Supercar Challenge Finallauf 2017 in Assen

Beim dsc assen r16 winnerSonntagsrennen der Supercar Challenge in Assen startete erneut Bas Shouten im JR Motorsport BMW von der Pole Position aus in das letzte Rennen in diesem Jahr. Nach dem Sieg am Vortag der ihnen bereits den Titelgewinn brachte ließen es Schouten und sein Teamkollege Ward Sluys etwas ruhiger angehen und belegten am Ende den dritten Platz. Nach 30 Runden siegte der zweite JR Motorsport BMW von Koen Bogaerts und Marc van der AA (Foto) mit 1,3 Sekunden Vorsprung vor dem Porsche von Roger Grouwels.

Wiebe Wijtzes erreichte im Porsche den vierten Platz. Dahinter kam der BMW Z4 von Eric van den Munckhof und Henry Zumbrink ins Ziel die damit die Supersport 1 Klasse für sich entschieden. Es folgten Kosta Kanaroglou im Ginetta, Ronald und Luuk van Loon im BMW, die beiden Seat Leon von de Borst/de Kleijn und van Oord/Speelman sowie Jack Rottveel im KTM X-Bow.

Patrick de Vreede und Rogier de Leeuw siegten mit ihrem BMW in der Supersport 2 Klasse. In der Sport Division waren erneut Chris Voet und Bart van den Broeck im Peugeot erfolgreich.

ELMS-Titelentscheidungen in Portimao

Wir schulden euch noch einen Rückblick auf das ELMS-Saisonfinale in Portimao, (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) das vor knapp 2 Wochen statt fand. Dort fielen auch die Entscheidungen in der Meisterschaft aller Klassen.

Während sich im Rennen zum zweiten Mal in Folge nach der Runde in Spa-Francorchamps die Graff Racing Crew James Allen, Gustavo Yacaman und Richard Bradley zum Gesamtsieg durchsetzte, fiel die Titelentscheidung am Ende zugunsten der viertplazierten G-Drive Mannschaft. Léo Russel, Memo Rojas und dem in der Fahrerwertung wegen seiner Rennpause in Le Castellet nur auf Rang 4 gewerteten Ryo Hirakawa, setzten sich mit 110 Punkten als neue LMP2-Champions der Serie durch. Das in Portimao zweitplazierte United Autosports-Trio William Owen, Hugo de Sadeleer und Filipe Alburquerque hätte auch bei einem Sieg die von Einsatzteam Dragonspeed betreute Siegertruppe nicht mehr abfangen können, verspielte den Erfolg jedoch im Laufe des Rennens wegen einer Durchfahrtsstrafe wegen Überschreitung der Maximalgeschwindigkeit in der Boxengasse. lmp3champs rayhall falbDie siegreiche Graff-Mannschaft landete dahinter auf Rang 3 wobei nur die Stammpiloten Allen und Bradley alle Saisonläufe absolviert hatten.

In der LMP3-Wertung setzte sich das United Autosports-Duo Sean Rayhall und John Falb (Bild rechts) mit 103 Zählern am Ende klar gegen das M.Racing-Yvan Muller Racing-Trio Alexandre Cougnard, Antoine Jung und Romnano Ricci (81) und die united-Teamkollegen Wayne Boyd, Christian England und Mark Patterson (63) auf der #3 des Teams durch. Beim Finallauf gelang letzteren allerdings der erste Sieg des Jahres, wobei die britische Mannschaft einen Doppelsieg vor dem verfolgenden M.Racing-Yvan Muller Racing Wagen erzielten.

Das Finale gte champs smith fanninhielt in der GTE-Klasse noch mal einen versöhnlichen Saisonabschluss für Proton Competition bereit: die deutsche Porsche Mannschaft errang den ersten Sieg des Jahres mit dem Trio Christian Ried, Joel Camanthias und Matteo Cairoli. Hinter dem ohne Titelchancen gestarteten Porsche reichte Rang 2 der britischen JMW-Motorsport-Ferrari-Mannschaft ganz knapp, um mit dem 2.Platz und am Ende 104 Punkten den GTE-Titel für das Pilotenduo Jody Fannin und Rob Smith klar zu machen. Trotz P3 musste sich das vor dem Finale in der Wertung noch führende TF-Sport Aston Martin Vantage GTE-Trio Nicki Thiim, Euan Hankey und Salih Yoluc am Ende mit 102 Zählern nur mit P3 zufrieden geben. Dennoch konnte man am Ende mit einem Trostpreis abrücken: der 2.Platz in der GTE war ausreichend um zusammen mit G-Drive, United Autosports und JMW-Motorsport einen der begehrten Le Mans-Startplätze für das kommende Jahr zu ergattern.

