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Creventics "Meisterschaft der Kontinente"

Die austinCreventic Organisation hat im Rahmen des geplanten Amerika Debüts der 24h COTA auf dem F1-Kurs von Austin (Texas, USA) eine neue Wertung eingeführt. Im Rahmen der „Championship of the Continents“ sollen die Ergebnisse der Amerika-Premiere am 10-12 November, der vergangenen 24h von Dubai 2017 und einer beliebigen europäischen Runde zusammengezählt werden. Dabei werden Fahrer- und Team-Wertungen für alle Klassen und Subklassen, sowie Tourenwagen- und GT-Gesamtwertungen, eine Damenwertung und eine Rookie-Wertung ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt sind alle Teams und Fahrer die sowohl in Dubai, Austin und mindestens bei einer europäischen Runde am Start waren. Die Ergebnisse der Runde in Austin werden dabei wie auch beim Finale der 24 Stunden-Serie mit dem Faktor 1,5 multipliziert um Teams zur Teilnahme am Finale zu motivieren.

Halbzeitbilanz im GT-Masters

Nach 4 von 7 Rennwochenenden des ADAC GT-Masters hat der ADAC eine erste statistische Zwischenbilanz veröffentlicht. Vor der Runde am nächste Wochenende auf dem Nürburgring sei an dieser Stelle noch einmal ein Rückblick auf die ersten 8 Rennen geworfen:

- Erfolgreichster Fahrer bisher ist mit zwei Siegen Tabellenführer und Callaway Competition-Corvette-Pilot Jules Gounon. Insgesamt triumphierten bisher 14 weitere Fahrer von sechs Teams. Beste Mannschaften sind mit jeweils zwei Siegen Callaway Competition und das Grasser Racing Team.

- Bei den Marken liegen gleich drei Hersteller vorn: Corvette, Lamborghini und Porsche siegten jeweils zwei Mal, einen Erfolg verbuchten bisher Audi und BMW

- Auch bei der Anzahl der Podestplätze hat Gounon die Nase von: Vier Mal stand der Franzose auf dem Treppchen. Mit Teamkollege Daniel Keilwitz , der in Zandvoort verletzungsbedingt pausieren musste, und den Titelverteidigern Connor De Phillippi und Christopher Mies gelang drei weiteren Piloten drei Mal der Sprung auf das Podium. Insgesamt schafften es 31 Fahrer in den acht Rennen unter die ersten Drei

- Zwei Piloten haben zusammen die Hälfte der acht Pole-Positions geholt: Jules Gounon und Lamborghini-Fahrer Mirko Bortolotti waren jeweils zwei Mal Trainingsschnellste, vier weitere Piloten sicherten sich jeweils einmal die Pole

- Beeindruckend sind auch immer wieder die geringen Zeitabstände im gesamten Feld. So qualifizierten sich am Samstag auf dem Eurospeedway Lausitzring 21 Fahrzeuge innerhalb von gerade einmal 0,838 Sekunden

- Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 170,9 km/h stellten die Grasser Racing Team-Piloten Christian Engelhart und Rolf Ineichen beim Sonntagslauf auf dem Red Bull Ring einen neuen Rekord für das schnellste Rennen in der im Jahr 2007 debütierten Serie auf

- Wie im Vorjahr führt Gounon - damals zusammen mit Teamkollege Keilwitz - die Tabelle nach den ersten vier Rennwochenenden an. Zwar hat er jetzt mit 113 Zählern sieben Punkte weniger als 2016, sein Punktevorsprung auf den engsten Verfolger, BMW-Pilot Philipp Eng, ist mit 44 Zählern jedoch größer. Im Vorjahr hatten Gounon/Keilwitz ein Polster von 29 Punkten auf die späteren Titelträger De Phillippi/Mies

- Sieben Piloten gelang es in den bisher acht ausgetragenen Rennen, die schnellste Rennrunde zu fahren. Der einzige Pilot, dem dieses Kunststück zwei Mal gelang, ist Lamborghini-Werkspilot Christian Engelhart

- Mit 16 Jahren, 10 Monaten und 29 Tagen bestritt der Schweizer Ricardo Feller beim Saisonauftakt in in Oschersleben als jüngster Fahrer aller Zeiten einen Lauf zum ADAC GT Masters - Den größten Altersunterschied innerhalb einer Fahrerpaarung haben bei BWT Mücke Motorsport der 17 Jahre alte Mike David Ortmann und Partner Frank Stippler mit 42 Jahren

- Die mit 17 Piloten stark besetzte Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahren führt ebenfalls Jules Gounon an. Dem Franzosen gelangen bisher drei Klassensiege: bisheriger Bestwert in der Saison. Die anderen Siege gingen an Jeffrey Schmidt (2), Luca Stolz, Ricky Collard und Ezequiel Perez Companc (jeweils 1)

- In der Trophy-Wertung für nicht professionelle Piloten holte Rolf Ineichen bisher fünf Klassensiege, zwei Mal war RWT-Racing-Pilot Corvette -Pilot Sven Barth erfolgreich und einmal Remo Lips (Nissan)

- Die meisten Führungswechsel in einem Rennen gab es am vergangenen Rennwochenende am Sonntag in Zandvoort. Viermal wechselte dort die Spitzenposition zwischen fünf verschiedenen Fahrzeugen

- Mit 127 bestrittenen ADAC GT Masters-Rennen ist Mercedes-Fahrer Sebastian Asch der erfahrenste Pilot im Starterfeld

- Zwei Rennställen gelang es, in allen acht Rennen Meisterschaftszähler zu sammeln: Aust Motorsport und BWT Mücke Motorsport. Bei den Piloten ist der Bestwert sieben Punkteplatzierungen. Dies gelang Jules Gounon und dem Mercedes-Duo Luca Stolz/Luca Ludwig

GT4 ES: Kalender und weitere Details für 2018

Im StartRB2017Rahmen seiner alljährlichen Pressekonferenz im Rahmen der 24h von Spa-Francorchamps (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) gab SRO-Chef Stephane Ratel neben Informationen zur Zukunft seiner GT3-Serien auch einen Überblick über die Planungen für die boomende GT4-Szene: Statt einer in Northern und Southern Cup aufgeteilten Europa-Serie wird es in der kommenden Saison nur noch eine einzige unter dem Titel „GT4-European Series“ firmierende Meisterschaft geben, welche ihre sechs Wertungsläufe gänzlich im Rahmenprogramm der Blancpain GT Serie bestreiten wird. Der Kalender gestaltet sich nach ersten Entwürfen wie folgt:

21./22. April - Monza
12./13. Mai - Silverstone
2./3. Juni – Paul Ricard
21./22.Juli - Spa-Francorchamps
August – Budapest
15./16. September – Nürburgring

Der GT4-European Series untergeordnet soll es ab der kommenden Saison eine Reihe eigenständiger regionaler Cups geben. So wird z.B. der aktuelle „Southern Cup“ der GT4 European Series zum „French GT4 Cup“; ebenfalls geplant ist ein größtenteils aus der britischen GT-Meisterschaft ausgegliederter „British GT4 Cup“ und – für die Leser dieser Seite wohl am interessantesten – ein „Central European GT4 Cup“ mit einem Schwerpunkt auf Rennen in und um Deutschland. gt4brandsIm Gegensatz zur European Series, wo weiterhin auch Fahrerpaarungen der Kategorie Silber/Silber zugelassen sein werden, sollen die Regional-Cups für Fahrerpaarungen mit zumindest einem Amateur reserviert bleiben. Zusätzlich gibt es Überlegungen zu einem gemeinsamen GT4-Saisonfinale in Portimao.

Serien-Manager Max Braams erklärt die Hintergründe für die erneute Umgestaltung der europäischen GT4-Szene wie folgt: „Ich denke, dass die SRO Motorsports Group eine perfekte Auswahl an Strecken für die GT4-European Series getroffen hat. Alle sechs Strecken gehören zu den Besten in Europa, was unsere Teams sehr zu schätzen wissen. Dadurch, dass wir nun eine permanente Rahmenserie zur Blancpain GT Series sind, können wir unseren Teams in der Zukunft neue Möglichkeiten eröffnen. Zum einen können GT3-Teams mit einem Satelliten-Team in der GT4 antreten und so Einsparungen bei der Logistik erzielen. Zum anderen können wir so auch garantieren, dass jedes Rennen gefilmt und live im Fernsehen [oder Internet (Anm. d.Red.)] übertragen wird. Indem wir Fahrerpaarungen der Kategorie Silber/Silber zulassen, öffnen wir einen neuen Markt für junge Piloten, die neu im GT-Sport sind, und so in einem professionellen Umfeld ihre Fähigkeiten demonstrieren und Erfahrungen sammeln können. Wir haben eine Menge neuer, interessanter Ideen, an denen wir in den kommenden Monaten arbeiten werden.“

Preview ADAC GT Masters – Nürburgring

Am kommenden Wochenende findet auf dem Nürburgring bereits das fünfte Rennwochenende (der Link führt direkt zum Rennbericht) der diesjährigen ADAC GT Masters Saison statt. Das Sonntagrennen in den Dünen von Zandvoort war das erste Rennen der zweiten Saisonhälfte.

