• Startseite

News

Maxime Martin gründet eigenes GT4-Team

Aston Martin maximemartinWerkspilot Maxime Martin hat heute die Gründung eines eigenen GT-Teams bekannt gegeben. Der belgische Aston-Martin Racing Werkspilot, der für den britischen Hersteller in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft auf dem Vantage AMR GTE mit der #97 startet und 2019 auch im ADAC GT-Masters als Pilot eines der beiden Propeak Vantage AMR GT3 startete, will sich im Debütjahr 2020 mit 2 Vantage AMR GT4 in der GT4-European Series und dem ADAC GT4 Germany engagieren. 

“Die Martin Racing Vantage GT4bGT4-Kategorie ist eine schnell wachsende, extrem populäre Rennklasse in der viele junge Piloten und Gentlemanpiloten ein neues Betätigungsfeld finden. Ich trug mich schon einige Zeit mit dem Gedanken ein eigenes Team zu gründen und will jetzt etwas starten was mir abseits meiner eigenen Fahrerkarriere eine Zukunftsperspektive bieten kann.” wird Martin bezüglich seiner Motivation zitiert.

Als Geschäftsführer hat sich Martin seinen ehemaligen DTM-Renningenieur Thomas Matton ins Team geholt, mit dem er seit 11 Jahren zusammenarbeitet. Martin war Ende 2017 nach 4 Jahren als BMW-Werksfahrer in den Werksfahrerkader von Aston Martin gewechselt. Die Basis des neuen Teams befindet sich im belgischen Charleroi, in der Nähe des Brüsseler Flughafens. matton martinDamit würde das ADAC GT4 Germany auch im nächsten jahr wieder ein regelmässig teilnehmendes Aston Martin-Team am Start sehen, nachdem die deutsche Prosport Performance-Mannschaft ihr Engagement just wie berichtet beendet hat.

Neben dem Engagement in den beiden Sprintserien denken Martin und Matton (auf dem Bild links) laut unseren Kollegen von Sportscar 365 auch über Langstreckeinsätze im Rahmen der Creventic 24 Stunden-Serie und der VLN Langstreckenmeisterschaft nach, was besonders für die letztere Serie eine Bereicherung wäre. Insbesonders auf der Nordschleife sind Einsätze von Kundenteams derzeit eher die Ausnahme, während das Entwicklungsteam des Aston Martin Testcenters regelmässig verschiedene Vantage in der SP8T und der SP10 Klasse zum Einsatz bringt.

Aus für die Propeak-Astons

Propeak Performance, das Aston Martin-Einsatzteam der bekannten Ring- und Langstreckenmannschaft Prosport Performance, beendet die Zusammenarbeit mit dem britischen Hersteller nach nur einer Saison. Das hat uns Teamchef Christoph Esser im Rahmen der letzten VLN-Runde am Ring verraten. Damit werden die neuen GT3- und GT4-Vantage AMR der Mannschaft 2020 weder im ADAC-Paket mit den beiden Serien ADAC GT-Masters und ADAC GT4 Germany noch in der 24 Stunden-Serie und auch nicht auf der Nordschleife zu den angedachten Debüts in der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring antreten.

„Die Autos stehen alle zum Verkauf. Wir wollen einen Schlussstrich unter das Engagement ziehen. Zwar ist noch nicht entschieden worden in welcher Form wir weiter machen werden, aber das Team wird mit Sicherheit weiter hier auf der Nordschleife mit unseren existierenden Porsche-Fahrzeugen engagiert bleiben. Was wir darüber hinaus machen würde von eventuellen neuen Partnern abhängen“

