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Über 190 Teams für VLN2 angekündigt

Von Krise weiterhin weit und breit keine Spur: mit 193 gemeldeten Team übertrifft die Nennliste der 2. VLN Langstreckenmeisterschafts-Runde – des 44.DMV 4h-Rennens - sogar noch den Saisonauftakt vor 3 Wochen, der mit 171 Mannschaften über di Bühne ging. Und das obwohl aufgrund der Terminüberschneidung mit dem SRO-Blancpain-Saisonauftakt in Monza die Top-Klasse deutlich ausdünnt bzw. einige Mannschaften zu einem Doppeleinsatz zwingt: Nur 19 GT3/SP9-Mannschaften starten am kommenden Samstag zum zweiten 4h-Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife. Beim ersten Meeting waren es noch deren 25!

In der Top-Klasse starten 5 BMW M6-GT3 (ROWE Racing fehlt und startet mit den neuen Porsche in Monza , dafür ist das Team Schnitzer Motorsport am Start) - nur 2 Porsche – ein Frikadelli Racing und der Iron-Force by Ring-Police-Porsche; Mathey und Falken passen -, 3 Mercedes AMG GT3 - GetSpeed Performance bringt nur 2 Autos, Black Falcon ist in Monza voll beschäftigt, 4 Audi R8 LMS GT3 (2* Car-Collection , Land Motorsport und nur ein Phoenix-Audi), die beiden KCMG-Nissan GT-R Nismo GT3, der Konrad-Lamborghini und die BKK-Mobil-Viper. Mcchip-dkr-Racing setzt dafür nicht den Kondo Racing Nissan-GT-R ein sondern debütoert überraschend mit dem eigenen ex-Grasser Racing Lamborghini Huracán GT3 der eigentlich erst nach dem 24h Rennen auf der Nordschleife zum Einsatz kommen sollte. In der Pro-Am Wertung starten davon 2 Walkenhorst-BMW, der „Roster-Rojo“-Gestpeed-AMG, einer der KCMG-Nissan und der mcchip-dkr-Lambo.

In der SPX fehlen der Octane 128 Ferrari und der Glickenhaus, dafür starten der #52 Black Falcon-AMG und der Hyundai Veloster TCR in dieser Kategorie. Neben 8 Porsches in der SP7-Kategorie starten wieder nur 3 Wagen in der CUP2-Klasse. Während die SP8-Klasse mit 6 Startern konstant bleibt, wächst die SP8T mit dem Toyota Supra von Toyota-Gazoo Racing um ein Fahrzeug auf 4 Wagen an. Die SP10/GT4-Klasse erhält Zuwachs um den Leutheuser Racing BMW-GT4 und den nun endlich debütierenden Kkrämer-Racing Ginetta , so das nun 8 Fahrzeuge (6 BMW & je ein Mercedes und Ginetta ) in der Klasse am Start stehen. In den Klassen SP6/4T starten 3 weitere Porsche während die Toyota -GT86/Subaru BRZ mit 7 Fahrzeugen das Gros der mit 9 Wagen besetzten SP3-Klasse stellen.

Bei den Produktionswagen schrumpft die V6-Klasse um ein Fahrzeug auf 6 Porsche während die V5 um 2 Wagen auf 11 Cayman und einen BMW anwächst. 2 weitere Cayman starten in der VT3-Klasse währen die im Vorjahr voreilig dem Untergang geweihte V4-Klasse sogar von 21 auf 27 Fahrzeuge anwächst. Auch die Gruppe H verzeichnet mit 12 Startern - darunter dem TAM-Porsche und einem Hofor-BMW in der H2 – einen leichten Zuwachs. Das Feld runden in den Cup-Klassen 22 CUP5-BMW, 15 CUP3-Cayman, 6 TCR und 3 CUPX-KTM ab.

Das Rennwochenende beginnt wie gehabt um 8.30 Uhr am Samstag – fehlender Nebel auf der Nordschleife vorausgesetzt! Der Rennstart erfolgt dann um 12 Uhr, wobei ein kaum Wünsche offen lassender Live-Stream und ein umfangreiches Live-Timing auf der Webseite der VLN Langstreckenmeisterschaft alle zu Hause Gebliebenen umfangreich informieren.

