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Supercar Challenge Brands Hatch Rennen 2

Im dscbrands2aSonntagsrennen der Supercar Challenge in Brands Hatch startete Bas Schouten im BMW M4 von der Pole Position aus in das 60 minütige Rennen welches bei wechselnden Bedingungen statt fand. Zu Rennbeginn war die Strecke noch trocken. Nach dem die Pflichtboxenstopps absolviert waren begann es allerdings zu regnen sodass die Piloten ein zweites mal die Box ansteuern mussten um Regenreifen zu fassen. Diverse Ausrutscher sorgen für mehrere Safty Car und Full Course Yellow Phasen.

Nach dscbrands2b34 Runden siegte der Porsche Pilot Roger Grouwels in einem etwas zerpflückten Rennen mit 2 Sekunden Vorsprung vor den Vortagessiegern Bogaerts/ van Soelen im BMW. Vater und Sohn Ronald und Luuk van Loon schafften mit ihrem BMW als Sieger der Supersport 1 Division den Sprung auf das Gesamtpodium. Den vierten Platz belegten De Borst/De Kleijn im Seat Leon. Edward Grouwels wurde im Porsche fünfter gefolgt von den BMW´s von Sluys/Schouten und Bob Herber. Ollie Taylor siegte mit seinem BMW erneut in der Supersport 2 Klasse. Wie schon am Vortag sahen die beiden Praga R1 von Dick van Elk und Fiona James die Zielflagge nicht. Gleiches Schicksal widerfuhr auch auch Kosta Kanaroglou im Ginetta. Der Porsche von Daniel und Euan McKay konnte nach dem Schaden in Rennen eins leider nicht am zweiten Lauf teilnehmen.

Das nächste Supercar Challenge Rennen findet am 30. September am Nürburgring statt. Am gleichen Wochenende gastiert die GT & Prototype Challenge beim Racing Festival in Spa Francorchamps bevor man dann gemeinsam am 21/22 Oktober das Finale in Assen bestreiten wird.

Blancpain Sprint Finale 2017 am Nürburgring

Am bscnringmrstartkommenden Wochenende entscheidet sich am Nürburgring erstmals der Sprint Cup der Blancpain GT Serie. Das fünfte Meeting ist in diesem Jahr erstmals das Finale der Sprintserie und diese wartet mit einem grossen Feld auf das alte Glanzzeiten der FIA-GT Serie zurück beschwört: 35 Wagen, davon 23 im Pro-Cup, 6 in der Pro-Am-Wertung, 5 im Silver Cup und einer in der AM-Cup-Wertung, werden am Ring erwartet. Fahrzeugseitig starten 8 Audi R8 LMS GT3, 7 Mercedes AMG GT, 6 Ferrari (5 F488 GT3 und ein Ferrari F458 GT3 Italia), 5 Lamborghini Huracan, 4 McLaren 650S GT3, 2 BMW M6-GT3 und 2 Bentley, wrt5hungaroringsowie der Lexus RC-F GT3 der Emil Frey Racing Mannschaft, der sein Renndebüt in der Serie gibt.

In Sachen Titelkampf bietet die Runde am Ring den deutschen Fans ein Finale furioso: nicht weniger als 7 Teams und 13 Piloten kämpfen noch um Titel in der Sprintserie. Die Top 5 in der Pro-Klasse sind dabei nur um 6 Punkte voneinander getrennt.

In der Teamwertung führt das Belgian Audi Club Team WRT mit 83 Zählern vor der hauseigenen Konkurrenzmannschaft Team WRT und dem Grasser Racing Team die beide 70 Punkte zu Buche stehen haben, HTP-Motorsport steht bei 69 Punkten. 34 Punkte (25 im Hauptrennen, 8 im Qualirennen und einer in der Qualifikation) sind noch am Ring zu vergeben.

