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Iron Lynx plant WEC-Aufstieg

ironlynxdamesDas Iron Lynx-Damentrio Rahel Frey, Michelle Gatting und Manuela Gostner steht vor einem Aufstieg in die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. Das vermelden unsere britischen Kollegen von Dailysportscar.com. Die 3 schnellen Damen sollen demnach in der kommenden Saison 2021 in die Langstrecken-WM aufsteigen, während das „Iron-Dames“ Projekt von Initiatorin Deborah Meyer dann eine zweite, rein aus Pilotinnen bestehende Crew für ein weiteres Engagement entweder in der Europäischen Le Mans Serie oder im Michelin Le Mans Cup rekrutieren möchte. Das bereits bestehende Trio hatte beim ELMS-Auftakt in Le Castellet (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) einen dritten Klassenrang geholt.

Attempto auf Pole bei den 3h von Imola

imola attempto poleDas Attempto Racing Audi R8 LMS GT3-Trio Kim-Luis Schramm, Mattia Drudi und Frederic Vervisch hat sich die Pole-Position für die morgige erste Ausgabe der 3h von Imola dem Auftakt des GT World Challenge Europe Endurance Cups gesichert. Das in der Pro-Klasse startende Trio erzielte im dreigeteilten Qualifying eine gemittelte Durchschnittszeit von 1:41,799 und schlug damit das AF Corse Ferrari-Trio James Calado, Alessandro Pier Guidi und Nicklas Nielsen um 0,144s. Startplatz 3 ging an den Akka ASP Mercedes AMG GT3 von Felipe Fraga, Timur Boguslavski und Raffaele Marciello, die morgen um 13.30 Uhr aus Reihe 2 neben dem GPX-Porsche von Pilet/Jaminet/Campbell starten.

Die Pole in der Silver-Klasse ging an den Tech1 Lexus RC-F GT3 des französischen Trios Aurelien Panis, Thomas Neubauer und Timothe Buret die morgen von Gesamtstartrang 7 in das Rennen gehen. Pro-Am-Polesetter wurde das Sky-Tempesta Racing Ferrari-Trio Chris Froggatt, Jonathan Hui und Eddie Cheever III, die von Startplatz 32 im 46 Wagen starken Feld in das Rennen gehen.

Das Rennen startet morgen am Sonntag um 13.30 Uhr und wird auf der Website der Serie sowie auf ihrem Youtube-Kanal live übertragen.

Spengler / Winkelhock 2020 nicht im ADAC GT Masters

Nachdem in der vergangenen Woche die offiziellen Testfahrten für die ADAC GT Masters 2020 auf dem Lausitzring stattfanden, wird sich so mancher bei der Durchsicht der Zeitentabellen gefragt haben, wo denn bitte schön der zweite Audi R8 LMS des Teams EFP Car Collection by TECE mit der #12 und der Fahrerbesetzung Florian Spengler und Audi Sport Pilot Markus Winkelhock geblieben ist?
Spengler Winkelhock 2020

Nun, leider gibt es jetzt Gewissheit. Zunächst erschien die Meldung u.a. auf Twitter bei den Kollegen von GT-Place (@GTPlaceFB).
Dort machte bereits am Montag folgende Meldung auf:
EFP Car Collection by TECE mit einem Fahrzeug in ADAC GT Masters.
Und weiter … Der geplante Einsatz des zweiten Autos für Florian Spengler und Markus Winkelhock lässt sich nicht realisieren, wie Elia Erhart gegenüber GT-Place mitteilt. „Dies ist sehr schade“, so Erhart. „Wir konnten uns leider nicht mit dem Werbepartner für die Startnummer #12 einigen, weshalb das Fahrzeug nicht an den Start gehen wird.“


Aus einem Statement von Spengler, das GT-EINS im Original vorliegt, ist folgendes zu entnehmen:

  1. Florian Spengler und WPS haben die Zusammenarbeit mit Elia Erhart (Probus GmbH) und der EFP Car Collection by TECE wegen unüberbrückbarer Diskrepanzen mit Wirkung zum 01.07.2020 beendet.
  2. Die laufenden Auseinandersetzungen werden von unserer Seite zurzeit nicht weiter kommentiert.


Wir sind gespannt, was in diesem Zusammenhang in den nächsten Wochen und Monaten noch an die Öffentlichkeit dringen wird.

Für das Masters ist diese Entscheidung zu bedauern. Die vorgesehene Paarung Spengler / Winkelhock hätte jedenfalls sehr gut zusammengepasst. Aber, wie heißt es so schön: Never say never!

