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SRO präzisiert GT4-ES-Kalender

Die SRO hat spastartden Kalender der GT4-European Series für die kommende Saison im Rahmen des BES-Finales in Barcelona präzisiert. Die Serie, in der in diesem Jahr über 40 Teilnehmer starteten, soll nun doch 6 Sprintmeetings im Kalender aufweisen. Zusätzlich wird jetzt nur noch ein Langstreckenrennen in Spa-Francorchamps in der Woche vor dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps im Kalender aufgeführt, das allerdings nicht über 3 Stunden sondern über die Distanz von 5h ausgetragen wird. Das Rennen soll als Versuchsballon für eine eventuelle GT4-Langstreckenserie in 2020 fungieren, die mutmaßlich nach dem Konzept der BGS eine Sprint- und eine Enduranceserie auch für die GT4-Meisterschaft beinhalten könnte.

Der ursprünglich beim diesjährigen 24h-Rennen in Spa-Francorchamps vorgestellte Entwurf sah noch ein zweites Langstreckenrennen am Circuit Paul Ricard in Le Castellet vor, das nun am selben Termin in eine Sprintrunde umgewandelt wurde. Die Termine des ursprünglichen Entwurfs bleiben unverändert. Daneben kündigte SRO-Boss Stephane Ratel für die kommende Saison eine leichte Performance-Steigerung der GT4 hin zu schnelleren Rundenzeiten an.

Der Kalender der GT4-European Series 2019 lautet wie folgt :

12-14.April: Monza (I)
4-5.Mai - Brands Hatch (GB)
1-2.Juni - Circuit Paul Ricard / Le Castellet (F)
29-30.Juni – Misano (I)
31.8-1.9 - Nürburgring
28-29.September – Barcelona (E)

Spa-GT4-Endurance Cup: 20-21.Juli - 5h Spa-Francorchamps (B)

Audi R8 LMS GT3 evo vorgestellt

Audi audigt3evoSport customer racing hat heute auf dem Automobilsalon in Paris die EVO-version der zweiten Generation des Audi R8 LMS GT3 präsentiert. Michael-Julius Renz, Geschäftsführer der Audi Sport GmbH, und Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing, enthüllten das Modell vor internationalem Messepublikum.

Audi Sport hat aktuell Optimierungen bei Aerodynamik und Kühlung am neuen Modell vorgenommen. Die Haltbarkeit der Kraftübertragung wurde ebenfalls verbessert. Dadurch ergeben sich noch längeren Wartungsintervalle für Kupplung und Getriebe, die die Einsatzkosten noch weiter senken sollen. Der Audi R8 LMS GT3 gilt mit einem Nettopreis von 9-11€/km bereits in seiner vorangegangenen Version als eines der bei den Einsatzkosten kostengünstigsten GT3-Modelle.

Nach der Weltpremiere in Paris liefert Audi Sport im November die ersten Kundenexemplare zum Preis von 398.000€ (zzgl. MwSt.) aus. Der Evolutionsbausatz zum Nachrüsten älterer Modelljahrgänge kostet 28.000 € (zzgl. MwSt.). Nach der Homologation durch den Automobil-Weltverband FIA fahren die Rennwagen ab Januar international um Punkte, Siege und Titel. Ein erster Einsatz soll bereits an diesem Wochenende im Zuge des nächsten VLN Langstreckenmeisterschaft-Laufs erfolgen. Der erste offizielle Renneinsatz wird bei den 24 Stunden von Daytona stattfinden.

IWSC * Ausblick auf das Grand Finale in Road Atlanta

Nächste Woche endet die 2018er Saison der IMSA WeatherTech SportsCar Championship beim traditionellen Petit Le Mans in Road Atlanta. Auch für Extreme Speed-Nissan-DPi-Pilot Johannes van Overbeek ist nach 22 Jahren nach dem Rennen Schluss; er hängt – wie sein Teamkollege Ed Brown zu Beginn der Saison – seinen Helm an den Nagel. Für Teamchef und Fahrer Scott Sharp ist die Situation aktuell alles andere als leicht. Denn auch Laguna Seca-Gewinner Pipo Derani verlässt das Team Ende der Saison in Richtung Action Express wo er Eric Curran ersetzen wird. Dazu kommt auch noch die verzweifelte Suche nach einem neuen Sponsor für die beiden Nissan DPi des Extreme Speed Motorsports Teams. Gut möglich, dass man in der kommenden Saison nur mit einem ‚fulltime‘ Wagen an Start geht.
 