Prosport Performance hatte nach einer problemreichen und ausfallgeplagten Saison gegen Saisonende zum Teil einzelne Veranstaltungen ganz oder teilweise ausgelassen. Eine Tatsache die nach Erklärungen verlangt. Dazu Esser: „Aston Martin selber ist 2018 auf uns zugekommen weil man aus Marketinggründen ein Einsatzteam in Deutschland gesucht hat, das die neuen Vantage AMR im ADAC GT-Masters einsetzt. Wir waren anfangs nur auf die GT4 aus, haben uns aber schiesslich zu einem parallelen Einsatz auch der GT3 im Masters überreden lassen, nachdem man uns ein umfangreiches Supportpaket zugesagt hatte. Dieses umfasste eine sichergestellte Ersatzteilversorgung, einen Engineering-Support durch von Aston Martin gestellte Techniker und eine Kostenunterstützung. So wie der Vertrag formuliert war, hatten wir den Eindruck ein gutes Paket bekommen zu haben.“

Leider blieb der zugesagte Support nach Essers Angaben von Anfang an hinter dem vertraglich vereinbarten Rahmen zurück. „Es fing schon damit an das wir die Autos erst sehr spät bekamen und im Vorfeld nur mit einem GT3 und einem GT4 testen konnten. Wir haben dann die ersten Ausfälle in Oschersleben hinnehmen müssen weil die zugesagten Ersatzteile nicht vor Ort verfügbar waren. Das hat sich dann bei den folgenden Rennen wiederholt. Erst nach mehreren Beschwerden und erst ab Zandvoort hat sich die Situation gebessert. Das selbe galt beim Engineering-Support. Den Leuten, die man uns für die ersten Rennen gestellt hatte, fehlte augenscheinlich noch die Erfahrung mit dem Auto.“

„Das Problem war das bis Zandvoort, wo ein leichter Aufwärtstrend erkennbar war, die Ergebnisse schon so desaströs waren, das uns mitten in der Saison die Kundenpiloten abgesprungen sind. Zudem brach ab dort auch der Kontakt mit Prodrive zunehmend ab, so das unsere ehemaligen Verhandlungspartner dort nicht mehr für uns zu sprechen waren. Der ausbleibende Support und die nicht besetzten Wagen haben uns dann dazu bewogen die folgenden Veranstaltungen zum Teil auszulassen.“

Esser vermutet das die sich eintrübende wirtschaftliche Situation bei Aston Martin zu einem eingeschränkten Support geführt hat. „Rückblickend muss man sagen, daß Aston Martin möglicherweise das Level und den benötigten Aufwand im ADAC GT-Masters unterschätzt hat. Vielleicht hat man nicht berücksichtigt das hier reine Profibesatzungen unterwegs sind. Vielleicht hat man gedacht, das eine Standard-Unterstützung mit ein paar Technikern schon reichen würde. Aber wir hinkten schliesslich als Neueinsteiger mit einem in der Meisterschaft unerfahrenen Hersteller und einer komplett neuen Konstruktion von Anfang an hinterher.“

Die 4 Chassis des Teams sind nun zum Verkauf ausgeschrieben. Ob man nach der Trennung von Aston Martin einen weiteren Partner im GT3 oder GT4-Bereich sucht schiebt man laut Esser erst mal auf die lange Bank. „Es gibt eine Reihe von Herstellern die sich gemeldet haben. Aber zuerst wollen wir die Vantage alle verkaufen, bevor wir in der Richtung weiter sehen können.“.

Victoria Froß wird erste Meisterin der STT-Geschichte

Mit einem turbulenten Finale endete die 2019´er Saison der Spezial Tourenwagen Trophy. Der Nürburgring sorgte mit typischem Eifelwetter für die nötige Würze bei der Meisterschaftsentscheidung. Den Titel holte mit Victoria Froß erstmals eine Frau in in der 34.sten Saison der Serie.

Was war das für ein Finale in der Eifel. Viel mehr Spannung ging wohl nicht. Die Geschichte des ersten Rennens ist schnell erzählt. Von der Pole aus gestartet wollte Jürgen Alzen den ersten Sieg mit dem neu aufgebauten Ford GT. Die Hoffnung endete nach nur wenigen Metern mit einem heftigen Abflug in die Planken. Der Unfall bedeutete nicht nur das Aus für Alzen, sondern auch für das Rennen. Die Schäden an der Leitplanke waren zu groß.