VLN Review 2017 1 - Die Gesamtsieger

Das Ende der VLN-Saison 2017 liegt knapp 2 Wochen zurück – daher ist es an der Zeit für uns eine kurze Zusammenfassung der Saisonergebnisse zu liefern (die ja leider im letzten Jahr aufgrund der CMS-Umstellung ausfiel). Im ersten Teil betrachten wir dabei die Gesamtsieger der neun VLN-Läufe und die Mannschaften die dahinter auf das Podium klettern konnten.

Pl. VLN1 VLN2 VLN3 VLN4 VLN5 VLN6 VLN7 VLN8 VLN9
1 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3
  Manthey Racing Manthey Racing Wochenspiegel Team Monschau Falken Motorsports Manthey Racing  Land-
Motorsport
Manthey Racing  Land-
Motorsport
Manthey Racing
2 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3
  Bentley Team ABT Haribo Racing Manthey Racing Manthey Racing Falken Motorsports PHOENIX RACING mcc-chip dkr-racing Black Falcon Black Falcon
3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3
   Land-
Motorsport
Audi Sport Team WRT  Land-
Motorsport
Walkenhorst Motorsport PHOENIX RACING Falken Motorsports Haribo Racing Wochenspiegel Team Monschau PHOENIX RACING

Auch optisch wird so klar: es war das Jahr des Manthey Racing „Grello“-Porsches! Gleich 5 Mal gewann das Traditionsteam von der Nordschleife mit seinem Top-Auto und holte somit bei mehr als der Hälfte der VLN-Läufe 2017 den Gesamtsieg. 2 mal war die Land Motorsport Truppe erfolgreich.. Die beiden restlichen Siege teilten sich der Falken Motorsport BMW M6-GT3 und der Wochenspiegel Team Monschau Ferrari F488 GT3.

Mantheys Top-Auto gewann dabei mit ständig wechselnden Besatzungen denen nur eines gemeinsam war – die „frensh connection“: Lauf 1 ging an die rein französische Besatzung Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet. Bei Lauf 2 teilte sich Richard Lietz das Auto mit Makowiecki. Bei Lauf 5 war mit Dumas, Kevin Estre und Mathieu Jaminet erneut ein französisches Trio erfolgreich. Der Däne Michael Christensen und Estre gewannen Lauf 7. Beim Finale schliesslich dürfte mit Porsche-Testpilot Lars Kern erstmals in der Saison ein deutscher Pilot an der Seite von Fred Makowiecki ganz oben mit auf das Treppchen steigen. Auch die beim denkwürdigen 24h-Rennen am Ring erfolgreiche Land Motorsport Truppe setzte auf ständig wechselnde Besatzungen: Lauf 6 gewann Land-Stammpilot Connor de Philippi zusammen mit dem schnellen Belgier Robin Frijns. Bei Lauf 8 teilten sich Dries Vanthoor und Markus Winkelhock das siegreiche Chassis.

Erweitert man die Saisonbilanz auf die Podiumsplätze wird es naturgemäss komplexer. Die 21 Podiumsplätze gingen 2017 an Porsche (9x), Audi (8x), Mercedes (4x), BMW (2x), Ferrari (2x) und je ein mal an Bentley und Renault. Für Porsche fuhren 3 verschiedene Mannschaften auf das Podium. Manthey gelang es dabei genauso wie auch Falken (mit dem Porsche und dem BMW) 2 verschiedene Autos des Teams aufs Podium zu bekommen. Neben dem „Grello“ war bei VLN3 auch der #12 Porsche von Kern, Jaminet und Otto Klohs mit P2 erfolgreich. BMW gelang es nur bei einem Lauf aufs Podium zu kommen – dafür gleich mit 2 Autos: Bei der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy (VLN4) gewann nicht nur der Falken BMW erstmals; Rang 3 belegte dahinter der Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3. Bei allen anderen Läufen blieb den BMW-Teams nur das Nachsehen.

2 mal schlug die Stunde der Underdogs. Als Höhepunkt dürfte dabei VLN3, der 59.ADAC ACAS H&R-Cup im Juni gelten, als das bis dato glücklose Wochenspiegel Team Monschau Ferrari-Trio Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Kainz den ersten VLN-Sieg für einen Ferrari F488 GT3 holte. Ein zweiter Podiumserfolg gelang der Mannschaft mit P3 im vorletzten VLN-Rennen. Der zweite Erfolg eines Aussenseiterteams wurde erst eine Woche nach dem Fallen der Zielflagge bekannt: Als das Ergebnis des vorzeitig abgebrochenen siebten VLN-Laufs wegen eines Fehlers bei der Rundenzahl 1 1/2 Wochen später korrigiert wurde, rutschte die mcc-chip dkr-Racing Mannschaft mit ihrem Renault RS 01 auf Gesamtrang 2 nach vorne. Es war ein passender Abschlusserfolg beim vorerst letzten Auftritt des Autos in der Meisterschaft.

Nur 2 der 27 Podiumsplätze wurden nicht von einem SP9/GT3 belegt. Neben dem besagtem zweiten Platz der in der SPX-Klasse startenden Renault-Mannschaft zählte auch der Sieg beim letzten Lauf für Manthey für die SPX-Klasse. Der Porsche war unter anderem mit einer noch nicht für die GT3 homologierten Fronthaube unterwegs und deswegen in der SPX genannt. Bentleys zweiter Platz beim VLN-Auftaktslauf war der bislang grösste VLN-Erfolg der britischen Marke. Schade das man trotz günstigerer BoP-Einstufungen für die Folgerennen keinen Auftritt nach dem 24h-Rennen bestritt – so wird das nichts mit einem besseren 24h-Ergebnis 2018! Mercedes kam hingegen in diesem Jahr nicht über 3 zweite Plätze für die Einsatzteams von Haribo Racing und Black Falcon hinaus.

Kein einziges Team in der SP9-Klasse bestritt übrigens alle Rennen der Saison. Bei VLN1 startete mit 33 GT3 das grösste Klassenfeld der Saison. Bei VLN3 – dem Sieg des Ferraris – waren es magere 9 GT3 die am Start waren. Mit der 40.ten Ausgabe des RCM-DMV Grenzlandrennens gab es in diesem Jahr ein rundes Veranstalter-Jubiläum. In der kommenden Saison werden 2 weitere (60.ter ACAS-Cup; 50.ter Barbarossapreis) folgen.

GT & Prototype Challenge - die Meister

In gtp champ SuperGTder erstmals ausgetragenen GT & Prototype Challenge der Dutch Supercar Challenge ergaben sich nach dem abschliessenden Finalläufen in Assen folgende Endstände in der Punktetabelle:

 

Super GT:

1. Daan Meijer – JR Motorsport Mercedes AMG – 96 Punkte

2. Henk Thuis – Pumaxs Racing Pumax RT – 89 Punkte

3. Berry van Elk – Blueberry Racing Mosler – 82 Punkte

 

LMP3 Klasse: gtp champ lmp3

1. David und Gary Hauser – Racing Experience Ligier LMP3 – 249 Punkte

2. Smiechowski, Jordan, Dreyspring – Inter Europol Ligier LMP3 - 208 Punkte

3. Lequeux, Ueberecken – Prime Racing Ginetta G57 – 136 Punkte

 

CN Klasse:

1. Luc de Cock, Tim Joosen - gtp champ cnDeldiche Racing Norma – 194 Punkte

2. Tim Gray, Alain Berg – VR Motorsport Praga – 107 Punkte

3. Bob Herber – JR Motorsport Radical – 84 Punkten

Supercar Challenge Finale in Assen

In der Punktetabelle der Supercar Challenge ergibt sich nach dem Saisonende folgendes Endergebnis:

 

GT Division:dsc champ gtdiv

1. Ward Sluys, Bas Shouten – JR Motorsport BMW – 297 Punkte

2. Roger Grouwels – Team Raceart Porsche – 252 Punkte

3. Koen Bogaerts, Marc van der AA, Pieter van Soelen – JR BMW – 204 Punkte

4. Bob Herber – JR Motorsport BMW – 198 Punkte

5. Edward Grouwels – Team Raceart Porsche – 147 Punktedsc champ supersp1

 

Supersport 1:

1. Dennis de Borst, Martin de Kleijn – Febo Racing Team Seat Leon – 246 Punkte

2. Eric van den Munckhof, Henry Zumbrink – Munckhof Racing BMW – 243 Punkte

3. Ronald und Luuk van Loon – Blueberry Racing BMW – 191 Punkte

 

Supersport 2:dsc champ supersp2

1. Ollie Taylor – West Suffolk Racing BMW – 210 Punkte

2. Michael Smith – PDS Racing Seat Leon – 130 Punkte

dsc champ sportdiv 

Sport Division:

1. Chris Voet, Bart van den Broeck – Traxx Racing Team Peugeot RCZ – 363 Punkte

2. Rob Nieman – Spirit Racing Renault - 210 Punkte

Manor-TRS-Ginetta LMP1

Das nächste manorginettalmp1LMP1-Team kommt aus der Deckung: Nachdem schon gestern die amerikanische Dragonspeed-Mannschaft ein LMP1-Engagement in der Superseason der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft bekannt gegeben hat, hat heute Manor GP nachgezogen. Die ex-F1- und derzeitige Oreca LMP2 Einsatzmannschaft von Teamchef John Booth und Sportchef Greame Lowdon wird in der nächsten Saison mit Ginetta ausrücken. Die chinesische TRS-Gruppe bleibt dem Team als Sponsor erhalten, weswegen die Wagen auch 2018/19 in den Farben der chinesischen Partner ausrücken.

John Booth gab heute seiner Freude darüber zum Ausdruck den Aufstieg in die Top-Kategorie endlich vollziehen zu können: „..Wir sind schon seit 2 jahren in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft unterwegs und haben dabei eine Menge gelernt. Wir denken nun ist die Zeit gekommen um den Aufstieg in die LMP1 zu wagen. Wir kennen die Leute bei Ginetta seit einigen Jahren und wir denken das wir in der Lage sein werden mit ihnen zusammen ein wettbewerbfähiges LMP1-Paket entwickeln zu können.“

Die Mitteilung enthält noch keine Angaben darüber ob ein oder 2 Wagen geplant sind, allerdings wird davon ausgegangen das Manor GP wie in dieser saison in der LMP2 2 Autos an den Start bringt, da Ginetta erst kürzlich den Verkauf von 3 Autos (2 Einsatzwagen und ein T-Car) an ein noch ungenanntes Team vermeldet hatte. Manor GP wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch das Haupt Entwicklungsteam für die neuen LMP1-Chassis werden. Daneben strebt Ginetta für 2018 auch den Verkauf der Autos an bis zu 2 weitere Kundenteams an.

Mit Manor GP, Dragonspeed, SMP Racing und By Kolles sind nun schon 4 Teams mit mutmasslich mindestens 5 Autos für die LMP1-Privatiersklasse der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft bestätigt.

VdeV Finale 2017 in Estoril

Am kommendenInter Europol estoril vdev Wochenende hält auch die VdeV-Serie ihr Saisonfinale ab, das seit einigen Jahren schon traditionell im portugiesischen Estoril statt findet. Die Endurance GT/Touring/LMP3/PFV hält am kommenden Samstag ein 4h-Rennen ab, während die Endurance Proto – in diesem Jahr ein reiner Norma-Markenpokal – am Sonntag ein 6h-Rennen absolviert.

In der LMP3/GT-Serie hat die Graff Racing Mannschaft seit dem Sieg bei der letzten Runde in Magny-Cours den Vorteil in der Punktewertung noch weiter ausgebaut. Das Trio Das Trio Troulliet/Gauvin/Degouffroy – letzter wird in Estoril durch Sergio Pasian ersetzt - führt in der Meisterschaft mit 198 Zählern vor Inter-Europol Competition Pilot Jakub Smiechowski mit 177, der in Estoril wieder auf Unterstützung durch Hendrik Still zählen kann. Auch die Norma-Crews von DB-Autosport und Duqueine Engineering haben noch theoretische Titelchancen.

In der GT-Wertung läuft alles auf den dritten Titel in Folge für die Ferrari-Mannschaft von Visiom Racing hinaus. Jean-Paul Pagny, Thierry Perrier und Jean-Bernard Bouvet liegen allerdings mit 210 Zählern nur knapp vor dem CMR with Sports Garage Ferrari-Duo Mouez/Loger.

In der Endurance Proto entscheidet sich der Titel zwischen den Crews von TFT Racing mit dem meisterschaftsführenden Triound amtierenden Champions Vilarino / Ferté / Illiano und den DB Sport-Piloten Delafosse / Vaucher / Accary. Die Rennen werden live per Video-Stream übertragen und können auf der Seite der VdeV-Serie verfolgt werden.

Chevron kehrt in die GT4 zurück

Wie chevronunsere Kollegen von Dailysportscar.com melden wird Chevron nach dem erfolgreichen GT4-Debüt in der Saison 2016 und der darauffolgenden Pause in dieser Saison im kommenden Jahr in die GT4-Szene zurückkehren. Das britische Team Woodard Racing Organisation will demnach die gesamte Saison 2018 der 24 Stunden-Serie der Creventic bestreiten und daneben auch einige nationale Auftritte in der britischen Szene absolvieren. Neben Team Manager Daniel Woodard gehört auch der kriegsversehrte Davie Birrell mit zum Team, der mit 2 Beinprothesen fährt und zur Stammbesatzung des Teams gehören soll. Weitere Piloten sind Indy-Light-Pilot Freddy Niblack und Aston-Pilot Pete Littler

GT-Open Titelentscheidung in Barcelona

Im gtopenbarcfinaleRahmen des GT-Open-Finales in Barcelona wurde am vergangenen Wochenende auch der Titel in der Europäischen GT-Sprint-Serie entschieden: Lauf 1 am Samstag gewannen die meisterschaftsführenden Imperiale Racing Lamborghini-Mannschaft mit den Huracán-Piloten Marco Mapelli und Giovanni Venturini vor dem Spirit of Race Ferrari von Mikkel Mac und Miguel Ramos und dem dem Farnbacher Racing Lexus RC-F GT3 von Dominik und Mario Farnbacher. In der Pro-Am-Klasse setzten sich Andrea Calderari und Fu Songyang im SF Racing Ferrari durch.

Am Sonntag gewann der Emil Frey Racing Lexus von Albert Costa und Philipp Fromenwiler vor dem Teo Martin BMW M6-GT3 von Lourenço Beirão/Antonio Da Costa und dem Farnbacher Racing Lexus. Die Pro-Am gewannen die Jordan Racing Bentley-Piloten Jordan Witt und Michael Meadows.

In der Meisterschaft setzte sich am Ende der Imperiale Racing Lamborghini-Pilot Venturini mit 114 Punkten vor dem Teo Martin BMW-Duo Fran Rueda/Victor Bouveng (106) und dem Emil Frey Lexus Duo Albert Costa/Phillip Fromenwiler (98) durch. Die Pro-Am klasse gewannen die McLaren-Piloten Rob Bell und Shaun Balfe, der Am-Titel ging an die beiden portugiesischen Sports&You-Mercedes-Piloten Antonio Coimbra und Luis Silva und der Teamtitel ging an die italienische Imperiale Racing Mannschaft.

Dragonspeed wechselt in die LMP1

Die amerikanische Dragonspeed-Mannschaft, seit dem Finale der Europäischen Le Mans Serie in Portimao mit dem G-Drive-Entry Titelgewinner in der LMP2-Klasse der europäischen ACO Serie, hat ein LMP1-Engagement in der kommenden Super-Season der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft angekündigt. Die beiden Stammpiloten Hendrik Hedman (S) und Ben Hanley (GB) werden 2 der 3 Piloten für das Engagement bilden. Derzeit ist sowohl die Wahl des Chassis als auch die des Motors und des dritten Piloten für das Engagement noch offen.

Damit würden – eine Fortsetzung des Toyota-Programms vorausgesetzt – wieder mindestens 5 Autos in der LMP1-Klasse engagiert sein. Neben den Japanern, deren Verbleib in der Top-Kategorie allerdings noch ungewiss ist, haben lediglich die seit dem Nürburgring pausierende ByKolles-Mannschaft und die SMP Racing Truppe mit einem neuen Dallara-LMP1 ein Engagement in der Top-Kategorie 2018 angekündigt. Zudem sollen vor einigen Wochen 3 Ginetta-Chassis an den ersten Kunden gegangen sein, wobei es sich dabei offensichtlich nicht um Dragonspeed handelte die nur ein und nicht 2 Chassis in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft einsetzen möchte.

Vom Tisch sind hingegen die Pläne von Peugeot für ein Werksengagement: die Franzosen haben dem ACO nach langen Verhandlungen und Einflussnahme auf die Reglementsgestaltung kürzlich beschieden, sich doch lieber in der World RallyCross-Szene mit einem elektrisch angetriebenen Wagen engagieren zu wollen. Damit steht Toyota nach dem Abgang von Porsche 2018/19 prinzipiell ohne Werks-Gegner da.

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