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Eibach neuer Partner des ADAC GT Masters

Der Federungs- und Fahrwerksspezialist Eibach wird sich in der bevorstehenden Saison 2017 als Partner im ADAC GT Masters engagieren. Die mit dem ADAC vereinbarte Partnerschaft umfasst ebenfalls die ADAC Formel 4 sowie die ADAC TCR Germany. Eibach rev

Eibach ist absolut kein Neuling im Motorsport. Das Unternehmen mit Sitz in Finnentrop im Sauerland war bzw. ist sowohl in der Formel 1, in der WRC sowie im Sportwagenbereich und in der DTM vertreten. Seit 2015 ist Eibach bereits Serienpartner der ADAC Formel 4 sowie der ADAC Rallye Deutschland. In der ADAC Formel 4 rüstet Eibach alle Teams mit Federn aus. Im ADAC GT Masters wird das Eibach-Logo auf den Overalls der Fahrer und auf den Interviewrückwänden zu sehen sein. "Wir sind stolz, mit dem ADAC GT Masters eine weitere renommierte Rennserie als Partner zu begleiten. Der Motorsport ist der Maßstab für unsere eigenen Ansprüche, denn wir entwickeln Produkte, die auch den extremen Anforderungen auf der Rennstrecke gerecht werden", sagt Stephan Stöcker, Manager Motorsport bei Eibach.

„Wir freuen uns sehr, dass Eibach sein Engagement von der ADAC Formel 4 nun auf das ADAC GT Masters und die ADAC TCR Germany ausweitet. Dass Eibach jetzt alle drei ADAC Serien unterstützt, ist ein starkes Bekenntnis zu unserer Veranstaltungsplattform ADAC GT Masters“, sagt Thomas Voss, ADAC Leiter Motorsport und Klassik.

VdeV Endurance GT&Proto Barcelona

Amvdev gtp barcelona vergangenen Wochenende absolvierte auch die VdeV-Serie im katalonischen Barcelona ihren Saisonauftakt. In der Endurance GT/Tourisme/LMP3/PFV-Serie starteten am Samstag 21 Mannschaften – 9 LMP3, 4 PFV und 8 GT – in die neue Saison.

Den Gesamtsieg im Rennen trug nach 124 Runden der Simpson Motorsport Ginetta G57 der Piloten Sennan Fielding, Charlie Robertson und Colin White in der PFV-Klasse davon. Die Mannschaft konnte sich nach 4 Stunden Renndistanz und 124 absolvierten Runden nach einem Ausritt und runden langem Rückstand zu Rennbeginn denkbar knapp gegen den gerade mal 2,7s dahinter plazierten Duqueine Engineering Ligier JS P3 LMP3 der Piloten Duqueine, Droux und Panciatici durchsetzen. Diese hatten wiederum nur 0,447s Vorsprung auf den dahinter plazierten Ligier der N´Race Mannschaft mit dem Trio Fontaine/Decultot/Perroy. Insgesamt lagen in der letzten Runde 5 Autos noch in der Führungsrunde des Gesamtsiegers.

In der GT-Klasse siegte der IMSA-Performance- Porsche 991 GT3 R von Narac/Cornac vor den beiden Ferrari-Teams von Visiom und CMR with vdev iec22 barcelonaSport Garage.

Pech hatte in der LMP3-Klasse die Inter Europol-Mannschaft die in dieser Saison mit den beiden frisch gebackenen deutschen Lamborghini Super Tropheo Middle East Pro Am Champions Hendrik Still und Paul Scheuschner in die VdeV-Serie ausrückt. Sowohl das Auto von Vorjahreschampion Kuba Smiechowski und Still (Foto) als auch das von Scheuschner und seinem französischen Co Xavier Michel fielen auf aussichtsreicher Position liegend zu Rennmitte mit fast simultanen Antriebswellenschäden zurück. Während Still/Smiechowski zumindest noch als achte gewertet wurden, fiel das zweite Auto der Hamelner Mannschaft wegen zu grossem Rückstand auf den Klassensieger aus der Wertung. Die Strassburger Pegasus Racing-Mannschaft hingegen brachte zumindest einen ihrer beiden Ginetta beim Renndebüt mit dem britischen Hersteller als Gesamt-Sechsten ins Ziel.Das zweite Auto fiel mit technischen Problemen zurück.

