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Nissan DPi vor dem Aus?

Im core nissan dpiVorfeld des IMSA-WeatherTech SportsCar Championship-Saisonfinales beim Petit Le Mans hat auch Core Autosport Eigentümer und Pilot Jon Bennett sein vorläufiges Karriere-Ende nach dem Saisonfinale bekannt gegeben. Zugleich endet damit auch der Einsatz des Nissan DPi der Mannschaft - falls sich in den kommenden Wochen kein Nachfolgeteam dafür finden sollte.

Erst zum Beginn der Saison übernahm das 2010 gegründete und sehr erfolgreiche Team die beiden Fahrzeuge vom just geschlossenen Extreme Speed Motorsports-Team. Die Saison mit dem auf einem Ligier basierenden DPi's Boliden verlief allerdings wenig erfolgreich. Ohne das schwindende Interesse und mit weiterer Unterstützung von Nissan hätte man vielleicht den Einsatz fortgesetzt. Bennett wird sich ab nächstem Jahr erst einmal um die Organisation des Renneinsatzes der beiden neuen Porsche 911 RSR-19 kümmern, für den das Team seit 2014 Werks-Einsatz verantwortlich ist.

Mühlner verliert CUP3-Klassensieg

Neben muehlner vln8der Disqualifikation des zweitplazierten Walkenhorst BMW-Teams beim 51.Barbarossapreis (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) war auch noch ein zweites Team von einem Wertungsausschluss betroffen, Der Sieger der CUP3-Klasse, das Mühlner Motorsport Trio Moritz Kranz, Thorsten Jung und Nico Menzel wurde am späten Samstag abend ebenfalls aus der Wertung ausgeschlossen. Allerdings läuft im Unterschied zum BMW-Team hier noch ein Protest gegen den Ausschluss.

„Die technischen Kommissare haben bei der Nachkontrolle nach unserem Klassensieg auf dem Bremsbelag hinten rechts keine Seriennummer vorgefunden. Allerdings muss diese nach unserem Verständnis des Reglements nicht zwingend dort verzeichnet sein. Deswegen haben wir auch den Protest eingelegt. Die Ergebnisse in der Klasse sind daher erst mal vorläufig.“ erläuterte uns Teamchef Bernhard Mühlner auf Nachfrage.

Die 3 Mühlner-Piloten hatten am Samstag die Ziellinie mit einem Vorsprung von über 2 1/2min auf den zweitplazierten Mathol-Racing Cayman von Marc Keilwerth, Timo Mölig und Marcos Adolfo Vazquez gequert. Durch die Disqualifikation rückten hinter dem ursprünglich drittplazierten Frikadelli Racing Cayman von van Danwitz/“Jules“ rückte somit auch der Aimpoint Racing Cayman von Friedhoff/Friedhoff auf das Podium der Klasse vor. Durch die Disqualifikation verliert die Mühlner-Mannschaft trotz bisher 4 Siege die Tabellenfühung in der Cayman-CUP3-Klasse an die Mathol-Crew. Dem Ausgang des Protests kommt daher eine wertungsentscheidende Bedeutung zu.

Mercedes-Dreifach-Sieg bei VLN8

Der 51. ADAC Barbarossapreis (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist mit dem 5.Mercedes AMG GT3-Sieg in Folge zu Ende gegangen. Beim über 4h ausgetragenen 8. Meisterschaftslauf der VLN Langstreckenmeisterschaft 2019 am Samstag querte der von der HTP-Motorsport-Truppe betreute Mann-Filter Mercedes AMG GT3 von Raffaele Marciello und Maximilian Buhk die Ziellinie als erstes Fahrzeug. Für die Mannschaft aus Altendietz und ihre beiden Piloten war es jeweils der erste Sieg in der Nordschleifenserie. Am Ende wurde der Lauf zum ersten Mercedes Dreifach-Triumph dieses Jahres. 90s hinter der gelben „Mamba“ kam der beim letzten Lauf siegreiche GetSpeed Performance Mercedes AMG GT3 von Phillip Ellis und Maximilian Götz ins Ziel. Und der zuvor 3x in Folge siegreiche Black Falcon Team Autoarena AMG von Patrick Assenheimer und Manuel Metzger holte sich weniger als eine Sekunde dahinter den letzten Podiumsrang in der Wertung.

