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Dallara-Pole in Burinam

Ben Bernicoat carlin dallara sepanghat im vor einer Woche in Sepang siegreichen Thunderhead Carlin Racing Dallara P217 LMP2 die Pole zum Asiatischen Le Mans Serie-finale in Burnam erzielt. Mit einer 1:22.758 verwies der Brite die beiden Eurasia Motorsport Ligiers auf die Startplätze 2 und 3. Von P4 startet morgen früh um 5:45 MEZ der meisterschaftsführende G-Drive Aurus in das Rennen.

In der LMP3-Klasse starten die beiden Nielsen Racing Norma M30 LMP3 vor den beiden Graff Racing Norma M30 LMP3 und Inter-Europols meisterschaftsführenden #13 Ligier JS P3 LMP3 in das Rennen. Die Pole in der GT-Klasse ging an den T2 Motorsport Ferrari.

Das Rennen wird more früh auf der Website der Asiatischen Le Mans Serie sowie auf dem Youtube-Kanal der Serie ab 5.15 Uhr übertragen.

T3 Motorsport verpflichtet ersten GT4-Fahrer

T3 Motorsport hat dominique schaakden ersten Piloten für das neu geplante Engagement mit einem Audi R8 LMS GT4 in der ADAC GT4 Germany verpflichtet. Der 29 jährige Magdeburger Dominique Schaak wird einen der GT4-Sitze im sächsischen Team bekommen. Die letztes Jahr neu gegründete Mannschaft aus dem sächsischen Radebeul die 2019 im ADAC GT-Masters mit einem Audi R8 LMS GT3 antrat will 2019 ihr Programm erweitern und 2020 nicht nur mit 2 Audi im ADAC GT-Masters sondern auch in der GT4-Serie des ADAC an den Start gehen.

Der gebürtige Hallenser Dominique Schaak, der seine automobile Laufbahn 2008 im Dacia Logan Cup begann, startete 2019 mit HTF Motorsport in einem Seat Leon Cupra TCR in der DMV NES 500-Serie . Darüber hinaus startete Dominique für HealthCare Racing beim Porsche Sports Cup Endurance auf dem Hockenheimring und landete in den jeweiligen Rennen auf Platz 5 und 2. 2015 gelang ihm in seiner ADAC Procar-Debütsaison ein 3.Gesamtrang in der Meisterschaft.

Neben dem Engagement im ADAC-Paket stehen bei T3 Motorsport 2020 auch erste Rennen in der Nürburgring Langstrecken Serie sowie der 24 Stunden-Serie auf der Agenda.

AF Corse´s #51 ELMS-Crew 2020

AF Corse hat afcorseferrari51nähere Details zur Besatzung des in der Europäischen Le Mans Serie geplanten Einsatzes des Ferrari 488 GTE mit der traditionellen Startnummer 51 verlauten lassen. Demnach werden mindestens zwei deutschsprachige Piloten auf dem Ferrari bei den 6 Rennen der europäischen ACO-Serie und möglicherweise auch beim 24 Stunden Rennen von Le Mans in der GTE-Am-Klasse an den Start gehen. Beim ersten Rollout des Fahrzeugs in Fiorano hat man nun nicht nur das Design sondern auch die Piloten des Programms präsentiert.

Der Schweizer Christoph Ulrich war bereits bei der Vorstellung des Einsatzes im Rahmen der Präsentation des ELMS-Feldes als erster Pilot vorgestellt worden. Der Eidgenosse steigt damit nach 3 Saisons im Michelin Le Mans Cup, auf dem ebenfalls von AF Corse betreuten Spirit of Race Ferrari, in welchem er die Saison 2018 den Vizemeistertitel einfahren konnte in die Europäische Le Mans Serie auf.

Als zweiter Pilot ist der deutsche Fahrer Edward Lewis Brauner nun als Copilot hinzu gestiegen. Brauner fuhr in den letzten Jahren vorzugsweise im Herberth Motorsport Team in der 24 Stunden-Serie wo er 2019 auch den Vizemeister-Fahrertitel in der A6/GT3-Klasse erzielen konnte und bringt über seine Firma Quantum Capital Partners die deutsche Modellautofirma Carrera als Hauptsponsor mit auf das Auto.

Der Schwede Alexander West, der aus dem Blancpain GT Programm von Garage 59 vom Aston Martin in den Ferrari umsteigt und 2018 den Vizemeister-Titel in der Am-Klasse der SRO-Serie erzielen konnte, komplettiert die Crew, die in der GTE-Klasse der europäischen ACO-Serie um Podiumsergebnisse mitfahren will.

Maserati MC 20

Maserati maserati mc20 erlkoenighat heute den neuen MC 20 GT-Sportwagen offiziell angekündigt. Mit dem neuen Wagen der angeblich ausschliesslich als Elektro- und Hybridversion gefertigt und im Mai 2020 in Modena seine Weltpremiere feiern soll, will der italienische Hersteller in die Welt des Motorsports zurückkehren. Das Fahrzeug wird im Maserati Innovation Lab entwickelt und im historischen Werk in der Viale Ciro Menotti in Modena produziert. Dort werden aktuell umfassende Modernisierungsarbeiten an der Produktionslinie durchgeführt. Diese wird künftig auch für die Montage eines elektrischen Antriebsstrangs gerüstet sein. Zudem wurde bereits mit der Fertigstellung einer Lackiererei begonnen, die dank innovativer Technologien die Umweltbelastung senken soll.

Der Name MC20 bezieht sich auf die sportlichen Qualitäten des neuen Modells: MC ist die Abkürzung für Maserati Corse (Rennsport). Die Zahl 20 bezieht sich auf 2020. Auch der allererste Rennwagen mit dem Dreizack-Logo trug sein Debütjahr im Namen. Es war der Maserati Tipo 26, der 1926 vorgestellt wurde. Maserati reklamiert den neuen Sportwagen als Weiterentwicklung des MC12 GT1, der im Jahr 2004 nach 37 Jahren Pause die Rückkehr von Maserati in den internationalen Rennsport markierte. Er gewann zwischen 2004 und 2010 insgesamt 22 Rennen (einschließlich dreier Siege bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps) sowie 14 Titel in Konstrukteurs-, Fahrer- und Teamwertung der FIA GT-Meisterschaft.

Offen sind noch die genauen Motorsportpläne die Maserati mit dem neuen Wagen verfolgt. In seiner Elektro- bzw. Hybridvariante dürfte der Wagen mangels eines geeigneten allgemeingültigen Reglements für solche Fahrzeuge als erstes für einen Markenpokal des italienischen Herstellers in Frage kommen. Solche Markenpokale haben beim 1914 in Bologna gegründeten Hersteller eine gewisse Tradition. Denkbar wäre für den weitergehenden Einsatz auch eine Lösung ähnlich wie beim Honda NSX bei dem der elektrische Antriebsstrang zwecks Kompatibilität mit dem GT3 oder GT4-Reglement entsprechend stillgelegt wird, was aber aus Marketinggründen eine eher widersprüchliche Lösung wäre. Daneben bleibt Maserati die Hoffnung auf zukünfige Rennserien bzw. Reglements zu spekulieren die den Einsatz solcher Fahrzeuge in Zukunft in speziellen Klassen gestatten könnten. Serien wie die 24 Stunden-Serie oder VLN Langstreckenmeisterschaft werden sicher in absehbarer Zukunft nicht um die Berücksichtigung solcher Fahrzeuge herum kommen.

Herberth Motorsport holt Sven Müller zurück ins Masters

Die 2018'er Meistermannschaft des ADAC GT-Masters, Precote Herberth Motorsport, hat die Besatzung für ihre 8.Saison in der deutschen GT3 Top-Serie bestätigt. Die Jedenhofener Truppe wird 2020 ihr 2017'er Pilotenduo reaktivieren und geht demzufolge mit Porsche Werkspilot Sven Müller und Robert Renauer in ihrem Porsche 991 GT3 R mit der Startnummer 99 an den Start.

Bereits in der Saison 2017 pilotierten Renauer und Müller den Precote-Porsche im Masters. Am Ende stand mit einem Sieg bei der Runde am Lausitzring (Bild) und einem dritten Platz Gesamtrang zwölf zu Buche. Darüber hinaus verstärkte der 28-Jährige Mainzer Müller, der 2016 sowohl den Porsche Mobil1 Supercup als auch den Porsche Carrera Cup Deutschland mit dem Meistertitel abschließen konnte, die Truppe von Alfred und Robert Renauer mehrfach bei diversen Langstreckenrennen, unter anderem bei den 24 Stunden von Spa 2017 und den 24 Stunden von Barcelona 2019. Zuletzt starteten die beiden Porsche-Piloten gemeinsam bei den 24 Stunden von Dubai Anfang des Jahres.

Das neue Design für den Precote-Porsche will die Mannschaft in den kommenden Tagen vorstellen.

Project 1 mit neuem US Design

Project 1 project1 wynnsbleibt weiter in den Schlagzeilen: Das in Lohne in Ost-Westfahlen stationierte Team wird zumindest für die beiden US-Rennen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft auf dem #57 Wagen von Ben Keating, Felipe Fraga und Jeroen Bleekemolen mit den Farben des amerikanischen Sponsors Wynn´s ausrücken. Der Hersteller von Automotive-Additiven ist über Sponsor-Partner Keating auf das Auto gelangt und war schon bei seinem letzten Auftritt in Le Mans auf dem Ford GT von Keating prominent vertreten. Neben den Rennen in Austin und Sebring könnte der Porsche eventuell auch in Le Mans in dem auffälligen Design starten.

Mühlner plant Präsenz in mehreren NLS-Klassen

Bernhard Mühlner, Chef der in Spa-Francorchamps stationierten Mühlner Motorsport-Mannschaft hat in einer umfangreichen Ankündigung das ins Auge gefasste Motorsportprogramm für die kommenden Jahre vorgestellt. Dieses umfasst natürlich auch wieder ein Hauptprogramm in der Nürburgring Langstrecken Serie , sowie beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring wo man 2020 in mindestens 3 Klassen antreten möchte.

Neben der Teilnahme in den Cup Klassen 2 und 3 (Carrera Cup und Cayman Trophy) will das Team auch einen Porsche 911 GT3 (991 Gen2) in der SP7 an den Start bringen. In dieser Klasse erzielte das Mühlner-Pilotenquartett Mark J. Thomas, Sebastian von Gartzen, Moritz Krantz & Marcel Hoppe beim 47. ADAC 24-Stunden-Rennen 2019 einen souveränen Klassensieg bernhard muehlner(mit 2 Runden Vorsprung auf den Porsche von Bill Cameron & Co) sowie einen 15. Gesamtplatz.

Wie Bernhard Mühlner erläutert wird daneben über den Einsatz von weiteren Fahrzeugen in weiteren Klassen bereits mit interessierten Fahrern intensiv verhandelt. „Als Motorsport Team gehen wir auf die Nachfragen unserer Kunden ein und prüfen, ob ein Projekt in erster Linie sportlich aber natürlich auch wirtschaftlich Sinn macht. Wenn das so ist, erweitern wir gerne unser Programm. Interessierte Fahrer können uns daher jederzeit ansprechen und ihre Ideen mit uns diskutieren“.

Neben den Aktivitäten auf der Nürburgring Nordschleife, die 2020 auch Einsätze in der Rundstrecken Challenge Nürburgring umfassen werden, nimmt Mühlner Motorsport auch am Porsche Sports Cup PSC teil und baut darüber hinaus auch den Clubsport Bereich mit der Präsenz bei Track Days, wo auch Driver Coaching angeboten wird, weiter aus. Die Clubsport Abteilung “M-Service“ betreut dabei auch Kundenfahrzeuge.

Panis Racing Lexus wechselt in den Silber-Cup

Panis Racing tech1lexuswill neben dem Programm in der Europäischen Le Mans Serie 2020 auch das GT3-Engagement in der GT World Challenge Endurance weiter fortsetzen. Den Lexus RC-F GT3 der französischen Equipe wird in der kommenden Saison das französische Trio Aurelien Panis, Thomas Neubauer und Timothe Buret pilotieren. Die im Silber-Cup startende Mannschaft folgt dem letztjährigen Engagement in der AM-Klasse, bei dem Fabian Barthez, Bernard Delhez und Eric Debard den Wagen unter dem gemeinsamen Label von Tech1-Panis-Barthez Competition pilotierten. Die beiden französischen Mannschaften hatten Anfang des Jahres unter dem neuen Namen Panis Racing fusioniert.

Laurents Hörr vor Project 1 Engagement

Daslaurentshoerr project1 Laurents Hörr ein talentierter und schneller deutscher Sportwagenpilot ist, wusste man spätestens nach seinem letztjährigen Titel im Michelin Le Mans Cup. Dieser scheint nun der Durchbruch für den 22 jährigen Gerlinger Piloten gewesen sein: Seit dieser Woche ist klar das Hörr nicht nur in der Europäischen Le Mans Serie ein Programm mit seinem Michelin Le Mans Cup-Meisterteam DKR Engineering im LMP3 absolvieren wird. Das FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Team von Project 1 hat sich das deutsche Nachwuchstalent nun auch noch als neuen Stammpiloten im GTE-AM Porsche #56 als Ersatz für den kurzfristig ausgestiegenen David Heinemeier-Hansson für die Langstrecken-WM gesichert.

Heinemeier Hansson war aus dem Lineup - bestehend aus ihm, Matteo Cairoli und dem amtierenden Am-Champion Egidio Perfetti - ausgestiegen weil er als Silber-eingestufter Privatier keine faire Chance für Top-Ergebnisse in der Meisterschaft mehr sah. „Das du in einer Meisterschaft 1-2 „Sneaky-silver“ Profis in den Autos hast ist ja mittlerweile normal, aber wenn nur noch Voll-Profis als Silberpiloten eingesetzt werden dann hast du in einer Crew wie unserer mit 2 Privatfahrer einfach keine faire Chance mehr“.

Nach seinem Ausstieg wurde Project 1 Teamchef Alex Funke auf Hörr aufmerksam der erst vor 2 Wochen als erster Pilot des Europäischen Le Mans Serie-Comebacks von DKR Engineering bestätigt worden war. "Wir möchten Laurents die Chance geben, sein Talent im Wettstreit mit den Besten unter Beweis zu stellen. Seine Erfolge, die er im GT- als auch im Prototypensport gefeiert hat, stimmen uns positiv, dass wir ihn gut weiterentwickeln können. Natürlich sehen wir das Rennen in Austin als ersten Testlauf für beide Seiten".

Laurent Hörrs Begeisterung ist kaum noch zu bändigen „Ich freue mich natürlich riesig. Für mich ist der Einstieg in die Weltmeisterschaft ein wichtiger und richtiger Schritt. Natürlich bin ich mir der Verantwortung bewusst, immerhin ist Project 1 Titelverteidiger. Ich werde mich auf meine Lernkurve konzentrieren. Ich weiß, dass ich kurzfristig viel lernen muss, fühle mich der Aufgabe aber vollumfänglich gewachsen".

Hörr kennt zumindest den GT3-Porsche von seinen Einsätzen für Schütz Motorsport. Der über den Kart- und Formelsport in die GT- und Prototypenszene aufgestiegene Pilot dürfte auf der für ihn neuen Strecke in Austin daher nicht ganz bei Null anfangen.

Aston stoppt Le Mans Hypercar-Programm

Aston Martin hatAston Martin Valkyrie heute den vorläufigen Stopp des Le Mans Hypercar Programms mit dem Valkyrie LMH Projekt bekannt gegeben. Der britische Sportwagenhersteller gibt indirekt die aktuellen Entwicklungen im ACO-Topreglement mit der Einführung der kostengünstigeren LMDh Klasse als Grund dafür an ein potentielles Engagement in der ACO Top Klasse noch einmal überdenken zu müssen. De Facto dürfte jedoch der just vollzogene Einstieg des kanadischen Multimilliadärs Lawrence Soll als Hauptinvestor bei Aston Martin Lagonda der Hauptgrund für die Aussetzung der bisherigen Aktivitäten sein.

Der motorsport-begeisterte Mode- und Immobilien-Tycoon Stroll hatte sich letzte Woche mit einer halben Milliarde britischen Pfund in den finanziell angeschlagenen börsennotierten britischen Hersteller als neuer Hauptinvestor eingekauft und eine neue F1-Werkspartnerschaft mit seinem eigenen Racing Point Team verkündet. Aston's bisheriger F1-Kooperationspartner Red Bull war jedoch einer der Hauptinvestoren des Valkyrie Hypercar Projekts. Angesichts der Lage von Aston und den bevorstehenden Sanierungsmassnahmen, dürfte sich das über 30Mio € teure LMH Projekt als einer der ersten Streichpunkte in der verzettelten Agenda des britischen Herstellers angeboten haben.

Während Aston Martin eine Fortsetzung der diversen GT-Programme in der kommenden Saison beteuert und die Entwicklung der Strassenversion der Valkyrie für die potentiellen Kunden fortsetzt (Foto), steht nun die vom ACO als neue Top-Klasse aversierte Hypercar-Klasse noch vor ihrer Einführung vor dem effektiven Aus. Lediglich Toyota, Glickenhaus und Peugeot haben sich bislang zur Konstruktion entsprechender Fahrzeuge bekannt wobei dem Vernehmen nach auch die Franzosen eine Änderung ihrer Route in Richtung der kostengünstigeren LMDh Klasse nun nicht mehr kategorisch ausschließen sollen. Mit der von der IMSA durchgesetzten LMDh (spöttische Stimmen meinen schon das Kürzel steht für “Le Mans für Die hälfte“) steht eine ersten Einschätzungen nach nur halb so teure Reglement Variante zur Auswahl die mit möglichst vielen Einheitsteilen und auf Basis der kommenden LMP2-Chassis einen Kampf um den Gesamtsieg erlaubt.

Der ACO steht nun vor der wenig beneidenswerten Herausforderung für die nächsten zwei Saisons wieder kaum ein Feld in der Top-Klasse der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und für das 24 Stunden Rennen von Le Mans vorweisen zu können. Ob angesichts des Rückzug von Toyotas einzigem namhaften Werkskonkurrenten nun auch die Japaner weiter bei der Stange bleiben, gilt keineswegs als ausgemacht...

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