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Saisonvorschau Supercar Challenge

Ab dscspa1nächster Woche dröhnen wieder die Motoren in der Supercar Challenge. Es wird in dieser Saison vier Klassen geben in welcher die GT´s, Cup Fahrzeuge und Tourenwagen anhand ihres Leistungsgewichtes eingeteilt werden. Allerdings wird es mit 7 Veranstaltungen eine weniger als in den vergangenen Jahren geben. Man beschränkt sich dieses Jahr auch ausschließlich auf den Benelux Raum und hat weitere Touren wie z. B. nach England gestrichen. Wie gewohnt finden zwei 60 minütige Rennen pro Wochenende statt sodass wir nach 14 Läufen den Meister küren werden. Aktuell stehen 40 Fahrzeuge auf der Meldeliste für das erste Rennen.

Der Kalender im Überblick:

13-15 April 2018: Spa Francorchamps – Spa 400

19-21 Mai 2018: Zandvoort – Pfingstrennen

29 Juni – 01 Juli: Zolder – Super Prix

13-15 Juli: Zandvoort – DTM

17-19 August: Assen – Gamma Racing Days

28-30 September: Spa Francorchamps – Racing Festival

19-21 Oktober: Assen – Finale dsc2 Zandvoort Race2c

 

Auch die GT & Prototype Challenge wird im Jahr 2018 wieder von der Supercar Challenge Organisation ausgerichtet. Hier wird es ebenfalls 4 Klassen geben. Eine GT Division, eine LMP3 und 2 CN Klassen. Es soll 5 Rennwochenenden mit jeweils zwei 60 minütigen Läufen geben. Für das Zandvoort Rennen im Rahmen der DTM fehlt aktuell noch die Bestätigung des Veranstalters. Bei beiden Rennen in Spa fährt man in einem gemeinsamen Feld mit der Supercar Challenge. Man kann in dieser Serie wohl mit ca. 15-20 Fahrzeugen rechnen.

 

Der Kalender im Überblick:

13-15 April 2018: Spa Francorchamps – Spa 400

29 Juni – 01 Juli: Zolder – Super Prix

13-15 Juli: Zandvoort – DTM

28-30 September: Spa Francorchamps – Racing Festival

19-21 Oktober: Assen – Finale

Die Phoenix-Crews für die GT4-ES stehen

Phoenix Racing phoenixaudisrenderhat die 3 Crews für den Auftakt der GT4-European Series fixiert. Am kommenden Wochenende beginnt parallel zur VLN Langstreckenmeisterschaft auch die Saison der ranghöchsten GT4-Serie der SRO mit dem Blancpain GT Serien-Auftakt in Zolder. Phoenix Racing stellt sich 2018 einem großen Programm in der GT4-Europameisterschaft.

John-Louis Jasper und Jörg Viebahn werden im giftgrünen Audi R8 LMS GT4 mit der Startnummer 6 auf Punktejagd in der Pro-Am-Klasse gehen. In der gleichen Kategorie starten die aus dem Audi Sport TT-Cup aufsteigende Gosia Rdest und Cédric Freiburghaus. Milan Dontje und Nicolaj Møller Madsen gehen in der Silver Cup-Wertung an den Start. Mit Jasper, der just in der Lamborghini Supertropheo Middle East gemeinsam mit Leipert Motorsport weitere Erfahrungen auf einem leistungsstärkeren GT-Fahrzeug sammelte, und Gosia Rdest bringt Phoenix 2 der GT4-Klassensieger bei den 24h von Dubai 2018 an den Start.

Zakspeed stellt zweite Fahrerpaarung vor

Team ZakspeedTeam Zakspeed BKK Mobil Oil Racing hat im Nachgang zu den Testfahrten vor einer Woche nun auch die Besetzung des zweiten Fahrzeugs bekanntgegeben.

Nachdem man den Vertrag mit Luca Stolz bereits im letzten Jahr verlängern konnte, greift er in diesem Jahr zusammen mit Sebastian Asch ins Lenkrad.Stolz Asch
Asch, Meister der Jahre 2012 und 2015, unterschrieb im Januar beim Team um Peter Zakowski.

Mit Nicolai Sylvest, der seine dritte Saison für Zakspeed bestreiten wird und Kim-Luis Schramm, präsentiert Zakspeed zwei starke Junioren. Sylvest stellte seinen Speed auch bei den offiziellen Testfahrten in Oschersleben unter Beweis. Mit einer Zeit von 1.23,320 Min. fuhr er am Dienstag die schnellste Zeit beider Testtage.
Kim-Luis Schramm steigt in diesem Jahr aus der ADAC Formel 4 ins ADAC GT Masters auf. In der ADAC Formel 4 wurde er 2016 Gesamtfünfter.
Zak 20 overtake
Zakspeed hat sich zur Aufgabe gemacht, junge Talente im GT-Sport zu fördern. Mit der diesjährigen Fahrerpaarung setzt Zakspeed sein Nachwuchsförderprogramm im ADAC GT Masters konsequent fort.

Teamchef Peter Zakowski zur Fahrerauswahl: „Ich bin froh, dass der Selektionsprozess unserer Fahrer abgeschlossen ist und wir mit den Paarungen Asch/Stolz und Schramm/Sylvest unsere beiden Autos optimal besetzt haben.
Sebastian als Heimkehrer hat sich sofort wieder toll ins Team integriert und die gesamte Mannschaft motiviert. Luca wird in diesem Jahr nach der Eingewöhnung im letzten Jahr mit Sicherheit seinen längst überfälligen ersten Zakspeed-Sieg einfahren. Unsere Junioren sind beide stark. Es freut mich sehr, dass wir Nicolai ein weiteres Jahr im Team haben werden und Kim hat sich durch die tolle Testarbeit mehr als empfohlen.“

Noch mehr Starter bei VLN2

Das 43.DMV 4 Stunden Rennen, die 2. Runde der VLN Langstreckenmeisterschaft 2018 wird im Vorfeld des kommenden 24 Stunden Rennens am Nürburgring erneut mit einem starken Feld aufwarten: 183 Teams stehen in der vorläufigen Teilnehmerliste. Das sind 10 mehr wie zum ersten VLN-Lauf, zu dem letztendlich 155 Mannschaften ins Rennen starteten. Wir betrachten der Einfachheit halber nur die Änderungen im Feld im Vergleich zum letzten Rennen.

26 GT3, also nominell 2 Teams mehr wie zum Saisonauftakt, werden in der SP9-Klasse am Start stehen. Diese weist je 7 Porsche und Mercedes, 6 BMW, 3 Audi, 2 Ferrari und einen Lamborghini als Starter aus. Aus Seiten der Porsche-Mannschaften lässt der #12 Manthey Racing-Wagen von Otto Kern & Co das Rennen aus. Mercedes hat um die 3 heute früh vermeldeten Black Falcon Mercedes AMG GT3 und den Landgraf Motorsport-Mercedes aufgestockt. Bei Audi fehlen die beiden BTW Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3 und im BMW-Lager steht der Walkenhorst Motorsport BMW Z4 GT3 von Peter Posavac, Alex Lambertz und Jörg Müller erstmals am Start.

In der SPX-Klasse fehlt der mcc-chip-dkr-Racing Renault RS 01. Dafür steht mit dem Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 des Trios Mutsch/Simonsen/Mailleux ein weiterer Fanfavorit am Start. Während es in der SP7-Klasse keine Änderungen gibt kommt in der auf 7 911´er anwachsenden CUP2 ein zusätzlicher Porsche hinzu. Statt dem Pro Sport Performance-Porsche starten hier der britische, von Bonk Motorsport eingesetzte Porsche von Bill Camaron und ein zweiter GetSpeed Performance-Porsche für das Trio Osieka/Berg/Hertenstein.

In der SP8-Klasse starten 2 zusätzliche Teams in der 8T-Division – ein „Profi“-Mercedes AMG GT4 auf dem Bernd Schneider, Patrick Simon, Christian Gebhardt und Jethro Bovington sich das Steuer teilen und ein BMW M4 des Teams Schirmer. In der GT4/SP10-Klasse fehlt hingegen der Proom-Racing Porsche Cayman – hier schrumpft das Feld auf 6 Autos. Die V6-Klasse wächst um 2 Fahrzeuge auf 6 Starter an: dem Mercedes Benz SLK 350 von Sing/Sing und dem zweiten Mathol Racing Porsche Cayman von Schäfer/Eichner. 9 Starter – einer weniger als bei VLN1 (- Team Schirmer-BMW, - aesthetic-Racing; + ein weiterer Cayman) – starten in der V5. Die V4 Klasse sieht mit 19 Startern gar 3 mehr als beim VLN-Saisonauftakt am Start. In der H4-Klasse muss der Destrée Porsche pausieren, da ein Pilot Krankheitsbedingt ausgefallen ist und Destree selber bei der Gruppe C/CER in Barcelona im Einsatz ist. Doch mit dem gewohnt schnellen 997 GT3-Cup, der Schall-Mannschaft ist zumindest weiter ein Starter vorhanden. Keine Änderungen gibt es beim wieder mit 15 Wagen stark vertretenen H2-Feld.

19 CUP5-BMW bedeuten das das Feld in dieser Klasse um lediglich ein Auto schrumpft. Dafür stockt Isert Motorsport das CUPX-Feld um 2 Profi-Wagen auf die neben dem Permit B-Wagen von Schiff/Kraihamer unter anderem die Stucks, Volker Stryczek und das letztjährige Isert-Trio Hoffmeister/Jung/Wolf am Start sehen. Auch die Cayman-Cup-Klasse wächst um 2 Cayman GT4 CS – den Mathol Racing-Wagen von Schicht/Cramer und ein weiteres Fahrzeug für das Trio Günther/Stengel/Herbst – an.

Das 90 minütige Qualifying beginnt wie gewohnt um 8.30 Uhr. Der Start des 4-stündigen Rennens wird bei regulärem Ablauf um 12 Uhr erfolgen. Die gesamte Veranstaltung kann, so man nicht bei prognostizierten 15°C und makellosem Himmel vor Ort ist, auf der VLN-Website als Stream verfolgt werden.

7 AMG GT3 für die 24h 2018

Für die 46. Auflage des ADAC Zürich 24 Stunden Rennens am Nürburgring hat sich Mercedes-AMG Motorsport viel vorgenommen: Nach den Siegen von 2013 und 2016 peilen die Affalterbacher in diesem Jahr erneut das Podium an. Geplant ist der Einsatz von insgesamt 7 Mercedes AMG GT3. Hinzu kommen 3 Mercedes AMG GT4, die ihr 24-Stunden-Debüt in der „Grünen Hölle“ absolvieren werden. Dabei setzen die beiden Mercedes-AMG Performance Teams von Black Falcon und HTP-Motorsport je 2 offiziell mit Werksfahrern besetzte Mercedes AMG GT3 ein. Hinzu kommen von jedem der beiden Teams noch ein Auto aus dem Customer Racing Programm und ein Mercedes AMG GT der unter der Nennung von Landgraf Motorsport an den Start geht.

Für das Mercedes-AMG Team HTP-Motorsport treten mit Daniel Juncadella und Edoardo Mortara 2 Piloten des aktuellen Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams an. Ebenfalls in Diensten des Teams aus Altendiez sind Dominik Baumann, Maximilian Götz und Christian Hohenadel sowie die beiden Niederländer Indy Dontje und Renger van der Zande. Für das Mercedes-AMG Team Black Falcon sind mit Adam Christodoulou, Maro Engel und Manuel Metzger drei 24-Stunden-Sieger von 2016 am Start. Darüber hinaus verstärken Yelmer Buurman, Thomas Jäger, Dirk Müller, Jan Seyffarth und Luca Stolz das erfolgreiche Langstreckenteam aus Meuspath.

Neben den vier Mercedes-AMG GT3 planen Black Falcon , HTP-Motorsport und Landgraf-Motorsport den Einsatz von jeweils einem weiteren GT3 als private Kundensportfahrzeuge. Auf seinem 3.Fahrzeug hat Black Falcon mit Hubert Haupt , Abdulaziz Al Feisal und Gabriele Piana 3 Sieger der diesjährigen 24 Stunden von Dubai auf dem Auto versammelt. Auf dem Mercedes AMG GT von Landgraf Motorsport kommen der zweifache ADAC GT-Masters-Champion Sebastian Asch und Kenneth Heyer zum Einsatz.

Weitere Customer Racing Einsätze beim 24-Stunden-Rennen gibt es durch den Mercedes-AMG GT4. Das neue Rennfahrzeug, das just bei VLN1 seinen ersten Klassensieg auf der Nordschleife feiern konnte, gibt in diesem Jahr seine Premiere bei dem Langstreckenrennen in der Eifel. Geplant ist der Start von 3 Wagen, die in der Kategorie SP10 um den Klassensieg kämpfen werden.

Die Zusammenstellung der Besatzungen der Teams lauten wie folgt:
Mercedes-AMG Team Black Falcon :
#4 : Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger, Dirk Müller
#5 : Yelmer Buurman, Thomas Jäger, Jan Seyffarth, Luca Stolz
#6 : Hubert Haupt, Gabriele Piana, Abdulaziz Al Faisal, Erik Johansson
HTP-Motorsport:
#11 : Patrick Assenheimer, Jeroen Bleekemolen, Raffaele Marciello, Clemens Schmid
Mercedes-AMG Team Mann-Filter :
#47 : Dominik Baumann, Daniel Juncadella, Edoardo Mortara, Renger van der Zande
#48 : Indy Dontje, Maximilian Götz, Christian Hohenadel, Renger van der Zande
Landgraf Motorsport :
#TBA : Tristan Vautier, Sebastian Asch, Edward Sandström, Kenneth Heyer

Ein weiterer Maserati für die GT4 Central Serie

Das polnische eskywpracingTeam eSky WP Racing plant ein Hauptengagement in der neuen GT4 Central Serie. Die Maserati-Mannschaft startete bereits im letzten Jahr in der GT4 Northern Series am Slovakiaring und beim Southern Cup in Barcelona, sowie 2016 in Spa-Francorchamps. Das Team wird die Serie mit einem Maserati Granturismo MC GT4 mit den Fahrern Lukas Kręski und Maciej Marcinkiewicz absolvieren. Sie werden von ihrem Hauptsponsor eSky, einem führenden Online-Reiseunternehmen in Zentraleuropa und der polnischen Medienguppe WP unterstützt. Die Mannschaft plant darüber hinaus die Rennen der GT4-European Series in Misano, Spa-Francorchamps und am Hungaroring zu bestreiten. Dort gilt nicht das in Zolder und Brands Hatch ausschlaggebende Streckenlimit von 47 Startern so das auf diesen Strecken noch mit weiteren Gaststartern zu rechnen ist.

Neue Rekordzeiten auf der Nordschleife?

Wochenspiegel Team Monschau wtm22pflanzg heFerrari-Pilot Jochen Krumbach glaubt, das es trotz der schon beim VLN-Auftakt relativ schnellen Zeiten schwierig werden wird die Rekordzeiten aus dem vergangenen Jahr zu unterbieten. Mit einer 8:03,504  im Qualifying zu VLN1 war der Routinier im Ferrari-Team nur 0,434s langsamer gewesen als der Belgier Laurens Vanthoor im Manthey Racing Porsche 991 GT3 R. Dabei waren die Bedingungen zu VLN1 alles andere als optimal auf der Nordschleife ausgefallen.

„Die Temperaturen im deutlich einstelligen Bereich haben verhindert das du mit den Reifen auch nur ansatzweise Temperatur aufgebaut hast. Damit waren Zeiten unter 8 Minuten illusorisch. Auch der Verkehr hat sich wieder ausgewirkt. Dabei sind kalte Bedingungen nicht grundsätzlich schlecht denn es gibt ausgleichende Faktoren. So ist die Luft in der Kälte dichter und das resultiert in einer höheren Motorleistung. Du hast also in den eher kälteren Rennen zu Saisonstart und -ende mehr Leistung, musst dich aber anstrengen diese mangels Grip auf die Strasse zu bekommen. Im Sommer haften die Reifen dafür um so stärker, nur fehlen deinem Wagen dann einige PS. Das resultiert bei den Teams dann in Jahresszeiten- bzw Temperaturabhängigen Setups, weswegen man hier nie mit der Setup-Arbeit zu einem Ende kommt.“

Daneben macht Krumbach noch einen weiteren Faktor aus der bei bestimmten Bedingungen die Rundenzeiten limitieren kann: „Die neue Asphaltdecke in einigen Streckenteilen hat auch einen grossen Einfluss. Jetzt, wo noch nicht so viel Abrieb auf dem Asphalt liegt und der Teer noch frisch ist wird noch nicht das Haftungsniveau vorliegen wie später in der Saison. Und speziell bei Regen wird man in diesen Streckenteilen entsprechend langsamer werden. Aber ein weiterer Faktor ist, das nun dort wo neuer Asphalt liegt etliche der Bodenwellen verschwunden sind. Die Strecke ist in den neu asphaltierten Bereichen sehr eben geworden. Damit geht nach meinem Geschmack auch ein grosser Teil der Charakteristik der Nordschleife verloren. Früher warst du schnell wenn du dich hier auf der Strecke auskanntest und alle Bodenwellen mit in deine Ideallinie einbeziehen konntest. Das wird nun immer nebensächlicher“

Als Rekordqualifyingrunde in der VLN Langstreckenmeisterschaft staht nach wie vor eine 7:53,375 von Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3-Pilot Christian Krognes zu Buche, der Norweger erzielte die Zeit am 24.9.2016 im Qualifying zum 48. ADAC Barbarossapreis auf Dunlop-Reifen.

VdeV Saisonstart abgesoffen!

Wir schulden euch noch noch das Ergebnis des VdeV-Rennens in Barcelona. Dieses kann schnell zusammengefasst werden - denn das Rennen nahm einen kuriosen Verlauf.

Rein vdevbarcelonarainnominell wurde beim gemeinsamen Rennen der CN, LMP3, GT und Tourenwagen nach 62 absolvierten Runden der Pilot des VdeV-Safetycars (der Redaktion leider namentlich nicht bekannt) als Sieger abgewunken. Nach 185 Minuten Renndistanz konnte für den Piloten ein lupenreiner Start-Zielsieg verzeichnet werden, der zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war...

Grund für dieses kuriosen Rennverlauf war, das das gesamte Rennen unter strömenden Regenfällen stattfand und die Rennleitung dennoch voller Hoffnung war das Rennen irgendwann einmal freigeben zu können. Doch trotz Ausstattung des Feldes mit den Michelin-Monsoon-Regenreifen besserten sich die Verhältnisse nicht und so war über den gesamten Verlauf nicht an eine Freigabe des Rennens zu denken. Stategische Positionwechsel aufgrund der regulatorischen Bestimmungen bezüglich der Mindestanzahl von Boxenstopps dominierten am Ende die Positionswechsel hinter dem Führungsfahrzeug. Schliesslich hatte die Rennleitung ein Einsehen und beendete das eigentlich auf 4h Dauer angesetzte Trauerspiel im Regen vorzeitig nach 185 Minuten, wobei aufgrund der absolvierten Distanz volle Meisterschaftspunkte vergeben werden konnten.

Gesamtsieger im 29 Wagen starken Feld wurde der#41 CN-Norma der Equipe Palmyr der Piloten Croullet/Risati vor dem neuen LMP3-Norma des TFT Trios Vilarino/Ferte/Illiano und dem TFT-Norma-CN #3 von Morales/Lacoste/Robin. Den GT-Sieg fuhr auf P7 der Renault RS 01 des AB Sport Auto -Teams ein.

Die nächste Runde der VdeV-Serie findet vom 20-22 April in Magny Cours statt.

Duqueine fixiert LMP2-Crew

Duqueine Engineering, die französische LMP-Mannschaft und seit diesem Jahr auch Teilhaber und Distributor des LMP3-Herstellers Norma, wird den Aufstieg in die LMP2-Klasse der Europäischen Le Mans Serie 2018 mit einer rein französischen Crew bewerkstelligen. Die Mannschaft bringt 2018 einen Oreca 07 für Pierre Ragues, Nelson Panciatici und Nicolas Jamin an den Start. Teambesitzer Gilles Duqueine und Teammanager Yann Belhomme wollen mit der Crew um den Titel in der 6 Runden umfassenden europäischen Serie mitfahren.

Duqueine Engineering hatte letztes Jahr den Einsatz von 2 Norma in der LMP3 Klasse gestemmt, nachdem man zuvor mit 2 Ligier JS P3 LMP3 in die Saison gestartet war. Nach dem finanziellen Einstieg in die französische LMP3-Manufaktur hatte man allerdings den Umstieg und den Rückzug aus der LMP3 angekündigt weil man 2018 nicht gegen die eigenen Kunden antreten möchte.

ADAC GT Masters Testtage 2018, Analyse

Am GRT 19vergangenen Montag und Dienstag, 26. und 27. März 2018, fanden die offiziellen Testfahrten vor dem Start der ADAC GT-Masters Saison 2018 in der Motorsport Arena Oschersleben statt.

In dieser Saison sind 37 Fahrzeuge von 8 verschiedenen Herstellern eingeschrieben. In Summe erwarten uns 23 Teams mit sieben ehemaligen Champions.

35 Fahrzeuge nahmen an dem zweitägigen Test auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde teil, auf der am 13. April, die ADAC GT Masters Saison 2018 beginnen wird. Auch wenn die gefahrenen Zeiten nur bedingt Aussagen über die wahre Leistungsfähigkeit der Konkurrenten zulassen, war die Leistungsdichte des Feldes erneut sehr hoch.BWT 3 Audis

Während der Tests setzten insgesamt 12 Teams (entsprechend der offiziellen Einschreibung) ein Auto ein, 10 Teams stellten sich dem Vergleich mit zwei Fahrzeugen und nur ein Team, BWT Mücke Motorsport, setzte drei Autos ein. Wobei natürlich klar ist, dass die Fahrzeuge von AutoArenA Motorsport, beziehungsweise von ORANGE1 by GRT, in der Realität jeweils von Mercedes-AMG Team HTP Motorsport und GRT Grasser-Racing-Team betreut werden. Dies würde die Zahl der Dreifacheinsätze auf drei Teams erhöhen. Für die statistische Auswertung bleiben wir aber bei der offiziellen Version.AutoArenA 84

HTP MambasAlle Fahrzeuge, die am Test teilgenommen haben, legten insgesamt knapp 12.127 km zurück. Im Durchschnitt lag die Anzahl der gefahrenen Runden je Auto bei 93,7. Dies entsprach 346,5 km und beträgt damit über 30 % weniger als bei den letztjährigen Tests. Dies dürfte hauptsächlich den deutlich schlechteren Wetterbedingungen, respektive Temperaturen geschuldet sein.

KUS 17Das Team mit den meisten gefahrenen Runden war das KÜS Team75 Bernhard mit 251 Runden (927,7 km), wobei das Team zwei Autos im Test bewegte. Trotzdem fuhren die beiden Porsche 911 GT3 R insgesamt sechs Runden mehr als Mücke Motorsport (245 Rd. - 905,5 km) mit drei Audi R8 LMS. Auf einem ähnlichen Niveau bewegten sich HTP mit den beiden gelben MANN-FILTER Mambas (233 Rd. - 861,2 km), Rückkehrer Team Rosberg (232 Rd. - 857,5 km) mit zwei Lamborghini Huracán GT3 sowie GRT Grasser-Racing-Team ebenfalls mit zwei Lambos (231 Rd. - 853,8 km). Zusammen mit dem dritten Auto unter der Bewerbung von ORANGE1 by GRT kommt das Team jedoch auf 354 Runden (1.308,4 km). Dies steht im Gegensatz zu den gerade mal 89 Runden, die das Team im letzten Jahr in die Bahn brannte, bevor man mit Motorproblemen an beiden Autos wieder einpackte und die Heimreise antrat.
Knapp unter der 200-Runden-Marke blieb Aust Motorsport (196 Rd. - 724,4 km).

Car Collection 8Beachtlich, aber sehr unterschiedlich waren auch die Leistungen der Teams, die mit nur einem Fahrzeug testeten: Allen voran, Car Collection Motorsport mit einem Mercedes-AMG GT3 mit 125 Runden (462,0 km), das ist immerhin rund ein Drittel mehr, als die durchschnittliche Testdistanz je Auto. Ganz knapp dahinter Neuling AutoArenA Motorsport mit 124 Runden (458,3 km) sowie ORANGE1 by GRT (123 Rd. - 454,6 km). Der Stier aus Sant'Agata Bolognese mit der #63 und einem Dach in grellem Orange, fuhr Bestzeit in den beiden ersten Sessions am Montag, blieb jedoch am Dienstag im Stall.Orange1 63
Ebenfalls eine positive, konstante Leistung zeigte Team ISR Racing (115 Runden - 425,0 km).

ISR 33Schlusslicht der gesamten Statistik die beiden Teams von Precote Herberth Motorsport und YACO Racing mit jeweils nur 65 Runden (240,2 km).

Robert Renauer hatte den Porsche 911 GT3 R zur letzten Session bereits eingepackt, nachdem er das gesamte Testprogramm des Teams alleine abgespult hatte. Der YACO Audi hatte Probleme mit den hinteren Stoßdämpfern, die leider erst am Ende des ersten Tages aussortiert werden konnten.
Herberth 99
Als letztes noch die Übersicht über die Hersteller. Eine Marke wird diese GT Masters Saison, zumindest zahlenmäßig, erneut dominieren: Audi mit dem R8 LMS. Die Ingolstädter bringen dieses Jahr insgesamt 13 Fahrzeuge, nach 10 im Vorjahr, an den Start. Entsprechend ist Audi auch der Hersteller mit den insgesamt meisten Testkilometern in Oschersleben (1.002 Runden / 3.703,4 km).
YACO 50Drei weitere Hersteller bringen respektive sechs, fünf bzw. vier Autos zu den diesjährigen Rennen. Mercedes, Lamborghini und Porsche, wobei Mercedes und Lamborghini eine nahezu identische Performance ablieferten (667 Runden / 2.465,2 km bzw. 586 Runden / 2.165,9 km). Porsche liegt mit 397 Runden (1.467,3 km) doch schon deutlich dahinter.
Wenn man aber einmal die durchschnittliche Rundenzahl pro Fahrzeug einer Marke betrachtet, dann liegen Lamborghini (5 Autos) und Mercedes (6 Fahrzeuge) mit 117 bzw. 111 Runden/Auto deutlich vor der Audi-Armada (77 Rd./Fzg.).
Beachtlich auch die Leistungen von Ferrari und Honda bei ihren Debüteinsätzen mit 93 bzw. 90 Runden.Honda 9
Ferrari 7
Vom 13. bis 15. April 2018 wird das ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben, Nahe Magdeburg, in seine 12. Saison starten.
SPORT1 wird auch 2018 alle Rennen des ADAC GT Masters live und in voller Länge im Free-TV übertragen.

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