12 Pro-Am-Teams bei den 3h von Imola

spsap amg12 Teams mit 3 Ferrari F488 GT3, 2 Lamborghini Huracán GT3 evo, 3 Mercedes AMG GT3 und je einem Aston Martin Vantage AMR, einem Audi R8 LMS GT3, einem BMW M6-GT3 und einem Porsche 991 GT3 R bilden die Pro-Am-Klasse des SRO-Feldes des GT World Challenge Europe Endurance Cups powered by Amazon Web Service. Nachdem der SPS Automotive Performance AMG zusätzlich durch die Verplichtung von Nico Bastian als Co-Pilot von Christian Hook und Florian Scholze in die Klasse gerutscht ist, ist die Pro-Am die neue Amateur-Klasse in der nun nur noch ein einziges Auto - der CMR Bentley Continental – verbleibt.

Die 3 Ferrari werden von den Mannschaften von AF Corse , SKY-Tempesta Racing, und Rinaldi Racing an den Start gebracht, Unter Michele Rinaldi´s Fittichen starten erneut Pierre Ehret, sein alter Teamkollege Rino Mastronardi und ex-GT-Masters-Champion Daniel Keilwitz, rinaldi ehret f488der die beiden Am-Vizemeister der Serie 2017 auf der Jagd nach weiteren Podiumsergebnissen im starken Feld der nur 4 Rennen umfassenden Serie unterstützen wird. Neben dem SPS-AMG starten 2 weitere Mercedes von den Teams AKKA-ASP und RAM-Racing im Pro-Am-Feld.

Die beiden Lamborghinis werden von den Teams Orange 1 FFF Racing und Barwell Motorsport betreut wobei letztere die mehrfachen Meister der Klasse sind. Ein weiterer. hierzulande bekannter Pilot startet auf dem Dinamic Motorsport Porsche, auf dem der aus der Nürburgring Langstrecken Serie bekannte schweizer Pilot Ivan Jacoma an den Start geht. Der Aston Martin wird vom mehrfachen Am-Meister-Team Garage 59 eingesetzt. Der Audi in der Klasse kommt vom französischen Sainteloc Team. Die belgische Boutsen-Ginion Racing Mannschaft zeichnet schliesslich für den Einsatz des BMW M6-GT3 verantwortlich.

2.STT-Runde im Badischen

bender c7 eswNach der langen Pause geht es für die Spezial Tourenwagen Trophy nun Schlag auf Schlag. Nur 2 Wochen nach dem ersten Lauf auf dem Eurospeedway Lausitzring steht der zweite auf dem Programm. Auf dem Hockenheimring erwartet die Traditionsrennserie ein starkes Teilnehmerfeld.

Beim Auftakt auf dem Lausitzring zeigte Uwe Alzen im Audi R8 LMS GT3 seine ganze Klasse. Auf dem Hockenheimring erwartet den Betzdorfer nun eine voll besetzte Division I. Nicht weniger als 14 Fahrzeuge werden die Reise ins Badische antreten. In der Lausitz konnte sich Jürgen Bender auf seine neue Corvette C7 GT3-R erstmalig einschießen. Mit Jürgen Alzen, der beim Auftakt noch mit Problemen an seinem bärenstarken Ford GT kämpfte und Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 R) sind zwei weitere Stammkräfte am Start. Dazu kommen mit Henk Thuis (Pumaxs RT) und Johannes Kreuer (Donkervoort D8R) weitere Stammfahrer.

Mit Konrad Motorsport kehrt ein alter Bekannter früherer STT Tage zurück. Franz Konrad setzte einst seine Porsche dp 935 in der Spezial Tourenwagen Trophy für sich selbst, aber in erster Linie für Herrenfahrer ein. Nun kommt er mit gleich zwei Lamborghini Huracán GT3 evo für Martin Lechmann und Emir Keserovic an den Hockenheimring. Ein interessantes Fahrzeug wird zudem Dieter Haggenmüller steuern. Mit ihm wird der Audi R8 LMS GT2 Premiere feiern. Zudem setzt Berthold Gruhn wieder seinen Audi R8 LMS GT3 ein. Neben Becker möchte noch Pablo Briones, vorausgesetzt die Ausreise aus Chile klappt, mit einem Porsche 997 GT3 R antreten. 2 Porsche 991 GT3 Cup bringen Thomas und Alfred Winkler an den Start. Ebenfalls ein Treppchenkandidat ist Josef Klüber mit seinem Mercedes AMG GT3.