Das nächste Rennen der Serie steigt am 28-30.April im portugiesischen Portimao.

Details zur neuen VLN-CUP-Klasse für KTM

5 CUP-Klassen für Fahrzeuge von Opel (CUP1), Porsche 911 (CUP2), Porsche Cayman (CUP3), Toyota GT 86 (CUP4) und BMW (CUP5) gibt es bislang in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Ab dem kommenden Juni wird voraussichtlich eine sechste Cup-Klasse hinzukommen. Wie bereits von uns und KTM vermeldet wird eine KTM X-Bow GT4-Klasse als Markenpokal hinzugefügt. Nun wurden weitere Details zu diesem Engagement bekannt:

Ab KTM previewdem dritten VLN-Rennen, dem 59. ADAC ACAS H&R-Cup am 24.06.2017 beginnt der Kampf der Teams um Siege und Punkte für die Gesamtwertung der Challenge, in Zusammenarbeit mit Reifenpartner Michelin werden gleich verschiedene Wertungsklassen im neuen Markenpokal ausgeschrieben: Für „Young Drivers“ (bis 25 Jahre) und „Gentleman“ (ab 40 Jahre), aber auch für die Gesamtsieger sind bei den insgesamt 7 Rennläufen sowie am Ende des Jahres attraktive Preise geplant.

Wie GT-Eins auf Nachfrage bei KTM erfuhr werden die Wagen von der Konfiguration her eher den in der Creventic eingesetzten SP2-Autos als der allgemein gültigen GT4-Konfiguration ähneln, wie uns KTM-Pressesprecher Manfred Wolf erläuterte : „Die Cup-Fahrzeuge werden ohne die durch die GT4-BoP üblichen Einschränkungen wie im Grundzustand des Autos an den Start gehen, also mit vollen 360 PS, lediglich 1000kg Fahrzeuggewicht und ohne die übertriebenen Bodenfreiheitseinstellungen. (Anm: In der GT4 muss der KTM mit 40 PS weniger -320 PS - , 150kg Ballast-Zuladung, erhöhter Bodenfreiheit und auf 5000Umin begrenzter Drehzahl starten). Allerdings werden wir im Cup-Reglement natürlich auf die Gegebenheiten der Nordschleife Rücksicht nehmen müssen und aus Sicherheitsgründen eine entsprechend angepasste Bodenfreiheit vorgeben. Auch sind die Reifen von Michelin und nicht wie bei den GT4 üblich von Hankook. Es wäre zwar prinzipiell möglich, das wir auch Fahrzeuge für die SP10/GT4-Klasse in der VLN Langstreckenmeisterschaft an Kunden ausliefern, wenn diese das unbedingt wünschen. Aber wir wollen uns in dieser Saison vornehmlich auf den Cup und die dort vorgesehene Fahrzeug-Konfiguration konzentrieren.

Bis jetzt sind 3 Teams an der Teilnahme am CUP interessiert. Angesichts der Tatsache das wir das Projekt erst sehr spät lanciert haben und die meisten Budgets schon verplant sind wären wir mit einer Teilnehmerzahl von 5-6 Autos in diesem ersten Anfangsjahr schon mehr als hochzufrieden.“ Wolf bestätigte, das sich wie bereits von uns vermutet Isert Motorsport unter den Einsatzteams befindet, und das die Mannschaft von Uwe Isert sogar mindestens 2 Fahrzeuge im neuen CUP planen würde.

Im Moment arbeiten VLN und DMSB gemeinsam mit KTM an den letzten Details von Ausschreibung und Reglement. Dieses soll Ende März in die finale Begutachtung gehen. Fest steht, dass für die Teilnahme an der „KTM X-BOW Challenge powered by MICHELIN“ eine internationale Lizenz sowie die Permit A nötig sein werden. Interessenten können sich mit allen Fragen an die eigens eingerichtete E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

RWT Racing startet 2017 mit Corvette C7

RWT Racing wird in der ADAC GT Masters Saison 2017 erstmals die neueste Version der Chevrolet Corvette, die Corvette C7 GT3, einsetzen. Im vergangenen Jahr hatte das Team mit Sven Barth und dem Schweizer Remo Lips noch mit der Corvette Z06.R GT3 die Trophy-Wertung des ADAC GT Masters gewonnen.

