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GT4 ES: BMW-Festspiele in Paul Ricard

BMW Duell Paul RicardEine dominante Leistung lieferten die BMW-Mannschaften am vergangenen Wochenende bei den Läufen der GT4 European Series in Paul Ricard ab:

Im Samstagsrennen im Vorprogramm des Blancpain 1000km-Rennens standen dabei mit den Autos von MDM (mit der Fahrerpaarung Simon Knap/Alex Udell), Ekris (van der Ende/E. McKay) und noch einmal MDM(Bogaerts/van der Aa) gleich drei der bayerischen Coupes, die übrigens auch sämtlich von niederländischen Teams eingesetzt wurden, ganz oben in der Ergebnisliste und damit auch in der Silver-Cup-Wertung. Angesichts eines solchen Ergebnisses dürfte es für die Münchner auch verschmerzbar gewesen sein, dass die Pro/Am-Wertung an das Alpine-Duo Ferte/Demoustier und der Sieg in der Amateurklasse an Christian Danner und Bernhard Laber im Team-GT McLaren ging.

Beim Sonntagslauf mussten sich Knap und Udell dann auch gegen markenfremde Konkurrenz behaupten und setzten sich vor dem Verschuur McLaren von Lessennes/D. McKay und dem Leipert-Mercedes von Kiesiel/Koebolt durch. Dafür ging diesmal auch der Sieg in der Pro/Am-Wertung an eine BMW-Mannschaft, in diesem Fall das italienische Team W&D-Racing mit seinem Pilotenduo Meloni/Tresoldi. In der Amateurklasse war das CMR-Alpine Team mit der Besatzung Mouer/Loger siegreich.

In der Saisontabelle des Silver-Cup sind Knap und Udell mit ihrem Doppelsieg nun auf den dritten Platz vorgerückt, haben mit 75 Zählern immer noch 16 Punkte Rückstand auf die Tabellenführer Lessennes/D.McKay und auch noch derer sechs auf Koebolt und Kisiel. In der Pro-Am-Klasse führen nach wie vor Luci Trefz und Marcus Paverud im Mann-Filter-Mercedes, während bei den Amateuren die beiden Aston-Martin-Piloten Pascal Bachmann und Clemens Seyler ihren Spitzenplatz verteidigen konnten

Kommt das Top-10 Quali im Masters ?

Der ADAC denkt für die 2020´er Saison des ADAC GT-Masters über Änderungen beim Qualifying-Format nach. Das haben verschiedene Quellen in Most GT-Eins gegenüber bestätigt. Demnach wird erwogen, zusätzlich zur bislang bestehenden Qualifying-Session, bei der alle jeweilige Startfahrer des Rennens auf die Strecke gehen, auch ein Top-Qualifying der 10 oder 15 schnellsten Piloten auszurichten. Damit will man die verkehrsbedingten Verzerrungen in den Starterfeldern der jeweiligen Rennen auffangen und das Können der einzelnen Piloten wieder mehr in den Vordergrund rücken.

Der Hintergrund der Überlegungen ist, das angesichts des traditionell vollen Feldes des GT-Masters und der Charakteristik der verwendeten Pirelli-Reifen mit ihrem nur für 1-2 Runden vorhandenen Leistungspeak im Zusammenhang mit dem Reifenreglement (Kontingentierung auf 3 neue und 2 gebrauchte Reifensätze pro Wochenende) schon mehrere glückliche Faktoren zusammen kommen müssen, damit ein guter Pilot eine wirklich freie Runde erwischen kann, um sich vorne in der Startaufstellung wieder zu finden. Speziell der Verkehr in Zusammenspiel mit der Leistungsdichte im Masters – im ersten Qualifying bei der Runde in Most lagen 24 der 32 Piloten innerhalb einer Sekunde – sorgt regelmässig für durcheinander gewürfelte Startaufstellungen, bei denen gestandene Profis oder Werkspiloten vom Schlage eines Jeroen Bleekemolen, Jeffrey Schmidt, Christopher Haase oder Sebastian Asch sich zeitweise in der hinteren Hälfte des Starterfeldes wiederfinden.

