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Alpine Sieg beim GT4 international-Cup in Bahrain

Den bahreingt4startGT4 International Cup in Bahrain hat die französische CMR Mannschaft für sich entscheiden können. Das Alpine A110 GT4 Duo Pierre Sancinena und Pierre-Alexandre Jean setzte sich im einstündigen Lauf mit 5,7s Vorsprung vor dem von der Pole gestarteten Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4 der beiden GT4-European Series-Champions Nicolas Möller-Madsen und Milan Dontje durch. Die beiden Alpine-Piloten konnten während des Pflichtboxenstopps die Führung von der Audi-Crew übernehmen und ihren Vorsprung bis ins Ziel halten. alpine bahrainDen dritten Platz auf dem Podium sicherte sich das französische 3Y-Technology BMW M4-GT4 Duo Gilles Vannelet und Enzo Guibbert 3,6s hinter den Audi-Piloten auf Platz 2. 14 der 20 gestarteten Teams kamen beim Rennen in Wertung ins Ziel.

Beide Qualifying-Läufe hatte zuvor die Phoenix-Racing-Meister-Crew für sich entscheiden können. In Lauf 1 kamen Möller-Madsen/Dontje 13s vor dem Academy Motorsport McLaren 570S GT4-Duo Hutchinson/Nicoll-Jones und weitere 10s vor dem Sainteloc-Audi-Duo Blanchemain/Palette ins Ziel. Im 2.Lauf standen das 3Y-BMW-Duo Guibbert/Vannelet und erneut die McLaren-Piloten auf dem Podium.

Teichmann setzt 2019 auf KTM

Teichmann Racing plant teichmann KTM Motorshow2019 die VLN Langstreckenmeisterschaft vorrangig mit Cup-Fahrzeugen von KTM X-Bow und Porsche zu bestreiten. Das hat uns Michael Teichmann auf der Essen Motorshow bestätigt. „Wir wollen im Idealfall 3-4 KTM X-Bow in der CUPX-Klase und zusätzlich noch 1-2 Porsche Cayman in der CUP3 einsetzen. Das KTM-Programm ist dabei unser Hauptprogramm da wir auch den KTM-Vertrieb der Strassen- und Rennfahrzeuge in Deutschland übernommen haben. Eventuell könnte sich das Verhältnis der eingesetzten Wagen noch zugunsten der Cayman verschieben, das hängt vom Kundeninteresse ab. Aber mehr als 6 Fahrzeuge wollen wir nicht gleichzeitig in der VLN Langstreckenmeisterschaft einsetzen.“

Daneben plant die Mannschaft aus Adenau auch ein erneutes Engagement im Porsche Sports Cup. „Hier werden wir allerdings nicht mehr so viele Fahrzeuge betreuen wie 2018, als wir uns um bis zu 13 Porsche zu kümmern hatten. Wir wollen maximal 8-9 Fahrzeuge in den verschiedenen Serien betreuen, die aber richtig so das wir unseren Kundenpiloten dort einen verbesserten Service anbieten können.“

Teichmann hatte sich in diesem Jahr vom langjährigen Radical-Geschäft getrennt und stattdessen den vertrieb der KTM´s übernommen. „Wir haben zwar seit 2012 im Schnitt bis zu 15 Fahrzeuge vom Radical verkauft, allerdings gibt es jetzt zum einen keine strassenzugelassenen Fahrzeuge mehr und zum anderen konnten wir nur Trackday-Fahrzeuge verkaufen da es in Deutschland und dem Umland kaum Serien gibt in denen der Radical eingesetzt werden kann. Lediglich in der Dutch Supercar Challenge waren wir mal für 2 Saisons vertreten bis dann die Praga kamen und unsere Fahrer dann chancenlos im Kampf um Klassensiege waren. KTM X-Bow hat da mit dem X-Bow-GT und dem X-Bow 2 deutlich komfortablere Strassenfahrzeuge im Angebot und anders als Radical ist der KTM X-Bow GT4 auch in der VLN Langstreckenmeisterschaft zugelassen."

Erste Verkäufe der KTM will Teichmann Racing in 2019 realisieren. Für die CUPX-Klasse 2019 rechnet Michael Teichmann mit 4-5 Nennungen wobei für interessierte Kunden auch die Option eines Permit B-Einsatzes mit einem entsprechend abgerüsteten Fahrzeug besteht.

Turkei gewinnt den FIA-GT-Nations-Cup

Der nationscupqrace1startFIA-GT-Nations Cup in Bahrain ist mit einem Sieg des für die Farben der Türkei startenden Mercedes AMG GT3-Duos Sahil Yoluc und Ayhancan Guven zu Ende gegangen. Das von der britischen RAM-Racing Mannschaft startende türkische Duo setzte sich kurz vor dem Ende des einstündigen Hauptrennens gegen das für Grossbritannien startende, britische Ferrari-Duo Chris Buncombe und Christopher Froggatt durch. Die britischen Piloten hatten ihren von AF Corse betreuten Ferrari für die meiste Zeit des Rennens an der Spitze des Feldes pilotiert. Hinter den Briten komplettierte das für Dänemark startende Ferrari-Duo Nicklas Nielsen und Johnny Laursen das Gesamtpodium in einem weiteren AF Corse F488 GT3.

Die turkey fiagtncerste Viertelstunde des Rennens wurde hinter dem Safetycar absolviet, nachdem eine turbulente Startrunde im Hauptrennen gleich 5 Autos aus dem 18-Wagen-Feld eliminiert hatte. Am Ende kamen nur 12 Wagen im hart umkämpften Rennen ins Ziel. Rang 4 und 5 gingen an die beiden deutschen Einsatzteams von Rinaldi Racing (Russland) und Herberth Motorsport (China). Die österreichische HB-Racing Mannschaft brachte den mit einem argentinischen Duo startenden Lamborghini Huracán GT3 auf Rang 10 ins Ziel. Das für Deutschland startende Rinaldi Racing Ferrari-Duo Alexander Mattschull und Nico Bastian wurde hingegen eines der Opfer der turbulenten Startphase.

Schon die beiden Qualifying-Rennen hatten angedeutet das die Pro-Am-Besatzungen ihre repräsentativen Pflichten ernst nehmen würde und entsprechend verbissen ins Rennen starten würden. Den Qualifikationslauf 1 gewann das belgische Belgian Audi Club Team WRT-Duo Charles Weerts und Mike den Tandt vor den Teams der Turkei und Italiens. In Quali-Lauf 2 wurde die belgische Mannschaft dagegen schon in der ersten Kurve über den Haufen gefahren. Diesen gewann das türkische Duo Yoluc/Guven vor den Teams von Grossbritannien und Deutschland.

Angesichts des Erfolgs hat die SRO bekannt gegeben auch 2019 einen Nationscup zu veranstalten. Dieser soll am 1-3.11.2019 im italienischen Vallelunga bei Rom stattfinden.

IWSC * Extreme Speed Motorsports stellt Betrieb ein

esm pole plmBye, bye ESM !

Neun Jahre lang beglückte uns das erfolgreiche Extreme Speed Motorsports Team. Mit dem Nissan DPi schaffte man zuletzt 2017 den Sieg beim Petit Le Mans und 2018 bei den 12h Sebring und dem Laguna Seca-Rennen.

Nach dem Verlust des Hauptsponsor "Tequila Patron" fand man allerdings keinen potenten Sponsor für die beiden Nissan Onroak DPi und sperrt nun endgültig zu.

Als Folge darauf verkaufte man das DPi's an CORE autosport. Nun wurde bekannt, dass man auch das Engagement in der Prototype Challenge einstellt und die vorhandenen Ligier JS P3 abgestossen habe. Das restliche Boxenequipment und die Trucks verkaufte man an das neue AVS (AIM Vasser Sullivan) Team, die 2019 mit zwei Lexus in der GTD starten werden.

Die bisherige Fahrerbesetzung hat weitestgehend schon andere Arbeitgeber gefunden. So startet Pipo Derani bei Action Express auf dem "Whelen" Cadillac und Ryan Dalziel teilt sich mit Parker Chase einen vom IWSC-Rückkehrer Starworks Motorsports eingesetzten Audi R8 LMS Evo.

Erste GT4-Germany Crew von RN-Vision STS steht

RN Vision STS hat marius zug gabriele piana emsauf der Essen Motorshow die erste Besatzung ihres ADAC GT4 Germany-Engagements (wir berichteten) bekannt gegeben. Für das erste von 2 geplanten BMW M4-GT4-Cockpits sind der zur Zeit erst 15 jährige Marius Zug und Stammpilot Gabriele Piana verpflichtet worden. Marius Zug steigt aus dem Förderprogramm der ADAC Stiftung Sport vom Kartsport in die neue GT4-Serie ein. Der 15 jährige Pfaffenhofener begann 2012 mit dem Kartsport und gewann 2017 die OK Junior Klasse im ADAC Kart Masters. Mit der neuen deutschen Serie geht der junge Pilot 2019 seine erste GT Saison an.