RWT C7 2017

In diesem Jahr nun soll Sven Barth mit Maximilian Hackländer um Meisterschaftspunkte kämpfen. Barth ist seit dem Einstieg von RWT ins GT Masters im Jahr 2013 im Team, Hackländer feierte beim Saisonfinale in Hockenheim im vergangenen Oktober sein Debüt in der Whelen Corvette C7 von Callaway Competition.
RWT Teamchef Gerd Beisel äußert sich zufrieden über seine Fahrerwahl und traut den beiden einige Überraschungen zu. Überzeugt ist er auch vom neuen Einsatzfahrzeug. „Mit Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone von Callaway Competition verbindet uns seit Jahren sehr viel. Der Entschluss auf die C7 zu wechseln, ist bei mir schon zum Saisonende 2016 gereift“, so Beisel. „Für uns war es naheliegend, diesen Schritt zu gehen. Die Corvette C7 gewann bereits in ihrer Debütsaison 2016 drei Rennen.“

WRT´s Endurance-Besatzungen

Wir schulden euch noch die vom Belgian Audi Club Team WRT letzte Woche angekündigten Besatzungen für den Blancpain GT Serien Endurance Cup. Dort hatte die belgische Mannschaft 4 Autos angekündigt die mit den folgenden Stammbesatzungen an den Start gehen werden:

#3 Josh Caygill (GB) - Niki Mayr-Melnhof (A) – Jonathan Venter (AUS)
#5 Marcel Fässler (CH) - Will Stevens (GB) – Dries Vanthoor (B)
#6 Nathanaël Berthon (F) - Stéphane Richelmi (MC) – Bénoît Tréluyer (F)
#17 Jake Dennis (GB) - Robin Frijns (NL) - Stuart Leonard (GB)

Neu hier sind neben GP3-Aufsteiger Dennis der 21 jährige Australier Venter, der aus der pazifischen GT-Szene in die europäische Top-Meisterschaft wechselt und der 27 jährige Brite Josh Caygill der Erfahrungen in diversen VAG-Cups ins Team mit einbringt. Wie auch in der Sprintserie wird Stammpilot Robin Frijns bei den Meetings in Silverstone und Spa-Francorchamps wegen Terminüberschneidungen mit der Formel E von DTM-Pilot Jamie Green vertreten.

STT Saisonauftakt in Hockenheim

Fast stt bender corvetteschon traditionell startet die Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Hockenheimring in die neue Saison. Vom 21.-23. April wird die STT im Rahmen der BOSCH Hockenheim Historic ihre Mischung aus GT und Tourenwagen an den Start bringen.

Mit der Nummer 1 wird Jürgen Bender in seiner Corvette Z06.R GT3 die Titelverteidigung anstreben. Bender gehörte zu den ersten Piloten, die sich für die neue Saison eingeschrieben haben. Bereits vor dem Jahreswechsel sagte der Neckarsulmer seine dritte Rennsaison in der Serie zu. Im vergangenen Jahr dominierte der Corvette-Pilot in der Klasse 1. Nur Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Mario Hirsch und der ebenfalls von Kornely Motorsport eingesetzte Mercedes AMG GT mit den Piloten Kenneth Heyer und Dylan Derdaele konnten den Champion gefährden. Mario Hirsch dürfte wieder einer der Kandidaten sein, hirsch slsdie Jürgen Bender den Titel durchaus streitig machen könnten. Der schnelle Bayer hat durchaus noch eine Rechnung vom Sachsenring offen.

Am 21. April wird es in Hockenheim zum ersten Aufeinandertreffen der Klasse 1 Piloten kommen. Wer das Badische als Sieger verlässt, hat sich zumindest einmal die Pole-Position im Meisterschaftsrennen gesichert. Bis zum Finale auf dem Nürburgring ist es aber ein langer Weg. Mit dem ADAC Truck Grand Prix wartet zudem vom 30. Juni bis zum 2. Juli ein ganz großes Highlight mit viel Fahrzeit vor großem Publikum im Terminkalender.