Corvette-Chef Mike Kramke hatte seine Vorstellungen bereits zu Beginn der Saison dem ADAC als Diskussionsgrundlage schriftlich formuliert. „Es gibt viele Möglichkeiten hier anzusetzen. Um im Kostenrahmen zu bleiben und den Verkehr zu entzerren wäre es möglich die Anzahl der Runden pro Pilot auf 4 gezeitete Runden zu reduzieren und die Fahrer nur 2x für einen Versuch auf die Strecke zu lassen. So eine Lösung gab es in der Vergangenheit schon mal.“

Auch Gottfried Grasser wäre nach eigener Aussage einer Änderung des Formats nicht abgeneigt. „Das jetzige Format geht mit 30 Minuten zu lange. Eine 20-minütige Session und ein Top-15 Qualifying im Anschluss wären auch ein Weg die Kosten auf dem jetzigen Niveau zu halten.“

Fabian Plentz von HCB Rutronik Racing hat bei einer Änderung auch die Kosten im Fokus. „Wichtig ist das wir mit dem jetzigen Reifenkontingent weiter klar kommen. Für uns als Neueinsteiger ist das jetzige Format gut wie es ist. Sicher ist auf kleineren Strecken wie hier wo viele Autos fahren aus sportlicher Sicht zu überlegen ob man eine angebrachte Änderung einführt. Aber im Auto gilt immer noch das das Gaspedal unten rechts zu finden ist.“

Peter Mücke sieht bei allen Änderungen ebenfalls die Kosten kritisch. „Eine bessere Chancengleichheit wäre zu begrüssen aber nur wenn es keine Änderung bei den Kosten gäbe. Mehr Streckenzeit kostet automatisch mehr Geld und gerade wir als 3-Wagen-Team sind hier schon bei den Kosten auf einem sehr kritischen Level.“

Kritisch beurteilen die Teamchefs unisono andere, alternative Vorschläge wie eine Aufteilung des Feldes in 2 Qualifying-Gruppen. „Das würde bei einem Wetterumschwung im Speziellen und bei der Entwicklung des Grips der Fahrbahn im Verlauf einer Session im Allgemeinen immer zu unfairen Verhältnissen für die ein oder andere Gruppe führen, auch wenn man damit den Verkehr entzerrt. Von daher glaube ich nicht, das sich solch ein Vorschlag durchsetzten würde.“ gab uns Peter Mücke zu Protokoll.

Auch der Vorschlag das Qualifying wie in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft durch beide Fahrer durchführen zu lassen und dann die Startaufstellung durch eine Durchschnittszeit zu bestimmen fand wenig Anklang: „Das würde das Problem des Verkehrs nicht lösen sondern eher verschärfen. Ausserdem wäre das kostenneutral nur zu realisieren wenn du dann nur ein Qualifying durchführst und die Startaufstellung für Lauf 2 am Sonntag durch den Zieleinlauf von Lauf 1 am Samstag bestimmen lässt.“ gab Gottfried Grasser zu bedenken.

Alternativ käme auch eine Intervenierung des ADAC bei Reifenlieferant Pirelli für einen Reifen mit einer weniger spitzen Charakteristik in Betracht. Hierfür gibt es aber bislang noch keine Anzeichen.

Supercar Challenge Zolder

Beim Super Prix in Zolder fand das zweite Rennwochenende in der Supercar Challenge statt. Im Gegensatz zum ersten Rennen in Magny Course fuhren die Supercar Challenge und die GT & Prototype Challenge in getrennten Feldern was zu einer sehr übersichtlichen Startaufstellung führte. Im Feld der Supercar Challenge waren ausschließlich Tourenwagen am Start was die Attraktivität für Rennbesucher nicht unbedingt erhöhte. Zumal 22 Fahrzeuge auch von der Quantität her nicht besonders viel sind.

Im dsczolderQualifying sicherten sich Dennis de Borst und Stan van Oord im Cupra TCR die Pole Position. Im ersten Rennen am Samstag gab es einen BMW dreifach Sieg. Marcel van de Maat siegte nach 32 Runden vor den Brüdern Robert und Benjamin van den Berg sowie Vater und Sohn Ronald und Luuk van Loon. Die von der Pole aus gestarteten de Borst / van Oord verpassten als vierte den Sprung auf das Podest. Nicolas Delencre gewann im Peugeot die Supersport 2 Klasse. In der Sport Division war Henk Tappel im Honda erfolgreich.

