Reifenpalette zu vergrößern. Das Wetter am Nürburgring ist extrem wechselhaft. Deshalb ist es sehr wichtig, eine Palette zu haben, die mit allen Bedingungen – von einstelligen Temperaturen bis zu einer glühend heißen Strecke – fertig werden kann. Und ich bin zuversichtlich, dass wir in diesem Bereich einen Schritt vorwärts gemacht haben.“

Auch für die GT4-Klasse , in der die VLN Langstreckenmeisterschaft nach 2 Jahren Ausrüstung durch Konkurrent Hankook die Reifenlieferanten freigegeben hat, hatte Dunlop Reifen mit dabei. „Im vergangenen Jahr hat der Dunlop-bereifte racing one-Ferrari 458 die Klasse SP8 für seriennahe Fahrzeuge dominiert und jedes einzelne Rennen gewonnen. Unsere Erfahrung aus diesem Programm haben wir nun in unsere GT4-Reifen einfließen lassen.“

Darüber hinaus rüstet Dunlop auch die TCR-Tourenwagenkasse der VLN aus. Dort wird eine Standard-Spezifikation mit den Abmessungen 265/660 R18 zum Einsatz kommen,

Ende März wird Dunlop erneut zum Autodromo Algarve reisen. Dann werden die Reifen für die Europäische Le Mans Serie getestet.

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