GT4 ES - Southern Cup Saisonvorschau 2017

Nachdem wir bereits vor einiger Zeit einen Blick auf den Wettbewerbsmodus und das Starterfeld im Northern Cup der GT4 European Series geworfen haben, wollen wir nun einmal einen Blick zu unseren Nachbarn links des Rheins werfen, wo die rekonstituierte französische GT-Meisterschaft in der neuen Saison gleichzeitig als Southern Cup des europäischen Championats für serien-nahe GT-Autos fungieren wird.

gttourstartnogaroZunächst eine Rückblende: Nach einem jahrelangen Rückgang der Starterzahlen in der bis dahin exklusiv mit GT3-Wagen ausgetragenen französischen GT-Meisterschaft, versuchte die Oreca-Organisation von Hughes de Chaunac im Jahr 2015 zunächst, das Teilnehmerfeld der unter dem Markennamen „GT-Tour“ ausgetragenen Meisterschaft mit der Hinzunahme von Silhouetten-Autos zu stabilisieren. Da sich hierfür jedoch kaum Interessenten fanden und sich auch die Quantität und Qualität des GT3-Feldes weiter im Sinkflug befand, kündigte man für die Saison 2016 einen radikalen Umbau der seit dem Ende der nationalen Tourenwagen-Meisterschaft wichtigsten französischen Rundstreckenserie an: Statt zwei Rennen über jeweils 90 Minuten sollte nun einer der beiden Läufe pro Wochenende als Langstreckenrennen über die Distanz von 2 Stunden beziehungsweise 2:45 Stunden ausgetragen werden. Dazu sollte eine separate Wertung für LMP3-Prototypen-Fahrzeuge eingeführt werden. Mit der Aussicht, künftig hinter den LMP3-Autos nur noch die zweite Geige spielen zu dürfen, vergraulte Oreca jedoch einen Großteil der noch verbliebenen GT3-Teams und nach einem – im negativen Sinne – denkwürdigem Auftaktwochenende mit lediglich 8 Startern (unser Bild zeigt fast das komplette Starterfeld von 4 Ligier LMP3 und 4 Ferrari 458 GT3) wurde die einst so ruhmreiche französische GT-Meisterschaft noch vor dem zweiten Lauf der Saison 2016 eingestellt.

In diese Lücke stieß nun die SRO-Organisation von Stephane Ratel und nachdem zunächst noch über eine gemische Serie mit GT3 und GT4-Fahrzeugen spekuliert wurde, gab der Grand Touring Zampano im Rahmen seiner traditionellen Pressekonferenz im Rahmen der 24h von Spa bekannt, dass man mit dem französischen Motorsport-Verband FFSA zu der Übereinkunft gekommen sei, die nationale Meisterschaft 2017 als Teil der GT4 European Series und damit mit einem reinen GT4-Starterfeld auszutragen.

Diese Entscheidung scheint goldrichtig gewesen zu sein; vier Wochen vor dem Beginn der neuen Saison haben sich 16 Teams mit etwa zwei Dutzend Autos zu der neuen Serie bekannt. Das größte Fahrzeug-Kontigent stellt dabei Porsche: Nicht weniger als 15 Autos aus Zuffenhausener Fertigung(13 Cayman und zwei umgerüstete 997 Cup) werden bei den traditionell gut besuchten Oster-Rennen in Nogaro erwartet. Dazu dürften sich drei Ginetta G55, zwei Maserati und ein oder zwei Aston Martin gesellen. Zusätzlich hat das holländische Ekris-Team seine beiden Eigenbau M4 an die französische Equipe Autivitesse verkauft, die mit diesen die FFSA-GT unter die Räder nehmen will. Die Pläne für den Einsatz eines McLaren 570S GT4 durch die Duqueine-Mannschaft haben sich hingegen leider zerschlagen. Die Südfranzosen konzentrieren sich stattdessen auf ihr LMP3-Programm in der VdeV und ACO-Szene.