Allerdings hatte die Reihenfolge bei der Siegerehrung noch ganz anders ausgesehen: Als zweiter mit 74s Rückstand auf die Sieger war das von der Pole gestartete Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3-Trio Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin abgewunken worden. An deren M6 wurden jedoch in der technischen Nachkontrolle gelöste Schrauben am Federteller festgestellt. Da das Drehmoment der Schrauben im Homologationsblatt vorgegeben war, stellte dies einen technischen Verstoss dar, der mit dem Wertungsausschluss bestraft wurde. Dadurch rückten die beiden folgenden AMG-Teams nach.

Das Rennen hatte nach einem Qualifying auf nicht optimal trockener Strecke verspätet begonnen. De Facto musste es sogar 2x gestartet werden, weil ein Unfall in der ersten Startgruppe gleich auf der GP-Strecke einen Abbruch in der ersten Runde notwendig machte. Der Car-Collection Audi von Peter Schmidt hatte sich ausgangs der Querspange gedreht und in den mitten im Feld stehenden R8 rauschte der Kappeler Motorsport Porsche von Thomas Gerling frontal hinein. Um den verletzten Gerling in Ruhe bergen zu können, wurden die anderen beiden Startgruppen gar nicht erst ins Rennen geschickt.

Nach dem Restart konnte Walkenhorst-Pilot Krognes den nachdrückenden Marciello nur für 2 Runden hinter sich halten. Während die Mann-Filter-Mannschaft nach dem Führungswechsel auf und davon eilte, entspann sich dahinter ein Kampf um die Podiumsplätze zwischen einer Kampfgruppe die in den ersten Runden die beiden AMG von GetSpeed Performance und Black Falcon, den Walkenhorst M6, den Konrad Motorsport Lamborghini und den blauen Phoenix-Audi umfasste. Streckenweise war im Rennen auch der Falken-Motorsport Porsche an der Spitze gut dabei, dem jedoch ein früher Reifenschaden und ein darauffolgender Splash & Dash am Rennende alle Chancen auf eine Top-Position kosteten.

Die beiden AMG hinter Marciello setzten sich in einem teils über Stunden geführten Zweikampf von den Verfolgern ab und schienen das Podium schon zu Rennmitte sicher zu haben. Dann kollidierte Maximilian Götz mit Patrick Assenheimer bei der Boxeneinfahrt in Runde 12 was beide AMG zwecks Reparaturen für 2min an die Box fesselte. Der auf weniger als sonst abbauenden Yokohamas gut gehende Walkenhorst BMW schien damit an diesem Tage vom Pech der Konkurrenten profitieren zu können, doch die technische Nachkontrolle machte der Mannschaft am Ende einen Strich durch die Rechnung. In einem sehenswerten Duell in den letzten Runden setzte sich Schlussfahrer Ellis für die GetSpeed Performance -mMnnschaft gegen den nicht minder schnellen Metzger in der Schlussphase durch.

Guter vierter wurde am Ende der Phoenix-Audi von Vincent Kolb und Frank Stippler , den Stippler in der Schlussphase noch bis auf Schlagdistanz an die beiden AMG heranfahren konnte. Durch den Reifenschaden zu Beginn (nach Gerangel mit dem Schnitzer-BMW von Augusto Farfus) und dem Splash & Dash zu Rennende war für den Falken-Porsche von Bachler/Ragginger am Ende lediglich P5 drin. Das Quartett Axcil Jefferies, Michele Di Martino, Franck Perera und Mirko Bortolotti holte für Konrad Motorsport ein Finish auf P6. Die Top-10 komplettierten der Pro-Am Walkenhorst BMW mit der #35 , der neue SP-X Mercedes AMG GT3 evo, den Luca Stolz und Yelmer Buurmann als Duo trotz reglementsbedingt 30s längerer Standzeiten noch auf Gesamtrang 8 ins Ziel brachten, der Falken-BMW von Dumbreck/Imperatori/van der Linde und der rote Pro-Am-Audi von Phoenix Racing.

