Mathol plant Erweiterung des Fahrzeugparks

Mathol Racing, die Ring-Mannschaft von Teamchef Matthias Holle, war beim VLN-Saisonauftakt wieder eines der meistbeschäftigten Teams: 7 Autos in den Klassen SP10, CUP3, CUP4, CUP5, V6 und TCR gingen insgesamt an den Start. 2 Klassensiege durch den Mathol Racing V6-Cayman der Klassenroutiniers Ivan Jacoma und Claudius Karch im Zimmermann-Porsche Cayman, die damit auch gleich den Wertungsgruppensieg errangen und den Avia Racing Aston Martin Vantage GT4 von Wolfgang Weber und Peter Terting gab es am Ende zu feiern.

Dabei war Holle nach dem Qualifying gar nicht so optimistisch als sein Seriensieg-verwöhnter Aston Martin nach dem Qualifying deutlich hinter den neuen Cayman GT4 der Gegner von Black Falcon , Mühlner und Rinaldi/WTS zu liegen kam. „Uns fehlen im Qualifying bis zu 14s auf die Cayman. Das müsste die BoP-Kommission im Vorfeld aufgrund der technischen Daten besser einstufen, denn sonst kommen wir auch in der VLN Langstreckenmeisterschaft zu dem Avia Aston vln1selben Stand wie in der Creventic das die BoP aufgrund der Rennergebnisse während der Saison und nicht aufgrund der Einstellungstests angepasst wird.“ Eine solide Performance des eigenen, erfahrenen Pilotenduos und Pech der Gegner, liessen die Mannschaft trotzdem mit dem Klassensieg davon kommen – lediglich der Black Falcon Cayman von GT4-European Series-Pilot Gabriele Piana war im Endeffekt im Rennen schneller, musste sich aber dennoch mit Klassenrang 2 zufrieden geben.

Trotz 7 Einsatzfahrzeugen ist aber bei Holles Mannschaft noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht: „Wir planen im Verlauf der Saison bis zu 9 Fahrzeuge einzusetzen, wenn wir alle besetzt bekommen. Ab VLN2 wird ein zweiter Porsche Cayman GT4 Clubsport in der CUP3-Klasse hinzu kommen.. Ab VLN3 haben wir dann einen KTM X-Bow GT4 für die neue geplante CUP-Klasse im Sortiment, wobei wir im Augenblick noch Piloten für dieses Engagement suchen. Und im Herbst werden wir eines der ersten Kundenfahrzeuge des Mercedes AMG GT4 bekommen das dann auch so bald wie möglich zum Einsatz gebracht werden soll. Wir wollen uns besonders in der GT4-Klasse in Zukunft weiter breit aufstellen, was der Grund ist sich sowohl einen KTM X-Bow als auch einen AMG GT4 zuzulegen.“