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Saleen S1 GT4 vorgestellt

Anlässlich Saleens1presbder Blancpain GT World Challenge America - Runde in Las Vegas hat der amerikanische Hersteller Saleen sein GT4-Modell des Sportwagens S1 vorgestellt. Das GT4 Modell der nordamerikanischen Schmiede basiert auf dem Cup-Auto des Herstellers, das als Einsatzgerät eines mittlerweile bis zu 20 Wagen starken Markenpokals im Rahmen des SRO-Serienpaketes seit diesem Jahr zum Einsatz kommt. Der nach einer wirtschaftlichen Neustrukturierung mithilfe eines chinesischen Joint-Ventures wiederbelebte amerikanische Hersteller hatte das Motorsport-Comeback und das GT4-Modell bereits vor einiger Zeit angekündigt.

Wie auch das Cup-Modell wird der S1-GT4 von einem 2,5l Vierzylinder Turbo Motor befeuert, der etwa 450PS leistet. Im Unterschied zur Cup-Version soll der GT4, der mit 225.000 Dollar (202.000€) für einen amerikanischen GT4 vergleichsweise preiswert und in etwa so teuer wie ein deutsches Modell in dieser Klasse ausfällt, lediglich mit zusätzlichen aerodynamischen Anbauteilen ausgestattet werden. So bekommt der Wagen einen neuen Frontsplitter, überarbeitete Schweller und einen neuen Heckflügel sowie einen Heckdiffusor. Umfangreichste technische Neuerung ist ein ABS System das gemäß den SRO Regularien ausgelegt ist.

Der Saleens1sideS1 wäre das 8. Modell des 5 Herstellers in der 12 jährigen Geschichte der GT4 Klasse das in den USA seinen Ursprung hat. Zuvor waren in Nordamerika schon 3 Ford Mustang, 2 Chevrolet Camaro, eine Callaway Corvette C6 und der Panoz Avezzano für die Klasse homologiert worden. Aktuell soll im kommenden Jahr auch ein Modell des Herstellers Glickenhaus hinzu kommen. Saleen plant nun die Homologation des Modells zügig durchzuführen um im kommenden Jahr zunächst erste Testeinsätze in der Pirelli GT4 America mit einem Werksteam durchzuführen. Abgesehen vom angepeilten Preis hat Saleen mittlerweile noch keine Informationen über die kommerzielle Zukuft des Wagens - etwa asiatische oder europäische Vertriebspartner - verlauten lassen.

Jan Magnussen hört bei Corvette auf

Bei Corvette Racing wird 2020 Jordan Taylor das väterliche DPi-Team von Wayne Taylor Racing verlassen und Jan Magnussen in der Corvette Werksmannschaft ersetzen. Der Vertrag des 46-jährigen Dänen, der seit 2004 GM-Werksfahrer war, wurde nicht mehr verlängert. Zuletzt holte er sich 2017 und 2018 den Meisterschaftstitel und gewann 2004, 2005, 2006 und 2009 mit dem Team in der GT1-Klasse bei den 24-Stunden von Le Mans.

Ob und wo der frühere Formel-1 und CART-Pilot in 2020 fahren wird ist noch nicht bekannt. Möglicherweise wird er auch erst einmal die F1-Karriere seines Filius Kevin beim Team Haas vorantreiben.

Belcar Regenchaos in Zolder

Beim American Festival in Zolder trug die Belcar Endurance Championship ihren vorletzten Saisonlauf im Rahmen der Whelen Euro Nascar Serie aus.

Vor belcar aff gridguter Zuschauer-Kulisse hatten sich 34 Fahrzeuge bei sintflutartigem Regen auf der Rennstrecke im Osten von Belgien eingefunden. Im Qualifying sicherte sich der Deldiche Racing Norma von Tim Joosen die Pole Position für das 125 minütige Rennen am Sonntag Mittag.

Das Rennen wurde wegen dem starken Regen hinter den Saftycar gestartet. Und schon während dieser ersten SC Phase rutschte das ein oder andere Fahrzeug neben die Stecke. Das halbe Feld kam direkt zum Reifenwechsel an die Box. Sie hatten die Bedingungen wohl etwas unterschätzt. Hierbei fielen beiden Deldiche Racing Norma weit zurück. Als das Rennen endlich frei gegeben wurde kollidierten der T2 Racing Norma und der Leipert Motorsport Lamborghini was eine weitere Safty Car Phase nach sich zog.

