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Hörr & Kranz vor Daytona-Debüt

laurentshoerr2moritzkranzMühlner Motorsport hat offensichtlich die ersten beiden Piloten für das LMP3-Engagement bei den 24 Stunden von Daytona fixiert. Auf einer aktualisierten Nennliste für die 58. ausgabe des Klassikers in Florida sind der aktuelle 2-fache Michelin Le Mans Cup-Champion Laurents Hörr und Michelin Le Mans Cup-Pilot Moritz Kranz als erste 2 Piloten aufgeführt. Beide werden demnach schon am kommenden Wochenende das Roar before the Rolex für die deutschsprachige Mannschaft bestreiten und sind damit heisse Kandidaten für die ersten beiden Sitze im Mühlner Motorsport Duqueine M30-D08 LMP3.

Der 23 jährige Gerlinger Hörr – bei Duqueine als einer der Referenzpiloten der hausinternen LMP3-Konstruktion eingestuft – hatte schon vor einigen Tagen sein Engagement mit der deutsch-amerikanischen Mannschaft bekannt gemacht. Moritz Kranz, der schon in der letzten Saison mit Mühlner in der LMP3-Klasse des Michelin Le Mans Cup antrat wird sein letztes Jahr in den unteren GT-Ligen begonnenes IMSA-Engagement in diesem Jahr ausbauen und steht ebenfalls wie Hörr vor seinem Debüt beim Langstreckenklassiker in Florida.

Kandidaten für die beiden noch zu vergebenden Sitze im Mühlner-LMP3 werden im Laufe des nächsten Wochenendes beim Roar before the Rolex gesichtet. Danach dürfte die Truppe von Bernhard Mühlner zeitnah ihr Lineup bekannt geben. Beim Rennen in 1 ½ Wochen wird man gegen die 6 Mitkonkurrenz-Fahrzeuge von Forty-7 Motorsports (ebenfalls Duqueine) Sean Creech Motorsports, Performance Tech, Core Autosport und 2 Riley Motorsport (alle mit Ligier) in den Langstreckenklassiker ziehen.

Walkenhorst´s AsLMS-Crews

Walkenhorst Motorsport hat 5 seiner 6 Piloten für das Premierenengagement in der Asiatischen Le Mans Serie 2021 bestätigt die in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf den Kursen von Dubai und Abu Dhabi ausgetragen wird. Auf dem in der GT3-Pro Klasse startenden BMW M6-GT3 wird die Truppe aus dem niedersächsischen Melle die 3 Piloten Nick Catsburg, Chandler Hull und Jon Miller einsetzen.

Catsburg gehörte im abgelaufenen Jahr zur Intercontinental GT Challenge-Meistermannschaft von Walkenhorst. Hull kommt aus der amerikanischen Tourenwagen-Serie der IMSA während Jo Miller just mit der kanadischen ST Racing Mannschaft die 24h von Dubai gewinnen konnte.

Auf dem zweiten in der GT3-ProAm gemeldeten Wagen wird Henry Walkenhorst persönlich mit Nordschleifenpilot Jörg Breuer antreten. Ein dritter Sitz auf diesem Fahrzeug ist noch unbesetzt.

Core Autosport zurück bei den Prototypen

coreautosportDas Core Autosport-Team hat nach dem Ende des GTLM-Werks-Programms von Porsche in Nordamerika sich wieder auf die Ursprünge besonnen und wird 2021 wieder in die Prototypenszene zurückkehren. Mit der LMP3 als neuester kleinster Klasse der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship wird die Mannschaft von Teamchef Jon Bennett ein Äquivalent zur LMPC-Klasse gefunden in der man von 2011-2015 5 Meistertitel in Folge zuerst in der American Le Mans Serie und dann in der Tudor United Sportscar Championship feierte.

Als Piloten des Engagements mit einem Ligier JS P320 LMP3 sollen in Daytona Jon Bennett, Colin Braun, George Kurtz und Matt McMurry zum Einsatz kommen. Bennett und Brown sollen dann alle 6 Meisterschaftsrunden der neuen Klasse zusammen bestreiten.

