ELMS-Titelentscheidungen in Portimao

Wir schulden euch noch einen Rückblick auf das ELMS-Saisonfinale in Portimao, (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) das vor knapp 2 Wochen statt fand. Dort fielen auch die Entscheidungen in der Meisterschaft aller Klassen.

Während sich im Rennen zum zweiten Mal in Folge nach der Runde in Spa-Francorchamps die Graff Racing Crew James Allen, Gustavo Yacaman und Richard Bradley zum Gesamtsieg durchsetzte, fiel die Titelentscheidung am Ende zugunsten der viertplazierten G-Drive Mannschaft. Léo Russel, Memo Rojas und dem in der Fahrerwertung wegen seiner Rennpause in Le Castellet nur auf Rang 4 gewerteten Ryo Hirakawa, setzten sich mit 110 Punkten als neue LMP2-Champions der Serie durch. Das in Portimao zweitplazierte United Autosports-Trio William Owen, Hugo de Sadeleer und Filipe Alburquerque hätte auch bei einem Sieg die von Einsatzteam Dragonspeed betreute Siegertruppe nicht mehr abfangen können, verspielte den Erfolg jedoch im Laufe des Rennens wegen einer Durchfahrtsstrafe wegen Überschreitung der Maximalgeschwindigkeit in der Boxengasse. lmp3champs rayhall falbDie siegreiche Graff-Mannschaft landete dahinter auf Rang 3 wobei nur die Stammpiloten Allen und Bradley alle Saisonläufe absolviert hatten.

In der LMP3-Wertung setzte sich das United Autosports-Duo Sean Rayhall und John Falb (Bild rechts) mit 103 Zählern am Ende klar gegen das M.Racing-Yvan Muller Racing-Trio Alexandre Cougnard, Antoine Jung und Romnano Ricci (81) und die united-Teamkollegen Wayne Boyd, Christian England und Mark Patterson (63) auf der #3 des Teams durch. Beim Finallauf gelang letzteren allerdings der erste Sieg des Jahres, wobei die britische Mannschaft einen Doppelsieg vor dem verfolgenden M.Racing-Yvan Muller Racing Wagen erzielten.

Das Finale gte champs smith fanninhielt in der GTE-Klasse noch mal einen versöhnlichen Saisonabschluss für Proton Competition bereit: die deutsche Porsche Mannschaft errang den ersten Sieg des Jahres mit dem Trio Christian Ried, Joel Camanthias und Matteo Cairoli. Hinter dem ohne Titelchancen gestarteten Porsche reichte Rang 2 der britischen JMW-Motorsport-Ferrari-Mannschaft ganz knapp, um mit dem 2.Platz und am Ende 104 Punkten den GTE-Titel für das Pilotenduo Jody Fannin und Rob Smith klar zu machen. Trotz P3 musste sich das vor dem Finale in der Wertung noch führende TF-Sport Aston Martin Vantage GTE-Trio Nicki Thiim, Euan Hankey und Salih Yoluc am Ende mit 102 Zählern nur mit P3 zufrieden geben. Dennoch konnte man am Ende mit einem Trostpreis abrücken: der 2.Platz in der GTE war ausreichend um zusammen mit G-Drive, United Autosports und JMW-Motorsport einen der begehrten Le Mans-Startplätze für das kommende Jahr zu ergattern.