• Startseite

News

R-Motorsport fixiert BES-Piloten

R-Motorsport, rmotorsportastondie Mannschaft hinter dem Aston Martin-St.Gallen Engagement in der VLN Langstreckenmeisterschafts- und bei den 24 Stunden Nürburgring hat die Piloten und den Einsatzplan für das angedachte Blancpain GT Serien Endurance Cup-Engagement 2018 (wir berichteten) offiziell bekannt gegeben. Demnach wird die Mannschaft mit den beiden Piloten Alex Brundle und Jake Dennis im kommeden jahr in der SRO-Langstreckenserie ausrücken. Die Renneinsätze werden in Zusammenarbeit mit dem Einsatzteam von Arden Motorsport, der bisher hauptsächlich im Formelsport engagierten Truppe von ex-Red Bull F1-Teamchef Christian Horner, durchgeführt werden. Als Einsatzfahrzeug wird ein Aston Martin Vantage GT3 zum Einsatz kommen. Laut Co-Teambesitzer Florian Kamelger will die Mannschaft noch in dieser Saison in der Pro-Klasse mit um Gesamtsiege kämpfen. Mitbesitzer Andreas Bänziger will die Mannschaft in den nächsten Jahren sowohl im Profi- als auch im Kundensportbereich von Aston Martin etablieren.

DMV-GTC ändert Klassenstruktur

Die DMV-GTC hat, dmvgtc nring startr2wie wir bereits berichteten, ihren Kalender 2018 frühzeitig fixiert. Wie uns Serienbetreiber Ralph Monschauer auf der Essen-Motorshow erzählte, wird es in der kommenden Saison zudem eine Änderung in der Klassenstruktur geben. Mit dieser soll die Anzahl der Klassen in der Serie deutlich reduziert werden.

„Wir planen im kommenden Jahr nur noch 4 Klassen auszuschreiben. Topkategorie soll die GT3 werden. Dann haben wir bei der SRO einen Lizenzantrag für die Ausrichtung einer GT4-Klasse gestellt, wobei wir froh wären, wenn wir in der ersten Saison 5 Wagen in der Klasse am Start hätten. Dann soll noch eine GT-Cup-Klasse für die Porsche-Cup-Fahrer ausgeschrieben werden die wir in unserem Kundenkreis haben. Als vierte und letzte Kategorie ist eine TCR-Klasse für Tourenwagen angedacht, die ja vom Tempo her nicht zu weit von den GT4 entfernt sind.“

Daneben sind Subwertungen für ältere GT3 und Pro-Am-Besatzungen in der GT3 geplant. Die Reduzierung soll einer drohenden Kosteneskalation und einem resultierenden Kundenschwund vorbeugen. „In der Klasse 10 waren in letzter Zeit zunehmend offene GT3 ohne Restriktoren unterwegs. Wenn man dies weiter fortsetzt, dann fangen einzelne Teams an Entwicklung der Motoren zu betreiben und gegen diese ist dann die normale GT3-Kundschaft chancenlos und bleibt weg, während 2-3 Teams dann ihre Wagen immer weiter aufrüsten. Auch werden wir keine Prototypen wie den Praga oder offene Sportprototypen mehr zulassen. Diese Wagen sind viel leichter und damit schneller und billiger als die GT3. Damit fahren diese Teams unseren GT3-Piloten um die Ohren, selbst wenn diese mit sehr guten Leistungen unterwegs sind.“

Daneben plant die Organisation um Promotor Ralph Monschauer auch eine Begrenzung der Zahl der Reifensätze auf 2 per Auto, Veranstaltung und bestrittener Serie (GTC/D60). Die Änderungen sollen sowohl bei der DMV-GTC-Sprintserie als auch bei der Dunlop 60 Serie umgesetzt werden. Pro Wochenende sind für die Teams die an beiden Serien teilnehmen bis zu 4 Stunden Tracktime bei den freien Trainings, den Qualifyings und den Rennen geplant.

VLN-Kalender 2018

Die VLN Langstreckenmeisterschaft hat auf der Essen-Motorshow ihren finalisierten Kalender 2018 inklusive der Veranstalterzuordnung vorgestellt. Dieser lautet wie folgt:

17.3: Probe- und Einstelltag
24.3: 64.ADAC Westfahlenfahrt
7.4.: 43. DMV 4h-Rennen
23.6: 60.ter ADAC ACAS H&R-Cup
7.7: 49.Adenauer ADAC Rundstreckentrophy
18.8: ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
1.9: 41.RCM DMV Grenzlandrennen
22.9: 58. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen
6.10: 50.ADAC Barbarossarennen
20.10: 43. DMV Münsterlandpokal

28 Wagen auf der Gulf12h-Nennliste

2 Wochen vor den Gulf 12 hours hat die veranstaltende Driving Force Events Limited Gruppe die endgültige Nennliste für den Event veröffentlicht. 11 GT3, 8 LMP3 und je 3 GTX1, 2 und 3 bilden in diesem Jahr das 28 Wagen umfassende Feld für den in 2 6h-Rennen aufgeteilten Langstreckenevent auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi.

Auf die 11 GT3-Starter sind wir bereits nach der Veröffentlichung der ersten Teilliste eingegangen. 5 Ferrari (4 F488 und ein F458), 2 Renault RS 01, 2 Mercedes AMG GT und je ein Lamborghini Huracán GT3 und Aston Martin Vantage GT3 bilden das Top-Feld 2017 das sich zudem noch in 3 Fahrer-Subkategorien (Pro/Pro-AM/AM) aufteilen wird. Lediglich der MRS GT-Racing-Nissan ist im Vergleich zur ersten Liste zurückgezogen worden. Die in der Klasse übrig gebliebenen deutschen Mannschaften sind Attempto Racing , Rinaldi Racing und die deutsche Mercedes Mannschaft von SPS Performance.

Unverändert präsentiert sich das LMP3-Feld, bei dem die 8 Wagen ebenfalls in den 2 Subkategorien Pro-Am und AM starten werden. Die 4 Teams von United Autosports, Graff Racing, Ultimate und Brookspeed sind hier engagiert. Einziges Fabrikat am Start ist der Ligier JS P3 LMP3.

Neu sind die Informationen bezüglich der Cup- und GT4-Klassen. In der GTX1-Klasse sind 3 Lamborghini Huracán Supertropheo gemeldet. Die GDL Racing Middle East Mannschaft setzt 2 der Wagen unter eigener Nennung am Golf ein. Hinzu kommt ein von der italienischen Target Racing Mannschaft eingesetzter Wagen.

Porsche-Cup-Fahrzeuge starten in der GTX2-Klasse. Die drei dort gemeldeten Fahrzeuge teilen sich auf das deutsche MRS GT-Racing-Team mit 2 Porsches – auf einem startet der ex-F1-Pilot Norberto Fontana – und auf die britische Slidesports-Mannschaft auf.

3 GT4-Teams sind in der GTX3-Klasse gemeldet. Die Starter dort sind ein Porsche Cayman GT4 der einheimischen Dragon Racing Mannschaft, ein Aston Martin Vantage GT4 des britischen Generation AMR Teams und ein von der Scuderia Villorba Corse an den Start gebrachter Maserati Grantourismo MC.

Einzelne Teams haben noch Fahrerplätze auf ihren Wagen zu vergeben, die der Veranstalter über einen Service auf seiner Website noch zu vermitteln versucht. Die Gulf 12 hours 2017 finden vom 14-16 Dezember statt.

Wochenspiegel Team rüstet 2018 auf

Das Wochenspiegel Team Monschau baut sein Engagement in der Top-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft aus. Das hat Teamchef Georg Weiss uns auf der Essen Motorshow eröffnet. Demnach wird das Einsatzteam von Rinaldi Racing 2018 2 der Ferrari F488 GT3 für das Team in der deutschen Nordschleifenrennserie betreuen.

„Wir planen 2018 die gesamte Serie mit unserem 2017´er Ferrari zu bestreiten. Daneben soll noch ein zweiter Ferrari eingesetzt werden, den wir über den Winter bekommen und den dann mein Sohn Leonard Weiss steuern wird. Er bekommt auf dem Auto noch einen schnellen Fahrer als Coach an die Seite gestellt, damit er sich in der Saison 2018 auf den GT3 einstellen kann. Daneben ist auch wieder ein Engagement beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring angedacht. Dort werden wir allerdings nach jetzigem Stand nur einen Ferrari einsetzen. Daneben sind 2018 auch wieder Einsätze in der Creventic 24 Stunden-Serie angedacht. Dort werden wir zumindest die 24h von Barcelona bestreiten.“

Leonard Weiss startete in der letzten Saison auf dem SP10/GT4 Porsche Cayman der Wochenspiegel Mannschaft, der ebenfalls von Rinaldi Racing betreut wurde. Während es nun wahrscheinlich scheint, das dieser Wagen 2018 nicht mehr am Start ist, bedeutet das Engagement eines zweiten Ferraris durch die Monschauer Mannschaft sicherlich eine Ansage durch den italienischen Hersteller an die deutschen GT3-Werke auf deren Hausstrecke. Beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2017 legte die Mannschaft mit ihrer Pro-Am-Besatzung Daniel Keilwitz, Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Kainz zudem mit dem siebten Gesamtrang und lediglich einer Runde Abstand auf die Sieger der Land Motorsport Crew ein mehr als solides Debüt für die Konstruktion hin.

Dabei schliesst Weiss für das nächste 24 Stunden Rennen am Nürburgring eine Option auf einen zweiten Ferrari fur das Wochenspiegel Team Monschau noch nicht kategorisch aus. „Das würde nur Sinn machen wenn wir dort eine Profi-Besatzung für einen Angriff auf den Gesamtsieg an den Start bringen könnten. Dazu müssten wir 4 Piloten aussuchen, die vielleicht nicht die schnellsten sind, aber dafür einen konstanten Speed auf der Strecke umsetzen können. Das ist derzeit nicht fixiert – aber schauen wir mal...“.

Carrera Cup wechselt ins ADAC-Paket

Derpcc5a Porsche Carrera Cup Deutschland wechselt das Serienpaket: der bedeutenste deutsche Markenpokal wird 2018 im Rahmen der ADAC-Raceweekends im ADAC GT-Masters-Paket starten. Nach vielen Jahren im DTM-Paket wechselt der deutsche Markenpokal nun die Serie und wird an 6 Rennwochenenden im ADAC-Paket antreten und jeweils 2 Läufe austragen. Mit Ausnahme der Veranstaltung in Most startet die deutsche Porscheserie in ihrer 28.ten Saison somit bei allen GT-Masters-Veranstaltungen. 2 zusätzliche Rennmeetings will man 2018 noch ausserhalb des GT-Masters-Pakets fixieren. 8 Meetings mit je 2 Rennen sollen am Ende wieder einen Kalender mit 16 Rennen ergeben.

Ausschlaggebend für den Wechsel war für die Carrera Cup-Organisatoren ein Umgestaltung der Renntage: während man im DTM-Paket in den letzten Jahren an den Rand der Veranstaltung gedrängt wurde und die Rennen zum Teil schon vor 9 Uhr angesetzt wurden, bekommt die deutsche Rennserie als neu hinzugekommener Premiumpartner im ADAC-Paket nun feste Startzeiten: Die Läufe am Samstag werden TV-freundlich jeweils unmittelbar nach dem ersten Rennen des ADAC GT-Masters gestartet, die Sonntagsläufe haben vor dem zweiten GT Masters Rennen ihren Platz im Zeitplan.

Ganz pcc4anebenbei sinken auch die Startgebüren signifikant beim neuen Veranstalter was Porsche direkt auf die Kunden umlegt. Ab 2018 werden die teilnehmenden Teams und Fahrer im Porsche Carrera Cup Deutschland um insgesamt 550.000 Euro Preisgelder kämpfen – das entspricht einer Steigerung von 10% im Vergleich zum Vorjahr. Zusätzlich werden ab nächstem Jahr statt nur eines Porsche-Juniors nun alle fest eingeschriebenen Fahrer unterstützt, die 23 Jahre oder jünger sind. Die Förderung läuft über maximal 2 Jahre und beinhaltet neben Fitnesstests mit individualisierten Trainingsplänen auch Mental- und Medientrainings. Hinzu kommt ein kostenfreier Reifensatz pro Rennwochenende.

Bereits in den vergangenen Jahren startete der Porsche Carrera Cup Deutschland im ADAC-Raceweekend Paket, so in der letzten Saison bei den Masters-Runden am Redbull-Ring und am Sachsenring. Mit der neuen Kooperation ergibt sich nebenbei auch die Chance für einen intensivierten Austausch der Teams beider Serien. Eine verstärkte Porsche-Präsenz im GT-Masters durch Zweitprogramme der Carrera-Cup-Teams oder Porsche-Cup-Einsätze der GT3-Teams aus dem Masters-Umfeld könnte die Felder beider Serien stärken. Schliesslich sich schon einige deutsche GT-Mannschaften in beiden Serien engagiert.

15 Wagen zur AsLMS-Runde in Fuji am Start

Die 2. aslms bbtligierRunde der Asiatischen Le Mans Serie im japanischen Fuji findet morgen auch nur mit einem Feld von lediglich 15 Autos statt. 6 LMP2, 6 LMP3 und 3 GTC starten morgen über die 4-stündige Renndistanz. 4 Ligier-Teams kämpfen in der Top-Klasse gegen beiden Jackie Chan DC-Racing Orecas um den Sieg . In der LMP3-Klasse tritt erstmal in dieser Saison wie berichtet ein Ginetta gegen die 5 Ligier aus dem Vorlauf im chinesischen Zuhai an. In der GT3-Klasse brint die taiwanesische Team AAI-Mannschaft statt des Mercedes AMG GT aus dem Vorlauf einen Ferrari F488 GT3 an den Start.

Das Qualifying am heutigen Samstag-Morgen ist mit der Poleposition des chinesischen BBT-Ligiers von Pilot Pipo Derani zu Ende gegangen. Derani konnte die beiden Jackie Chan Orecas hinter sich lassen. Das Rennen startet morgen früh um 4.20 und kann auf der Website der Asiatischen Le Mans Serie zumindest per Live-Timing verfolgt werden.

Neuer Manthey Porsche GT3 Cup MR vorgestellt

Auf 911gt3cupmr2018 sideder Essen Motorspow hat Manthey Racing die aktuelle Version seines Porsche 911 Gt3 Cup MR enthült. Das für Langstreckeneinsätze in der VLN Langstreckenmeisterschaft, der Creventic 24 Stunden-Serie, dem Porsche Sports Cup und dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring auf Basis des Porsche 911 GT3 Cup Gen.2 optimierte Fahrzeug kann entweder zu einem Preis von 269.911€ bei Manthey Racing erworben werden oder als Upgrade Kit zum Preis von 89.911€ zur Umrüstung eines bestehenden Porsche-Cup-Fahrzeugs bei Manthey bestellt werden. Weitere Optionen wie eine Klimaanlage und ein geänderter Unterboden sind gegen Aufpreis erhältlich.

Das 911gt3cupmr2018 frontKit umfasst hauptsächlich aerodynamische Teile von denen einige bei den letzten VLN-Läufen am in der SPX-Klasse startenden 911´er- GT3-Porsche von Manthey ausgetestet wurden. So sind eine geänderte Front, die Fronthaube, neue Seitenschweller und ein grösserer Heckflügel im Kit enthalten. Während der Radsatz und das Fahrwerk vom GT3R übernommen wurden, wurde ein spezieller auf Langstreckeneinsätze optimierter Kabelstrang konstruiert, der zum Anschluss von Zusatzoptionen wie einem Datalogger, einem Heckradar und der N24-spezifischen blauen Lampe vorbereitet ist. Im Innenraum werden zusätzlich ein Mittel- und ein Aussennetz zur besseren Absicherung des Piloten verbaut. An der Tankanlage sind Modifikationen für eine Schnellbetankung vorgesehen. Auch die Bremssättel sind mit Schnellkupplungen911gt3cupmr2018 heck für einen schnelleren Austausch bei Langstreckenrennen versehen worden. Die Einsatzkosten des neuen 911 GT3 Cup MR sollen dabei auf dem Niveau des Cup-Fahrzeugs liegen.

Vom Vorgänger des 911 GT3 Cup MR wurden von Manthey bislang 9 Exemplare aufgebaut, die bei verschiedenen Kundenteams im Einsatz sind. In der SP7-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring hat sich die Konstruktion in den letzten Jahren als sehr wettbewerbsfähig erwiesen. Allerdings ist dort mit der Variante des Porsche 911 GT3 America, der ersten IMSA-Variante für die GTD-Klasse, ein markeninternes Konkurrenzprodukt aufgetaucht, das in der letzten Saison 7 von 9 Rennen in der SP7 gewinnen konnte .

2 Kämpfer für GT-Eins

Die Motorsportszene ist heutzutage geprägt von Athletik, Fitness und Leistungwillen aller Beteiligten. Um so härter trifft es die Gemeinde wenn schwerwiegende gesundheitliche Gründe einzelne Mitstreiter aus ihrer Mitte reissen. Speziell wenn die Diagnose Krebs heisst, was für die Betroffenen mehr als nur eine Umstellung ihrer Lebensweise bedeutet. Leider gibt es seit diesem Jahr nun schon Jurgen Ruhrmann2 Fälle in unserem eigenen Mitarbeiterteam von GT-Eins die von solch einem Schicksalsschlag betroffen sind.

Jürgen Ruhrmann ist den meisten Lesern unserer Seiten seit Jahren als Lieferant erstklassiger Bilder aus dem ADAC GT-Masters oder vom 24 Stunden Rennen am Nürburgring bekannt. Unmittelbar vor der Masters-Runde am Sachsenring bekam er die verhängnisvolle Diagnose und befindet sich seitdem in Behandlung seines Leidens. Der langjährige, immer hilfsbereite und stets ansprechbare Motorsportfotograph, der über seine Stiftung „Sportler für Sportler“ seit Jahren auch ein bemerkenswertes soziales Projekt zur Unterstützung behinderter Menschen betreibt, muss sich nun vorrangig um seine eigene Gesundheit kümmern. Wie sehr Jürgen in der Sportszene verwurzelt ist, wurde im Anschluss klar, als die GT-Masters-Gemeinde mit einigen aufmunternden Aktionen am Sachsenring ihre kollektive Unterstützung für ihn zur Schau stellte – eine Aktion die Jürgen schlagartig die ganze Kraft für seinen Kampf gegen die Krankheit zurückgab.

Ein Roland Neumannnweiterer ehemaliger Mitstreiter der schon seit Jahren gegen die Krankheit und ihre Folgen ankämpft ist Roland Neumann, der sich über Jahre hinweg für uns um die Sports Car Challenge, sowie den historischen Sport (Supersports & Oldtimer GP) gekümmert hatte. Vom Charakter her ähnlich wie Jürgen – immer ansprechbar und stets um Unterstützung der Rennszene und auch unserer Arbeit bemüht - war Roland ein verlässlicher und kompetenter Partner wenn es um die Einblicke in die sehr spezielle deutsche Prototypenrennszene ging. Seit einem Rückfall und einer umfangreichen eingreifenden Operation ist es ihm nicht mehr möglich aktiv an der Strecke dem aktuellen Renngeschehen beizuwohnen. Er beschränkt sich derzeit darauf das Geschehen über Magazine und das Web zu verfolgen und hat seit Rennhobby auf den Masstab 1:24 in den Slotracing-Bereich verlagert, wo er Modellbausätze zusammenstellt. Er steht immer noch im lockeren Kontakt mit der Szene.

Jeder kann sich denken wie schwer der Kampf gegen eine solche Situation für den Einzelnen ist. Wer einem von beiden aufmunternde Worte zukommen lassen möchte möge eine E-Mail an den Autor dieser Zeilen zukommen lassen die wir gerne sammeln und an unsere beiden Mitstreiter weiterleiten werden.

Erster Mühlner CUP2-Porsche ist besetzt

Wie muhlnercup2porsche2018bereits berichtet plant Mühlner Motorsport neben dem Einsatz mehrerer Cayman GT4 in der CUP3 und SP10-Klasse auch 2 Porsche 911 GT3 Cup in der CUP2-Klasse an den Start zu bringen. Nun hat man die ersten piloten für das Projekt fixiert. Einer der 2 911er in der CUP2 Klasse wird von Marcel Hoppe und Moritz Kranz pilotiert. Ein dritter Pilot soll in Kürze bekannt gegeben werden.

Mit Marcel Hoppe konnte sich das Team einen erfahrenen Nordschleifenfahrer und Fahrwerksspezialisten sichern. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der Mühlner Mannschaft. Ich bin dort dieses Jahr das ADAC 6-Stunden-Rennen auf dem Cayman GT4 MR in der SP10 für SRO GT4 Fahrzeuge gefahren und wir haben auf Anhieb gewonnen. Nun haben wir für 2018 ein konkurrenzfähiges Paket auf die Beine gestellt," so Marcel Hoppe.

Moritz Kranz, der amtierende Meister in der Porsche Cayman GT4 Trophy, wird vom GT4 in den GT3 aufsteigen. "Nach 2 Jahren im GT4 CS und dem Gewinn der Cayman Trophy in der abgelaufenen Saison ist der Schritt in die CUP2 die logische Weiterentwicklung. Ich freue mich sehr über das Vertrauen von Bernhard und Renate-Carola und gehe davon aus, dass man mit uns auch in der Cup2 Klasse rechnen muss," sagt Moritz Kranz.