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PWC * Saisonrückblick GT

Mit einem stark dezimierten Feld startete die Saison der Pirelli World Challenge in St. Petersburg im März. Mit am Start war die Callaway Competition Corvette mit Daniel Keilwitz. Doch nach dem Rennen in Austin zog die Manschaft sich wieder zurück und konzentrierte sich auf die ADAC GT-Masters-Meisterschaft.

Für den 2016er Meister Alvaro Parente auf dem K-Pax-Bentley Continental GT3 verlief die Saison alles andere als perfekt - er sah häufig die Zielflagge nicht. Auch 2017´er Champion Patrick Long spielte an der Spitze der Tabelle keine Rolle

Rookie Scott Hargrove im Pfaff Porsche 991 GT3 R und Newcomer Toni Vilander  im Remo Ferri Ferrari machten die Saison unter sich aus. Während sich Vilander mit seinem Co-Driver Miguel Molina den Titel in der Sprint X sicherte, und mit 398 Punkten die Gesamtmeisterschaft für sich entschied  holte sich Hargrove die Sprint Meisterschaft und mit 369 Punkten den Vizetitel in der Gesamtmeisterschaft.

Eine ausgiebige Saisonzusammenfassung gibt es auf unserer Partnerseite von americansportscar.racing

Toyota verliert Performancevorteil

Die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft hat den umstrittenen Leistungs-Vorteil für Toyotas-Hybrid-Boliden für den nächsten Lauf in Fuji gekippt. Ausgerechnet beim Heimrennen müssen die TS050 Hybrid mit zusätzlichen 26kg Ballast und einem erhöhten erlaubten Verbrauch der Nicht-Hybrid-Wagen zurecht kommen, der effektiv den bislang im Reglement verankerten Reichweitenvorteil der Hybrid-Autos aufhebt. Das Gewicht der japanischen Werkswagen steigt somit auf 904kg, während die Konkurrenten mit 833kg (Turbo-Fahrzeuge) bzw. 811kg (Saugmotoren) zurecht kommen dürfen.

Die FIA hatte die Änderung zuvor mit Toyota einvernehmlich vereinbart. Bislang waren die WEC-Rennen bei den 3 letzten Läufen eine recht einseitige Angelegenheit zugunsten der japanischen Werksmannschaft die trotz aller Beteuerungen der BoP- bzw EoT-Komissionen nach Belieben dominierte. Bei der letzten Runde in Silverstone waren die Toyota 2s scheneller als die Nicht-Hybrid-betriebene Konkurrenz. Dennoch mussten die Japaner den Doppelsieg am Ende aufgrund einer Disqualifikation an die Rebellion Racing-Mannschaft abgeben.

Der Rennbericht vom 50. Barbarossapreis...

... dem 8. Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft 2018, kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden. Trotz der Trainingsbestzeit von Aston Martins neuem Vantage GT3 startet Schnitzer Pilot Augusto Farfus von der Poleposition. Den Rennsieg werden allerdings andere Tems unter sich ausmachen. Rennergebnisse, -Verlauf und Bilder werden während des Rennens hier in unserem Bericht ergänzt.

Mann Filter Team HTP holt Masters-Teamtitel

Herberth Motorsport mag sich vor 2 Wochen den Fahrertitel im ADAC GT-Masters, doch der Titel für die Teammeisterschaft ging zum 2.Mal nach 2012 (MS Racing ) wieder an eine Mercedes-Mannschaft. Mit insgesamt 178 Punkten holte sich das Mann-Filter Team HTP schon beim vorletzten Rennen am Samstag in Hockenheim den Gewinn der Teamwertung. Damit setzte man sich gegen Montaplast by Land-Motorsport (153 Zähler) und die Fahrermeister von herberth Motorsport (145) durch. Das entschädigte die Mercedes-Mannschaft zumindest für den Ausfall der Titelkandidaten Maximilian Götz und Markus Pommer im Finallauf, die unverschuldet in der ersten kKurve abgeschossen wurden.