Der stt finale pumaxzweite Durchgang am Sonntag fand im Gegensatz zum Vortag auf nasser Strecke statt. Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 R) hatte am Morgen die Polezeit vor Henk Thuis (Pumaxs RT) eingefahren. Als Dritter lauerte Klaus Abbelen im Ligier JS P3 LMP3. Den Start entschied Becker vor Thuis für sich, während Abbelen mit den schwierigen Bedingungen auf dem noch neuen Auto zu kämpfen hatte. Dadurch übernahm Stefan Wieninger im Audi TT RS2 zeitweise die dritte Gesamtposition. An der Spitze kämpften Becker und Thuis ihren Kampf aus, wobei der Niederländer von hinten mächtig drückte. Eingangs Mercedes-Arena sah der Pumaxs-Pilot eine kleine Lücke und war eine Spur früher auf dem Gas. Mit 0,574 Sekunden Vorsprung fuhr Henk Thuis seinen ersten Gesamtsieg in der STT ein. Rang 3 sicherte sich zum Schluss noch Jürgen Bender mit seiner Corvette Z06.R GT3. Drei Runden lang hielt sich Wieninger vor Bender auf der dritten Position, ehe die Corvette doch noch vorbeiging. Während so Bender noch auf das Gesamtpodium kraxeln durfte, feierte Wieninger den Sieg in der diesmal stark besetzten Division 2.

Umkämpft war vor allem der zweite Platz hinter dem Audi-Piloten. Zunächst recht souverän Edy Kamm an der fünften Stelle, während dahinter Klaus Horn (Porsche 997 GT3 Cup), Thomas König (Porsche 991 GT3 Cup) und Sophie Hofmann (Seat Leon TCR) sowie stt finale frossopelEric van den Munckhof (BMW Z4) um den dritten Platz in der Division 2 rangelten. Eine Safety-Car Phase egalisierte schließlich alle Abstände. Und als das Feld für eine Runde noch einmal losgelassen wurde, musste sich Edy Kamm den beiden Porsche beugen. Damit machten Horn und König Rang zwei unter sich aus. Doch im Schumacher-S drehte sich Horn und fiel auf Rang 15 zurück. Den zweiten Platz und Gesamtrang fünf holte sich darauf Thomas König, der damit eine richtig starke Comeback-Vorstellung in der STT abgab. Direkt dahinter liefen Edy Kamm, Eric van den Munckhof und Sophie Hofmann ins Ziel ein.

Starke Gesamtneunte wurde indes die neue Titelträgerin Victoria Froß. Es waren hier auch nur 0,6s die über Sieg und Meistertitel entschieden. Dass der Titel durchaus verdient ist, zeigte Froß auch damit, dass neben Pablo Briones (Porsche 997 GT3 Cup) eben auch Torsten Klimmer auf der Strecke hinter sich ließ. Am Ende durfte Victoria Froß den Meistertitel in Empfang nehmen. Ein Novum in der 34. Saison. Erstmals holte eine Frau die Meisterschaft.

Im Grunde schien für die Opel Pilotin jedoch schon alles gelaufen. Als Zweitplatzierte in die Eifel gereist, musste sie auf einen Patzer von Torsten Klimmer hoffen. Der hatte mit seinem Porsche 991 GT3 Cup in der Division 2 bisher eine weiße Weste bewahrt. Zwei weitere Siege und der Titel wäre trotz Punktgleichheit perfekt gewesen. Gleich zu Beginn des ersten Rennens schien alles für Klimmer zu laufen. In der Startphase bekam Froß einen Treffer ab und fand sich mit Rückstand am Ende des Feldes. Doch kurz darauf wurde das Safety-Car nach dem Alzen-Unfall auf die Strecke geschickt. stt finale frossAls Froß wieder aufgeschlossen hatte, gingen die roten Flagge raus. Rennabbruch.

