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Toksport fixiert ersten GT-WC-Piloten

toksportwrt amgDie in Quiddelbach am Nürburgring stationierte Toksport-WRT-Mannschaft hat den ersten Piloten für ihr Engagement im GT World Challenge Europe Sprint Cup benannt. Der Finne Juuso Puhakka fährt 2020 für die Mercedes AMG GT3-Mannschaft vonTeamchef Emre Buyukbayrak. Das Engagement in der Sprintserie der SRO ist das zweite Programm das man neben den Einsätzen im ADAC GT-Masters in diesem jahr unternehmen will.

Der 21-jährige Juuso Puhakka begann 2007 seine Karriere im Kartsport und gewann 2014 die nordeuropäische Kartmeisterschaft. 2015-2017 fuhr er in der Formel 4 europaweit Rennen. 2018 wechselte der Finne in den GT-Sport und gewann mit der Leipert Motorsport-Mannschaft auf Anhieb die Lamborghini Super Trofeo Asia Meisterschaft. Im vergangenen Jahr bestätigte er diese Leistung mit dem jzweiten Schlussrang bei den Pro-FahrernJuuso Puhakka in der Lamborghini Super Trofeo Asia und einem dritten Rang in der Lamborghini Super Trofeo Middle East, wobei er dort jeweils mit dem FFF Racing-Team antrat.

„Die GT World Challenge ist mit vielen guten Fahrern und Teams besetzt und die wahrscheinlich härteste GT3-Sprint-Serie der Welt. Meine ersten Testfahrten in Paul Ricard verliefen hervorragend. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Ergebnisse einfahren können“, wird der junge Finne in der Teammitteilung zitiert.

Toksport-WRT engagiert sich seit 2002 erfolgreich im Rallyesport, u.a. in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), später folgten zusätzlich Einsätze auf der Rundstrecke. Vergangene Saison startete die in der Eifel stationierte Mannschaft bei verschiedenen Veranstaltungen erstmals als Mercedes-AMG Customer Racing Team. Den Teamkollegen von Puhakka will man in Kürze bekannt geben. Im Masters starten Maro Engel und Luca Stolz für das Team in den Meisterschaftskampf.

24h-Serie plant Start in 4 Wochen

Die 24 Stunden-Serie hat erneut einen aufgrund der COVID-19 Pandemie angepassten Kalender für 2020 veröffentlicht. Demnach plant die Serie schon in 4 Wochen Mitte Juni im portugiesischen Portimao auf dem Autodromo Algarve mit einem 24h-Rennen den Saisonauftakt zu absolvieren. Da Portugal am 1.6 den Lockdown dank eines im Lande günstigen Verlaufs der Pandemie wieder aufheben will konnte man schon jetzt unter den üblichen Auflagen bezüglich Abstandsregeln und Personalreduzierung (max 8 Personen pro Auto) eine Vereinbarung zur Durchführung des Events am 12-14 Juni erzielen. Für die Anreise wollen die niederländischen Veranstalter extra einen Flieger aus Düsseldorf nach Faro chartern. Allerdings wird das Rennen nur durchgeführt wenn sich mindestens 20 Mannschaften dafür anmelden.

Weitergehen soll der Kalender dann mit Rennen in Monza , Barcelona und Imola. Statt in Estoril, Le Castellet oder Spa-Francorchamps wird man dann zum Finale in Zandvoort antreten, wo zum ersten Mal seit 2016 wieder ein 12h-Rennen veranstaltet werden soll. Das am 13-14 November angesetzte Rennen wäre dann die 4. Ausgabe der 12h von Zandvoort und würde - als erste Ausgabe auf der neuen für die F1 umgebauten Streckenvariante – nur eine Woche vor dem Beginn der niederländischen Winter Endurance Championship WEC (nicht zu verwechseln mit der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft !) stattfinden.

Zuvor will die Serie mit den E-Sports 12h von Monza als Versuchsballon ein erstes Sim-Rennen am 23.5 auf der virtuellen Ausgabe des italienischen Motodroms durchführen.

