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APR-Rebellion fixiert ELMS-Crew

Das Rebellion Racing-Team wird in dieser Saison auch in der Europäischen Le Mans Serie engagiert sein. In Zusammenarbeit mit der portugiesischen Algarve Pro Mannschaft setzt man unter der Nennung von APR-Rebellion Racing einen Oreca 07 LMP2 in der europäischen ACO Serie ein. Nun hat man die Besatzung für den LMP2 fixiert. Der US-Amerikaner Gustavo Menezes - 2016 gemeinsam mit Nicolas Lapierre und Stephane Richelmi LMP2-Meister mit Alpine in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft - wird zusammen mit Harrison Newey und Ryan Cullen den LMP2 in der ELMS pilotieren. Menezes ersetzt Thomas Laurent der ursprünglich als Stammpilot auf dem Oreca vorgesehen war, sich aber nun lieber auf das LMP1-Programm mit Rebellion Racing in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft konzentrieren will.

Rowe-BMW gewinnt VLN2

Beim 2.VLN-Lauf, dem 43.DMV 4h-Rennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat es am Wochenende einen BMW-Sieg gegeben. Mit 8,7s Vorsprung gewann das ROWE Racing BMW M6-GT3-Duo Jesse Krohn und Connor de Phillippi nach 27 absolvierten Runden das Rennen. Den zweiten Platz holt sich das Black Falcon Mercedes AMG GT3-Quartett Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller. Die Mercedes-Piloten konnten den zweiten Platz mit knapp 5s vor dem Falken-Porsche von Klaus Bachler und Martin Ragginger sichern, der nach VLN1 erneut auf auf das Podium gelangen konnte.

P4 ging dahinter an die Land Motorsport Audi-Mannschaft. Manthey Racing holte sich mit der #912 nach anfänglich starker Vorstellung mit etlichen Führungskilometern des Trios Pilet/Markowiecki/Tandy nur den fünften Platz. P6 ging mit lediglich 44s Rückstand auf die Führenden an das Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3-Duo Nico Müller und Frank Stippler. Die Top 10 komplettieren der #48 HTP-Motorsport-Mann-Filter-Mercedes, der #15 Black Falcon Mercedes AMG GT, der #47 Mann-Filter- Mercedes AMG GT und der Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 #35.

An der Spitze wurde das Rennen lange Zeit von einem Führungstrio bestehend aus den beiden Manthey-Porsches und dem #15 Black Falcon Mercedes bestimmt. Etwa 80 Minuten vor dem Rennende rutschte der zu diesem Zeitpunkt führende „Grello“-Porsche des Trios Dumas/Vanthoor/Bamber in die Leitplanken und beschädigte die Aufhängung des Frontsplitters. Das Team um Nicki Raeder zog in der Folge den von der Pole gestarteten Wagen aus Sicherheitsgründen zurück. Der zweite Manthey-Porsche kam im Zuge einige Gelb- und Code60-Zonen im Verlauf der letzten Boxenstopphase unter die Räder, wodurch die eigentlich dahinter befindlichen Teams Oberwasser bekamen. So fand sich eine halbe Stunde vor dem Rennende der Rowe-BMW von Krohn/de Phillippi in der Führung wieder, der noch bei VLN1 nach einem Reifenplatzer vorzeitig ausgefallen war.

Das Pech im Team fiel dieses mal auf das Schwesterfahrzeug, das nach 19 Runden mit einem Defekt am Antriebsstrang in der Box abgestellt werden musste. Weitere Ausfälle aus der Gruppe der Top-Autos betrafen den Falken-BMW, den #31 Frikadelli-Porsche und den Landgraf Motorsport Mercedes AMG GT. Der dritte Black Falcon Mercedes wurde schon nach einem Unfall im Qualifying zurück gezogen.

Weitere Details zum  Rennen können im wie immer ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten nachgeschlagen werden.

Racing Engineering Piloten fixiert

Das Racing Engineering 2018 ELMS Driversspanische LMP2 Team Racing-Engineering hat die 3 Piloten für das Engagement in der Europäischen Le Mans Serie bekannt gegeben. Das Team von Alfonso de Orléans-Borbón wird das französische Trio Paul Petit, Norman Nato und Oliver Pla (v.l.n.r) auf dem Oreca 07 der bisher in der Formelszene engagierten Mannschaft zum Einsatz bringen.

Ford-Werkspilot Olivier Pla, letztes Jahr noch auf dem IDEC-Sport Ligier JS P2 LMP2 in der Serie engagiert, erledigt die Einsätze für die ELMS Mannschaft quasi als Nebenjob. Paul Petit ist der reglementstechnisch vorgeschriebene Privatpilot. Der F2-Pilot Norman Nato kommt aus der Formelszene und startete bereits 2016 in der F2 für die spanische Equipe .

Phoenix-Audi siegt beim GT4-ES-Auftakt in Zolder

Start Zolder 2018Mit einem dominanten Start-Ziel-Sieg von Nicolaj Möller-Madsen und Milan Dontje im Phoenix-Racing Audi R8 endete am gestrigen Samstag das mit Spannung erwarteten ersten Aufeinandertreffen der drei deutschen Premium-Hersteller Audi, Mercedes und BMW mit den etablierten Mannschaften und Fabrikaten in der GT4 European Series.

Das von der Pole-Position gestartete niederländisch-dänische Duo geriet dabei über fast die gesamten 60-minütige Renndistanz kaum unter Druck durch die Verfolger und nur einem späten Einsatz des Safetycars, welches erst zehn Minuten vor Rennende wieder in die Boxengasse abbog, war es zu verdanken, dass der Vorsprung der beiden Phoenix-Piloten am Ende des Rennens lediglich knapp drei Sekunden betrug.

Deutlich spannender war hingegen der Kampf um die weiteren Podestplätze, bei dem vor allem der von Position vier gestartete McLaren von Finlay Hutchinson und Ricardo van der Ende für Unterhaltung sorgte: Die beiden Equipe Verschuur-Piloten verdienten sie sich ihren zweiten Platz mit einer Reihe von sehenswerten Überholmanövern, nachdem sowohl am Start als auch beim Boxenstopp einige Positionen verloren gegangen waren. Auf Platz drei kamen schließlich Stuart Middleton und Will Tregurtha in der Ginetta des britischen HHC-Teams ins Ziel. Der Sieg in der Pro/Am-Wertung ging auf Gesamtrang 8 an die Deutschen Phillip Bethke und Marc Basseng auf einem von Schwede Motorsport eingesetzten Porsche Cayman; beste Amateurfahrerpaarung waren  Nicolas Vandierendonck und Johan Vannerum, die an diesem Wochenende mit ihrem Selleslagh Racing Mercedes AMG GT4 einen Doppelstart absolvieren und auch in der Belcar Langstreckenmeisterschaft antreten.

Das zweite Rennen der GT4 European Series folgt am heutigen Sonntag um 10:55 Uhr und kann auf der Serienwebseite im Stream verfolgt werden.

 

BMW stellt GTE-Design vor

BMW bmwm8design bhat im Vorfeld des gestern begonnenen Prolog-Testtags die Lackierung der beiden M8 GTE vorgestellt. Das BMW-Einsatzteam MTEK plant im Rahmen des offiziellen FIA Langstrecken Weltmeisterschaft-Testtags auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet einen 30h-Test mit den beiden neuen BMW M8d GTE.

Insgesamt werden bmwm8design a7 BMW Werkspiloten in Le Castellet vor Ort die beiden BMW M8 GTE mit den Startnummern 81 und 82 pilotieren. Martin Tomczyk, Nick Catsburg, Philipp Eng, António Félix da Costa, Augusto Farfus, Alexander Sims und Tom Blomqvist bilden den Werkskader des Münchner Herstellers in der Langstrecken-WM. Blomqvist ist der offizielle Vertreter von Farfus, wann immer der Brasilianer aufgrund seiner DTM-Verpflichtungen nicht in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft antreten kann. Als Partner und Sponsoren des Engagements hat BMW Shell, Akrapovič, CATL, H&R, BMW M Performance Parts, Osram, Panasonic, Michelin, Puma, Oakley und DJI verpflichten können.

91 Starter beim Qualirennen für die 24h

Beim ADAC Qualifikationsrennen für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring vom 14. bis 15. April können sich die Fans auf einen spannenden Auftakt freuen. Ein Feld von 91 Teams hat sich für den Prolog zur 46.ten Ausgabe des deutschen Langstreckenklassikers angemeldet. Neben der vorzeitigen Direktqualifikation für das Einzelzeitfahren um die Pole Position beim Langstreckenklassiker geht es auch um den Erwerb von Startzulassungen für Fahrer und Technik, zudem sind die Abläufe nicht nur beim sechsstündigen Qualifikationsrennen ganz darauf eingerichtet, ein „24h-Rennen im Miniaturformat“ zu bieten.

In der Top-Klasse stehen 22 GT3-Wagen in der SP9-Klasse am Start. 7 Porsche 991 GT3 R (3*Manthey, 2* Frikadelli Racing Team, GetSpeed Performance und Falken Motorsports), 3 Audi R8 LMS GT3 von Car-Collection , Land Motorsport und dem Audi Sport Team WRT (Phoenix startet zudem in der SPX-Klasse), 4 Mercedes AMG GT von Black Falcon und HTP-Motorsport, 6 BMW (5 BMW M6-GT3 und ein BMW Z4 GT3 ) von Walkenhorst Motorsport (3 Autos), ROWE Racing (2 Wagen) und Falken Motorsports. Sowie ein Wochenspiegel Team Monschau-Ferrari, der Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 und ein Aston Martin Vantage GT3 von Aston Martin Racing, der mit Nicki Thiim Darren Turner, Marco Soerensen und Maxime Martin besetzt ist, streiten gemeinsam mit den SPX-Wagen von mcc-chip-dkr (Renault RS 01) und Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 um die Top-Plätze fahren.

Ab dem Qualifying am Samstagabend (18:45 – 21:15 Uhr) geht es nicht nur um die Ehre, sondern auch um ganz konkrete Wettbewerbsvorteile beim 24h-Rennen. Schließlich erhalten die zehn Trainingsschnellsten eine direkte Fahrkarte für das Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen – also für das Einzelzeitfahren um die Pole Position. Daneben erhalten auch die ersten 4 Teams aus dem VLN-Qualifying von VLN1 und VLN2 eine Startberechtigung für das Top-30. Und im sechsstündigen Rennen am Sonntag (Start 12:00 Uhr) stehen dann weitere vier Startberechtigungen zur Disposition: ein starker Anreiz für die Teams. Daneben üben Fahrer, Mechaniker und Ingenieure aber auch die Abläufe beim Nordschleifenklassiker im Mai.

Deutscher Live-Stream für die GT4-ES 2018

Dievilleneuvechicane zolder GT4-European Series kann in dieser Saison von den deutschen Fans noch intensiver verfolgt werden. Angesichts der starken deutschen Beteiligung (8 Teams mit 20 von insgesamt 47 gemeldeten Autos) hat die SRO reagiert und wird beim Saisonstart in Zolder an diesem Wochenende neben dem englischsprachigen Youtube-Stream ab sofort auch einen deutsch kommentierten Livestream auf dem drabiniokYoutubekanal der Serie anbieten.

Der Stream vom Qualifying morgen um 10.20 Uhr wird unter diesem Link angeboten. Das erste Rennen am Samstag um 16.45 Uhr kann hier verfolgt werden und Rennen 2 wird am Sonntag um 10.55 unter diesem Link live übertragen. Als Kommentator konnte Wolfgang Drabiniok gewonnen werden, der den hiesigen Fans aus der Vergangenheit als Streckensprecher der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring sowie als Moderator des RN-Vision TV Motorsport Talks bekannt sein dürfte.

Daneben dürfen sich die Fans auch erstmals auf Onboard-Aufnahmen bei der GT4-European Series freuen. Erstes Kameraauto ist morgen beim Saisonauftakt der giftgrüne Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4 von John-Louis Jasper und Jörg Viebahn.

Interlagos vor Rückkehr in den WEC-Kalender

Die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft plant für die Saison 2019-20 die Rückkehr auf die brasilianische Strecke von Interlagos. Der bereits von 2012 bis 2014 von der Langstrecken WM benutzte Kurs bei Sao Paulo kehrt damit nach der aktuell anstehenden Supersaison in den Kalender zurück. Wie im Zusammenhang mit der IMSA NAEC-Runde in Sebring bekannt wurde, hat der ACO ein mehrjähriges Arrangement mit der südamerikanischen F1-Strecke vereinbart.