Beim belcar aff racenächsten Restart übernahm der Belgium Racing Lamborghini die Führung vor deren Markenkollegen von Independent Motorsport. Bei den nassen und rutschigen Streckenverhältnissen kamen die GT´s deutlich besser zurecht als die normalerweise schnelleren CN Prototypen. Nach einem Unfall des GetSpeed Performance Mercedes rund um Kenneth Heyer kam das Safty Car zum dritten Mal zum Einsatz. Wie üblich schaffte man es nicht den Führenden zu erwischen sondern fuhr mittig ins Feld was für etwas durcheinander sorgte.

Nach 57 belcar aff winnerunterhaltsamen Rennrunden überquerte der Belgium Racing Lamborghini von Dylan Derdaele und Nicolas Saelens als Gesamtsieger und Gewinner der Belcar 3 Klasse die Ziellinie. Mit knapp 1,6 Sekunden Rückstand belegte der VR Racing Ford Marc von Tom van Rompuy und John Rasse den zweiten Platz. Auf Position drei wurde der Deldiche Racing Norma von Luc de Cock, Tim Joosen und Tim Verbergt abgewunken die damit die Belcar 1 Klasse gewinnen konnten. Vierter wurde der No Speed Limit Norma von Fred Bouvy und Damien Coens vor dem Independent Motorsport Lamborghini von Koen Wauters und Xavier Stevens.

Auf dem sechsten Platz gewann der GetSpeed Mercedes von Michael Cool die Belcar 4 Division. Dahinter kam der Krafft Racing Norma von Bert Longin und Christoff Corten ins Ziel den diese Platzierung reichte um sich vorzeitig die Meisterschaft in der Belcar 1 Klasse zu sichern. Achter wurde der GP Elite Porsche als Sieger der Belcar 2 Division. In der Belcar 5 ging der Siegerpokal an den Autosal Atlantic BMW. Der NR Trommelke BMW gewann in der Belcar 6 Division.

Das Saisonfinale findet am 20 Oktober in Assen statt.

2 SRO-Sports Cups für 2020

Im blancpainsportscupspaRahmen des Blancpain GT Serien Endurance Cups-Finales in Barcelona verkündete SRO-Chef Stephane Ratel eine strategische Umentscheidung bezüglich der Einführung der neuen GT2-Klasse in das SRO-Serienuniversum. Statt die GT2 in ihrem ersten Jahr inmitten der GT3 im GT Sports Cup – der für Bornze-piloten vorbehaltenen 2. Liga der GT World Challenge Europe - mitfahren zu lassen, wird man 2020 2 getrennte Serien für jede Klasse bei getrennten Veranstaltungen organisieren. Die bestehen aus jeweils 6 Veranstaltungen mit 2 Sprintrennen von unter einer Stunde Dauer. Ratel ist zuversichtlich die Grids voll zu bekommen, auch wenn von den GT2 bis dato mit Porsche und Audi gerade mal 2 Hersteller ihr Engagement bekundet und entsprechende Wagen zum Erwerb im Portfolio haben.

Die Kalender der beiden Serien lauten wie folgt:

GT3 Sports Cup Europe 2020: Porsche935 Perfetti
12-13 März Testtag Paul Ricard
18-19. April Monza
30-31 Mai Circuit Paul Ricard / Le Castellet
18-19 Juli SpeedweekSpa-Francorchamps 
12-13 September Magny Cours
10-11 Oktober Barcelona

GT2 Sports Cup Europe 2020:
15 juni Testtag Spa-Francorchamps
4-5 Juli Misano
23-26 Juli Spa-Francorchamps (24h)
5-6 September Nürburgring
3-4 Oktober Circuit Paul Ricard in Le Castellet
31.10-1.11 Imola

Titelkandidaten für das STT-Finale 2019

Am finalepreview klimmerkommenden Wochenende wird es für die Teilnehmer der Spezial Tourenwagen Trophy ernst. Am Nürburgring entscheidet sich, wer den Meistertitel mit nach Hause nimmt. Beste Chancen haben Torsten Klimmer im Porsche 911 GT3 Cup und Victoria Froß im Opel Astra OPC. Beim Finale in der hoffentlich trockenen Eifel gibt es doppelte Meisterschaftspunkte zu holen. Damit haben im Prinzip noch 9 Fahrer theoretische Chancen auf den Titelgewinn. Doch im Grunde gehen Torsten Klimmer und Victoria Froß als Topfavoriten in die letzten beiden Saisonrennen.

Dabei hat Klimmer die leicht bessere Ausgangslage, denn der Porsche-Pilot bewahrte sich eine weiße Weste und holte in allen Rennen die maximale Punktausbeute. Die Ausgangslage ist klar – zwei Siege und Klimmer wäre der neue STT Meister. Doch zuletzt schnappten Klaus Horn und Pablo Briones (beide Porsche 997 GT3 Cup) Klimmer die Klassensiege vor der Nase weg. Mit einem Porsche 991 GT3 Cup wird zudem Thomas König von der équipe vitesse in der Eifel vertreten sein. Ebenfalls als Gaststarter kommen der schnelle Eric van den Munckhof mit seinem BMW Z4, sowie Stefan Wieninger (Audi TT RS2) und Edy Kamm (Seat Leon TCR). Von den eingeschrieben Piloten könnten gerade Gerhard Ludwig und Franz Rohr im brutal gehenden Toyota MR2 eine Gefahr darstellen.

Bei finalepreview frossallen anderen Ergebnissen muss der Tabellenführer ein Auge auf die Division 3 werfen, wo Victoria Froß sich ebenfalls keine Fehler leisten darf. Sie wäre übrigens die erste Frau in der nun 33jährigen Seriengeschichte, die den Titel abräumen könnte. Aber auch sie musste zuletzt immer wieder kämpfen, um in der Division 3 vorne zu bleiben. Neben Vorjahresmeister Ralf Glatzel (Ford Fiesta ST) hat sich immer mehr Urs Burri im Renault Clio RS etabliert. Neben dem Fiesta von Teamchef Ralf Glatzel wird das Team noch drei weitere der schnellen Flitzer mit in die Eifel bringen.

Den Big Bangern bleibt nur die Rolle des lachenden Dritten. Hier liegen Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 R) und Jürgen Bender (Cortvette Z06.R GT3) nur 2 Punkte getrennt auf den Plätzen 3 und 4. Hier dürfte es vor allem um den Titel in der Division 1 gehen, während für die Gesamtmeisterschaft die ersten zwei im Grunde nicht besser als Platz drei einfahren dürften. finalepreview alzenAllerdings zeigte sich die Königsklasse der STT so ausgeglichen wie noch nie. Denn Most-Sieger Andreas König wird wieder mit seinem Ferrari 458 GT3 antreten. Dazu kommt natürlich noch Jürgen Alzen mit seinem Über-Ford GT. Beim Rollout in Hockenheim zeigte der Ford jedenfalls gute Ansätze. Entschieden ist allerdings schon wer als Dritter auf dem Podium der Division 3 geehrt wird. Johannes Kreuer (Donkervoort D8R) ist der dritte Meisterschaftsrang nicht mehr zu nehmen. Henk Thuis (Pumaxs RT) und Jörg Lorenz (Porsche dp 935) waren dagegen einfach von zu vielen Problemen in dieser Saison geplagt, um eine Rolle um die vorderen Plätze zu spielen. Um den Platz ganz vorne wird es sicherlich einem Gaststarter gehen. Klaus Abbelen möchte nach seiner erfolgreichen Premiere im Ligier JS P3 LMP3 in Hockenheim sicher den nächsten Gesamtsieg einfahren wollen.

Für die Spezial Tourenwagen Trophy startet die Veranstaltung am Freitag um 10.35 Uhr mit einem Freien Training. Das erste Zeittraining geht um 13.20 Uhr über die Bühne. Um 16.25 Uhr wird das erste Rennen gestartet. Am Samstag steht um 9.35 Uhr das zweite Qualifying auf dem Programm. Das letzte Rennen der Saison 2019 wird um 12.10 Uhr gestartet. Danach wird gefeiert. Ab 18.00 Uhr findet die STT Meisterfeier im Eifelsaloon in Barweiler mit der Ehrung der Meister Klassensiegern und Platzierten statt.

