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STT Lausitzring: Doppelsieg für Becker

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Für Ulrich Becker ist der Eurospeedway Lausitzring einfach ein gutes Pflaster. Bereits vor vier Jahren fuhr der Marler mit einem Doppelpack nach Hause. Auch in dieser Saison fuhr der Pilot des ex Falken-Porsche 997 GT3 R beim 4.Lauf zur Spezial Tourenwagen Trophy einen Zweifachsieg ein.

Zweimal durfte Ulrich Becker ganz nach oben auf das Podest kraxeln. Womöglich wären die beiden Rennen ganz anders verlaufen, wenn Polesitter Tobias Schulze im Nissan GT-R Nismo GT3 keine Probleme mit der Schaltung gehabt hätte. Der Nissan-Pilot hatte sich zweimal die Pole gesichert, im zweiten Quali mit einer überragenden Zeit von 1.45,619. Damit war er fast 1,8s schneller als der zweitplatzierte Ulrich Becker. Weit kam Schulze jedoch nicht, so dass Henk Thuis im Pumaxs RT bester STT Pilot im gemeinsamen Feld mit der P9 Challenge war. Der Niederländer ist bekannter Weise ein harter Brocken und so biss sich Becker rundenlang die Zähne am breiten Pumaxs-Heck aus. esw2 beckerDas nutzte P9 Challenge Pilot Hermann Speck, um ordentlich Meter gut zu machen. Als Becker nach acht Runden vorbeikam, blies er zur Aufholjagd. Ein paar Runden mehr und Speck wäre wohl noch fällig gewesen. So aber durfte Becker zumindest über den wichtigen STT Sieg jubeln. Rang zwei in der STT ging an Jürgen Bender, der ebenfalls an Henk Thuis vorbeigekommen war. Für den Niederländer kam es noch dicker. Ihm war der Gang steckengeblieben. Da er nicht stehen bleiben konnte, fuhr über die rote Ampel der Boxengasse wieder auf die Strecke. Die Sportkommissare werteten dies mit einem Wertungsausschluss. Dadurch durfte Johannes Kreuer im Donkervoort D8R über den P3 in der Division 1 jubeln.

Beim Start zum zweiten Heat ging Schulze erneut in Führung, doch wieder musste der Nissan-Pilot kurz danach aufgeben. In Führung lag aber zunächst Corvette-Pilot Jürgen Bender, während sich Henk Thuis mit einem gewaltigen Verbremser nach der Startfreigabe weit hinten im Feld wieder fand. Becker setzte den Corvette-Piloten rundenlang unter Druck, ehe er sich sechs Umläufe vor Schluss die Führung schnappte. Bender musste zudem noch Speck passieren lassen, sah das Ziel aber als zweitbester STT Pilot. Nach dem Ausfall von Thuis landete Johannes Kreuer erneut auf dem dritten Platz in der Division 1. esw3 klimmerDer Donkervoort-Pilot fuhr zudem auf Gesamtrang sieben ein richtig starkes Ergebnis ein.

Rund lief das Wochenende für STT Tabellenführer Torsten Klimmer im Porsche 991 GT3 Cup. Der Burgauer räumte beide Siege in der Division 2 ab, landete zudem zweimal auf dem starken dritten Gesamtrang. Eng ging es in der Division 3 zu, wo sich Ralf Glatzel (Ford Fiesta ST) und Victoria Froß (Opel Astra OPC) einen packenden Fight lieferten und am Ende die Siege in den beiden Läufen teilten.

24h Serie kündigt Änderungen für 2020 an

Die niederländische Creventic Organisation hat erste Grundzüge zur 24 Stunden-Serie 2020 verlauten lassen. Wie in diesem Jahr sollen mit der 24H Serie Europa und der 24H Serie Continents 2 Teilserien ausgefahren werden, wobei letztere mit den 3 Rennen in Dubai, Barcelona und Austin nur noch 3 statt 4 Rennen umfasst. Um in der 24h-Serie Europa gewertet zu werden muss ein Team oder Fahrer mindestens 2 Rennen bestreiten. Für die Interkontinentale Serie müssen alle 3 Rennen bestritten werden.