Das zweite Rennen am Sonntag erlebte eine Premiere in der Supercar Challenge. Erstmals konnte ein KTM-X-Bow ein Rennen gewinnen. Dieses gelang dem Österreicher Bob Bau im TrenCar Racing KTM. Er profitierte allerdings auch von einer Zeitstrafe gegen den BMW Pilot Ruud Olij der als erster die Ziellinie überquerte aber durch eine 20 Sekunden Zeitstrafe wegen eines Vergehens beim Boxenstopp auf Platz vier zurück fiel. Den zweiten Platz sicherten sich Nabuurs / van Riet im Cupra TCR vor dem BMW von Robert und Benjamin van den Berg. In der Supersport 2 siegte Remco de Beus im BMW. In der Sport Division war erneut Henk Tappel im Honda erfolgreich.

Das nächste Supercar Challenge Rennen findet am 22/23 Juni beim Spa Euro Race in Francorchamps statt. Dort werden die Supercar Challenge und die GT & Prototype Challenge sinnvoller Weise wieder in einem gemeinsamen Feld fahren.

 

Le Mans Testtag 2019

Am toyota8testtaggestrigen Sonntag fand der diesjährige Le Mans Testtag statt. Alle 62 für das diesjährige Rennen eingeladenen Teams – das gesamte FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Feld inklusive der eingeladenen Starter aus der Europäischen Le Mans Serie , der Asiatischen Le Mans Serie und der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship - dürften dabei die ersten Runden auf dem Circuit de la Sarthe drehen.

In der Top-Klasse waren die Zeiten langsamer als noch beim Testtag vor einem Jahr. Toyota belegte lediglich die beiden vorderen Plätze während man vor Jahresfrist P2 noch an den Rebellion Racing R13 #3 abgeben musste. Am Sonntag lieferten die beiden TS050 Bestzeiten von 3:19,440 (erzielt vom #8 Toyota von Sebastian Buemi) bzw. 3:20,249 (Kamui Kobayashi; #7) ab. Dahinter sortierten sich abwechselnd die Rebellion Racing- bzw. SMP Racing Boliden, wobei der drittplazierte R13 von Jani/Lotterer/Senna mit einer 3:21,323 geringfügig schneller als noch vor einem Jahr war. Dahinter konnte sich das Dragonspeed-Team ebenfals verbessern, während der neuen Gibson -Motor im ByKolles Racing ENSO CLM P1/01 knapp 3s lansamer als das Nissan-Triebwerk im selben Chassis vor einem Jahr gestoppt wurde.

Die Bestzeit in der LMP2 reklamierte der Jackie Chan DC-Racing Oreca 07 #38 mit einer 3:28,504 für sich, der damit knapp 1,3s langsamer wie der Dragonspeed-Oreca LMP2 vor einem Jahr gestoppt wurde. Dieses Chassis belegte mit 0,265s Rückstand Rang 2 in der Klasse vor dem Signatech-Alpine Team und dem #39 Graff Racing Oreca. Die Oreca-Chassis reklamierten die 6 schnellsten Bestzeiten für sich. Rang 7 belegte der Racing Team Nederland Dallara als schnellstes der beiden italienischen LMP2-Chassis. Rang 9 ging an den United Autosports Ligier JS P217 LMP2 der damit die beste Zeit der 6 engagierten Ligier-Crews verzeichnete.

Eine Corvette corvette63testtagmarkierte mit einer 3:54,001 die beste Zeit in der GTE-Pro; Mike Rockenfellers Bestzeit war 1,5s langsamer wie Porsches Bestzeit aus dem Vorjahr, als diese mit einer 3:52,551 die Konkurrenz dominierten. Mittlerweile hat Porsche schon den Herstellertitel beim letzten Rennen vorzeitig in trockene Tücher bringen können und daher vermutlich eher schon auf das Langstreckensetup hin gearbeitet, statt den Konkurrenten plakative Bestzeiten um die Ohren zu hauen. Hinter der C7.R von Magnussen/Garcia/Rockenfeller wurden ein Ford, die zweite Corvette, ein AF Corse Ferrari und die beiden Porsche notiert, während BMW sich am Testtag die rote Laterne in der Klasse abholte.

In der mit 17 Wagen besetzten GTE-Am-Klasse holte sich der Weather Tech Racing Ferrari von Vilander/Smith/MacNeil mit einer 3:56,862 (Bestzeit 2018: Dempsey Proton 3:55.970) die Bestzeit.