Gabriele Piana wird 2019 bereits in seine vierte Saison mit dem deutschen GT4 Team gehen. Der Italiener gewann 2018 unter anderem die 24 Stunden von Dubai und fuhr neben Siegen in der VLN Langstreckenmeisterschaft und dem Blancpain GT Serien Endurance Cup auch einen GT4 European Series-Sieg in Misano gemeinsam mit seinem letztjährigen Teampartner Razvan Umbrarescu auf einem der 3 BMW von RN Vision STS ein.

Marius Zug: "Ich denke das ich mit Gabriele einen guten Lehrmeister habe, mit dem ich mich Schritt für Schritt verbessern und in den GT-Sport einarbeiten kann. Ich gehe davon aus das es ein gutes erstes Lehrjahr wird und wir erste Erfolge mit dem BMW M4-GT4 einfahren können."

Gabriele Piana: "Es wird eine spannende Saison in der neuen Serie werden. Ich möchte mich bei Marius und seinem Vater für die Chance bedanken ihm als Mentor zur Seite stehen zu können. Meine Priorität ist es ihm zu helfen einen guten Einstieg in den GT-Sport zu finden und ich hoffe das wir schon die ersten Erfolge 2019 einfahren können."

31 Teams auf der Gulf12h-Nennliste

Die Organisatoren der Gulf 12 hours haben die Nennliste der 8.Ausgabe des Rennens am 15 Dezember veröffentlicht. Dort wird nach dem derzeitigen Stand ein Rekordfeld von 31 teilnehmenden Mannschaften erwartet. Das wäre das bisher grösste Feld in der 7-jährigen Geschichte des zweitlängsten Langstreckenrennens in der arabischen Region. 17 GT3, 6 GT4, 5 Cup-Fahrzeuge und 3 LMP3 stehen derzeit auf der Liste, die allerdings noch einige Änderungen nach oben und unten bezüglich der Teilnehmerzahl erleben könnte.

Die 17 GT3 teilen sich auf in 6 Pro-, 7 Pro-Am und 4 Amateurteams, die jeweils um ein eigenes Klassenpodium fahren. 6 Ferrari – 5 F488 GT3 und ein Ferrari F458 GT3 Italia, 4 Audi, 3 Aston Martin und je ein McLaren, Mercedes AMG GT3, Lamborghini Huracán GT3, swie ein Porsche 991 GT3 R stehen auf der Liste der GT3-Fahrzeuge.

In der Gesamtsiegerklasse der Pro-Fahrzeuge starten je ein Audi von Attempto Racing und Car-Collection, 2 der neuen Aston Martin Vantage GT3 von R-Motorsport und TF Sport-Oman Racing, ein Kessel Racing Ferrari und der Werks-McLaren 720S GT3 der sein Renndebüt am persischen Golf absolviert.

In der Pro-Am-Klasse kommen je 2 weitere Audi von Attempto und Car-Collection, 2 Kessel Racing Ferraris, der Beechdean Aston Martin , ein Lamborghini Huracán GT3 der Daiko Lazarus Racing Mannschaft und ein Porsche 991 GT3 R der GP Extreme Mannschaft hinzu, der angeblich von der deutschen Einsatzmannschaft von Herberth Motorsport betreut werden soll.

In der AM-Klasse startet neben dem bereits angekündigten AKKA-ASP Mercedes AMG GT3 ein vierter Kessel Racing Ferrari F488, ein Ferrari F458 GT3 Italia der Stile F Squadra Corse Mannschaft und ein Spirit of Race F488.

3 Mercedes AMG GT4 der Teams Bullit Racing und Ciceley Motorsport, 2 Maserati der Scuderia Villorba Corse und der Werkseinsatz des neuen Aston Martin Vantage GT4 komplettieren die 6 Wagen umfassende GT4-Klasse. 3 Lamborghini Huracán Supertropheo der Mannschaften von GDL Racing Middle East und PSC-Motorsport sowie 2 Porsche der Teams GDL Racing und Slidesports füllen die beiden Cup-Klassen.

Einziger Starter in der LMP3-Pro-Am ist der Scuderia Villorba Corse Ligier JS P3 LMP3, während Graff Racing in der Am-Klasse startet und dort nur 2 Wagen – einen Norma M30 LMP3 und einen Ligier JS P3 LMP3 an den Start bringt.

Auf der Liste fehlen somit die geplanten Autos von MRS GT-Racing, dem Belgian Audi Club Team WRT und Dragon Racing, sowie die zweiten bzw. dritten Wagen von Graff Racing und Akka-ASP die alle derzeit noch auf der Suche nach Fahrern für die achte Ausgabe des Rennens auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi sind. Von daher sind sowohl noch Absagen als auch späte Ergänzungen des in 2 Wochen antretenden Feldes noch möglich.