Somit kam es auf das Ergebnis des zweiten Rennens am Sonntag an. Diesmal hatte Klimmer jedoch die etwas schlechteren Karten. Im Quali war der Porsche auf der rutschigen Piste in die Leitplanke geflogen. Als Folge davon musste Klimmer von weit hinten starten. Zwar mühte sich Klimmer an Stefan Schäfer (VW Golf GTi Cup) vorbei, doch Sophie Hofmann im Seat Leon TCR konnte er im Regen nicht mehr einfangen. Dagegen war es für Victoria Froß bis kurz vor Rennende rund gelaufen. Souverän lag die schnelle Rennfahrerin vor Ralf Glatzel (Ford Fiesta ST) auf der ersten Position in der Division 2. Doch auch am Sonntag musste das Safety-Car ausrücken. Nachdem Restart lag plötzlich Glatzel vorne. Rund 500 Meter vor dem Ziel schien der Titel für Klimmer wieder greifbar. Doch Froß konterte und holte sich die erste Position wieder zurück. Das schwarz-weiß karierte Tuch erlöste die Opel-Pilotin.

„Wir hatten beschlossen das entscheidende Wochenende möglichst entspannt anzugehen und so wie jedes andere Rennwochenende zu arbeiten. Dass es jetzt gereicht hat, ist eine tolle Überraschung. Gestern nach dem Rennabbruch hatten wir eigentlich damit gerechnet, dass es nichts werden würde und es müsste schon viel passieren. Heute ist viel passiert und es hat gereicht. Es war von uns eine starke Teamleistung und ich bin megastolz auf meine Jungs“, freute sich Froß über die Meisterschaft in der STT.

Kalender der Intercontinental GT Challenge 2020

SRO Chef Stephane Ratel hat im Rahmen des Blancpain GT Serien Endurance Cup-Finales in Barcelona auch den Kalender der Intercontinental GT Challenge 2020 vorgestellt. Dieser umfasst weiterhin 5 Rennen auf 5 Kontinenten wobei wie angekündigt die US-Runde nach 3 mässig besetzten Ausgaben in Laguna Seca erstmals auf den Indinapolis Speedway wechselt.

Der Kalender 2020 der Intercontinental GT Challenge liest sich wie folgt:
1-2.2.2020: 18. 12 Stunden von Bathurst
23-26.7.2020: 72. 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps
22-23.8.2020: 3. Suzuka 10h
3-4.10.2020: 1. Indianapolis 8h
21-22.11.2020: 2. Kyalami 9h

Bremotion plant Teamerweiterung

Bremotion Teamchef Patrick Brenndörfer hält weiter an seinen Plänen fest seine Mannschaft in der kommenden Saison mit einem zweiten Mercedes AMG GT4 in der ADAC GT4 Germany antreten zu lassen. „Das war von vornherein unsere Planung wenn sich der Einsatz im ersten Jahr gut entwickelt. Dies ist uns ja mit dem Titelgewinn durch Oliver Mayer in der Trophy-Wertung der ADAC GT4 Germany und dem dritten Platz für Jan-Phillip Springob in der Junior-Wertung mehr als gelungen. Zudem haben wir ein in allen Bereichen - auch bei den Mechanikern - gut aufgestelltes Team zusammen bekommen. Allerdings wird es natürlich darauf ankommen ob wir für die nächste Saison unseren Kundenkreis vergrössern und 2 Wagen komplett besetzen können.“ erzählte Brenndörfer uns auf Nachfrage.

