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160 Teams auf der N24 Nennliste

160 Teams sind auf der heute veröffentlichten Nennliste (der Link führt zum PDF-Download) des 47. ten 24 Stunden Rennens am Nürburgring 2019 verzeichnet. Das sind 10 mehr als 2018 und eines weniger wie 2017 auf den Nennlisten des Klassikers verzeichnet waren. In die Rennen gingen dann jeweils 147 (2018) bzw. 157 Wagen (2017). Damit ist für die 47.ste Ausgabe zumindest der Trend einer weiteren Schrumpfung des Feldes vorerst gestoppt.

Nach einem ersten kurzen Überblick sind 34 SP9/GT3-Teams bei dieser Ausgabe gemeldet. Daneben sind 12 SP8/8T-Fahrzeuge, 9 SP7-Porsches, 9 GT4 und 10 Cayman-Cup-Fahrzeuge im Feld verzeichnet. In der Top-Klasse sind neben den 4 deutschen Premiumherstellern Audi, BMW, Porsche und Mercedes auch Modelle von Nissan, Ferrari, Lamborghini und Lexus engagiert. Gegenüber den letzten Jahren fehlen Bentley, Renault und Aston Martin als GT3-Hersteller. Zumindest ein Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 ist auch noch in der SP-X-Klasse dabei.

Weitere Details der einzelnen Klassen werden wir in den kommenden Tagen nach einer tiefergehenden Analyse nachliefern.

GT4-ES: Rückblick auf Brands Hatch und Vorschau auf Paul Ricard

Start GT4 BrandsWährend andere Serien gerade erst in das Rennsportjahr 2019 gestartet sind, erreicht die GT4 European Series am kommenden Wochenende im südfranzösischen Paul Ricard mit ihrer dritten Saisonrunde bereits ihre Saisonhalbzeit. Bevor wir aber einen Blick auf das erwartete Starterfeld werfen, schulden wir euch zunächst noch einen kurzen Rückblick auf die beiden Läufe in Brands Hatch von Anfang Mai:

Auf der südöstlich von London gelegenen Strecke gingen die Laufsiege dabei an zwei deutschsprachige Einsatzteams. In Lauf 1 setzten sich Reinhard Kofler und Patric Niederhauser im KTM X-Bow der österreichichen True Racing Mannschaft durch. Das Nachmittagsrennen entschieden dann Jan Kisiel und Max Koebolt im Leipert Motorsport Mercedes AMG für sich.

>Beide Mannschaften rückten durch ihre Erfolge auch in der Meisterschaft nach vorne und liegen nun in der Silver-Cup-Wertung auf den Plätzen 2 (Kisiel/Kobolt, 57 Punkte) und 3 (Kofler/Niederhauser, 52 Punkte). An der Spitze der Tabelle stehen nach wie vor Benjamin Lessennes und Daniel McKay, die in ihrem McLaren 570S beim Saisonauftakt in Monza einen Doppelsieg errungen hatten. Bei den Pro/Am-Paarungen führen unterdessen Luci Trefz und Marcus Paverud, die in ihrem Leipert Mercedes in Brands Hatch einen ersten und einen zweiten Platz in ihrer Klasse einfuhren. Auch die Führenden in der Amateurwertung Clement Seyler und Pascal Bachmann holten in England auf ihrem Street Art Racing Aston Martin je einen ersten und einen zweiten Platz.

Nachdem in England ein für die Standards der GT4-ESTrue Racing KTM Brands in den letzten Jahren schon fast überschaubares Feld am Start war – ins zweite Rennen starteten ‘nur‘ 31 Autos –, präsentiert sich das Feld für Paul Ricard nun wieder deutlich besser gefüllt. Dies liegt zum einen an einigen Gaststartern aus der französischen Meisterschaft wie der auch aus der Le Mans-Szene bekannten IMSA Performance Mannschaft, welche einen Audi in der Amateurklasse an den Start bringt. Zum anderen sorgen aber auch die Stamm-Teams für Zuwachs: Nach einer Pause in Brands Hatch ist so zum Beispiel der Camaro von V8 Racing wieder zurück im Starterfeld der GT4-ES. Daneben ist die deutsche Team GT Truppe (in der ADAC GT4 auch als Einsatzteam von Youtube-Star Felix von Laden tätig) zum ersten Mal in dieser Saison mit einem zweiten McLaren am Start, auf welchem Bernhard Laber und Christian Danner genannt sind. Zu guter Letzt gibt es auch noch die Rückkehr einer Marke ins GT4-Feld zu vermelden: Die polnische eSky WP Racing Mannschaft verhilft dem Dreizack zu einem Comeback und setzt einen Maserati Fran Turismo MC GT4 ein.

Verfolgt werden können die beiden Rennen wie üblich auf dem Youtube-Kanal der GT4 European Series: das Samstags-Rennen startet um 14:10; der Lauf am Sonntag bereits um 11:30 Uhr.

Signatech auch nächste Saison in der WEC dabei

Das französische Signatech-Team wird 2019/20 eine weitere Saison mit Alpine in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft bestreiten. Die 2015 in die Meisterschaft eingestiegene Mannschaft steht damit vor ihrer fünften Saison in der Weltmeisterschaft. Signatech setzt mit der Alpine A470 ein auf dem Oreca 07 basierendes Chassis im Auftrag von Alpine ein. Der Einsatz wird von einem Mitarbeiterstab von Renault Sport mit unterstützt.

Heyer/Triller siegen beim Dunlop 60 am Red Bull Ring

Der dunlop60rbrdritte Saisonlauf des DUNLOP 60 fand am vergangenen Freitag auf dem Red Bull Ring statt. Auf dem Kurs in der Steiermark, triumphierten Kenneth Heyer und Wolfgang Triller im Mercedes AMG GT3 von Race-Art-Motorsport vor dem 22 Jahre alten Österreicher Simon Reicher, dessen Audi R8 LMS GT3 von YACO-Racing Racing betreut wird. Die ProAm-Kombi Uwe Alzen und Dietmar Haggenmüller erklommen im 16 Wagen starken Starterfeld, das von einem Feld des KTM-X-Bow-Battle Endurance-Cups verstärkt wurde, das ‚Stockerl‘ als Dritte.

Bei Sonnenschein und milden Temperaturen sicherte Dennis Marschall sich und seinem Team HCB Rutronik Racing die Pole-Position mit einer 1.29,076. Uwe Alzen sorgte im Qualifying dank 0,25 Sekunden Abstand auf Marschall für eine gute Ausgangsposition für Startfahrer und Fahrzeugeigner Dietmar Haggenmüller, der genau wie Marschall einen Audi R8 LMS GT3 pilotiert. Drittschnellster des morgendlichen Zeittrainings war mit Simon Reicher ein weiterer Audi-Fahrer.

Doch schon eine Kursumrundung nach dem Umschalten der Ampel auf Grün kam die Spitze in nahezu komplett anderer Reihenfolge wieder über die Start-Ziel-Linie. Wolfgang Triller hatte sofort nach dem Start die Führung übernommen. Sein nächster Verfolger: der Wiener Mario Plachutta im Mercedes AMG GT3 von Lechner Racing ; erst dahinter fand sich Dennis Marschall wieder. Auf den 22 Jahre alten Marschall folgten zwei Audi R8 LMS GT3 . Der eine mit Simon Reicher am Steuer, der andere von Carrie Schreiner, die das DUNLOP 60 in diesem Jahr gemeinsam mit Evi Eizenhammer von HCB-Rutronik Racing bestreitet. Schreiner konnte sich durchsetzen und – dank eines kleinen Ausrutschers von Mario Plachutta, der diesen auf P7 zurückfallen ließ – anschließend für 4 Runden die Gesamtführung übernehmen.

Zum Wechselfenster übergab die junge Frau aus dem Saarland an Kollegin Eizenhammer, die in ihrem Stint jedoch nicht nur Reicher, sondern auch andere Mitstreiter an sich vorbeiziehen lassen musste und das Rennen später auf P7 beendete.

Vorne dunlop60winnerhatte Heyer den führenden Mercedes übernommen und gab die Spitze bis ins Ziel nicht mehr ab. 23s vor Simon Reicher querte er am Ende die Ziellinie. Weitere 14s dahinter kam der Spirit Race Team Audi von Alzen/Haggenmüller ins Ziel der sich knapp vor dem HCB Rutronik Racing-Audi von Dennis Marschall/Tommy Tulpe behaupten konnte.

Bis zum Zieleinlauf hatte sich Walter Lechner jr., der im Wechselfenster den türkis-silberfarbenen Mercedes von Plachutta übernahm, wieder auf den sechsten Platz vorgearbeitet und kam so direkt vor Eizenhammer ins Ziel. Davor sah noch Timo Scheibner im Aston Martin Vantage GT3 das schwarzweiß-karierte Tuch; er durfte nachher auch den Pokal für den Sieg in der Klasse 2 entgegennehmen und übernahm damit auch die Gesamtführung in der Meisterschaft.

Sieger in Klasse 5 wurde Jean-Luc Weidt im Audi R8 LMS GT4 aus dem Team Spirit Race von Dietmar Haggenmüller und Uwe Alzen Automotive. Der 21-Jährige bestritt das Rennen erneut im Alleingang, er ließ Gaststarter Marcus Suabo zusammen mit Christian Schütz im Mercedes AMG GT4 sowie Frank Schumm im VW Golf GTI TCR hinter sich.

Nach 3 Läufen führt nun Timo Scheibner im Aston Martin Vantage GT3 (Schaller Motorsport) mit 32,49 Punkten die Meisterschaft an. Auf Platz zwei Christof Langer, mit 32,41 Punkten, im Porsche 991.1 GT3 Cup (Schütz Motorsport). Gefolgt von Kenneth Heyer und dem Duo Dietmar Haggenmüller und Uwe Alzen.

Das nächste DUNLOP 60 findet am 14. Juni 2019 beim Schaeffler Paravan Race Weekend auf dem Nürburgring statt.

Scuderia Praha bleibt in Brünn ungeschlagen

Bei der 2. Ausgabe der 12h von Brünn, dem dritten Auftritt der Creventic Serie auf dem tschechischen Kurs nach 2015 und 2016, hat die Ferrari-Mannschaft der Scuderia Praha mit den Piloten Matteo Malucelli, Josef Kral und Teamchef Jiri Pisarik ihre Serie an Siegen beim Heimrennen fortsetzen können. Die 3 Ferrari-Piloten querten nach 321 Runden die Ziellinie mit einem Vorsprung von 84s auf den Herberth Porsche von Daniel Allemann, Ralf Bohn und Robert Renauer. Der deutschen Mannschaft wurde allerdings am Ende noch eine 30s-Strafe auf den Abstand aufaddiert. Den dritten Platz auf dem Podium belegten die Vorjahresmeister der Serie, das amerikanische AMG-Trio Charle Putman, Charles Espenlaub und Joe Foster auf dem von Pro Sport Performance betreuten CP Racing Mercedes AMG GT3, die 3 Runden hinter dem Ferrari ins Ziel kamen.

Bereits 2015 bei der ersten Ausgabe der 12h sowie 2016 bei den 24h von Brünn hatte die Scuderia den Sieg nach 324 bzw. 646 Runden erringen können. Während Matteo Malucelli ebenfalls 2015 Bestandteil des Teams war, war Josef Kral 2016 mit an Bord der Siegermannschaft. Somit hat lediglich Pisarik nun als Pilot an allen 3 Siegen der Mannschaft teilgenommen.

Das Rennen 2019 hatte die Ferrari-Mannschaft von der 3. Startposition aus hinter dem von Markus Winkelhock auf die Pole gestellten Car-Collection Audi R8 LMS GT3 und dem polnischen Olimp Racing Audi - dem neben dem Ferrari einzigen Pro-GT3 im Feld - aufgenommen. Während der Car-Collection Audi mit den Amateurpiloten im Laufe des Rennens zurück fiel und am Ende nach einer Kollision mit einem GT4-Mercedes die letzte halbe Stunde in der Box verbrachte, verlor der am Ende auf Platz 4 gewertete polnische Audi nach einem Problem an einer Tanksäule den Anschluss an die Spitze.

An der Spitze des Feldes duellierten sich von da ab der Herberth Motorsport Porsche 991 GT3 R und die tschechische Ferrari-Mannschaft um die Führung. Am Ende gaben eine Reihe von Tracklimit-Strafen den Ausschlag zugunsten der Ferrari-Truppe.

Die Porsche-Cup-Klasse gewann auf Platz 9 der belgische Speedlover Porsche von Dominique Bastien und Wim Meulders. Zuvor war auf diesem Platz der GT4-Sieger, der RTR-Projects KTM X-Bow GT4 von Tomas Enge, Sergej Pavlovec, Jan Krabec und Eike Angermayr eingelaufen, der allerdings nach dem Rennen einen 3 Runden Penalty bekam, jedoch auf Gesamtrang 11 den Klassensieg behalten konnte. Den TCR-Sieg errang auf Gesamtrang 14 erneut das schweizer Autorama Racing by Wolff Power-Trio Fabian Danz, Kari-Pekka Laaksonen und Antti Buri.

Der ausführliche Rennbericht auf unseren Seiten kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden. Die nächste Runde der 24h-Serie findet am 6-7.Juli in Portimao statt.

Ammermüller mit Supercupsieg in Monaco

psc2aErster Saisonsieg im Porsche Mobil1 Supercup für Michael Ammermüller: Der Lechner Racing Pilot gewann am Sonntag den Lauf auf dem Circuit de Monaco. Hinter seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup erreichten Mikkel Pedersen im Dinamic Motorsport-Porsche und MRS GT-Racing-Fahrer Larry ten Voorde das Ziel.

Den Grundstein für seinen Sieg legte Ammermüller beim Start. Der Routinier behauptete seine Führung gegen Pedersen, der das Rennen ebenfalls aus der ersten Reihe begann. Der Däne gab nicht auf und suchte weiter nach einer Lücke auf dem schmalen Stadtkurs. Für zusätzliche Spannung sorgte in der 12.Runde eine Safety-Car-Phase, wodurch das Feld wieder eng zusammenrückte. psc2bBeim Re-Start zeigte sich Ammermüller routiniert und verteidigte sich in der Haarnadelkurve gegen Pedersen. Somit feierte Ammermüller den zweiten Sieg seiner Karriere auf dem Kurs an der Côte d’Azur. „Das Rennen in Monte Carlo war für mich schon immer das Highlight der Saison. Daher freue ich mich über diesen Sieg ganz besonders. Ich war über die komplette Distanz konstant schnell unterwegs, aber natürlich war die Pole-Position speziell auf dieser engen Strecke der entscheidende Vorteil“, sagte Ammermüller.

Für den 22-Jährigen Petersen war es der erste Podestplatz im Porsche Mobil1 Supercup. Hinter dem Duo erreichte MRS GT-Racing-Pilot ten Voorde den dritten Platz. Das Duell um Rang 4 entschied Florian Latorre vom Team Fach Auto Tech für sich. Der Franzose setzte sich vor den Zuschauern auf den Formel-1-Tribünen gegen Rookie Ayhancan Güven durch.

Die Positionen dahinter belegten Jaap van Lagen und Porsche-Junior Julien Andlauer. Als Achter sah Tio Ellinas im Momo Megatron-Lechner Racing-Porsche auf dem 3,334 Kilometer langen Kurs die Zielflagge. Porsche-Junior Jaxon Evans konnte sich im Rennen um 3 Plätze verbessern und wurde Neunter. Der aus dem Oman stammende Al Faisal Al Zubair komplettierte im Lechner Racing-Middle East-911' er die Top Ten.

Über den Titel in der ProAm-Wertung jubelte Roar Lindland (N/pierre martinet by ALMÉRAS). Die weiteren Plätze auf dem Amateurpodium sicherten sich Philipp Sager (A/Dinamic Motorsport) und Nicolas Misslin (F/MRS GT-Racing).

Nach seinem Sieg ist Ammermüller mit 36 Punkten neuer Tabellenführer in der Meisterschaft. Güven folgt 6 Zähler hinter dem 33-Jährigen. Auf dem dritten Platz rangiert Andlauer mit 29 Punkten.

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EoT-Ausgangslage vor dem Le Mans Testag

Toyota hat im Vorfeld des Testtages zum 24 Stunden Rennen von Le Mans im Rahmen einer erneuten EoT-Anpassung wieder weniger Gewichtszuladung wie bei den vorangegangenen Runden zugestanden bekommen. Statt mit 904kg wie bei den 6h von Spa-Francorchamps Anfang des Monats wird man mit 888kg Basisgewicht ausrücken. Das sind 10 kg mehr wie beim Le Mans Sieg 2018, als das Basisgewicht mit 878kg festgesetzt wurde.

Beim Spritverbrauch hat Toyota gegenüber dem letzten Jahr an der Sarthe keine Einschränkungen zu verzeichnen. Unklar ist dagegen wie diese Verbrauchswerte für die Privaten aussehen sollen. Die entsprechende Tabelle der FIA weist dazu noch keine Verbrauchswerte auf während die TS050 124,9 KJ/Runde zugestanden bekommen haben. Lediglich ein maximaler Durchfluss von 115kg/h ist für die privaten LMP1 von Rebellion Racing, SMP Racing, ByKolles Racing und Dragonspeed festgelegt worden während die Werkstoyota mit 80kg/h auskommen müssen. Bei den 24h 2018 hatten die Privaten noch mit 108kg/h Vorlieb nehmen müssen, was zu einer extrem spritsparenden Fahrweise der Toyota-Konkurrenten führte die dem eigenen Vernehmen nach die Hybrid-unterstützten Werksautos ausserhalb ihrer Reichweite sahen.

In Le Mans 2018 betrug der Unterschied in den schnellsten Rennrundenzeiten zwischen den Toyota und den Privatteams noch 2,5s pro Runde. Bei der Runde in Sebring im März (das letzte Rennen in Spa-Francorchamps ist wegen der Wetterkapriolen nicht aussagekräftig genug) betrug der entsprechende Unterschied auf der amerikanischen Highspeed-Strecke trotz zwischenszeitlicher Zugeständnisse an die Privtatteams und 904kg bei den Toyotas immer noch 2,2s. Sollten die Privatteam hier keine weiteren Zugeständnisse bekommen, dürfte an der Sarthe von einem ähnlich faden Wettbewerb um den Sieg in der Topklasse wie 2018 ausgegangen werden.

3 Werks-Audis / 6 R8 GT3 bei den 24h am Ring

Audi Sport customer racing startet mit seinen Kunden zum 11.Mal beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Beim größten deutschen Autorennen gehen vom 20. bis zum 23. Juni 3 Teams mit 5 aktuellen Audi R8 LMS GT3 an den Start, hinzu kommt ein Audi R8 LMS der ersten Generation eines Privatteams.

„Wir konzentrieren unsere Unterstützung in diesem Jahr auf die Teams Car-Collection Motorsport, Land Motorsport und Phoenix Racing . Jedes dieser Teams hat mit Audi bereits mindestens ein 24-Stunden-Rennen gewonnen“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Zwei Piloten von Audi aus der DTM und neun Audi Sport-Fahrer aus dem Kundensport starten auf dem Nürburgring in insgesamt fünf Audi R8 LMS GT3.“

Der dreimalige Nürburgring-Sieger Markus Winkelhock und der zweimalige Gewinner Christopher Haase teilen sich im Audi Sport Team Car-Collection ein Cockpit mit dem dreimaligen Le-Mans-Sieger Marcel Fässler. DTM-Champion René Rast, der ebenso wie Kelvin van der Linde einmal das 24-Stunden-Rennen in der Eifel für sich entschieden hat, fährt für das Audi Sport Team Land zusammen mit Christopher Mies, dem Gewinner von 2015 und 2017. Rast und Haase sind auf dem jeweils anderen Auto zusätzlich als weitere Piloten nominiert.

Der frühere Sieger Frank Stippler ist mit dem Audi Sport Team Phoenix dabei. Die Audi Sport-Fahrer Dries Vanthoor und Pierre Kaffer komplettieren dieses Aufgebot gemeinsam mit ihrem Teamkollegen Frédéric Vervisch, der im Januar die 24 Stunden von Dubai mit Car-Collection gewonnen hat. Darüber hinaus ist Stippler auch mit Audi-Werksfahrer Jamie Green aus der DTM in einem privat eingesetzten R8 LMS von Phoenix Racing gemeldet. Die Privatpiloten Vincent Kolb und Kim-Luis Schramm sind ebenfalls auf diesem Auto genannt.

Rahel Frey schließlich unterstützt das private Team RaceIng fahrerisch und startet an der Seite von Bernhard Henzel, Frank Schmickler und Pavel Lefterov. Ferner setzt Car Collection Motorsport ein Privatfahrerteam ein. Audi Sport erwartet darüber hinaus in anderen Klassen weitere Kundenteams mit Produkten der Marke.

Die Besatzungen auf einen Blick:

Audi Sport Team Car Collection
Christopher Haase/Marcel Fässler/René Rast/Markus Winkelhock

Car Collection Motorsport
Stefan Aust/Christian Bollrath/Jean-Louis Hertenstein/Klaus Koch

Audi Sport Team Land
Christopher Haase/Kelvin van der Linde/Christopher Mies/René Rast

Audi Sport Team Phoenix
Pierre Kaffer/Frank Stippler/Dries Vanthoor/Frédéric Vervisch

Phoenix Racing
Jamie Green/Vincent Kolb/Kim-Luis Schramm/Frank Stippler

Team RaceIng
Rahel Frey/Bernhard Henzel/Pavel Lefterov/Frank Schmickler

Inter-Europol holt Winslow für Le Mans

Inter-Europol Competition Inter Europol LMP2hat Ersatz für den bei der letzten Europäischen Le Mans Serie-Runde in in Monza verunglückten Stammpiloten Léo Roussell gefunden. Der Brite Jamie Winslow wird den an einer Wirbelfraktur leidenden Franzosen beim 24 Stunden Rennen von Le Mans im Ligier JS P217 LMP2 der deutsch-polnischen Mannschaft ersetzen. Dort wird Winslow, der bei den Gulf 12 hours 2017 eine ähnliche Verletzung erlitten hatte, an der Seite von Stammpilot Kuba Smiechiowski und Teamneuzugang Nigel Moore antreten.

Für Inter-Europol Competition bedeutet das diesjährige Antreten die Premiere an der Sarthe. Den Startplatz hatte man sich mit dem LMP3-Titel in der Asiatischen Le Mans Serie verdient. Dort wird die Hamelner Mannschaft laut einer Mitteilung von gestern in der kommenden Saison ebenfalls antreten und in die LMP2-Klasse wechseln. Kuba Smiechowski wurde bereits als erster Pilot bestätigt. Das Team will in der Saison 2019/20 nach Möglichkeit dort beide der teameigenen LMP2 einsetzen.

Uli Becker beendet Durststrecke in Most

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Beim 2 Lauf der Spezial Tourenwagen Trophy in Most am Sonntag lief es für Ulrich Becker noch besser. Mit einem Start- und Zielsieg beendete der Marler seine Durststrecke. Etwas mehr als 3 Jahre musste Becker warten. Zuletzt siegte der Porsche-Pilot beim Gastspiel der STT auf dem Sachsenring in der Saison 2016. Nun beschenkte er sich kurz nach seinem 56. Geburtstag selbst.

Schon im Qualifying hatte Becker eine Zeit gesetzt, an welche die Konkurrenz rund um den Sieger vom Samstag, Andreas König, nicht heran kam. Im Rennen selbst war Becker eine Klasse für sich. Auch nach der kurzen Safety-Car Phase behauptete sich der Porsche-Pilot an der Spitze. Beim Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs zeigte die Uhr einen Vorsprung von knapp über 8,6s an. Rang zwei holte sich Corvette-Pilot Jürgen Bender, der allerdings auch vom Ausfall von Henk Thuis im Pumaxs RT kurz vor Schluss profitierte. Lange lag der Niederländer an der zweiten Gesamtposition, ehe Bender in Runde 15 vorbeizog. Dritter wurde Andreas König, der mit seinem Ferrari nach seinem Sieg am Vortag erneut aufs Treppchen fuhr.

Fünfter becker mostin der Division 1 wurde Johannes Kreuer, der sich als Gesamtachter mit seinem Donkervoort D8R wie an so vielen Rennstrecken die Herzen der Zuschauer erfuhr. Der Exot zog auch in Tschechien die Blicke der interessierten Fans auf sich.

Auch im zweiten Durchgang führte in der Division 2 erneut kein Weg an Torsten Klimmer vorbei. Der Porsche-Pilot hatte im 911 GT3 Cup diesmal etwas leichteres Spiel, nachdem Jürgen Gerspacher im Audi TT RS frühzeitig die Segel streichen musste. Zudem war der härteste Konkurrent des Vortages Stefan Wieninger in einem Audi TT RS2 verhindert. Somit überquerte Klimmer als hervorragender Gesamtvierter die Ziellinie. Zweite wurde Sophie Hofmann im Seat Leon TCR, die sich gegenüber VW-Golf-Pilot Stefan Schäfer behauptete. Womöglich hätte noch Philipp Pfalzgraf mitgemischt. Denn der Cayman-Pilot lag anfangs vor Schäfer, rutschte aber ins Kiesbett.

Das zweite Rennen wurde in der Division 3 schließlich zur sicheren Beute von Victoria Froß im Opel Astra OPC. Mit gegenüber dem ersten Durchgang geänderten Einstellungswerten hielten jetzt die Pneus über die volle Distanz.

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