pauDennoch scheinen die Grundlagen für eine erfolgreiche Wiederbelebung der französischen GT-Meisterschaft gelegt. Neben den guten Starterzahlen zeigt sich dies auch bei einem Blick auf die Liste der involvierten Mannschaften: Teams wie Saintéloc, IMSA Performance und Almeras Motorsport(alle mit Porsche) gehören zur ersten Garde der nationalen französischen Rennsport-Szene und auch unter den bereits bekannten Piloten finden sich mit Manu Rodriguez, Gilles Vannelet und Mike Parisy einige GT3-Haudegen, die auch deutschen Fans ein Begriff sein könnten. Als einziger Wermutstropfen bleibt vielleicht die starke Porsche-Lastigkeit des Starterfeldes – ein Grund hierfür dürfte in der Tatsache zu finden sein, dass die Schwaben mit dem Cayman Clubsport MR den (neben dem allerdings sehr teuren McLaren) einzigen wirklich „zukunftssicheren“ GT4 im Angebot haben. Mit neuen werksentwickelten Kundensportmodellen von BMW, Mercedes und Ford am Horizont dürfte der Glauben an die dauerhafte Konkurrenzfähigkeit der älteren GT4-Generation bei vielen Fahrern und Teamchefs nicht unbedingt groß sein. Mit einem bunteren Starterfeld ist damit wohl erst in der Saison 2018 zu rechnen, wenn die erwähnten Herstellerkonstruktionen für Kundensport-Teams verfügbar werden.

WTR-Cadillac siegt bei den 12h von Sebring

Die 65.te Ausgabe der 12h von Sebring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist mit dem ersten Sieg eines Cadillac-Dallara zu Ende gegangen. Gut 6 Wochen nach dem Sieg bei den 24h von Daytona 2017 war erneut die Wayne Taylor Racing Mannschaft mit ihrem Konica-Minolta-gesponsorten Cadillac-Dallara DPi erfolgreich. Die beiden Daytona-Sieger Ricky und Jordan Taylor sowie ihr neuer Teamkollege Alexander Lynn gewannen die 65.te Ausgabe des Klassikers mit 13s Vorsprung vor dem Action Express Mustang Sampling Cadillac der Piloten Fittipaldi, Barbosa und Alburquerque. Auch auf dem dritten Rang kam ein Cadillac, der 2.ARX-Wagen von Cameron/Curran/Conway, mit 2 Runden Rückstand ins Ziel.

Damit waren die 3 Cadillac trotz 2 facher Leistungsreduzierung erneut eine Klasse für sich. Rebellion Racing hatte zwar mit dem Oreca O7 die Pole erzielt, jedoch führten technische Gebrechen am Ende zu einer langen Standzeit für die schweizer Mannschaft. Auch die DPi-Konkurrenten von Mazda und Nissan, sowie die LMP2 von VisitFlorida und PR1-Mathiasen-kamen unter den 46 Startern nicht problemlos durchs Rennen. Lediglich der JDC-Miller oreca konnte als Gesamtvierter zwar das Rennen ohne Probleme beenden, war jedoch nicht fahrerisch ausreichend gut besetzt um die Caddys an der Spitze herausfordern zu können.

Während das Rennen an der Spitze nur vom Duell zwischen der #10 und der #5 dominiert wurde, boten die GT-Klassen den üblichen 12h-Sprint der sich im Grunde erst nach der letzten von 6 Caution-Phasen und zum Teil noch in der letzten Rennrunde entschied. In der GTLM-Klasse gewannen Antonio Garcia, Jan Magnussen und Mike Rockenfeller mit der #3 Corvette vor dem #66 Ford von Müller/Hand/Bourdais. In der letzten Runde setzte sich noch der Risi Competitione Ferrari im Kampf um P3 gegen den Ford #67 durch in dem sich Richard Westbrook im Infight von der Strecke drehte.

In der GTD-Klasse gewannen Jeroen Bleekemolen, Mario Farnbacher und Ben Keating mit dem #33 Riley Mercedes AMG GT knapp vor dem Scuderia Corse Ferrari F488 und dem SunEnergy Racing Mercedes AMG GT, in dem Tristan Vaultier den Land Motorsport Audi von Christopher Mies noch in der letzten Runde abfangen konnte. Mies war selber erst 5 Minuten vor dem Rennende in die 3.Position vorgerutscht, weil der bis dato drittplazierte Lamborghini von der Strecke rutschte.

Sieger in der LMPC-Klasse wurden James French, Patricio O'Ward und Kyle Masson im Performance Tech Motorsport Oreca LMPC.

PWC * Saisonstart in St. Petersburg

Einen alles andere als perfekten Saisonstart erlebte Panoz-Pilot Ian James beim Eröffnungsrennen der Pirelli World Challenge in St. Petersburg (Florida). Nach einem Kühlungsproblem im Lauf eins war im zweiten Lauf schon vor Rennhalbzeit nach einem Feindkontakt Schluss. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit - von nicht einmal 60 Tagen -  bekam man nur einen Panoz Avezzano GT fertig. Doch bereits beim nächsten Rennen auf dem Virginia International Raceway will man schon einen zweiten Wagen bereit haben.
  