ADAC GT Masters Testtage 2019 - Tag 1

Endlich testtag 7 isist es wieder soweit. In der Magdeburger Börde, genauer gesagt in der Motorsport Arena Oschersleben, fanden am 8. und 9. April 2019 die ersten offiziellen Testfahrten vor dem Start der ADAC GT Masters Saison 2019, die nun schon insgesamt 13., statt. Insgesamt sind 31 Fahrzeuge von acht verschiedenen Herstellern (13 Audi, fünf Mercedes, vier Porsche, drei Lamborghini, je zwei Aston Martin und Corvette sowie ein BMW und ein Ferrari), für die neue Saison eingeschrieben. In Summe erwarten uns in diesem Jahr 19 Teams mit acht ehemaligen Meistern.

Die erste der insgesamt vier Sessions des ersten Tages begann um 9:05 Uhr und dauerte 1 Stunde und 50 Minuten. Die Wetterbedingungen waren für die Jahreszeit erstaunlich gut. Zum Ende der Session lag ein wenig überraschend der HB Ferrari #7 mit Luca Ludwig und Sebastian Asch mit einer 1:24.533 min. vorn, fast exakt eine Sekunde langsamer als die erste Bestzeit vor einem Jahr. Zweitschnellste Carrie Schreiner und Dennis Marschall im HCB Rutronik Audi R8 #8 mit 1:24.607 min., vor Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer mit einer 1:24.702 min. in der Callaway Competition Corvette #77.

In der testtag 1 iseinstündigen zweiten Session nach der Mittagspause bewegten sich die Zeiten etwa auf dem Niveau des Morgens. Diesmal stand der Precote Herberth Motorsport Porsche #1, der amtierende Meister, mit einer Zeit von 1:24.492 min. vorne, vor dem MANN-FILTER Team HTP Mercedes #48 mit Fabian Vettel und Philip Ellis (1:24.885 min.) und dem Audi R8 #33 von Team I.S.R. mit Filip Salaquarda und Frank Stippler (1:24.980 min.).

In der testtag 77 isdritten, ebenfalls einstündigen Session schließlich lag die Callaway Competition Corvette #77 mit Pommer/Kirchhöfer mit einer Zeit von 1:24.304 min. vorne, vor dem MANN-FILTER Team HTP Mercedes #47 mit Indy Dontje und Maximilian Götz (1:24.425 min.) und dem Aust Audi R8 #3 mit Remo Lips und Maximilian Hackländer (1:24.675 min.).

Die vierte und letzte Session des ersten Tages begann um 16:50 Uhr und dauerte 1 Stunde und 10 Minuten. Zum Ende der Session lag der KÜS Team75 Bernhard Porsche #17 mit Klaus Bachler und Timo Bernhard mit einer 1:23.919 min. auf P1. Diesmal zweitschnellste Filip Salaquarda und Frank Stippler (1:24.543 min.), vor Jeffrey Schmidt und Christopher Haase mit einer 1:24.578 min.testtag 18 is im pinkfarbenen BWT Mücke Motorsport Audi R8 #25.

Die Aussagekraft der Zeiten ist wie immer äußerst limitiert. Zu ungleich und zu schwer einschätzbar waren die Bedingungen unter denen sie erzielt wurden (Reifen, Setup, Benzinmenge etc.). Am Dienstag Vormittag gibt es zwei weitere Sessions, 9:05 bis 10:05 Uhr und 11:15 bis 12:15 Uhr.

Die Top 5 der Tageszeiten im Überblick
1. #17 Porsche 911 GT3 R (KÜS Team75 Bernhard), 1:23.919 min.
2. #77 Corvette C7 GT3-R (Callaway Competition), 1.24.304 min.
3. #47 Mercedes-AMG GT3 (MANN-FILTER Team HTP), 1:24.425 min.
4. #7 Ferrari 488 GT3 (HB Racing), 1:24.533 min.
5. #33 Audi R8 LMS (Team I.S.R.), 1:24.543 min.

ELMS-Auftakt in Le Castellet

Mit den 4h von Le Castellet startet die Europäischen Le Mans Serie am kommenden Sonntag in ihre 16.te Saison. 2019 beginnt das erste Rennen mit einem prall gefüllten Feld von 41 Mannschaften. 18 LMP2, 14 LMP3 und 9 GTE sind für die erste Runde der Serie auf der französischen Hochgeschwindigkeitsstrecke nahe der französischen Cote d´Azur gemeldet. Einen ersten Blick auf das Feld hatten wir bereits Anfang Februar veröffentlicht. Die dort veröffentlichte Liste der Teams und Einsatzgeräte hat sich nicht geändert.

Als eine der letzten Neuerungen hat de russische G-Drive-Mannschaft ihr Oreca-Chassis auf den Namen der russischen Staatskarossen-Firma Aurus umgebrandet – eine russische Variante des „Alpine-Modells“ das Signatech in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft durchführt. G-Drive Pilot Rusinov teilt sich die geplante „Titelverteidigung“ mit Andrea Pizzitola der an Bord eines der beiden Algarve Pro-Orecas startet.

Mit 18 LMP2 startet das grösste reguläre LMP2-Feld in die Saison. - zwar waren zu Beginn der letzten Saison bereits schon einmal 19 LMP2 in Le Castellet am Start jedoch waren daruter auch einige Gaststarter aus der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. Das LMP3 Feld ist mit das kleinste seit 3 Jahren – nur in der Debütsaison 2015 starteten weniger der kleineren Prototypen. Dafür wächst das GTE-Feld wieder auf die alte Grösse der Vorjahre an.

Während in diesem Jahr die LMP3- und GTE-Klasse jeweil mit Michelin und Dunlopje einen Exklusivreifenausrüster haben, spitzt sich in der LMP2 der Reifenkrieg der beiden Marken weiter zu. Auf die französischen Gummis setzten die Mannschaften von United Autosports, IDEC Sport, Graff Racing, Inter-Europol Competition Cool Racing, Duqueine Engineering und Dragonspeed. Zu den in Deutschland gefertigten Dunlop-Pneus greifen in diesem Jahr die Teams von High-Class Racing, Panis-Barthez Competition, Algarve Pro , G-Drive , BHK Motorsports, RLR Motorsport und Carlin, die als einzige zudem auf ein Dallara-Chassis setzen.

Nur 6 Fahrzeug-Hersteller sind dieses Jahr in der gesamten Meisterschaft vertreten. Lediglich Oreca, Ligier , Dallara (1 Fahrzeug!), Norma , Ferrari und Porsche liefern in diesem Jahr Einsatzgeräte in die ACO-Serie. Das dürfte angesichts der Grösse des Feldes eine historisch geringe Anzahl sein. Die Einsatzteams kommen in diesem jahr aus 10 Nationen. Das grösste Kontingent stellt Gross-Britannien (13 Fahrzeuge) gefolgt von Frankreich (8), der Schweiz (6), Deutschland, Italien und Polen (je 3), Portugal (2) sowie Dänemark, den USA und Russland (je eines), wobei hinter den Einsatzteams durchaus auch andere Nationen stehen können, so bei G-Drive oder Inter-Europol Competition.

Auf einheimischer Seite steht sowohl das LMP2-Debüt des in Hameln stationierten Inter-Europol-Teams, als auch das ELMS-Debüt der Project 1-Porsche Mannschaft an diesem Wochenende in der Aufmerksamkeit der Fans. Proton Competition hat zudem mit der #88 ein mit Horst felbermayr Jr, Marco Seefried und Thomas Preining komplett deutschsprachig besetztes Auto am Start, während Teamchef Christian Ried auf dem #77 Dempsey-Proton-Wagen auf italienische Unterstützung seitens des Duos Pera/Cairoli baut. Inter-Europol setzt in der LMP3 mit Martin Hippe und Paul Scheuschner 2 Deutsche als Leaddriver ein. Ein dritter kommt im Eurointernational-Ligier hinzu: Jens Petersen startet dort mit dem Dänen Mikkel Jensen. Schliesslich gibt es mit Rene Binder im Panis-Barthez Competition Ligier JS P217 LMP2 #23 zumindest einen deutschsprachigen Piloten in der LMP2-Klasse.

Die Rennaction in Le Castellet beginnt bereits am morgigen Dienstag mit dem offiziellen Testtag der ELMS. Offizieller Start des Rennmeetings ist am Freitag mit den freien Trainings, dem am samstag das Qualifying und am Sonntag dem 14.4 das Rennen ab 12.30 Uhr folgt, das auf dem Youtube-Kanal der Serie sowie auf deren Website live übertragen wird.

25 Starter in der ADAC GT 4 Germany

Dieschütz testtag ADAC GT4 Germany startet mit einem starken Feld und Sportwagen von 7 Marken in Debütsaison. Insgesamt 16 Teams haben für die neue Serie im Rahmen des ADAC GT-Masters 25 Fahrzeuge von Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche eingeschrieben. Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontests in der Motorsport Arena Oschersleben präsentierte sich die Serie am Montag erstmals in der Öffentlichkeit. Saisonstart ist vom 26. bis 28. April ebenfalls in Oschersleben . Die Rennen werden von SPORT1 und SPORT1+ live im Fernsehen sowie im Live-Stream übertragen.