Der modifizierte Kalender der 24 Stunden-Serie 2020 lautet damit wie folgt:
12-14.6: 24h Portimao
10-11.7: 12h Monza
4-6.9: 24h Barcelona
9-10.10: 12h Imola
13-14.11: 12h Zandvoort

Corvette sagt LM-Auftritt ab

Der ACO muss nach dem Rückzug der amerikanischen Werksporsche nun die nächste hochrangige Absage für das kommende 24 Stunden Rennen von Le Mans vermelden. Corvette Racing hat den französischen Verband am Wochenende darüber informiert das man von einer erneuten Teilnahme beim Sportwagenklassiker angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Krise absehen wird. Damit wird das Debüt der neuen C8-R an der Sarthe um mindestens ein Jahr aufgeschoben. Ferner schrumpft das GTE-Pro-Feld des Klassikers auf nur noch 7 Fahrzeuge und wird damit das kleinste sein, das in der jüngeren Geschichte dieser Kategorie an den Start gehen wird.

Die Absage von Corvette, die eine immerhin 20-jährige Teilnahmeserie der unter dem Dach von GM an der Sarthe antretenden Marke beendet, könnte nicht die letzte in der Klasse sein. Neben der schon vor der Corona-Krise unter beträchtlichem finanziellen Druck stehenden britischen Marke Aston Martin wird nach der kurz aufeinander abfolgenden Absage gleich zweier amerikanischer Mannschaften auch das geplante Engagement der amerikanischen Risi Competitione-Mannschaft in der Klasse sicher nun ängstlich vom ACO beäugt werden. Wenn es hart auf hart kommen sollte dann könnte es am Ende in der Kategorie auf ein reines Duell der WEC-Mannschaften von Mantheys Porsche- und AF Corse´s Ferrari-Crews herauslaufen. Und ob angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norditalien auch Ferraris Engagement beim Klassiker auf jeden Fall gesichert ist, dürfte auch noch nicht in trockenen Tüchern sein.

Durch die Absagen rücken nun der zweite der dänischen High-Class Racing Orecas und der #78 Proton-Porsche aus der Reserve-Liste in das Feld des Klassikers auf. Nächster Kandidat im Falle eine weiteren Absage – auch in den LMP2- und GTE-Am-Felder finden sich noch einige amerikanische Teams auf der Teilnahmeliste der diesjährigen Ausgabe – ist der zweite Dragonspeed-Oreca aus der IMSA-Serie.

Frankreich erlaubt wieder Testeinsätze

Auch in Frankreich treten seit heute erste Lockerungsmassnahmen in Kraft. In deren Verlauf wird lokalen Motorsport-Teams und Piloten nun auch das Testen ihrer Einsatzgeräte wieder gestattet – allerdings nur auf „Heimkursen“ die weniger als 100km vom Wohnort der Fahrer bzw. des Teams entfernt sind. Das berichten unsere britischen Kollegen von Dailysportscar.com.

Die französische Motorsportbehörde FFSA (vergleichbar mit dem deutschen DMSB ) hat die entsprechenden Vorschriften der französischen Regierung nun auch für die schrittweise Wiederzulassung automobilsportlicher Beätigungen übersetzt. In Frankreich dürfen sich Personen nun wieder im Umkreis von an die 100km von ihrem Wohnort entfernt bewegen. Dabei dürfen an einer Renn- oder Teststrecke nach vorangehender erlaubnis der lokalen Behörden maximal 10 Personen in einer Gruppe bzw. einem Team zusammen kommen. Dies betrifft jedoch nur den näheren Bereich z.B. einer Box, wobei jeweils in den Boxen Abstandsregeln und Hygiene-massnahmen (wie Mundschutz) einzuhalten sind. Allerdings können wohl in mehreren Boxen auch mehrere voneinander getrennte Teams untergebracht werden.

Gemäss eines Vorschlags des Verbandes, der noch von den nationalen und regionalen Behörden abgesegnet werden muss, soll der Rennbetrieb in Frankreich ab dem 1. August wieder aufgenommen werden. Dabei soll eine Obergrenze von 5000 Personen pro Veranstaltung festgelegt werden.

Benelux Rennstrecken bleiben langfristig geschlossen

belcar funcupDie belgische Regierung hat nun auch kleineren Rennveranstaltungen mit begrenzten Teammitgliedern und unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine Absage erteilt. Bis zum 1. August wird sich in Belgien kein Rad drehen. Betroffen sind unter anderem das Spa Euro Race, die 25h Fun Cup, das SRO Weekend mit britischer GT in Spa sowie der Zolder Super Prix. Das erste Rennen welches in Belgien stattfinden könnte wäre der ELMS Lauf, der aber genau so wie das WEC Rennen eine Woche später unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen würde da Veranstaltungen mit Publikum noch bis zum 1. September verboten sind. Sollte es beim Termin 1. September bleiben sind wir gespannt was mit dem Formel 1 Rennen am 30. August passiert. Ob man sich wegen zwei Tagen einige Millionen an Einnahmen entgehen lassen will bleibt abzuwarten.

belcarzoldersuperprix2Ein Update aus Holland. Dort sind ebenfalls alle Rennveranstaltungen bis zum 1. September verboten. Betroffen sind hiervon u.a. die Gamma Days in Assen, GT World Challenge und GT Masters in Zandvoort sowie Euro Nascar und der Stock Car Weltcup in Venray. Immerhin dürfen in Holland wieder Testfahrten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Das ganze hat natürlich zur Folge dass sowohl die Belcar als auch die Supercar Challenge ihre Kalender komplett überarbeiten und vermutlich auch kürzen müssen.

Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen aus den USA. Dort dröhnen ab dem kommenden Wochenende wieder die Motoren. Nascar legt am Sonntag wieder los. Und da sie ja einige Rennen verschieben mussten fährt man zunächst zwei Rennen pro Woche im Rhythmus Sonntag / Mittwoch. Da auch die Xfinity und die Camping Trucks wieder los legen,  aber immer nur eine Serie pro Tag an der Strecke ist gibt es demnächst auch Rennen am Montag, Dienstag, Freitag und Samstag. So bekommt man endlich wieder Racing zu sehen. Allerdings nur am TV, die ersten Rennen finden ohne Zuschauer statt.

Am ersten Juni Wochenende starten auch die Indycars in die neue Saison. Das gemeinsame Wochenende der Nascar und Indycar am 04/05 Juli in Indianapolis könnte das erste Rennen sein bei dem Zuschauer wieder an die Strecke dürfen. Auf Grund der Größe der Tribünen am IMS könnte man einige Tausend Zuschauer unter der Einhaltung von Abstandsregeln an die Strecke lassen. Der Gouverneur des Bundesstaates Indiana soll wohl schon sein ok dafür gegeben haben. Das wäre natürlich auch ein sehr medienwirksames Zeichen sein wenn das erste "normale" Rennen mit Zuschauern am Independence Day stattfindet.

PS on Air (6) - 10.5.20

EFP SV 2020 1cMarko TarrachDie 6. Ausgabe des ADAC-Race-Weekend-Webcasts PS on Air steht am heutigen Sonntag auf dem Programm. Patrick Simon wird dabei unter anderem das Design der Callaway Competition Corvette enthüllen und sowohl mit den Piloten des Leinhausener Teams als auch mit den Fahrern der EFP Car-Collection by TECE Mannschaft (Bild) talken. Daneben wird auch die ADAC TCR Germany-Serie beleuchtet.

Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk ist online im Livestream unter youtube.com/adac, auf dem Facebook-Kanal des ADAC GT Masters sowie auf adac.de/motorsport abrufbar. Der Online-Webcast startet um 13 Uhr.

GT-Eins Forumskrise vorerst beendet

yabb gt eins forum2Die gute Nachricht vorab: der tote Gaul zuckt noch ....

Nur einen Tag nachdem wir das GT-Eins Forum (vielleicht zu vorschnell ) für tot erklärt haben, freuen wir uns allen bisherigen GT-Eins-Forumusern mitteilen zu können das das Board nun wieder in funktionsfähigem Zustand ist und ab sofort wieder genutzt werden kann. Der Dank dafür geht an unser langjähriges GT-Eins-Mitglied Henning Stubbe, der nach einer halben Stunde die Lösung für die Probleme gefunden hat, die weder unser Webprovider, noch die bislang dazu konsultierten Experten in den letzten 3 Wochen identifizieren konnten.

Zur Ehrenrettung dieser Experten muss allerdings gesagt werden das die Detaillösung nicht ganz trivial war und nur dank der Erfahrung von Henning (der derzeit als Senior-Projektmanager und Programmierer in den USA arbeitet) so schnell und zielgerichtet identifiziert werden konnte. Es gab nach der Serverumstellung Probleme mit der intern eingestellten Datenkomprimierung und im Skript mussten etwa an die 1000 Programmierfehler beseitigt werden, um dieses wieder mit der neuen Version der Programmiersprache auf der das Forum läuft kompatibel zu machen. Es spricht für die technische Exzellenz von Henning, das er diesen letzten Schritt innerhalb von 5 Minuten erledigen konnte.

Nach wie vor gilt allerdings die gestern in unserer Newsmeldung vermeldete Marschroute: Wir werden uns kurzfristig von der YaBB-Software als Basis für das Forum verabschieden und statt dessen auf eine aktueller gepflegte Software umsteigen. Da die Konvertierung der Daten für ein geeignetes System nach einem ersten Versuch allerdings auch nicht ganz trivial und mit einigen kleineren Fallstricken gespickt scheint, wurde dieser Schritt erst Mal aufgeschoben.

