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Madpanda Motorsport

madpanda httt testMit Madpanda Motorsports plant ein komplett neues Team den Einstieg in die GT World Challenge Europe. Das neu gegründete, spanische Team gehört dem 25-jährigen argentinischen Piloten Ezequiel Perez Companc, der damit in die Riege der fahrenden Teamchefs aufsteigt. Perez-Companc war in der letzten Saison der Serie noch mit dem Belgian Audi Club Team WRT unterwegs und startete 2018 unter anderem auch im ADAC GT-Masters als Pilot an Bord einer der Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo. Er hat schon Rennerfahrungen in der Blancpain GT Endurance, der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship, der GT-Open und der 24 Stunden-Serie gesammelt. Seinen bis dato einzigen Titel verdiente sich der GT-Sport-Spezialist 2014 in der Ferrari Callenge Europe, wo er den AM-Titel errang.

Der lange auf italienische Wagen (Ferrari/Lambo) setzende Argentinier hat sich für sein Teamdebüt für einen aktuellen Mercedes AMG GT3 entschieden, der vom aus der Formel E bekannten Einsatzteam von QEV Tech betreut wird, die damit erstmals in den Verbrenner-Langstreckensport einsteigen. Das neue Team will 2020 in der Silber-Kategorie für aufstrebende junge professionelle Piloten starten und dabei sowohl in der Sprint- als auch in der Langstreckenserie antreten. Im Rahmen der SRO-Testtage am Circuit Paul Ricard in Le Castellet testete man sowohl den Wagen als auch einige Kandidaten für die zu vergebenden Sitze, unter denen sich unter anderem auch der Am-Vizemeister der GT4 South European Series, der Spanier Jorge Cabezas Catalan, befand.

Aktuell hat das spanische Einsatzteam allerdings den Betrieb eingestellt und sich statt dessen auf die lokale Bekämpfung der COVID-19 Pandemie durch Komponentenfertigung für Beatmungsgeräte konzentriert.

racing one: Audi-Pläne und Corona-Programm

racingone2020ascariDas racing one Team aus Plaidt hat in diesem Jahr ein Programm in nicht weniger als 5 Rennserien geplant. Neben den Ferrari-Programmen (wir berichteten) in der Nürburgring Langstrecken Serie und der GTC-Serie (wir berichteten) will man auch mit einem Audi RS3 TCR in der ADAC TCR Germany und mit verschiedenen Audi R8 LMS GT4 in der ADAC GT4 Germany sowie der DTM-Trophy antreten. Auch bezüglich der GT4-Programme brachte uns Teamchef Martin Kohlhaas in der vergangenen Woche auf den aktuellen Stand:

„In der ADAC GT4 Germany haben wir mittlerweile eine erste Besatzung fixieren können. Dort werden Domenico Solombrino und Cristian Stingu den ersten in neuen Farben (siehe Bild re.) antretenden Wagen pilotieren. Beide kommen aus den GT4-Programmen von Mathol Racing wo sie bislang in der VLN Erfahrungen gesammelt haben. Für das zweite Audi-Cockpit waren wir schon relativ weit in den Verhandlungen fortgeschritten, ehe die Corona-Krise dort alle Gespräche auf Eis gelegt hat. Das Gleiche gilt auch für den Fahrerplatz in der TCR-Germany, den wir noch nicht fixieren konnten.“

racingone2020colorFür das parallel geplante Programm in der DTM-Trophy konnte Kohlhaas ebenfalls schon den ersten Cockpitplatz loswerden. „Hier hat der Niederländer Kelvin Snoeks den ersten Sitz fixiert. Kelvin ist unter anderem 2015 Meister der Dutch Supercar Challenge geworden und war in den letzten Jahren regelmässig in der Lamborghini Supertropheo unterwegs. Ausserdem startete er in der letzten Saison regelmässig im ADAC GT-Masters.“ Für die zweite deutsche GT4-Serie sieht Kohlhaas ein grosses Potential. „Ich denke das ist ein Konzept das schlagartig aus dem Stand heraus funktionieren wird. Wir haben ja bei den Fahreranfragen gesehen wie hoch das Interesse wird. Speziell das ausgelobte Preisgeld hat dazu geführt das eine Menge Piloten die Serie hoch attraktiv finden. Lediglich wegen Corona haben wir hier den 2.Sitz noch nicht vergeben können.“