Nicht nur bei der Markenvielfalt, auch fahrerisch kann die ADAC GT4 Germany punkten: YouTube-Star Felix von der Laden startet in einem McLaren 570S GT4. Bei ausgewählten Veranstaltungen ist auch sein Team GT-Teamkollege, der ehemalige Formel-1-Pilot und aktuelle RTL-Formel-1-Experten Christian Danner in einem weiteren McLaren am Start. Lars Kern, Rundenrekordhalter für Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife, startet in einem Porsche, GT4-Spezialist Jörg Viebahn tritt im Aston Martin an. propeak astons testtagAus dem Kartsport steigen die Nachwuchstalente Marius Zug (BMW) und Jan Philipp Springob (Mercedes-AMG) auf. Luke Wankmüller, Sieger der Honda Junior Challenge in der ADAC TCR Germany 2018, wechselt in den GT-Sport und steuert einen Mercedes AMG GT4. Ebenfalls in einem Mercedes gibt Oliver Mayer sein Comeback, der vom ADAC GT Cup über die STW und das ADAC GT Masters auf eine knapp 30-jährige Geschichte in den ADAC-Serien zurückblicken kann.

Im Feld finden sich auch drei schnelle Damen: Claudia Hürtgen, die erfolgreichste Frau im ADAC GT-Masters, steuert einen BMW M4-GT4. Laura Kraihamer aus Österreich fährt einen KTM X-Bow GT4 und Patricija Stalidzane tritt in einem Audi R8 LMS GT4 des racing one-Teams an.

Bereits in der Debütsaison nehmen Rennwagen von 7 Herstellern teil. Das unter den Teams beliebteste Fahrzeug trägt einen Stern: Mit Schütz Motorsport, GetSpeed Performance, Bremotion, Leipert Motorsport und HP-Racing International, das zwei unterschiedliche Fahrzeuge an den Start bringt, setzen 5 Rennställe auf den Mercedes AMG GT4. Der erst im Januar präsentierte Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport wird von zwei Teams eingesetzt, dem KÜS Team 75 Bernhard von Sportwagenweltmeister Timo Bernhard und Allied Racing. HP-Racing Internationaldas Team des ADAC TCR Germany-Champions Hari Proczyk vertraut ebenfalls auf Porsche und setzt auf das Vorgängermodell des Cayman. RN Vision STS, Hofor Racing by Bonk Motorsport und MRS-Besagroup Racing treten mit dem BMW M4-GT4 an. racingone testtagDas Team racing one baut auf den Audi R8 LMS GT4. Reiter Engineering und True Racing setzen den kompakten KTM X-Bow GT4 ein. Britisches Flair in die ADAC GT4 Germany bringen Propeak Performance mit dem Aston Martin Vantage GT4 sowie Dörr Motorsport und das Team GT mit ihren McLaren 570S GT4.

"Die ADAC GT4 Germany startet mit Markenvielfalt und einem starken Feld in ihre Debütsaison. Der gute Zuspruch der Teilnehmer zeigt, dass unser Konzept dieser Serie auf der professionellen Plattform des ADAC GT-Masters Masters sehr gut angenommen wird. Das Fahrerfeld ist eine gute Mischung aus vielversprechenden Nachwuchstalenten und ambitionierten Hobbyrennfahren. Ich freue mich auf die erste Saison der ADAC GT4 Germany", zieht ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk sein Fazit.

Black Falcon versucht Titelverteidigung im BES

Black Falcon wirdstolz buurman engel dieses Jahr seinen Titel im Blancpain GT Serien Endurance Cup mit den Meisterpiloten aus dem Vorjahr verteidigen. Das Mercedes-Trio Maro Engel, Luca Stolz und Yelmer Buurman ist von der Meuspather Mannschaft erneut für die Serie nominiert worden und wir mit dem unter der Startnummer #4 antretenden Mercedes AMG GT3 erneut auf Punktejagd in der SRO-Langstreckenserie gehen. Engel und Stolz treten zudem in der Blancpain GT World Challenge Europe bei deren Sprintrennen an und sind somit von Mercedes und Black Falcon erstmals auf den Gesamttitel der Blancpain GT Serie angesetzt worden. .