Performance Tech gewinnt Le Mans Autoentry

Das amerikanische Performance Tech Motorsports Team bereitet sich nach dem Titelgewinn in der Nordamerikanischen Langstreckenmeisterschaft des Michelin Endurance Cups (= die 4 längeren Rennen der IMSA-Serie) mit ihrem Oreca 07 LMP2 auf ihr Le Mans Debüt 2020 vor. Das hat die Truppe um Teamchef Brent O'Neill und Kundenpilot Cameron Cassels unseren Kollegen von Sportscar 365 verraten. Derzeit befindet sich die Mannschaft in intensiven Gesprächen mit Oreca um den Ersteinsatz beim Klassiker an der Sarthe im kommenden Jahr logistisch vorzubereiten. Während mit Cassels diesjährigen Copiloten Kyle Masson der zweite Fahrer schon fest zu stehen scheint, ist die Besetzung des dritten Pilotensitzes, für den ein geeigneter Profi gesucht wird, wohl noch offen.

SCC Rennen beim American Fan Festival

Wir scc aff Hock Aschhoffschulden euch noch einen Kurzbericht von der letzten Meisterschaftrunde der Sports Car Challenge. Beim Auftritt im Rahmen des American Fan Fests feierte der Ginetta-Pilot Max Aschoff in seinem Ginetta G58 bei den beiden gemeinsam mit der STT und der P9 Challenge ausgetragenen Rennen einen Doppelsieg. Im ersten Rennen auf dem Hockenheimring verwies er Benjamin Hotz im Ligier-Turbo auf Rang zwei. Im zweiten Heat belegte Stephan Rupp im Ligier JS P3 LMP3 diesen Rang.

Die LMP 3 Boliden werden in der Sports Car Challenge immer mehr zum Maß der Dinge. Das zeigte Max Aschoff mit zwei im Grunde deutlichen Siegen. Vor allem Benjamin Hotz im Division 2 Auto zeigte sich nach den beiden Qualifyings als heimlicher Favorit. In beiden Trainingsdurchgängen erzielte der Schweizer die Bestzeit. Allerdings sind schnelle Rundenzeiten nur das eine, denn am Ende zählt auch meist die Power. Und da muss Hotz mit seinem Ligier gegenüber den Division 1 Wagen passen.

Soscc aff Hock Hotz setzten sich Aschoff und Rupp am Samstag gleich an die Spitze, während Hotz auf Rang drei folgte. Der Ligier-Pilot klebte 2 Runden am Heck von Rupp, ehe er endlich vorbeikam. Aschoff nutzte diesem Umstand für sich und brachte den Erfolg letzten Endes souverän über die Ziellinie. Zumindest im ersten Heat konnte Hotz als Gesamtzweiter und Sieger der Division 2 seine Qualitäten unter Beweis stellen. Der Schweizer drehte noch die schnellste Rennrunde.

Im zweiten Durchgang steuerte Hotz bereits nach 2 Runden die Box an. Ein Schlauch war vom Turbo abgegangen. Zwar fuhr Hotz noch einmal raus, aber da war die Messe schon gelesen. Den zweiten Rang holte sich dadurch Stephan Rupp, der im ersten Rennen nach zehn Runden seinen Ligier LMP3 vorzeitig abstellen musste.

Zweimalscc aff Hock Rupp Gesamtdritter wurde Mike Fenzl im Ligier JS53 Honda. Fenzl hatte im Grunde keine Gegner, durfte aber im zweiten Rennen noch über den Sieg in der Division 2 jubeln. Im ersten Rennen landete Peter Kormann auf einem PRC WPR60 hinter Fenzl auf Rang 4. Kormann war quasi im T-Car unterwegs, nachdem der Motor des eigentlichen Einsatzfahrzeuges nicht fertig wurde. P5 belegte Jasmin Fiedler im PRC S4 Honda, die sich mit ihrem Ergebnis zufrieden zeigte. Besser lief es am Sonntag, wo die PRC-Pilotin auf dem vierten Gesamtrang das schwarz-weiß karierte Tuch sah. Peter Kormann strandete dagegen nach einer Kollision mit einem kleineren Tourenwage im Kiesbett Eingang Motodrom.