Seit perera buhkdem Saisonstart liegen die beiden HTP-Motorsport-Mercedes Piloten Maximilian Buhk und Franck Perera in der Führung der Sprintserie, doch ihre 60 erzielten Punkte bieten nach der vorletzten Runde am Hungaroring nur noch ein 3-Punktepolster auf das Grasser Racing Team Duo Christian Engelhart und Mirko Bortolotti (57). Nur einen Punkt dahinter liegen gleich 4 WRT-Piloten: Marcel Fässler , Dries Vanthoor, Robin Frijns und Stuart Leonard haben damit ebenfalls noch intakte Titelchancen. Ebenfalls noch im Rennen sind mit 54 Zählern Markus Winkelhock und Will Stevens. Bei ebenfalls 34 zu vergebenden Punkten liegen somit zwischen Rang 6 und Rang 1 nur 6 Punkte vor dem Final-Wochenende.

Eine weitere Wertung ist ebenfalls noch offen. In der Pro-Am Wertung hofft das deutsche Rinaldi Racing-Duo Daniel Keilwitz und Alexander Mattschull mit 110 Punkten rinaldi ferrari 333beim Heimrennen auf den Titel. Die Chancen stehen gut, denn auf das Kessel Racing Duo Carlo Van Dam und Piti Bhirombhakdi hat man 17 Punkte Vorsprung gut stehen. In der Silver Cup-Wertung hat das HTP-Motorsport-Duo Jules Szymkowiak und Fabian Schiller mit 38 Punkten Vorsprung schon den Titel bei der letzten Runde am Hungaroring klar gemacht.

Die Rennaction beginnt am Ring schon am Freitag mit den ersten freien Trainings ab 11.00Uhr. Das Qualifying-Rennen läuft am Samstag ab 14 Uhr und am Sonntag erfolgt der Start zum Hauptrennen ab 15:30 Uhr. Im Rahmenprogramm am Ring gibt es den GT4-European Series Northern Cup , die Lamborghini Super Tropheo , die Formel Renault NEC und die traditionelle SIM-Racing Expo zu sehen. Im Web können die Rennen via der Website der Blancpain GT Serie live im Stream verfolgt werden.

Wechsel an der Spitze des Audi TT Cups

Mikel ttcup6aAzcona übernahm mit einer fehlerfreien Leistung auf dem Nürburgring die Tabellenspitze im Audi Sport TT Cup. Der 21 Jahre alte Spanier startete zwei Mal von der Pole-Position und gewann beide Läufe. Der bisherige Spitzenreiter Philip Ellis verbuchte samstags seinen ersten Ausfall der Saison und ist nach Rang fünf am Sonntag Tabellenzweiter.

Die Wende hätte für Philip Ellis dramatischer kaum sein können: Innerhalb von nur einem Rennwochenende verwandelte sich sein Vorsprung von 33 Punkten in einen Rückstand von drei Zählern. Zum ersten Mal in dieser Saison gab es einen Wechsel an der Tabellenspitze. Damit bahnt sich bei zwei noch ausstehenden Läufen ein spannendes Duell um den Titel an. ttcup6bMikel Azcona ist mit 5 Siegen in den vergangenen 6 Rennen der neue Gejagte. Auch hinter dem Spitzenduo gab es einen Wechsel in der Tabelle. Rookie Tommaso Mosca aus Italien feierte als Zweiter am Sonntag sein drittes Podiumsergebnis im Audi Sport TT Cup 2017. Damit löst er Milan Dontje auf Platz drei der Meisterschaft ab und hat nun 20 Punkte Vorsprung vor ihm, nachdem der Niederländer am Sonntag einen Ausfall hinnehmen musste.

Bei den weiteren Podiumsplätzen gab es in der Eifel ebenfalls viel Abwechslung. Der 18 Jahre alte Fabian Vettel aus Heppenheim errang mit Platz zwei im Lauf am Samstag seinen ersten Pokal. Der Rookie war als Zweiter in das Regenrennen gestartet und begeisterte das Publikum mit schönen Manövern im Duell mit Tommaso Mosca.Drew Ridge aus Australien kämpfte sich am Samstag von Startplatz 10 auf Rang drei vor und errang damit seinen ersten Pokal im Audi Sport TT Cup . Auch sonntags gab es hinter Gewinner Azcona und seinem Verfolger Mosca einen neuen Dritten: Der 17 Jahre alte Kevin Arnold aus Aichelau errang sich seine erste Trophäe und verbesserte sich damit um drei Positionen auf Platz zwölf der Tabelle.

Bereits in 2 Wochen biegt der Audi Sport TT Cup auf die Zielgerade ein: Die sechste von sieben Rennveranstaltungen geht vom 22. bis zum 24. September auf dem Red Bull Ring über die Bühne.

Preview ADAC GT Masters – Sachsenring

Am diesem Wochenende findet auf dem Sachsenring das vorletzte Rennwochenende (der Link führt direkt zum Rennbericht) der diesjährigen ADAC GT-Masters Saison statt. Nur eine Woche später steht dann in Hockenheim bereits das Saisonfinale an. Im Fokus steht schon bei dieser Runde der Titelkampf: Philipp Eng will versuchen, Jules Gounon die Meisterschaft doch noch wegzunehmen.

„Ich liebe den Sachsenring“, so Gounon. „Er hat viele schnelle Kurven, die unserer VALVOLINE Corvette C7 liegen, und es geht ständig bergauf und bergab. 2016 haben wir dort ein Rennen gewonnen. Ich kann jedoch noch nicht einschätzen, ob wir in diesem Jahr auch so wettbewerbsfähig sind. Zuletzt auf dem Nürburgring hatten wir ein schwieriges Wochenende.“ Gounon teilt sich das Fahrzeug am Wochenende wieder mit dem Niederländer Renger van der Zande.

Der Österreicher Eng, der den einzigen BMW M6-GT3 im Feld pilotiert und bereits vor 6 Wochen auf dem Nürburgring seinen Rückstand zu Gounon verkleinerte, ist optimistisch: „Der Sachsenring liegt unserem Auto. Ich hoffe, wir können das Potenzial nutzen und die Lücke zur Corvette weiter schließen, damit wir in der nächsten Woche in Hockenheim um den Titel kämpfen können.“ Wie schon in Zandvoort und auf dem Nürburgring teilt sich Eng den Schnitzer BMW mit seinem niederländischen BMW Werksfahrerkollegen Nicky Catsburg.

Eine ganze Heerschar GT-Masters-Stammpiloten lassen sich am Sachsenring wegen Terminüberschneidungen mit anderen Meisterschaften entschuldigen. Stefan Mücke, regulärer Partner von Asch, ist an diesem Wochenende wieder für Chip Ganassi Ford in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft in Austin, Texas, unterwegs. Markus Winkelhock, Ezequiel Perez Companc, Christian Engelhart, Mirko Bortolotti, Frank Stippler, Filip Salaquarda, Rolf Ineichen und Daniel Keilwitz , der nach seinem Schienbeinbruch zuletzt für das Frikadelli Racing Team gemeinsam mit Norbert Siedler bei VLN 6 am Nürburgring wieder im Einsatz war, sind alle beim Lauf des Blancpain GT Series Sprint Cup am Nürburgring gemeldet. Die Terminüberschneidung mit der Blancpain Serie zieht Konsequenzen in Bezug auf die Fahrerpaarungen in einigen Teams nach sich. So werden bei BWT Mücke Motorsport die Fahrzeuge mit der #24 und der #25 neu besetzt. Auf dem kfzteile24-Audi R8 werden sich Audi-DTM-Pilot Jamie Green und der Belgier Alessio Picariello, 2013 für Mücke Motorsport Champion in der ADAC Formel Masters, abwechseln.

Jamie Green äußerte sich im Vorfeld: „Ich freue mich auf das Wochenende und auf das Aufeinandertreffen mit meinem DTM-Rivalen Lucas Auer. Es wird jedoch etwas komisch sein, für das gleiche Team zu starten – auch wenn wir weiterhin mit zwei verschiedenen Marken antreten. Natürlich möchte ich schneller sein als er. Ich starte das erste Mal auf dem Sachsenring. Ich habe sehr viel Gutes über die Strecke gehört. Jeder sagt, wie toll sie ist. Ich bin schon gespannt.“

Mike David Ortmann wird auf dem pinken BWT Audi R8 von Filip Salaquarda unterstützt. Die beiden drittplatzierten Audi-Piloten Markus Pommer und Kelvin van der Linde (46 Punkte Rückstand) möchten das Titelrennen, nach dem Aust Premierensieg am Nürburgring, bis zum großen Finale in Hockenheim offen halten. Van der Linde, Champion 2014, hat drei seiner bisher vier GT Masters Siege auf der Rennstrecke bei Hohenstein-Ernstthal erzielt.