Temperaturen um die 30°C dürften mit eine Rolle gespielt haben, warum das Level des Vorjahres nicht ganz erreicht wurde. Einen ersten ernsthaften Ausblick auf das Performance-Level an der Sarthe dürfte erst die erste Qualifying-Session am Mittwoch den 12.6 in 9 Tagen erlauben. GT-Eins wird beim diesjährigen Rennen wieder vor Ort sein und live vom Rennen berichten.

Bentley siegt zum dritten Mal in Le Castellet

Bentley hat mit dem M-Sport-Continental GT3 von Jordan Pepper, Jules Gounon und Steven Kane das erste Blancpain GT Serien Endurance Cup -Rennen des Jahres gewonnen. Bei den 1000km von Le Castellet (der Link führt zum noch in Arbeit befindlichen Rennbericht des Rennens), der dritten Runde der Meisterschaft und dem zweitlängsten Rennen des Serie, gelang dem Trio fast ein Start-Ziel Sieg von der Pole-Position aus die man sich im vorangegangenen Qualifying erfahren hatte.

Nun in einer vorübergehenden Phase in der 5.Rennstunde musste man die Führung an den SMP Racing Ferrari F488 GT3 von Mikhaiel Aleshin, Davide Rigon und Miguel Molina abgeben. Eine klemmende Radmutter hatte den Bentley im engen Kampf um die Führung bei einem Boxenstop zurückfallen lassen. Jedoch beim folgenden Boxenstopp handelte sich die Ferrari-Truppe eine Durchfahrtsstrafe ein, als man den F488 zu früh vom Wagenheber abliess. Dadurch gelangt die britische Truppe wieder in die Führung, die man bis ins Ziel dann noch auf 37s ausbaute. Der letzte Bentley-Sieg in der Serie war schon 2 Jahre her - und geschah 2017 an selber Stelle in Le Castellet! Zuvor hatte man bereits 2014 an selber Stelle das damals nur 3h lange Rennen gewinnen können.

Platz 2 war bis in die letzten Runden hart umkämpft, denn das Ferrari-Trio Molina, Rigon und Aleshin musste sich in den letzten Runden noch gegen das furios aufholene FFF Racing Team mit dem Lamborghini Huracán GT3 von Dennis Lind, Andrea Caldarelli und Marco Mapelli erwehren , die am Ende nur 1,107s hinter dem Ferrari abgewunken wurden. Mapelli hatte in der Endphase R-Motorsport-Pilot Marvin Kirchhöfer nach einem fast einstündigen Kampf niedergerungen, der zuvor in Richtung eines ersten Podiumsplatzes in der Saison unterwegs war. Hinter dem Aston Martin von Kirchhöfer/Lynn/Dennis kam der ROWE Racing Porsche #99 des Trios Werner/Campbell/Olsen ins Ziel, der bei einem Reifenschaden in der ersten Rennhälfte wohl die entscheidenden Sekunden verlor, die am Ende auf einen Podiumsplatz fehlten. Die Top-6 komplettierte der zweite Bentley. Insgesamt 14 Teams lagen nach 176 Umläufen auf der 5,771km langen Strecke (Gesamtdistanz: 1015km) am Ende noch in der Führungsrunde.

Die Silvercup-Klasse gewann am Ende auf Platz 11 der AKKA-ASP Mercedes AMG GT3 von Nico Bastian Timur Boguslavsky und Felipe Fraga, 3,8s vor dem Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 von Kim-Luis Schramm , Ivan Pereras und Finlay Hutchinson und dem weitere 6s dahinter einlaufenden Black Falcon Mercedes AMG GT3 von Hubert Haupt , Patrick Assenheimer und Gabriele Piana.

Die Pro-Am-Klasse gewann ebenfalls AKKA-ASP mit dem Mercedes von Jim Pla, Mauro Ricci und Jean-Luc Beaubelique vor dem RAM-Racing Mercedes AMG GT3 von Remon Vos, Darren Burke und Tom-Onslow Cole. Rang 3 holten sich hier Salih Yoluc, Ahmed Al Harthy und Charlie Eastwood im Oman Racing Aston Martin .

Der AM-Sieg ging erstmals in der Saison an den Garage 59 Aston Martin von Alexander West, Chris Harris und Chris Goodwin, vor dem Barwell Motorsport Lamborghini Huracán GT3 von Adrian Amstutz, Leo Machitski und Miguel Ramos und dem auf dem dritten Platz einlaufenden Rinaldi Racing Ferrari von Pierre Ehret, Martin Berry und José Manuel Balbiani.

