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3 Serienprogramme für HP-Racing

HP-Racing International hpracing2019wird in der Saison 2019 3 Hauptprogramme unter die Räder nehmen. Das österreichische Team der beiden Teambesitzer Hari Proczyk und Coach McKansy tritt dieses Jahr im Blancpain GT Sports Club, der ADAC GT4 Germany und der ADAC TCR Germany an. Die Meistermannschaft aus der Tourenwagenserie des ADAC will nicht nur dort den Titel mit Hari Proczyk und Lukas Niedertscheider mit 2 Hyundai i30 TCR verteidigen.

In der ADAC GT4 Germany schickt man gleich 2 Fahrerpaarungen ins Rennen. Um die vorderen Positionen sollen TCR-Meister Luke Wankmüller und Tim Heinemann kämpfen. Beide sollen mit dem Mercedes AMG GT4 ein Wörtchen an der Spitze mitreden. In der Amateur-Wertung werden die beiden Debuetanten Daniel Davidovac und Franz Dziwok auf einem Porsche Cayman GT4 auf Punktejagd geschickt . „Von beiden Fahrerpaarungen versprechen wir uns eine konkurrenzfähige Leistung und möchten auf den vorderen Rängen der einzelnen Wertungen mitfahren. Eigentlich war Sascha Halek als Fahrer neben Luke geplant. Doch durch eine Verletzung ist er erst zu Saisonmitte einsatzbereit und kommt eventuell in der zweiten Hälfte zum Einsatz“, so Teamchef Tobias Niederberger .

Zudem startet man erneut Im Blancpain GT Sports Club, wo der letztjährige Vizemeister Coach McKansy seinen Lamborghini Huracán GT3 am vergangenen Wochenende im Autodromo di Monza in Italien 2 vierte Gesamtränge erzielte.

Insgesamt absolviert das Team von Mitte April bis Ende September mehr als ein Dutzend Rennwochenden, verteilt in ganz Europa. Der Startschuss für die ADAC TCR Germany und der ADAC GT4 Germany fällt vom 26.-28. April in der Motorsport Arena Oschersleben.

GT4-ES Monza: McLaren siegt unter wechselnden Bedingungen

Start R1 Monza Mit einem Zweifach-Sieg der Equipe Verschuur-McLaren-Piloten Benjamin Lessennes und Daniel McKay endete die erste Runde der GT4 European Series am vergangenen Wochenende im italienischen Monza. Der ehemalige Honda-Tourenwagen-Werkspilot Lessennes setzte sich dabei im Samstagsrennen nach einem späten Restart im Schlussspurt knapp vor seinem Markenkollegen Michael Benyahia durch, der sich seinen vom deutschen Team GT eingesetzten Wagen mit McLaren-Nachwuchstalent Charlie Fagg teilt. Auf Rang drei kamen Simon Knap und Alec Udell in einem der MDM BMW M4 ins Ziel.

Ebenfalls an eine BMW-Mannschaft ging der Sieg in der Pro-Am-Wertung, hier setzten sich auf Gesamtrang sechs Gabriele Piana und Marius Zug im RN Vision STS-Auto durch. Bei den reinen Amateurpaarungen hießen die Sieger Johann Vannerum und Jean-Luc Behets, die sich hinter dem Lenkrad eines der drei von der belgischen Selleslagh-Racing-Mannschaft vorbereiteten Mercedes AMG GT4 abwechselten. 

Im verregneten Sonntagsrennen war es lange Zeit der Chevrolet Camaro von Duncan Huisman und Olivier Hart, der Lessennes und McKay das Leben schwer machte, dann aber im letzten Drittel des Rennens weit nach hinten durchgereicht wurde. Regenduell R2 MonzaDen zweiten Platz auf dem Podest eroberten diesmal dann Bas Schouten und Junior Strous im Selleslagh-Mercedes, vor Cedric Freiburghaus und Vorjahres-Meister Nicolaj Möller-Madsen im einzigen Audi im Feld.

Bei den Pro-Am-Paarungen siegte der Leipert Motorsport AMG GT von Trefz/Paverud nachdem Piana kurz vor Schluss beinahe in der Variante Ascari abflog. Vannerum und Behets siegten erneut in der Amateur-Klasse.

