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Porsche-Bestzeit beim Spa-Testtag

spa test audiPünktlich um 9 Uhr startete am Dienstag für die Teams der Testtag zum 24h Klassiker auf der Ardennen Achterbahn. Es war bewölkt bei ca. 15°C, als die Fahrzeuge ihre ersten Runden in der 3 Stunden dauernden Test-Session drehten.

Nach nur ca. 10 Minuten gab es die erste rote Flagge des Tages. Grund hierfür war der mit technischem Defekt auf der Strecke ausgerollter HTP-Motorsport Mannfilter Mercedes AMG GT. Die nächste rote Flagge wurde vom #63 Grasser Racing Team Lamborghini ausgelöst, als er in der Pfeilschnellen Blanchimont-Kurve abflog. Grund hierfür war ein Reifenschaden genau in der Kurve. Der sichtbare Schaden hielt sich glücklicherweise in Grenzen. Trotzdem ging der Wagen nicht mehr auf der Strecke, weil man Sorge um einen Getriebeschaden hatte. Noch dazu ging es am Mittwoch 05.07.2017 nach Zandvoort zum GT-Masters Test, weshalb man gleich den ganzen Motor samt Getriebe und allem was beschädigt wurde austauschte.

Zur Mittagspause war der in Pro-AM laufende #78 Barwell Lamborghini mit 2:20,358 Min. der schnellste der ersten 3h. Ihm folgen mit lediglich 0,084 Sek Abstand der #25 Audi. Eine 2:20,510 Min.liess der #14 Emil Frey Jaguar auf P3 notieren. Wie üblich ging es sehr eng zu, spa test amgdie ersten 11 Fahrzeuge innerhalb 1 Sekunde. Sogar 36 Autos rangierten innerhalb 2 Sekunden Abstand. Das KÜS Team #75 Bernhard lag zur Pause auf P21 als schnellster Porsche mit 1,4s Rückstand auf P1.

Erst 2:30h vor dem Ende der 2. Session gab es eine neue schnellste Runde. Der in der Pro-AM genannte #42 Strakka McLaren verbesserte sich auf 2:20,068 Min. Neuer Zweitschnellster war der #7 Bentley vor dem #23 Nissan GT-R Nismo GT3. Auf P17 rangierte der schnellste reine Amateurwagen von Kessel Racing mit der #888. In der Nachmittags Session ging es sogar noch enger zu : Ganze 19 Wagen lagen innerhalb einer Sekunde und das bei 7km Streckenlänge. Bei noch gut 100 Minuten verbleibende Testzeit gab es dann doch noch eine rote Flagge.

Gerade spa test t75als sich alles wieder beruhigt hatte und die Fahrer weiterhin Runde für Runde drehten war es Kevin Estre im KÜS Team 75 Bernhard Porsche 991 GT3 R der mit 2:19,451 Min. die neue schnellste Runde des Tages in den Asphalt brannte. Damit ist er auch der erste Pilot unter der 140s-Marke. Bis zum Schluss des insgesamt 8 Stündigen Tests gelingt es insgesamt 5 Fahrzeugen diese zu unterbieten. Der Kaspersky Motorsport Ferrari #55 – von AF Corse betreut – drehte am Ende die zweitschnellste Zeit, marginale 0,086s hinter dem Porsche. Weitere 0,5 Sek. dahinter auf P3 lag der #50 AF Corse Ferrari. SMP Racing und der M-Sport #8 Bentley komplettierten die Top 5.

Der schnellste Pro-AM Wagen auf Platz 6 war der #42 Strakka Racing McLaren 650S GT3, gefolgt auf P7 vom #78 Barwell Lamborghini. Herberth Motorsport lies sich mit der #911 auf P3 der Pro-AM notieren bzw. auf P11 Gesamt. Bei den reinen Amateur-Wagen lag am Ende abermals der #888 Ferrari von Kessel Racing in Front. P2 und P3 gingen an Rinaldi Racings #458-ferrari bzw. den HB-Racing Lamborghini #777.

24h Proto Serie ändert Rennformat

Creventic hat einen13hdubaistart reduzierten Kalender und ein geändertes Rennformat für die geplante erste Saison der 24 Stunden Prototypen Serie bekannt gegeben. Nachdem wohl aus Teilnehmermangel die beiden ersten Rennen in Magny-Cours und Misano abgesagt worden sind, verbleiben lediglich die 12h von Paul Ricard am 18-19 August und die 12h von Spa-Francorchamps am 6-8.Oktober als verbleibende Veranstaltungen der Auftaktsaison.