Bei den bisherigen acht Rennen im Jahr 2017, haben wir sieben verschiedene Sieger gesehen. Der Einzige, der bisher zweimal gewinnen konnte, ist Jules Gounon, der die Tabelle in seiner VALVOLINE Corvette von Callaway Competition, mit 113 Punkten anführt. Spa 24h 2017 Podium revUnterstützt wird Gounon an diesem Wochenende vom Spanier Albert Costa, der sonst einen der Emil Frey Jaguar GT3 in der BLANCPAIN GT Series bewegt. Gounons regulärer Teamkollege Daniel Keilwitz fehlt weiter verletzungsbedingt.

Apropos Jules Gounon, er hat derzeit einen wahren Lauf. Nach dem GT Masters Sieg am Samstag in Zandvoort, gewann er eine Woche später zusammen mit Markus Winkelhock und Christopher Haase auf dem Sainteloc Audi R8 LMS die Total 24h Spa, das Saisonhighlight der BLANCPAIN GT Endurance Series. Markus Winkelhock gelang damit zum zweiten Mal nach 2014 das begehrte Double, Gesamtsieg sowohl beim ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring als auch beim Pendant in Spa im selben Jahr. Das war davor im Jahr 2012 bereits einem anderen ADAC GT Masters-Piloten gelungen, Frank Stippler von BWT Mücke Motorsport.

Beim 24h-Klassiker in den Ardennen waren übrigens neben den Siegern noch zahlreiche weitere Fahrer des ADAC GT Masters am Start: Patrick Assenheimer, Mirko Bortolotti, Connor De Phillippi, Indy Dontje, Philipp Eng, Christian Engelhart, Maximilian Götz, Rolf Ineichen, Mathieu Jaminet, Marvin Kirchhöfer, Christopher Mies, Sven Müller, Ezequiel Perez Companc, Robert Renauer, Filip Salaquarda, Norbert Siedler, Frank Stippler, Luca Stolz, Kelvin van der Linde und Christopher Zanella. Insgesamt also 23 Piloten aus der besten deutschen Rennserie.

L Auer F1 Test revDieses Mal wird Mercedes-AMG DTM-Pilot Lucas Auer seinen zweiten Einsatz im BWT Mücke Motorsport Mercedes-AMG GT3 an der Seite von Sebastian Asch erleben. Er kehrt gerade von seinem ersten Formel 1-Test im Force India aus Ungarn zurück, wo er am Mittwoch beim 2-tägigen offiziellen In-season testing auf dem Hungaroring bei Budapest, die siebtschnellste Zeit des Tages und die elftschnellste Gesamtzeit erzielte.

Am P Geipel revNürburgring-Wochenende wird es auch zwei Jubiläen geben. Es handelt sich um die 80. Veranstaltung seit dem Start der Serie im Jahr 2007 und Philip Geipel, YACO Racing, wird am Sonntag sein 100. Rennen im GT Masters bestreiten.

Darüber hinaus gab es nach Zandvoort eine Pressemitteilung von BMW Motorsport. Die BMW-Ingenieure haben ein Evo-Paket zusammengestellt, das in vielen Bereichen für Verbesserungen sorgen soll.

BMW M6 GT3 Evo"Der BMW M6 GT3 bleibt auch in der Saison 2018 und darüber hinaus das Aushängeschild in der Produktpalette des BMW-Kundensports", so BMW Motorsport-Direktor Jens Marquardt. Das Evo-Paket zielt darauf ab, die Fahrbarkeit insbesondere für nicht professionelle Rennfahrer sowie die Haltbarkeit der Teile zu verbessern und das Optimierungsfenster zu vergrößern. Die Modifikationen bedürfen noch der finalen Homologation durch den Automobil-Weltverband FIA.

Abschließend noch die aktuelle BoP für die Rennen am Nürburgring. Die vier Porsche 911 GT3 R dürfen 10 kg BoP-Ballast ausladen, während die beiden Corvette C7 GT3-R 20 kg zuladen müssen.