Der Rennstall aus Altendiez im Westerwald setzte in dieser Saison die im gelb-grünen „Mamba-Design“ gestaltetn Mercedes AMG GT3 für Pommer und Götz sowie Indy Dontje und Maximilian Buhk ein. Brückner ist mit beiden Fahrerpaarungen mehr als zufrieden. Beide holten in den 14 Rennen jeweils einen Sieg und 6 Podestplätze. Aber auch ihre Konstanz beeindruckte: Kein anderer Rennstall sammelte in 13 von 14 ausgetragenen Rennen Punkte für die Team-Wertung.

Gegründet wurde HTP-Motorsport, die Abkürzung steht für "High Tec Performance", im Winter 2012/13 von Brückner und dem Niederländer Wim de Pundert. "Wim und ich teilen seit jeher eine große Leidenschaft für den Motorsport", blickt Brückner zurück. "Ich selbst bin seit Jahrzehnten in der Szene unterwegs. Und so entstand irgendwann die Idee, gemeinsam eine Dienstleistungs-Plattform für Renneinsätze auf die Beine zu stellen." Bereits in seiner Debütsaison 2013 stand das unter "Polarweiss Racing" firmierende TTeam dicht vor dem Meisterschaftsgewinn im ADAC GT Masters. Maximilian Buhk und Maximilian Götz kämpften mit ihrem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 bis zum Saisonfinale in Hockenheim um die Meisterschaft. Erst ein technischer Defekt im Sonntagsrennen beendete die Titelhoffnungen.

2014 siegte der Rennstall zwei weitere Male, ehe im Folgejahr ein Umbruch anstand: Als Bentley-Werksteam holten die Mannschaft gleich beim Auftakt in Oschersleben den bisher einzigen Sieg der britischen Nobelmarke im ADAC GT Masters.

2016 konzentrierte sich der Rennstall auf andere Einsätze, kehrte jedoch im vergangenen Jahr mit zwei Mercedes-AMG GT3 in die Serie zurück. In dieser Saison gelang nun der langersehnte erste Titelgewinn im Masters. "Diese Rennserie ist seit Jahren so ausgeglichen, dass es einer absolut perfekten Leistung und der nötigen Portion Glück bedarf, um über eine ganze Saison hinweg vorne dabei zu sein", so Brückner.

30 Wagen beim DMV-GTC-Finale

Eine Startaufstellung HH2interessante Mischung an Fahrerinnen und Fahrer tritt beim Finalwochenende des DMV-GTC und der DUNLOP 60-Serie an diesem Wochenende in Hockenheim an. Über 30 Fahrzeuge werden zu den Final-Rennen auf der badischen Rennstrecke erwartet.

Letzter Neuzugang war am gestrigen Mittwoch Christian Abt. Der Allgäuer trifft mit dem HCB Rutronik Racing Audi R8 LMS ultra im DUNLOP 60 auf einige frühere Kontrahenten und talentierte Youngster. So gibt es ein Wiedersehen mit Uwe Alzen, der im Mercedes AMG GT3 von Spirit Race mit Dietmar Haggenmüller um den Sieg kämpft. Mit Markus Winkelhock gibt es einen starken Fahrer, der Kevin Arnold helfen soll, mit dem Audi R8 LMS GT3 von HCB Rutronik Racing -Rutronik Racing die Meisterschaft im DUNLOP 60 zu erringen. Kenneth Heyer (mit Sepp Klüber im Mercedes-AMG GT3 von équipe vitesse) ist immer für einen Sieg gut. Genauso die Busch-Zwillinge Marc und Dennis, die ebenfalls im DMV GTC und 60-Minuten-Rennen DUNLOP 60 an den Start gehen. Oder auch Marvin Dienst der bei Schütz Motorsport in den Rennen startet.

Mit Fabian Vettel und Russell Ward darf man sich auf eine interessante Fahrerpaarung freuen. Der 19-jährige Bruder des vierfachen Weltmeister aus dem nahegelegenen Heppenheim und der 26-jährige US-Amerikaner dürften mit dem Mercedes AMG GT3 Winward Racing / HTP-Motorsport für eine vordere Platzierung gut sein. In Zolder gewann Ward noch mit Indy Dontje. Neu im Paket sind Maximilian Paul und Simon Reicher. Der 18-jährige Paul ist ein überaus erfolgreicher Kartpilot und wird zusammen mit Michael Golz im DUNLOP 60 einen Lamborghini Huracán Supertropheo einsetzen. Simon Reicher gibt ebenfalls sein GT3-Debüt und wird im Audi R8 LMS GT3 von YACO-Racing in die Rennen gehen.