Kohlhaas ist einer der ersten Teamchefs die sich uns gegenüber zu den Auswirkungen der Krise äusserten: „Wir hatten 2020 einen derartigen Run auf unsere Fahrerplätze das ich dachte so gut lief es noch nie. Wenn der Ausbruch der Pandemie nicht dazwischen gekommen wäre hätten wir das volle Dutzend an zu Verfügung stehenden Fahrerplätzen schon Anfang April besetzt gehabt. Aus meiner Sicht ist es jetzt wichtig das auch alle geplanten Termine stattfinden, auch wenn das Gros der Rennen nun verschoben werden muss. Rennabsagen würden dazu führen, das wir die vereinbarten Sponsorenverpflichtungen nicht mehr mit der versprochenen Anzahl an Events erfüllen könnten, und das würde dann einen Rattenschwanz an Rückforderungen und Ausfällen für die Teams auch für das nächste Jahr bedeuten. Martin KohlhaasHier sind also weniger die Fahrer als die Sponsoren der ausschlaggebende Punkt. Von daher wäre es der Worst Case für uns wenn hier die Saisons auf die Hälfte zusammengestrichen werden müssten. Wenn es dann wieder losgeht, werden wir von administrativer Seite her das Engagement in 3 Serienpaketen (ADAC/VLN/DTM) schon irgendwie stemmen können, da wir prinzipiell genug organisatorische Kräfte haben. Ich sehe da eher das Problem auf die Mechaniker zukommen – der gedrängte Terminkalender im 2.Halbjahr wird dann eher zu deren Lasten gehen weil sie dann wochenlang am Stück ohne freies Wochenende unterwegs sein werden. Das wird dann auf dem Rücken der Schrauber ausgetragen werden!“

Aufgrund der Krise läuft im Augenblick ein Plan B-Programm bei racing one an: „Zum einen haben wir in den letzten Tagen besonders oft die Demontage und den Wiederaufbau der einzelnen Wagen, speziell des Ferraris, durch die Mechaniker geübt. Zum Anderen haben wir das Glück das wir in der Vergangenheit auch eine kleine CNC-Abteilung in einem Teil der Werkstatt aufgebaut haben um ursprünglich einige Ersatzteile selber fertigen zu können. Diese erweist sich nun als Rettungsanker, da wir abseits des Rennsports auch andere Aufträge bewerkstelligen können. So sind wir unter anderem in den letzten Wochen in die lokale Fertigung von Schutzwänden für Supermärkte und Ladengeschäfte eingestiegen oder nehmen nun auch Aufträge für den Prototypenbau von Maschinen an. Darüber können wir einen Teil unserer Techniker noch beschäftigen und noch die Mieten für unsere Hallen bezahlen. Ich hoffe das uns das letztlich den Arsch in der Krise retten kann!!“

Le Mans ändert den Zeitplan

Das 24 Stunden Rennen von Le Mans wird in diesem Jahr mit einem gegenüber den Vorjahren deutlich veränderten Zeitplan in die geplante Veranstaltungswoche vom 13-20.9 gehen. So wird das Scruteneering, welches schon traditionell von Sonntag bis Montag öffentlich auf dem Place des Jacobines im Stadtzentrum von Le Mans durchgeführt wurde, nun am Circuit de la Sarthe stattfinden, wobei noch nicht klar ist ob dieses zum Vermeidung grösserer Menschenansammlungen nicht öffentlich durchgeführt wird. Zumindest eine Pit Walk/Autogramm-Session am Mittwoch ab 17 Uhr sowie am gesamten Freitag und die traditionelle Fahrerparade am Freitag ab 17 Uhr sind trotz der augenblicklich geltenden Kontaktbeschränkungen noch nicht abgesagt worden, womit die Fans allerdings rechnen sollten.

Gründlich verändert hat sich die Verteilung der Sessions. Bislang wurden in den letzten Jahren nur eine 3-stündige freie Trainingssession und 3 Qualisitzungen von insgesamt an die 5,5 h Dauer absolviert. Nun sind angesichts des gestrichenen Testtages 4 freie Trainingsitzungen am Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 11 Stunden Dauer und nur 2 Qualifikationssitzungen angesetzt worden, wobei die erste, alle Teams umfassende 45-minütige Sitzung am Mittwoch vor Mitternacht angesetzt wird, während am Donnerstag von 20-20.30 zur „Primetime“ die neue halbstündige „Hyperpole“ unter den jeweils 6 besten Teams der ersten Qualifikationssession einer Klasse ausgefahren wird.