Der bestplatzierte Mercedes-AMG-Fahrer Sebastian Asch, gewann im letzten Jahr das Rennen am Samstag. Auf dem Nürburgring holte der Tabellenfünfte zusammen mit Lucas Auer wie bereits gesagt, den ersten Saisonsieg für Mercedes. „Ich habe immer gesagt, dass Aufgeben nicht mein Ding ist“, so Asch. „Ich habe 48 Punkte Rückstand. Es gibt noch vier Rennen und damit 100 Punkte zu holen. Und deshalb kämpfe ich, bis ich entweder zum dritten Mal Meister bin, oder es keine Chance mehr gibt. Grundsätzlich sollte unser Mercedes AMG GT am Sachsenring super funktionieren. Alle Vorzeichen passen also, wir müssen es jetzt nur noch umsetzen.“

Darüber hinaus haben auch Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller (KÜS Team75 Bernhard Porsche #17) sowie die Vorjahreschampions Connor De Phillippi und Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport Audi #1) noch mathematische Titelchancen. Mit mindestens 55 Punkten Rückstand können sie nur von Fehlern der Konkurrenten profitieren.

Bei den bisherigen Rennen der ADAC GT-Masters Saison 2017 gab es bereits 19 verschiedene Sieger von insgesamt acht Teams. Na, wenn das keine natürliche Spannung ist. Da könnte sich die ein oder andere deutsche Rennserie eine gehörige Scheibe abschneiden!

Ganz aktuell vermeldete das Mercedes-AMG Team Zakspeed in einer Pressemitteilung am Dienstag noch einen Wechsel in der Fahrerbesetzung des Autos mit der #20. Der Niederländer Yelmer Buurman wird den Dänen Nicolai Sylvest bei den restlichen Rennen dieser Saison unterstützen. Das Team begründet den Schritt "mit Blick auf das neue Motorsportjahr 2018."
Ebenfalls am Dienstag hieß es in einer Pressemitteilung des GRT Grasser Racing Teams, "dass wir an diesem Wochenende auf das ADAC GT Masters am Sachsenring verzichten müssen. Aber bei solchen Termin-Überschneidungen muss man einfach Prioritäten setzten – und da geht der Titelkampf in der Blancpain Serie einfach vor." Das Team war am vergangenen Sonntag noch mit Rolf Ineichen und dem Franzosen Tom Dillmann bei den offiziellen Testfahrten am Sachenring angetreten. Aber dann fiel die Entscheidung von Ineichen doch zugunsten der Blancpain Serie, weil dort auch Gaststarter punkteberechtigt sind und er das Team im Kampf um die Meisterschaft unterstützen möchte.

Mittwochmittag dann die letzte Änderung. BWT Mücke Motorsport gibt bekannt, dass Lucas Auer durch seinen DTM-Kollegen Edoardo Mortara ersetzt wird. Auer ist derzeit ein höchst gefragter Mann und hatte Zweifel daran geäußert, sich angemessen auf den ihm unbekannten Sachsenring vorbereiten zu können, um seinen Partner Sebastian Asch im Kampf um dessen dritten GT Masters Titel effektiv zu unterstützen. Respekt, eine sehr professionelle Entscheidung. Das Team trägt diese Entscheidung übrigens voll und ganz mit. Beim letzten VLN Lauf (VLN 6) war man mit Mortaras Leistung an der Seite von Christian Hohenadel beim Mücke-Debüt auf der Nordschleife überaus zufrieden.

Allerletzte Änderung im Fahrerkader dann am Donnerstagabend. Markus Pommer ist kurzfristig erkrankt und wird von Kelvin van der Lindes Bruder Sheldon ersetzt, der damit ein anstrengendes Wochenende mit dem Paralleleinsatz bei der TCR Germany hat.

Und zum Schluß, die aktuelle BoP für die Rennen am Sachsenring (Bulletin Nr. 08/2017 vom 06.09.2017; DMSB-Reg.-Nr.: 907 / 17) enthält gegenüber dem letzten Event am Nürburgring keine Änderungen.

Keyfacts, Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal, Deutschland, Saisonläufe 11 und 12 von 14

Streckenlänge: 3.671 Meter
Layout: 14 Kurven (vier Rechts-, zehn Linkskurven), gegen den Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2016, Rennen 1: Sebastian Asch/Luca Ludwig (AMG Team Zakspeed, Mercedes-AMG GT3)
Sieger 2016, Rennen 2: Jules Gounon/Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R)
ADAC GT Masters auf dem Sachsenring im TV: Beide Rennen werden live bei SPORT1 übertragen (Samstag und Sonntag jeweils ab 13.00 Uhr). Online sind die Rennen im Livestream unter sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Das ist der BMW M8 GTE

BMW m8gtesidehat den BMW M8 GTE anlässlich der IAA in Frankfurt offiziell vorgestellt. Mit dem neuen Top-GT-Rennsportmodell will die Münchner Marke im kommenden Jahr in die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft einsteigen und nach Le Mans zurück kehren. Dort hatte man zuletzt bei den 24h an der Sarthe 2011 mit dem M3 GT2 2011 das Rennen bestritten, wobei damals ein dritter Platz hinter Corvette und Ferrari erzielt wurde.

Der m8gteprofileneue M8 GTE wird von einem 4,0 Liter Twin-Turbo V8-Motor mit über 500 PS befeuert. Der Fokus der Entwicklungsarbeit liegt auf größtmöglicher Effizienz und maximaler Ausdauer. Die Kraftübertragung erfolgt beim BMW M8 GTE über ein sequenzielles Sechs-Gang-Rennsport-Getriebe. Durch den umfangreichen Einsatz ultraleichter CFK-Komponenten wiegt der neue GT-Sportwagen bei einer Länge von 4.980 mm und einer Breite von 2.046 mm lediglich ca. 1.220 Kilogramm. Die mit neuartiger CFD-Software berechnete Aerodynamik wurde im Windkanal verifiziert und soll für eine optimale Aerobalance speziell in Le Mans sorgen.

In m8gtefrontder FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und an der Sarthe soll das aus der DTM stammende BMW Team MTEK den Einsatz übernehmen. Der Einsatzpartner in der IMSA ist noch nicht offiziell bekannt. Hier setzt der langjährige Partner Rahal-Letterman Racing derzeit noch den M6 GTLM in der Weather Tech-USCC-Serie ein. In der Klasse wird man sich in den beiden Meisterschaften ab 2018 mit der Konkurrenz von Porsche, Ferrari, Aston-Martin, Ford und Corvette messen. Neben BMW werden auch weitere Marken als Neueinsteiger in die GTE gehandelt, so sollen auch Lamborghini und McLaren an entsprechenden Projekten arbeiten.

Supercar Challenge Brands Hatch Rennen 1

Wie üblich gastierte die Supercar Challenge auch in diesem Jahr in England. Am Wochenende fand auf der in der Grafschaft Kent gelegenen Rennstrecke von Brands Hatch das sechste Rennwochenende der Saison statt. 23 Fahrzeuge, darunter 3 britische Gaststarter, nahmen die beiden Rennen auf dem 3,9 Kilometer langen Grand Prix Kurs unter die Räder.

Im dscbrands1verregneten Samstagsrennen gingen Daniel & Euan McKay im Porsche von der Pole Position aus ins Rennen welches für sie leider nach 10 Runden frühzeitig endete. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden Praga von Dick van Elk und Fiona James schon nicht mehr im Rennen. Die Engländerin war bei schwierigen Streckenverhältnissen ins Kiesbett gerutscht und löste damit eine Safty Car Phase aus. Diese Bedingungen nutzen die beiden JR Motorsport BMW Besatzungen am Besten aus. Koen Bogaerts und Pieter von Soelen siegten nach 31 Runden knapp vor den Teamkollegen Ward Sluys und Bas Shouten. Der Porsche Pilot Roger Grouwels komplettierte als dritter das Podest. Jos Jansen überquerte im Porsche als vierter die Ziellinie bekam aber wegen überholen unter gelber Flagge eine 30 Sekunden Zeitstrafe was ihn bis auf Platz neun zurück warf. Den vierten Platz erbte Ruud Olij der mit seinem BMW die Supersport 1 Division gewann. Den Sieg in der Supersport 2 sicherte sich mit Ollie Taylor ebenfalls ein BMW Pilot.

Punktestand GT-Masters vor der Finalwoche

Am kommenden Wochenende findet auf dem Sachsenring das vorletzte Rennwochenende der diesjährigen ADAC GT-Masters Saison statt. Nur eine Woche später steht dann in Hockenheim bereits das Saisonfinale an. Bevor wir morgen an dieser Stelle einen ausführlichen Preview auf die Runde in Hohenstein-Ernstthal präsentieren, werfen wir heute einen Blick auf die Meisterschaftsstände des GT-Masters.

In der Meisterschaft konnte Jules Gounon mit der VALVOLINE Corvette seine Führung bei der letzten Runde am Nürburgring mit 127 Punkten verteidigen, auch wenn sich sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten um insgesamt 6 Punkte verringerte. philipp engMit 89 Punkten folgt Philipp Eng im Schnitzer BMW M6-GT3. Gounons regulärer Teamkollege Daniel Keilwitz ist mit 80 Punkten Vierter, hinter den beiden Aust Motorsport Piloten Kelvin van der Linde und Markus Pommer (jeweils 81 Punkte), die ihrem Team in der Eifel endlich den lange ersehnten und hochverdienten ersten GT Masters Sieg geschenkt hatten. Der Fünfte Sebastian Asch (79 Punkte) und DTM-Pilot Lucas Auer errangen den ersten Saisonsieg für den Mercedes AMG GT und den ersten im ADAC GT-Masters für ihr Team BWT Mücke Motorsport. Am Sachsenring wird der augenblicklich Zweitplatzierte der DTM erneut an der Seite von Asch um Meisterschaftspunkte kämpfen. Stefan Mücke, regulärer Partner von Asch und Sohn von Teamchef Peter Mücke, ist an diesem Wochenende wieder für Chip Ganassi Ford in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft in Austin, Texas, unterwegs.

Gounon hat am Wochenende seinen ersten Matchball. Wenn er nach dem Rennen am Sonntagnachmittag mehr als 50 Punkte Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger hat, ist er der neue Champion 2017! Allerdings spricht die Statistik gegen eine Titelentscheidung am Sachsenring: Im ADAC GT-Masters fiel die Entscheidung bisher stets am Finalwochenende, in den vergangenen Jahren sogar erst im Finalrennen.

In der Teamwertung führt Callaway Competition mit 136 Punkten 37 Zähler vor den punktegleich auf Rang 2 liegenden Mannschaften von Aust Motorsport und BWT Mücke Motorsport (je 99). Je 94 Punkte haben Land Motorsport und das BMW Team Schnitzer zu Buche stehen. 90 stehen für die Grasser Racing Team-Truppe in der Wertung. Mathematische Chancen verbleiben für die Teams KÜS Team 75 Bernhard und HTP-Motorsport (je 83), Zakspeed (77) Herberth Motorsport (63) und HB Racing (39).

In der in diesem Jahr nur mit 4 Piloten besetzten Trophy-Wertung führt MRS GT-Racing Nissan GT-R Nismo GT3-Pilot Remo Lips mit 243,25 Zählern vor Grasser Racing-Lamborghini-Pilot Rolf Ineichen und Sven Barth auf der RWT-Racing-Corvette. Die Junior-Wertung führt Jules Gounon (168 Punkte) vor Luca Stolz (140) und Jeffrey Schmidt (116) an.