10 Wagen im Silver-Cup der GTWCE

hrt gtwc 2020 511 Mannschaften werden beim Saisonauftakt des GT World Challenge Europe Endurance-Cups in der Silber-Klasse für angehende Profi-Piloten starten. Autos von 7 Marken - Aston Martin, Audi, Bentley , Lamborghini Lexus, AMG-Mercedes und Porsche – sind in der Klasse engagiert , die als einzige neben der Pro-Klasse für Gesamt-Podiumsplätze in der Serie in Frage kommt.

Gleich 3 Mercedes AMG GT3 treten in der Klasse an, die unter anderem vom Haupt Racing Team (mit Chef Hubert Haupt am Steuer), dem neuen spanischen Madpanda-Team (bei dem Patrick Assenheimer nun als Pilot untergekommen ist) und dem AKKA-ASP Team eingesetzt werden. Lamborghini stellt 2 Wagen die vom Barwell Motorsport-Team und dem Orange FFF Racing Team eingesetzt werden.

Der dritte deutschsprachige Pilot in dieser Klasse ist Benjamin Goethe, der jedoch nicht auf einem der GPX-Porsche sondern auf einem Audi Team WRT-R8 zusammen mit Stuart Hall und Rik Breukers startet. Just neu hinzugekommen ist ein weiterer Audi der Langenhagener Attempto Racing Mannschaft der mit Alex Aka, Nicolas Scholl and Tommaso Mosca besetzt worden ist. Der Aston Martin wird vom britischen Garage 59 Team eingesetzt. Für den Bentley zeichnet das Team Parker Racing verantwortlich. Den Lexus setzt erneut die französische Tech1-Equipe ein und der Porsche ist vom Team Dinamic-Motorsport genannt worden.

24h Geisterrennen!

Der ADAC Nordrhein und der Nürburgring haben sich auf eine Durchführung des ADAC TOTAL 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2020 geeinigt. Dieses soll nun vom 24. bis 27. September 2020 auf der Nürburgring-Nordschleife stattfinden. Die dafür notwendigen Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Allerdings wird das Rennen nach dem derzeitigen Stand ohne Zuschauer über die Runden gehen!

Rennleiter Walter Hornung sieht der nun anstehenden ganz besonderen Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennens mit gemischten Gefühlen entgegen: „Natürlich sind wir im Kreis der Organisatoren alle glücklich, dass wir das Rennen in diesem Jahr überhaupt durchführen können. Leider müssen wir aber in diesem Jahr auf unsere treuen Fans verzichten. Wir werden sie besonders vermissen, denn mehr als bei jeder anderen Motorsport-Veranstaltung sind die Zuschauer beim 24h-Rennen ein Teil des Erlebnisses. Sie haben in den vergangenen Jahren rund um die Nordschleife traditionell für eine einzigartige Festival-Stimmung gesorgt.“

Der Vorsitzende des ADAC Nordrhein, Peter Meyer betont die positive Seite dieser Entscheidung: „Uns war es enorm wichtig, den Teams und Piloten eine sportliche Perspektive zu bieten. Das ist uns nun gelungen.“

Organisationsleiter Mirco Hansen ergänzt „Durch die nun fehlenden Zuschauereinnahmen und die spezifischen Kosten durch die Pandemie-Situation musste kurzfristig ein finanzieller Kraftakt bewältigt werden. Das 24h-Rennen wird für uns mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden sein. Die Partner, die sich an dem Ausgleich-Fonds beteiligen, leisten einen enorm wichtigen Beitrag, dies in Teilen aufzufangen und damit auch die Existenz des Rennens zu gewährleisten. Dafür sind wir unseren Partnern zu großem Dank verpflichtet.“ Beigetragen zu dem finanziellen Ausgleichfonds hat das kurzfristige Engagement der Premium-Automobilhersteller Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche, der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und Vermarktungspartner SPORTTOTAL, der beiden Reifenhersteller Falken und Michelin sowie des Teams Scuderia Cameron Glickenhaus. Sie alle beteiligen sich an dem Fonds, der das höhere wirtschaftliche Risiko des Rennens abfedert.