Vor dem Saisonhöhepunkt, dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps , führt nun das FFF-Racing Team in der Tabelle der Endurance Serie mit 55 Punkten vor SMP Racing mit 49 Punkten und dem M-Sport Bentley-Team mit 44 Punkten.

Project1 stellt Artcar vor

Bei project1 lemansdesignder diesjährigen Auflage des 24 Stunden Rennen von Le Mans dürfen sich die Fans über ein besonderes optisches Highlight freuen: Eigens für den Langstreckenklassiker, der zugleich das Saisonfinale der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft bildet, tritt Project 1 mit einem einzigartigen Design des Künstlers Richard Phillips an.

„Art Cars haben in Le Mans eine lange Geschichte. Mit unserem atemberaubenden Design schreiben wir diese nun weiter“, sagt Teamchef Axel Funke. „Unsere erste Saison in der Langstreckenweltmeisterschaft war für uns alle sehr speziell. Umso mehr freuen wir uns, zum wichtigsten Rennen des Jahres unseren Fans und Partnern noch einmal etwas Besonderes bieten zu dürfen.“

project1 lemansdesign3Hinter dem Design steckt Künstler Richard Phillips. „Für das Design in Le Mans habe ich mich dazu entschieden, drei meiner Werke zu kombinieren. Das ist ein ganz neuer Aspekt und zeigt, was in Bezug auf Autodesign alles umsetzbar ist. Das Ergebnis macht mich stolz und ich hoffe, den Fans damit eine große Freude bereiten zu können.“

Das Art Car von Project 1 entstand in Kooperation mit Porsche Digital, die mit ihrem Produkt „Second Skin“ neue Maßstäbe im Bereich Design und Folierung von Fahrzeugen setzen. In Zusammenarbeit mit Style Porsche, Studio F.A. Porsche als auch externen Partnern wie Andy Blackmore und Richard Phillips entstehen neue, einzigartige Designs. So können Porsche Kunden in Zukunft ihr Fahrzeug individualisieren und dabei neben Klassikern aus dem Motorsport auch auf durch Fashion und Kunst inspirierte Designs zurückgreifen: „Mit dem Projekt wollen wir zeigen, was in Sachen Autodesign möglich ist und dass bei Second Skin der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind“, so Simon Weiss, Porsche Digital und Mitentwickler von Second Skin.

Der project1 lemansdesign2Porsche 911 GTE von Project 1 steht beim Saisonfinale noch aus einem weiteren Grund im Fokus: Vor dem Finale der FIA WEC liegen Egidio Perfetti, Patrick Lindsey und Jörg Bergmeister auf dem ersten Platz der GTE-Am-Wertung. Mit einem Vorsprung von 23 Punkten auf ihre Verfolger zählt das Trio zu den großen Favoriten auf den Gewinn des Titels.

SCC Saisonauftakt in Spielberg

Max Aschoffsccrbrstart im Ginetta G58 LMP3 und Roman Hoffmann im PRC WPR60 Turbo holten sich beim Saisonauftakt der Sports Car Challenge am Red Bull Ring die Gesamtsiege. Die beiden Sportwagenpiloten setzten sich in den gemeinsamen Rennen mit der P9 Challenge gegen ein starkes Feld von 7 Sport- und 19 GT-Rennwagen durch. Benjamin Hotz im Ligier-Turbo fuhr zwei Siege in der Division 2 ein.

Am Samstag demonstrierte Aschoff eindrucksvoll die Qualitäten des LMP3 Boliden. Um über 47s distanzierte Aschoff den auf Gesamtrang zwei liegenden Mateusz Lisowski im Audi R8 LMS GT3 . Gesamtdritter wurde mit dem Tschechen Petr Lisa im Norma M30 LMP3 übrigens ein weiterer LMP3 Pilot.

Am Sonntag fuhr Roman Hoffmann überlegen auf Pole und wenige Stunden später den ersten Saisonsieg ein. Fast 20 Sekunden betrug der Abstand auf den zweitplatzierten Max Aschoff. Dritter wurde Antonin Herbeck im Pagani Zonda LMGTS05.

Eine Klasse für sich war erneut Benjamin Hotz in der Division 2. Der Eidgenosse fuhr mit seinem Ligier Rundenzeiten, die durchaus auf dem Niveau der Division 1 lagen. Die Plätze zwei und drei gingen in beiden Durchgängen an Rudolf Schöflinger (Radical SR3) und Jasmin Fiedler (PRC S4 Honda).