Keyfacts, Nürburgring, Deutschland, Saisonläufe 9 und 10 von 14

Streckenlänge: 3.629 Meter
Layout: 11 Kurven (sieben Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2016, Rennen 1: David Jahn/Kévin Estre (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R)
Sieger 2016, Rennen 2: Connor De Phillippi/Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS)
ADAC GT Masters auf dem Nürburgring im TV: Beide Rennen werden live bei SPORT1 übertragen (Samstag und Sonntag jeweils ab 13.00 Uhr). Online sind die Rennen im Livestream unter sport1.de, DAZN, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Rückblick auf den Supercup in Silverstone

Wir psc5schulden euch noch einen Rückblick auf die Porsche Supercup-Runde in Silverstone. Dort gewann Porsche-Junior Dennis Olsen aus dem Walter Lechner Racing-Team nach der schnellsten Zeit im Qualifying auch seinen ersten Sieg im Porsche Mobil1 Supercup. Im fünften Meisterschaftslauf überquerte er mit einem Vorsprung von zwei Sekunden als Erster die Ziellinie. Der Deutsche Michael Ammermüller (Lechner MSG Racing Team) und der Luxemburger Dylan Pereira (Lechner Racing Middle East) fuhren auf Rang zwei und drei.

Es wird eng für Riley...

Die amerikanische Visit Frorida Racing Mannschaft, bis dato das einzige Kundenteam eines Riley LMP2-Chassis (Bild), hat das bisherige Einsatzgerät still gelegt und wird die restlichen 3 Rennen in der Weather Tech-USCC-Serie mit einem Ligier JS-P217 LMP2-Gibson bestreiten. Nach enttäuschenden Ergebnissen bei den letzten Rennen will die Mannschaft von Teammanager Troy Flis sich nun mit dem von Onroak gebauten LMP2 vertraut machen, ehe man die Chassis-Entscheidung für 2018 überdenkt. Bislang treten sowohl die PR1-Mathiasen Motorsports-Mannschaft als auch die Extreme Speed Motorsports-Nissan-DPi mit Chassis von Ligier an. Zwar hatte Flis in einem Interview mit unseren Kollegen von Sportscar 365 auch Cadillac als Option ins Spiel gebracht, diese DPi basieren jedoch auf dem aktuellen Dallara-Chassis. Riley-Multimatic steht damit als Konstrukteur derzeit ohne ein Kunden-Einsatzteam da.

Schon in Le Mans war öffentlich geworden das Multimatic nun die Federführung bei der technischen Weiterentwicklung übernommen hatte, da man mit einigen der vorn Riley ausgeführten Entwicklungen nicht glücklich wurde. Ursprünglich sollte Multimatic das Chassis und die Aero-Entwicklungen und Riley die Mechanik im Wagen entwickeln. In Le Mans wurden am von Keating Motorsport (Bild) eingesetzten Wagen Kühlungsprobleme offenbar. Die Visit-Florida Mannschaft quälten über die Saison hinweg nach dem Auftakterfolg mit dem 3. Platz beim 24h-Lauf von Daytona vornehmlich Elektronik-Probleme. Auch die auf dem Riley-Multimatic-Chassis basierenden Mazda-DPi haben in der IMSA Weather Tech SportsCar-Serie einen schweren Stand und sind nun nach dem just bekannt gegebenen Wechsel des Mazda-Einsatzteams von Speedsource auf Joest Racing bis auf weiteres vom Rennbetrieb zurück gezogen worden. Gerüchte das Joest statt Riley auf Oreca als Basischassis umsteigen könnte machten bereits die Runde. Da auch das LMP3-Projekt von Riley-Ave hinter den Erwartungen zurück blieb, stehen für das amerikanische Prototypen-Konsortium nun magere Zeiten an.

Sainteloc Audi gewinnt 24h von Spa

Der Sainteloc Audi R8 LMS GT3 von Christopher Haase , Markus Winkelhock und Jules Gounon hat am vergangenen Wochenende die 69.te Ausgabe der 24 Stunden von Spa-Francorchamps (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) gewonnen. In einer spannenden Endphase rettete Haase einen Vorsprung von 11,862s vor dem Bentley Continental GT3 von Maxime Soulet, Vincent Abril und Andy Soucek über die Ziellinie. Als dritte Crew komplettierte die AKKA ASP-Mercedes AMG GT3-Crew Edoardo Mortara, Michael Meadows und Raffaele Marciello mit 52,8s Rückstand auf die Sieger das Podium.

Am Ende der in diesem Jahr hart umkämpften Ausgabe lagen noch 6 Autos in der Führungsrunde. Das KÜS Team 75 Bernhard verpasste beim ersten Langstreckenauftritt als Porsche-Werksmannschaft das Podium als Viertplazierte nur um 15s. Mit einem 5. und 6. Platz ging die Belgian Audi Club Team WRT-Mannschaft in diesem Jahr beim Klassiker leer aus.

Insgesamt war es der 4. Sieg für Audi (nach 2011, 2012 und 2014. Markus Winkelhock fuhr nach 2014 seinen zweiten Sieg ein. Für Christopher Haase, der bereits die 24h am Ring gewinnen konnte, war es der erste Sieg auf der Ardennenachterbahn. Jules Gounon gewann gleich bei seinem ersten 24h-Einsatz den Klassiker. Das Siegerchassis war von Seiten Audis schon beim 24h-Rennen am Ring in diesem Jahr als Audi #28 von Land Motorsport im Einsatz. Mit dem 2. Platz erzielte Bentley sein bislang bestes Ergebnis beim Klassiker. Der französischen AKKA-ASP-Mannschaft gelang das zweite Podiumfinish in Folge mit dem AMG-GT, wobei man sich gegen die deutschen Einsatzteams HTP-Motorsport und Black Falcon erneut als bestes Mercedes-Einsatzteam profilierte.

Zumindest im Pro-Am-Cup hielt sich Black Falcon mit dem Mercedes AMG GT des Quartetts Oliver Morley, Miguel Toril, Marvin Kirchhöfer und Maximilian Götz schadlos. Auf Gesamtrang 12 siegte die deutsche Crew in der zweitstärksten Wertungsklasse nach 540 absolvierten Runden mit einer Runde Vorsprung vor dem Oman Racing Team Aston Martin Vantage GT3 von Ahmad Al Harthy, Salih Yoluc, Jonny Adam und Euan Hankey. Mit einer weiteren Runde Rückstand sprang dahinter noch das Ferrari-Quartett Alex Demirdjian, Nicolas Minassian, Davide Rizzo und Toni Vilander im von AF Corse eingesetzten Spirit of Race F488 GT3 auf das Klassenpodium.

Den Am-Cup gewann das Kessel Racing-Ferrari Quartett Marco Zanuttini, Jacques Duyver, David Perel und Niki Cadei als Gesamt-22.te mit 532 Runden, nachdem sich am Sonntag morgen der Rinaldi Racing Ferrari F488 von Pierre Ehret, Rino Mastronardi, Patrick Van Glabeke und Gabriele Lancieri nach einem Reifenschaden 4 Runden Rückstand eingefangen hatte. Eine Runde dahinter lief die Walkenhorst Motorsport-Crew mit der Besatzung David Schiwietz, Stef Van Campenhoudt, Henry Walkenhorst und Ralf Oeverhaus als Klassendritte ein.

Die Klasse der National GT gewann der belgische Speedlover Cup-Porsche von Paque/Paisse/Latre du Bosqueau/Soenen. Den Coupe de Roi gewan Ferrari als Hersteller. 35 von 60 gestarteten Wagen kamen am Ende ins Ziel.

Ammermüller mit Supercup-Sieg in Ungarn

Michael Ammermüller ist momentan im Porsche Mobil1 Supercup das Maß aller Dinge. Der 31 Jahre alte Porsche-Routinier gewann am Sonntag in Ungarn mit seinem 911´er des Lechner MSG Racing Teams den sechsten Meisterschaftslauf und führt mit nunmehr 4 Siegen die Gesamtwertung an. Die Plätze 2 und 3 sicherten sich Porsche-Junior Dennis Olsen und Daniel Cammish.

psc6aDie Zuschauer auf den gut gefüllten Tribünen sahen über 14 Runden jede Menge Rennaction der 30 gestarteten Porsche 911 GT3 Cup. Zahlreiche Überholmanöver und enge Tür-an-Tür-Duelle zeigten die hohe Leistungsdichte des Porsche Markenpokals. Ammermüller, der von der Pole-Position ins Rennen ging, musste sich nach wenigen Metern von Cammish überholen lassen und sich zunächst auf P2 einordnen. Auch Olsen konnte seinen dritten Startplatz nicht halten und sah Robert Lukas im Olimp Racing-Porsche an sich vorbeiziehen. Im vierten Umlauf nutzte der Norweger jedoch eine Unaufmerksamkeit von Lukas und schob sich wieder auf P3. Cammish, Ammermüller, Olsen lautete die Reihenfolge bis zu Runde 8. Nachdem Ammermüller an der Spitze lag, witterte auch Olsen seine Chance und zog in der elften Runde an Cammish vorbei. Somit waren die Podiumsplatzierungen vergeben.

Platz vier belegte nach 61,294 Kilometern Robert Lukas . Fünfter wurde der Italiener Mattia Drudi im Dinamic Motorsport-Porsche vor Dylan Pereira aus Luxemburg. Der Spanier Philip Morin konnte im Rennen die meisten Plätze gut machen. Er kam von Startplatz 20 und sammelte als Siebter wichtige Punkte. Einen beeindruckenden achten Platz in der Gesamtwertung erkämpfte sich der norwegische MRS Cup-Racing-Pilot Roar Lindland , der sich als bester B-Fahrer zudem den Sieg in der Amateurwertung sicherte.

In der Meisterschaft baute Ammermüller seinen Punktevorsprung aus. Er liegt mit 116 Zählern vor Olsen (102) und Cammish (86). In der Sonderwertung für Amateurfahrer führt Lindland mit 116 Punkten. Vom 25. bis 27. August gastiert der Porsche Mobil1 Supercup im belgischen Spa-Francorchamps. Auf der 7,004 Kilometer langen Ardennen-Achterbahn wird der siebte und achte Lauf ausgetragen.

GT-Open plant 1000km-Rennen

Die spanische ValenciaGT Sport Organización, Ausrichter der GT-Open-Serie hat vergangene Woche die Austragung einer neuen Langstrecken-Veranstaltung in der Winterpause angekündigt. Das neue GT Open 1000, das erstmals von Freitag dem 1.12 bis Samstag dem 2.12 auf dem Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia abgehalten werden soll, soll ab nun am Ende der Jahres als Saisonkehraus veranstaltet werden. Der als 1000km-Rennen geplante Event soll dabei als Einzelveranstaltung ohne Meisterschaftsprädikat abgehalten werden.

Ergebnisse der GT4 European Series vom Slovakia-Ring

StartSlovakiaMit Riesen-Schritten auf dem Weg Richtung Meisterschaft ist im Northern Cup der GT4 European Series die Ekris-Mannschaft um die Piloten Ricardo van der Ende und Max Koebolt. Die niederländische BMW-Mannschaft errang am vorletzten Wochenende auf dem Slovakia-Ring einen ersten und einen dritten Platz und liegt damit klar auf Meisterschaftskurs im Silvercup und in der Team-Wertung.

Profitieren konnten die Niederländer dabei von der Disqualifikation aller KTM X-Bow nach dem Qualifying, worauf sämtliche der österreichischen Leichtgewichtssportler ans Ende des Feldes verbannt wurden. Über die genauen Hintergründe des Wertungsausschlusses für die von Reiter Engineering eingesetzten KTMs besteht immer noch Unklarheit, so dass wir hier die entsprechenden Details erst nach Klärung der Lage und eingehender Recherche nachliefern wollen.

Wie dem auch sei, in Rennen eins war der Weg damit frei für einen weiteren Ekris-Durschmarsch und Van der Ende und Koebolt landeten einen – bis auf die Boxenstopp-Phase lupenreinen Start-Ziel-Sieg vor dem Academy Motorsports Aston Martin Vantage von Willy Moore und Matt Nicoll-Jones und Razvan Umbrarescu und Gabriele Piana im RN Vision STS Porsche Cayman, welche hiermit auch die Pro/Am-Wertung für sich entschieden. Der Sieg bei den reinen Amateuren ging an Ghezzi/Giovanelli im 997GT4 des italienischen Autorlando-Teams.

Beim Sonntagsrennen konnte die KTM-Fraktion dann zurückschlagen: Eike Angermeyer und Reinhard Kofler kämpften sich vom Ende des Feldes bis auf den ersten Platz nach vorne und holten damit den zweiten KTM-Sieg des Jahres. Wiederum auf das Podium fuhren als Pro/Am-Sieger Umbrarescu/Piana in ihrem Porsche Cayman und – wie bereits erwähnt – Koebolt/Van der Ende. Die Amateurwertung ging diesmal an Ivan Vlachkov im SIN R1.

Das vorletzte Rennwochenende der GT4 European Series findet am 19. und 20. August im Rahmen der DTM-Rennen im niederländischen Zandvoort statt. Bei dieser Gelegenheit wollen wir dann auch noch einmal einen Blick auf die Meisterschaftsstände werfen – vor allem in der Pro/Am- und Am-Wertung stehen hier noch enge Entscheidungen an