Das Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft steigt in 2 Wochen mit dem 44. DMV Münsterland-Pokal.

Carrera-Cup-Champion Julian Andlauer im Portrait

Porsche-Julian AndlauerJunior Julien Andlauer weiß ganz genau, wie man Titel gewinnt – Meister im Porsche Carrera Cup France in 2017 und seit vergangenem Jahr jüngster Klassensieger aller Zeiten bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Die stolze Trophäensammlung des 20-Jährigen ist seit einigen Tagen um einen Pokal reicher geworden. Beim letzten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland krönte sich Andlauer auf dem Sachsenring zum Champion der Saison 2019.

Das Ziel war für Andlauer von Beginn an klar gesteckt. Nach zwei erfolgreichen Jahren im französischen Carrera Cup wollte er auch im deutschen Markenpokal den Titel holen. Die Carrera-Cup-Saison begann für den talentierten Franzosen allerdings mit einem Dämpfer – in Hockenheim reichte es nur für die Plätze zehn und fünf. Doch der Youngster arbeitete sich Schritt für Schritt an die Tabellenspitze heran. Nach einem zweiten Platz im tschechischen Most platze mit dem ersten Sieg auf dem Red Bull Ring in Österreich der Knoten. Bei insgesamt 4 weiteren Rennen feierte Andlauer ganz oben auf dem Podium – auch auf dem Sachsenring zeigte er sein Talent und sicherte sich somit die Meisterschaft.

Im Kampf um den Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland stach Andlauer zwei Konkurrenten aus: seinen erfahrenen BWT Lechner Racing Teamkollegen Michael Ammermüller sowie den Niederländer Larry ten Voorde.

Spaß andlauer rbram Motorsport hatte Andlauer schon als Kind. In Lyon betreibt sein Vater eine Kartbahn. Mit 6 Jahren saß sein Sohn zum ersten Mal in einem Kart. Sofort packte ihn die Leidenschaft. Über die französische Formel 4 ging es 2016 in den Porsche Carrera Cup France. Nach Platz zwei in der Rookie-Klasse folgte ein Jahr später der Gesamtsieg. Der Lohn: die Nominierung zur Sichtung des Porsche Motorsport Junior Programms. Dort überzeugte Andlauer und wurde Porsche Junior – ein Meilenstein seiner noch jungen Karriere. Im Rahmen der Porsche Nachwuchsförderung erhält er Unterstützung durch Fahrer-Coaching, Fitnesstests mit individualisierten Trainingsplänen sowie Mental- und Medientrainings. Dass er die Tipps der Experten erfolgreich umgesetzt hat, beweist der jetzige Titelgewinn: Champion im PCC.

Einen großen Traum hat sich Andlauer, der leidenschaftlicher Box-Fan ist, bereits erfüllt: Gemeinsam mit Porsche Young Professional Matt Campbell gewann er in der Klasse GTE-Am im Porsche 911 RSR das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Trotzdem ist der Nachwuchsrennfahrer weiter erfolgshungrig.

Chancen auf seinen nächsten Titel hat Andlauer bereits in Kürze: Neben dem Porsche Carrera Cup Deutschland startet er in dieser Saison auch im internationalen Porsche Mobil1 Supercup. Vor dem Saisonfinale in Mexiko (25. bis 27. Oktober) steht er auf Rang drei. Bei noch 40 zu vergebenen Punkten liegt er 18 Zähler hinter Spitzenreiter Ammermüller. Platz für einen weiteren Pokal würde Andlauer in seiner Trophäensammlung sicherlich finden.

KEO Racing plant LMP2-Programm

Die keolmp2dallaradänische KEO Racing Mannschaft plant einer Meldung unserer Kollegen von Sportscar 365 zur Folge in der kommenden Saison den Aufstieg aus dem Michelin Le Mans Cup in die Europäischen Le Mans Serie. Unabhängig von einem eventuellen Aufstieg mit dem LMP3 der Mannschaft, den der ACO nur nach entsprechenden Erfolgen in der 2.Liga des europäischen Serienpaketes genehmigen würde, will das dänische Team angeblich einen Dallara P217 LMP2 in der kommenden Saison an den Start bringen. Damit wäre Dallara auch in der kommenden Saison 2020, noch in der Europäischen Le Mans Serie engagiert, nachdem zur Zeit ein erneutes Engagement von Carlin Motorsport im kommenden Jahr in Frage steht.

Derzeit setzt KEO Racing einen Ligier JS P3 LMP3 im Michelin Le Mans Cup für die dänischen Piloten Joakim Fried, Michael Markussen und Johan Jokinen ein, die mit 9 bislang erzielten Punkten derzeit auf Rang 15 der LMP3-Wertung des Championats geführt werden. Ein Umstieg in die LMP3-Klasse der Europäischen Le Mans Serie wäre erst ab Meisterschaftsendrang 5 wahrscheinlich. Bei dem in Aussicht stehenden Dallara handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eines der Ex-Fahrzeuge des ebenfalls dänischen High Class Racing Teams aus der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft.

Walkenhorst BMW disqualifiziert

Am gestrigen Rennmnachmittag hatte das Walkenhorst Motorsport-Trio Christian Krognes, Jody Fannin und David Pittard mit dem 2. Platz beim 51. ADAC Barbarossapreis (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ihre bislang bestes Saisonergebnis gefeiert. Am Abend daann folgte die ernüchternde Nachricht: der blaue Walkenhorst Motorsport Playstation-BMW M6-GT3 wurde wegen eines technischen Verstosses ganz aus der Wertung genommen und disqualifiziert. Damit erbten die GetSpeed Performance Vodaphone-Mercedes AMG GT3 Pioten Maximilian Götz und Phillip Ellis Rang 2 vor den Black Falcon-Autoarena AMG-Duo Manuel Metzger und Patrick Assenheimer. Der 51. Barbarossapreis wird somit als AMG-Dreifachsieg in die Annalen eingehen.

Zur Begrundung gaben die technischen Kommissare des ADAC an das Im Rahmen der Nachuntersuchung das vorgeschriebene Anzugsmoment der Sicherungsmuttern der Federteller nicht eingehalten wurde und sich diese von Hand lösen ließen. Dies stellte einen Verstoß gegen Artikel 1.6 der Technischen Bestimmungen der Klasse SP9 dar. Dieser Artikel besagt, dass es dem Teilnehmer obliegt, dass sein Fahrzeug zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung der FIA-GT3-Homologation sowie dem modellspezifischen Datenblatt entspricht.

Das Team aus dem niedersächsischen Melle bei Osnabrück verzichtete auf eine Berufung. Der 2. Platz wäre das bislang beste Saisonergebnis der VLN-Saison gewesen. Schon bei VLN4 und VLN7 hatte die Mannschaft jeweils einen dritten Platz erzielen können.

Whelen-Cadillac DPi auf PLM-Pole

Felipe Nasr whelen plm polehat den #31 Whelen Engineering Cadillac DPi-V.R mit einer neuen Qualifikationsbestzeit von 1:08.457 auf die Pole Position für das heute beginnende Petit Le Mans Rennen in Road Atlanta stellen können. Der Brasilianer, der den Cadillac zusammen mit seinen Teamkollegen Pipo Derani und Eric Curran pilotiert, schlug mit der gleich um 2s unter dem vorangegangenen Streckenrekord liegenden Zeit den Penske-Acura ARX-05 DPi-Piloten Ricky Taylor um 0,142s. In der zweiten Startreihe plazierten sich der zweite vom Action Express Team betreute Mustang Sampling Cadillac von Qualipilot Felipe Alburquerque und der zweite Penske-Acura von Dane Cameron vor den beiden Team Joest-Mazdas von Timo Bernhard und Harry Tincknell.