Für den diesjährigen Saisonabschluss gibt Risi Competizione mit dem Ferrari 488 GTE ihren Comeback in der GTLM. Mit dabei sein wird in der GTD-Klasse wieder Land Motorsport mit dem Audi R8 LMS, die mit Christopher Mies, Sheldon van der Linde und dem Kanadier Daniel Morad antreten.

In Sachen Meisterschaft ist nach dem Lauf in Laguna Seca noch einiges offen. So trennen in der GT-Daytona die beiden führenden Sellers/Snow (Paul Miller Lamborghini) gerade einmal 6 Punkte von der schnellen Britin Katherine Legge (Meyer-Shank Acura). In der GTLM deutet alles auf einen Meisterschaftssieg von Magnussen/Garcia (Corvette) hin. Doch die beiden Ford-Duos Briscoe/Westbrook und Hand/Müller und der #912er Porsche von Bamber/Vanthoor hängen ihnen noch dicht auf den Fersen.

Nach dem Crash des #5 Cadillac in Laguna Seca fiel Felipe Albuquerque bereits aus dem Meisterschaftskampf heraus. Er überlies die Spitze seinen Teamkollegen Eric Curran und Felipe Nasr auf dem Wheelen Cadillac #31. Nach zwei Siegen und zwei 2. Plätzen liegt der private CORE Autosport Oreca LMP2 mit 4 Punkten Rückstand aber in Schlagdistanz und könnte für einer Sensation sorgen. Nach der Vereinigung der GrandAm und der ALMS wäre es in diesem Fall der erste LMP2 Meisterschaftssieg. Jordan Taylor / Renger van der Zande (W. Taylor Cadillac) mit 19 Punkten Rückstand, Dane Cameron / J.P. Montoya (Acura) mit 21 Zählern und Goikhberg / Simpson (GAINSCO JDC-Miller Oreca) mit 23 Punkten haben hingegen nur noch theoretische Chancen auf den Titel.

Für die kommende Saison wird es neben der Trennung der Prototypen-Klassen (DPi und LMP’s) und einigen neuen Teams wie Janco Racing auch möglicherweise den einen oder anderen neuen Hersteller geben. Für die GTD werden dabei Bentley und McLaren gerüchtelt. Der Einstieg von Hyundai in der DPi platzte hingegen recht früh wieder. Um einen möglichen Einstieg von Lexus und Ford in der DPi ist es ebenfalls sehr ruhig geworden und dieser wird - wenn überhaupt - erst 2020 kommen.
 
GT-Eins.de und americansportscar.racing werden wieder vom Saisonfinale berichten.

Audi vor R8 GT3 evo-Debüt?

Audi audi nordschleifeplant dem Anschein nach bei VLN8, dem 50. ADAC Barbarossapreis am 6.10 ebenfalls das Einsatzdebüt des neuen R8 LMS GT3 evo, der im kommenden Jahr für die GT3-Klasse als neues Einsatzgerät homologiert werden soll. Das neue Gefährt ist in der BoP-Liste des VLN-Laufs neben dem neuen Aston Martin-Vantage GT3 aufgeführt, dessen Teilnahme bereits in der letzten Woche offiziell seitens des britischen Herstellers bestätigt wurde.

Der neue Audi, der bereits bei ersten Testeinsätzen in Monza beobachtet wurde hat als sichtbare Änderungen im Vergleich zum aktuellen, 3 Jahre alten Modell eine geändertes Frontdesign, einen neuen Kühlergrill und neue Seitenschweller. Diese sollen laut Meldungen unserer Kollegen von Sportscar 365 das Facelift des Serienmodells im kommenden Jahr widerspiegeln Weitere technische Änderungen sind ebensowenig publik geworden wie die Identität des Einsatzteams für das sich die beiden ringerfahrenen Mannschaften von Phoenix Racing und Land Motorsport anbieten würden.