Black Falcon´s zweiter Mercedes AMG GT3 startet dieses Jahr im Silver Cup. Hubert Haupt , Abdulaziz Al Faisal und Patrick Assenheimer werden in diesem Jahr auf dem Wagen starten.

MLMC-Champion komplettiert Panis-Barthez-Crew

Der hoogenboom19 jährige Niederländer Leonard Hoogenboom, amtierender Meister des Michelin Le Mans Cup zusammen mit DKR Engineering-Pilot Jens Petersen, steigt in der kommenden Saison in der Europäischen Le Mans Serie in die LMP2-Klasse auf. panisbarthez silverstoneDort wird er den Ligier JS P217 LMP2 der französischen Panis-Barthez Compétition steuern. Hoogenboom wird damit Teamkollege der beiden bereits bestätigten Piloten Timothé Buret und Konstantin Tereschenko an Bord des #24 Ligiers werden. Die französische Mannschaft hatte die Saison 2018 mit dem 6.Platz in der LMP2-Teamwertung abgeschlossen.

racing one besetzt ersten Sitz für die ADAC GT4

Die racingone stalidzaneGT4-Mannschaft von racing one hat den ersten Pilotensitz für die ADAC GT4 Germany in ihrem von Hella Pagid gesponsorten Audi R8 LMS GT4 besetzt. Die erst 16 jährige lettische Pilotin Patricija Stalidzane steigt aus der Kartszene in die GT4 der amtierenden Pro-Am-Meistermannschaft aus der GT4-European Series auf.

Die in München lebende Pilotin saß mit gerade mal 8 Jahren bereits im Kart und konnte 2018 ihre ersten Schritte im Automobilsport im Renault Clio Cup Central Europe wagen. Hier konnte Sie am Red Bull Ring bereits ihre erste Top 10 Platzierung im stark besetzten Starterfeld einfahren.

“Ich bin unglaublich dankbar für diese Chance und kann es kaum erwarten mit racing one das erste Mal ganz offiziell in Oschersleben an den Start zu gehen. In den vergangenen Woche habe ich mich auf diversen Rennstrecken schon mit meinem neuen Fahrzeug vertraut gemacht. Der Audi ist perfekt für mich und ich freue mich auf eine aufregende Saison in der ADAC GT4 Germany ”, so Stalidzane am vergangenen Mittwoch beim Test auf dem Nürburgring.

Dragonspeed mit James Allen in der ELMS

Die JamesAllenDaytonaPoleamerikanische FIA Langstrecken Weltmeisterschafts- und ELMS-Mannschaft DragonSpeed hat den Australier James Allen als dritten Piloten des Oreca 07-Gibson in der Europäischen Le Mans Serie 2019 berufen. Allen wird an der Seite der beiden Stammpiloten Henrik Hedman und Ben Hanley den Oreca bewegen und ersetzt damit den zum Schweizer Cool Racing Team abgewanderten Nicolas Lapierre.

Der 22-jährige Allen, der für die amerikanische Mannschaft bei den 24h Daytona diesen Jahres schon die Pole-Position in der LMP2-Klasse erzielte, soll zudem auch im BR Engineering LMP1 der Mannschaft bei der WEC-Runde in Spa-Francorchamps ins Steuer greifen. Zudem ist er als Entwiclklungsfahrer im Indycar-Programm von Dragonspeed vorgesehen.

Allen bestritt schon 2017 die Europäischen Le Mans Serie im Graff Racing-Team , wobei ihm 2 Siege zusammen mit Gustavo Yacaman und Richard Bradley bei den beiden letzten Runden in Spa-Francorchamps und Portimao gelangen. Der LMP1 des Teams kennt er bereits von Gastauftritten in den FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Runden in Fuji und Shanghai 2018.

Jenson Team Rocket RJN-Crew komplett

Schon inrjnnsxhttt Sebring hatte Philipp Frommenwiler uns über sein Engagement im Blancpain GT Serien Endurance Cup an Bord des neuen Honda GT3 Einsatzteams Jenson Team Rocket RJN in Kenntnis gesetzt (wir berichteten). Nun stehen auch die Teamkollegen des Schweizers fest: im Kampf um den Silver Cup werden Struan Moore und Matt McMurry den Thurgauer untersützen.

Moore war schon 2018 mit RJN-Motorsport an Bord eines der Nissan GT-R Nismo GT3 die Blancpain GT Serien Endurance Cup unterwegs und belegte mit seinen Teamkollegen Rang 6 der Silver-Wertung. Der 21 jährige Amerikaner Matt McMurry war zuletzt eher in der ACO-Szene unterwegs und steuerte unter anderem einen LMP2 des Algarve Pro-Teams inder Europäischen Le Mans Serie und der Asiatischen Le Mans Serie. 2014 debütierte er als 16-jähriger und bislang jüngster Pilot bei den 24 Stunden Rennen von Le Mans.

Den Honda NSX GT3 kennt Frommenwiler bereits: 2018 startete er im ADAC GT-Masters bei einem Einsatz mit dem Schubert Motorsport-Team mit dem GT3-Boliden. Für das Jenson Team Rocket RJN pilotiert Frommenwiler die neueste Evolutionsstufe des NSX. Der erste Lauf des Endurance Cup steht in Monza am 14.April an.

RN-Vision GT4 siegt beim Auftakt der NES 500

Für neshock startMarius Zug und Gabriele Piana war der Einsatz bei der DMV NES 500 ein voller Erfolg. Souverän sicherten sich die beiden BMW M4-GT4-Piloten der RN Vision STS-Mannschaft den Gesamtsieg auf dem Hockenheimring. Dahinter setzte sich das Trio Hartmann / Hendrikx / Paul im T3-Motorsport Audi RS3 LMS-TCR gegenüber Kry/Mühlenz im VW Scirocco Cup S der Konrad-Motorsport-Truppe durch.

Womöglich wäre es für die von der Pole gestarteten Marius Zug und Gabriele Piana eine Spur enger geworden. Denn von den Rundenzeiten her schienen die amtierenden Meister Christian Ladurner und Sebastian Sommer im Green-Lion Seat Leon Cup R am ehesten dazu imstande, dem M4 Paroli bieten zu können. Zumal die Siegesfahrt nicht ohne Probleme verlief. Ein Plattfuß zwang das RN Vision STS nach etwas über einer Stunde Renndauer zu einem vierten Boxenhalt. Das kostete eine ganze Runde, doch zu diesem Zeitpunkt waren die Titelverteidiger schon nicht mehr dabei. Vermutlich ein Getriebeschaden hatte den Seat Leon CupRacer bereits nach 17 Runden aus dem Rennen geworfen. Zwar brachte der zusätzliche Stopp zwischendurch etwas Spannung, doch am Ende siegte das deutsch-italienische Duo mit einer Runde Vorsprung und bescherte ihrer Mönchengladbacher Mannschaft damit den ersten Gesamtsieg in der Serie. Für den 16-jährigen Kart-Aufsteiger Marius Zug markierte der Sieg gleich den ersten Erfolg beim ersten Rennen im GT4.

Der zweite Gesamtrang ging an das neu gegründete T3 Motorsport Team, welches für die Piloten Rick Hartmann, Tim Hendrikx und Maximilian Paul einen Audi RS3 LMS TCR einsetzte. Vor allem Maximilian Paul zeigte, dass er mit den Vorjahresmeistern mithalten kann.

Gesamtrang 3 neshock rnvisionbedeutete gleichzeitig den Sieg in der bärenstark besetzten und heißumkämpften NES 7. Hier setzten sich am Ende Niklas Kry und Thomas Mühlenz im neu aufgebauten VW Scirocco Cup S durch. Dabei ließen es die späteren Klassensieger zu Beginn etwas verhaltener angehen und dem RN Vision STS Porsche Cayman GT4 mit den dem schnellen Youngster-Trio Trio Kaj Schubert (DK), Constantin Gordon (D)und Adam Vincze (H) sowie Mierschke/Schopper in einem weiteren Scirocco den Vortritt. Die ersten Fünf der Klasse lagen zu Beginn des Rennens innerhalb von 15s. Nach und nach trennte sich die Spreu vom Weizen. Am Ende blieben der Konrad-Scirocco und der Cayman mit den Piloten Vincze/Schubert/Gordon übrig. Je nach Boxenhalt ging es dabei hin und her, teilweise auch dich hintereinander auf der Strecke. Zum Schluss setzte sich der Scirocco mit einer Runde Vorsprung durch.

Kry, belegte neben seinen Klassensieg gemeinsam mit Welf Hermann auf einem weiteren VW Scirocco noch Rang drei in der NES 7 und Gesamtrang 5 .

24 von 35 gestarteten Autos kamen in Wertung der Serie ins Ziel. Die nächste Runde findet am 19 Mai mit einem 3h-Rennen in Oschersleben statt.

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