In der Gesamtmeisterschaft des DMV-GTC sieht es nun äußerst knapp aus. Vor dem Finale führt Christoph Dupré die Tabelle an. Mit 209 Punkten liegt er aber nur äußerst knapp vor Kevin Arnold, der 206 Zähler auf seinem Konto hat. Nach Abzug des Streichergebnisses ergibt sich Höchstspannung vor dem finalen Lauf. Da Dupré 12 Punkte streichen muss und Arnold jedoch einmal einen Ausfall hat und damit 0 Punkte streicht, steht der 19-Jährige mit dem Audi von HCB Rutronik Racing weiterhin mit 206 Punkten in der Meisterschaft. Dupre kommt auf 197 Punkte – punktgleich mit seinem Schützling Luis Glania, der ebenfalls auf 197 Punkte kommt. Ebenfalls noch vieles offen ist in den Klassen. In der Klasse 6 gibt es einen Zweikampf zwischen Roland Hertner und dem GT4-Audi von Jean-Luc Weidt. In der Klasse 4 ist Karlheinz Blessing auf Position 1. In der Klasse 1 steht Kevin Arnold ganz vorne. Sollte er jedoch im Finale ausfallen, so würde Tommy Tulpe bei einem Sieg die GT3-Klasse gewinnen.

Hoogenboom/Petersen sind Michelin Le Mans Cup Meister

Mit hoogenboom peterseneinem erneuten Podiumsresultat beim vor 2 Wochen absolvierten Michelin Le Mans Cup-Rennen in Spa-Francorchamps haben sich die beiden DKR Engineering-Piloten Jens Petersen und Leonard Hoogenboom vorzeitig den Titel in der Serie gesichert. Mit nun 88 Punkten sind die beiden Norma LMP3-Piloten einen Lauf vor dem Saisonfinale in Portimao uneinholbar an der Spitze der Tabelle. Die in Spa-Francorchamps siegreichen Ecurie Ecosse/Nielsen-Piloten Alistar McCaig und Colin Noble haben als zweitplazierte mit 41,5Punkten noch nicht mal halb so viele Zähler auf dem Konto.

Für Sportwagenroutinier Jens Petersen wäre der Titelgewinn im Michelin Le Mans Cup der bislang grösste Erfolg seiner Sportwagenkarriere. 2016 errang der 55 jährige Deutsche den Vizetitel in der VdeV-Prototypenserie. Ob er im Falle des Titelgewinns zusammen mit DKR Engineering im dann zweiten Norma des Teams in die Europäische Le Mans Serie aufsteigt, konnte er uns in Spa-Francorchamps noch nicht bestätigen.

Parallel sicherten sich in der GT3-Klasse die beiden Kessel Racing-Ferraripiloten Giacomo Piccini und Sergio Pianezzola vorzeitig den Titel.

Belcar Spa Racing Festival

Beim Belcar Deldiche Normaalljährlichen Racing Festival in Spa Francorchamps fand der fünfte von sechs Saisonläufen der Belcar Endurance Championship statt. 37 Fahrzeuge standen am Sonntag Nachmittag in der Startaufstellung für das dreistündige Rennen. Der Deldiche Racing Norma mit Tim Joosen am Steuer hatte sich im Qualifying am Samstag die Pole Position gesichert.

Dylan Derdaele im Belgium Racing Porsche legte einen raketenmässigen Start hin und übernahm vom siebten Startplatz aus kommend in der ersten Runde die Führung. Nach ein paar Runden musste er aber den Platz an der Sonne wieder abgeben. Den Speed der Norma konnte der Porsche auf Dauer nicht mitgehen. Nach 4 Runden verabschiedete sich der Motor des Oracle Racing Radical in einer großen Rauchwolke. Auch der No Speed Limit Porsche schied leider frühzeitig aus. Als nach 70 Runden die Zielflagge 5 Minuten früher als geplant geschwenkt wurde hatten Luc de Cock, Tim Joosen und Thomas Piessens im Deldiche Racing Norma Belcar Porsche Norma Spaeinen weiteren Sieg eingefahren. Mit knapp 20 Sekunden Rückstand sicherten sich Hans & Frank Thiers, Jeffrey van Hooydonk und Gilles Magnus im Russel Racing Norma den zweiten Platz. Der Aqua Protect Racing Norma von Houthoodf / Boillion / Cools schaffte trotz einer Durchfahrtstrafe wegen einer Tempoüberschreitung in der Boxengasse als dritter den Sprung auf das Podest.

Der Krafft Racing Norma von Bortolami / Cristini beendete das Rennen auf der vierten Position. Mit dem fünften Platz gewannen Derdaele / Saelens im Belgium Racing Porsche die GT Klasse. Abbott / Oliva belegten im Ligier den sechsten Platz vor den beiden Porsche von Longin / Boonen sowie Wauters / Stevens. Belcar MercedesDer zweite Krafft Racing Norma belegte den neunten Platz vor dem Speedlover Porsche. Kenneth Heyer und Wim Spinoy gewannen im Selleslagh Racing Mercedes GT4 die Belcar 3 Klasse. In der Division 4 war der VDW Motorsport BMW erfolgreich und sicherte sich damit vorzeitig die Meisterschaft in dieser Klasse. Das BMW Team Der Horst triumphierte in der Belcar 5. Auch hier steht mit dem AR Performance BMW Team der Meister bereits fest.

In den anderen Klassen fällt beim Saisonfinale in Zolder am 21. Oktober im Rahmen des American Festival die Titelentscheidung. Bei den Prototypen führt aktuell der Russel Racing Norma das Ranking an. Bei den GT´s hat der Belgium Racing Porsche die besten Karten.

Meisterschaftsfinale der GT4-Central

Am gt4centralslovakiaWochenende startet die GT4 Central Serie auf dem Circuit Zandvoort in die finalen Läufe der Saison 2018. Nach rund 1 ½ Monaten Pause geht es für die Fahrer und Teams vor den Toren Amsterdams in die letzten Runden der internationalen Rennserie. Mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 7 verschiedenen GT4 Modellen stehen die letzten Rennen der Meisterschaft an.

Mit satten 124 Zählern steht KTM X-Bow-Pilotin Marylin Niederhauser aktuell an der Spitze der Meisterschaftstabelle des Pro-Am-Cups. Mit einem Abstand von lediglich zwei Punkten sitzen ihre Teamkollegen Benjamin Mazatis und Ilmari Korpivaara nach ihrem doppelten Podiumserfolg am Slovakiaring (Bild) in direkter Angriffsposition. Aber auch KTM-Kollege David Klar sowie Allied Racing Porsche-Pilot Rob Severs, welche sich gegenwärtig mit jeweils 112 Meisterschaftspunkten den dritten Rang teilen, haben noch reelle Chancen auf den hart umkämpften Titel im Pro-AM Cup.

Dank ihrer souveränen Fahrweise, durch welche die Scuderia Villorba Corse-Crew Giuseppe Fascicolo und Romy Dall`Antonia bisher in jedem Saisonlauf punkten konnten, steht das Maserati-Duo mit 133 Punkten an der Spitze des Am Cup. Mit 12 Zählern Abstand folgt der Bulgarische SIN R1 GT4-Pilot Ivan Vlachkov dicht auf dem zweiten Rang. Aber auch Maserati-Pilot Maciej Marcinkiewicz (119) sowie der Österreicher Freddy Fast mit seinem Lechner Racing Mercedes AMG GT4 (92) können den Italienern im Kampf um die Meisterschaftskrone noch gefährlich werden.

Nach dem erfolgreichen Gaststart von Adam Galas am Slovakiaring, wird er und seine KTM-Mannschaft Salag Racing auch beim Saisonfinale des GT4 Central European Cup teilnehmen. Neben dem polnischen Team wird auch die Truppe von SRT Selleslagh mit zwei Mercedes AMG GT4 in Zandvoort vertreten sein. Zusätzlich stoßen die in den Niederlanden beheimateten Teams Equipe Verschuur mit dem McLaren 570S GT4 und Ekris Racing (Ekris M4 GT4) für die Rennen auf ihrer Heimstrecke hinzu.

Es sind nicht nur die beiden letzten Rennen der Saison sondern auch die letzten der GT4 Central Serie überhaupt. 2019 wird die Serie die stets nur etwa ein Dutzend Teilnehmer zu den Rennen mobilisierte, zugunsten der ADAC GT4 Germany eingestellt. Beim Finale wird man somit noch einmal mit 15 Autos einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen.

50. ADAC Barbarossapreis mit 2 Premieren

Der 50.te ADAC Barbarossapreis, der 8.te Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, wartet bei seinem Jubiläum mit einem starken GT3-Feld auf. Insgesamt 19 GT3 Maschinen, darunter 17 in der Gesamtsiegerklasse der SP9/GT3 , lassen einen spannenden vorletzten Lauf erwarten. Zudem gibt es mit dem neuen GT3-Vantage und dem neuen Audi GT3-evo 2 interessante Premieren im Feld die jeweils in der SPX-Klasse starten.

Mit einem unter der Nennung von Car-Collection startenden neuen Audi GT3-LMS evo, der durch Christopher Haase und Jamie Green pilotiert wird, schickt Audi sein nächstjähriges Modell auf den härtesten Testpacours den man sich im Motorsport denken kann. Als Referenzfahrzeuge lässt Audi zwecks Datenabgleich gleich 4 etablierte Audi R8 LMS GT3 der Teams Phoenix Racing (2 Fahrzeuge die durch Vincent Kolb/Frank Stippler und Max Hofer/Oscar Tunjo pilotiert werden), Land Motorsport und Car-Collection von der Kette, was bedeutet das gleich 5 Audi R8 LMS GT3 bei der vorletzten Runde der VLN Langstreckenmeisterschaft antreten. Aston Martin verzichtet auf Referenzfahrzeuge, was schon mal einen Unterschied in der Herangehensweise des britischen und des deutschen Herstellers offenbart.

Daneben starten in der GT3-Klasse 4 Porsche 991 GT3 R der Teams Frikadelli Racing, GetSpeed Performance und Manthey Racing, 3 Mercedes AMG GT3 der Teams AutoArena, HTP-Motorsport und SPS Automotive Performance, 2 Walkenhorst Motorsport BMW, sowie ein Schmitzer M6, 2 Wochenspiegel Team Monschau-Ferraris und ein Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3, die sich am kommenden Samstag um den Gesamtsieg duellieren.

Bei 155 angekündigten Teilnehmersn sind auch die anderen Klassen gut besetzt. Je 5 Porsche starten in der SP7 und in der CUP2-Klasse stehen am Start. 7 Teilnehmer – 2 Aston Martin, 2 Porsche und je ein Lexus, BMW und Ferrari – werden in der SP8 erwartet. Ebenfalls 7 Teilnehmer starten in der SP10/GT4-Klasse. In den Produktionswagen klassen werden 5 Wagen in der V6-Klasse, 10 in der V5 und 19 in der V4-Klasse erwartet. Auch in der Gruppe H soll mit dem TAM-Porsche von Schall Gerhard wieder ein Wagen in der H4-Klasse starten. In den CUP-Klassen kann man sich auf 17 BMW in der CUP5, 2 KTM X-Bow in der CUPX und 8 Cayman in der CUP3. A

ls Nordschleifen-Novizen sind im Feld der kleineren Autos unter anderem LMP2-Pilot Alex Brundle, Michele Beretta, DTM-Pilot Joel Eriksson und Carrera-Cup-Pilot Nick Yelloly für ihre Permits unterwegs. Das Rennen startet am Samstag um 12 Uhr. Die Startausfstellung wird im Qualifying von 8.30 bis 10 Uhr ausgefahren. Beide Sessions werden auf der Website der VLN Langstreckenmeisterschaft live gestreamt.