Ein halbes Dutzend Siege für Olsen

Konrad Motorsport-Pilot pcc10aDennis Olsen baut seine Führung in der Meisterschaft des Porsche Carrera Cup Deutschland aus. Beim zehnten Lauf auf dem Nürburgring gewann der Norweger am Sonntag sein sechstes Rennen der Saison. Hinter Olsens 485 PS starkem Porsche belegte der Brite Nick Yelloly vom Team Deutsche Post by Project 1 Rang zwei. Der Österreicher Christopher Zöchling erreichte auf dem Nürburgring als Dritter das Ziel. „Es war wichtig, vor Nick Yelloly ins Ziel zu kommen. Dadurch konnte ich meinen Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen. Das Duell zwischen uns beiden war intensiv, aber wir sind sehr fair miteinander umgegangen“, sagte Olsen nach dem Rennen.

Als Schnellster im Qualifying sicherte sich MRS GT-Racing-Pilot Zöchling die Pole-Position. Doch Yelloly setzte sich durch einen Raketenstart noch auf der Start-Ziel-Geraden vor den 29-Jährigen. Olsen begann das Rennen von Position vier und konnte sich im ersten Umlauf ebenfalls verbessern. Der 21-Jährige überholte den von Platz drei gestarteten Black Falcon-Porsche von Christian Engelhart sowie Zöchling. Im weiteren Verlauf des Rennens boten Yelloly, Olsen und Zöchling den Zuschauern einen spannenden Kampf um die Führung. In der sechsten Runde konnte Olsen an Yelloly vorbeiziehen, doch während dieses Manövers überholte Zöchling seine beiden Kontrahenten und übernahm die Führung. Nur eine Runde später verbremste sich der MRS-Pilot. Olsen und Yelloly ließen Zöchling hinter sich und verteidigten ihre Positionen bis zum Rennende nach 23 Runden. Hinter dem Fahrer aus dem norwegischen Våler und dem 26-jährigen Yelloly beendete Zöchling den Lauf als Dritter.

pcc10bDen vierten Rang auf dem 3,629 Kilometer langen Kurs in der Eifel sicherte sich der Deutsche Michael Ammermüller im raceunion Huber Racing-Porsche. Als bester Rookie überquerte Larry Ten Voorde (Team Deutsche Post by Project 1) aus den Niederlanden die Ziellinie auf Position fünf. Die größte Aufholjagd im Feld von 25 Fahrern gelang Porsche-Junior Thomas Preining. Der österreichische Teamkollege von Olsen startete das Rennen als Achtzehnter und erreichte nach vielen Überholmanövern den sechsten Platz.

Wolfgang Triller (D/Huber Racing by TriSpa) beendete das Rennen als bester Fahrer in der Amateur-Wertung. Sein Teamkollege aus den Niederlanden Wolf Nathan wurde Zweiter des B-Klassements. Jörn Schmidt-Staade (D/Cito Pretiosa) sah als Dritter die Zielflagge. Prominenter Gaststarter beim Rennen auf dem Nürburgring war der deutsche Schauspieler Richy Müller. Der Tatort-Kommissar und begeisterte Porsche-Fahrer beendete den Lauf auf der achten Position in der Amateur-Wertung.

Durch seinen Sieg im 10.Lauf konnte Olsen seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen. Der 21-Jährige führt mit sechs Siegen und 206 Punkten. Hinter Olsen liegt Yelloly mit 175 Zählern. Zöchling konnte als Dritter 134 Punkte sammeln. Die Rookie-Wertung wird von Ten Voorde angeführt, der auf 201 Zähler kommt. Triller ist mit 126 Punkten bester Fahrer der Amateur-Wertung. Team Deusche Post by Project 1 liegt in der Teamwertung mit 292 Zählern an der Spitze.