Die mayer springoberst Anfang 2019 zu AMG gestossene Bremotion -Mannschaft hatte Brenndörfer mit dem aus dem ADAC Kart Masters aufgestiegenen 18 jährigen aus Olpe stammenden Jan-Phillip Springob und dem 61-jährigen Oliver Mayer besetzt, der in der Vergangenheit bereits mit mehreren Teams (so Black Falcon , dem Team Rosberg und Toni Seiler Racing) im ADAC GT-Masters engagiert war und bereits schon ab 1993 in der ersten ADAC GT-Meisterschaft verschiedene Wagen pilotierte. Das Team spielte sich im Verlauf der Meisterschaft immer weiter ein, so das aus anfänglichen regelmässigen Mittelfeld-Resultaten im Laufe der Saison sogar vereinzelte Top-10-Ergebnisse wurden. Besondere Dramatik hielt dann das Finale am Sachsenring (der Link führt zum kürzlich komplettierten Rennbericht auf unseren Seiten) für die Mannschaft bereit: zwar fiel Mayer nach einer Kollision mit einem Konkurrenten früh aus dem Finalrennen aus, da jedoch auch die direkten Konkurrenten patzten, fiel der Trophy-Titel in der Premierensaison der deutschen GT4-Serie dennoch an ihn.Brenndoerfer

Während Mayer derzeit darüber nachdenkt bei seiner Titelverteidigung seinen Sohn Lukas als Copiloten mit ins Cockpit zu nehmen, würde Teamchef Brenndörfer (Bild rechts) am liebsten 2 reine Klassenbesatzungen auf seine nächstjährigen Autos platzieren. „Am liebsten wäre mir ein reines Trophy-Auto mit 2 erfahrenen Amateuren und ein Junior-Auto mit 2 schnellen „Young-Guns“ mit denen wir auch ein Wörtchen im Kampf um Gesamtsiege mitsprechen könnten. Aber im Endeffekt werden wir uns da an die verfügbaren Fahrerpaarungen halten müssen. Wir sind jedenfalls bereits im Gespräch mit einigen Kandidaten, daneben aber auch offen für weitere Gespräche mit interessierten Piloten.“

DPi-Rückkehr für Spirit of Daytona?

Nach über einem Jahr Abstinenz in der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship stehen für Spirit of Daytona Racing die Chancen derzeit sehr gut den Zuschlag für einen dritten Mazda DPi -neben den beiden Werks-Mazda von Joest-Racing zu bekommen.

Nach dem Rückzug des Sponsor "Visit Florida" fehlte dem Team 2018 nicht zuletzt nach einigen teuren Crashs das Geld die Saison zu beenden. Da Cadillac mit den Kundenteams von JDC Miller Motorsports und Juncos Racing mehr als ausgelastet war und erneut die finanziellen Mittel ausblieben setzte man in dieser Saison aus. Dank guter Kontakte zu Mazda stehen diesmal die Chancen für eine Rückkehr in die Top-Klasse der amerikanischen Sportwagen- und Langstreckenserie deutlich besser. Auch für das neue Mazda TCR Programm wird SDR Racing in Verbindung gebracht.

Kalenderänderung bei der WEC?

Laut einer Meldung unserer Kollegen von Dailysportscar.com plant die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft für die kommende Saison 2020/21 eine leichte Änderung des Kalenders. Dazu wurde den derzeit in der Meisterschaft engagierten Teams bei der letzten Runde ein Umfrage ausgehändigt die zum einen die Frage enthielt ob die Teams eine zusätzliche 9.Meisterschaftsrunde im Kalender akzeptieren würden. Zum anderen sollten die Teilnehmer die bestehenden Veranstaltungsorte nach Beliebtheit sortieren sowie unter 8 angebotenen alternativen Kursen ein Ranking durchführen.