Im Kampf um die LMP2-Pole setzte sich Performance Tech Oreca-Pilot Kyle Masson mit einer 1:10,722 mit gerade mal 0,131s Vorsprung gegen Matt McMurry im PR1-Mathiasen Motorsports Oreca durch.

Die Pole in der GTLM-Klasse ging an das Risi Competitione Team das den Ferrari 488 der texanischen Mannschaft dank einer Qualibestzeit von James Calado von 1:15,639 0,063s vor der #3 Corvette und weitere 0,082s vor dem von Philipp Eng pilotierten BMW Team RLL BMW M8 GTE plazierte. Allerdings verlor die Corvette ihrer Startplatz nach der technischen Nachkontrolle, weswegen Eng und seine Teamkollegen vorrücken dürften und die 2. Startreihe in der Klasse somit vom #912 Porsche und dem #66 Ford belegt werden.

Auch in der GTD-Klasse verlor das Land Motorsport-Team seine Pole nachdem man der unerlaubten Arbeit am Wagen während einer Roten Flagge bezichtigt wurde. Dadurch erbte Paul Miller Racing Lamborghini Huracán GT3 evo-Pilot Corey Lewis mit einer 1:19,530 die Pole mit 0,135s Vorsprung vor dem Riley Mercedes AMG GT3 des WEC-Pilotentrios Keating/Bleekemolen/Fraga und dem im Qualifying von Jeff Westphal pilotierten Scuderia Corse Ferraris.

Das über 1000 Meilen bzw. die Maximaldauer von 10h ausgetragene Rennen startet heute um 12.05 Eastern Time (=18.05 MEZ) und kann über die IMSA-Website live verfolgt werden.

Kessel Racing´s Gulf 12h-Pläne

Diekessel gulf12h 2018 Tessiner Ferrari Mannschaft von Kessel Racing plant auch bei der 9. Ausgabe der Gulf 12 hours wieder einen umfangreichen Auftritt. Das haben verschiedene Quellen aus der schweizer Mannschaft GT-Eins gegenüber anlässlich der Europäischen Le Mans Serien-Runde in Spa-Francorchamps bestätigt. Demnach werden mindestens 4 Ferrari GT3 vom schweizer Team eingesetzt. Die genaue Anzahl wird allerdings wohl erst anlässlich der Veröffentlichung der offiiziellen Nennliste bekannt werden, die schon Anfang der Woche bekannt gemacht werden sollte.

Als spektakulärste Nennung wurde im Vorfeld bekannt das der 9-fache Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi auf einem der 4 bislang bestätigten Ferraris der schweizer Mannschaft antreten wird. Rossi, der bereits 2012 2 Runden der Blancpain GT Endurance Serie auf einem Ferrari F458 der Tessiner Truppe bestritt, wird nach einer 7-jährigen GT-Pause zusammen mit dem Moto2-Fahrer Luca Marini – seinem Stiefbruder – und seinem Berater Uccio Salucci die Gulf 12 hours auf einem Ferrari F488 GT3 bestreiten. Für Rossi, der in den vergangenen Jahren in der Moto GP freien Zeit stets die Monza Rally Show bestritten hatte bilden die Gulf 12 hours eine willkommene Abwechslung von der Rallycross-Routine der vergangenen Jahre.

Daneben soll auch das Damenteam der Kessel Racing-Truppe aus der Europäischen Le Mans Serie wieder an dem Rennen teilnehmen. Allerdings wohl in leicht veränderter Zusammenstellung, da auch Wagenbesitzerin Deborah Meyer nach ihrer Babypause wieder beim Langstreckenrennen ins Steuer greifen möchte.

Eine weitere Besatzung wird voraussichtlich erneut um den bislang 4-fachen Sieger Michael Broniszewski herum aufgebaut werden, der allerdings dieses mal auf den bislang 5-fachen Sieger Davide Rigon verzichten muss – der Italienische Werksfahrer ist bei der zeitgleich in der Region stattfindenden FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Runde in Bahrain engagiert . Kessel Racing hat die vergangenen 4 Ausgaben der Gulf 12 hours in Folge gewinnen können.

