BAR1 2018 mit Riley-LMP2 unterwegs

BAR1-Motorsports steigt nach dem Ende der LMPC-Klasse in der Weather Tech-USCC-Serie in die LMP2 um. Das Team hat unseren Kollegen von Sportscar 365 gegenüber das Engagement mit zumindest einem Multimatic-Riley Mk30 bestätigt. Für die 4 Runden der NAEC 2018 könnte dabei ein zweiter Wagen hinzukommen.

Der Riley-Multimatic LMP2 ist der Wagen der von den augenblicklichen Updates der Oreca-Konkurrenten des ACO am meisten profitiert. Bislang hinkte der Wagen aufgrund einiger Konstruktionsmängel den anderen 3 Konkurrenten zu sehr hinterher. Für 2018 wird man umfangreiche Aero-Updates implementieren die de Facto eiine Neuhomologation des Wagens bedeuten. Hilfreich waren dabei auch zahlreiche Tests des deutschen Joest Teams, das in Hockenheim den auf dem Chassis basierenden Mazda-DPi mit mehreren Update-Entwicklungsstufen testete.

Beim Chassis von BAR1 soll es sich um den Riley der Keating Motorsport Mannschaft handeln, die diesen Wagen in diesem Jahr in Le Mans einsetzte (Bild). Das Chassis wird vor dem Saisonstart und dem Roar before the Rolex mit den Updates aufgerüstet werden. Auch BAR1-Motorsports plant mittelfristig mit einem Le Mans Auftritt in naher Zukunft mit dem Auto.

Supercup Lauf 10 in Mexico

Beim psc10vorletzten Saisonlaufs des Porsche Mobil1 Supercup setzte sich am Samstag auf dem mexikanischen Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt Porsche-Junior und Fach Auto Tech-Pilot Matt Campbell gegen 29 Fahrer durch und verwies die beiden Lechner Racing-Piloten Michael Ammermüller und Dennis Olsen auf die Plätze zwei und drei. Durch das enge Abschneiden an der Spitze ist die Meisterschaft bis zum letzten von 11 Läufen offen.

Olsen startete mit seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup von der Pole-Position auf die 4,304 Kilometer Strecke. Der Norweger verlor jedoch in der ersten Runde zwei Positionen und musste sich hinter Campbell und Ammermüller auf Platz drei einordnen. Der Australier Campbell suchte sein Heil in der Flucht und erarbeitete sich einen komfortablen Vorsprung von 4,2s. Als nach der sechsten Runde das Safety-Car wegen einer Fahrzeugbergung ausrücken musste, schmolz dieser Vorteil wieder zusammen. Der Australier präsentierte sich jedoch hellwach und konnte die Spitze verteidigen. Hinter ihm spielten sich spannende Positionskämpfe ab, doch selbst eine zweite Safety-Car-Phase konnte den 22-Jährigen nicht von seinem Siegkurs abbringen.

Olsen attackierte dahinter mehrfach Ammermüller, fand aber kein Mittel an dem Deutschen vorbei zu gehen. Hinter dem Spitzen-Trio Campbell, Ammermüller und Olsen belegte Daniel Cammish Platz vier. Einen Überraschungscoup landete der Franzose Julien Andlauer . Bei seinem Debütrennen im Porsche Mobil 1 Supercup belegte der frisch gebackene Porsche-Junior auf Anhieb P5. Als Sechster überquerte der 19 Jahre alte Porsche-Junior Thomas Preining die Ziellinie. Siebter wurde der Brite Josh Webster von Fach Auto Tech vor MRS GT-Racing-Pilot Mikkel Overgaard Pedersen. Bester Amateur-Pilot im Feld war Mark Radcliffe (GB/IDL Racing).

GT86-Cup - Toyota Swiss Racing verteidigt Titel

Duplizität der Ereignisse: Genau wie im vergangenen Jahr genügte dem Toyota Swiss Racing-Team auch beim Finale der Saison 2017 ein zweiter Platz, um sich den Gesamtsieg im TMG GT86 Cup zu sichern. Der britischen Mannschaft Milltek Racing reichte auch der fünfte Saisonsieg im neunten Rennen des Jahres nicht, um die beiden Schweizer Manuel Amweg und Frédéric Yerly von der Spitze der Gesamtwertung zu verdrängen. Gerade zwei Punkte Vorsprung (145 zu 143 Zähler) hat die schweizer Mannschaft in der Abschlusstabelle. Den dritten Platz beim letzten Saisonlauf sicherte sich das Trio Jan Sluis, Dirk Leßmeister und Ralf Goral.