Bei diesen bisher nicht im Kalender enthaltenen, neuen Kursen handelte es sich um die Strecken von Barcelona, Monza , Mexico City, Kyalami, Suzuka, St.Petersburg, Sepang und dem neuen The Bend Motorsport Park in Australien. Während die ersten 3 Kurse bereits in der Vergangenheit in der ein oder anderen Form im Kalender eingebunden waren (zum Teil als „prolog“), sind die 2 letzten Circuits zumindest Bestandteil des aktuellen Kalenders der Asiatischen Le Mans Serie. Nach Interpretation unserer Kollegen wird unabhängig von der Frage ob es eine weitere Runde geben wird zumindest einer der bestehenden Circuits durch einen neuen ersetzt werden.

Robin Rogalski - Champion Seyffarth R8 Cup 2019

Robin Rogalski Robin Rogalskiheißt der neue Champion des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup. In seinem zweiten Jahr im GT4-Markenpokal konnte der 19-jährige Deutsche mit polnischen Wurzeln den größten Erfolg seiner bisherigen Motorsport-Karriere feiern. Als Belohnung bekommt er nun einen DTM-Test in einem Audi RS 5 DTM.

Der in Lübeck geborene Rogalski fand erst spät den Weg zum Motorsport. Dabei begann seine sportliche Laufbahn nicht im Rennsport, sondern im Breakdance. „Ich war in den Top Ten in meiner Altersklasse und habe viele Wettbewerbe gewonnen.“ Doch dann infizierte ihn ein Freund mit dem Motorsport-Virus. „ Mike Beckhusen hatte mich zum Kartfahren mitgenommen und ich fand es auf Anhieb klasse. Ich bin mit 16 Jahren dann in den Motorsport eingestiegen, habe im polnischen KIA Picanto Cup begonnen. Eine Vergangenheit im Kartsport, wie viele meiner Konkurrenten, habe ich nicht. Das bedeutet, dass mir natürlich viel Erfahrung fehlt.“

In den Anfangsjahren seiner Rennsport-Karriere musste Rogalski sich durchbeißen. 2017 erfolgte der Einstieg in den Renault Clio Cup Central mit Seyffarth Motorsport, wo am Ende ein hart erkämpfter 26.Gesamtrang nach 13 Läufen verzeichnet wurde. Die Startsaison des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup 2018 beendete der Youngster als 4.ter. Nun gelang ihm mit dem Meistertitel als Nachfolger des Auftaktmeisters Kris Heidorn (2018) sein erster Titelerfolg. „Es war hart, denn ich bin die ersten Jahre nur hinterhergefahren. Als Breakdancer war ich Erfolge gewöhnt und kannte es nicht, überhaupt keine Chance auf vordere Plätze zu haben. Aber ich habe die Herausforderung angenommen und auch gemeistert.“

Generell Rogalski Audisieht der neue Champion des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup sein Erfolgsgeheimnis darin, im Auto immer relaxed zu sein und sich durch nichtsstressen zu lassen. „Durch meine erfolgreiche Zeit im Breakdance habe ich mir eine Mentalität angeeignet, die mir auch im Motorsport hilft. Ich weiß, dass es in jeder Karriere Höhen und Tiefen gibt, eine Niederlage wirft mich nicht aus der Bahn. Man darf nur nicht aufgeben. Wenn man weiter kontinuierlich an sich arbeitet und dabei ruhig bleibt, dann hat man gute Voraussetzungen, sich weiterzuentwickeln. Das gilt im Übrigen nicht nur für den Sport, sondern auch für alle anderen Bereiche des Lebens.“ Aus diesem Grund liest Rogalski, der kurz vor dem Finale ein Ingenieurs-Studium begonnen hat und nebenbei ein Fashion-Label betreibt, auch viel über erfolgreiche Personen in anderen Feldern. „Biografien von Steve Jobs oder Elon Musk können einen ebenfalls inspirieren. Und ich habe einen smarten Mentaltrainer, der mir auch sehr hilft.“

Saisonvorschau Winter Endurance Championship

Auf wec lauf3 gridGrund des Streckenumbau am Circuit Park Zandvoort , welcher für das Formel 1 Rennen im kommenden Jahr fit gemacht wird, gibt es dieses Jahr eine Programmänderung für die Winter Endurance Championship. Da der Dünen Kurs von Anfang November bis Anfang März geschlossen ist muss der ansonsten eigentlich gleichbleibende Rennkalender der Winter Serie geändert werden.