Sieger in den beiden Läufen wurde Andrew Aquilante auf dem #32 Phoenix Ford Mustang, der wie der Panoz kein GT4 ist. Auf Platz zwei landete jeweils Lawson Aschenbach im neuen Chevrolet Camaro GT4 vor Jade Buford im SinCar R1 GT4 bzw. Parker Chase im Ginette G55.

In der GT schaffte der 40-jährige PWC-Neuling Pierre Kaffer (Magnus Audi R8) einen hervorragenden zweiten Startplatz zu Lauf eins. Nur der italienische PWC-Debütant und Armateurfahrer Andrea Mancinelli auf dem TR3 Ferrari 488 war schneller und bekam daraufhin seinen Armateur-Status aberkannt. 
  
Doch im Lauf eins dominierte Alvaro Parente im K-Pax McLaren und sicherte sich den Laufsieg. Nach einer Gelbphase, ausgelöst durch Feuer am #11 Precision Driving Cup-Ferrari des Serben Marko Radisic, gab es beim Restart fünf Minuten vor Rennende einen Crash in den Mancinelli und Kaffer verwickelt wurden. Kaffer landete am Ende mit einer Runde Rückstand nur auf Platz 19. 
  
Hinter Parente landeten James Davison (TRG Aston Martin) und Patrick Long (Wright Porsche) auf den Plätzen zwei und drei.
 
Im pwc170101zweiten Lauf ging zwar Alex Riberas im Remo Ferri Ferrari von der Pole aus ins Rennen, musste sich dann aber am Ende Patrick Long und Johnny O'Connell im Cadillac CTS-V.R geschlagen geben. Auch dieses mal gab es kurz vor Rennende eine Gelbphase die diesmal durch den auf der Strecke stehen gebliebenen TRG Aston Martin von James Davison ausgelöst wurde. Beim Restart zog dann aber Long dem Feld wieder davon, während es hinter ihm zu einigem Lackaustausch kam.
 
 Alle Rennergebnisse gibt es auf unserer Partnerseite von americansportscar.de

187 VLN-Einschreibungen für 2017

Genau eine Woche vor dem Start der 41.ten VLN Langstreckenmeisterschafts Saison 2017 , der 63. ADAC Westfalenfahrt am 25. März 2017, sind insgesamt 187 Fahrzeuge in der Breitensport-Rennserie eingeschrieben. Das sind 32 Einschreibungen mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2016. 39 der Autos fallen in die verschiedenen V-Klasse der seriennahen Produktionsfahrzeuge. In den bislang geplanten 5 Cups sind alleine 50 Fahrzeuge eingeschrieben. Auch die neue TCR-Klasse kommt an: Das weltweit einheitliche Reglement für Rennfahrzeuge mit 2l-Turbomotoren debütiert 2017 in der Langstreckenmeisterschaft mit einer eigenen Klasse. Am Start sein werden Fahrzeuge der Marken Audi, Honda, Opel, Peugeot, Seat und Volkswagen. Die Zahl der Einschreibungen beläuft sich aktuell auf 11 Fahrzeuge.

„Das Interesse an der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist ungebrochen“, bekräftigt Karl Mauer, der Generalbevollmächtigte der VLN e.V. & Co. oHG. „Die Anzahl der eingeschriebenen Fahrzeuge liegt sieben Tage vor dem Saisonauftakt deutlich über dem Vorjahresniveau. Die VLN setzt den Trend der Saison 2016 also weiter fort und befindet sich, allen Unkenrufen mancher Kritiker zum Trotz, weiter im Aufwind.“

Noch bis zum dritten Saisonlauf, dem 59. ADAC ACAS H&R-Cup am 24. Juni 2017, haben die Teams Zeit und Gelegenheit, ihre Autos in die VLN einzuschreiben. Nur so nehmen sie an der Geldwertung teil, mit der die VLN Langstreckenmeisterschaft die erfolgreichsten Fahrerinnen und Fahrer am Ende der Saison mit Preisgeldern belohnt.