Die Champions der 24h Serie 2017

Das Saisonfinale der Creventic 24 Stunden-Serie in Portimao ist zwar schon 2 Woche her – bislang aber fehlte uns die Zeit um auf die Endwertungen der Punktestände in den verschiedenen Klassen einzugehen – dies sei hiermit nachgeholt.

hofor24hchampions2017In der A6-Klasse der GT3-Fahrzeuge verteidigte Hofor Racing mit dem Mercedes AMG GT den Titel aus dem Vorjahr. Nach Abzug der 2 Streichresultate verblieb die Schweizer Mannschaft mit dem Pilotenquintett Chantal Kroll, Christian Frankenhout, Kenneth Heyer , Roland Eggimann und Michael Kroll mit 120 Punkten an der Spitze der Punktewertung. Damit schlug man die Scuderia Praha-Ferrari Mannschaft die mit 105 Zählern immerhin Rang 2 vor dem Car-Collection Audi mit der #34 belegte. Mit dem Titelgewinn holte sich die nun 2-fache Fahrermeisterin der Serie, Chantal Kroll (2.v.l. vor dem Auto); den Fahrertitel nach 2015 zum 2.Male vom letztjährigen Team Altran-Duo Stephane Ventaja und Guillaume Roman zurück.

In der SPX-Klasse setzte sich das Siegerteam aus Dubai - die GDL Racing Middle East Lamborghini-Mannschaft trotz nur 2 wertbarer Resultate (Dubai und Mugello) gegen den Leipert Motorsport Lamborghini durch. Mit Vic Rice gab es nur einen Piloten auf diesem Auto der beide Läufe absolvierte und somit Klassenmeister wurde. Der in der Klasse gewertete französische Vortex V8 absolvierte zwar 5 Rennen, fiel aber bei 3 Läufen aus.

Die prosport porsche 85991-Porsche-Cup-Klasse ging an die deutsche Pro Sport Performance-Mannschaftmit dem amerikanischen Pilotentrio Charles Putman, Joe Forster und Charles Espenlaub die mit 118 Punkten am Ende klar vor dem MSG Motorsport Porsche mit 69 Zählern landeten. Nur diese beiden Mannschaften absolvierten mehr als 3 Rennen. Mit 118 Zählern klassierte sich die Porsche Mannschaft auch in der Wertung der GT-Teams mit nur 2 Punkten Rückstand auf dem 2.Platz hinter den Wertungssiegern von Hofor Racing und noch vor der Scuderia Praha-Truppe.

Klassensieger in der SP2-Klasse wurde der belgische VDS Racing Adventures MARC Focus, der als einziges Fahrzeug in der Klasse alle Rennen der Serie absolvierte und mit 98 Zählern vor den Porsches von B2F competition (84) und IDEC Sport Racing (81) landete. VDS-Pilot Raphael van der Straten war als einziger Pilot auf dem Meisterfahrzeug bei allen Rennen an Bord und holte sich somit den Fahrertitel in der Klasse

In optimum ginettader SP3/GT4-Klasse setzte sich die britische Optimum Motorsport Mannschaft mit ihrem Ginetta G55 GT4 durch. Die Briten waren die einzige Mannschaft die alle Rennen absolvierte und setzten sich demzufolge mit 89 Punkten gegen die JR Motorsport-BMW-Mannschaft (51 Zähler) und den Track-Club Lotus (42) durch. Einziger Pilot auf dem Ginetta der alle Läufe absolviert und somit neuer Klassenmeister der Saison wurde Dan O´Brien.

TAPE FOR RACE neuer Partner von GT-Eins im GT Masters

Mit dem ADAC-GT-Masters Event auf dem Sachsenring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) startet eine weitere neue Kooperation von GT-Eins in der Berichterstattung über das ADAC GT Masters.

TapeForRace 800x80Scharnau HB Racing

Der neue Partner heißt Gustav Scharnau GmbH, der das Produkt TAPE FOR RACE vertreibt.

Das Bindfadenhaus en gros Gustav SCHARNAU ist Zulieferer der Industrie mit individuell gefertigten Teilen aus selbstklebenden Materialien.
Wir werden sowohl TAPE FOR RACE als auch die Gustav Scharnau GmbH in Kürze näher vorstellen.