Toyota GR 10 Hybrid LMH

GR010 HYBRID schraegToyota hat am vergangenen Wochenende das Toyota GR10 Hybrid Hypercar offiziell vorgestellt. Das neue Einsatzgerät in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und bei den 24 Stunden Rennen von Le Mans ist der offizielle Nachfolger des TS050 Hybrid LMP1, mit dem der japanische Hersteller seinen WEC-Titel gegen die Konkurrenz in der kommenden Saison verteidigen will. Der Wagen wurde in den letzten 18 Monaten in Zusammenarbeit zwischen TMG in Köln und dem japanischen Toyota-Werk in Higashi-Fuji, das den hybrid-elektrischen Antriebsstrang beisteuerte, entwickelt.

Befeuert wird der GR010 HYBRID durch einen 3.5Liter V6 Biturbo-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung der maximal 680PS über ein sequentiell geschaltetes 7-Gang Getriebe an die Hinterräder liefern kann, allerdings auf 408 PS abgeregelt werden muss, sobald der durch eine Lithium-Ionen-Battereie gespeiste 272PS starke Motor Generator an der Frontachse in Aktion tritt. Die Leistung der Hypercars ist nämlich reglementbedingt auf eben diese 680 Maximal-PS limitiert, was dem durch AISIN AW und DENSO gemeinsam entwickelten System ein ausgeklügeltes Motormanagementsystem zur Begrenzung der Systemleistung abverlangt. Da zudem der Elektro-Boost anders als wie bisher erst ab Tempo 120 auf der Strecke greifen darf dürfte sich die Fahrcharakteristik der Wagen grundlegend ändern.

GR010 HYBRID frontDer neue Wagen ist zudem mit einem Gewicht von 1050kg 162kg schwerer, 25cm länger, 10cm breiter und 10cm höher wie sein Vorgänger. Mit 680 PS beklagt Toyota zudem einen Leistungsverlust von 32% im Vergleich zum Vorgänger, dessen Antriebsstrang basierend auf einem 2,4l V6 Biturbo-V6 und einem Allrad-MGU an Vorder- und Hinterachse demzufolge angeblich genau 1000PS an den Dyno brachte (was eher eine Mindestangabe sein dürfte). Damit entspricht der Wagen dem neuen Leistungsfenster des ACO der die Rundenzeiten auf dem Circuit de la Sarthe wieder auf ein Niveau knapp unterhalb der 3:30´er Marke anheben will, was unter anderem auch eine umfangreiche Leistungsbeschneidung der LMP2 notwendig machte.

GR010 HYBRID heckAnders als wie bisher müssen die LMH-Hypercars und die in den kommenden Jahren nachfolgenden LMDh auch mit nur einer Aerodynamik-Konfiguration klar kommen, was eine umfangreiche Aero-Entwicklung im Vorfeld für den Wagen notwendig machte. Toyota weist zudem darauf hin das der Wagen lediglich „inspiriert“ vom strassenzugelassenen GR Super Sport Hypercar gestaltet wurde – was darauf hinweist das einzelne technische Komponenten zwar zwischen den Wagen getelilt werden, es sich beim Rennauto aber um ein komplett eigenständiges Gefährt handelt.

In der nun 9. Rennsaison in Folge die Toyota bestreitet wird sich das Team weiterhin treu auf seine Stammpiloten verlassen: die amtierenden Weltmeister Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López werden auf der traditionellen #7 antreten, während Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley sich die #8 teilen. Der Niederländer Nyck de Vries fungiert weiterhin als Test- und Reservepilot.

Fakten zum 16.ten 24h Dubai

Die vergangene 16 Ausgabe der 24h von Dubai (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hatte ausser dem 6.Sieg eines Porsche - womit Porsche wieder zur erfolgreichsten Hersteller beim Wüstenklassiker avancierte - einige weitere bemerkenswerte Fakten zu bieten. Diese versuchen wir hier einmal zusammen zu fassen:

- Es bleibt weiter dabei: in Dubai können nur deutsche Autos gewinnen! 6 mal war es ein Porsche, 5 mal ein AMG. 3 Siege konnten BMW-Teams vermelden und je 2 mal war ein Audi erfolgreich.

- Porsches 6 Siege gelangen mit 6 Einsatzteams aus 5 verschiedenen Ländern und 5 verschiedenen Kostruktionen. Die Siege für die Weissacher fuhren bislang die australische VIP-Petfoods-Mannschaft (2008; mit einem Porsche RSR Racing ), Land Motorsport (2009, 997 GT3 Cup), die französische IMSA-Performance-Equipe (2010; Porsche 997 GT3 RSR) , Stadler Motorsport aus der Schweiz (2014; 997 GT3 R), sowie Herberth Motorsport 2017 und nun GPX Racing, jeweils mit einem 991 GT3 R. Mercedes 5 Siege wurden hingegen sämtlichst durch die Black Falcon Mannschaft eingefahren.

- Das 40.te 24h-Rennen in der nun 78 Rennen umfassenden Geschichte der 24 Stunden-Serie führte nebenbei dazu das Porsche seine Siegesbilanz auf nun 20 Seriensiege (24 & 12h-Rennen) ausbauen konnte

- GPX-Racing ist die 11. Mannschaft die sich in die Siegerliste des Wüstenklassikers eintragen konnte. Lediglich Black Falcon (5 Siege) und Duller Motorsport (2) konnten dabei mehr als einen Sieg erringen.

- Zum dritten Mal gewann ein Team unter Emiratischer Nennung das Rennen, wobei zum ersten mal das Team organisatorisch tatsächlich in den Emiraten beheimatet ist. Black Falcon hatte bereits zuvor 2 mal für Kundenpilot Al Qubaisi einen siegreichen Wagen unter dessen Flagge gemeldet.

- Alle 5 Piloten an Bord des siegreichen Porsches konnten sich zum ersten Mal in die Siegerlisten des Klassikers eintragen. Für den aus Simbabwe stammenden Afrikaner Axcil Jefferies stellte der Erfolg den grössten Einzelerfolg seiner Karriere nach den beiden Meistertiteln in der Lamborghini Supertropheo Middle East dar. Noch nie zuvor hatte ein Pilot aus dem afrikanischen Staat ein 24h-Rennen gewinnen können.

- Porsche Audi und AMG in Form der Teams GPX, WRT und Haupt Racing Team stiegen auf das Podium. Das macht in der Summe nach 16 Rennen je 14 Podiumsergebnisse für Porsche und Mercedes (Spitzenplatz) und nun 7 Podiumsergebnisse für Audi, die sich damit auf Rang 2 hinter den beiden Stuttgarter Herstellern schieben. Bei den Teams baut Black Falcon/HRT seine Bilanz auf 10 Podiumsergebnisse aus, vor dem Belgian Audi Club Team WRT mit bislang 4 eingefahrenen Podien.

- Mit 51 Wagen startete das kleinste Feld in der Geschichte des Rennens – die Gründe dafür wurden hier hinreichend erläutert...

- 17 Gelbphasen markierten trotz des kleinen Feldes das drittturbulenteste Rennen in der Geschichte des Klassikers. Nur 2019 (19 * Code 60) und 2017 (21 mal !) wurde das Rennen öfters unterbrochen. - Die zum elften Male ausgetragene Porsche-Cup Klasse konnte das zehnte Siegerteam verzeichnen. In diesem Jahr gewann die niederländische NKPP by Bas Koeten Mannschaft mit einem niederländischen Fahrerquartett mit nur 8 Cup-Porsche trat allerdings das zahlenmässig drittkleinste Feld in der Geschichte des Klassikers an.

- Mit der kanadischen ST Racing Mannschaft der kanadischen Tourenwagenpilotin Samantha Tan gewann zum zweiten mal ein BMW-GT4-Team die GT4-Klasse. Die Statistiken der ab 2010 unter dem SP3-Label ausgetragenen Klasse führt allerdings weiter Ginetta mit 5 Siegen an. Nur BMW hat als einziger Hersteller nun daneben mehr als einen Sieg verzeichnen können.

leipert- In der GTX-Klasse gewann Leipert Motorsport zum 2.Male die Kategorie mit ihrem Lamborghini Huracán Supertropheo, nachdem man schon 2019 den Klassensieg einfahren konnte. 4 mal hat nun ein Lamborghini die Klasse gewonnen. Einmal war ein Porsche 911 Cup MR erfolgreich.

- In der TCR-Klasse die seit 2016 ausgefahren wird gewann zum ersten Mal mit dem schweizer Topcar-Team eine Cupra-Mannschaft. Alle Siege seit 2016 sind in dieser Kategorie übrigens mit Autos aus dem VAG-Konzern (Seat, VW, Audi und Cupra) eingefahren worden.

Ultimate Comeback in der LMP2

Ultimate ELMS 2020 LiveryDas Ultimate Team kehrt 2021 in die Europäische Le Mans Serie zurück. Das LMP3-Trio Matthieu und Jean-Baptiste Lahaye sowie Francois Heriau will dabei ihren 2020 aufgrund der Corona-Pandemie verschobenen Umstieg in die LMP2-Klasse vollziehen und hat sich dafür einen Oreca 07 Gibson LMP2 zugelegt. Damit wird die Mannschaft wahrscheinlich auch in der neuen Pro-Am-Klasse der LMP2 startberechtigt sein.

GPX-Racing gewinnt 24h Dubai

Die 16. 24h von Dubai (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) sind mit dem sechsten Porsche Sieg in der Geschichte des Klassikers zu Ende gegangen. Das GPX Racing Quintett Julien Andlauer, Mathieu Jaminet, Axcil Jeffries, Frederic Fatien und Alain Ferté querte die Ziellinie am Samstag mittag unserer Zeit nach 600 absolvierten Runden die Ziellinie. Der Vorsprung auf das zweitplazierte Belgian Audi Club Team WRT Quintett Dries Vanthoor, Kelvin van der Linde, Louis Machiels, Benjamin Goethe und Frank Bird betrug am Ende gut eine Runde. Die belgische Audi Mannschaft setzte sich in der Endphase gegen den lange zweitplazierten Haupt Racing Team-Bilstein Mercedes AMG GT3 von Hubert Haupt, Maro Engel , Patrick Assenheimer , Ryan Ratcliffe und Khaled Al Qubaisi durch der in der Endphase nach einem zeitlich unglücklichen Tankstopp und einem zusätzlichen Fahrerwechsel P2 an die Audi-Mannschaft verlor.

An der Spitze setzte sich die im letzten Jahr nach einem spektakulären Unfall frühzeitig ausgeschiedene einheimische GPX-Truppe mit einer souveränen Vorstellung zu ihrem ersten Sieg beim Wüstenklassiker durch. Nach etwa 2 Rennstunden übernahm man erstmals die Führung nachdem die zuerst führende Herberth Motorsport-Mannschaft aufgrund von Problemen an den Frontachse und einem erneuten Kontakt infolge eines verbogenen Querlenkers das Rennen frühzeitig aufgeben musste. Im Endeffekt führte die in den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldete Mannschaft das Rennen in 522 der 600 Runden an, und verspielte einen 3 Runden Vorsprung auf den Bilstein AMG zu Beginn des letzten Rennviertels nur als dieser in einer Code 60 Phase zum Tankstopp reinkommen konnte, während die Porsche-Mannschaft zuvor unter Grün gestoppt hatte.

Die Hoffnung auf einen zweiten derartigen Coup erfüllte sich für die 5-fache Sieger-Mannschaft von Hubert Haupt und seine Kollegen jedoch nicht; statt dessen griff man bei der letzten Code 60 Phase seinerseits ins Leere als das Rennen auf Grün geschaltet wurde noch bevor der Tankstopp der AMG-Mannschaft beendet war. Da WRT-Schlusspilot Vanthoor zudem im schnellen Economy-Modus unterwegs war verlor man P2 an den Audi.

Hinter dem nach einem Pannenstint am frühen Morgen auf P4 zurückgefallenen Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo auf P4 holte sich das fünftplazierte Abu Dhabi Racing Team HRT mit dem roten #5 Mercedes AMG GT3 von Khaled Al Qubaisi, Valentin Pierburg, Florian Scholze, Nico Bastian und Patrick Assenheimer den Klasssensieg in der GT3-Am. Daneben steigen die beiden Car-Collection-Besatzungen (#34 vor #88) mit auf das Klassen-Podium.

Die 991 Klasse gewannt die niederländische NKPP Racing by Bas Koeten Mannschaft. Der Sieg in der GTX-Klasse ging an das Leipert Motorsport Quintett Gregg Gorski, Gerhard Watzinger, Kurt Thiel, Oscar Lee und Fidel Leib. Den GT4-Sieg holte sich die kanadische ST Racing BMW M4-GT4 Truppe von Teammanagerin Samantha Tan, Chandler Hull, Jon Miller und Nick Wittmer. Den TCR-Sieg holte sich die schweizer Topcar-Sport-Equipe mit dem Cupra von Fabian Danz, Adrian Spescha , Patrick Sing , Ronny Jost und Benjamin Leuchter. Der TCX-Sieg ging letztendlich an den PK Carsport BMW M2 CS von Bert Longin, Peter Guelinckx , Stienes Longin & Stijn Lowette.

DTM-Kalender 2021 gekürzt

dtm gtmDie DTM hat ihre Termine für die Rennsaison 2021 fixiert. Im Unterschied zum ersten Entwurf im Dezember ist die Serie um ein Meeting von 9 auf 8 Treffen verkürzt worden. Der unter Vorbehalt geplante Termin Ende Mai im russischen St. Petersburg auf dem neuen Igora Drive-Circuit ist den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie und der finanziellen Logik der Serie zum Opfer gefallen.

An 7 der 8 Rennwochenenden (4 in Deutschland; 4 im europäischen Ausland) wird auch die auf GT4-Fahrzeugen basierende DTM-Trophy ausgetragen. Lediglich in Zolder wird die kleinere Schwesterserie der im kommenden jahr auf die GT3-Plattform wechselnde Traditionsserie nicht mit am Start stehen. Der Terminkalender wurde zudem kurz vor Weihnachten von der FIA abgesegnet.

Korrigierter Terminkalender der DTM 2021
1 18.–20. Juni Monza (I)
2 02.–04. Juli Norisring
3 23.–25. Juli DEKRA Lausitzring-GP-Kurs
4 06.–08. August Zolder (B)
5 20.–22. August Nürburgring
6 03.–05. September Red Bull Ring (A)
7 17.–19. September Assen (NL)
8 01.–03. Oktober Hockenheim

Sean Creech Motorsport LMP3

creechDie amerikanische Sean Creech Motorsport Mannschaft steigt aus der IMSA Prototype Challenge in die neu eingerichtete LMP3-Klasse der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship auf. Die Mannschaft wird dabei einen Ligier JS P320 LMP3 für den Amerikaner Lance Willsey und den dreifach Daytona-Sieger und 2-fache IMSA-WeatherTech SportsCar Championship-Meister Joao Barbosa einsetzen. Beim Debüt in Daytona werden zudem der Franzose Yann Clairay und der amtierende Europäische Le Mans Serie-LMP3-Meister Wayne Boyd die Crew verstärken. Alle 4 Piloten sind bereits schon in der Vergangenheit für die Mannschaft aus Florida angetreten, die seit 3 jahren einen LMP3 in der IMSA-Prototype Challenge einsetzt.

Lequien Neuer WEC & ELMS-Chef

frederic lequienDer ACO hat einen Nachfolger für den im letzten Jahr auf eigenen Wunsch aus dem Amt geschiedenden langjährigen FIA Langstrecken Weltmeisterschafts- und Europäischen Le Mans Serie-Chef Gerard Neveu benannt. Der 48 jährige Franzose Frederic Lequien, ehemaliger Chef-Organisator der Rally Dakar (2005-11) sowie ex-Organisator der Seidenstrassen-Rally soll die Leitung der LMEM übernehmen, die die beiden Top-ACO-Serien organisiert. Lequien wird in der kommenden Saison unter anderem die Ankunft der LMH-Klasse und den corona-bedingt verkürzten Kalender zu managen haben.

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