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37 Starter beim 21. Petit Le Mans

An diesem Wochenende findet mit dem 21. Petit Le Mans der Saisonabschluss sowohl der Weather Tech-USCC-Serie als auch der Nordamerikanischen Langstreckenserie NAEC der IMSA statt. 37 Teilnehmer - 14 Prototypen (9 DPi und 5 LMP2), 9 GTLM und 14 GTD – werden zum Finale der amerikanischen Sportwagenszene erwartet.

In der Top-Klasse führt in der Weather-Tech-Serie das Wheelen-Cadillac Duo Eric Curran und Felipe Nasr mit 254 Punkten vor den Core Autosport Oreca LMP2-Piloten John Bennett und Colin Brown (250) und den WTR-Cadillac Piloten Jordan Taylor und Renger van der Zande (235). Neben diesen 3 Crews haben bei maximal 32 zu vergebenden Punkten noch 3 weitere Crews (#6 Penske-Acura und beide JDC Miller Motorsports Orecas) noch mathematische Titelchancen. In der NAEC-Wertung führen in der Top-Klasse derzeit die beiden Action Express-Crews mit 31 (Wheelen) bzw. 25 Punkten (Mustang-Sampling) vor den beiden punktgleichen Acura-Mannschaften die jeweils 24 Punkte auf dem Konto haben.

In der GTLM-Klasse führt in der Weather-Tech Wertung die #3 Corvette Racing Crew mit 299 Punkten vor den beiden Ford-Mannschaften mit 290 (#67) und 284 (#66) Zählern. Mathematische Chancen haben noch die Crews des #912 Porsche, der #4 Corvette und des #25 BMW M8. In der NAEC-Wertung liegt das #66 Ford Duo Joey Hand und Dirk Müller mit 33 Punkten vor dem Porsche-Duo Pilet/Tandy (29) und dem 2. Ford von Briscoe/Westbrook (28).

In der GTD-Klasse entscheidet sich der Titelkampf zwischen dem Paul Miller Racing Lamborghini Huracán GT3-Duo Bryan Sellers und Martin Snow (303 Punkte) und Meyer-Shank Racing Acura-Pilotin Katherine Legge (297) Mathematische Chancen auf den Titel hat ferner noch das Mercedes AMG GT3-Duo Ben Keating und Jeroen Bleekemolen. Die NAEC-Wertung führen die Mercedes-Piloten gemeinsam mit Luca Stolz mit 31 Punkten vor dem Acura -Duo Legge/Parente (29) an.

Das Rennen über 10h bzw. 1000 Meilen startet am Samstag um 16.55 Uhr MEZ und kann über die Website der Weather Tech-USCC-Serie live per Stream und Live-Timing verfolgt werden.

10 Starter beim GT4-Sprint Cup Europe

Der RN Vision STS 111 Misano 2018GT4 Sprint Cup Europe-Event im Rahmen des DTM-Finales geht am kommenden Wochenende mit einem bescheidenen Feld über die Bühne: lediglich 10 GT4-Teams – 4 BMW, 3 Mercedes, 2 Porsche und ein Ginetta - haben für den Event genannt der mit seinem Konzept von 2 40minütigen Rennen ohne Fahrerwechsel wohl zu unattraktiv für das Gros der GT4-Kundschaft der SRO war.

Das stärkste Kontingent bringt RN Vision STS an den Start. Die BMW M4-GT4 Mannschaft bringt mit Nico Menzel, Gabriele Piana und Razvan Umbrarescu ihre 3 Siegfahrer aus der GT4-European Series an den Start. Ein vierter M4 wir von MDM Racing für den Niederländer Max Koebolt an den Start gebracht. Neben 2 Mercedes AMG GT4 für die belgische Mannschaft Selleslagh Racing Team brint HTP-Motorsport einen weiteren AMG mit Pilot Tim Heinemann an den Start. Die frischgebackene Meistermannschaft aus der GT4 Central – Allied Racing - bringt Nicolas Schöll und Hendrik Still an den Start. Aus Italien kommend komplettiert Nova Race mit einem Ginetta für den finnischen Piloten Henri Kauppi das Feld.

12h Spa: Die GT-Starter der letzten Europa-Station

Zusätzlich den bereits vorgestellten 36 Fahrzeugen in der TCE-Division des Feldes sind für das 12 Stunden-Rennen in Belgien auch 27 GT-Fahrzeuge für das kommende Wochenende gemeldet. Neben dem Kampf um Gesamt- und Klassensiegen wird auch der Meister der European Championship gekürt.

Start 24h BarcelonaIn der Gesamtsieg-Klasse A6 sind 11 GT3-Renner gemeldet, die wie gewohnt in A6 Pro und A6 Am aufgeteilt werden. 6 Mercedes-AMG GT3 der Teams Hofor Racing, Swiss Team, SPS automotive performance, MP Motorsport, MDC-Sports (mit Familie Manuel, Adrian und Philipp Zumstein an Bord) und PROsport Performance treffen auf 3 Audi R8 LMS von Car Collection (2x) sowie Comtoyou Racing. Porsche 911 GT3 R (Herberth Motorsport) und Ferrari 488 GT3 (Scuderia Praha) sind jeweils einmal vertreten. Meisterschaftsführende ist die PROsport-Besatzung Espenlaub/Putman/Foster mit 100 Punkten. Es folgen Elmar Grimm (95 P., Car Collection Motorsport), Pisarik/Kral/Malucelli (93 P., Scuderia Praha), Vogler/Kirchhoff (88 P., Car Collection) und Gustav Edelhoff (77 P., Car Collection). Es zählt also auch am kommenden Wochenende jeder Punkt. In der kumulierten Gesamtwertung liegen auch Alfred Renauer und Ralf Bohn mit 94 Punkten noch in direkter Schlagdistanz.

In der Klasse 991 für Porsche 991 GT3 Cup-Fahrzeuge sind 5 Starter mit allesamt Cup-Rennern der ersten 991-Generation vermeldet: 2x Porsche Lorient Racing, Ebimotors und QSR Racingschool treffen hier auf Van Berlo Racing mit Marcel und den Söhnen Kay und Glenn van Berlo.

In der GT4-Klasse sehen wir neben den bekannten Fox Motorsport-Audi R8 LMS GT4 und QSR Racingschool-Mercedes-AMG GT4 auch das belgische Team Gamsiz Motorsport und MARC Cars Australia mit je einem BMW M4 GT4

Interessant wird auch die Klasse SPX: CC + CupHier sehen wir zwei der schon beim 12 Stunden Rennen von Bathurst eingesetzten MARC Silhouetten-Fahrzeuge der zweiten Generation mit der Bezeichnung MARC II Mustang V8, dazu ein MARC M2 V8. Manthey Racing absolviert mit dem Porsche 991 GT3 R (2019) einen weiteren Einsatz, diesmal mit Edward Lewis Brauner, Jürgen Häring und Porsche-Werksfahrer Sven Müller. Komplettiert wird die Klasse durch zwei Speed Lover-Porsche und einen KTM X-Bow von RTR Projects.

Das Geschehen auf der Strecke beginnt am Freitag mit zwei Test-Sessions, Training, Qualifying und Nacht-Training über insgesamt 9,5 Stunden. Am Samstag startet das Rennen um 9:50 Uhr über eine Dauer von 12 Stunden. Live-Stream und -Timing werden über die Internetseite des Veranstalters wieder zur Verfügung gestellt. Das Feld von 63 Fahrzeugen und der freie Eintritt laden aber auch zum Besuch an der Rennstrecke ein. GT-Eins wird vor Ort sein und berichten.

TFT siegt bei VdeV-Runde in Le Mans

Die vdev start lemansvorletzte Runde der VdeV-Serie in Le Mans hat das TFT Racing Norma M30 LMP3-Trio Robin/Robin/Paillot für sich entscheiden können. Zwar querte die französische Mannschaft die Ziellinie nach 4h Renndistanz und 133 Runden nur als Zweite 34s hinter dem Inter-Europol Competition Ligier-Duo Kuba Smiechowski und Pontus Frederiksson. Da diese jedoch wegen eines vorangegangenen Zwischenfalls mit dem Monza-Garage Ligier JS P3 LMP3 eine 40sekündige Zeitstrafe aufgebrummt bekamen, fiel das Duo der deutsch-polnischen Mannschaft auf Rang 2 zurück. vdev lemans tft winnerP3 und damit den letzten Podiumsrang errang das Team Virage Ligier-Duo Enqvist/Rattenbury.

Die österreichische Wimmer Werk Motorsport-Mannschaft mit dem Trio Felix Wimmer, Mathias Kaiser und Klaus Bachler verpasste den letzten Podiumsplatz nur um 1,5s und belegte P4 vor dem zweiten Inter-Europol Competition Ligier von Scheuschner/Müller-Crepon. 21 Wagen hatten das Rennen aufgenommen, 18 nahmen am Ende die Zielflagge nach 4 Rennstunden auf dem Circuit Bugatti entgegen.

Vor dem Finale in Estoril am 2-4.November haben in der Tabelle die Wimmer Werk Motorsport Piloten Wimmer & Kaiser mit 147 Zählern 1,5 Punkte Vorsprung vor dem amtierenden Meister Kuba Smiechowski und seinem Inter-Europol-Teamkollegen Pontus Frederiksson, 14 Zähler auf das in Le Mans siegreiche TFT-Trio und 20 auf die Graff Racing-Piloten Sebastian Page und Luis San Juan. Angesichts von 60 noch zu vergebenden Punkten beim Finale haben noch 4 weitere Crews mathematische Titelchancen. Somit dürfte Anfang November ein spannender Showdown in der Serie ins Haus stehen.

34 Wagen bei den 6h von Fuji

Mit den 6h von Fuji startet an diesem Wochenende die 5.Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Superseason 2018/19. Erneut treten bei der Runde in Japan wie schon zuvor in England 34 Wagen im Feld der LMP1 (8), LMP2 (7) GTE-Pro (10) und GTE-Am (9) an. Ginetta ist trotz vollmundiger Ankündigungen wieder nicht im Feld vertreten, nachdem man das Engagement vorab pro Forma auf nur noch ein Auto zusammen gestrichen hatte. Angesichts der limitierten Zukunftsaussichten der privaten LMP1-konstruktionen dürfte fraglich sein ob wir die britische Konstruktion überhaupt noch mal zu Gesicht bekommen.

Bei 8 Mannschaften im Feld der regulären Teilnehmer sind auf der aktuellen Nennliste Änderungen im Vergleich zur letzten Runde in Silverstone verzeichnet: Auf dem ByKolles Racing CLM-ENSO wird Stammpilot Oliver Webb in Japan von Landsmann James Rossiter und dem Franzosen Tom Dillmann unterstützt. Bei Dragonspeed pausieren Hendrik Hedman und der beim PLM verhinderte Renger van der Zande weswegen Stammpilot Ben Hanley sich den BR1 mit dem jungen Australier James Allen teilt. Auf dem SMP Racing BR1 mit der #17 kehrt der russische Pilot Matevos Isaakyan ins Lineup zurück.

2 Änderungen werden in der LMP2 verzeichnet: Jean Eric Vergne ersetzt Loic Duval auf dem #28 TDS Racing-Oreca. Und Larbre Competition bringt die Japanerin Keiko Ihara auf dem Ligier zu einem Comeback in der Serie zurück.

3 Änderungen bleiben in den beiden GTE-Klassen zu berichten: Tom Blomqvist kehrt auf dem #82 BMW M8 ins Geschehen zurück, nachdem er in Silverstone noch wegen eines Paralleleinsatzes in der VLN Langstreckenmeisterschaft fehlte. Auf dem Gulf Racing Porsche GTE tritt der frisch gebackene Porsche Carrera Cup Deutschland-Champion Thomas Preining anstelle von Stammpilot Alex Davison an. Und mit dem Japaner Satoshi Hoshino holt sich Dempsey Proton Racing in der #88 einen einheimischen Ersatzpilot für Gianluca Roda an Bord.

Die 6h von Fuji starten am Sonntag um 4 Uhr MEZ und werden über die Website der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft als bezahlbarer Livestream übertragen. Einen weiteren Livestream bietet Sport1+, während die Endphase des Rennens live von Sport1 und Eurosport übertragen wird.

GT4 Central Titel sind vergeben

startgt4central letztesrennen

Beim letzten Lauf der GT4 Central Serie in Zandvoort hat sich am Samstag Allied Racing Pilot Rob Sievers den ersten und wahrscheinlich auch letzten Pro-Am-Fahrertitel in der mittel-europäischen SRO-Serie gesichert. Nachdem Rob Severs als Tabellendritter nach Zandvoort reiste, kämpfte sich der Niederländer bei seinem Heimrennen bis zum Meistertitel. Mit seinem Sieg am Samstag und dem Erfolg im Finalrennen sammelte Severs mit 162 Zählern genügend Punkte, um die Meisterschaft gewinnen zu können. Unterstützung erhielt der Lokalmatador dabei von seinem Teamkollegen Nicolas Schöll.

Hinter dem frisch gekürten Pro-AM Cup-Meister allied championsbeendeten Antoni Chodzen und Patrick Zamparini auf dem Scuderia Villorba Corse Maserati mit der #50 das Rennen auf der zweiten Position. Mit diesem Ergebnis verhalf das polnisch-italienische Fahrerduo ihrer Mannschaft mit 163 Punkten zum knappen Sieg in der Teammeisterschaft, vor dem polnischen eSky WP Racing Team (162) und der Porsche Cayman-Mannschaft von Allied Racing (140) . Platz drei im Rennen ging an die belgischen Gaststarter Nicolas Vandierendonck und Bas Schouten im SRT Selleslagh Racing Mercedes AMG GT4, die den zweiten Podestplatz des Wochenendes feierten.

Als viertbestes Fahrzeug im Pro-AM Cup blieb den Polesettern Lenny Marioneck und Marylin Niederhauser im Reiter Engineering KTM X-Bow GT4 der Sprung auf das Podium verwehrt. In der Meisterschaftswertung landete die Schweizerin 5 Punkte hinter Rob Severs auf dem zweiten Rang. Ihre Teamkollegen Benjamin Mazatis und Ilmari Korpivaara platzierten sich in der Meisterschaft trotz eines heftigen Unfalls mit 149 Zählern auf Rang 3.

Im hart umkämpften amchampions wpracingAm Cup war es der Lechner Racing Pilot Freddy Fast, der nach packenden Rad-an-Rad-Kämpfen mit seinem Mercedes den Klassensieg einfuhr. Am Ende durfte sich Freddy Fast zudem über Platz 3i in der Tabelle des Am Cup freuen. Dicht gefolgt wurde der Österreicher vom Sieger des Vortages, Maciej Marcinkiewicz im eSky WP Racing Team Maserati GT4. Mit dem zweiten Platz gelang dem Polen nicht nur der Sprung auf das Podium, sondern auch mit 162 Zählern der Sieg in der Meisterschaft. Seine größten Konkurrenten im Titelkampf, Romy Dall`Antonia und Giuseppe Fascicolo (Scuderia Villorba Corse #77), überquerten die Ziellinie auf der vierten Position und mussten sich mit 2 Punkten Abstand mit dem Vizemeistertitel begnügen. Rang 3 im Rennen belegten die Allied Racing Porsche-Piloten Jan Kasperlik und Jörg Viebahn.

12h Spa-Francorchamps: Volles TCE-Feld

AmTCE-Feld kommenden Wochenende findet die letzte Europa-Runde der 24h GT- und TCE-Series statt. Wie im vergangenen Jahr machen die Veranstalter auf der belgischen "Ardennen-Achterbahn" in Spa-Francorchamps halt. Während anno 2017 nur die TCE-Serie vertreten war, bilden in diesem Jahr das TCE- und GT-Feld nach aktuellem Stand ein Starterfeld von 63 Fahrzeugen. Dies in Verbindung mit dem freien Eintritt an die Strecke und ins Fahrerlager lädt zu einem der letzten Rennstreckenbesuche 2018 ein. Wie gewohnt blicken wir zuerst auf die TCE-Division:

Die größte Klasse im Feld bildet wieder einmal die TCR - 19 Fahrzeuge von Audi, Cupra/Seat, und Volkswagen. Große Änderungen im Feld sind hierbei nicht zu verzeichnen. Hilders/Bessem im NKPP/Bas Koeten-Cupra #175 führen mit 83 Punkten vor Buri im LMS-Audi #129 und Jepsen/Sorensen im Kawasaki/Bas Koeten-Cupra mit 73 Zählern. Ivo Breukers im Red-Camel-Seat #303 folgt mit 70 Punkten.

Die Klasse SP3 fährt mit 5 Startern vor. CWS Engineering bringt nach dem Brand in Barcelona nur eine Ginetta, Colin White führt diese Klasse in der Meisterschaft an. Drei BMW M3 und M4 kommen von JR Motorsport, ABBA Racing und Munckhof Racing. Das AMR Performance Center setzt einen Aston Martin Vantage GT8 für Palmer/Cate/Hoy ein.

Für die A3-Klasse sind 6 Fahrzeuge gemeldet. Nach dem schweren Unfall in Barcelona bringt Synchro Motorsport wieder seinen "alten" Honda Civic FK2. Je ein weiterer Honda, Seat und Peugeot sowie 2 BMW runden das Feld ab.

Die Starterliste sieht 6 Teilnehmer für die Cup1 mit den BMW M235i Racing Cup vor: Sorg Rennsport (2x), JJ Motorsport, fun-M Motorsport und DUWO Racing treffen hier auf die diesjährigen Seriensieger von Hofor Racing powered by Bonk Motorsport. In der kumulierten Gesamtwertung der TCE-Serie haben Kroll/Schrey/Fischer/Engljähriger einen Vorsprung von 19 Punkten auf Hilders/Bessem aus der TCR-Klasse.

Das Renn-Wochenende spielt sich an 2 Tagen ab: Der Freitag bietet mit Testsessions, Training, Qualifying (17:45 - 19:00 Uhr) und Nacht-Training insgesamt 9,5 Stunden Action auf der Strecke, das Rennen startet am Samstag um 9:50 Uhr und geht über 12 Stunden. Wie gewohnt wird der Fan auf den bekannten Kanälen mit Live-Stream und -Timing auf dem laufenden gehalten, GT-Eins wird ebenfalls vor Ort sein und berichten.

PWC * Saisonrückblick GTS

Mit einem gut gefüllten Feld startete die GTS (GT4-Klasse) der Pirelli World Challenge ebenfalls in St. Petersburg wo sich Mühlner Motorsport mit dem Schweizer Gabriele Piana gleich einmal die Pole holte. Im Rennen langte es dann aber nur zu Platz zwei hinter dem amtierenden Meister Lawson Aschenbach (BlackDog Chevrolet).

Sieglos sicherte sich dann aber James Sofronas im GMG Racing Audi R8 LMS GT4 den Meisterschaftssieg in der Sprint-Meisterschaft mit 152 Zählern, was 8 Punkte Vorsprung vor Lawson Aschenbach im Blackdog Speed Shop Chevrolet Camaro GT4R bedeutete .

In der Sprint-X holten sich Sofronas mit seinem Co-Driver Alex Welch mit nur zwei Laufsiegen den Meisterschaftssieg vor SIN R1 GT4-Pilot Harry Gottsacker und dem Panoz GT4-Duo Ian James / Matt Keegan, die mit dem neuen Boliden beim letzten Lauf in Utah einen Gesamtsieg holen konnten.

Sowohlpwc gts gmg Sprint-Vizemeister Aschenbach, als Sprint-X-Vizemeister Harry Gottsacker (SinCar) sowie Ian James (Panoz) oder Jade Buford (Ford) patzten zu oft in der Saison.

Eine ausgiebige Saisonzusammenfassung gibt es auf unserer Partnerseite von americansportscar.racing

Autoarena-Mercedes holt ersten VLN-Sieg

Der achte und vorletzte VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf, der 50. ADAC Barbarossapreis des MSC-Sinzig, ist mit einem Mercedes-Doppelsieg zu Ende gegangen. Das Autoarena Motorsport-Duo Patrick Assenheimer und Dominik Baumann erzielte seinen ersten VLN-Sieg mit einem Vorsprung von nur 3,651s auf den SPS Automotive Performance Mercedes AMG GT3 den Renger van der Zande und Edoardo Mortara bei der Premiere der GT3-Mannschaft auf der Nürburgring Nordschleife bewegten. Den dritten Platz belegte beim bei besten Wetterbedingungen ausgetragenen Lauf das Walkenhorst Motorsport-Trio Jonathan Hirschi , Jordan Tresson und Hunter Abbott mit einem Rückstand von 160s auf die beiden Mercedes-Crews.

Das Qualifying zur vorletzten VLN-Runde hatte mit einem kuriosen Ergebnis begonnen: Eingebremst von einer anfangs feuchten Strecke und vielen CODE 60 Phasen über den letzten Minuten der Session belegten am Ende die beiden in der SP-X-Klasse startenden neuen GT3-Boliden von Aston Martin und Audi die vordersten Plaätze. Mit einer 8:31,359 blieb die Polezeit von Aston-Pilot Maxime Martin dabei weit hinter dem üblichen Niveau der Polezeiten zurück. Dennoch startete keiner der beiden SP-X-Wagen von der Pole, da beide wegen der „Prototypenregelung“ im sportlichen Reglement an das Ende ihrer Startgruppe verlegt wurden. Der Aston Martin von Martin und Darren Turner sollte dennoch am Ende Gesamtrang 4 vor dem neuen von Car-Collection eingesetzten Audi von Christopher Haase und Jamie Green zum Rennende erzielen.

Auf die Pole rückte damit der Schnitzer Motorsport BMW M6-GT3 von Solist Augusto Farfus vor, der allerdings von seinem Team einen Testauftrag und keinen Kampf um ein möglichst gutes Rennergebnis ins Lastenheft geschrieben bekommen hatte. Der Brasilianer steuerte daher nach nur einer Runde in Führung liegend die Box an und legte demonstrativ eine Toilettenpause ein – soweit zum Humor der Schnitzertruppe...

Die Spitze übernahm der erstmals in der VLN Langstreckenmeisterschaft antretende SPS Automotive Performance Mercedes AMG GT3 vor einem Kampfpaket bestehend aus dem Phoenix Audi von Oscar-Tunjo, dem Autoarena-AMG und dem #11 Wochenspiegel Team Monschau-Ferrari von Nico Menzel. Menzel kämpfte sich an die Spitze vor, nachdem SPS den taktischen Zug eines frühen Stopps zog. Der Phoenix-Audi wurde derweil eingangs einer Doppelgelb-Zone vom Manthey-Porsche torpediert. Für beide GT3 endete das Rennen schon in der 6.Runde. Der Wochenspiegel Ferrari hingegen wurde in Führung liegend nach der Übergabe an Christian Menzel von einem anderen Fahrzeug im Bellof S abgeräumt und flog in die Leitplanken. Menzel kam mit einer Gehirnerschütterung davon.

Platz 3 hinter den beiden führenden Mercedes die sich je nach Boxenstop an der Spitze abwechselten übernahm zu Rennmitte der #30 Frikadelli Racing Team Porsche 991 GT3 R - bis zu einer 1min Stop&go Starfe, die den blauen Walkenhorst BMW vorbei schlüpfen liess. An der Spitze entschied sich der Kampf zwischen den beiden Mercedes nach einem Fehler der Nordschleifenneulinge von SPS: nach einer Stop&Go-Strafe wegen eines Gelbvergehens ging der erstmals auf Michelins antretende vom Einsatzteam von HTP-Motorsport betreute Autoarena AMG knapp in Führung und gab diese in den letzten 4 Runden auch nicht mehr ab. Für Baumann und Assenheimer war es der erste VLN-Triumph. Für Mercedes war es der dritte VLN-Sieg der Saison nach den beiden Black Falcon-Siegen.

Der neunte und letzte VLN-Lauf der Saison findet in 2 Wochen mit dem 43.Münsterlandpokal am 20.10 statt.

Allied Cayman siegt bei Lauf 1 in Zandvoort

Nachgt4c zandvoortstart einer Stunde Rennaction waren es am Samstag die Allied Racing Porsche-Piloten Nicolas Schöll und Rob Severs, welche die Ziellinie in Zandvoort beim vorletzten Lauf der GT4 Central Serie als strahlende Sieger überquerten. Im Am Cup feierte der Pole Maciej Marcinkiewicz im eSky WP Racing Team Maserati neben Gesamtrang 3 den Sieg in seiner Klasse.

Mit einer Rundenzeit von 1:46.283 Minuten war Nicolas Schöll im Qualifying am Samstagvormittag der schnellste Pilot auf dem Circuit Zandvoort. Von der Poleposition aus meisterte der Österreicher einen eindrucksvollen Start und fuhr sich schnell einen Vorsprung zur Verfolgergruppe heraus. Planmäßig übergab Schöll seinen Porsche Cayman GT4 CS MR zur Rennmitte an seinen Teamkollegen Rob Severs, welcher den Boliden sicher ins Ziel brachte.

Hinter dem österreichisch-niederländischen Fahrerduo kamen die Gaststarter Nicolas Vandierendonck und Bas Schouten von SRT Selleslagh Racing (#30) ins Ziel. Gefolgt wurden die Belgier von Marylin Niederhauser und Lenny Marioneck im Reiter Engineering KTM X-Bow auf dem dritten Rang. Aus dem Mittelfeld gestartet legten die KTM-Piloten eine sehenswerte Aufholjagd hin, welche sie am Ende mit dem Podestplatz im Pro-AM Cup bejubeln konnten.

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