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6h Spa werden verschoben

Die FIA Langstrecken WM hat die für den 25.April geplante 7.te und vorletzte Runde der Meisterschaft in Spa-Francorchamps verschoben. Die allgemein als Vorbereitung für das 24 Stunden Rennen von Le Mans genutzte Runde soll nun – anders als die komplett abgesagte Runde in Sebring - zu einem noch bekannt zu gebenden Termin nachgeholt werden. In Belgien steht die Eskalation der Corona-Pandemie derzeit anders als in Deutschland und Frankreich noch bevor. Schon erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit auch für das neue Datum und sollen bei Bedarf auch zurück gegeben werden können wenn man das neue Datum nicht wahrnehmen kann.

Auch eine Verschiebung des Klassikers in Le Mans ist bei der derzeitigen Lage noch nicht vom Tisch. Der ACO hat bekannt gegeben darüber bis zum 15. April eine Entscheidung bekannt geben zu wollen.

Das GT World Challenge Endurance Feld 2020

httt testtag1Das Feld der GT World Challenge hat an den vergangenen 2 Tagen den geplanten Test zum Saisonauftakt auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet wie geplant durchgezogen. Auch wenn bereits eine Reihe von Crews ihre Teilnahme aufgrund der aktuellen Umstände um die Corona-Krise im Vorfeld zurück zogen oder Teile ihrer Besatzungen aufgrund sich zunehmend einschränkender Reisebestimmungen nicht anreisen konnten, hat die SRO die Teams die - voraussichtlich für die nächsten 6 Wochen letzte - Gelegenheit nutzen lassen die Renngeräte noch einmal im Einsatztempo bewegen zu lassen und dabei auch das Feld der geplanten kommenden Saison - der ersten ohne den langjährigen Sponsor Blancpain – vorgestellt.

r motosport762htttest11 Marken - Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Honda, Lamborghini, Lexus, McLaren, Mercedes und Porsche sind dieses Jahr in der Sprint- und der Langstrecken-Serie engagiert. Auf der Nennliste der Serie, die noch keine Pilotennamen enthält, sind für die Endurance Serie 53 Mannschaften – verzeichnet. 23 Teams starten in der Profi-Klasse, bis zu 12 im Pro-Am-Cup, 15 im Silver-Cup und lediglich 3(4?) Mannschaften im Amateur-Cup.

Audi´s Kontingent umfasst 9 Mannschaften die von den Teams WRT (4 R8), Sainteloc (3) und Attempto Racing (2) gestellt werden. Aston Martin ist mit 4 Wagen vertreten die durch die Teams R-Motorsport (3 Wagen) und Garage 59 gestellt werden. Bentley baut seine Präsenz in der Langstreckenserie auf 5 Wagen aus die durch die Teams CMR (F) und K-Pax (USA) mit jeweils rinaldi888htttest2 Continental GT3 evo sowie Parker Racing (GB) mit einem Wagen gestellt werden. Den einzigen BMW M6-GT3 bringt die belgische Mannschaft Boutsen-Ginion Racing an den Start.

Ferraris Kontingent in der Langstreckenserie besteht aus 6 Wagen die von den 3 Teams AF Corse (3 Autos), Rinaldi Racing (2) und Tempesta Racing (1) kommen. Honda ist in diesem Jahr über lediglich ein Fahrzeug des aus dem Sports Cup aufgestiegenen dänischen Teams Reno Racing vertreten. Auch Lexus ist lediglich über den vom französischen Tech1-Racing RC-F in der Serie vertreten. Gleich 7 Lamborghini wollen die 3 Mannschaften von FFF Racing (3 Huracán GT3) sowie Barwell Motorsport und Emil Frey Racing mit je 2 Wagen in dieser Saison einsetzen.

sps44htttestMcLaren´s Kontingent in der Langstreckenserie besteht aus 3 Wagen der Teams Optimum Motorsport und Jenson Team Rocket. Das grösste Teilfeld stellt jedoch AMG die mit 10 Fahrzeugen in der europäischen Langstreckenserie engagiert sind. AKKA-ASP und Black Falcon bringen alleine 5 Wagen an den Start. Die restlichen Wagen kommen von den Teams Madpanda Motorsport, HTP-Winward, Toksport-WRT, SPS Automotive Performance und ERC Sport. Das Feld wird komplettiert durch 6 Porsche 991 GT3 R der Mannschaften von Dinamic Motorsport mit 3 911´ern, GPX Racing mit 2 und ROWE Racing mit nur noch einem Porsche in der Langstreckenserie.