In etwas weniger als einem Monat geht es für die Sports Car Challenge wieder weiter. Dann fährt die Serie gemeinsam mit den italienischen Sportprototypen in Monza. Auf dem Red Bull war man dagegen mit der P9 Challenge und der FIA Zonen Meisterschaft unterwegs.

Mühlner mit 2 Porsche beim N24h

Das muehlnersp724hnbei Spa-Francorchamps in Belgien beheimatete Mühlner Motorsport-Team um Renate-Carola und Bernhard Mühlner tritt dieses Jahr mit 2 Porsches in 2 verschiedenen Klassen beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring an Damit will man versuchen den Doppelsieg aus dem vergangenen Jahr in der CUP3-Klasse der Cayman-Cup-Fahrzeuge noch zu übertreffen. Bernhard Mühlner: "Mit unserem 911.2 GT3 Cup Fahrzeug in der SP7 und einem unserer neuen Cayman GT4 in der CUP3 Cayman GT4 Trophy hoffen wir, dass wirklich hervoragende 1-2 Finish aus dem letzten Jahr zu wiederholen bzw. noch zu verbessern".

Normalerweise wird das GT3 Cup Fahrzeug in der Cup2 Klasse eingesetzt, die allerdings nur in der VLN Langstreckenmeisterschaft ausgeschrieben ist und deren Fahrzeuge beim 24h-Klassiker alle in der SP7-Klasse eingruppiert werden. Die Cup2 Klasse ist als Porsche Carrera Cup Klasse ausgeschrieben, so dass hier 911 Cup Fahrzeuge nach dem Reglement des Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start gehen dürfen. Mit dem Wechsel in die SP7 dürfen kleine Veränderungen in der Aerodynamik vorgenommen werden, so dass das Fahrzeug insgesamt über etwas mehr Abtrieb verfügt. Des Weiteren darf der Air Restrictor entfernt werden, so dass mit mehr Motorleistung gefahren werden kann. Im Vergleich zur Cup2 muehlnercup324hnmuss aber auch beim Gewicht aufgerüstet werden; 1300 kg bringt der Porsche in der SP7-Konfiguration auf die Waage. In der Cayman GT4 Trophy der CUP 3 bleibt es beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring beim Alten; der ADAC Nordrhein schreibt die Klasse so aus, wie sie auch in der VLN Langstreckenmeisterschaft ausgeschrieben ist.

Auf beiden Fahrzeugen ist derzeit Moritz Krantz als Pilot benannt. Auf dem SP7-Porsche sind derzeit noch Mark J.Thomas und Sebastian von Gartzen gemeldet, während auf dem Cayman Michael Rebhan und Thorsten Jung mit ins Steuer greifen sollen. Ein vierter Sitz ist jeweils noch auf beiden Fahrzeugen zu vergeben.

Ford´s 2019´er Le Mans-Farben

Ford wird beim vierten und letzten offiziellen Antreten des amerikanischen Konzerns beim 24 Stunden Rennen von Le Mans sein Engagement mit einer Reihe von historisch beeinflussten Designs feiern. Die amerikanische Marke bringt im Unterschied zu den Vorjahren, als man alle 4 Werksautos mit einem einheitlichen Design ins Rennen schickte nur jeden Wagen mit anderen Farben an den Start.

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Der #66 Ford von Stefan Mücke, Olivier Pla und Billy Johnson wird in einem schwarz-silbernen Design antreten, das an den ersten Siegerwagen aus dem Hause Ford erinnern soll, dem Ford GT40 Mk.II der 1966 mit Bruce McLaren und Chris Amon den Klassiker gewinnen konnte. Ein rot-weisses Design bekommt der #67 Ford GT von Andy Priaulx, Harry Tincknell und Jonathan Bomarito. Deren Auto erinnert damit an den Siegerwagen des Folgejahrs 1967, dem Ford GT40 Mk.IV, den Dan Gurney und A.J. Foyt zum Erfolg führen konnten.

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Im unveränderten Werksdesign des letzten 4 Jahre bleibt hingegen der Chip Ganassi Racing USA #68 Ford GT. Dies ist das Fahrzeug, das 2016 zum 50 jährigen Jubiläum des ersten Le Mans-Sieges 1966 in der GTE-Pro-Klasse den Sieg erringen konnte. Die damalige Siegerbesatzung Dirk Müller, Joey Hand und Sébastien Bourdais trittt damit auch 2019 unverändert an. An das Design des 1966 auf dem 2. Platz ins Ziel eingelaufenen Ford GT40 Mk.II beim Dreifachsieg der Marke soll der ebenfalls amerikanische #69 Ford GT von Scott Dixon, Ryan Briscoe und Richard Westbrook erinnern. Obwohl hellblau im Grunddesign, steht damit nicht das Gulf-Design der 2 mal für Ford erfolgreichen John Wyer Racing Fords (Gesamtsieg 1968 & 1969) Pate – wohl weil man mit Castrol einen anderen Sonsor aus dem Schmierstoffbereich hat.

Als FORD85fünftes Design wird der von Keating Motorsports genannte Ford GT in zeigenössischeren Farben des Sponsors Wynns ins Rennen ausrücken. Mit dem erstmals in der GTE-Am Klasse antretenden „privaten“ Ford GT will Ford ein ähnliches „Privat“-Programm wie 1968 starten als die amerikanische Marke nach 4 Jahren des Werksengagements von 1964-1967 privaten Mannschaften den Einsatz der Ford GT überliess.

Heyer siegt in Lauf 2 in Österreich

Die dmvgtcrbrstartlauf2ersten beiden Reihen in der Startaufstellung des zweiten DMV-GTC-Laufs am Red Bull Ring setzten sich aus Mercedes AMG GT3, einem Audi R8 LMS GT3 und dem diesmal einzigen Aston Martin Vantage GT3 zusammen. Ihre Fahrer: Kenneth Heyer, Simon Reicher, Mario Hirsch und Timo Scheibner.

Ab 16:50 Uhr nahm das Starterfeld des DMV GTC die Hatz über den Red Bull Ring für das zweite Rennen des Tages erneut in Angriff. Am Nachmittag waren Wolken über dem Spielberg aufgezogen und es regnete kurz, die mittlerweile regennasse Strecke trocknete bei Einzug in die Startaufstellung jedoch schon wieder ab, sodass die meisten Fahrzeuge Slicks aufgezogen hatten.

Den Zuschauern vor Ort und beim Livestream bot sich eine spannende erste Runde, in der Kenneth Heyer seine Position gegen Mario Plachutta von Lechner Racing verteidigte. Dieser zog nach dem Start an Simon Reicher, Mario Hirsch und auch an Timo Scheibner vorbei und zeigte sich – vergeblich – angriffslustig. 4 Runden vor Ablauf der Zeit war der Wiener Rennfahrer im Mercedes mit der Startnummer 69 auf Rang 4 zurückgefallen.

Kenneth Heyer heyerrbrsiegte im zweiten DMV-GTC Lauf am Spielberg vor Mario Hirsch. Die beiden Mercedes AMG GT3-Fahrer kommen zwar nicht aus dem gleichen Rennstall, teilen sich aber mit der équipe vitesse aus Ingelheim bei Mainz ein Einsatzteam, das an diesem Wochenende wieder Bestleistung gezeigt hat. einen erneuten Angriff von Plachutta auf Hirsch konnte Simon Reicher (Yaco Racing) im carbonfarbenen Audi R8 LMS GT3 für sich nutzen und sicherte sich so den dritten Gesamtplatz beim Heimspiel. Lechner-Pilot Mario Plachutta musste sich am Ende mit Rang vier begnügen.

Weitere Rennaction bot auch Dietmar Haggenmüller, der in Runde 7 ganz im Stile seines Lehrmeisters Uwe Alzen an Lars Pergande im BMW Z4 GT3 vorbeizog. Der Allgäuer beendete das Rennen in seinem Audi R8 LMS GT3 an achter Position hinter Tommy Tulpe im baugleichen Fahrzeug von HCB Rutronik Racing. Auf den Plätzen fünf und sechs fuhren Timo Scheibner (Aston Martin Vantage GT3) und Alois Rieder (Porsche 997 GT3 R) über die Ziellinie. Scheibner sicherte sich damit erneut den Sieg in Klasse 2. Auch Jean-Luc Weidt (Audi R8 LMS GT4) gewann wieder die Klasse 5.

In der Meisterschaft führt nun das Duo Dietmar Haggenmüller/Uwe Alzen. Auf Platz zwei der Porsche 991 GT3 Cup von Christoph Dupré vor Timo Scheibner im Aston Martin. Nächster Stopp des DMV-GTC ist am 14./15. Juni am Nürburgring.

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