Auch der Rennstart wird vorgezogen: er findet nun erstmals um 14.30 am Samstag statt.

Le Mans ändert das Qualifyingformat

Der ACO hat schon im vergangenen Dezember eine Änderung des Qualifyingformats zum 24 Stunden Rennen von Le Mans beschlossen. Statt dreier je 2 stündiger langatmiger Qualifyingsessions, wird es nach dem Willen des französischen Verbandes eine kürzere und knackigere, besser vermarktbare 2 teilige Session geben deren Kern die sogenannte „Hyperpole“, eine halbstündige Session zum Auswürfeln der letzten entscheidenden Startpostionen, geben wird.

Das eigentliche Qualifying für alle Teilnehmer wird im Rahmen einer 45-minütigen Session am Mittwoch vor dem Rennen abgehalten werden. Diese startet um 23.15 am Abend und geht bis Mitternacht. Die jeweils 6 schnellsten Teams einer Klasse werden dann am nächsten Tag zu der zur Primetime um 20 Uhr-20.30 Uhr angesetzten Hyperpole zugelassen, bei der die 6 vordersten Startpositionen in jeder Klasse bestimmt werden. Dieses im TV besser vermarktbare Format wird nebenbei dazu führen das die Polesetter 3 Stunden früher wie bisher bekannt sind und sich auch die Arbeit der Medienvertreter ein wenig entspannen wird , die bislang bis in die Nacht hinein die entsprechenden Artikel formulieren mussten.

PS on Air - Folge 2

Derpatricksimon Ravenol ADAC GT Masters-Talk, das neue Podcast-Format von ADAC GT-Masters-Kommentator Patrick Simon, geht am morgigen 12.4 in die zweite Runde. Nach der erfolgreichen Premiere am vergangenen Wochenende steht am Ostersonntag ab 13.00 Uhr die zweite Folge der Online-Livetalkshow auf dem Programm.

Simon bringt am Sonntag aktuelle News aus dem ADAC GT-Masters, der ADAC GT4 Germany und der ADAC TCR Germany. Mit ADAC Vorstand Lars Soutschka spricht er über aktuelle Planungen für das GT Masters und mit HTP-Winward-Fahrer Indy Dontje über seine Erwartungen an die Saison. McLaren 570S GT4-Pilot Phil Dörr blickt auf die deutsche GT4-Meisterschaft und mit dem ADAC TCR Germany-Champion von 2018, Hari Proczyk, wirft Simon einen Blick auf die Tourenwagenserie.

Zu sehen ist „PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk“ online im Livestream unter anderem  unter diesem Link auf Youtube, auf dem Facebook-Kanal des ADAC GT Masters sowie auf adac.de/motorsport und ravenol.de.

2 Seas Motorsport

2seasmotorsportDas neu gegründete britisch-Bahrainische McLaren Team 2 Seas Motorsport hat die erste Fahrerpaarung für den GT-World Challenge Europe Sprint Cup bekannt gemacht. McLaren Werkspilot Ben Barnicoat und Teammitbesitzer Scheich Isa bin Abdullah Al Khalifa – ein Mitglied des bahrainischen Königshauses – werden einen der den McLaren 720 GT3 in der Pro-Am-Klasse der europäischen Sprintserie einsetzen – vorausgesetzt dort beginnen sich die Räder wieder zu drehen. Ein zweiter Wagen soll in der Pro-Klasse auf die Jagd nach Gesamtsiegen gehen. Das Team von Al Khalifa und seinem britischen Mitbesitzer Nick Cristofaro plant daneben auch ein Sprint Programm in der britischen GT-Meisterschaft in Angriff zu nehmen. Langstreckeneinsätze stehen vorerst nicht auf der Agenda der Mannschaft.

Hofor-Bonk-Programm 2020

Bonk Motorsport hatte unmittelbar vor dem Ausbruch der Corona Krise die Planungen für die Saison 2020 bekannt gegeben. Die Münsteraner Mannschaft von Teamchef Michael Bonk plante demnach 2020 in 3 Serien – der Nürburgring Langstrecken Serie, der ADAC GT4 Germany und der 24 Stunden-Serie anzutreten.