IWSC * CORE autosport jetzt mit zwei Werken unterwegs

Nach JDC-Miller wechselt Core Autosport nun doch in die DPi Klasse 2019. Da die Verhandlungen  wohl ins Stocken gerieten, plante man bereits wieder mit dem Einsatz des Orecas.

Da Extreme Speed Motorsports bislang noch immer einen Ersatz für den langjährigen Haupssponsor sucht, machte man nun Core ein Angebot was das Team nicht ausschlagen wollte.

Das Team von Jon Bennett übernimmt nun beide Einsatzfahrzeuge inklusive allen verfügbaren Ersatzteilen - nutzt den zweiten Nissan Onroak DPi aber nur als SpareCar. Ob Extreme Speed Motorsports 2019 in der IMSA Weather Tech-USCC-Serie antritt ist weiterhin unklar.

Core Autosport, seit der Vereinigung der ALMS und Grand-Am im Jahre 2014 Porsche Werksteam in der GTLM, setzte seitdem ein privat eingesetztes Fahrezeug für Teamchef Jon Benentt und Jeff Braun in den verschiedensten Klassen ein. In diesem Jahr verpasste man mit dem Oreca LMP2 nur knapp den Meistertitel - und damit die Sensation eines Gesamtsieges über die DPi's.

VLN wertet Speed-Trophy auf

Auf der Essen Motorshow hat die VLN Langstreckenmeisterschaft einige Anpassungen zum sportlichen Reglement der Langstreckenserie bekannt gegeben. Ein Punkt ist unter anderem die Aufwertung der seit 2013 ausgeschriebenen VLN Speed Trophäe. In dieser Trophy, die die Gesamtbesten des Rennens auszeichnet, werden statt wie bisher 10 Mannschaften nun je 20 Teams pro Rennen gewertet. Zusätzlich bekommen auch die 3 besten Mannschaften im Qualifying 3, 2 und einen Punkt gutgeschrieben. Ünterstützt wird die Speed Trophäe durch Sponsorpartner ROWE der mit einem Preisgeld von 25.000 Euro die Top-Teams lockt. In der abgelaufenen Saison hatte Falken Motorsports mit dem Porsche 991 GT3 R die VLN-Speed-Trophy 2018 gewonnen (wir berichteten).

Zudem wurde das Nenngeld anders strukturiert, in dem nun einige bislang separat erhobene Gebühren integriert wurden. Auch will man die Zeitnahme in der kommenden Saison von Fahrzeug- auf Fahrertransponder umstellen, um im Livetiming dann die korrekten Fahrerbezeichnungen anzeigen zu können.

GT4 IC-Premiere in Bahrein

Für den an diesem Wochenende in Bahrain steigenden GT4-International Cup (wir berichteten) ist das geplante Feld nun endlich besetzt. Alle 21 gemeldeten Teams haben ihre Fahrzeuge vollständig besetzen können. Unter anderem ist im 2. Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4 der 18-jährige ADAC-TCR-Pilot Max Hesse an der Seite von Gosia Rdest verpflichtet worden. Die beiden Rennen finden am kommenden Samstag um 10 Uhr, 14,45 Uhr und 17.45 Uhr Ortszeit statt (MEZ: jeweils minus 2h) und werden auf der Website der GT4-European Series übertragen.

Rückblick auf 1.Saison des Seyffarth R8-Cups

Wir seyffarth cup 2018schulden euch an dieser Stelle noch einen Rückblick auf den Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup 2018. Dessen Debütsaison im Rahmen der DTM ging bereits im September zu Ende. Der 29 Jahre alte Niedersachse Kris Heidorn sicherte sich dabei in der 12 Rennen umfassenden Serie mit 156,5 Punkten den Titel vor der erst 17 Jahre alten, aus dem Audi Sport TT Cup aufgestiegenen Ungarin Vivien Keszthelyi, die sich mit 129 Zählern knapp vor dem Polen Bartosz Paziewski (128,5) als Vizemeisterin der Debütsaison des ausschliesslich mit dem Audi R8 LMS GT4 bestrittenen Cups durchsetzen konnte.

Nachdem der TT-Cup Anfangs dieser Saison aus Teilnehmermangel nicht erneut wie geplant unter neuer Regie aufgelegt wurde, war zumindest der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup regelmässig mit einem Feld von knapp einem Dutzend Teilnehmern im Rahmen des DTM-Serienpaketes vertreten. 23 Piloten hatten im Lauf des Jahres als sporadische Starter oder permanente Teilnehmer den dritten Markenpokal von Audi neben dem asiatischen Audi R8 LMS Cup und dem nun eingestellten TT-Cup bestritten. Für 2019 ist eine Fortsetzung des Cups geplant, zu dem auf der Essen Motorshow weitere Informationen bereit gehalten werden sollen.

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