Im Rahmen der 2 Events sollen allerdings nun 5 Rennen stattfinden: In Le Castellet sollen 3 4h Rennen ausgetragen werden und in Spa-Francorchamps soll das Rennen nun aus 2 6h-Sektionen bestehen. Zusätzlich erwägt man zusätzliche Non-Championship-Rennen für Prototypen im Rahmen der Creventic-Übersee-Events in Austin und Dubai.

PCC Lauf 8 - 5.Sieg für Olsen

Auf pcc8adem Norisring in Nürnberg entschied Porsche-Junior und Konrad Motorsport-Pilot Dennis Olsen den 8. Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland für sich. Durch seinen fünften Saisonsieg baut der 21-Jährige Norweger am Sonntag seine Führung in der Meisterschaft aus. Dahinter fuhr Vortagessieger Nick Yelloly im Team Deutsche Post by Project 1-Porsche auf den zweiten Platz. Dritter wurde Porsche-Junior Thomas Preining der ebenfalls für Konrad Motorsport startete. „Der Weg zur ersten Kurve ist sehr lang, daher war mein guter Start extrem wichtig. Danach konnte ich mich direkt absetzen, was mir viel Selbstvertrauen gegeben hat. Der Sieg auf diesem anspruchsvollen Kurs fühlt sich super an“, sagte Olsen.

Olsen begann das Rennen von der Pole-Position und konnte seine Führung nach dem Start verteidigen. Der Pilot aus dem norwegischen Våler behielt auf den unterschiedlichen Asphaltarten des Stadtkurses einen kühlen Kopf und sah als Erster die Zielflagge. Ein Raketenstart gelang Preining von Startplatz drei, der noch vor der ersten Kurve an Yelloly vorbeizog. Doch der Pilot aus Großbritannien hielt den Abstand zum Österreicher gering und übte enormen Druck auf ihn aus. pcc8bIm 16. Umlauf nutzte Yelloly seine Chance, ging am Cup-Fahrzeug von Preining vorbei und holte sich den zweiten Rang in der Dutzendteich-Kehre zurück. Diese Position gab der Fahrer vom Team Deutsche Post by Project 1 bis zum Rennende nach 35 Runden nicht mehr ab.

Mit dem dritten Platz feierte der 18-jährige Preining als bester Rookie seine erste Platzierung auf dem Podium im PCC. Eine knappe Sekunde hinter dem Nachwuchsrennfahrer aus Linz belegte der Porsche-Routinier und Black Falcon-Pilot Christian Engelhart den vierten Rang. Rookie Larry Ten Voorde, Teamkollege von Yelloly, sicherte sich Position fünf. Hinter dem 20-Jährigen erreichte Christopher Zöchlingim MRS GT-Racing-Porsche den sechsten Rang. Bester Fahrer der Amateurwertung wurde Wolfgang Triller auf dem Huber Racing by TriSpa-Porsche vor seinen Landsleuten Stefan Rehkopf und Jörn Schmidt-Staade.

Nach 8 Läufen ist Olsen mit 161 Punkten Führender der Gesamtwertung. Hinter ihm folgt Yelloly mit 130 Zählern. Zöchling konnte 108 Punkte sammeln und belegt damit Rang drei. Die Spitzenposition in der Rookie-Wertung hat Preining mit 152 Zählern inne. Bester Fahrer der Amateur-Wertung ist Triller, der auf 96 Punkte kommt. Die Teamwertung wird von Konrad Motorsport mit 227 Zählern angeführt.

65 GT3 am Spa-Testtag

65 Teams stehen auf der Nennliste für den Testtag zu den 24h von Spa-Francorchamps der am heutigen Dienstag auf der Ardennenachterbahn in Vorbereitung des 24h-Klassikers Ende des Monats abgehalten wird. 36 Mannschaften aus der pro-Klasse, 18 Pro-Am-Teams, 5 Amateur-Teams und 5 Mannschaften aus der britischen GT werden am heutigen Tage erwartet. Für einen ersten Gaststart kommt das Bentley Team Abt mit einem Continental GT3 für das Trio Verdock/Jöns/Pepper in die Ardennen. Herberth Motorsport und das KÜS Team 75 Bernhard bringen wie berichtet 3 Porsche 991 GT3 R an den Start und mit der japanischen Good Smile Racing & Team UKYO-Mannschaft traut sich erstmals ein Team aus fernost die Teilnahme am wohl bedeutensten GT3-Rennen weltweit zu. Das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps zählt neben dem Blancpain GT Serien Endurance Cup zum Intercontinental GT3-Cup, der eine aus 4 Rennen bestehende Hersteller- und Piloten-Meisterschaft ist.

6h am Ring - Mehri ersetzt Vergne

Manor GP hat einen Ersatzfahrer für den bei den 6h am Nürburgring, der 4.Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft, fehlenden Stammpiloten Jean-Eric Vergne gefunden. roberto mehriEx-F1-Pilot Roberto Merhi wird den bei der Formula E in New York engagierten Vergne an der Seite von Jonathan Hirschi und Tor Graves im Oreca 07 LMP2 mit der #24 vertreten. Der 25-jährige Spanier startete bereits in der vergangenen Saison bei 7 der 9 Läufe in der WM für Manor GP und erzielte dabei 4 Punkte in der Fahrer-WM, wobei ein 9.Platz beim Rennen in Spa-Francorchamps (Dritter Platz in der LMP2) als bestes Resultat zu Buche stand.

PCC-Premierensieg für Yelloly

Auf pcc7adem Norisring in Nürnberg gelang Nick Yelloly vom Team Deutsche Post by Project 1 sein erster Sieg im Porsche Carrera Cup Deutschland. In seinem Porsche 911 GT3 Cup gewann der Brite am Samstag vor Porsche-Junior und Konrad Motorsport-Pilot Dennis Olsen und Christian Engelhart im Black Falcon 911´er. „Mein erster Sieg in einem GT-Fahrzeug fühlt sich überragend an. Das Duell mit Dennis Olsen war intensiv, aber wir haben es professionell gelöst“, sagte Yelloly.

Auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs ging Olsen von der Pole-Position ins Rennen. Der 21-Jährige von Konrad Motorsport verlor nach dem Start allerdings noch vor der ersten Kurve die Führung an Yelloly. Im weiteren Verlauf des Rennens lösten sich die beiden vom Feld und lieferten sich ein enges Duell um die Spitzenposition. Nach mehreren Überholversuchen setzte Olsen seinen 911 GT3 Cup im achtzehnten Umlauf auf eine Höhe mit dem Fahrzeug von Yelloly, wodurch es am Ende der Start-Ziel-Geraden zu einem leichten Kontakt beider Autos kam. Doch der 26-jährige Pilot vom Team Deutsche Post by Project 1 verteidigte die Führung und gab sie bis zum Rennende nach 27 Runden nicht mehr ab.

Hinter dem Führungsduo rangierten Michael Ammermüller sowie Christopher Zöchling auf den Rängen drei und vier. Nach Rennende wurden beide Porsche-Routiniers wegen Frühstarts jeweils mit einer zehnsekündigen Zeitstrafe belegt. Den dritten Rang sicherte sich daher Engelhart, der von Position sechs gestartet war. Hinter Engelhart wurde Ryan Cullen (GB/raceunion Huber Racing) Vierter. Als bester Rookie erreichte der Niederländer Larry Ten Voorde (Team Deutsche Post by Project 1) den fünften Platz vor dem Italiener Gabriele Piana im RN Vision Team Black Falcon-Porsche. Ammermüller belegte nach der Zeitstrafe den siebten Rang. Nachdem sich Porsche-Junior Thomas Preining im Qualifying den dritten Startplatz sichern konnte, beendete der Österreicher als Achter sein erstes Rennen auf dem Norisring. Bester Fahrer der Amateurwertung wurde der Deutsche Wolfgang Triller vom Team Huber Racing by TriSpa gefolgt von Black Falcon-Pilot Carlos Rivas und Wolf Nathan.

12h Imola - Car Collection Audi siegt

12himola podiumDer Car-Collection Motorsport-Audi GT3 von Dimitri Parhofer, Max Edelhoff, Horst Felbermayr Jr. und Toni Forné hat am Samstag die Premiere der 12h von Imola, der fünften Runde der Creventic 24 Stunden-Serie 2017 gewonnen. Nach 367 Runden auf der 4,909 Kilometer langen Strecke des Autodromo Enzo e Dino Ferrari, fuhr Toni Forné den Audi mit der Startnummer 32 über die Ziellinie und sicherte sich damit nicht nur den ersten Saisonsieg für Car Collection Motorsport in der Serie, sondern auch den ersten Erfolg für ein Auto aus der A6-Am-Klasse in der Saison 2017. Der Erfolg war allerdings nicht wie fälschlicherweise hier zuerst vermeldet  der erste Rennsieg bei einem bedeutenden Langstreckeenrennen für die Mannschaft aus Waluff bei Wiesbaden. Schon 2014 hatte die Mannschaft von Teamchef Peter Schmidt mit dem Sieg bei den ersten 12h von Zandvooort erstmals ein Rennen der Creventic-Serie gewinnen können, nur damals mit einem Mercedes SLS AMG GT3. Man scheint ein glückliches Händchen für Premierensiege bei erstmals ausgetragenen Langstreckenrennen zu haben...

Mit 12himola winnernur 37s Rückstand belegte der Scuderia Praha-Ferrari 488 GT3 von Jiri Pisarik und Josef Král P2 und gewann somit auch die Klasse A6-Pro. Der Ferrari kam unmittelbar vor dem RAM-Racing Mercedes AMG GT3 von Tom Onslow-Cole und Remon Leonard Vos ins Ziel, der nach einem großartigen Kampf in der Schlussphase auf Gesamtrang drei gewertet wurde. Dahinter fuhr der Forch Racing powered by Olimp-Porsche 991 GT3 R des Trios Drmic / Eisemann / Lukas auf Platz vier in der Gesamtwertung und sicherte sich damit den letzten Podiumsplatz in der A6-Pro-Klasse.

Auf Gesamtrang 7 hatte das Audi-Schwesterauto des Teams Car-Collection 7 Runden Rückstand auf das Siegerauto mit der Startnummer 32 und stellte so den Doppelerfolg für das deutsche Team in der A6-Am-Klasse sicher. Rang drei in der Klasse ging an den MDC-Sports Mercedes-AMG GT3 der Zumstein-Famillie, der in der Gesamtwertung nach einem Bremsdefekt gegen Ende des Rennens Platz 19 belegte.

Das12himola start2 Rennen war nach dem Zwischensieg der Car-Collection-Mannschaft nach den ersten 4 Rennstunden am Freitag am Samstag erneut für die letzten 8 Rennstunden gestartet worden. Dort übernahm der Herberth Motorsport-Porsche des Quartetts Renauer/Renauer/Alleman/Bohn zunächst für eine lange Zeit die Führung. Frühe Ausfälle betrafen den besser plazierten Renault RS 01 des GP-Extreme Teams und den Grasser Racing Team Lamborghini Huracan, die jeweils das Rennen mit technischen Problemen frühzeitig beenden mussten. Auch die erstmals in der Pro-Klasse startende Meistermannschaft von Hofor Racing wurde durch technische Probleme lange in der Box eingebremst. Ein loser Kühlschlauch zwang schliesslich auch die lange führende Herberth-Mannschaft 2 Stunden vor dem Rennende in die Box. Man konnte den Schaden zwar rechtzeitig vor dem Eintreten eines Motorschadens beheben, verlor aber 22 Minuten in der Garage und fiel auf Platz 6 zurück. Dadurch konnte sich die Audi-Mannschaft aus Walluf mit dem dieses mal neu lackierten Audi wieder an die Spitze setzen. Die Mannschaft startete zwar in der A6-Am Klasse, die nur eine Mindestrundenzeit von 1:46 erlaubte, profitierte jedoch davon das dieses Limit angesichts schnellster Runden von im mittleren Bereich der 1:44´er bei den Konkurrenten immer noch eine hinreichend schnelle Gangart erlaubte. Zudem legten sowohl die Mannschaft als auch die Piloten eine taktisch und fahrerisch makellose Fahrt hin.  12himola lamboincident

Ein Unfall 1h vor dem Schluss riss schliesslich den fünftplazierten SPS Performance Mercedes AMG GT aus dem Rennen der sich bei einem Überrundungsvorgang an 2 langsameren Fahrzeugen einharkte und zwischen der Tamburello-Kurve und der Villeneuve Schikane massiv in die Mauer abflog. Die letzte Rennstunde wurde vom eng und spannend geführten Kampf um P2 zwischen dem Ferrari und dem RAM-Racing-Mercedes bestimmt, der schliesslich zugunsten der tschechischen GT3-Mannschaft ausging.

Der Pro Sport Performance Porsche 991 Cup gewann die 991-Klasse mit einem Vorsprung von 12 Runden auf den einzigen Gegner in der Klasse, den MSG Motorsport-Porsche 991 Cup. Die Probleme von Hofor Racing, bedeuteten, dass der Porsche mit der Startnummer 85 nicht nur in der GT-Teamwertung führt, sondern dass die Piloten Putman, Espenlaub und Foster auch in der Fahrer-Gesamtwertung die Führung übernahmen. In der SP2-Klasse siegte der Porsche Lorient Racing-Porsche 991 Cup #64 nach einem engen Kampf mit dem VDS Racing Adventures-MARC Focus V8 und dem B2F compétition Porsche 991 Cup. Der JR Motsorsport-BMW E90 M3 des Duos Lanting/Herber fuhr einen hart umkämpften Sieg in der Klasse SP3-GT4 nach Hause, indem sich das Team knapp gegen den trainingsschnellsten Optimum Motorsport-Ginetta G55 GT4 und den Brookspeed International Motorsport-Porsche Cayman GT4 durchsetzte. Eine Kombination aus hartem Rennsport und Pech der Konkurrenz in der aus 8 Fahrzeugen bestehenden TCR-Klasse führte zum Klassensieg für den TTC Racing-Seat Leon TCR V2 DSG mit der #103. In der Klasse A2 schließlich setzte sich der Team Cooksport-Renault Clio Cup durch.

In 3 Wochen findet mit den Hankook 24H PORTIMAO das letzte Rennen der diesjährigen 24H SERIES powered by Hankook statt. Bereits nächste Woche steigt dagegen die nächste CREVENTIC-Veranstaltung in Italien: dann stehen die Hankook 24H MISANO als dritter Saisonlauf der 24H TCE SERIES powered by Hankook auf dem Programm.

Rückblick auf die GT4 ES am Red Bull Ring

StartRB2017Einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machten Max Koebolt und Ricardo van der Ende bereits Mitte Juni bei den beiden Rennen des Northern Cup der GT4 European Series am österreichischen Red Bull Ring. Die beiden Ekris-BMW-Piloten erzielten in der Steiermark einen souveränen Doppelsieg und konnten ihre ohnehin schon beachtliche Führung in der Meisterschaft damit weiter ausbauen. 

Im Samstags-Rennen setzten sich die beiden Niederländer nach einem späten Restart mit einem Vorsprung vom 3,6 Sekunden gegenüber ihren Landsmännern Duncan Huisman und Luc Braams im Las Moras McLaren durch, die damit auch die Pro/Am-Wertung gewannen. Dritter und Sieger in der Amateurwertung wurde der Österreicher Achim Mörtl auf einem KTM X-Bow GT4. 

Am Sonntag waren dann Jerome Demay und Danny Dupont im Street Art Racing Aston Martin die engsten Verfolger von Koebolt und van der Ende. Am Ende stand jedoch für die beiden BMW-Piloten ein Vorsprung von fast 20 Sekunden zu Buche. Auch diesmal komplettierte ein KTM das Podium: Marionek/Pilz kamen auf Rang drei ins Ziel. Der Sieg in der Pro/Am-Wertung ging erneut an Braams und Huisman, die mit ihrem McLaren auf Rang 5, und damit einen Platz hinter dem Sieger der Amateurwertung – Eduard Anton im SIN R1 – ins Ziel kamen. 

Ein schwieriges Wochenende hatten die Porsche-Mannschaften, die mit ihren Saugmotoren in der österreichischen Höhenluft den turbogetriebenen KTMs, BMWs und McLarens wenig entgegenzusetzen hatten. Im Samstagsrennen wurden Pavel Lefterov und John-Louis Jasper im RN Vision STS Cayman als beste Vertreter der Zuffenhausener Fraktion auf Rang 7 gewertet. Am Folgetag reichte es für Jan Kasperlik und Tim Stupple im Allied Cayman gar nur zum zehnten Gesamtplatz. Die nächste Runde der GT4 findet in zwei Wochen auf dem deutlich tiefer gelegenen Slovakia-Ring in der Nähe von Bratislava statt, so dass die zahlreichen Porsche-Einsatzteams hier auf Besserung hoffen dürften.

Nissan-Pole beim 68.ten 6h von Watkins Glen

38 watkinsglenfeldturn1Mannschaften – 10 Prototypen, 3 LMPC, 8 GTLM und 17 GTD – starten am heutigen Sonntag um 16.00Uhr in die 68.te Ausgabe der 6h von Watkins Glen. Die dritte Runde der Nordamerikanischen Langstrecken-meisterschaft NAEC ist gleichzeitig das 6.te Rennen der Weather Tech-USCC-Serie . Nach der ersten Pole für das Nissan-Werksteam von Extreme Speed Motorsports mit dem Nissan-Onroak-DPi und sehr wechselhaften Wetterbedingungen steht ein interessantes Rennen zu erwarten.

Die Nennliste des Rennens umfasst die gewohnten 7 DPi von Cdillac, Nissan und Mazda sowie die 3 LMP2-Teams von JDC Miller, Visit Florida Racing und PR1-Mathiasen Motorsports in der Top-Klasse. In der LMPC treten 2 BAR1-Motorsports-Orecas gegen einen der Performance Tech-Truppe an. Nach dem vorläufigen Aussetzen von Risi Competitione auf weitere Teilnahmen an der Serie ist Die GTLM-Klasse auf 8 Fahrzeuge von 4 Herstellern (Corvette, BMW, Ford und Porsche) geschrumpft. 8 Hersteller (Honda, Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Lexus, Mercedes und Porsche) tummeln sich dagegen in der GTD-Klasse, in der 14 Teams ihre Wagen an den Start bringen.

Nach dem nissandpi wggestrigen Qualifying steht der Extreme Speed Motorsports-Nissan-DPi von Scott Sharp, Ryan Dalziel und Luis-Felipe Derani mit einer durch Derani erzielten 1:34,404 auf der Pole. Die vorderste Startreihe teilt man sich mit dem PR1-Mathiasen Motorsports Ligier LMP2 des Duos Jose Gutierrez und Oliver Pla die sich um gerade mal 0,162s geschlagen geben mussten. Dahinter stehen die beiden Cadillac-DPi von Action Express (#5) und Wayne Taylor Racing in Startreihe 2. Die LMPC-Pole hat das Performace Tech Trio French/O´Ward/Manson erzielt. Die GTLM-Pole ging an den Ford Chip Ganassi Team US Ford GT von Dirk Müller und Joey Hand, die die beiden BMW knapp schlagen konnten und die GTD-Pole konnte schliesslich der Michael Shank Racing Acura NSX GT3 von Andy Lally und Katherine Legge erobern.

Das Rennen startet heute gegen 16 Uhr MEZ und kann auf der Website der Weather Tech-USCC-Serie live per Stream verfolgt werden.

4h Dijon VdeV Protoserie

Das vdevstart4hproto4h Rennen der CN-Prototypen in Dijon-Prenois im Rahmen der VdeV-Serie Serie ist am vergangenen Sonntag mit einem Doppelsieg des französischen TFT-Teams zu Ende gegangen. Der #6 Norma des Pilotentrios Bruno Bazaud, Philippe Thirion und Denis Caillon gewann trotz kleinerer technischer Probleme und einer Stop& Go-Strafe in den letzten Rennminuten mit einem Vorsprung von 15s vor den Teamkollegen Cimadomo / Rihon / Phillips Eine Runde hinter den beiden französischen Normas erzielte der DB Autosport Norma des Trios Basra / Monclair / Maulini den dritten Platz, nachdem der ursprünglich drittplazierte Equipe Palmyr-Norma eine Zeit- und Rundenstrafe nach Rennende verhangen bekam.

Die dieses mal als reiner Norma-Markenpokal agierende Serie sah 15 Mannschaften von 8 verschiedenen Teams am Start, wobei 13 Wagen am Ende die Zielflagge entgegen nehmen konnten. Deutschsprachige Starter waren nicht involviert.

Der nächste Lauf der Serie findet Anfang September im spanischen Jarama statt.