Nach derzeitigem Stand der Dinge soll die Saison mit der 2. Runde in Silverstone am 9-11.Mai starten. Garatien darauf gibt es jedoch aufgrund des noch ungewissen Verlauf der Corona-Krise speziell in Gros-Britannien Keine...

NLS vor ersten Laufabsagen

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat am Freitag ein ab Montag vorläufig bis Ostern (13.4) gültiges Verbot aller Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern verfügt. Das hat direkte Auswirkungen auf den Rennbetrieb am Nürburgring, wo an diesem Wochenende noch die Test- und Einstellfahrten der Nürburgring Langstrecken Serie - schon ohne Zuschauerzutritt zum Paddock – statt finden. Die beiden ersten Läufe der Nürburgring Langstrecken Serie, die 66. Westfalenfahrt (21.3) und das 45. DMV-4-Stunden-Rennen (4.4) werden damit nicht am ursprünglich geplanten Termin stattfinden können. Zwar steht eine offizielle Bestätigung durch die Veranstalter noch aus, aber damit wird zwangsläufig auch die VLN-Serie sowie das 24 Stunden Rennen am Nürburgring massiv von den Auswirkungen um die weltweite Corona-Pandemie-Krise betroffen werden.

Alle weiteren Spekulationen über die weiteren Auswirkungen sind bis auf weiteres von der tagesaktuellen Entwicklung der Krise abhängig. So wird sich selbst bei deren optimalen Verlauf der ursprünglich geplante Zeitplan des 24h-Klassikers wegen der fehlenden BoP-Kalkulationsgelegenheiten für die neuen Fahrzeuge und der fehlenden Permit-Gelegenheiten für zahlreiche Piloten nur schwer unter den derzeitigen Regularien durchführen lassen. Auch der Plan die zu Saisonbeginn gegebenenfalls ausfallenden Läufe am Ende der Saison nachholen zu lassen, könnte auf witterungs- und terminbedingte Schwierigkeiten treffen – die Nürburgring Langstrecken Serie ist schliesslich nicht die einzige Serie mit derartigen Plänen.

Schon am laufenden Testtag haben eine Reihe von hochrangigen Teams – so das Frikadelli Racing Team, Manthey Racing und Falken Racing - mit Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Angestellten die Teilnahme frühzeitig abgebrochen bzw. abgesagt. Der neue Glickenhaus Bolide konnte wegen der Ausreisesperre in Norditalien ebenfalls nicht teilnehmen. Hinter den nun auch das tägliche Leben betreffenden Einschränkungen der weltweiten Krise muss der Motorsport, so interessant er uns auch immer erschien, nun mal notgedrungen weiter zurückstehen.

IMSA/GT-WCA - weitere Rennabsagen

Nach der Absage des "Super Sebring" Events hat die IMSA nun auch das Rennen in Long Beach auf unbestimmte Zeit verschieben müssen. Bis Ende April sind dort Veranstaltungen über 250 Personen untersagt.

Neben der IMSA wäre hier auch die GT4 America am Start gewesen, die kurzfristig auch das St. Petersburg Rennen an diesem Wochenende absagen mussten. Auch das Testwochenende und das Premierenrennen der GT Celebration (für alte und neue GT3-Fahrzeuge) wird vermutlich abgesagt werden müssen. Somit ist in der USA in Sachen GT und Sportwagen-Rennen erstmal bis Mai eine sehr lange Auszeit angesagt! 

Ultimate Oreca LMP2

ultimateorecaDas Ultimate Racing Team plant in dieser Saison in die LMP2 der ELMS  aufzusteigen. Die seit 2016 in der LMP3-Klasse der Europäischen Le Mans Serie engagierte französische Prototypen-Mannschaft wird den seit 2 Jahren eingesetzten Norma M30 LMP3 durch einen Oreca 07 Gibson ersetzen. Weiter bestehen bleibt die rein französische Besatzung die aus Francois Heriau, sowie Jean-Baptiste und Matthieu Lahaye besteht. Dem französischen Trio gelang bei den letztjährigen 4h von Le Castellet der erste Klassensieg in der LMP3-Klasse.

NLS-Testtag findet statt - mit Beschränkungen...

Der am diesem Wochenende geplante Nürburgring Langstrecken Serien-Probe- und Einstelltag auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife findet, wie geplant, statt. Jedoch hat die VLN-Organisation aufgrund der aktuellen Entwicklung in Bezug auf den Corona-Virus entschieden, die für den kommenden Samstag geplante Fahrzeugpräsentation der Nürburgring Langstrecken-Serie im ring-boulevard abzusagen. Als weitere Maßnahmen werden auch die Tribünen und das Fahrerlager nicht für das Publikum geöffnet. Das erste Rennen am 21. März, die 66. ADAC Westfalenfahrt, soll nach aktuellem Stand durchgeführt werden.

Die Verantwortlichen der Nürburgring Langstrecken-Serie zeigen sich ihrer Verantwortung den ehrenamtlichen Helfern, Teilnehmern, Fans und Mitarbeitern gegenüber bewusst. Nach einem regen Austausch mit den zuständigen Behörden, dem Nürburgring und dem Deutsche Motorsport Bund in den letzten Tagen, ist die Entscheidung getroffen worden eine Fanansammlung innerhalb des ring°boulevard zu vermeiden. Aus diesem Grunde hatte die VLN-Organisation zuvor auch schon die sonst obligatorischen Fahrerbesprechungen abgesagt.

Da keine Informationen über Zugangsbeschränkungen an der Nordschleife verbreitet wurden kann nach heutigem Stand der Dinge davon ausgegangen werden das ggf anwesende Zuschauer dort sowohl den Testtag als auch das erste Rennen verfolgen können.

68. 12h von Sebring auf November verschoben

Die Situation aufgrund der weltweiten Corona-Krise ändert sich stündlich: nachdem heute die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft ihre Sebring-Runde gestrichen hat, hat nun – wie von uns vor 2 Stunden gerade spekuliert – auch die IMSA die 68.te Ausgabe des 12 Stunden Rennen von Sebring aufgrund des just verhängten Einreisebanns für europische Bürger in die USA verschoben. Dieses Rennen soll nun erstmals in seiner Geschichte im November stattfinden und am 11-14.11 nachgeholt werden. Ob es dann allerdings wirklich statt findet steht angesichts von Prognosen, das Virus würde nach einer Sommerpause im Herbst neuen Anlauf nehmen, derzeit in den Sternen. Wir leben in interessanten und kurzweiligen Zeiten...

Dörr´s GT4-Germany Crews

 Dörr Motorsport wird auch 2020 die McLaren Flagge in der ADAC GT4 Germany hoch halten. Während die Markenkollegen des Team GT dem Vernehmen nach nach einigen Querelen um die BoP der britischen GT-Boliden in die neue DTM-Trophy abwandern, startet de Frankfurter Truppe von Teamchef Rainer Dörr in der kommenden Saison mit 2 McLaren 570S GT4 in der deutschen GT4-Meisterschaft. Für die zweite Saison in der Serie setzt man dabei auf eine routinierte und eine neue Fahrerpaarung.

Neben dem bereits im vergangenen Jahr engagierten Duo Phil Dörr und Freddy Martin-Dye in einem der Wagen werden die vom racing one Audi R8 LMS GT4 in den britischen Flitzer wechselnde 17 jährige Patricija Stalidzane sowie der erst 16-jährige Russe Aleksey Sizov den zweiten Wagen in der Junior-Wertung pilotieren. Die 17-Jährige Stalidzane war bereits 2019 in der ADAC GT4 Germany am Start und schaffte im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring einen zweiten Platz als bestes Saisonergebnis. Der aus der Kartszene aufsteigende Sizov ist hingegen in der GT-Szene noch ein unbeschriebenes Blatt. Der 19-jährige Phil Dörr, Sohn von Teamchef Rainer Dörr und der Bruder von Team-Manager Robin Dörr, startete bereits im Vorjahr in der Serie für den Rennstall aus Frankfurt.  Teamkollege des 19-Jährigen wird Fred Martin-Dye, der zusammen mit dem letztjährigen Dörr-Piloten Christer Jöns 2 Podiumsplätze am Red Bull Ring und am Nürburgring für die Frankfurter McLaren Truppe erzielen konnte.

Die beiden McLaren 570S GT4 von Dörr Motorsport werden auch 2020 wieder in der Optik des McLaren-Formel-1-Teams in der ADAC GT4 Germany unterwegs sein. Dörr ist zudem auch der einzige Vertriebspartner von McLaren Customer Racing im deutschsprachigen Raum. Das Rennteam befindet sich aktuell bei Testfahrten auf der Formel-1-Rennstrecke in Barcelona, um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Als Zweitprogramm mit McLaren wird Dörr auch die GTC-Serie im Rahmen der DTM bestreiten, was ein potentielles DTM-Trophy Programm zumindest nicht ausschliesst. Zudem wird die Kooperation mit dem TB-Racing Kart-Team in der Deutschen- und Europäischen Kartmeisterschaft sowie bei vereinzelten Kart-WM-Runden fortgesetzt.

1000 Meilen von Sebring fallen aus

wecsebringDie FIA Langstrecken Weltmeisterschaft hat ihre für die nächste Woche geplante 6. Meisterschaftsrunde – die 1000 Meilen von Sebring – abgesagt. Die Absage erfolgte nur wenige Stunden nachdem die amerikanische Regierung einen effektiven Einreisestopp für alle europäischen EU-Länder mit Datum von morgigen Freitag angekündigt hatte. Dieser machte eine Durchführung der 2. Ausgabe des nordamerikanischen WEC-Events unmöglich nachdem aufgrund des effektiven Einreisestopps mehr als die Hälfte der Teams betroffen war.

Nach dem derzeitigen Stand der Planungen werden zwar die 12h von Sebring der IMSA noch durchgeführt, da jedoch auch dort von den 37 Mannschaften zumindest 20 Teams laut Nennliste über ihre europäischen Piloten direkt von den Restriktionen betroffen sind und der Ausbruch der Corona-Grippe in den USA gerade erst anläuft ist nicht auszuschliessen das sich auch bezüglich des traditionellen Langstreckenevents noch eine Absage oder Verschiebung ergibt.

Huber Motorsport SP9 Porsche

Huber991GT3R renderDie in der Nürburgring Langstrecken Serie bekannte Huber Motorsport-Mannschaft plant diese Saison in die Top-Klasse der SP9 aufzusteigen. Wie das Porsche-Team aus dem bayrischen Albaching bei München heute bekannt gab, geht man mit einem Porsche 991 GT3 R in dieser Saison mit dem Pilotentrio Lorenzo Rocco di Torrepadula, Patrick Kolb und Marco Holzer in der SP9 Pro-Am Wertung an den Start. Damit geht die Mannschaft von Teamchef Reinhard Huber nach mehreren Saisons in den Porsche-Cup-Klassen der CUP2 und der SP7 – welche man 2019 gewinnen konnte – erstmals in der Top-Klasse der GT3-Fahrzeuge an den Start.

Mit dem Engagement in der Pro-Am Kategorie wird man in der ersten Saison mit dem GT3 zwar nicht um Gesamtsiege mitkämpfen können, jedoch bedeutet das Engagement einen weiteren Schritt in Richtung hochklassiger Engagements. Mit der Verpflichtung von ex-Werkspilot Marco Holzer, der anders als in der Team PR angegeben nicht mehr zum aktuellen Werksfahrerkader von Porsche gehört, holt sich das Team zudem einen kompetenten langjährigen Kenner des 911 GT3 mit an Bord.

„Mit Marco haben wir einen absoluten Profi im Team, von dessen Erfahrung wir profitieren werden. Mit Konstanz und gutem Teamwork wollen wir uns sukzessive über die Saison hinweg weiterentwickeln.“, sagt Teamchef Reinhard Huber über die Pläne für 2020.

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