Daneben wird die Klassenstruktur umbenannt und zum Teil auch gestrafft. Aus der A6-Pro bzw. -Am-Klasse wird endlich die GT3-Pro bzw. -Am. Die Klassen SPX und SP2 werden zusammengelegt. Und als GTX bezeichnet. In der tourenwagendivision heisst die SP3-Klasse ab dem kommenden Jahr TCX. Die Klassen A3, A2 und CUP1 werden als TC-Klasse zusammengelegt. Daneben soll die dynamische BoP durch eine feste BOP pro Fahrzeugtyp ersetzt werden. Als Folge davon werden die Referenz-Rundenzeiten abgeschafft.

Bilanz des Porsche GT2 Weekends

Im Porsche GT2 FeldRahmen des 24 Stunden Rennen von Spa- Francorchamps gingen in zwei 30-minütigen Rennen 15 internationale Teilnehmer in den Premierenlauf des Porsche 911 GT2 RS Clubsport und des Porsche 935 an den Start Für beide Fahrzeuge bedeute die Veranstaltung ebenso die rennpremiere wie für die neue von der SRO initiierte GT2-Klasse. .

Am Freitag überquerte der Norweger Egidio Perfetti beim „Porsche Motorsport GT2 Supersportscar Weekend“ im 700 PS starken Porsche 935 als Sieger vor den Deutschen Jan-Erik Slooten und Klaus Abbelen die Ziellinie. Am Samstag setzte sich Perfetti gegen Slooten und Christian Ried (D) durch. Porsche935 PerfettiWeitere Piloten die im Rahmen des Wochenendes antraten waren Frank Kräling und James Sofronas im Team von Uwe Alzen Spirit-Racing, Steffan Göring im Herberth Motorsport Porsche 935 und Mark Ineichen in einem vom Grasser Racing Team betreuten Porsche 935. Das Teilnehmerfeld lieferte sich auf der 7,004 Kilometer langen Strecke spektakuläre Rennen mit engen Zweikämpfen. Unter den 15 Startern befanden sich mit Perfetti und Ried zwei Le-Mans-Sieger in der GTE-Am-Klasse, mit dem sechsfachen Olympiasieger im Bahnradsport Chris Hoy (GB) war auch ein VIP-Starter mit dabei.

Die 700 PS starken Porsche 911 GT2 RS Clubsport und Porsche 935 präsentierten sich als die leistungsstärksten Fahrzeuge des Wochenendes. Insgesamt waren drei Modelle des neuen, auf 77 Fahrzeuge limitierten Porsche 935 am Start, die von Perfetti, Ineichen und Göring pilotiert wurden. Der neu entwickelte Porsche 935 zeigte ebenso seine Wettbewerbstauglichkeit wie die 12 Porsche 911 GT2 RS Clubsport Fahrzeuge. Die Technik der Clubsport-Autos aus Weissach basiert auf dem Serien-911 GT2 RS. Die Straßenversion und der Rennwagen haben mit einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Biturboaufladung den gleichen Antrieb.

Spa bis 2023 im ACO-Kalender

Der ACO hat den Vertrag mit der Strecke von Spa-Francorchamps für weitere 4 Jahre verlängert. Das bedeutet das sowohl die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft mit den 6h von Spa-Francorchamps - die traditionell als letzte Veranstaltung vor dem 24 Stunden Rennen von Le Mans stattfinden – as auch die Europäische Le Mans Serie-Runde der 4h von Spa-Francorchamps von 2020 bis 2023 weiter auf dem Kurs in den Ardennen stattfinden werden.

Zusätzlich wurde bei dieser Gelegenheit das Datum der nächsten 6h von Spa-Francorchamps auf den 23-25 April um eine Woche vorverlegt. Damit will man die Terminkollision mit der Formel E vermeiden, da mittlerweile viele Fahrer, Techniker und Teamchefs zum Teil in beiden Meisterschaften eingespannt sind. Dies könnte wiederum für die deutschen Fans zu einer Terminkollision führen wenn erneut der ADAC GT-Masters-Auftakt in Oschersleben und die dritte Runden der VLN Langstreckenmeisterschaft 2020 am selben Wochenende stattfinden.

Lambo ab 2020 in der IGTC

Lamborghinis Sportchef Giorgio Sanna hat in Spa unseren Kollegen von Sportscar 365 gegenüber den Einstieg in die Intercontinental GT Challenge für 2020 angekündigt. Demnach wird dann zumindest ein Lamborghini Huracán GT3 evo des FFF Racing Teams über die gesamte Woche Saison an der Meisterschaft teilnehmen, der bei den einzelnen Rennen von weiteren lokalen Einsatzteams ergänzt werden könnte.

Sollten die bisherigen Hersteller ihr Engagement ebenfalls fortsetzen, dann wäre Lamborghini die neunte Marke nach Audi, Porsche, Mercedes, BMW, Ferrari, Bentley, Honda und Nissan die sich in der Meisterschaft engagiert. Neben der italienischen Marke erwägen auch Aston Martin und McLaren einen Einstieg in die GT3 Hersteller-WM der SRO .

VLN-Höhepunkt mit 153 Teams

Mit einer Nennliste von 153 Teilnehmern wartet der nominell 5.Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, das Rowe-6h-ADAC-Ruhrpokal Rennen 2019 auf. In der Top-Klasse der GT3-Fahrzeuge werden dabei 14 Mannschaften erwartet. 5 BMW M6-GT3, 4 Mercedes AMG GT3, je 2 Audi R8 LMS GT3 und Lamborghini Huracán GT3 sowie lediglich ein Porsche 991 GT3 R werden am kommenden Samstag beim einzigen 6h Rennen der Serie um den Sieg fahren.

In der Top-Klasse bilden die Teams von Walkenhorst Motorsport (mit 3 M6), ROWE Racing (mit Nicky Catsburg und Philipp Eng) und Falken Motorsports das BMW-Kontingent. Falken ist daneben auch für den Einsatz des einzigen Porsche verantwortlich der beim Rennen startet. Die Riege der AMG-Teams wird von GetSpeed Performance und Vorjahressieger Black Falcon mit je 2 Autos gebildet. Die beiden Audis stellt Phoenix Racing, während die Lamborghinis von Konrad Motorsport und mcchip-dkr kommen. Auf dem letzteren Lamborghini Huracán GT3 ist dabei der Franzose Frank Perera zusätzlich unterwegs. Lediglich 4 der Wagen – 2* Walkenhorst, der GetSpeed Performance Rojo-Racing AMG und der #9 Phoenix-Audi – sind dabei nicht in der Pro-Klasse unterwegs. Das ergibt insgesamt 10 Gesamtsiegkandidaten für das Rennen.

Während in der SPX/SP-Pro nach dem 24h Rennen keine Starter mehr unterwegs sind werden in den beiden Porsche Klassen der SP7 und CUP2 5 bzw. 2 Starter vermeldet. 5 Teams – 2 Lexus und je ein Porsche, Ferrari und Audi sind in der SP8 unterwegs wobei es einige interessante Besatzungsergänzungen (Mike Jäger im racing one Ferrari, Marvin Kirchhöfer im rent2Drive Familia-Racing Familla-Porsche und Carrie Schreiner im Giti-Audi) zu vermelden gibt. 4 weitere SP8T mit 2 Mercedes AMG GT4 , ein Aston Martin Vantage AMR GT4 und der erstmals im regulären Renneinsatz befindliche BMW M2 Competition der von Beitske Visser und Jörg Weidinger pilotiert wird peppen die SP8-Klasse auf.

In der SP10 GT4 werden 5 BMW M4-GT4 gegen einen Mercedes AMG GT4 und den Kkrämer- Ginetta GT4 antreten. 3 weitere Porsche Teams findet man in der SP6-Klasse wo unter anderem Dominik Farnbacher auf dem Setup-Wizzard-Porsche startet.

Bei den VLN-Serienwagen starten 5 Porsche in der V6-Klasse, 9 Porsche Cayman in der V5 und wieder einmal 26 BMW in der V4-Klasse. Die H2-Klasse hat 10 Starter während lediglich ein H4-Porsche des rent2drive-Teams startet. In den CUP-Klassen kommen neben den beiden CUP2-Porsches noch 17 CUP5 BMW, 4 TCR-Autos, 3 Teichmann Racing CUPX-KTM und 10 CUP3 Caymans (4 ältere CS und 6 aktuelle 718) hinzu.

Der längste Lauf der Nordschleifenserie markiert nach seinem Abwinken um 18 Uhr am Samstag erst die Hälfte der Serie, nachdem VLN2 ja wegen der Witterungsbedingungen punktelos abgebrochen werden musste. Das 90 minütige Zeittraining beginnt wie gehabt um 8.30 Uhr. Um 11 Uhr erfolgt dann die Startaufstellung für das um 12 Uhr startende Rennen, das vermutlich wieder über 42 Runden gehen wird.

Frikadelli plant Testeinsatz im Masters

Nachdem abbelendas Frikadelli Racing Team in der ersten Jahreshälfte mit seinen beiden Porsche 991 GT3 R auf der Nordschleife unterwegs war, wird die Mannschaft von Sabine Schmitz & Klaus Abbelen für den Rest der Saison neue Wege gehen. Abbelens Mannschaft die sich nach dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring enttäuscht vom Nürburgring abgewendet hat, will nun in den kommenden Monaten so viele Rennserien wie möglich absolvieren um sich im Hinblick auf das Jahr 2020 neu zu orientieren.

„Wir möchten die zweite Saisonhälfte dazu nutzen, um uns in möglichst vielen verschiedenen Rennserien ein umfassendes Bild von den jeweiligen Meisterschaften zu verschaffen. Hierzu sind einige Gaststarts vorgesehen, die uns dazu verhelfen sollen unser passendes Einsatzgebiet für 2020 zu finden“, schildert Teamchef Klaus Abbelen, der bereits am vergangenen Wochenende im Rahmen des Porsche Motorsport GT2 Supersportscar Weekend in Spa-Francorchamps unterwegs war. „Die Veranstaltung hat mir persönlich unheimlich viel Spaß gemacht. Es war schön nochmal auf dem Kurs in Spa-Francorchamps unterwegs zu sein, frikadelli gt2 clubsportden ich schon ewig nicht mehr gefahren bin. Wir sind mit unserem neuen Porsche 911 GT2 RS Clubsport ohne Probleme über die Distanz gekommen und konnten bei der Premiere des Modells die Plätze 3 und 5 erzielen. Mit dieser Leistung bin ich sehr zufrieden, zumal das Fahrerfeld durchaus gut besetzt und es dementsprechend anspruchsvoll war“, wird Abbelen zitiert.

Für das Frikadelli Racing Team steht nun als nächster Termin ein Gaststart beim ADAC GT-Masters auf dem Nürburgring am 17. und 18.8 an. Nur zwei Wochen später geht es bereits mit dem 24h Rennen der Creventic 24 Stunden-Serie in Barcelona weiter. Bis zum Jahresende sind dann noch weitere Einsätze bei der International GT-Open, der Blancpain GT Serie, der Spezial Tourenwagen Trophy - in der Abbelen in der Vergangenheit schon mal mit einem Gruppe C Porsche angetreten ist - sowie dem Porsche Sportscup geplant.

DMSB startet Projekt zur elektronischen Signalgebung

Der Deutsche Motorsport Bund will im Rahmen eines neu gestarteten Projekts die Sicherheit auf Rennstrecken weiter erhöhen. Kernidee ist die Entwicklung eines Systems zur elektronischen Signalgebung, das relevante Informationen - wie gelbe Flaggen oder Warnhinweise zu Code 60 Zonen - direkt ins Fahrzeugcockpit überträgt. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft und gefördert von der ADAC Stiftung sollen auf diese Weise Unfallgefahren im Motorsport vermindert und die Fairness erhöht werden.

Mit dem neuen Projekt reagiert der DMSB mutmasslich auf zunehmende Klagen und Beschwerden über Entscheidungen die bei den Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife und im Rahmen des ADAC GT-Masters enstanden. Unter anderem dürfte die Zeitstrafe gegen den Manthey-Porsche aufgrund der übersehenen Doppelgelb-Flagge beim 24h Rennen mit einer der Auslöser für das Projekt gewesen sein.

In einem von der ADAC Stiftung finanzierten Projekt sollen Möglichkeiten entwickelt werden, Flaggensignale in Echtzeit direkt ins Cockpit zu übertragen und der Rennleitung zusätzliche direkte Eingriffsmöglichkeiten auf das einzelne Teilnehmerfahrzeug zu geben. Ziel ist dabei vor allem, die Sicherheit an der Rennstrecke zu erhöhen. Insbesondere für die Sportwarte der Streckensicherung und eingesetzte Rettungskräfte sollen potenzielle Gefährdungen damit weiter verringert werden. In einem ersten Schritt hat der DMSB gemeinsam mit Ansprechpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Eckpunkte für die Entwicklung eines entsprechenden Systems abgesteckt. In der nächsten Stufe wird das Projekt nun konkretisiert.