Angesichts der Sperrung der Strecke für Zuschauer wollen die Organisatoren den Fans des ADAC TOTAL 24h-Rennens ein interaktives Alternativprogramm bieten. Das erste Versprechen gilt dabei den Ticketkäufern. Sie können ihre Eintrittskarte bis 2021 zur nächsten Ausgabe des Klassikers behalten oder umtauschen. Zum zweiten sollen die Zuschauer das Rennen dennoch live in voller Länge und in allen Aspekten genießen können. Dazu wird es Online-Fan-Aktivitäten geben, die zur intensiven medialen Begleitung des Rennens hinzukommen: Ein umfangreicher Livestream, der Infoservice mit Timing und Ticker über die Homepage und eine gewohnt kompetente und umfassende Berichterstattung im Free-TV bei Fernsehpartner NITRO. Darüber hinaus sind einige spezielle Fanaktionen geplant, die die Zuschauer zu Hause ganz nah an Fahrer und Teams heran bringen sollen.

12h von Sizilien - die Coppa Florio kehrt zurück

plakat12hsizilienDie 24 Stunden-Serie hat in der vergangenen Woche ihren Teilnehmern die Absage der geplanten 12h von Imola bekannt geben müssen. Terminüberschneidungen und ein nahezu ausgeschöpftes Lärmkontingent der nahe des Stadtkerns gelegenen Strecke in Imola hatten dazu geführt. Als Ersatz hat man jedoch schon einen weiteren Event in Italien im Auge. Mit einem 12h Rennen auf dem sizilianischen Circuit von Enna-Pergusa soll den Teilnehmern nicht nur ein weiteres Rennen mit südländischem Flair geboten werden. Man will bei dieser Gelegenheit auch einen traditionellen Rennsportevent wiederbeleben.

Die „12h von Sizilien“ sollen unter dem Namen der „Coppa Florio“ als deren 20.er Event seit 1905 ausgerichtet werden. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts galt dieses Renen als das anspruchvollste Strassenrennen der Welt. Der namensgebende Pokal wurde von dem sizilianischen Unternehmer und Rennsportbegeisterten Vincenzo Florio gestiftet und im Rahmen verschiedener Rennen verliehen.

Aus der Coppa Florio entwickelte sich auf dem bis zu 142 km langen Grossen Strassenkurs des Circuito Piccolo delle Madonie die legendäre Targa Florio die von 1906-1977 61 mal ausgetragen wurde und die in den 60ér und 70ér Jahren teilweise Bestandteil der Sportwagen-Weltmeisterschaft war.

Coppa FlorioDie Creventic- Serie hat sich nun den Segen des Enkels und Erben des legendären Targa Florio Gründers, Chico Pallandino Florio, für die geplante Veranstaltung geholt und will die Veranstaltung unter dem Namen der Coppa Florio vom 9-11 Oktober als ein in 2 6h-Abschnitte geteiltes Rennen auf dem renovierten Circuit von Enna Pergusa abhalten. Der 4950 m lange, mitten in Sizilien um einen See angelegte Kurs hat vor kurzem eine neue Asphaltdecke erhalten, wobei allerdings die Teams noch mit den alten traditionellen Boxenanlagen Vorlieb nehmen müssen, weswegen die Teilnehmerzahl an dem Rennen auf 30 Mannschaften begrenzt wird. Das Rennen soll am Samstag gestartet werden und der Teilnehmer der den ersten Abschnitt von 6h gewinnt, bekommt die Coppa Di Martino verliehen. An den Gesamtsieger des zweiten Abschnitts sowie an die Klassensieger geht die originalgetreu restaurierte Coppa Florio-Trophäe und die volle Punktzahl in der Creventic-Wertung.

PergusaCircuitnewBei dem Rennen soll es sich um die 20. Coppa Florio seit 1905 handeln. Zwischen 1905 und 1981 wurde dieser Pokal bei Rennen auf verschiedenen Strecken – dem Circuito di Brescia, dem Circuito Madonie, dem französischen Circuit de Sait-Brieux und der Strecke in Enna-Pergusa - 19 mal verliehen. Rekordsieger war die deutsche Rennsportlegende Jochen Maas der 1975 und 76 mit Arthuro Merzario auf einem Alfa Romeo 33T12 und 2 mal mit Rolf Stommelen auf einem Porsche 936 die Trophäe 3 mal für sich holen konnte. Zuletzt wurde die Coppa 1981 zum 19.ten und letzten Male verliehen. Sollte es trotz der wegen der aktuellen Covid-Pandemie immer noch geltenden Hygiene-Protokolle beim Event der Creventic -Organisation gelingen den Klassiker noch in diesem Jahr wiederzubeleben dann dürfte dies einer der spektakulärsten Coups der niederländischen Langstrecken-Rennveranstalter der letzten Jahre werden.

GTWCEEC - die Pro-Klasse:

23 Pro Teams verzeichnet die Liste des GT World Challenge Europe Endurance Cups für den Auftakt bei den 3h von Imola. In der Gesamtsieger-Klasse der mit Profi-Piloten besetzten Teams sind 7 der 10 in der Serie beteiligten Marken – Audi, Bentley, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG, McLaren und Porsche – vertreten.

Welche Teams sind engagiert? Seitens Audi kommen je 2 Audi R8 LMS GT3 von den Teams Belgian Audi Club Team WRT und Attempto Racing und einer von der französischen Sainteloc Mannschaft zum Einsatz. 3 Bentley Continental GT3 werden von der amerikanischen K-Pax-Truppe (2 Autos) und der französischen CMR-Equipe gestellt. Ferrari bringt mit einem AF Corse- und einem SMP Racing-Entry 2 teils mit Werksfahrern besetzte Wagen an den Start. efr testagDie 4 Lamborghini Huracán GT3 evo kommen von Emil Frey Racing, dem Orange FFF Racing-Team und der italienischen Imperiale Racing Mannschaft.

AMG ist mit 3 Mercedes am Start, wobei jeweils einer durch das Haupt Racing Team, GetSpeed Performance und AKKA ASP eingesetzt wird. McLaren ist lediglich in dieser Klasse vertreten, wobei die beiden Einsatzfahrzeuge durch Optimum Motorsport und 59 Racing an den Start gebracht werden. Für den Einsatz der 4 Profi-Porsches zeichnen ROWE Racing, Dinamic Motorsport und GPX Racing (mit 2 911´ern) verantwortlich.

Auch das deutschsprachige Piloten-Kontingent in der Klasse kann sich sehen lassen: Auf dem #32 WRT-Audi ist u.a. Christopher Mies engagiert. Sein Südtiroler Teamkollege Mirko Bortolotti startet auf der #31. Markus Winkelhock und Christopher Haase sind erneut von Sainteloc angeheuert worden. Auf dem dem schweizer #14 Emil Frey Racing-Lamborghini gehört der Österreicher Norbert Siedler mit zur Besatzung. Den Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3 steuern Luca Stolz und Maro Engel zusammen mit dem Franzosen Vincent Abril. GetSpeed Performance vertraut auf Fabian Schiller , Maximilian Buhk und dem Italiener Alessio Lorandi.

Schliesslich sind auch 3 der 4 Pro-Porsche deutschsprachig besetzt: ROWE Racing wird Dirk Werner und Klaus Bachler an der Seite von Julien Andlauer einsetzen. Dinamic Motorsport vertraut auf das Trio Sven Müller, Christian Engelhart und Matteo Cairoli. An Bord des #40 GPX-Racing Porsches kommt zudem Thomas Preining zum Einsatz.

SRO-Langstreckenserie vor dem Start

Am kommenden Wochenende startet mit den erstmals ausgetragenen 3h von Imola, die als Ersatz für das ausgefallene Rennen in Monza angesetzt wurden, auch die GT World Challenge Europe-Endurance – die vormals unter der Bezeichnung Blancpain GT Endurance Cup bekannte Langstreckenserie der SRO - in ihre neue Saison. 46 Mannschaften, und damit weit mehr als angesichts der Umstände der Corona-Krise zu erwarten wären, haben sich für das Auftaktrennen angekündigt. Auch wenn noch abzuwarten bleibt, wieviele nun tatsächlich vor Ort erscheinen, ist dies doch angesichts der Umstände ein erneut starkes Feld der Serie.

Das Feld setzt sich aus 24 Pro-Teams, 9 Silver-Cup-Wagen 11 Pro-Am-Mannschaften und lediglich 2 Mannschaften im AM-Cup zusammen. Die Teams kommen in dieser Saison aus 12 Ländern: Neben den europäischen Mannschaften aus Deutschland, Frankreich, Gross-Britannien, Italien, Belgien, der Schweiz, Spanien, und Russland sind auch Mannschaften aus Australien, den USA, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Serie involviert.

10 Marken - Aston Martin, Audi, Bentley , BMW, Ferrari, Lamborghini, Lexus, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche - sind in der Langstreckenserie in diesem Jahr involviert. Unter den aktiven GT3-Herstellern fehlen lediglich Nissan, Honda und – traditionell - Corvette.

Die Saison wird wie bereits berichtet in diesem Jahr mit nur 4 Rennen – Imola, Spa-Francorchamps, Nürburgring und Le Castellet - über die Bühne gehen. In den kommenden Tagen werden wir die Top-Klassen in Bezug auf die involvierten Marken und Team sowie der deutschen Teilnehmer individuell unter die Lupe nehmen.

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