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Qualifying zur ersten AsLMS-Runde in Shanghai

Eurasia Motorsport´s eurasiapoleex F1 Pilot Roberto Merhi setzte mit seinem #36 Ligier JS P217 LMP2 mit 1:53.191 die schnellste Zeit im Qualifying für den saisonauftakt der Asiatischen Le Mans Serie in Shanghai bei den Gibson powered LMP2. Auf den Plätzen 2&3 folgen der #45 Thunderhead Carlin Racing, Dallara P217 mit Harry Tincknell und Roman Rusinov, im #26 G-Drive by Algarve Aurus 01.

Die Pole Position bei den LMP2-AM holten sich die Titelverteidiger der Klasse, ARC Bratislava , #4 Ligier JS P2-Nissan, mit Fahrer Kang Ling. Platz zwei ging an RLR M’SPORT, #59 Oreca 05-Nissan, Fahrer Arjun Maini. Die 2 Ligier JS P2 LMP2 von Rick Ware Racing kamen während der Sitzung auf der Rennstrecke an und werden auf den Start des morgigen Rennens vorbereitet.

Garett Grist im #3 Nielsen Racing Norma M30 war der schnellste mit 2:00.112 in der LMP3 Klasse. Dicht gefolgt von der #13, Inter-Europol Competition, Ligier JS P3 LMP3 mit Nigel Moore. Die #2 Nielsen Racing, Norma M30 LMP3 , pilotiert von Colin Noble belegte den dritten Platz.

Bei der GT3 Fraktion zeigten die Werksfahrer von AF Corse und Aston Martin ihre Klasse. Der #27 HubAuto Corse Ferrari 488 GT3, Davide Rigon steht auf der ersten Platz, gefolgt vom Kollegen Alessandro Pier Guidi, im #51 Spirit of Race Ferrari 488 GT3. Den dritten Platz sicherte sich Ross Gunn auf dem #77 D’Station Aston Martin - Vantage GT3.

Das vierstündige Rennen beginnt um 09:45 Uhr Ortszeit (=2:45 Uhr MEZ) mit einem kompletten Live-Streaming-Service auf der Asiatischen Le Mans Serie-Website.

Ryan Briscoe 2020 bei WTR

Wayne Taylor Racing hat die Piloten für die nächste Saison der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship festgelegt. Ex-Ford-Werkspilot Ryan Briscoe wird den zu Corvette Racing abgewanderten Jordan Taylor auf dem Cadillac Dpi.V-R des Teams ersetzen. Renger van der Zande bleibt als Zweiter Pilot über die gesamte Saison beim nordamerikanischen Team, das bei den längeren Rennen der Nordamerikanischen Langstreckenmeisterschaft auf Scott Dixon als Dritten Pilot zurückgreifen wird, und bei den 24 Stunden von Daytona erneut auf den japanischen Toyota-Werkspiloten Kamui Kobayahi als vierten Piloten setzt.

Kyalami Pole für Frikadelli

In kyalami qualieinem streckenweise von Gewitterschauern unterbrochenen Qualifying hat Nick Tandy im Frikadelli Racing Team Porsche 991 GT3 R die Poleposition für das morgige 9h-Rennen von Kyalami erzielt. Der Brite, der den Porsche der Barweiler Mannschaft zusammen mit Matthieu Jaminet und Dennis Olsen pilotiert, erzielte mit einer 1:52.825 im Pole-Shootout die schnellste Zeit vor Christopher Haase im Audi Sport Team Land Audi R8 LMS GT3. Startreihe 2 teilen sich der Mercedes-AMG Gruppe M-Racing AMG, den Macau-Sieger Raffaele Marciello in der entscheidenden Sitzung pilotierte, und die 24h-Spa Sieger von GPX-Racing, auf deren Porsche Richard Lietz für die schnellste Zeit verantwortlich zeichnete.

Das Rennen startet morgen um 12 Uhr MEZ und wird auf der Intercontinental GT Challenge-Website live übertragen.

Dunlop übergibt deutsches Engagement an Goodyear

Nurgoodyear wenige Tage nachdem wir auf unseren Seiten über eine Übernahme der Dunlop-Aktivitäten durch Goodyear in der VLN in den kommenden Monaten spekuliert hatten, hat der amerikanische Reifenkonzern nun diese Übernahme bestätigt. 2020 werden sowohl in der VLN Langstreckenmeisterschaft als auch in der DMV-GTC und der DMV NES 500-Serie die bisherigen Dunlop-Reifen unter dem Label von Goodyear an den Start gebracht. Damit steigt die amerikanische Reifenmarke auf breiter Front in den deutschen Motorsport ein.

Auf der Nürburgring-Nordschleife wird Goodyear zahlreiche Teams in der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring ausstatten. Zugleich gehen die Teilnehmer des BMW M240i Racing Cup sowie die Starter der TCR-Klasse in der „Grünen Hölle“ exklusiv auf Goodyear an den Start. Auch in den beiden Rennserien DMV-GTC, der bisherigen Dunlop-60 Serie sowie der DMV National Endurance Series 500 (DMV NES 500) werden die Rennreifen der traditionsreichen Marke eingesetzt.

„Beim Einstieg in Deutschland wird sich Goodyear auf den GT- und Tourenwagensport konzentrieren“, sagt Alexander Kühn, Motorsport Produkt Manager EMEA. „Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb der Reifenhersteller auf der legendären Nordschleife und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Rennserien und Motorsport-Teams. Nachdem Goodyear in den Innovationszentren in Hanau und im luxemburgischen Colmar-Berg bereits erfolgreich eine neue Reifenpalette für die LMP2 entwickelt hat, werden wir im kommenden Jahr das Reifenangebot für den deutschen und europäischen Motorsport mit neuen Produkten erweitern.“

Die Entscheidung soll die Marke Goodyear in den Bereichen Motorsport und Ultra-Ultra-High-Performance (UUHP) stärken. Goodyear hatte zu Beginn der diesjährigen FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Saison ab dem Rennen in Silverstone die Aktivitäten von Dunlop in der WM übernommen. Vor 2 Wochen hatten man zudem die Übernahme der Aktivitäten von Dunlop in der Europäischen Le Mans Serie angekündigt. In Großbritannien kehrt Goodyear als exklusiver Reifenpartner der British Touring Car Championship (BTCC) zurück.

AsLMS-Vorschau 2019/20 Teil 4 (LMP2)

7 K2 OrecaFahrzeuge werden in der LMP2-Klasse der Asiatischen Le Mans Serie um den Gesamtsieg fahren, darunter 4 Ligier JS P217 LMP2 Gibson, 2 Oreca 07 Gibson (einer gebrandet als Aurus) und ein Dallara P217 Gibson. Zum ersten Mal in der Geschichte der Serie kommen dabei in der Top-Klasse die aktuellen LMP2 mit dem 600 PS-Gibson-Motor zum Einsatz.

Inter-Europol Endurance (POL) und Eurasia Motorsport (PHI) werden beide mit jeweils 2 Ligier-Fahrzeugen starten. G-Drive Racing by Algarve (RUS), Thunderhead Carlin Racing (GB) und K2 Uchino Racing (JPN - Bild links) setzten je ein Fahrzeug ein. Überraschend ist, dass sich G-Drive-Pilot Roman Rusinov in seinem Oreca nur von zwei Silber Piloten unterstützen lässt und auf einen Platin Piloten verzichtet. Der Amerikaner James French und der Vorjahres-Michelin Le Mans Cup-Champion Leonard Hoogenboom (NED/S) sind die Fahrer an der Seite des exzentrischen Russen.carlinshanghai

Der Autor sieht als leichten Favoriten auf den Titel die #34 von Inter-Europol mit den beiden Silber-Piloten Jakub Smiechowski und James Winslow und dem Schweizer Ligier-Entwicklungsfahrer Mathias Beche mit Gold-Status. Und sollte die Pechsträhne mit unverschuldeten Unfällen bei der Thunderhead Carlin Mannschaft in Asien ihr Ende finden, dann muss man auch Jack Manchester und Ben Barnicoat, verstärkt durch den Platin Driver Harry Tincknell, auf dem Zettel haben.

ADAC bestätigt Masters-Termin für Hockenheim

Der ADAC GT-Masters-Kalender 2020 ist komplett: Die noch ausstehende Veranstaltung in Hockenheim wird vom 18. bis 20. September 2020 ausgetragen. Damit markieren die Rennen in Hockenheim auch im kommenden Jahr die vorletzte Veranstaltung im Kalender, bevor erneut auf dem Sachsenring zum 3. Male in der Masters-Historie das Finale der Serie ausgetragen wird.

In Hockenheim startet das ADAC GT-Masters auch im kommenden Jahr mit allen seinen permanenten Rahmenrennserien. Beim vorletzten Rennwochenende der Saison 2020 gehen neben dem Masters auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany, die ADAC Formel 4 und der Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start.

Für interessierte Teams beginnt ab dem 2. Dezember die Früheinschreibung für das kommende Jahr. Teams, die ihre Chance nutzen und sich vorzeitig bis zum 13. Dezember einen Startplatz für das ADAC GT-Masters 2020 sichern, profitieren von attraktiven Konditionen. Nennschluss ist am 13. März. 28 Startplätze werden nach Zahlungseingang der Nennungen vergeben. Der ADAC behält sich zudem das Recht vor, weitere 6 Startplätze zu vergeben.

Der Kalender der Masters-Saison 2020 lautet wie folgt:
24. - 26.04.2020 Motorsport Arena Oschersleben
15. - 17.05.2020 Autodrom Most (CZ)
05. - 07.06.2020 Red Bull Ring (A)
14. - 16.08.2020 Nürburgring
21. - 23.08.2020 Circuit Zandvoort (NL)
18. - 20.09.2020 Hockenheim
02. - 04.10.2020 Sachsenring

AsLMS Vorschau 2019/20 Teil 3 (LMP2-Am)

In der arc ligiermit 4 Fahrzeugen besetzten LMP2-AM Klasse der nun startenden Asiatischen Le Mans Serie-Saison, welche erneut nur für Bronze und Silber Piloten ausgeschrieben ist, tritt ebenfalls der Titelverteidiger wieder an. ARC Bratislava (SVK - Bild rechts) setzt einen von insgesamt 3 Ligier JS P2 LMP2 für die Fahrer Miro Konopka (SVK) Andreas Laskaratos (GRE) und Kang Ling (CHN) ein. Zwei Ligier JS P2 LMP2 starten unter dem Banner von Rick Ware Racing aus den USA. Als Fahrer sind bis jetzt genannt: Michael Zimicki (USA), Cody Ware (USA) Mark Kvamme (USA).

Ein Oreca 05 – ein ex Jackie Chan DC Racing Fahrzeug - wird von der britischen RLR Msport-Mannschaft für die Fahrer John Farano (CAN/ B) Andrew Higgins (NZL/B) Arjun Maini (IND/S) genannt. Im Gegensatz zur letzten Saison ist leider keines der P2-AM Fahrzeuge mehr mit einem Judd HK 3.6L V8 Triebwerk ausgerüstet. Als „Einheitsmotor“ hat die AM Fraktion den NISSAN VK45-V8 im Heck.

Dragonspeed bestätigt volles IMSA-Engagement

Die amerikanische Dragonspeed-Mannschaft hat nun auch ein Vollzeitengagement in der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship für alle 8 geplanten Wertungsrunden der LMP2-Meisterschaft der Serie verkündet, nachdem man zunächst vor 2 Wochen nur die 4 Runden der nun Michelin-Cup genannten Nordamerikanischen Langstreckenmeisterschaft als Engagement bestätigt  hatte. Demzufolge haben die Reglementsänderungen der IMSA mit der obligatorischen Verpflichtung eines Broncefahrers pro Auto das Team und speziell Kundenpilot Hendrik Hedman davon überzeugt das amerikanische Engagement zusätzlich zum Europäischen Le Mans Serie-Programm des Teams 2020 zu bestreiten. Hedman wird zusammen mit Ben Hanley und einem dritten, noch bekannt zu gebenden Piloten die Saison 2020 in der IMSA-Serie bestreiten. Damit wächst das Feld in der Klasse auf vorerst 4 Wagen an.

IGTC-Finale in Kyalami

MitKyalami Luftbild den 9h von Kyalami endet am kommenden Wochenende die 4. Saison der Intercontinental GT Challenge. Bei der erstmals ausgetragenen afrikanischen Runde der inoffiziellen GT3-WM sind 28 GT3-Wagen am Start. 13 davon werden von deutschsprachigen Teams an den Start gebracht.

Mit 6 Porsche 991 GT3 R, 5 Mercedes AMG GT3, je 3 BMW M6-GT3 und Aston Martin Vantage AMR GT3, je 2 Audi R8 LMS GT3, Bentley Continental GT3, Ferrari und Nissan GT-R Nismo GT3, sowie je einem Honda NSX GT3 und Lamborghini Huracán GT3 evo stehen Fahrzeuge von 10 Herstellern am Start. Die Teams teilen sich dabei in 5 Klassen auf. 18 Mannschaften starten in der Gesamtsieger-Klasse, 4 in der ProAm, 3 im Silber-Cup, 2 im Am-Cup und ein älterer südafrikanischer Ferrari F458 GT3 Italia in der National GT Klasse.

10 landaudikyalamideutschsprachige Teams sind mit insgesamt 13 Wagen beim Revival des legendären, in den 60´er Jahren erstmals ausgefahrenen und dann 15 mal abgehaltenen 9h-Rennens in Südafrika präsent. SPS Automotive Performance (mit 2 Mercedes AMG GT3) 2 Aston Martin der schweizer R-Motorsport-Truppe, sowie 2 BMW M6-GT3 von Walkenhorst Motorsport machen alleine schon 6 Autos aus. Hinzu kommen 7 weitere Teams, so das Audi Sport Team Land, das BMW Team Schnitzer, das Frikadelli Racing Team und das KÜS Team 75 Bernhard, die mit den beiden Porsche-Profi-Trios Olsen/Jaminet/Tandy und Dumas/Müller/Werner antreten. (Zudem starten auch die Spa-Sieger Lietz/Christensen/Estre wieder auf einem aus den Emiraten gemeldeten GPX-Porsche) Das Wochenspiegel Team Monschau steht mit einem Ferrari F488 in der Silver-Klasse am Start, team75kyalamirenderwo man mit der Black Falcon-Mannschaft und einem ihrer Mercedes AMG GT3 sowie dem österreichischen Lechner Racing-Team konkurriert, das erstmals einen Porsche 991 GT3 R einsetzt.

Die Trackaction in Kyalami startet am morgigen Donnerstag mit den ersten Trainingssessions. Das Qualifying findet am Freitag nachmittag ab 14.45 Uhr Ortszeit statt und das Rennen startet am Samstag ab 13 Uhr Ortszeit, was 12 Uhr unserer Zeit entspricht. Live-Stream und Live-Timing sind auf der Website der Intercontinental GT Challenge zu bekommen.

AsLMS-Vorschau 2019/20 Teil 2 (LMP3)

Bei nielsengraffden LMP3 heißt es in der kommenden Asiatischen Le Mans Serie–Saison nunmehr 3 x Norma M30 LMP3 vs. 3 x Ligier JS P3 LMP3 . Zwei Norma M30 LMP3 setzt Nielsen Racing (GB) u.a. für Tony Wells und Colin Noble auf dem #2  Wagen und Garett Grist, Rob Hodges und Charles Crews auf dem #3 Norma ein. Der dritte Norma M30 wird von der Graff Racing Mannschaft aus Frankreich genannt, wobei auch hier ein aus der LMS bekanntes Trio (Troulliet/Page/Droux) an den Start geht.

Die Flagge für Ligier halten die Titelverteidiger Inter-Europol Competition mit Nigel Moore & Martin Hippe hoch, wobei mit Hippe der zweite deutschsprachige Pilot der kommenden Saison in der Serie am Start steht. Unterstützung bekommt man von der einzigen asiatischen Mannschaft in diesem Jahr, Viper Niza Racing aus Malaysia und ACE1 Villorba Corse aus Italien, welche neben den beiden Italienischen Fahrern Alessandro Balkan und Gabriele Lanceri den Japaner Yuki Harata als Silber Piloten verpflichtet haben.

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