Bei den Teilnehmern und Berichterstattern der Serie wird diese Nachricht eher verhaltene Begeisterung auslösen. Der Nürburgring hatte 2015 Sao Paolo als Veranstaltungsort abgelöst und seitdem mit 3 dank der deutschen Hersteller gut besuchten Veranstaltungen (am Renntag jeweils 15-20.000 Zuschauer) die Serienbetreiber und Teilnehmer überzeugen können. Ob die noch bezüglich der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft in der Deckung befindlichen brasilianischen Hersteller und Teams die selbe Mobilisierung der heimischen Fans zustande bringen, darf bezweifelt werden. Die Hoffnungen des ACO beruhen da eher auf die brasilianischen Piloten Bruno Senna und Luis Fellipe Derani um die Tribünen halbwegs voll zu bekommen.

Ein anderer Fakt der als Begleiterscheinung am Nürburgring überhaupt nicht in Erscheinung tritt ist die Sicherheitslage an der Strecke. Interlagos liegt in einem dicht besiedelten Stadtteil der gelinde gesagt als Problemviertel tituliert werden könnte. Regelmässige nächtliche Schießereien und bewaffnete Überfälle machen die Befolgung strikter Sicherheitsmaßnahmen für Teammitglieder und Medienberichterstatter im Umfeld der Strecke erforderlich. Das die letzte Vorstellung der WEC auf dem Autodromo Jose Carlos Pace aufgrund von finanziellen Unregelmässigkeiten des damaligen privaten Veranstalters (Emerson Fittipaldi) jede Menge offener Rechnungen hinterliess, ist angesichts dessen eher eine bedauerliche Randnotiz, der man nun mit der Wahl eines neuen Promotors und der Unterstützung durch den brasilianischen Motorsportverband entgegnen will.

Ferraris Le Mans Besatzungen 2018

Ferrari hat die Besatzungen für die 3 Werkswagen bekannt gegeben die man bei der diesjährigen 86.Ausgabe des 24 Stunden Rennen von Le Mans zum Einsatz bringen will. Auf dem auch in der Supersaison der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft zum Einsatz kommenden #51-Ferrari wird Daniel Serra an der Seite der amtierenden GTE-Weltmeister James Calado und Alessandro Pier Guidi zum Einsatz kommen. Der Brasilianer zeichnete just für die beiden Polepositions des Spirit of Race GTD-Ferraris bei den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden Rennen von Sebring verantwortlich. Auf dem Schwesterfahrzeug mit der #71 werden die Stammpiloten Davide Rigon und Sam Bird wie im Vorjahr von Miguel Molina unterstützt.

Der zusätzlich eingesetzte dritte Ferrari mit der #52 wird mit dem zweifachen Le Mans Klassensieger Toni Vilander, Antonio Giovinazzi und dem Brasilianer Luis Felipe Derani bemannt. Der italienische Hersteller hatte im Vorfeld angekündigt das Kontingent der von AF Corse eingesetzten Ferrari F488GTE angesichts der 4-Wagen Einsätze von Ford und Porsche an der Sarthe auf 3 Autos aufzustocken.

Borusian Otomotiv BMW M4 GT4

Mit borusian otomotive m4 gt4der türkischen Borusian Otomotive Motorsport-Mannschaft startet erstmals ein Team vom Bospurus in einer Meisterschaft der SRO. Die bereits 2008 gegründete Mannschaft, die sich in den letzten Jahren in der FIA-WTCC, der ETCC und der 24 Stunden-Serie engagierte will einen BMW M4-GT4 für die beiden türkischen Junioren Ali Tukkan und Yagiz Gedik ab dem kommenden Wochenende in der GT4-European Series an den Start bringen. Allerdings gibt es noch keine Informationen in welcher Wertung das Duo an den Start gehen wird.

Borusian Otomotive Motorsport trat unter anderem bei den letzten 6h von Vallelunga an, wo man mit einem BMW Z4 GT3 auf das Podium der GT3-Klasse gelangen konnte.

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