IGTC 2020 mit Indianapolis

Auf seiner Pressekonferenz anlässlich des 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps hat SRO-Chef Stephane Ratel einen Streckenwechsel in der Intercontinental GT Challenge in Nordamerika angekündigt. Statt der 8h von California, de in diesem jahr letztmalig auf dem Laguna Seca Raceway stattfinden, wird die nordamerikanische Runde ab 2020 im Rahmen der 8h von Indianapolis auf dem legendären Brickyard ausgefahren werden. Neben dem bisher eher verhaltenen Teilnehmerecho auf dem kalifornischen Kurs spielte dabei wohl auch eine Rolle das man der Konkurrenz der IMSA im Rahmen der Blancpain World Challenge Nordamerika aus dem Weg gehen wollte. Mit Indianapolis als neuem Veranstaltungsort erhofft man sich zudem ein grösseres Privatpiloten- Interesse und somit ein grösseres Feld auch in den Einladungsklassen.

Der Kalender der Intercontinental GT Challenge 2020 lautet demnach wie folgt:

31.Jan-2.Feb : Liqui-Moly Bathurst 12h (AUS)
23-26. Juli: Total 24 Hours of Spa (BEL)
21-23. Aug: Suzuka 10h (JPN)
2-4. Okt: Indianapolis 8h (USA)
20-22 Nov: Kyalami 9h (RSA)

Supercup Premierensieg für Pereira

Großer psc5aErfolg für Dylan Pereira vom Momo Megatron Lechner Racing-Team: Der Luxemburger gewann am Sonntag in Hockenheim den fünften Lauf des Porsche Mobil1 Supercup. „Mein erster Sieg im Supercup und das vor den Augen meiner Familie. Ich bin mega happy. Bevor es zur zweiten Safety-Car-Phase kam, war ich unglaublich schnell unterwegs. Der Rennabbruch hat mir dann natürlich auch in die Karten gespielt“, sagte Pereira. Hinter dem Porsche 911 GT3 Cup des Lechner-Piloten erreichten auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg MRS GT-Racing-Pilot Larry ten Voorde und Pereiras Teamkollege Tio Ellinas das Ziel.

Die Zuschauer auf den Formel-1-Tribünen sahen ein turbulentes Rennen, bei dem ten Voorde von der Pole-Position startete. Doch Pereira und Lechner-Pilot Michael Ammermüller zogen noch vor der ersten Kurve an dem Niederländer vorbei. Hektisch wurde es in der vierten Runde: Ammermüller, ten Voorde sowie Mikkel Pedersen kollidierten in der Spitzkehre. Ammermüller und Pedersen fielen aus, ten Voorde konnte weiterfahren. Das Feld reihte sich nach diesem Vorfall hinter dem Safety-Car auf. Die neue Reihenfolge des Führungstrios lautete Pereira, ten Voorde und Tio Ellinas.

Kurz psc5bdarauf gab es eine erneute Safety-Car-Phase, nachdem mehrere Fahrzeuge in der Mitte des Feldes zusammenstießen. Ein starker Regenschauer verhinderte eine Fortsetzung des Rennens, das mit roter Flagge abgebrochen wurde. Daher zählte die Reihenfolge der letzten vollständig absolvierten Runde, bevor das Safety-Car zum zweiten Mal auf die Strecke musste. Somit gewann Pereira vor ten Voorde und Ellinas.

Porsche-Junior Julien Andlauer (BWT Lechner Racing) belegte den vierten Rang. Sein Landsmann Florian Latorre vom Team Fach Auto Tech erreichte den fünften Platz vor Jaap van Lagen Joey Mawson (Team Australia) sicherte sich auf der 4,574 Kilometer langen Strecke als bester Rookie Platz sieben. Hinter dem Australier folgten Al Faisal Al Zubair (OM/Lechner Racing Middle East) und Leon Köhler (D/Lechner Racing Middle East). Porsche-Junior Jaxon Evans (NZ/Fach Auto Tech) komplettierte die besten Zehn.

In der ProAm-Wertung gewann Roar Lindland (N/pierre martinet by ALMÉRAS) vor Philipp Sager (A/Dinamic Motorsport) und Stephen Grove (AUS/Team Australia).

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