Zumindest ein stellenweises gutes Debüt feierte Felix Haas im PRC SC97 BMW. Der Schweizer, eigentlich im historischen Rennsport unterwegs, zeigte im ex-Fahrzeug von Alexander Seibold eine ansprechende Leistung, musste allerdings den PRC auf Platz vier liegenden vorzeitig abstellen.

G-Drive plant WEC-Gastspiel in Bahrain

Die G-Drive LMP2 Mannschaft hat eine Nennung für die 8h von Bahrain, die 4. Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft im kommenden Dezember abgegeben. Die derzeit in der Europäischen Le Mans Serie tabellenführende Mannschaft würde damit das LMP2 Feld bei der am 14.12 abgehaltenen Meisterschaftsrunde auf 9 Wagen anwachsen lassen. Als bislang einzigster bestätiger Pilot ist Roman Rusinov benannt worden, der den vom französischen Einsatzteam TDS Racing betreuten Oreca 07 in der Europäischen Le Mans Serie zusammen mit Eric Vergne und dem Niederländer Rob van Uitert bewegt. TDS würde bei dieser Gelegenheit einen Doppeleinsatz absolvieren da man in dieser Saison auch für den Einsatz des Racing Team Nederland Orecas verantwortlich ist.

Nissan DPi vor dem Aus?

Im core nissan dpiVorfeld des IMSA-WeatherTech SportsCar Championship-Saisonfinales beim Petit Le Mans hat auch Core Autosport Eigentümer und Pilot Jon Bennett sein vorläufiges Karriere-Ende nach dem Saisonfinale bekannt gegeben. Zugleich endet damit auch der Einsatz des Nissan DPi der Mannschaft - falls sich in den kommenden Wochen kein Nachfolgeteam dafür finden sollte.

Erst zum Beginn der Saison übernahm das 2010 gegründete und sehr erfolgreiche Team die beiden Fahrzeuge vom just geschlossenen Extreme Speed Motorsports-Team. Die Saison mit dem auf einem Ligier basierenden DPi's Boliden verlief allerdings wenig erfolgreich. Ohne das schwindende Interesse und mit weiterer Unterstützung von Nissan hätte man vielleicht den Einsatz fortgesetzt. Bennett wird sich ab nächstem Jahr erst einmal um die Organisation des Renneinsatzes der beiden neuen Porsche 911 RSR-19 kümmern, für den das Team seit 2014 Werks-Einsatz verantwortlich ist.

Mühlner verliert CUP3-Klassensieg

Neben muehlner vln8der Disqualifikation des zweitplazierten Walkenhorst BMW-Teams beim 51.Barbarossapreis (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) war auch noch ein zweites Team von einem Wertungsausschluss betroffen, Der Sieger der CUP3-Klasse, das Mühlner Motorsport Trio Moritz Kranz, Thorsten Jung und Nico Menzel wurde am späten Samstag abend ebenfalls aus der Wertung ausgeschlossen. Allerdings läuft im Unterschied zum BMW-Team hier noch ein Protest gegen den Ausschluss.

„Die technischen Kommissare haben bei der Nachkontrolle nach unserem Klassensieg auf dem Bremsbelag hinten rechts keine Seriennummer vorgefunden. Allerdings muss diese nach unserem Verständnis des Reglements nicht zwingend dort verzeichnet sein. Deswegen haben wir auch den Protest eingelegt. Die Ergebnisse in der Klasse sind daher erst mal vorläufig.“ erläuterte uns Teamchef Bernhard Mühlner auf Nachfrage.

Die 3 Mühlner-Piloten hatten am Samstag die Ziellinie mit einem Vorsprung von über 2 1/2min auf den zweitplazierten Mathol-Racing Cayman von Marc Keilwerth, Timo Mölig und Marcos Adolfo Vazquez gequert. Durch die Disqualifikation rückten hinter dem ursprünglich drittplazierten Frikadelli Racing Cayman von van Danwitz/“Jules“ rückte somit auch der Aimpoint Racing Cayman von Friedhoff/Friedhoff auf das Podium der Klasse vor. Durch die Disqualifikation verliert die Mühlner-Mannschaft trotz bisher 4 Siege die Tabellenfühung in der Cayman-CUP3-Klasse an die Mathol-Crew. Dem Ausgang des Protests kommt daher eine wertungsentscheidende Bedeutung zu.

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