Die BoP-Liste führt den evo-Audi mit einem 5kg höheren Basisgewicht als das derzeitige Einsatzmodell und 0,5mm kleineren Restriktoren auf. Auch für den Audi würde wie auch dem Aston Martin und dem neuen Porsche die Handikap-Reglung gelten, wonach der Start vom Ende der Startgruppe erfolgen würde und man eine längere Standzeit bei den Boxenstopps zu absolvieren hätte. Ausgenommen von dieser Reglung ist neuerdings der Renault RS 01, der ebenfalls in der SPX-Klasse eingestuft worden ist.

Black Falcon verliert Barcelona-Sieg und BES-Titel

Das Finale des Blancpain GT Serien Endurance Cup in Barcelona ( der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) sah in den letzten 30 Minuten nach einem echten Titelduell aus. Nachdem sich das Black Falcon Mercedes AMG GT3-Trio Maro Engel , Luca Stolz und Yelmer Buurman schon in der Qualifikation mit der Poleposition punktgleich mit dem bisherigen Tabellenführer Raffaele Marciello gebracht hatte, war die Meuspather Mercedes-Truppe in Richtung eines lupenreinen Start-Ziel-Sieges unterwegs. Anfängliche 31s Vorsprung wurden jedoch von insgesamt 4 Safetycar-Phasen zunichte gemacht. Der Akka-ASP-AMG von Marciello und seinen Teamkollegen Tristan Vautier und Daniel Juncadella hatte sich im Verlaufe des Renenns von Startplatz 6 bis auf P2 nach vorne gekämpft. In der letzten halben Stunde tobte damit an der Spitze der direkte Titelkampf. Als Schlusspilot Buurman schliesslich die Ziellinie 1,7s vor Vautier querte schien der Langstreckentitel für die deutsche Mannschaft unter Dach und Fach zu sein.

Doch wenige Stunden nach dem Rennen wurde das Black Falcon Team disqualifiziert! Ein Klebestreifen an der Airbox wurde von den technischen Kommissaren moniert und als unerlaubte Modifikation eingestuft. Das Team legte umgehend einen Protest gegen den Wertungsausschluss, da man angeblich diese Konfiguration der Airbox schon seit Beginn des AMG-GT-Einsatzes benutzt. Doch vorerst gilt der Wertungsausschluss des siegreichen blauen Mercedes.

Sollte dem Protest nicht statt gegeben werde, dann wäre der italienische AKKA-ASP-Pilot Rafaele Marciello der erste in der Geschichte der Blancpain GT Serie der das Triple aus Sprint-, Langstrecken- und Gesamttitel gewonnen hätte. Durch die Disqualifikation rutscht das AKKA-ASP-Trio auf die oberste Stufe des Podium vor, gefolgt vom SMP Racing Ferrari von Davide Rigon, Mikhail Aleshin und Miguel Molina, den letzterer nach einer Kollision des lange zweitplazierten R-Motorsport Aston Martin Vantage GT3 und des Belgian Audi Club Team WRT Audi R8 LMS GT3 #1 auf einen Podiumsrang hievte.

Den neuen Platz 3 belegt ein Publikumsfavorit, der seine offiziellen Abschiedsvorstellung in der Serie gab. Als bestplaziertes Auto der Silver-Wertung führte der Emil Frey Racing Jaguar G3 das Rennen nach der zweiten Safetycar-Phase sogar zeitweise an. Mit dem dritten Platz wäre dem Team ein Abschied par excellence gelungen, zudem mit dem Resultat sogar der Gewinn des Fahrertitels in der Silverwertung der Blancpain GT Serien Endurance Cup für die 3 Piloten Mikael Greiner, Adrian Zaugg und Alex Fontane heraus sprang.