Alles in allem zeigte sich das Feld der GT4-European Series beim Saisonauftakt damit gut durchmischt – lediglich die Alpine und Aston Martin-Mannschaften dürften für die nächste Runde Anfang Mai in Brands Hatch noch auf ein besser zum Fahrzeug passendes Streckenprodil – oder auf eine bessere Balance-of-Performance-Einstufung hoffen.

Norma dominiert Le Mans Cup-Auftakt

Den mlmc httt startSaisonauftakt des Michelin Le Mans Cups in Le Castellet hat am vergangenen Samstag das britische Lanan Racing Duo Michael Benham und Duncan Tappy gewonnen. Die britische Norma M30 LMP3-Mannschaft siegte nach 2 Stunden Renndistanz und 57 absolvierten Runden auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet mit einem Vorsprung von 6,016s auf den DKR Engineering Norma M30 LMP3 von Laurents Hörr und Francois Kirmann. Eigentlich lag bis 20 Min. vor dem Ende der von der Pole gestartete Luxemburger Norma von Hörr in Führung, doch der junge deutsche Pilot musste seine Führung nach einer Durchfahrtsstrafe wegen Überfahrens der Streckenbegrenzungen abgeben. Den dritten Platz sicherte sich weitere 6s dahinter mit dem Nielsen Racing Norma M30 LMP3 von Antony Wells und Colin Noble eine weitere Norma-Crew, die dabei die Luxemburger Racing Experience-Mannschaft bei ihrem Michelin Le Mans Cup-Debüt auf Gesamtrang 4 verwiesen.

Für Norma mlmc httt winner lananwar das Rennen auf dem französischen High-Speed-Kurs eine Machtdemonstration: 8 der 10 vordersten Plätze belegten Einsatzteams die den Norma M30 LMP3 an den Start brachten. Bester Ligier JS P3 LMP3 im Feld war der United Autosports Ligier von Husain/Boyd auf Rang 9 die lediglich 3s vor den amtierenden GT3-Meistern Sergio Pianezzola und Giacomo Piccini auf dem Kessel Racing Ferrari F488 GT3 ins Ziel kamen. Rang 2 in der GT3-Klasse belegte beim LMC-Debüt das deutsche SPS Automotive Performance-Duo Yannick Mettler und Dexter Müller im Mercedes AMG GT3 der deutschen Mannschaft, vor dem Luzich Racing Ferrari von Mikkel Mac und Fabien Lavergne.

31 Mannschaften starteten ins Rennen, von denen 23 am Ende die Zielflagge in Empfang nehmen konnten. Die nächste Runde des Michelin Le Mans Cup findet am 11.Mai im italienischen Monza statt.

Barcelona bekommt ein Nachtrennen

Die 4h von Barcelona, die in diesem Jahr neu angesetzte dritte Runde der Europäischen Le Mans Serie wird als halbes Nachtrennen am Samstag dem 20.Juli statt finden. Das hat der ACO im Rahmen des Saisonauftaktes in Le Castellet (der Link führt zum noch in Arbeit befindlichen Rennbericht auf unseren Seiten) bekannt gegeben. Demnach wird aufgrund der zu erwartenden heissen Temperaturen im July das Rennen erst am Samstag abend um 18.30 Uhr gestartet und soll dann in die Dämmerung gehen und bei Dunkelheit um 22.30 Uhr abgewunken werden. Damit will der ACO nebenbei auch ein weiteres Saisonhighlight schaffen, da die spanische Runde somit das einzige Rennen der Saison wäre, das in die Nachtstunden hinein geht.

Nato-Pole für G-Drive

Die 26GDriveRacing Nato JPPole-Position für den ersten Lauf der Europäischen Le Mans Serie in Le Castellet ist an den G-Drive Aurus-Oreca-Gibson von Pilot Norman Nato gegangen. Der Franzose, der an diesem Wochenende Ersatzmann für den bei der Formula E verhinderten Jean-Eric Vergne spielt, stellte den Boliden des russisch-französischen Teams (TDS Racing stellt erneut die Einsatzmannschaft) beim heutigen Qualifying mit einer 1:40,052 auf die erste Startposition.

Nato schlug damit in den letzten Sekunden der Session IDEC-Sport-Pilot Paul Loup-Chatin, der die Pole nur m 0,025s verpasste. Hinter den beiden Franzosen holte sich United Autosports Ligier JS P217 LMP2 -Pilot Alex Brundle Rang 3 vor Nicolas Lapierre im Cool Racing Oreca und Ben Hanley im Dragonspeed-Oreca. Das Carlin-Team mit dem einzigen Dallara im Feld belegte am Ende Platz 9 im Qualifying. Ohne Zeit blieb hingegen die Inter-Europol-Mannschaft beim Qualifying nachdem Leo Roussel mit einem Schaltungsproblem nur 2 Runden absolvieren konnte.

In 26GDriveRacing2 JPder LMP3-Klasse dominierten die Norma M30 LMP3 auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Le Castellet. Die Pole holte sich mit einer 1:49,686 Oregon-Pilot Damiano Fioravanti vor Matthieu Lahaye im Ultimate-Norma, und den Teams von M-Racing und Realteam Racing. Rang 5 und den Startplatz als bester Ligier holte sich der dänische Eurointernational-Pilot und Teamkollege des Michelin Le Mans Cup-Meisters Jens Petersen Mikkel Jensen.

In der GTE-Klasse errang Matteo Cairoli im Dempsey-Proton-Porsche mit einer 1:52,499 die Pole mit 0,273s Vorsprung vor Luzich Racing Pilot Pier-Guidi und dem 2.Proton-Porsche von Thomas Preining.

Schneeschauer stoppen VLN2

Der zweite VLN Langstreckenmeisterschafts- Lauf 2019, das 44.DMV 4h-Rennen (der Link führt zum Kurzbericht des Rennens), ist heute ohne zählbares Ergebnis über die Bühne gegangen. Nachdem umfangreiche Schneeschauer den Rennstart zunächst um eine Viertelstunde verzögert hatten, sorgten weitere Schauer kurz nach der Freigabe des Rennens für chaotische Verhältnisse auf der Strecke, so das nach nur 2 Runden das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich im mehrheitlich auf Slicks gestarteten Feld bereits mehrere Unfälle auf der Nordschleife ereignet. Aufgrund der frostige Temperaturen blieb zudem der Schnee in den Auslaufzonen liegen, was die Rennleitung dann eine Stunde später bewog, die Veranstaltung komplett abzusagen.

Die Pole für das Rennen hatte im noch trockenen Qualifying René Rast im Land Motorsport Audi R8 LMS GT3 mit einer 8:00.076 aufgestellt, was noch einmal eine Sekunde schneller als die Polezeit von ROWE Racing-Pilot Tom Blomqvist aus dem ersten VLN-Lauf von vor 3 Wochen war. Sektorzeiten aus der Endphase des Zeittrining deuteten zudem potentiell machbare 7:55´er Zeiten für die Zukunft an, was die Diskussion um die 5%-ige Leistungsbeschneidung der GT3 am Ring im Vorfeld der Saison etwas versachlichen dürfte. Hinter Rast holten sich Jens Klingmann im Falken-BMW, Pierre Kaffer im Car-Collection-Audi und Sheldon van der Linde im Schnitzer Motorsport-BMW sowie Frank Stippler im Phoenix-Audi die Bestzeiten, wobei alle Piloten unterhalb der 8:03´er Marke blieben.

185 Teams waren in das Qualifying und knapp unter 180 in das Rennen gestartet. Als nächster lauf findet am 27.April der 61. ADAC ACAS H&R-Cup statt, der dann für viele Teilnehmer die letzte Gelegenheit darstellen dürfte im Vorfeld des 24 Stunden Rennen am Nürburgring endlich einmal ein komplette Renndistanz auf der Nordschleife zu absolvieren.

ADAC GT Masters Testtage 2019 - Tag 2

An Tag testtag 28 iszwei der offiziellen Vorsaisontests des ADAC GT Masters in Oschersleben. war es am Morgen wieder richtig kalt geworden. Die erste Session des Tages begann wieder um 9:05 Uhr und dauerte eine Stunde. Alle Teams, die bereits am ersten Testtag teilgenommen hatten, waren auch am zweiten Tag dabei.

Schnellste in Session 5 waren Ricardo Feller und Dries Vanthoor im Montaplast by Land-Motorsport Audi #28 und der bis dahin schnellsten Zeit von 1:23.458 min., vor Jan-Erik Slooten und Lukas Luhr im Porsche 911 #69 von IronForce by RING POLICE (1:23.752 min.), der immer noch absolut zweitschnellsten Zeit. Auf drei dann Florian Spengler und sein neuer Teamkollege und Dries Vanthoor Ersatz, Mattia Drudi im Audi R8 LMS #12 von EFP Car Collection by TECE (1:23.798 min.), damit ebenfalls noch schneller als die beste Zeit von gestern.

In testtag 31 isSession sechs noch vor der Mittagspause, wieder über eine Stunde, waren es Patrick Niederhauser und Kelvin van der Linde im HCB-Rutronik Racing Audi R8 #31, die das Zeitentableau mit einer 1:23.995 min. anführten, vor Sven Barth und Heimkehrer David Jahn (1:24.257 min.) in der RWT Corvette #13, und dem ORANGE1 by GRT Grasser Lamborghini Huracán GT3E #82 mit Rolf Ineichen und Christian Engelhart (1:24.280 min.).

Die Top 5 des zweiten Tages im Überblick:
1. #28 Audi R8 LMS (Montaplast by Land-Motorsport), 1:23.458 min.
2. #69 Porsche 911 GT3 R (IronForce by RING POLICE), 1:23,752 min.
3. #12 Audi R8 LMS (EFP Car Collection by TECE), 1:23.798 min.
4. #1 Porsche 911 GT3 R (Precote Herberth Motorsport), 1:23.799 min.
5. #48 Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team HTP), 1:23.868 min.

30 testtag 13 isFahrzeuge nahmen insgesamt an den zweitägigen Tests auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde teil, auf der auch am 26. April 2019 mit FP1 offiziell die ADAC GT Masters Saison 2019 beginnt. Auch wenn die gefahrenen Zeiten nur bedingt Aussagen über die wahre Leistungsfähigkeit der Konkurrenten zulassen, war die Leistungsdichte des Feldes erneut sehr hoch. Der zweite Tag war insgesamt der schnellere von beiden, u.a. auch wegen der besseren Witterungsverhältnisse und vermehrt eingesetzter neuer Reifen. Die Montagsbestzeit reichte dem KÜS Team 75 Bernhard nur für Rang 6.

Die Top 10 beider Tage kombiniert
1. #28 Audi R8 LMS (Montaplast by Land-Motorsport), 1:23.458 min.
2. #69 Porsche 911 GT3 R (IronForce by RING POLICE), 1:23,752 min.
3. #12 Audi R8 LMS (EFP Car Collection by TECE), 1:23.798 min.
4. #1 Porsche 911 GT3 R (Precote Herberth Motorsport), 1:23.799 min.
5. #48 Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team HTP), 1:23.868 min.
6. #17 Porsche 911 GT3 R (KÜS Team75 Bernhard), 1:23.919 min.*
7. #13 Corvette C7 GT3-R (RWT Racing), 1.23.958 min.
8. #47 Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team HTP), 1:23.959 min.
9. #31 Audi R8 LMS (HCB-Rutronik Racing), 1:23.995 min.
10. #19 Lamborghini Huracán GT3E (ORANGE1 by GRT Grasser), 1:24.031 min.
*  Zeit am ersten Tag erzielt

Vom testtag 69 is26. bis 28. April 2019 wird das ADAC GT Masters in der Motorsportarena Oschersleben in seine 13. Saison starten. Erst im Qualifying zum ersten Rennen am Samstag wird es möglich sein, sich ein klareres Bild von den wirklichen Kräfteverhältnissen in dieser neuen Saison zu machen. Bis dahin bleibt jede weitergehende Interpretation der Testzeiten rein spekulativ. Jeweils zweimal setzten ein Porsche und ein Audi die Bestzeit, je einmal waren es eine Corvette und ein Ferrari.

Positiv auch, dass sich insgesamt drei neue Teams, namentlich HCB-Rutroniks Racing (zwei Audi R8 LMS), PROpeak Performance (zwei Aston Martin Vantage GT3) und T3 Motorsport (Audi R8 LMS), in der diesjährigen GT Masters Saison engagieren. Darüber hinaus die erfreuliche Rückkehr von Schütz Motorsport, nach einem Jahr Abstinenz. Dieses Jahr allerdings erstmals mit einem Mercedes-AMG GT3 anstelle des über Jahre eingesetzten Porsche 911. Das Niveau im GT Masters sollte dadurch weiter angehoben werden.

Die Zusammenarbeit mit dem TV-Sender SPORT1 geht nun schon ins fünfte Jahr. SPORT1 wird auch 2019 alle Rennen des ADAC GT Masters live und in Farbe in voller Länge im Free-TV übertragen.

Saisonvorschau Supercar Challenge

Am Osterwochenende startet die Supercar Challenge im französischen Magny Cours in ihre 19. Saison. Es wird wie im Vorjahr 7 Rennwochenenden mit jeweils zwei Läufen geben. Keine Änderungen gab es an der Klassenstruktur der Serie. Es wird wieder vier verschiedene Klassen für GT´s, Cup Fahrzeuge und Tourenwagen geben. Die Einteilung erfolgt wie gewohnt nach dem Leistungsgewicht.

Der Kalender im Überblick:dscgamma1assen

21.04.2019 Magny Cours
02.06.2019 Zolder, Super Prix
23.06.2019 Spa, Euro Race
14.07.2019 Zandvoort, Blancpain GT World Series
18.08.2019 Assen, Gamma Days
05.10.2019 Spa
20.10.2019 Assen

 

Mit Ausnahme der Rennen in Zandvoort sowie den Gamma Days in Assen trägt auch die GT & Prototype Challenge wieder ihre Meisterschaftsläufe im Rahmen der Supercar Challenge aus. In dieser Serie sind GT3, LMP3, CN Prototypen und sonstige GT´s wie der Mosler, Pumax oder Renault RS01 startberechtigt. In beiden Serien beträgt die Renndauer 60 Minuten plus eine Runde. Je nach Veranstaltung werden die Serie separat oder in einem gemeinsamen Feld starten. Bei aktuell 31 eingeschriebenen Fahrzeugen verteilt auf 25 Supercar Challenge Teilnehmer sowie vier Norma und zwei Radical macht eine Aufteilung in zwei Felder wenig Sinn sodass man davon ausgehen kann dass diese Serien gemeinsam starten werden.

Fakten zum Start der 9. Blancpain Endurance Saison

Mit phoenix httt testden 3h von Monza startet an diesem Wochenende die 9.Saison des Blancpain GT Serien Endurance Cups. Die SRO-Langstreckenserie geht auch in diesem Jahr ieder mit einem übervollen Feld an den Start 49 Wagen werden am Sonntag zum Rennen erwartet.

Die Starter teilen sichin 4 Klassen auf. Um die Gesamtsiege und den Titel fahren 19 Mannschaften in der Pro-Klasse – das sind 5 weniger wie im Vorjahr. Die Nachwuchsfahrer-Wertung der Silver-Klasse wächst auf 13 Teams (2018: 10) an. Mit nur 7 Pro-Am-Teams hat sich diese Klasse im Vergleich zur Vorsaison annähernd halbiert. Dafür wächst die Am-Klasse mit 10 Wagen nach 3 mageren Jahren (2018: 6) wieder auf alte Grösse an.

10 blackfalcon httt testMarken sind 2019 in der Serie vertreten – nominell 1 weniger wie 2018. Eigentlich fehlen mit Nissan und Jaguar sogar 2 Hersteller, dafür kommt Honda neu in die Meisterschaft hinzu. Insgesamt dürfen sich die Zuschauer in Monza sich auf 11 Lamborghini Huracán GT3, 8 Audi R8 LMS GT3, je 7 Mercedes AMG GT3 und Ferrari F488 GT3, 5 Aston Martin Vantage GT3, 4 Porsche 991 GT3 R, 3 Bentley Continental GT3 und je einen Honda NSX, Lexus RC-F und BMW M6-GT3 freuen.

Auch international zeigt sich die Serie breit aufgestellt. Mit je 10 deutschen und britischen Wagen, 6 französischen Equipen, je 5 belgischen und italienischen Wagen, je 3 Autos aus Österreich und China sowie je einer Mannschaft aus Russland, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Mannschaften aus 11 Nationen vertreten.

Zur hbracing httt testTop-Klasse: hier treten mit Ausnahme von Honda, BMW und Lexus alle übrigen Fabrikate an. Je 2 Wagen von Attempto Racing (Audi), R-Motorsport (Aston), ROWE Racing (Porsche), Bentley-M-Sport und FFF Racing (Lambo) treffen auf je einen Wagen des Belgian Audi Club Team WRT, Sainteloc (beide Audi), die Titelverteidiger von Black Falcon, AKKA-ASP und Strakka Racing (alle Mercedes), Dinamic Motorsport (Porsche), Garage 59 (Aston Martin ), das Grasser Racing Team (Lambo), und SMP Racing (Ferrari).