IMSA Präsident Atherton vor Abschied

Nach athertonüber 34 Jahren geht IMSA-Präsident Scott Atherton zum Ende der Saison in den Ruhestand. Seine Karriere begann 1985 in der Indycarserie CART als Sponsor Marketing Executive. Später war er Präsident und General Manager des Laguna Seca Raceway, bevor er als Präsdent des Nazareth Speedway und des Calfornia Speedway zu Penske Motorsports wechselte. Ganze 13 Jahre lang war er dann Präsident und CEO der Panoz Motor Sports Group, bevor er von Don Panoz die Präsidentschaft der American Le Mans Serie (ALMS) übernahm und im September 2012 die Fusion mit der Grand American Road Racing Association unter dem IMSA-Banner einläutete.

IMSA-Chairman Jim France dankt Atherton für alles, was er für den Sport getan hat und wünscht ihm alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand. Für Atherton war es nach eigener Aussage eine Ehre und ein Privileg mit den bekanntesten Persönlichkeiten und Veranstaltungsorten zusammen arbeiten zu dürfen und es ihm ermöglicht haben, eine Karriere zu machen, die seinen kühnsten Träume weit übertroffen habe. IMSA Chief Executive Officer Ed Bennett hofft zum Saisonende Atherton's Nachfolger verkünden zu können, der der Serie aber in den kommenden Jahren noch als Mitglied des Verwaltungsrates erhalten bleibt.

Unter Athertons Führung wurde 2017 die heutige Generation der DPi eingeführt. Ende letzten Jahres begannen dann unter seiner Führung die Arbeiten an der nächsten Generation der Top-prototypenklasse der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship, die ab 2022 zum Einsatz kommen wird.

Die VLN-Punktestände vor Lauf 8

Auch der Meisterschaftskampf in der VLN Langstreckenmeisterschaft biegt langsam auf die Zielgerade ein. 2 Rennen sind noch zu absolvieren. Grund genug einen ersten Blick in die Meisterschaftsstände zu werfen.

In der Speedtrophy, in der die schnellsten Top-Teams verzeichnet sind, könnte an diesem Wochenende schon eine Vorentscheidung fallen. Nach 3 Siegen in Folge führt das Black Falcon Team Autoarena mit 125 Punkten und 28 Zählern Vorsprung vor einer fast punktgleichen Verfolgergruppe die aus dem #34 Walkenhorst BMW M6-GT3 (97 Punkte) , dem #2 GetSpeed Performance AMG (95), dem #5 Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 (95) und dem #4 Falken Porsche (94) besteht. Da bei den beiden Läufen noch theoretisch noch 2* je 38 Punkte vergeben werden würde ein weiterer Sieg für das Duo Assenheimer/Metzger auf jeden Fall die Vorentscheidung in der Wertung der Top-Teams bedeuten. Theoretisch haben daneben noch die Mannschaften des Falken-BMW und von Konrad Motorsport vor diesem Wochenende noch mathematische Chancen auf den Trophy-Titel.

In der Gesamtwertung führt das Adrenalin Motorsport BMW M240i-Duo Yannick Fübrich und David Griessner auf der #650 derzeit mit 57,5 Zählern vor ihren Teamkollegen Norbert Fischer, Oskar Sandberg und Daniel Zils die auf dem #444 V5 Cayman starten und 56,37 Zähler auf dem Konto haben, damit mit ihrem V5-Cayman auch die Produktionswagentrophäe anführen. Dritte sind die Scheid Motorsport BMW-Piloten Nico Otto und Lars Peucker auf dem #666 M240i die mit 52,61Punkten schon fast 5 Punkte Rückstand auf die Spitze haben. Noch nicht eingerechnet sind hier die Streichergebnisse die erst vor dem letzten Lauf von Gewicht sind.

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