„Wir planen in 2020 wieder ein 2-Wagen-Team für die ADAC GT4 Germany. Dort wollen wir den Teamtitel verteidigen und um die Fahrermeisterschaft mitkämpfen. Am Nürburgring fahren wir mit einem Audi RS3 und einem BMW M4-GT4 die komplette Nürburgring Langstrecken Serie. Für das 24h-Rennen in der Eifel sind 3 Fahrzeuge vorgesehen. Darüber hinaus wollen wir auch noch bei einigen Läufen der 24 Stunden-Serie antreten.“ gab Teamchef Michael Bonk bekannt.

Alle BMW laufen auch in der Saison 2020 unter der Bewerbung Team Hofor Racing by Bonk Motorsport. Für die ADAC GT4 Germany stehen für den ersten BMW M4-GT4 Michael Schrey und Gabriele Piana fest. Im zweiten BMW sind mittlerweile Claudia Hürtgen und Sebastian von Gartzen als Besatzung bestätigt worden. Das Team hat dabei den GT4-Bestand auf insgesamt 4 BMW M4-GT4 aufgestockt um die GT4 Germany-Fahrzeuge und die Einsätze in den Langstreckenläufen besser vorbereiten zu können.

In der Nürburgring Langstrecken Serie sind Hermann Bock auf dem Audi RS3 in der Klasse SP3T und Michael Schrey auf einem BMW M4-GT4 als Stammpiloten gesetzt. Bei Bedarf könnten noch ein zweiter Audi RS3 und ein BMW M240i Racing Cup hinzukommen. Für das 24h-Rennen sind ein Audi und zwei BMW vorgesehen.

Auch für die Creventic-Serie hat Bonk Motorsport ein Programm vorgesehen. Bei den europäischen Läufen sollen ein GT4 in der GT4-Klasse, ein BMW M240i in der CUP-Klasse und ein Audi RS3 in der TCR-Kategorie regelmäßig an den Start gehen.

ADAC GT Masters Kalender-Update

Das ADAC GT-Masters hat nun auch einen angepassten Kalender für die Saison 2020 veröffentlicht. Dieser enthält weiterhin unverändert 7 Termine. Noch nicht 100%ig klar ist dabei derzeit, wo der Saisonauftakt stattfinden soll. Zwar listet der Kalender das tschechische Most am 31.7-2.8a ls Auftaktveranstaltung auf. Sollten die Rennen aber dort aufgrund behördlicher Bestimmungen oder dann noch bestehender Reiserestriktionen nicht möglich sein, weicht das Masters am gleichen Datum auf den zuletzt 2017 besuchten Eurospeedway Lausitzring aus. Die bislang 11x in der Geschichte der Serie besuchte Strecke war 2018 durch den tschechischen Kurs in Most ersetzt worden.

Die Termine der 4 Events nach dem Saisonauftakt bleiben unverändert. Die zweite Veranstaltung ist auf dem Nürburgring (14. - 16. August) geplant. Nur eine Woche später geht es auf den frisch renovierten Circuit Zandvoort in die Niederlande (21. - 23. August). Im September ist das ADAC GT Masters in Hockenheim (18. - 20. September) zu Gast, zum Einheitsfeiertag am ersten Oktober-Wochenende auf dem Sachsenring (2. - 4. Oktober). Einen neuen Termin hat das Rennen auf dem Red Bull Ring , wo man vom 16. - 18. Oktober fährt. Das Finale wird eine Woche später vom 23. bis 25. Oktober in Oschersleben ausgetragen.

"Die Gesundheit und das Wohlergehen aller Beteiligten und der Zuschauer steht bei uns an erster Stelle. Wir werden die Situation weiterhin aufmerksam im Blick haben und flexibel reagieren, so die Entwicklungen es erfordern. Der Saisonstart im August ist der Auftakt eines sehr kompakten Kalenders mit weiterhin 7 Veranstaltungen und einem unveränderten Format an den Rennwochenenden", so ADAC Motorsportchef Thomas Voss.

Alle gekauften Eintrittskarten behalten für die neu terminierten Veranstaltungen ihre Gültigkeit. SPORT1 überträgt alle Rennen des ADAC GT Masters live und in voller Länge im Fernsehen.