Auf Seiten der deutschsprachigen Mannschaften sind 5 deutsche und 2 österreichische Teams in der Meisterschaft vertreten. Rinaldi Racing bringt 3 Ferraris an den Start, von denen einer im Silver-Cup und 2 in der AM-Wertung starten. Je 2 Autos bringen Black Falcon , ROWE Racing, Attempto Racing und das Grasser Racing Team an den Start. Hinzu kommt ein Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 in der rinaldi httt testSilver-Klasse und der HB-Racing Ferrari der in der Am-Klasse startet.

Die Rennaction in Monza beginnt am Freitag mit den ersten Sessions. Die Qualifyings und das Rennen laufen gewohnt kompakt am Sonntag ab, wobei der Rennstart um 15 Uhr erfolgt und das gesamte Rennen live auf der neuen, überarbeiteten Webseite des Blancpain GT Serien Endurance Cups sowie auf dem Youtube-Kanal der SRO übertragen wird.

Saisonvorschau auf die GT4 European Series

gt4esfeldzolderMit einem – nach wie vor starken – aber gegenüber dem Vorjahr auch stark veränderten Starterfeld geht die GT4-European Series am kommenden Wochenende in Monza in die neue Saison: Während im Vorjahr noch BMW, Audi und Porsche einen Großteil des Starterfeldes stellten, präsentieren sich diese Hersteller in diesem Jahr mit einem deutlich verkleinerten Kader an Kundenteams. So ist mit dem Phoenix-Duo Cedric Freiburghaus/ Nicolaj Møller-Madsen gerade einmal eine einzige Audi R8-Crew fest für die Saison eingeschrieben; und nur wenig besser sieht es bei Porsche aus, deren neuer 718 Cayman ausschließlich vom oberbayrischen Team Allied Racing eingesetzt werden wird. Teamchef Jan Kasperlik teilt sich hier eines der Autos mit Youngster Nicolas Schöll. Das Schwesterauto wird von Niki Leutwiler und Benjamin Mazatis bewegt werden. 

Auf BMW setzen in der neuen Saison dagegen immerhin 5 Mannschaften, darunter die deutsche RN Vision STS -Mannschaft mit  Gabriele Piana und Marius Zug und die in den letzten Jahren immer starken Niederländer von MDM. Dazu gesellt sich nach einem Jahr Pause auch wieder der vom niederländischen BMW-Händler Ekris selbst-entwickelte M4, der in diesem Jahr von Ricardo van der Ende und Euan Hankey pilotiert werden wird. 

Größter Gewinner der Winterpause sind aber die Mercedes AMG GT4, deren Flotte in der GT4-European Series auf insgesamt 9 Fahrzeuge angewachsen ist. Eingesetzt werden je zwei der Schwabensportler von den beiden deutschen Teams Leipert (u.a. mit dem schnellen Max Koebolt) und Schwede Motorsport (wiederum mit Ring-Routinier Marc Basseng), dazu kommen weitere fünf Autos für die in Großbritannien und Belgien beheimateten Teams Bullit und SRT.

vantage gt4

Einen Verkaufserfolg hat man mit dem neuen Vantage GT4 auch bei Aston Martin Racing gelandet und immerhin sieben der nun erstmals von einem Turbomotor-betriebenen Coupés in der GT4 European Series untergebracht. Neben der deutschen ProSport-Mannschaft werden die Vantages auch von den altbekannten Aston-Martin- Kundenteams Street Art, Academy und Generation AMR SuperRacing an den Start gebracht. Verstärkt wird das britische Kontingent in der inoffiziellen GT4-EM durch drei McLarens (einer davon vom deutschen Team GT) und eine Ginetta. 

Komplettiert wird das insgesamt 37 Fahrzeuge starke Feld schließlich durch vier von französischen Teams eingesetzte Alpine A110 GT4, drei Reiter KTM X-Bow und den V8 Racing Camaro. 

Kaum Aussagen lassen sich an Hand dieser zahlenmäßigen Verteilung freilich über die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Teams und Fahrzeuge treffen. Hier sind wir vermutlich erst nach den ersten beiden Rennen etwas schlauer. Wer diese verfolgen will, sollte am Samstag um 15:15 Uhr und am Sonntag um 12:10 Uhr den Youtube-Kanal der GT4 European Series aufrufen.

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