Supercar Challenge Spa - Racing Festival

Beim DSC Spa Pegasus Ginettatraditionellen Racing Festival in Spa Francorchamps trug die Supercar Challenge ihre Saisonläufe 11 und 12 aus. Das vorletzte Rennwochenende des Jahres könnte entscheidenden Charakter im Kampf um die Meisterschaft haben. Da die GT & Prototype Challenge auch mit von der Partie war und man gemeinsam in einem Feld fuhr standen 57 Fahrzeuge im Grid. Im Qualifying sicherte sich Julien Schell im Pegasus Racing Ginetta G57 bei seinem Supercar Challenge Debüt die Pole Position für das erste Rennen am Samstag das über 60 Minuten ausgetragen wurde. Im Rennen sollte es aber am Ende nur zu Platz 24 reichen da Schell´s Teamkollege den Speed nach dem Fahrerwechsel nicht mehr mitgehen konnte.

Nach DSC Spa Aschhoff Ginetta24 Runden sicherte sich Max Aschoff im nagelneuen Ginetta G58 beim zweiten Renneinsatz dieses Fahrzeuges den Sieg im ersten Rennen mit 18 Sekunden Vorsprung vor dem Prime Racing Ginetta G57 von Lequeux / Ueberecken und dem Norma von Neil Primrose der damit die CN Division gewann. Javier Ibran Pardo belegte im Ligier LMP3 den vierten Platz. Als fünfter sicherte sich Oliver Freymuth im Lamborghini den Sieg in der Super GT Klasse. Dahinter gewannen Ward Sluys und Bas Schouten im BMW nach einer sehenswerten Aufholjagd die GT Division. Siebter wurde Alain Berg im Radical vor den beiden Porsche von Bob Herber und Edward Grouwels. Danny van Dongen gewann im BlueBerry Racing Praga die SR3 Klasse. Den Sieg in der Supersport 1 Division eroberte Ruud Olij im BMW. Sein Markenkollege Rene Snel war in der SSP2 Klasse erfolgreich. Rob Nieman und Joey van Splunteren siegten im Renault Clio in der Sport Division. Siegmar Pfeifer erlebte hingegen ein Wochenende zum vergessen. 3 Runden vor Rennende musste er seinen Norma abstellen. Im zweiten Lauf konnte er leider nicht mehr antreten.

Das DSC Spa GTsSonntagsrennen fand bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen statt. Als das spannendste Rennen aller Zeiten wird es sicherlich nicht in die Geschichte eingehen. Zu überlegen waren die drei Ginetta die das komplette Feld überrundeten. Nach 26 Runden siegte Julien Schell im Pegasus Racing Ginetta trotz einer 20 Sekunden Zeitstrafe wegen eines nicht korrekten Boxenstopps mit 40 Sekunden Vorsprung vor seinen Markenkollegen Max Aschoff und Lequeux / Ueberecken. Neil Primrose kam mit seinem Norma auf dem vierten Platz ins Ziel und gewann die CN Klasse. Ein großes Kunststück war der Klassensieg allerdings nicht da sein einziger Konkurrent, der Radical Pilot Alain Berg, im Sonntagsrennen fehlte. Oliver Freymuth gewann im Lamborghini als fünfter die Super GT Klasse. Der JR Motorsport BMW von Michael Verhagen und Willem Meijer wurde sechster und siegte in der GT Division vor den beiden Race Art Porsche von Roger und Edward Grouwels. Javier Ibran Pardo belegte im Ligier LMP3 den neunten Platz. Tim Gray gewann im Praga die SR3 Klasse. In der Supersport 1 Klasse siegte Rene Steenmetz im Seat Leon TCR. In der SSP 2 war Nicolas Delencre im Peugeot erfolgreich. Auch der Pokal in der Sport Division ging an Peugeot Piloten. In diesem Fall an Chris Voet und Bart van den Broeck.

Das Saisonfinale findet am 20/21 Oktober in Assen statt. Dort werden die Supercar Challenge und die GT & Prototype Challenge wieder in zwei separaten Rennen antreten und ihre Meister küren.

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