IWSC * Cadillac -Hatrick in Long Beach

Zum dritten Mal in Folge geht der Sieg in der IMSA-Serie dieses Jahr an Cadillac. Nach dem Sieg des #31 Whelen Engineering Cadillac in Sebring und dem #10 Wayne Taylor Racing Wagen bei den 24h von Daytona durfte sich dieses Mal die Crew des #5 Mustang Sampling Autos freuen. Barbosa/Alburquerque gewannen das 100-minütige Stadtrennen mit 0,7s bzw. 1,8s Vorsprung  vor den beiden Penske-Acura von Taylor/Castroneves bzw. Montoya/Cameron.

Die Konkurrenz stand sich dabei teilweise selbst im Wege. Renger van der Zande (#10) setzte den Wagen in die Mauer, der #31 Whelen Cadillac viel durch ein Radverlust nach dem Boxenstopp zurück und der #54 CORE Nissan kam nicht einmal eine Runde weit. Nach einem Abflug in die Reifenbarriere von Turn 6 war die Aufhängung defekt und der Wagen lies sich nicht mehr lenken.

Sowohl Helio Castroneves (#7 Penske Acura) als auch Dirk Müller (#66 Ford) unterlief im Rennen in Führung liegend der kuriose Fehler, dass man Ausgangs der Haarnadelkurve auf den PitSpeed-Limiter kam und so die Kunkurernz vorbeizog.

Auch in der GTLM ging es mächtig rund. Immer wieder kam es zu Kontakten zwischen den Kontrahenten, was auch beinahe einem der Acura DPi zum Verhängnis wurde. Riesiges Pech hatte am Ende Ford-Pilot Dirk Müller, dem durch ein sehr frühen Boxenstopp am Ende der Sprit ausging und Jan Magnussen (#3 Corvette) ins Heck knallte.

Nach einem Dominanten Wochenende gewann hier in der Klasse der #912 Porsche von Earl Bamber und Laurens Vanthoor.

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3 Serienprogramme für HP-Racing

HP-Racing International hpracing2019wird in der Saison 2019 3 Hauptprogramme unter die Räder nehmen. Das österreichische Team der beiden Teambesitzer Hari Proczyk und Coach McKansy tritt dieses Jahr im Blancpain GT Sports Club, der ADAC GT4 Germany und der ADAC TCR Germany an. Die Meistermannschaft aus der Tourenwagenserie des ADAC will nicht nur dort den Titel mit Hari Proczyk und Lukas Niedertscheider mit 2 Hyundai i30 TCR verteidigen.

In der ADAC GT4 Germany schickt man gleich 2 Fahrerpaarungen ins Rennen. Um die vorderen Positionen sollen TCR-Meister Luke Wankmüller und Tim Heinemann kämpfen. Beide sollen mit dem Mercedes AMG GT4 ein Wörtchen an der Spitze mitreden. In der Amateur-Wertung werden die beiden Debuetanten Daniel Davidovac und Franz Dziwok auf einem Porsche Cayman GT4 auf Punktejagd geschickt . „Von beiden Fahrerpaarungen versprechen wir uns eine konkurrenzfähige Leistung und möchten auf den vorderen Rängen der einzelnen Wertungen mitfahren. Eigentlich war Sascha Halek als Fahrer neben Luke geplant. Doch durch eine Verletzung ist er erst zu Saisonmitte einsatzbereit und kommt eventuell in der zweiten Hälfte zum Einsatz“, so Teamchef Tobias Niederberger .

Zudem startet man erneut Im Blancpain GT Sports Club, wo der letztjährige Vizemeister Coach McKansy seinen Lamborghini Huracán GT3 am vergangenen Wochenende im Autodromo di Monza in Italien 2 vierte Gesamtränge erzielte.

Insgesamt absolviert das Team von Mitte April bis Ende September mehr als ein Dutzend Rennwochenden, verteilt in ganz Europa. Der Startschuss für die ADAC TCR Germany und der ADAC GT4 Germany fällt vom 26.-28. April in der Motorsport Arena Oschersleben.

GT4-ES Monza: McLaren siegt unter wechselnden Bedingungen

Start R1 Monza Mit einem Zweifach-Sieg der Equipe Verschuur-McLaren-Piloten Benjamin Lessennes und Daniel McKay endete die erste Runde der GT4 European Series am vergangenen Wochenende im italienischen Monza. Der ehemalige Honda-Tourenwagen-Werkspilot Lessennes setzte sich dabei im Samstagsrennen nach einem späten Restart im Schlussspurt knapp vor seinem Markenkollegen Michael Benyahia durch, der sich seinen vom deutschen Team GT eingesetzten Wagen mit McLaren-Nachwuchstalent Charlie Fagg teilt. Auf Rang drei kamen Simon Knap und Alec Udell in einem der MDM BMW M4 ins Ziel.

Ebenfalls an eine BMW-Mannschaft ging der Sieg in der Pro-Am-Wertung, hier setzten sich auf Gesamtrang sechs Gabriele Piana und Marius Zug im RN Vision STS-Auto durch. Bei den reinen Amateurpaarungen hießen die Sieger Johann Vannerum und Jean-Luc Behets, die sich hinter dem Lenkrad eines der drei von der belgischen Selleslagh-Racing-Mannschaft vorbereiteten Mercedes AMG GT4 abwechselten. 

Im verregneten Sonntagsrennen war es lange Zeit der Chevrolet Camaro von Duncan Huisman und Olivier Hart, der Lessennes und McKay das Leben schwer machte, dann aber im letzten Drittel des Rennens weit nach hinten durchgereicht wurde. Regenduell R2 MonzaDen zweiten Platz auf dem Podest eroberten diesmal dann Bas Schouten und Junior Strous im Selleslagh-Mercedes, vor Cedric Freiburghaus und Vorjahres-Meister Nicolaj Möller-Madsen im einzigen Audi im Feld.

Bei den Pro-Am-Paarungen siegte der Leipert Motorsport AMG GT von Trefz/Paverud nachdem Piana kurz vor Schluss beinahe in der Variante Ascari abflog. Vannerum und Behets siegten erneut in der Amateur-Klasse.

Alles in allem zeigte sich das Feld der GT4-European Series beim Saisonauftakt damit gut durchmischt – lediglich die Alpine und Aston Martin-Mannschaften dürften für die nächste Runde Anfang Mai in Brands Hatch noch auf ein besser zum Fahrzeug passendes Streckenprodil – oder auf eine bessere Balance-of-Performance-Einstufung hoffen.

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