Der Teamtitel im Blancpain GT Serien Endurance Cup ging mit 79 Punkten ebenfalls an AKKA-ASP die sich damit gegen Emil Frey Racing (73) und Black falcon (53) durchsetzen konnten. Pro-Am-Teamsieger wurde Spirit of Race vo Strakka Racing und Rinaldi Racing. Der Pilotentitel in der Pro-Am ging dennoch an die Strakka-Crew Lewis Williamson, Chris Buncombe und Nick Leventis. Den Am Titel holte sich Barwell Motorsport mit den beiden Piloten Adrian Amstutz und Leo Machitski vor Garage 59 und Akka ASP.

Rückblick auf die STT am Sachsenring

Wir schulze nissanschulden euch noch einen kurzen Rückblick auf die vorletzte Runde der Spezial Tourenwagen Trophy am Sachsenring. Auf seiner Heimstrecke war Tobias Schulze im Nissan GT-R Nismo GT3 eine Klasse für sich. Der Nissan-Pilot siegte in beiden Rennen der S. Dahinter fuhren Mercedes AMG GT3-Pilot Mario Hirsch und Corvette-Treter Jürgen Bender mit wechselnden Positionen auf das Gesamtsiegertreppchen.

An dem Sieg von Tobias Schulze gab es zu keinem Zeitpunkt des ersten Rennens etwas zu rütteln. Souverän fuhr der Nissan mit über 33 Sekunden Abstand zum Gesamtsieg. Während Schulze an der ersten Position vorneweg fuhr, bekam Hirsch zunehmend Druck von hinten. Jürgen Bender hing in der Anfangsphase hinter Ulrich Becker fest. Erst als der Neckarsulmer in der sechsten Runde am Porsche 997 GT3 R vorbeikam, konnte er Schritt für Schritt auf die zweite Position aufschließen. Zwar war Bender immer wieder am Heck des Mercedes, doch vorbei kam er in dem engen Duell nicht. Am Ende musste er sich mit knapp über einer Sekunde Rückstand geschlagen geben.

An der Vormachtstellung von Tobias Schulze gab es auch im zweiten Rennen nichts zu rütteln. Souverän fuhr der Nissan-Pilot zu seinem zweiten Gesamtsieg vor vollbesetzten Zuschauerrängen. Die Uhr zeigte nach Ablauf der Distanz rund 8s Vorsprung an. Der Start zum Rennen ging für Hirsch dagegen gründlich in die Hose. Anstatt Schulze zu attackieren, rutschte er noch hinter Jürgen Bender sowie Jürgen Alzen im Ford GT und Ulrich Becker im Porsche 997 GT3 R zurück. Zwar hing Hirsch schnell wieder hinter Bender, doch der Corvette-Pilot hatte gegenüber dem Quali noch ein Schippchen draufgelegt. Zwar war Schulze auf dem Sachsenring eine Nummer zu groß, doch Bender holte sich mit einer starken Leistung den zweiten Gesamtrang vor Hirsch.

SRO führt Blancpain GT World Challenge ein

Die SRO zolderstartwill die Punktewertungen der 3 kontinentalen Sprintwertungen ihrer Hauptsprintserien neu organisieren. Wie Stephane Ratel am Rande des Blancpain GT Serien Endurance Cup-Finales in Barcelona verkündete, sollen der Blancpain GT Serien-Sprintcup, die Blancpain GT Series Asia und die Pirelli World Challenge dazu ab 2019 in einer Hersteller-Wertung namens Blancpain GT World Challenge zusammengefasst werden, die das Sprint-Analogon der Intercontinental GT Challenge für die Langstreckenszene werden soll.

Jede der pwc portlandSerien behält dabei ihren nationalen Status, wobei die 3 Serien in die Blancpain GT World Challenge Europe, Blancpain GT World Challenge Asia und Blancpain GT World Challenge America umbenannt werden. Jeder der bislang 12 beteiligten Hersteller darf dazu in jeder Serie bis zu 4 Fahrer – also insgesamt 12 Piloten - benennen, die für den entsprechenden GT3-Hersteller Punkte in den Sprintwertungen einfahren können. Dies sollen pro Serie jeweils ein Platin- ein Gold- ein Silber- und ein Bronce-eingestufter Pilot sein. Alle eingefahrenen Punkte werden für den Kader des Herstellers zusammen gezählt und so am Ende der Saison der siegreiche Hersteller in der Blancpain GT World Challenge ermittelt.