Porsche reduziert Le Mans Pro-Engagement

Porsche hat aus Kostengründen die Teilnahme von 2 seiner 4 für die GTE-pro geplanten Fahrzeuge beim 24 Stunden Rennen von Le Mans zurück gezogen. Das hat der deutsche Hersteller dem ACO bereits am Mittwoch mitgeteilt. Demnach werden lediglich die beiden vom Manthey Team eingesetzten FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Fahrzeuge an der 88.Ausgabe des Klassikers teilnehmen. Die beiden nordamerikanischen von Core Autosport eingesetzten GTE-Neunelfer werden dagegen nicht an den Start gebracht. Porsche begründet den Rückzug mit notwendigen finanziellen Einsparmassnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Einbussen durch die weltweite Corona-Krise. Zum Anderen dürfte auch eine Rolle spielen, das auch bis zum verschobenen Termin des Klassikers am 19-20 September noch mit Einreisebeschränkungen für ausserhalb der EU einreisende Ausländer zu rechnen ist. Zur Zeit müssen diese eine 14-tägige Quarantäne nach der Einreise durchlaufen.

Mit dem Rückzug der beiden Porsche rutschen nun der ByKolles Racing LMP1 und der zweite IDEC Sport LMP2-Oreca in das Feld des Klassikers. Nächster Wagen auf der Reserveliste ist der zweite High-Class Racing Oreca, dessen Teilnahme aufgrund des bislang unklaren Status des Luzich Racing Entrys wahrscheinlich ist. Nach dem derzeitigen Stand ändert sich mit der Absage der beiden Werks-Porsche das Feld von bislang 6 LMP1, 24 LMP2 und 11 GTE-Pro auf nun 7 LMP1, 25 LMP2 und 9 GTE-Pro. Damit schrumpft das GTE-Pro-Feld auf die selbe Grösse wie 2012, 2014 und 2015.

Mit der Absage der Core Autosport Entrys sind nun die Porsche Werksfahrer Earl Bamber, Nick Tandy, Patrick Pilet, Matt Campbell, Mathieu Jaminet und Julien Andlauer ohne Sitz bei den 24h 2020. Zumindest die 3 Piloten französischer Abstammung dürften damit für interessierte GTE-Am oder LMP2-Crews als Piloten zur Verfügung stehen.

Zur Lage des GT-Eins-Forums

yabb gt eins forumEine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt:

"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab." ...

Zwar gibt es im Deutschen Kulturkreis mittlerweise eine unzählige Reihe von alternativen Handlungsvorschlägen für diese Situation. Mit diesen konnte sich der eher pragmatisch denkende Autor dieser Zeilen aber bislang noch nie so richtig – ausser zur kurzweiligen Unterhaltung - anfreunden.

Angewandt auf die augenblickliche Situation des GT-Eins-Forums, heisst dies, das die User des Forums sich noch mindestens eine weitere Woche gedulden müssen. Nachdem mehrere zur Konsultation herangezogene Fachexperten die Aussichten auf eine Wiederherstellung der alten Software auf der neuen Serverumgebung negativ eingeschätzt haben und die bislang verwendete YaBB-Software sich gelinde gesagt als Auslaufmodell erwiesen hat, steht gemäß unser vor einer Woche getroffenen Einschätzung als einzig verbleibene Option die Konvertierung des Forums in ein alternatives Boardsystem an. Die kommenden Tage werden wir daher mit Hochdruck dazu nutzen ein konvertierungsfähiges System zu bestimmen auf dem dann der Neustart erfolgen soll. Darauf soll – möglichst auch mit fachkundiger Unterstützung - eine weitestgehende Übernahme der bisherigen Forumsdiskussionen erfolgen.

Wir können, da wir erst am Anfang dieses Schrittes stehen, noch keine Abschätzung über Dauer und Umfang dieser Konvertierung geben. Das seit 14 jahren aktive GT-Eins Forum umfasste immerhin an die 300.000 Postings in ca. 80.000 Threads von schätzungsweise 2000 Usern, wobei durch kontinuierliche Pflege des Userbestandes inaktive Mitglieder immer wieder mal entfernt wurden. Das in den Postings gesammelte Wissen rechtfertigt aber in jedem Falle den Aufwand für eine Konvertierung, und somit auch die Wartezeit.