Mit 2 Punkten für die 6.te Qualifying-Bestzeit der laufenden Saison, legte das Toyota Swiss Racing den Grundstein für die erfolgreiche Titelverteidigung und setzte Milltek Racing so weiter unter Druck. Die britische Mannschaft musste 5 Zähler auf die Schweizer Kontrahenten wettmachen und im Rennen deshalb volles Risiko gehen. Trotz leichtem Regen und nasser Strecke schickte das Team Startfahrer Werner Gusenbauer dann auch auf profillosen Slicks in das Rennen. Zwar fiel man deshalb in der ersten Runde auf den letzten Platz zurück, startete auf dann abtrocknender Strecke aber eine sehenswerte Aufholjagd. Nach 6 Runden ging das #533 Milltek-Auto erstmals als Spitzenreiter der Cup-Wertung über den Zielstrich. In der Folge entwickelte sich einmal mehr ein sehr spannendes Rennen, das Milltek Racing schließlich knapp für sich entscheiden konnte.

Dabei pokerte man hoch – mit 2 Boxenstopps die man unter Missachtung der Mindeststandzeit absolvierte, manövirierte sich das Team an die Spitze des CUP-Feldes. Weil Milltek einige Sekunden vor Ablauf der vierstündigen Renndistanz die Ziellinie passierte, musste das Team eine weitere Runde auf der Nordschleife absolvieren, während die nur wenig später Start-Ziel passierenden Schweizer abgewinkt wurden. Genau diese Runde mehr rettete Milltek letztlich aber den Laufsieg. Die 6 Strafminuten, die man für das zweimalige Unterschreiten der vorgeschriebenen Boxenstandzeit kassierte, fielen damit nicht ins Gewicht. „Wir hatten ein tolles Rennen und unsere riskante Taktik wäre ja auch fast aufgegangen“, kommentierte Fahrer Lucian Gavris den fünften Saisonsieg von Milltek Racing. „Schade, dass es mit dem Cup-Sieg letztlich nicht geklappt hat, aber wir freuen uns dennoch über eine erfolgreiche Saison und werden heute feiern.“

Gefeiert wurde auch in der Box des Toyota Swiss Racing Teams. „Wir wollten ein kontrolliertes Rennen fahren und uns aus allen Scharmützeln heraushalten. Das haben unsere Fahrer perfekt umgesetzt. Für uns ging es heute um den Gesamt- und nicht den Rennsieg. Wir wussten beim Start, dass uns Rang zwei reichen würde und haben entsprechend agiert. Jetzt sind wir einfach nur glücklich“, freute sich Teamchef Roland Baumann über den erneuten Erfolg.

2 Minuten hinter dem Schweizer Team setzte sich das Trio Goral/Leßmeister/Sluis mit dem dieses Mal vom 9und11 Racing Team betreuten Toyota auf dem dritten Platz liegend aufs Klassenpodium durch. 14s betrug nach 23 absolvierten Runden der Vorsprung auf das Ring-Racing Duo Wickop/Tischner, die damit das Podium knapp verpassten. Das Trio Maxim Martynyuk, Dr. Jochen Herbst und Célia Martin kam eine Runde dahinter als letztes-Toyota-Team in Wertung. Pech haten dagegen die Teams von AM-Motorsports und Pit Lane Racing die in die feuchten Startphase nach Zwischenfällen ausfielen.

Asiatische LMS 2017/18 startet mit geschrumpften Feld

An aslmsburiramstart2diesem Wochenende startet die Asiatische Le Mans Serie in ihre vierte Saison. Nach einer recht vielversprechenden 2016/17´er Kampagne mit einem bis zu 28 Wagen starten Feld  (Foto) muss man allerdings beim Saisonstart im chinesischen Zuhai einen Dämpfer verzeichnen. Nur 16 Autos in 4 Klassen – 6 LMP2, 5 LMP3, 4 GTC und ein Cup-Porsche – werden beim Saisonauftakt an den Start gehen. Piloten aus dem deutschsprachigen Raum sucht man dazu ebenfalls vergebens auf der Starterliste.

Fangen wir mit den positiven News an: Mit 6 LMP2 – alle noch nach der alten, in dieser Saison in der ELMS und FIA Langstrecken Weltmeisterschaft nicht mehr startberechtigten 2016ér Konfiguration – ist die Top-Klasse so stark besetzt wie bislang noch nie in der asiatischen Serie. 4 Ligier JS P2 LMP2 und 2 Oreca 05 kämpfen in der Serie um die Gesamtsiege. Favorit ist dabei das Oreca Team von Jackie Chan DC Racing, die mit Unterstützung des Einsatzteams Jota-Sport 2 nagelneu aufgebaute Vorjahreschassis an den Start bringen. Dem gegenüber stehen 4 Ligiers der Teams BBT (China), Eurasia Motorsport, Algarve Pro und ARC Bratislava (Bild unten) die allerdings in Asien mit einem Vorjahres-Ligier und nicht mit dem aktuellen, in Le Mans eingesetzten Fahrzeug starten.

In der LMP3, die zumindest in Zuhai ein reiner Ligier-Markenpokal ist, starten die beiden aus Hong Kong stammenden Teams KCMG und WIN Motorsport, ein chinesischer Jackie Chan-DC-Jota-Wagen, die taiwanesische GH Motorsport Mannschaft und das Malaiische Viper-Niza-Team.

4 Autos von 3 Teams mit 4 unterschiedlichen Fabrikaten. So sieht es in der im Vergleich zum Vorjahr um 65% geschrumpften GTC/GT3-Klasse aus. Dem Mercedes AMG GT und dem BMW M6-GT3 des taiwanesischen Teams AAI stellen sich ein Audi R8 LMS GT3 der chinesischen Tianshi Racing Mannschaft und ein Spirit of Race Ferrari entgegen. Offensichtlich stehen mittlerweile in Asien mit der Blancpain GT Serie und der geplanten Asiatischen Blancpain 36h Serie attraktivere und vielleicht auch kostengünstigere Formate für den GT3-Sport zur Verfügung. Ergänzt wird das bescheidene GT3-Feld durch einen einzelnen Cup-Porsche der neuseeländischen Team NZ-Mannschaft.

Weder japanische noch australische oder thailändische Teams sind im Feld vertreten. Hier gibt es offensichtlich noch Handlungsbedarf im Marketing der ACO-kontrollierten Serie Das Qualifying findet am Samstag um 17 Uhr Ortszeit statt (ca 11 Uhr MEZ). Das Rennen startet am Sonntag um 13 Uhr Ortszeit und geht über 4 Stunden.

Van der Zande 2018 im WTR-Cadillac

Renger rengervan der Zande steigt nächstes Jahr in der Weather Tech-USCC-Serie in das Cadillac-DPi-Team von Wayne Taylor Racing um. Der diesjährige VisitFlorida-Racing Riley- und Ligier-Pilot wird im Siegerteam der diesjährigen 12h von Sebring als Stammpilot an der Seite von Jordan Taylor starten, nachdem dessen Bruder Ricky als Stammpilot ins Penske-Acura-DPi-Programm berufen wurde. Van der Zande hat als Erfolg den Meistertitel in der LMPC-Klasse der Serie 2016 zu Buche stehen. Der Niederländer und Taylor Jr werden bei den längeren Rennen vermutlich Ryan Hunter-Reay als dritten Piloten zum Support bekommen.

DMV-GTC Kalender 2018

Die DMV-GTC hat im Rahmen des Finales in Hockenheim den vorläufigen Kalender der deutschen Sprintserie und ihrer Mittelstreckenserie – der DUNLOP 60 Serie - bekannt gegeben. Dieser umfasst wie schon in dieser Saison 8 Termine. Nicht mehr im Kalender dabei ist der tschechische Kurs in Most. Dafür kommt ein Juni-Wochenende in Monza neu in den Kalender hinzu. Wie üblich finden gleich 3 Veranstaltungen in Hockenheim statt.

“Wir denken, dass wir im Gegensatz zur Saison 2017 den Terminkalender noch einmal aufwerten konnten“, dmvgtc nring startr2so Veranstalter Ralph Monschauer. „Wir haben mit Hockenheim, dem Red Bull Ring, Monza und dem Nürburgring gleich vier Formel 1-Strecken im Programm.“

Der vorläufige Terminkalender der DMV GTC / DUNLOP 60 liest sich wie folgt:
13.-14.04.18 Hockenheim
27.-28.04.18 Dijon-Prenois (F)
18.-19.05.18 Red Bull Ring (A)
08.-09.06.18 Nürburgring
29.-30.06.18 Monza (I)
27.-28.07.18 Hockenheim
31.8.-01.9.18 Zolder (B)
05.-06.10.18 Hockenheim

VLN-Termine 2018 stehen fest

Die VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife startet auch im kommenden Jahr wieder zu 9 Saisonrennen. Vom 24. März 2018 bis zum 20. Oktober 2018 umfasst der Kalender im nächsten Jahr acht Rennen über die Distanz von je 4 Stunden. Den Saisonhöhepunkt bildet das in der Saisonmitte liegende ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 18. August 2018.

Ausgerichtet werden die Rennen von den neun Gesellschaftern der VLN oHG. Dabei stehen 2018 gleich zwei Jubiläen an: Der AC Altkreis Schwelm feiert mit dem H&R-Cup 60-jähriges Jubiläum. Zum 50. Mal jährt sich der Barbarossapreis des MSC Sinzig. Die weiteren Veranstalter sind der ADAC Westfalen, die Renngemeinschaft Düren, der MSC Adenau, der Rheydter Club für Motorsport, der MSC Ruhr-Blitz Bochum, der Dortmunder MC sowie der MSC Münster.

„Wir konnten mit dem Rennstreckenbetreiber neun sehr gute Termine für die VLN-Rennen 2018 vereinbaren“, sagt Dietmar Busch, Geschäftsführer der VLN Veranstaltungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH. „Zwei VLN-Veranstaltungen liegen vor dem 24-Stunden-Rennen Anfang Mai und bieten den Teams eine optimale Vorbereitungsmöglichkeit auf den Langstreckenklassiker. Von Juni bis Oktober findet danach in jedem Monat mindestens ein Rennen statt.“

Bei den Rennen bleibt es beim kompakten Zeitplan der am Renntag ab 8.30 beginnt, während in der Regel nach 16 Uhr die Zielflagge zu den einzelnen Läufen fällt. Während die einzelnen Veranstaltungen noch den ausrichtenden VLN-Gesellschaftern zugewiesen werden müssen, stehen die Termine 2018 bereits fest:

24.03.2018 – VLN 1
07.04.2018 – VLN 2
23.06.2018 – VLN 3
07.07.2018 – VLN 4
18.08.2018 – VLN 5 (6h-Rennen)
01.09.2018 – VLN 6
22.09.2018 – VLN 7
06.10.2018 – VLN 8
20.10.2018 – VLN 9

GT & Prototype Challenge Assen Rennen 1

Dasdscgtp assenfinale1 sechste und letzte Rennwochenende der Premierensaison in der GT & Prototypen Challenge fand auf dem TT Circuit in Assen Circuit in Assen statt wo die Meisterschaftsläufe 11 und 12 ausgetragen wurden. Leider erschienen lediglich 10 Fahrzeuge zum Saisonfinale. Es muss sich die Frage gestellt werden ob die Ausgliederung der GT´s und Prototypen aus der Supercar Challenge in ihre eigene Serie wirklich Sinn macht. Wenn man sich die Teilnehmerzahlen in dieser Saison ansieht wäre diese Frage wohl eher mit nein zu beantworten.

Im Qualifying sicherte sich der Deldiche Racing Norma von Luc de Cock und Tim Joossen die Pole Position. In einem spannenden Duell an der Spitze mussten sich die Norma Piloten aber nach 30 Rennrunden denkbar knapp mit 0,3 Sekunden Rückstand auf David und Gary Hauser im Ligier LMP3 geschlagen geben. Henk Thuis komplettierte mit seinem Pumax RT nicht nur das Podium. Er gewann auch die Super GT Klasse. Daniel Schildgen wurde im Radical vierter vor Daniel de Jong im Mercedes AMG. Tim Gray und Alain Berg erreichten im Praga den sechsten Platz vor Bob Herber im Radical, Berry van Elk im Mosler und Fiona James im Praga. Dick van Elk schied mit seinem Praga nach 11 Runden aus.

Supercar Challenge Assen Rennen 1

Das dsc assen r15 winnerSaisonfinale der Supercar Challenge fand auf dem TT Circuit in Assen statt. In den Rennen 15 und 16 fiel auch die Titelentscheidung in allen Klassen. Der JR Motorsport BMW von Ward Sluys und Bas Schouten sicherte sich im Zeittraining die Pole Position für das erste Rennen am Samstag bei dem 28 Fahrzeuge am Start standen.

Das eigentlich auf 60 Minuten angesetzte Rennen musste nach einem heftigen Unfall von Porsche Pilot Edward Grouwels, der mit den beiden BMW´s von Toon Rutgers und Hanne Terium kollidiert war, nach einer längeren Unterbrechung auf 45 Minuten verkürzt werden. Nach 24 Runden gab es einen Doppelsieg für die beiden JR Motorsport BMW Silhouetten. Ward Sluys und Bas Schouten siegten vor ihren Teamkollegen Pieter van Soelen und Marc van der Aa. Mit diesem Erfolg sicherten sich Sluys / Schouten vorzeitig den Titel in der GT Klasse. Mit dem dritten Gesamtrang gewannen Peter Schreurs und Marcel van de Maat im BMW das Rennen in der Supersport 1 Division. Markenkollege Bob Herber belegte den vierten Rang vor de Borst / de Kleijn im Seat Leon. Auch der Sieg in der Supersport 2 Klasse ging an ein BMW Duo. In diesem Fall an Patrick de Vreede und Rogier de Leeus. In der Sport Division waren Chris Voet und Bart van den Broeck im Peugeot erfolgreich.

Julian Andlauer (F) neuer Porsche-Junior

Porsche julianandlauerMotorsport unterstützt einen neuen Nachwuchsrennfahrer: Julien Andlauer aus Frankreich wird 2018 als Porsche-Junior gefördert. Der 18-Jährige wurde vom Porsche Carrera Cup France für das zweitägige Sichtungsprogramm auf dem Eurospeedway Lausitzring nominiert und setzte sich gegen 8 internationale Kandidaten durch. Hinter dem Lenkrad eines 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup geht Andlauer 2018 als Porsche-Junior im Porsche Mobil1 Supercup an den Start.

Die Kandidaten der Sichtung wurden von den weltweiten Porsche Markenpokalen ausgewählt. An zwei Tagen präsentierten die jungen Rennfahrer ihre Fähigkeiten im Porsche 911 GT3 Cup auf der Strecke in der Niederlausitz. Ein entscheidendes Bewertungskriterium war dabei auch die Zusammenarbeit mit der Porsche-Mannschaft. Für 2018 erhält Andlauer eine Fördersumme von 225.000€ im Porsche Mobil1 Supercup. Darüber hinaus beinhaltet das Porsche Motorsport Junior Programm ein Fahrer-Coaching, Fitnesstests mit individualisierten Trainingsplänen, Mental- und Medientrainings sowie die Integration der Fahrer in PR-Aktivitäten.

„Wir freuen uns, mit Julien Andlauer einen hochtalentierten Rennfahrer im Supercup begrüßen zu dürfen. Die Porsche Markenpokale sind die ideale Plattform, um den Sprung zum Profi-Rennfahrer zu schaffen“, sagt der Leiter der Porsche Markenpokale Michael Dreiser. Das perfekte Beispiel dafür ist Earl Bamber. 2014 holte der Neuseeländer in seiner Debütsaison direkt den Gesamtsieg, stieg zum Porsche-Werksfahrer auf und gewann zweimal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

„Ich freue mich wahnsinnig, als Porsche-Junior gefördert zu werden. Gemeinsam mit meinem Vater habe ich in diesem Jahr die beiden Rennen des Supercup in Spa-Francorchamps erlebt. Das war total beeindruckend. Der Supercup ist eine große Herausforderung für mich“, sagt Andlauer.

Seit Kindheitstagen gilt Andlauers Leidenschaft dem Motorsport. In Lyon betreibt sein Vater eine Kartbahn. Mit sechs Jahren saß sein Sohn zum ersten Mal in einem Kart. 2015 folgte der Aufstieg in die französische Formel 4, in der Andlauer den dritten Rang der Gesamtwertung erreichte. Ein Jahr später startete der Fahrer aus Sainte-Foy-lès-Lyon im Porsche Carrera Cup France. Am Ende der Saison jubelte er über Platz zwei der Rookie-Meisterschaft. In dieser Saison sicherte sich der frischgebackene Abiturient mit sieben Siegen den Meistertitel im französischen Markenpokal.

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