Damit soll ein Anreiz für die Marken geschaffen werden auch die teilnehmenden Teams in den Sprintserien in ähnlicher Weise zu unterstützen, wie dies nun in der Intercontinental GT Challenge im Langstreckensport geschieht.

Robert Renauer & Matthieu Jaminet - ADAC-GT-Meister 2018

Robert Renauer jaminet renauer Masterschampions 2018(33) und Mathieu Jaminet (23) heißen die ADAC GT-Masters 2018. Beim dramatischen Saisonfinale in Hockenheim (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) sicherten sich die beiden Herberth Motorsport-Piloten dank Platz 5 im Sonntagsrennen erstmals den Titel in der deutschen GT3-Top-Serie. Beide trugen sich damit als zweite Porsche-Piloten in die Meisterliste des GT-Masters ein. Den ersten Titel für die Weissacher Marke hatte sich Tim Bergmeister im Jahr 2008 auf dem Mühlner Motorsport-Porsche in der 2. Saison des ADAC GT-Masters gesichert.

"Der größte Erfolg in unserer Teamgeschichte! Wir haben noch gar nicht wirklich realisiert, dass wir es tatsächlich geschafft haben", so Teamchef Alfred Renauer nach dem Titelgewinn. "Das letzte Rennen spiegelte die komplette Saison mit vielen Höhen und Tiefen wider. Am Ende hat es dennoch gereicht und wir sind einfach nur überglücklich." Mit dem Triumph des deutsch-französischen Duos hat sich das kleinste Team im Meisterschaftskampf behauptet. "Neben meinem Bruder und mir haben wir nur zwei weitere feste Angestellte", sagt Robert Renauer, der zusammen mit Zwillingsbruder Alfred seit Sommer 2012 Herberth Motorsport leitet. Alfred, der ebenfalls Rennen fährt, sich aber im ADAC GT-Mastersauf die Rolle des Teamchefs konzentriert, ergänzt: "Alle unsere Mitarbeiter sind Teil der Familie. Egal ob Rennfahrer, Mechaniker oder Ingenieur - jeder trägt seinen Teil zum Erfolg bei. Sie haben das ganze Jahr so hart gearbeitet und sich diesen Erfolg verdient." 2018 ist das Team neben dem Masters auch in der Blancpain GT Serien Endurance Cup und der 24 Stunden-Serie aktiv.

Renauer und Jaminet starteten bereits vielversprechend in die erste gemeinsame Masters-Saison. Schon beim zweiten Lauf in Most übernahm das Duo nach zwei dritten Plätzen erstmals die Tabellenführung. Zwar gab es diese kurze Zeit später wieder ab, doch die Porsche-Fahrer blieben immer in Schlagdistanz zur Spitze. In Zandvoort untermauerten sie mit ihrem Sieg von der Pole-Position aus ihre Titelambitionen. "Der Erfolg war ein Highlight", so Jaminet. "Wir hatten mit dem Sieg nicht gerechnet, denn wir hatten im Freien Training einen Unfall und die Strecke liegt dem Porsche nicht so gut." Beim vorletzten Saisonlauf auf dem Sachsenring eroberten Renauer und Jaminet schließlich die Tabellenspitze zurück und reisten mit vier Punkten Vorsprung nach Hockenheim. Dort machten sie dann am Sonntag nach einer Aufholjagd von Startplatz 10 auf Rang 5 alles klar. "Uns hat in diesem Jahr vor allem die Konstanz ausgezeichnet", so Renauer. "Das war der Schlüssel für den Titelgewinn." Mit 11 Platzierungen in den Top Ten punktete zwar keine andere Fahrerpaarung so regelmäßig wie Renauer und Jaminet. Dabei gelangen dem Porsche Duo nur 4 Podiumsplätze: Neben dem Sieg in Zandvoort und dem 2.Platz beim ersten Lauf in Hockenheim standen am Ende nur die beiden dritten Plätze in Most zu Gute. Die Meisterschafts-Konkurrenten von Callaway Competition, HTP-Motorsport und Land Motorsport hatten deutlich mehr Podien erzielt.