Der Saisonauftakt, das Zandvoort 500, findet am Sonntag den 3. November statt. Es wird das letzte Rennen in Zandvoort auf der altbekannten Strecke sein und geht wie der Name schon sagt über 500 Kilometer. Das Neujahresrennen wird am ungewohnten Dienstag den 7. Januar auf dem Dubai Autodrom in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Vorprogramm des dortigen 24 Stunden Rennen ausgetragen. Es wird ein 6 stündiges Nachtrennen geben welches um 18 Uhr Ortszeit startet. Da sicherlich nicht alle Teilnehmer der Winter Serie diesen kostspieligen Trip an den Persischen Golf bestreiten werden zählt dieses Rennen nicht für die Meisterschaft. Das Saisonfinale soll am 7. März in Zandvoort stattfinden wenn denn der Umbau rechtzeitig fertig wird. Es wäre dann das allererste Rennen auf der neuen Strecke und würde über die Distanz von 4 Stunden gehen. Zur Not könnte man noch nach Assen ausweichen. Diese Option stellt sich beim Neujahresrennen leider nicht da in Assen im Gegensatz zu Zandvoort kein Salz gestreut werden darf und somit die Gefahr einer Absage relativ hoch wäre.

Keine Änderungen hingegen gibt es an der Klassenstruktur. Die Division 1 steht für GT´s, Prototypen und Tourenwagen über 3,2 Liter Hubraum zur Verfügung. In der Division 2 erleben wir Tourenwagen bis 3,2 Liter, GT4 und TCR Fahrzeuge. In der Division 3 starten Tourenwagen unter 2,5 Liter Hubraum sowie Diesel Fahrzeuge. Und zu guter Letzt haben wir noch die Division 4 für Cup und Markenpokal Fahrzeuge wie der Porsche 944, BMW E20, Mazda MX5 oder Ford Fiesta.

DMV-GTC-Finale in Hockenheim

Die dmv start meeting5letzten Rennen des DMV-GTC und der DUNLOP 60-Serie werden an diesem Wochenende in Hockenheim ausgetragen.Zum Ende der 30-jährigen Jubiläumssaison gastiert man traditionell erneut auf der badischen Rennstrecke. Die Fans erwartet zum Abschluss wieder ein großer Mix an spektakulären GT Wagen.

Das größte Kontingent stellt Audi mit zehn Audi R8 LMS GT3 und einem Audi R8 LMS GT4 . Porsche ist mit insgesamt vier Autos am Start – unterteilt in drei Porsche 991 GT3 Cup und einem 991 GT3 R. Drei McLaren 570S GT4 kommen von Dörr Motorsport . Dazu gesellen sich Aston Martin Vantage GT3, Mercedes AMG GT3 oder Lamborghini Huracán Supertropheo .

Ein besonderes Augenmerk darf man einmal mehr auf den Audi von Schaeffler Paravan richten. Markus Winkelhock ist mit dem Steer-by-wire-GT3 schon öfters in diesem Jahr unterwegs gewesen. Bisher jedoch immer als Demofahrt außerhalb der Wertung. Das von Phoenix Racing betreute Fahrzeug besitzt keine mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe. Die Verbindung wird digital vom Lenkrad übertragen. Nachdem die bisherigen Erfahrungen mit der Software aber äußerst erfolgreich verliefen, wird man zum Finale nun erstmals in der Wertung fahren.

Im Livestream werden wieder alle Qualifying-Sessions und Rennen gezeigt werden. Den Link dazu gibt es auf den Seiten der DMV-GTC.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen