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Penske-Comeback mit Acura-DPi-Programm

Das Team Penske kommt zurück in die amerikanische Top-Sportwagenliga. Die dreifache ALMS-Meistermannschaft in der LMP2-Klasse, die zwischen 2006 und 2008 die Titel in der Klasse mit dem Porsche RS Spyder (Bild) holte, wird im kommenden Jahr in Daytona das Debüt des Acura-Oreca DPi betreuen. Damit kommt auch der amerikanische Honda-Ableger, der just mit dem Acura-Honda NSX in die GT3-Klasse der Serie eingestiegen ist mit einem Top-Programm in die Prototypenklasse zurück. Acura war zu ALMS-Zeiten der Hauptgegner der von Roger Penske eingesetzten RS Spyder. Die zum Honda-Konzern gehörende Marke sicherte sich 2009 den LMP1-Titel in der amerikanischen Serie.

Der neue Wagen, der bereits Ende dieses Monats seinen Shakedown in Europa erleben soll, soll die Bezeichnung ARX-05 DPi bekommen und auf dem Oreca 07-Chassis basieren. Damit wäre er der erste Oreca-basierte DPi. Angetrieben wird das Auto von einem 3,5l Biturbo-V6 der auf die Bezeichnung Acura AR35TT hört.

Penskes Acura-Programm ist nach Cadillac, Mazda und Nissan das vierte Hersteller-Programm in der Top-Formel der amerikanischen Serie das eine Hersteller-Unterstützung in die auf LMP2-Technik basierende Klasse bringt. Angesichts des LMP1-Schwundes in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und in Le Mans wird mittlerweile selbst beim ACO offen über eine Zulassung der DPi in die LMP1-Privatiersklasse zumindest beim 24h-Klassiker nachgedacht. Angeblich stehen 2 weitere DPi-Programme schon in den Startlöchern: Ford wäre angeblich dabei ein Engagement in der amerikanischen Serie mit Ganassi zu evaluieren um nach den GTLM-Klassensiegen mit dem Ford GT auch Gesamtsiege folgen zu lassen. Und auch Joest Racing soll schon konkret mit einem DPi-Programm unter dem Banner einer Marke aus dem VAG-Konzern liebäugeln.

ADAC GT Masters - Van der Zande für Callaway in Zandvoort

Callaway Competition hat heute in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass Renger van der Zande in Zandvoort an der Seite von Jules Gounon ins Lenkrad der VALVOLINE Corvette greifen wird. Er ersetzt Daniel Keilwitz, der wegen der Verletzungen die er sich bei einem Testtag zugezogen hat, am vierten Rennwochenende aussetzen muss.
Valvoline Corvette RBR
Das Team von Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone will seinen Vorsprung von 19 Punkten an der niederländischen Nordseeküste erfolgreich verteidigen.
„Die Operation meiner Unterschenkelfraktur ist gut verlaufen und ich mache jeden Tag Fortschritte“, so Daniel Keilwitz.

Der ehemalige DTM-Fahrer van der Zande kennt die Strecke in den Dünen wie seine Westentasche. Außerdem kann er auf einige Gaststarts im ADAC GT Masters in den Jahren 2014 und 2015 zurückblicken.

„Ich wünsche Daniel eine schnelle Genesung. Natürlich würde ich gerne unter anderen Umständen in das ADAC GT Masters zurückkehren. Als Niederländer ist es toll, wenn man direkt vor der Haustür starten kann“, freut sich van der Zande. „Ich werde die VALVOLINE Corvette in Zandvoort erstmals fahren und bin schon sehr gespannt. Ich will einfach einen guten Job machen und Jules helfen, die Tabellenführung zu verteidigen.“

IWSC * Watkins Glen 6h Sieg für Action Express

Nach einer Diskussion über Ungleichheit in der Prototypen-Klasse scheint man zum 6-Stunden-Rennen von Watkins Glen eine recht gute 'Balance-of-Performance' gefunden zu haben.

Besonders gut verlief das Wochenende für Tequila Patron ESM mit ihren Nissan Onroak DPi's, an denen es sowohl im Training als auch im Qualifying nicht vorbei ging. Im Rennen begann dann aber ein wares Favoritensterben. Schon in Runde eins erwischte es die Meisterschaft anführenden Taylor-Brüder im #10 Cadillac. Die Crew reparierte zwar in Windeseile den Schaden doch einen 6 Runden-Rückstand warf das Team weit zurück. Im weiteren Verlauf traf es dann auch die beiden Nissan's. Jeweils in Führung liegend schied zunächst Derani (#2) nach Kontakt  mit einem GT3 und später Senna (#22) mit einem Öldruckverlust aus. Zwar konnte man Derani's Wagen noch einmal reparieren doch am Ende streikte die Drosselklappe. Ebenfalls in Führung liegend strandete der #31 Whelen Engineering Cadillac nach seinem Stopp mit einem Radverlust auf der Strecke und musste an die Box geschleppt werden.

In der Endphase zeigte sich dann das JDC-Miller Team mit ihrem #85 Oreca sehr stark und holten sich in einem extrem harten Zweikampf die Führung. Doch am Ende verlor man seine Spitzenposition im Verkehr wieder und musste den #5 Mustang Sampling Cadillac von Albuquerque/Barbosa/Fittipaldi ziehen lassen.

Mehr zum 6h-Rennen sowie alle Ergebnisse gibt es wie immer auf unserer Partnerseite von americansportscar.de

WS-Racing präsentiert Audi SP8-Projekt

Die bislangws racing r8gtws im Opel Astra Cup der VLN Langstreckenmeisterschaft engagierte WS-Racing Mannschaft von Teamchef Torsten Willems wird noch in dieser Saison eine Eigenentwicklung in der SP8-Klasse an den Start bringen. Die Mannschaft stellte am vergangenen Wochenende ihren Audi R8 GTWS SP8 der Öffentlichkeit vor. Mit dem von Racing Engineers eigenentwickelten Auto will die Mannschaft aus Pellingen ab VLN6 in der hubraumstärksten SP-Klasse der Nordschleifenserie - die GT3 mal ausgenommen – in das Renngeschehen eingreifen.

Wir konnten uns im Vorfeld des Laufes mit Teamchef Willems über das Projekt und die technischen Hintergründe unterhalten. „Es ist ein SP8-Audi ähnlich wie der seinerzeit von Düchtig aufgebaute Wagen, nur das man nicht im Sinn hatte den R8-LMS damit nachzubauen, sondern einen Wagen mit Serienmotorisierung entsprechend für die Nordschleife vorzubereiten. Daher haben wir mit der Racing Engineers-Truppe von Bernhard Henzel zusammen gespannt und deren R8 mit V8-Motor, der vom Triebwerk her unverändert ist, als Einsatzfahrzeug ins Auge gefasst. Der Wagen wurde in den Bereichen Getriebe, Elektronik, Fahrwerk, Thermomanagement und Aerodynamik modifiziert. Die ersten Tests waren sehr ermutigend, auch wenn uns zur Zeit noch etwas Topspeed fehlt.“

Der Wagen von WS-Racing basiert damit noch auf der alten R8-Variante mit der internen Audi- Modellbezeichnung R8-42, da nur diese den 4,2l V8-Motor besitzt, der in der letzten gebauten Version 430 PS leistete. Sowohl der seit 2015 neu gebaute R8-4S als auch die diversen GT3-Modelle des R8 haben den 5,2l V10 als Basismotorisierung, die auch im neuen GT4-R8 zum Einsatz kommen soll.

Die Mannschaft von Willems, die schon Erfahrungen mit diversen Opel-Einsatzfahrzeugen und Porsche-Cup-Wagen in der VLN Langstreckenmeisterschaft und in der P9 Challenge hat, will den SP8 vor allem aus Kostengründen zum Einsatz bringen. „Der R8 ist vom Unterhalt her billiger als ein Cup-Porsche. Die Einsatzkosten liegen rund 25 Prozent unter denen eines 997 GT3 Cup und das Fahrverhalten des Audi ist gigantisch.“

Laut Willems ist der Einsatz durch 3 interessierte Kundenpiloten weitestgehend gesichert. In der SP8-Klasse der Fahrzeuge mit Motorenhubräumen zwischen 4 und 6,2l würde man unter anderem auf diverse Einsatzfahrzeuge der Marken Lexus, Aston Martin, Ferrari, Porsche, Ford und BMW treffen und damit die Markenvielfalt in der Klasse weiter beleben.

Dunlop 60 - Lauf 4 Hockenheim

Der Jubel d60hock hcb lambo schuetzwar groß im Team HCB Rutronik Racing nach dem einstündigen DUNLOP 60-Rennen in Hockenheim. Fabian Plentz und Tommy Tulpe holten sich im Audi R8 LMS GT3 den Sieg vor Martin Konrad/Uwe Alzen im orangenen Lamborghini. Platz drei ging an Benni Hey/Marvin Dienst, die sich einen Porsche 991 GT3 R teilten. Der Schlüssel zum Sieg war die gute Teamleistung beim Boxenstopp und danach der Kampf zwischen Tommy Tulpe und Martin Konrad kurz vor und nach der Spitzkehre. Tulpe lag zunächst vor der Spitzkehre hinter Konrad im Lamborghini Huracan GT3. Er kämpfte sich jedoch heran und auf der langen Geraden nach der Spitzkehre überholte er Konrad und fuhr als Erster in die nächste Kurve. Danach ließ sich Tommy Tulpe den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen und überquerte in der 35. Runde als Sieger die Ziellinie.

Damit holten sich Plentz/Tulpe den vierten Sieg nach Hockenheim, Dijon und Nürburgring. Tommy Tulpe konnte die Meisterschaftsführung weiter ausbauen.Einen tollen dritten Platz holte überraschend das schnelle Duo Benni Hey/Marvin Dienst im Porsche 991 GT3 R unter der Betreuung von Schütz Motorsport

Und auch in der Porsche Cup-Klasse ging es ordentlich zur Sache und lange Zeit war nicht klar, wer denn überhaupt die Klasse 7 gewinnen würde. Nach Hockenheim, Dijon und Nürburgring triumphierten Karlheinz Blessing/Manuel Lauck im Porsche 991 GT3 Cup unter Betreuung von GetSpeed Performance zum vierten Mal und sicherten sich 25 Punkte für die Meisterschaft. Zweiter wurden Andreas Sczepansky und Francesco Klein (Porsche 991 GT3 Cup), Dritter das Duo Klaus Horn/Michael Joos.

BoP-Änderungen in der GTE-Pro für den Nürburgring

Basierend auf den ersten beiden Rennen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft haben FIA und ACO die BoP der GTE-Pro Kategorie für die Runde am Nürburgring angepasst. Die Korrektur erfolgt in diesem Jahr erstmals nach einen automatisch berechneten Algorithmus eines Expertensystems das mit den Daten der bisherigen Rennen (Sektorzeiten und Top-Speeds des schnellsten Wagens einer jeden Marke) gefüttert wird. Ausgenommen sind davon die 24 Stunden von Le Mans die aufgrund der speziellen aerodynamischen Anforderungen und der damit verbundenen Bodykits eine eigene separate BoP hat.

Aston-Martin bekommt für den Ring ein 20kg geringeres Basisgewicht (1188kg) und einen 0,1mm grösseren Restriktor nachdem die bisherigen Ergebnisse in der Pro-Klasse sich eher um Rang 6-8 bewegt hatten. Ford muss im Gegenzug das Gewicht um 20kg auf 1273kg erhöhen. Keine Änderungen gibt es hingegen für Porsche und Ferrari, ungeachtet der Dominanz der F488 beim Rennen in Spa-Francorchamps.

Dagegen wird in der GTE-Am, die nicht dem automatischen BoP-System unterliegt, lediglich der bislang dominante Aston eingebremst. Der Aston Martin Vantage GTE von Mathias Lauda & Co muss am Ring mit einem 0,2mm kleineren Restriktor ausrücken.

Gulf12h binden LMP3 nach ACO-Regeln ein

Die Gulf 12 hours haben mit dem ACO eine Vereinbarung über die vollständige Eingliederung der LMP3-Klasse in die Klassenstruktur des Langstreckenevents auf dem Kurs von Abu Dhabi geschlossen. Demzufolge werden die LMP3 ab der nächsten, 7.Ausgabe des Events am Golf vollständig nach den technischen Regularien des ACO laufen und damit die bisherige Prototypenklasse, in der auch CN-Prototypen startberechtigt waren, ersetzen. Bei der letzten, sechsten Ausgabe des Wüstenklassikers waren erstmals 4 Ligier der Teams Graff Racing und United Autosports an den Start gegangen, wobei das Trio Winslow/Taylor/Muston auf einem Ligier JS P3 LMP3 der Graff-Mannschaft auf Gesamtrang 7 den Sieg in der Prototypenkategorie holte.

Mit dieser Vereinbarung könnten die LMP3 zur alleinigen, gesamtsiegfähigen Klasse des Rennens werden, das bisher auf die GT3 als Top-Kategorie gesetzt hatte. Die LMP3 sind in der Regel etwas schneller als die GT3 – ein Fakt der sowohl in den Rennen der VdeV-Serie als auch des neuen Michelin GT3-Le Mans Cups wiederholt bestätigt wurde.

Karl Mauer: "VLN-Reform nicht übers Knie brechen"

Mitte Mai hatten wir im Vorfeld des diesjährigen 24 Stunden Rennens am Nürburgring über einen Bericht unserer Kollegen von Motorsport-Total berichtet der sich mit Überlegungen zur Zusammenlegung von VLN Langstreckenmeisterschaft und 24 Stunden am Nürburgring zu einer gemeinsamen Serie beschäftigte. Am vergangenen Wochenende ergab sich für uns nun noch mal die Gelegenheit, sich bei VLN-Chef Karl Mauer über den Fortgang der Gespräche zu informieren.

„Angestossen karlmauerwurden diese schon seit längerer Zeit erwogenen Gespräche durch die von Olaf Manthey geleitete ILN, die uns dankenswerterweise eine sehr fundierte und detaillierte konsolidierte Meinung der Teamchefs und Piloten zu diesem Thema geliefert hat. Das ist dann immer besser als wenn einzelne Teamchefs zu uns kommen und diese Punkte in Einzelgesprächen mit uns diskutieren. Die Gespräche laufen auch noch, allerdings haben wir jetzt keine Eile das Thema nun übers Knie zu brechen. Zum Einen haben wir jetzt keine akute Notsituation das uns die Kunden en masse abspringen – der Serie geht es ja vergleichsweise gut. Zum Anderen gibt es noch sehr viele versteckte Details bei den einzelnen Punkten die zum Teil gar nicht im Blickfeld sind und die wir erst mal in aller Ruhe klären wollen. Ich denke daher nicht das wir schon 2018 in der Lage sein werden entscheidende Punkte zu realisieren.“

Zur Erinnerung: Im Gespräch waren die Zusammenlegung von VLN Langstreckenmeisterschaft, 24h-Qualirennen und des 24h-Klassikers zu einer Serie mit gemeinsamer Wertung, eine Straffung des Kalenders, ein Saisonstart im Sommer nach dem 24h-Rennen mit dem Klassiker als Finale, sowie die evtl. Einführung weiterer längerer Rennen.

Zumindest beim letzten Punkt liess Mauer durchblicken, das dies nicht seine vorrangigste Priorität wäre „Längere Rennen als 6h sehe ich nicht im Rahmen der von den VLN-Veranstaltern ausgetragenen Läufe kommen! Wir haben die Standarddistanz von 4 bzw.6h und alles was darüber hinaus geht, ist auch eine Kostenfrage nicht nur für den Veranstalter sondern auch für die Teams. Diese haben zum Beispiel diesbezüglich sehr positiv auf die Straffung des Kalenders auf nur noch 9 Läufe reagiert, auch wenn diese eher zufällig durch den Ausstieg eines unserer Veranstalter aus der VLN Langstreckenmeisterschaft zustande gekommen ist. Aber auch die 9 verbleibenden Läufe, die für die meisten Teams schon kostenintensiv genug sind, müssen jetzt nicht das Modell der Wahl sein. Da gibt es eine Reihe von Alternativen die man in Betracht ziehen könnte.“

Ohne konkreter zu werden deutete Mauer damit an das ein VLN-Kalender in der Zukunft auch weniger als 9 Rennen enthalten könnte, indem zum Beispiel Veranstalter ihre Rennen auch alternierend in geraden oder ungeraden Jahren austragen könnten. „Wir haben für das kommende Jahr schon das Problem das das 24h-Rennen dort sehr früh stattfinden könnte, so das es schwer werden könnte, dann vorher 2 VLN-Termine und das Qualifikationsrennen in einen Kalender zu pressen.“

Mauer sieht daher die anstehenden Änderungen gelassen und ohne Druck und ist skeptisch das es schon 2018 zu Änderungen in der Struktur der VLN Langstreckenmeisterschaft und des 24h-Rennens kommt : „Lieber klären wir in Ruhe alle Details und haben dann ein schlüssiges Konzept, als wenn wir es nun zu schnell umsetzen und aufgrund der dann entstehenden Schwierigkeiten Kunden verlieren. Bis zur Motorshow wollen wir die nächste Runde der Gespräche führen. Ihr könnt uns dann noch mal fragen wie weit wir dann sind.“

29 Wagen am Ring bei der Le Mans Revanche

29 Wagen - 5 LMP1, 11 LMP2, 8 GTE-Pro und 5 GTE-Am – werden Ende der Woche ab Freitag bei den 6h am Nürburgring, der 4.Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft 2017 antreten. Damit schrumpft das Feld im Vergleich zum letzten 6h Lauf in Spa-Francorchamps (Le Mans mal aussen vorgelassen) um lediglich einen Wagen, nämlich den dritten Toyota.

Die Japaner sind nach der erneuten Niederlage an der Sarthe natürlich am Ring um eine Revanche bemüht, doch diese wird nicht so einfach fallen wie bei den ersten beiden Läufen der Meisterschaft. Denn Porsche will am Ring erstmals das High-Downforce-Kit am Porsche 919 Hybrid zum Einsatz bringen, und der Ring liegt den japanern bislang nicht - zumindest kommte man in den letzten beiden Jahren noch nicht dort auf das Podium klettern. Zumindest bei den Piloten ist die Kontinuität gewahrt: Sebastian Buemi tritt nun doch nicht wie einige seiner WEC-Kollegen bei der Formula E in New York an sondern bleibt den Japanern an Bord der #8 erhalten. 2 Änderungen gibt es dennoch in der Top-Klasse gegenüber Spa-Francorchamps : Zum einen steigt José Maria Lopez wieder an Bord des Toyotas mit der #7 zu (der Argentinier war schon in Le Mans fit, war dort jedoch an Bord des dritten Wagens eingesetzt worden) und zum Anderen ersetzt Marco Bonanomi im ByKolles-CLM Spa-Pilot James Rossiter.

Zahlreiche Änderungen gibt es jedoch wegen der Formula E-Terminüberschneidung in der LMP2 zu notieren: Im Rebellion Racing-Oreca #13 ersetzt „Pipo“ Derani Nelson Piquet Jr.. In der #31 des Teams springt Filipe Alburquerque für Nicolas Prost ein. Im #24 Manor GP-Wagen wird Jean-Eric Verne wie berichtet durch Robert Mehri ersetzt. Ben Hanley ersetzt im G-Drive-Auto #26 den abwesenden Alex Lynn. Hanleys Sitz im TDS-Auto wird wiederum von Mathieu Vaxiviere okkupiert. Schliesslich kann Toyota-Pilot Nicolas Lapierre mangels eines drittem TS050 im Signatech-Wagen #36 Romain Dumas vertreten. Erneut dabei ist wieder die britische Tockwith-Mannschaft, die den einzigen Ligier im Feld stellt.

In der GTE-Pro haben mit einer Ausnahme alle Teams von Ford, Ferrari und Porsche wieder auf 2-Fahrer-Crews abgerüstet. Lediglich Astons #97 wird mit dem Trio Turner/Adam/Serra erwartet während der #95 auch nur noch das Duo Thiim/Soerensen an Bord hat. Im Ferrari #71 ersetzt Tony Vilander Stammfahrer Sam Bird an der Seite von Davide Rigon. Keine Änderungen gibt es hingegen an Bord der GTE-Am-Teams zu vermelden.

Die Trackaction der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft am Ring beginnt ab Freitag dem 14.7 mit den ersten freien Trainings. Am Sonntag dem 16.7 ist das Rennen von 13-19 Uhr angesetzt. Ein Bericht zum Rennen ist auf diesen Seiten wieder geplant.

2. GT86-Cup-Sieg für Milltek Motorsports

Beim 4. VLN-Lauf, der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) erzielte die britische Milltek Racing Mannschaft den 2. Klassensieg der Saison. Nach dem Sieg beim Saisonauftakt setzte sich das Trio Lucain Garvis, Dale Lomas und Werner Gusenbauer auch beim 4. Lauf gegen die Konkurrenz durch. Die erstmals von der Pole gestartete Mannschaft, die noch vor dem Rennen nach einem Defekt im Qualifying den Antriebsstrang am Auto tauschen mussten, verwiesen das belgische Pit-Lane Duo Brody/Oliver Muytiens auf den zweiten Platz, die dank konstanter Rundenzeiten mit einer erneut starken Vorstellung ihren Punktestand in der Tabelle des Toyota GT 86-Cups weiter ausbauten.

Im teilweise eng ausgetragenen Duell um Rang 3 setzten sich zwar zunächst die anfänglich bis zu einem Reifenschaden im Cup-Feld führenden Leutheuser Racing Piloten Sluis/Leßmeister durch, jedoch wurde die Crew nach Ende des Rennens wegen Unterschreitens der Mindestzeit beim letzten Boxenstop mit einer Zeitstrafe belegt, weswegen das AM-Motorsports-Duo Müller/Leppert erstmals auf einem Podiumsrang im Cup gewertet wurden, womit die Neueinstieger in den Cup mit ihrem zitronengelben Toyota das bislang beste Resultat in der Saison erzielten.

Pech hatte dagegen das Toyota Swiss Racing Duo Amweg/Yerly, die auf dem Weg zu einem weiteren Podiumsfinish gegen Rennmitte von einem losen Auspuff eingebremst wurden. Da dieser den Kabelbaum durchzuschmoren drohte, musste man einen Zwangshalt einlegen, der das Team 2 Runden kostete. Ohne Glück war diesmal auch der Ring-Racing Toyota der Piloten Kleen/Wickop unterwegs, die nach dem Abgang von Wolf/Jung den blau-roten Wagen übernommen haben. Der Siegerwagen des 2. Laufs fiel schon nach 5 Runden mit einem Differentialschaden aus.