• Startseite

News

GPX-Racing gewinnt 24h Dubai

Die 16. 24h von Dubai (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) sind mit dem sechsten Porsche Sieg in der Geschichte des Klassikers zu Ende gegangen. Das GPX Racing Quintett Julien Andlauer, Mathieu Jaminet, Axcil Jeffries, Frederic Fatien und Alain Ferté querte die Ziellinie am Samstag mittag unserer Zeit nach 600 absolvierten Runden die Ziellinie. Der Vorsprung auf das zweitplazierte Belgian Audi Club Team WRT Quintett Dries Vanthoor, Kelvin van der Linde, Louis Machiels, Benjamin Goethe und Frank Bird betrug am Ende gut eine Runde. Die belgische Audi Mannschaft setzte sich in der Endphase gegen den lange zweitplazierten Haupt Racing Team-Bilstein Mercedes AMG GT3 von Hubert Haupt, Maro Engel , Patrick Assenheimer , Ryan Ratcliffe und Khaled Al Qubaisi durch der in der Endphase nach einem zeitlich unglücklichen Tankstopp und einem zusätzlichen Fahrerwechsel P2 an die Audi-Mannschaft verlor.

An der Spitze setzte sich die im letzten Jahr nach einem spektakulären Unfall frühzeitig ausgeschiedene einheimische GPX-Truppe mit einer souveränen Vorstellung zu ihrem ersten Sieg beim Wüstenklassiker durch. Nach etwa 2 Rennstunden übernahm man erstmals die Führung nachdem die zuerst führende Herberth Motorsport-Mannschaft aufgrund von Problemen an den Frontachse und einem erneuten Kontakt infolge eines verbogenen Querlenkers das Rennen frühzeitig aufgeben musste. Im Endeffekt führte die in den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldete Mannschaft das Rennen in 522 der 600 Runden an, und verspielte einen 3 Runden Vorsprung auf den Bilstein AMG zu Beginn des letzten Rennviertels nur als dieser in einer Code 60 Phase zum Tankstopp reinkommen konnte, während die Porsche-Mannschaft zuvor unter Grün gestoppt hatte.

Die Hoffnung auf einen zweiten derartigen Coup erfüllte sich für die 5-fache Sieger-Mannschaft von Hubert Haupt und seine Kollegen jedoch nicht; statt dessen griff man bei der letzten Code 60 Phase seinerseits ins Leere als das Rennen auf Grün geschaltet wurde noch bevor der Tankstopp der AMG-Mannschaft beendet war. Da WRT-Schlusspilot Vanthoor zudem im schnellen Economy-Modus unterwegs war verlor man P2 an den Audi.

Hinter dem nach einem Pannenstint am frühen Morgen auf P4 zurückgefallenen Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo auf P4 holte sich das fünftplazierte Abu Dhabi Racing Team HRT mit dem roten #5 Mercedes AMG GT3 von Khaled Al Qubaisi, Valentin Pierburg, Florian Scholze, Nico Bastian und Patrick Assenheimer den Klasssensieg in der GT3-Am. Daneben steigen die beiden Car-Collection-Besatzungen (#34 vor #88) mit auf das Klassen-Podium.

Die 991 Klasse gewannt die niederländische NKPP Racing by Bas Koeten Mannschaft. Der Sieg in der GTX-Klasse ging an das Leipert Motorsport Quintett Gregg Gorski, Gerhard Watzinger, Kurt Thiel, Oscar Lee und Fidel Leib. Den GT4-Sieg holte sich die kanadische ST Racing BMW M4-GT4 Truppe von Teammanagerin Samantha Tan, Chandler Hull, Jon Miller und Nick Wittmer. Den TCR-Sieg holte sich die schweizer Topcar-Sport-Equipe mit dem Cupra von Fabian Danz, Adrian Spescha , Patrick Sing , Ronny Jost und Benjamin Leuchter. Der TCX-Sieg ging letztendlich an den PK Carsport BMW M2 CS von Bert Longin, Peter Guelinckx , Stienes Longin & Stijn Lowette.

DTM-Kalender 2021 gekürzt

dtm gtmDie DTM hat ihre Termine für die Rennsaison 2021 fixiert. Im Unterschied zum ersten Entwurf im Dezember ist die Serie um ein Meeting von 9 auf 8 Treffen verkürzt worden. Der unter Vorbehalt geplante Termin Ende Mai im russischen St. Petersburg auf dem neuen Igora Drive-Circuit ist den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie und der finanziellen Logik der Serie zum Opfer gefallen.

An 7 der 8 Rennwochenenden (4 in Deutschland; 4 im europäischen Ausland) wird auch die auf GT4-Fahrzeugen basierende DTM-Trophy ausgetragen. Lediglich in Zolder wird die kleinere Schwesterserie der im kommenden jahr auf die GT3-Plattform wechselnde Traditionsserie nicht mit am Start stehen. Der Terminkalender wurde zudem kurz vor Weihnachten von der FIA abgesegnet.

Korrigierter Terminkalender der DTM 2021
1 18.–20. Juni Monza (I)
2 02.–04. Juli Norisring
3 23.–25. Juli DEKRA Lausitzring-GP-Kurs
4 06.–08. August Zolder (B)
5 20.–22. August Nürburgring
6 03.–05. September Red Bull Ring (A)
7 17.–19. September Assen (NL)
8 01.–03. Oktober Hockenheim

Sean Creech Motorsport LMP3

creechDie amerikanische Sean Creech Motorsport Mannschaft steigt aus der IMSA Prototype Challenge in die neu eingerichtete LMP3-Klasse der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship auf. Die Mannschaft wird dabei einen Ligier JS P320 LMP3 für den Amerikaner Lance Willsey und den dreifach Daytona-Sieger und 2-fache IMSA-WeatherTech SportsCar Championship-Meister Joao Barbosa einsetzen. Beim Debüt in Daytona werden zudem der Franzose Yann Clairay und der amtierende Europäische Le Mans Serie-LMP3-Meister Wayne Boyd die Crew verstärken. Alle 4 Piloten sind bereits schon in der Vergangenheit für die Mannschaft aus Florida angetreten, die seit 3 jahren einen LMP3 in der IMSA-Prototype Challenge einsetzt.

Lequien Neuer WEC & ELMS-Chef

frederic lequienDer ACO hat einen Nachfolger für den im letzten Jahr auf eigenen Wunsch aus dem Amt geschiedenden langjährigen FIA Langstrecken Weltmeisterschafts- und Europäischen Le Mans Serie-Chef Gerard Neveu benannt. Der 48 jährige Franzose Frederic Lequien, ehemaliger Chef-Organisator der Rally Dakar (2005-11) sowie ex-Organisator der Seidenstrassen-Rally soll die Leitung der LMEM übernehmen, die die beiden Top-ACO-Serien organisiert. Lequien wird in der kommenden Saison unter anderem die Ankunft der LMH-Klasse und den corona-bedingt verkürzten Kalender zu managen haben.

IMSA * Daytona Preview

Die US-amerikanische Motorsport-Saison der IMSA wird wie jedes Jahr in Daytona eröffnet. Aus logistischen -als auch Corona Gründen- findet das "ROAR before the Rolex" dieses mal erst am 22.-24. Januar statt.

Neben dem ersten Rennen der Prototype Challenge (=> EntryList) und dem Test der Michelin Pilot Challenge (=> EntryList) trägt man erstmals an dem Testwochenende das Qualifying für das eine Woche danach stattfindende 24-Stunden-Rennen der WeatherTech SportsCar Championship (=> EntryList) aus.

Alle drei Serien versprechen (zumindest für Daytona) ein sehr gut gefülltes Teilnehmerfeld, mit vielen neuen Teams (wie Mühlner Motorsport, High Class, Cetilar, ...) und einigen neuen Herstellern (Duqueine, Toyota GR Supra GT4, ...).

Der 24h Dubai Rennbericht 2021..

... kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden. 51 Wagen haben das Rennen aufgenommen in dem nach 3 Rennstunden noch 49 Wagen unterwegs sind. Aktuelle Bilder, Zwischenergebnisse und Vorkommnisse werden live im Rennbericht gesammelt.

Jota´s erste WEC-Crew 2021

Das Team Jota hat die erste der 2 geplanten FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Besatzungen für die kommende saison benennen können. Den ersten Oreca 07 Gibson LMP2 wird das Trio Tom Blomqvist, Stoffel Vandoorne und Sean Galael pilotieren.

Mit dem Briten Tom Blomqvist und dem Belgier Stoffel Vandoorne gehen 2 aktuelle Formula E Piloten im LMP2 der britischen Meistertruppe an den Start. Der 27 jährige Brite Blomqvist ist just von der chinesischen NIO 333-Mannschaft für die elektrische Formelserie engagiert worden. Der 28-jährige Mercedes-Formel E-Pilot Vandoorne – Meister der GP2-Serie 2015, des Formel renault Eurocups 2012 und der F4 1,6 2010 - fiel bereits in der Superseason der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft 2018-19 bei seinen beiden Gastspielen an Bord des SMP Racing durch überragenden Speed auf und gelangte an Bord des russischen LMP1 sogar auf das Gesamtpodium in Le Mans 2019.

Die Crew komplettiert der 24 jährige Indonesier der zuletzt für DAMS in der Fia Formel 2 startete und hat bereits im LMP2 des Extreme Speed Motorsports-Teams 2016 erste LMP2-Erfahrungen gesammelt.

Die 3 Piloten sollen auch die Asiatischen Le Mans Serie für die britische ex-Le Mans Sieger-Mannschaft bestreiten.

Herberth Porsche auf 24h Dubai-Pole

herberthporschepoleDas Qualifying zu den 24h von Dubai ist mit einer Doppelpole für Porsche zu Ende gegangen. Der #92 Herberth Motorsport Pro-Porsche 991 GT3 R von Sven Müller, Klaus Bachler, Jürgen Häring, Wolfgang Triller und Vincent Kolb wird das Rennen von der Pole Position aus aufnehmen. Mit einer 1:56.553 setzte sich das Team mit einem Vorsprung von 0,14s vor dem Dinamic Racing Porsche des italienischen Quartetts Cairoli, Pampanini,Calamia & Monaco durch. Rang 3 belegte der Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo des Quartetts Ineichen/Amstutz/Bortolotti/Breukers, der 0,573 auf die Polezeit des schnellsten Porsche liegen liess.

Hinter dem Lamborghini folgen 2 weitere Porsche: der GPX-Racing 911´er von Jeffrey/Fatien/Jaminet/Andlauer/Ferté sowie der zweite in der GT3-Am startende Herberth Motorsport Porsche des 2017´er Siegerquartetts Allemannn/Bohn/Renauer/Renauer. Dem Porsche werden die beiden Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3 in das Rennen folgen. Die Top-10 komplettierten im Qualifying der Attempto Racing Audi, der Optimum Motorsport McLaren und der Belgian Audi Club Team WRT-Audi.

Die Pole in der 991-Porsche-Cup Klasse ging an den Luxemburger DUWO Racing Porsche auf Gesamtplatz 17 auf dem Supercup-Spezialist Dylan Pereira am Lenkrad werkelte. Direkt dahinter konnte sich mit dem GT3 Poland Lamborghini Huracán Supertropheo das schnellste GTX-Fahrzeug platzieren. Die GT4-Pole ging an den kanadischen ST Racing BMW M4-GT4 auf Startplatz 29.

dubi21feldIn der TCR-Klasse setzte sich der #112 Autorama AG VW Golf des Pilotenquartetts Laaksonen-Xavier-Preisig-Born mit einer 2:09,405 im 12 Wagen starken Klassenfeld durch. Nur 0,276s dahinter wurde mit dem CWS Engineering Ginetta G55 das schnellste Team aus der TCX-Klasse notiert.

Das Rennen soll morgen um 12 Uhr MEZ starten. 52 Mannschaften werden auf dem Grid erwartet.

Veränderter AsLMS-Kalender 2021

Die Asiatischen Le Mans Serie hat den Kalender ihrer 2021´er Serie noch einmal kurzfristig geändert: statt alle 4 Rennen innerhalb von 2 Wochen in Abu Dhabi abzuhalten wird nun die Saison noch kompakter gestaltet. Die ersten beiden Rennen finden nun am 13-14 Februar statt wie ursprünglich geplant am 4-6 Februar statt. Dafür wird man allerdings am Dubai Autodrome in die Saison starten. Nur eine Woche später wird man wie geplant die letzten beiden Rennen auf dem F1-Kurs des Yas Marina Circuit absolvieren. Damit gehen die 4 Rennen der Asiatischen Le Mans Serie 2021 innerhalb von 8 Tagen über die Bühne.

Der Grund für die kurzfristige Terminverschiebung sind laut dem ACO verschärfte individuelle Einreisebestimmungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In Abu Dhabi hätten die Teams und Piloten vor dem ersten Rennen eine 10 tägige Quarantaine absolvieren müssen. Auf diese Quarantaine kann ein Aufenthalt in einem anderen Emirat angerechnet werden. Weil Dubai dem Personal eine Einreise nach einem negativen Test bei der Ankunft am Flughafen gestattet, kann ein Teil dieser Quarantaine nun für das erste Rennen genutzt werden. Dadurch verkürzt sich die Reisedauer für das Personal und die Piloten signifikant.

Auf der anderen Seite steigt damit der organisatorische Druck für die Mannschaften die nun für die gesamte Saison lediglich 9 Tage zur Verfügung haben. Das dürfte im Fall von technischen Problemen oder Unfällen einen nicht unerheblichen Stress für die Einsatzteams zur Folge haben.

Der neue Kalender der Asiatischen Le Mans Serie 2021 liest sich somit wie folgt:
13. Februar: Dubai Autodrome
14. Februar: Dubai Autodrome
19. Februar: Yas Marina Circuit
20. Februar: Yas Marina Circuit

5 GT4 für die 24h Dubai 2021

dragonamgDie GT4-Klasse bei den 24h von Dubai 2021 ist in diesem Jahr mit 5 Mannschaften besetzt. Damit hat sich das Feld der Kategorie gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert. 3 BMW M4-GT4, 1 Mercedes AMG GT4 und ein Aston Martin Vantage AMR GT4 werden bei der 16.ten Ausgabe des Wüstenenduros, dessen Teilnehmerfeld nach neuesten Infos nun 52 Fahrzeuge umfasst, um den Klassensieg fahren.

Die 3 BMW sind vom Team AVIA Sorg Rennsport, der französischen 3Y Technologies Equipe und dem kanadischen ST Racing Team genannt worden. Die Team Securtal Sorg Rennsport Mannschaft ist allerdings dabei als Einsatzmannschaft auch für den französischen M4 zuständig. Auf dem eigenen BMW startet ein portugiesisches Pilotenquartett, das vom Briten Matt Brookes komplettiert wird. Die kanadische Mannschaft wartet dagegen mit einem nordamerikanischen Pilotenquartett auf.

Eine starke Besatzung in der Klasse bietet das einheimische, in Dubai beheimatete Dragon Racing Team auf. Auf dem Mercedes AMG GT4 der Mannschaft aus den Emiraten startet das britische Trio Adam Christodoulou, John Hartshorne und Ollie Hancock sowie der russische Kundenpilot Denis Remenyako. Komplettiert wird das GT4-Starterfeld von der deutschen Prosport Racing Mannschaft auf ihrem Vantage AMR GT4 mit Constantin Schöll den Dänen Patrick Matthiesen und dem belgischen Trio Nico Verdonck, Rodrigue Gillion und Stephane Lemeret ein nicht minder starkes Quintett an den Start bringt.

Sowohl Mercedes, BMW als auch Aston Martin haben in der seit 2010 ausgetragenen Klasse (seit 2018 als GT4, davor als SP3) je einen Sieg beim Wüstenenduro einfahren können. Rekordsieger ist Ginetta mit 5 Triumphen. Daneben haben auch Audi, Lotus und Donkervoort je einen Sieg verbuchen können. Von den 5 antretenden Teams hat noch keines in der Klasse gewinnen können. Sowohl ein neues Team als auch neue Piloten werden sich damit in dieser Klasse dieses Jahr neu in die Siegerlisten eintragen können.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen