Inter Europol plant LMP2-Aufstieg

Die unter polnischer Nennung in der ELMS startende deutsche Inter Europol Competition-Mannschaft denkt derzeit konkret über einen Einstieg in die LMP2-Klasse nach. Der Aufstieg aus der LMP3-Klasse, wo das Team mit seinen beiden Ligier JS P3 LMP3 in gleich 3 Serien – der Europäischen Le Mans Serie , der VdeV-Serie und der niederländischen GT& Prototype-Challenge an den Start geht, soll allerdings nicht schon im nächsten Jahr vollzogen sondern lediglich erst mal vorbereitet werden. Demnach würde das geplante Programm mit den LMP3 auch in der kommenden Saison fortgeführt werden, parallel dazu aber die Anschaffung und die ersten Tests des LMP2 laufen.

„Die LMP2 wäre der logische nächste Schritt, den wir nun nach unserem Einstieg in den Prototypensport im vergangenen Jahr machen wollen. Wir arbeiten gerade daran die finanziellen Grundlagen für das Programm zu fixieren. Da unser 3-Jahres-Programm mit den LMP3 noch wie geplant beendet werden soll, haben wir nun auch keinen Druck das neue Auto unbedingt zum Saisonstart auf die Räder zu bekommen. Das gibt uns auch die Möglichkeit das Budget in aller Ruhe festzuziehen und die in Frage kommenden Optionen bezüglich des Autos nach den kommenden Updates in der Klasse anhand der ersten Rennen noch einmal gegeneinander abzuwägen.“ gab uns der Technische Leiter der Mannschaft, Michael Keese zu Protokoll, der mit seinem Einsatzteam von Keese Motorsport seit 2 Jahren das Programm von Inter-Europol Competition betreut.

Die Mannschaft hat sich angesichts der just angekündigten Updates bei einigen der Hersteller zwar noch nicht auf ein Einsatzchassis festgelegt, Keese deutet aber an das unter den gegebenen Umständen Ligier wieder die erste Wahl wäre. „Die Zusammenarbeit und die Beziehungen die wir mit Ligier haben sind schon sehr gut und lassen keine Wünsche offen. Zudem erkennt Ligier unsere Arbeit mit dem Auto mit dem ganzen Feedback das wir ihnen geben an und möchte uns daher als ersten deutschen Kunden weiter behalten.“

Wie Keese uns eröffnete wäre ein LMP2-Einsatz nicht automatisch das Ende des LMP3-Eingagements. Die Planungen sehen vor im kommenden Jahr beide Ligier JS P3 LMP3 im ACO-Rennpaket einsetzen und dann parallel erste Testeinsätze mit dem im Laufe des Jahres anzuschaffenden LMP2 durchzuführen. Für 2019 will man dann einen Wagen in der LMP2 und mindestens einen in der LMP3 einsetzen.

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