Robert Renauer begann zusammen mit Zwillingsbruder Alfred seine Karriere im Porsche Carrera Cup Deutschland . Von 2008 bis 2010 fuhr Robert erste Rennen im ADAC GT Masters. Seit sechs Jahren pilotiert er in der "Liga der Supersportwagen" jedoch nur noch den "Neunelfer" - und zwar ausschließlich für das von Vater Alfred Herberth gegründete Team Herberth Motorsport, das die Renauer-Brüder seit dessen Unfalltod im Sommer 2012 leiten. In der Saison 2013 feierte Robert Renauer mit der Vizemeisterschaft bis zum diesjährigen Titelgewinn seinen größten Erfolg im ADAC GT Masters. 2017 gewann er daneben die Championship of the Continents der 24 Stunden-Serie.

Teamkollege Jaminet hat sich nach einem kurzen Abstecher in den Formelsport ebenfalls erstmals im Porsche-Markenpokal einen Namen gemacht. Nach dem Vizetitel im französischen Carrera Cup 2015 wurde Porsche auf den jungen Franzosen aufmerksam und fördert ihn seitdem. Im Folgejahr dominierte er die Serie nach Belieben und gewann als erster Pilot in der Seriengeschichte alle Saisonläufe. 2017 debütierte er im GT3-Sport und feierte mit der Pole-Position und dem Sieg in Oschersleben den Einstand im ADAC GT-Masters. Seit Saisonbeginn 2018 bildet er ein Fahrergespann mit Robert Renauer - eine Paarung, die von Anfang an perfekt harmonierte. Nach Jules Gounon (2017) und Dino Lunardi (2011) ist Jaminet der dritte französische Fahrermeister in der Geschichte des Masters.

Carreracup-Finalsieg geht an Preining

Nachdem pcc14asich Porsche-Junior Thomas Preining durch seinen Sieg am Samstag zum Champion des Porsche Carrera Cup Deutschland krönte, gewann er auch den 14. Lauf am Sonntag. „Auch wenn ich mir Samstag bereits den Titel geholt habe, wollte ich im letzten Rennen unbedingt Erster werden. Ich habe zehn Siege in einer Saison, das ist einfach fantastisch“, sagte Preining. Mit 10 Siegen in 14 Rennen egalisierte Preining den Rekord des heutigen Porsche-Werksfahrers Sven Müller, der sich 2016 den Titel im nationalen Markenpokal sicherte. Auf dem Hockenheimring überquerte Michael Ammermüller als Zweiter die Ziellinie. Den dritten Platz belegte Larry ten Voorde aus den Niederlanden.

Preining ging von der Pole-Position ins Rennen und lag über die gesamte Distanz an der Spitzenposition. Als der Linzer auf der deutschen Traditionsstrecke einen Vorsprung von einer Sekunde hatte, gab es im Mittelfeld eine Kollision zweier Fahrzeuge. Für die Räumung der Strecke musste das Rennen zwischenzeitig unterbrochen werden. pcc14bNach dem Re-Start war Ammermüller in seinem Neunelfer dicht hinter Preining. Doch der Fahrer aus Rotthalmünster fand keine Lücke, um sich die Spitzenposition zu sichern. Nach 13 Umläufen beendete der 20-jährige Preining den Lauf mit 0,4 Sekunden vor Ammermüller als Erster. Über seine sechste Podiumsplatzierung 2018 jubelte ten Voorde. Der 21-jährige Project 1-Pilot startete von der siebten Position und arbeitete sich zunächst bis auf Rang vier vor. In der letzten Runde überholte er dann Dylan Pereira im Lechner Racing-Porsche.

Pereira belegte auf der 4,574 Kilometer langen Rennstrecke den vierten Platz. Dadurch hatte der 21-Jährige großen Grund zur Freude: Mit 224 Punkten gewann Pereira den Titel in der Rookie-Klasse. Als Fünfter sah Förch Racing-Pilot Jaap van Lagen aus den Niederlanden die Zielflagge. Sechster wurde sein polnischer Teamkollege Robert Lukas vor seinem Landsmann Igor Walilko (Raceunion). Den achten Platz erreichte Car-Collection-Pilot Toni Wolf .

