Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Das
Finale der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft in Bahrain ist aus 3 Gründen ein bemerkenswertes Rennen. Zum einen fallen erneut die letzten Titelentscheidungen der WEC-Saison 2017. Dann wird speziell dieses Rennen als Abschiedsvorstellung der Porsche 919 Hybrid in der LMP1-Klasse in die Geschichte eingehen. Letztlich wird es wahrscheinlich auch das letzte WEC-Rennen auf der arabischen Strecke von Bahrain sein. In der kommenden Superseason ist der Kurs nicht mehr im Kalender vertreten und für den Fall das der ACO sich nach 2019 noch mal im arabischen Raum tummeln möchte, haben sich schon weitere Kurse aus der Region um eine Austragung beworben.
Das Finale hat auf Seiten der teilnehmenden Teams und Fahrer keine grossen Überraschungen zu bieten. 4 LMP1, 9 LMP2, 8 GTE-Pro und 5 GTE-Am - allesamt die selben Teams wie beim letzten Rennen in Shanghai – gehen am Samstag ins Rennen. Lediglich 2 Änderungen im Vergleich zur letzten Runde in Shanghai werden verzeichnet: Anstelle von Nico Müller wird ex-Audipilot Loic Duval im G-Drive-Oreca an der Seite von Roman Rusinov und Leo Russell fahren. In den Gulf-Porsche kehrt Wagenbesitzer Michael Wainwright nach 2 Rennen Pause zurück.
Titelseitig
gibt es noch einige Entscheidungen die in Bahrain fallen werden, auch wenn Porsche und die Piloten Hartley/Bernhard/Bamber in der LMP1 und Ferrari als Hersteller in der GTE-Pro schon in Shanghai die Titel fixieren konnten. In der LMP2 führt bei noch 26 zu vergebenden Punkten das Rebellion-Vaillante Trio Senna/Canal/Prost in der #31 mit 161 Punkten 4 Zähler vor dem Jackie Chan DC Racing Oreca #38 mit Ho Pin Tung, Oliver Jarvis und Thomas Laurent. Die Signatech-Alpine-Mannschaft hat mit 138 Punkten nur mehr mathematische Chancen auf den Titel. In der GTE-Pro geht es zwischen dem Ferrari-Duo Alessandro Pier Guidi und James Calado (135 Punkte) dem Porsche-Duo Lietz/Makowiecki (133) dem Ford-Duo Priaulx/Ticknell (127,5) und dem 2. Ferrari von Rigon/Bird (113,5) um den Titel. AF Corse führt mit der #51 in der Teamwertung mit 146 Zählern vor Porsche (133) und Ford (131). In der GTE-Am hat der Aston Martin Vantage GTE von Lauda/dalla Lana/Lamy mit 172 Zählern die Führung 10 Punkte vor dem Dempsey-Proton-Porsche, der wiederum einen Punkt vor dem Clearwater Racing Ferrari liegt.
Da
dieses Rennen wie zuvor beschrieben eine besondere Bedeutung haben wird, ist GT-Eins zum ersten (und wahrscheinlich vorerst auch zum letzten Mal) in Bahrain mit einem eigenen Fotographen vor Ort. Jan Hettler – unser Le Mans- Stammfotograf - wird sowohl für die Abschiedsvorstellung von Porsche als auch für die Titelentscheidungen die passenden Bilder für unseren Rennbericht liefern. Die Rennaction in Bahrain beginnt am Donnerstag um 13 Uhr MEZ. Das Rennen wird am Samstag ab 14 Uhr MEZ über die Bühne gehen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Laut
einer Meldung unserer Kollegen von Sportscar 365 spannt HTP-Motorsport bei ihrem Mercedes GT4-Programm mit der amerikanischen Winward Racing Mannschaft aus der Continental Tire Challenge zusammen. Winward hat sich demnach personelle Unterstützung von HTP-Motorsport für sein amerikanisches Rennprogramm mit dem Mercedes AMG GT4 versichert. Gleichzeitig soll auch HTP-Motorsport unter dem Label HTP-Winward Einsätze in Europa planen.
Eine spekulativ mögliche Kooperation könnte Einsätze in der Intercontinental GT-Challenge umfassen, die ja zumindest bei 3 der 4 Rennen auch GT4-Wagen mit einschliesst. Hier könnte die deutsch-amerikanische Kooperation, die beim ersten Einsatz bei den 24h COTA den sechsten Klassenrang in der SP3-Klasse erzielte, um den Fahrer und Teamtitel fahren. Das genaue Programm der beiden Teams harrt noch der Verkündigung. Als nächsten konkreten gemeinsamen Einsatz hat man ein Antreten bei den 25h von Thunderhill auf der Agenda.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Am
kommenden Samstag startet die Winter Endurance Championship in ihre neue Saison. Es wird wie üblich drei Rennen geben die allesamt auf dem Circuit Park in Zandvoort ausgetragen werden. Der Ablaufplan sieht generell ein 30 minütiges Qualifying am Samstag Vormittag vor. Mittags startet dann das 4 stündige Rennen. Zuschauer haben bei diesen Veranstaltungen freien Eintritt. Es ist somit eine gute Gelegenheit auch im Winter ein paar Rennen zu sehen.
Die Termine im Überblick:
18. November 2017 – Zandvoort 500 – 500 Kilometer Rennen
06. Januar 2018 – Neujahresrennen – 4 Stunden Rennen
03. März 2018 – Final 4 – 4 Stunden Rennen
Gegenüber den Vorjahren hat es keine Veränderung am sportlichen Reglement gegeben. Er werden erneut vier Klassen ausgeschrieben.
Division 1: GT´s und Tourenwagen mit mehr als 3,2 Liter Hubraum, Sportwagen und CN Prototypen.
Division 2: GT´s und Tourenwagen zwischen 2500cc und 3200cc Hubraum.
Division 3: Tourenwagen bis 2,5 Liter Hubraum und Dieselfahrzeuge
Division 4: Markenpokal Klasse
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Herberth Motorsport hat
die erste Ausgabe der 24h COTA, des diesjährigen Abschlusses der 24 Stunden-Serie 2017 gewonnen. Den nicht zur diesjährigen Meisterschaftswertung zählenden Sonderevent auf der amerikanischen F1-Strecke bei Austin beendete das Porsche-Quartett Daniel Allemann / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer nach 609 Runden mit einem Vorsprung von 2 Runden auf den Black Falcon Mercedes AMG GT von Luca Stolz, Ben Keating, Jeroen Bleekemolen & Abdulaziz Al Faisal. Rang 3 belegte am Ende der Manthey Racing Porsche 991 GT3 R von Steve Smith, Randy Walls, Hari Proczyk und dem frischgebackenen Porsche Carrera Cup Deutschland-Meister Dennis Olsen mit 7 Runden Rückstand auf die späteren Sieger.
Der Kampf
um den Gesamtsieg zwischen den Porsche 991 GT3 R-Crews von Herberth und Manthey sowie den Mercedes-Mannschaften von Black Falcon, Hofor Racing, Rofgo-Racing und Idec Sport entwickelte sich in den ersten Rennstunden auf dem erstmals besuchten Kurs in Texas schnell zu einem Duell zwischen dem von der Pole gestarteten Team von Black Falcon-AMG und dem Herberth Motorsport-Porsche, die sich beide in den ersten Rennstunden mehrfach an der Spitze des Feldes abwechselten. Die Herbert-Mannschaft übernahm in der 9.Rennstunde dann endgültig die Führung und gab diese bis zum Ende des Rennens nicht mehr her.
Auf
einem sicheren dritten Platz war lange die britische ROFGO-Racing Mercedes Mannschaft des deutschen Teambesitzers Roald Goethe unterwegs, der sich mit Jamie Campbell-Walter, Nicolas Minassian und Stuart Hall ein rasantes Trio ins Auto geholt hatte. Jedoch warf ein Getriebewechsel nach dem ersten 14-stündigen Rennabschnitt den Wagen wegen der fälligen 10 Runden-Strafe aus dem Kampf um einen Podiumsplatz. Vor dem am Ende auf P5 abgewunkenen Mercedes in den traditionell teaminternen Gulf-Farben setzte sich noch das beste A6-Am-Team, der Car-Collection-Audi von Dr. Johannes Kirchhoff, Gustav Edelhoff, Elmar Grimm, Ingo Vogler und Max Edelhoff zum Klassensieg in der GT3-Amateurklasse durch. Damit belegten deutsche Teams am Ende die ersten 4 Plätze in dem von 40 gestarteten Mannschaften bestrittenen Event.
Car-Collection war dabei eines der am meisten gebeutelten Teams in der Spitze. Schon zuvor hatte der zweite Audi, der von Pierre Ehret, Christian Bollrath, Stefan Aust, Dimitri Parhofer und Teambesitzer Peter Schmidt bewegte Wagen, zu Rennbeginn 35 Minuten aufgrund einer langen Reparaturpause in der Box verloren. Zu Beginn des zweiten 10-stündigen Rennabschnitts rollte der Audi R8 LMS GT3 dann mit einem brennenden Motor auf der Strecke aus. Für den ebenfalls von Car-Collection betreuten Hofor Racing Mercedes AMG GT der 2017´er
Meister Kenneth Heyer, Christian Frankenhout, Chantal und Michael Kroll sowie Gastpilot Jörg Viebahn war das Rennen nach einem Reifenschaden aufgrund von auf der Strecke liegenden Teilen und einem anschliessenden Leitplankeneinschlag nach 150 Runden abrupt beendet.
In der Porsche-Cup-Klasse gewann der auf Gesamtrang 6 mit 18 Runden Vorsprung auf die nächsten Klassenkonkurrenten einlaufende deutsche Pro Sport Performance-Porsche der amerikanischen Piloten Charles Putman, Charles Espenlaub und Joe Foster. Der Doppelsieg in der SP2-Klase ging auf den Gesamträngen 11 und 12 an das Australische MARC-Cars-Team mit ihren Mazda V8-Rohrrahmen-Shiluetten. Die Sp3/GT4-Klasse gewann die britische Brookspeed-Mannschaft auf Gesamtrang 18 mit einem ihrer Porsche Caymans.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Aston-Martin hat
im Vorfeld des in der kommenden Woche laufenden FIA Langstrecken Weltmeisterschaft-Finales in Bahrein eine günstigere BoP-Einstufung bekommen. Diese wurde von der neuen automatischen BoP-Prozedur vorgeschlagen nachdem Aston Martin bei den letzten Rennen in Shanghai chancenlos gegen die Konkurrenz war. Die Werks-Aston Martin Vantage GTE werden beim Finale 5kg leichter und mit einem 0,2mm grösseren Air-Restriktor ausrücken, während die Konkurrenten von Porsche, Ford und Ferrari 2kg einladen müssen.
In der GTE-Am-Klasse hingegen muss der einzige Aston Martin Vantage GTE , der meisterschaftsführende Wagen von Matthias Lauda, Paul dalla Lana und Pedro Lamy vor dem Finale 10kg einladen und bekommt einen 0,2mm kleineren Restriktor. Diese Änderung wurde manuell und nicht von der computer-basierten Auto-BoP vorgenommen, da die GTE-Am-Klasse eine andere Leistungseinstufung als die Pro-Klasse hat.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in VdeV Serien
Auch
die VdeV-Endurance Proto-Serie für CN-Fahrzeuge führte am vergangenen Wochenende in Estoril ihr finales Rennen durch. Den 6-stündigen Lauf am Sonntag, den alle 15 gestarteten Norma-Teams auch beenden konnten, gewann das TFT-Trio Bruno Bazaud, Phillipe Thiron & Denis Caillon mit 16s Vorsprung vor dem Equipe Palmyr-Norma des Trios Kubryk /Faggionato/Weil und weitere 30s vor dem zweiten TFT-Auto der Piloten Capillaire/Creed/Melnikov, die sich 3s vor ihren Teamkollegen im dritten TFT-Wagen, Ander Vilarino, Alain Ferté und Philippe Illiano (die französischen Mannschaft setzte 4 der Wagen im Rennen ein) den letzten Podiumsplatz sichern konnten.
Für das viertplazerte Trio reichte das Ergebnis dennoch um den Fahrertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen zu können. In der Meisterschaftsendtabelle belegten gleich 3 Crews der siegreichen TFT-Mannschaft die ersten 3 Plätze.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sportscar Challenge ( SCC )
Auch die Sports Car Challenge hat mittlerweile einen ersten Kalenderentwurf für 2018 veröffentlich. Die österreichische Sprintserie für Sportprototypen plant 7 Meetings die alle in Zusammenarbeit mit der P9 Challenge durchgeführt werden
und jeweils aus 2 Sprintrennen und einem Endurace-Rennen bestehen. Letztere gehen in der regel über eine Stunde. Eine Ausnahme ist das Rennen in Imola, wo man ein dreistündiges Langstreckenrennen plant. Ein zweiter derartiger Langstreckenevent könnte beim Ersatztermin in Misano hinzu kommen.
27-29.4: Hockenheim
Mai: TBA
18-19.5: Red Bull Ring
29-30.6: Monza
13-14.7: Eurospeedway Lausitzring
14-15.9: Imola
5-6.10: Hockenheim
Ersatztermine:
27-28.7: Hockenheim
19-20.10: Misano
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Black Falcon hat
mit dem Mercedes AMG GT3 von Ben Keating, Jeroeen Blekemolen, Luca Stolz und Abdulaziz Al Faisal die Pole für die COTA 24h erzielt. Die Mercedes-Mannschaft war mit einer durch Bleekemolen erzielten 2:06,461 0,03 bzw. 0,54s schneller als die beiden Porsche Crews von Manthey Racing und Herberth Motorsport. Dahinter plazierten sich für den heute beginnenden lzweigeteilten Langstrecken-.Event die beiden restlichen A6-Pro-Mercedes-Teams von ROFGO-Racing und IDEC-Sport.
In der A6-Am-Klasse notierte die Hofor Racing Truppe mit dem Mercedes AMG GT mit einer 2:07,073 die schnellste Zeit. Die SP2-Pole ging an den MARC-Cars-Mazda, die Porsche-CUP-Pole erzielte die Pro Sport Performance-Mannschaft, die TCR-Pole ging an den Red Camel Racing Seat und die SP3-Pole an den niederländischen JR Motorsport BMW.
Die ersten 14 Stunden des Rennens finden am heutigen Samstag von 9.00 bis 23.00 Uhr Ortszeit statt - also ab 16 Uhr MEZ. Während der Nacht gilt für alle Fahrzeuge eine Parc-Fermé-Regelung. Am Sonntag werden die restlichen Rennstunden von 8.00 bis 18.00 Uhr ausgetragen. Live-Timing und Live-Streaming in HD-Qualität mit Kommentar von Radio Le Mans gibt es auf der Webseite der 24 Stunden-Serie. Der Stream ist auch auf dem Youtube-Kanal der Serie verfügbar.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Im
Vorfeld der an diesem Wochenende stattfindenden COTA 24h – des ersten 24h-Rennens in Texas – hat die Creventic-Organisation den Kalender der 24 Stunden-Serie 2018 vorgestellt. Dieser ist im Vergleich zum diesjährigen Kalender deutlich gestrafft und besteht aus 9 Rennwochenenden:
| Meeting |
Format |
Strecke |
Datum |
GT |
Touring |
Proto |
| 1 |
3*3h |
Dubai (VAE) |
5-7.1.2018 |
|
|
x |
| 2 |
24h |
Dubai (VAE) |
11-13.1.2018 |
x |
x |
|
| 3 |
12h/24h |
Silverstone (GB) |
8-11.3.2018 |
x |
24h |
x |
| 4 |
12h |
Navarra (E) |
20-22.4.2018 |
x |
|
x |
| 5 |
12h |
Imola (I) |
25-27.5.2018 |
x |
x |
|
| 6 |
24h/3*3h |
Portimao (P) |
5-8.7.2018 |
x |
x |
3*3h |
| 7 |
24h |
Barcelona (E) |
7-9.9.2018 |
x |
x |
|
| 8 |
12h |
Spa (B) |
12-14.10.2018 |
x |
x |
|
| 9 |
24h/3*3h |
Austin (USA) |
15-18.11.2018 |
x |
x |
3*3h |
Im Vergleich
zu diesem Jahr entfallen die Rennen in Misano (12h Tourenwagen) Mugello (12h GT) und am Red Bull Ring (12h GT). 3 der Events - Dubai, Portimao und Austin - zählen wieder zur zusätzlich gewerteten Kontinental-Championship. Dafür wird im spanischen Navarra ein neuer Event als 12h-Rennen für GT und Prototypen veranstaltet. Die Creventic Organisation legt 2018 grundsätzlich fast jeden Event für mindestens 2 der 3 veranstalteten Serien (GT/Tourenwagen/Prototypen) aus. Zum Teil werden auch getrennte Rennen am selben Wochenende ausgetragen. Mit neuen Klassen – neben der SP3 gibt es künftig eine eigene GT4-Klasse für aktuelle GT4-Modelle, eine TCP1-Klasse für Tourenwagen bis 2,5l Hubraum und eine TCP2-Klasse, die mit der V4 bzw. V5-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft kompatibel ist– und teilweise geänderten sportlichen Regeln (die Referenzrundenzeiten in den meisten Klassen entfallen) unternimmt man Feinanpassungen im Reglement mit denen man 2018 zu Feldern mit mehr als 50 Autos bei den meisten Rennen zurückkehren will.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Den 2. Teil der VLN Langstreckenmeisterschaft Review bestreiten wir mit einem Rückblick auf die CUP4 Klasse des Toyota GT 86-Cups. Bis zu 9 Teams starteten im Verlauf der Saison in dieser Klasse:
| Platz |
VLN1 |
VLN2 |
VLN3 |
VLN4 |
VLN5 |
VLN6 |
VLN7 |
VLN8 |
VLN9 |
| 1 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
Milltek Motorsport |
Ring Racing |
Toyota Swiss Racing |
Milltek Motorsport |
Milltek Motorsport |
Toyota Swiss Racing |
Toyota Swiss Racing |
Milltek Motorsport |
Milltek Motorsport |
| 2 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
Pit Lane |
Toyota Swiss Racing |
Leutheuser Racing |
Pit Lane |
Toyota Swiss Racing |
Milltek Motorsport |
Pit Lane |
Pit Lane |
Toyota Swiss Racing |
| 3 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
Leutheuser Racing |
Milltek Motorsport |
Pit Lane |
AM-Motorsports |
Leutheuser Racing |
Ring Racing |
AM-Motorsports |
Toyota Swiss Racing |
9und11 Racing |
| Teams |
9 |
8 |
7 |
6 |
7 |
6 |
6 |
7 |
7 |
In
seiner fünften Saison und dem voraussichtlich letzten Jahr seines Bestehens - im kommenden Jahr soll der GT86-Cup durch einen TMG-Sportpokal abgelöst werden, der Starter aller Klassen (V3, SP3) sowie Wagenbesitzer über die VLN Langstreckenmeisterschaft hinaus einschliesst – wurde die CUP4-Klasse erst im letzten Rennen entschieden. Die Gesamtsiege teilten sich die Teams von Milltek Motorsport (5), Toyota Swiss Racing (3) und Ring-Racing (einen) untereinander auf, wobei das Ring-Racing Duo Florian Wolf und Alexander Jung nach dem 24hNring in die neu geschaffene KTM-CUP-Klasse wechselte und somit den Meisterschaftskampf der britisch-deutschen Milltek-Crew um Dale Lomas, Lucian Garvis und Werner Gusenbauer und dem Toyota Swiss Racing-Duo Manuel Amweg und Frederic Yerly überliess. Letztere holten sich durch ihre konstante Saisonleistung dann auch mit knappem Vorsprung (145 zu 143 Punkte) den Titel in der Klasse.
Für Amweg war es der zweite GT86-Cup-Gesamtsieg, nachdem er schon im Vorjahr mit dem Liechtensteiner Thomas Lampert den Titel im Cup holen konnte. Rang 3 in der Abschlusstabelle belegte das Pit Lane Racing-Trio Oliver Muytjens, Jacques Derenne und „Brody“, die mit 85 Punkten 7 Zähler mehr wie die AM-Motorsport-Mannschaft verbuchten.
Nimmt man die Podiumspositionen hinzu dann ergibt sich das folgende Bild: Milltek Motorsport und Toyota Swiss Racing kommen auf 7 Podien über die Saison, die belgische Pit Lane Racing-Mannschaft auf 5, Leutheuser Racing kommt auf 3, Ring-Racing und AM-Motorsports auf 2 und ein Podium ging an die 9und11 racing Mannschaft, deren GT 86 allerdings mit dem von Leutheuser Racing identisch war. Weil Leutheuser Racing als unterstützendes Einsatzteam der Isert Motorsport-Mannschaft beim neuen KTM X-Bow-Cup im Laufe der Saison immer mehr Kapazitäten benötigte wechselte die Toyota-Besatzung schliesslich das Einsatzteam.
Während
zu Beginn der Saison 9 Wagen am Start standen, pegelte sich die Feldgrösse im Cup über den Lauf der Saison auf 6-7 Wagen pro Lauf ein. Während die Nennung von Adrenalin Motorsport nach wenigen Läufen wegen Unfällen und defekten die saison vorzeitig beendeten nutzten Ring-Racing und Mathol Racing zusätzliche Chassis aus dem Rundstrecken Challenge Nürburgring für vereinzelt Gaststarts, wobei man gegen Ende der Saison auch noch mal potentielle Kundenpiloten für die kommende Saison ans Steuer liess.
Auch in dieser Saison war das Feld des Cups für VLN-Verhältnisse wieder international besetzt: Mannschaften aus Belgien, Grossbritannien, der Schweiz und Deutschland brachten Piloten aus 7 Ländern (Deutschland, Schweiz, österreich, USA, Russland England, Belgien und Italien) an den Start.