Nun kann man lange darüber sinnieren ob es ein Fluch oder Segen ist das ausgerechnet zu diesem weltgeschichtlichen Zeitpunkt – noch nie standen die Räder im weltweiten Motorsportbetrieb gleichzeitig so lange still – auch unser Board nun einen Crash erleidet und nun wochenlang ausser Betrieb geht. Allen bisherigen Forumsusern können wir hiermit als Alternative unsere Facebook-Seiten anbieten auf denen in den Kommentar-Funktionen auch begrenzte Diskussionen erlaubt sind. Allerdings weisen wir an dieser Stelle mit Nachdruck darauf hin, das dies nur für bei Facebook angemeldete User gestattet ist. Ob man sich dazu bei einem auf Data Mining der angemeldeten User als Geschäftmodell beruhendem Social Media Dienst anmelden muss, sollte sich jeder kritisch vorab selbst fragen. Zudem werden wir stillschweigend die bislang im Forum genutzte Netiquette auch bei den auf FB aufkommenden Diskussionen zur Anwendung bringen.

Ein Statusupdate zur Umsetzung der Konvertierung werden wir in einer Woche am kommenden Freitag an dieser Stelle liefern.

LMDh-Reglementsentwurf veröffentlicht

Der ACO und die IMSA haben mit 7 wöchiger Verspätung gestern den ersten Entwurf der technischen Regularien der LMDh-Klasse, der zweiten Subkategorie der zukünftigen Top-Klasse bei den 24h von Le Mans, veröffentlicht. Die eigentlich schon für die Corona-bedingt abgesagten 12h von Sebring geplante Veröffentlichung bestätigte nun, das beide Klassen zukünftig sowohl in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft als auch der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship um die Gesamtsiege fahren dürfen – allerdings mit einer kleinen aber feinen Abgrenzung in der amerikanischen Serie.

Die LMDh – die propagierte Nachfolge Klasse der jetzigen DPi (=Daytona Prototypes international) – wird von der Grundkonstruktion her auf der neuen LMP2-Klasse basieren die 2022 eingeführt wird und die erneut von den 4 Chassis-Herstellern Oreca, Ligier , Dallara und Multimatic ausgestattet wird. Für die LMDh darf anstelle des Gibson-Einheitsmotors nun ein von einem Grossserien-Hersteller (im Original: „Mainstream automotive manufacturer“) betitelter Motorblock, sowie ein individuell gestaltetes Bodywork auf ein Chassis eines der 4 vom ACO approbierten Hersteller verbaut werden.

Die von den Herstellern zu homologierenden Kombinationen sollen 670 PS leisten und ein Mindest-Gewicht von 1030kg aufweisen. Zusätzlich zum Motor wird ein noch zu definierendes standardisiertes Hybrid-System verbaut, das an der Hinterachse das Drehmoment des Verbrenner-Treibsatzes aufpimpt. Die LMDh sollen mittels einer BoP auf die selben Leistungswerte wie die LMH-Hypercars angepasst werden die mit 1100kg und 750 PS daher kommen. Homologiert werden die LMDh für einen Zeitraum von 5 Jahren.

Etwa ein Dutzend Hersteller haben am Entwurf der Regularien mitgearbeitet. Unter anderem die bislang in der DPi engagierten Hersteller (GM, Mazda, Nissan und Honda/acura) und mindestens 5 der Hersteller die auch in der GTE-Klasse engagiert sind. Porsche hat unmittelbar nach der Veröffentlichung eine Machbarkeitsstudie für ein LMDh-Engagement angekündigt. Im Gegensatz zu den durchschnittlich 100Mio Euro teuren LMP1-Hybrid-Programmen und einem ca. 30 Mio € teuren Hypercar-Programm soll ein LMDh sich für etwa 15 Mio€ realisieren lassen, was nur ein wenig teurer als ein Werks-GTE-Programm wäre.

Ein Wehrmutstropfen bleibt in Richtung der IMSA-Zulassung der LMH-Klasse. Während der ACO die LMDh uneingeschränkt auch in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und in Le Mans zulassen würde, hat die IMSA die Zulassung der LMH lediglich auf Fahrzeuge der „Mainstream-Manufacturers“ beschränkt. Gemäss diesem Wording dürften lediglich die Toyota-Hypercars in Sebring und Daytona starten, während die Wagen von ByKolles Racing und Glickenhaus als zu kleine Hersteller damit gegenüber den 17 die Zeche der IMSA zahlenden Grosserienherstellern aussen vor wären.

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