Den Spitzenplatz in der Amateur-Klasse holte sich Jörn Schmidt-Staade (Cito Pretiosa). Der Deutsche feierte bereits Samstag den Titelgewinn in seiner Wertungsklasse. Beim Rennen am Sonntag fuhren die beiden Gaststarter Matthias Jeserich (D/Team CARTECH Motorsport by Nigrin) und Bertram Hornung (D/Raceunion) auf die Ränge zwei und drei.

Die Trophäe in der Meisterschaft sicherte sich Preining mit 279 Punkten. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt mit 242 Zählern Ammermüller. Dritter wurde ten Voorde. Der Fahrer aus dem niederländischen Boekelo konnte in 14 Läufen 170 Punkte sammeln.

Masters Endurance Legends Spa

Vor mel audir8einer Woche fand im Rahmen der Spa Six Hours in Spa-Francorchamps das 6.Rennwochenende der Masters Endurance Legends statt. Wie vorhergesagt war das Starterfeld mit 21 Fahrzeugen aus allen möglichen Kategorien deutlich besser gefüllt, als noch am Nürburgring.

Die Poleposition ging dieses mal erneut an den den Belgier Christophe D´Ansembourg im Lola-Aston Martin Martin vor Steve Tandy im Dyson Lola und Kriton Lenoudis im Peugeot 908. Diese drei waren es auch, die sich im ersten Rennen über 40min. am Freitag Abend auch direkt vom Feld absetzten konnten. mel astonNach dem Fallen der Zielflagge in der Dämmerung war es auch D`Ansembourg, der 5 sec. vor Tandy den Lauf gewinnen konnte. Lenoudis komplettierte mit 28 sec. Rückstand das Podium. David Porter wurde mit einer Runde Rückstand sicherer vierter. Dahinter lieferten sich Travis Engen im Audi R8, Steve Zachia mit seinem Ferrari 550 Maranello und Mike Newton im MG-Lola einen interessanten Kampf der unterschiedlichen Fahrzeugkategorien und überquerten innerhalb von nur 3 sec. die Ziellinie.

Niklas Ditting wurde mit 2 Runden Rückstand auf die Spitze mit seinem Aston Martin DBR9 zweiter der GT1 Klasse auf Gesamtrang 10. Dahinter errang Ferrari 458 Pilot Xavier Tancogne nach einer Aufholjagd vom Ende des Feldes der Sieg in der GT2 Klasse vor Manfredo Rossi die Montelera mit seinem Ex Imsa-Performance Matmut Porsche 997 RSR. Den einzige Ausfall musste leider Paul Daniels nach einem Kupplungsschaden an seinem JWA Porsche hinnehmen.

Für den zweiten Lauf über 35 Minuten am Samstagvormittag wiederholte sich das Podest in der selben Reihenfolge, doch dieses mal hatte Tandy mit seinem Dyson Lola nur 1,8 sec. Rückstand auf den Lola Aston Martin. Rang 4 ging dieses mal an Engen im Audi, knapp vor Keith Frieser im Orca FLM, der nach Rang 2 am Vortag dieses mal den Sieg in der P2 Klasse holte. Dahinter lieferten sich die vom Englischen Prodive Team aufgebauten.Aston Martin DBR9 und der Ferrari 550 Maranello ein Duell wie zu GT1 Zeiten. Leider bekam Ditting wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse eine Zeitstrafe und verlor somit den Klassensieg. Auf Gesamtrang 9 wiederholte Tancogne mit seinem Ferrari 458 den Vortagessieg in der GT2 Klasse, dieses mal vor Shaun Lynn in seinem JMW Dunlop Art Car Aston Martin Vantage, der kurz vor Schluss den Imsa Matmut Porsche niederringen konnte. Peter Schleifer fiel mit seinem Norma leider in der letzten Runde aus.

Der letzte Lauf der Masters Endurance Legends findet vom 12.bis 14. Oktober im Französischen Dijon-Prenois statt.

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