Der aktualisierte Kalender des Masters liest sich wie folgt:
31.07. - 02.08.2020 Autodrom Most (CZ) oder Lausitzring
14.08. - 16.08.2020 Nürburgring
21.08. - 23.08.2020 Circuit Zandvoort (NL)
18.09. - 20.09.2020 Hockenheim
02.10. - 04.10.2020 Sachsenring
16.10. - 18.10.2020 Red Bull Ring (A)
23.10. - 25.10.2020 Motorsport Arena Oschersleben

Die Le Mans Reserveliste 2020

Wir schulden euch noch als letztes Kapitel zur Le Mans Nennliste einen Einblick in die Reserveliste des diesjährigen 24 Stunden Rennen von Le Mans. Diese könnte angesichts der augenblicklichen Situation des weltweiten Motorsports und der damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen aller Teams noch von Bedeutung werden – so denn der Event an der Sarthe überhaupt dieses Jahr stattfindet.

10 Team – 5 GTE-AM 4 LMP2 und 1 LMP1 – sind auf der Liste verzeichnet. Diese beginnt mit einem von AF Corse eingesetzten Spirit of Race Ferrari des bekannten ELMS-Trios Cameron/Scott/Griffin, die ihre Nennung für den Klassiker angesichts des eingestellten Betriebs des Luzich Racing Teams quasi schon fix haben, auch wenn eine offizielle Bestätigung noch aussteht. Für Aufsehen, aber auch tellweises Verständnis, sorgte die Plazierung der ByKolles Racing-LMP1-Truppe auf Platz 2 der Entryliste. Die in Greding stationierte Truppe bei einem so mageren LMP1-Feld (7 Wagen waren insgesamt nur gemeldet) noch auf die Reserveliste zu setzen galt als selbstbewusster Zug des ACO. Jedoch hatte die Mannschaft in der letzten Saison quasi alle vorab aufgestellten bestehenden Nominierungskriterien gerissen, indem sie an keinem einzigen der bisherigen WEC-Läufe teilnahm. ie33 spatestAuf Platz 3 und 4 sind mit den beiden jeweils zweiten Oreca von IDEC-Sport und Highclass Racing 2 weitere LMP2 verzeichnet, wobei der französische Wagen den Vorrang vor dem dänischen Team bekam, das immerhin ex-Corvette-Pilot Jan Magnussen als Leadpilot auf seinem Wagen genannt hatte.

P5 auf der Liste nimmt der dritte Proton Competition Porsche ein, auf dem Dennis Olsen als Pilot benannt worden ist. Hinter dem zweiten Dragonspeed-Oreca auf P6 und dem zweiten Iron Lynx-Ferrari mit der rein männlichen Besatzung auf P7 findet sich der zweite Inter-Europol Competition Ligier aus der Asiatischen Le Mans Serie und der Europäischen Le Mans Serie als letzter LMP2 auf der Liste wieder. Die Liste beschliessen der dritte Project 1 Porsche sowie das in der Asiatischen Le Mans Serie engagierte D´Station Racing Aston Martin-Team, das im Falle seiner Nominierung erst noch ein GTE-Kit für seinen Vantage besorgen müsste.

racing one Ferrari Crew komplett

racingone testDie in Plaidt bei Neuwied stationierte racing one-Mannschaft hat mittlerweile die Fahrerplätze für das Ferrari F488 GT3-Programm in der Nürburgring Langstrecken Serie komplett belegt. Das hat Teamchef Martin Kohlhaas GT-Eins gegenüber telefonisch bestätigt.

„Neben unseren beiden Stammpiloten Christian Kohlhaas und Nicolai Rogivue werden sich über die Saison hinweg Mike Jäger und Stefan Köhler auf dem dritten Fahrerplatz des Ferraris abwechseln. Damit haben wir die Besatzung komplettiert. Wir hatten in den letzten Tagen und Wochen vor dem Corona-Shutdown viel getestet, unter anderem in Le Castellet und in Spanien. In den letzten Tagen hat unsere Mechaniker-Crew sich zudem intensiv mit dem Wagen beschäftigt und diesen 2 mal komplett auseinander und zusammengebaut.“

Für die zweite Ferrari-Einsatzserie, die GTC, konnte Kohlhaas hingegen nichts neues vermelden. „Hier bleibt Axel Sartingen auf dem F458 unser einziger bislang bestätigter Pilot. Für die Fahrerplätze auf dem Ferrari F488 GT3 hatten wir zwar viele vielversprechende Gespräche, aber bevor es da zu einem Abschluss kam hat uns COVID-19 leider einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.“

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