Verfasst von Oliver Neuert. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Der
Porsche Sports Cup Deutschland präsentierte sich beim großen Finale der 13. Saison vom 21-22.10 mit mehr als 200 Teilnehmern in Hockenheim . Auf dem Traditionskurs in Baden- Württemberg sahen die zahlreichen Besucher und Gäste der Porsche Zentren, Serien- Partner und Teams die Titelentscheidungen und spannende Kämpfe in den 6 Rennserien und Fahrevents.
Dabei schaffte
Matthias Kaiser (991 GT3 Cup) das Double. Im Porsche Super Sports Cup verteidigte er seinen Titel. Dem Liechtensteiner Fahrer aus dem Team FMT genügte in der Klasse der 991 GT3 Cup ein zweiter Platz am Samstag und ein Klassensieg im letzten Rennen des Jahres um sich den Titel mit insgesamt 235,4 Punkten zu holen. Zugleich ist er damit der erste Fahrer, dem es in der Historie des Porsche Sports Cup gelungen ist, seinen Titel zu verteidigen. Bereits am vorangegangenen Rennwochenende hatten Kaiser und sein österreichischer Teamkollege Felix Wimmer sich den Titel in der Porsche Sports Cup Endurance gesichert. Die neuen Meister der 50min-Rennserie mit Fahrerwechsel verbuchten in dieser Saison im 991 GT3 Cup insgesamt 224,3 Punkte auf ihrem Konto. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung sicherte sich Ernst-Albert Berg (Cayman GT4 CS) mit 158,6 Punkten vor Wolfgang Kraus / Andreas Schaflitzl (Cayman GT4 CS), die 148 Punkte erreichten.
Mit Nadja Kiess gewann zum ersten Mal eine Frau den Titel in der PZ Trophy. Im Porsche Sports Cup entwickelte sich der Kampf um den Titel zu einem packenden Showdown, der erst im letzten Rennen des Jahres entschieden wurde. Zum Schluss jubelte Rudolf Schulte im 991 GT3 Cup, dem an diesem Wochenende zwei Mal ein dritter Platz genügte, um die Meisterschaft zu gewinnen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Mit den
selben 26 Teams wie schon in Fuji geht die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft in die vorletzte Runde nach Shanghai. 4 LMP1, 9 LMP2, 8 GTE-Pro und 5 GTE-Am werden am kommenden Wochenende das Rennen am 5.November in Angriff nehmen. Änderungen im Feld sind dabei nur bei 2 Teams zu verzeichnen.
In der LMP1-Klasse hofft Toyota nach dem knapp errungenen Überraschungserfolg beim Heimrennen in Fuji auf einen erneuten Erfolgsmoment gegen die schon fast als sichere Weltmeister feststehende Porsche-Mannschaft die schon in Shanghai den Titel vorzeitig fixieren kann. In der LMP2 die erneut als reiner Oreca-Markenpokal daher kommt, ist die einzige Änderung im G-Drive Team zu verzeichnen: Roman Rusinov bekommt mit dem Schweizer DTM-Pilot und 24h-Nürburgring-Sieger Nico Müller und dem neun ELMS-Champion Leo Russel 2 neue Teamkollegen.
In der GTE-Pro geht der Vierkampf Ferrari vs. Porsche, Aston Martin und Ford in eine neue Runde und in der GTE-Am gibt es eine weitere Änderung in lediglich einem Wagen: Im Gulf Racing Porsche gibt der letztjährige Proton Competition-Pilot Khaled Al Qubaisi an der Seite von Nick Forster und Ben Barker ein Gastspiel und ersetzt dabei den noch in Fuji engagierten Amerikaner Mike Hedlund, der dort schon für den erneut verhinderten Wagenbesitzer Mike Wainwright eingesprungen war.
Das Rennen steigt am Sonntag ab 11 Uhr Ortszeit was etwa 4 Uhr morgens MEZ entspricht – die letzten 90 Minuten werden ab 8.30 Uhr live von Eurosport übertragen.
Verfasst von Audi Pressetext. Veröffentlicht in Australische GT
Das
australische Fahrerduo Tim Miles und Jaxon Evans behauptet sich auch nach dem dritten Lauf der Australischen Langstrecken-Meisterschaft an der Tabellenspitze. Die beiden Privatiers bestritten in einem Audi R8 LMS des Teams Valvoline das Hampton-Downs-500-Wochenende und erreichten das Ziel als Zweite. Vor dem Finale im Highlands Motorsport Park am 10. November hat das Fahrerduo nach bislang zwei Saisonsiegen und dem zweiten Platz 76 Punkte Vorsprung auf seine Verfolger.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Während
Audi den deutschen Audi Sport TT Cup wie diese Woche beschrieben ersatzlos einstellt, wird das asiatische Cup-Pendant im kommenden Jahr weitergeführt. Der Audi R8 LMS Cup geht dort in seine mittlerweile siebte Saison. Hier erweitert Audi sogar das Geschäftsmodell indem neben den GT3-Audis die GT4-Klasse in Form des Audi R8 LMS GT4 eingebunden wird.
Schon seit 2 Saisons fuhr man im Cup mehrklassig: Zuletzt waren 2016 verschiedene Modelle in dem Markenpokal im Einsatz, als die erste und die zweite Generation des Audi R8 LMS GT3 zugelassen waren. Bereits in der Saison 2017 waren aber nur noch Modelle der aktuellen Generation am Start. Die unterschiedlichen Wertungen in der abgelaufenen Saison 2017 ergaben sich aus einem Team-Cup sowie den verschiedenen Fahrer-Klassifizierungen. Neben einer Fahrer-Gesamtwertung bestand in diesem Jahr auch der Audi R8 LMS Amateur Plus Drivers Cup („Am+ Cup“) und der Audi R8 LMS Amateur Drivers Cup („Am Cup“). Die Zuordnung zu einer dieser Klassen mussten die Fahrer beantragen. Sie erfolgte durch die Entscheidung des Organisationskomitees, das die sportlichen Lebensläufe der Fahrer bewertet hat. Eine entsprechende Klasseneinteilung für 2018 ist noch nicht festgelegt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Audi
hat den Audi Sport TT Cup im Rahmen des DTM-Saisonfinales in Hockenheim vor einer Woche wie bereits von uns berichtet offiziell nach 3 Jahren Laufzeit plangemäß beendet. Als Höhepunkt zum Abschluss wurde mit dem Race of Legends noch einmal ein Sonderevent veranstaltet in dessen Rahmen 25.000 Euro für einen guten Zweck gesammelt wurden. Der deutsche Audi-Markenpokal wird im kommenden Jahr nicht weiter fortgeführt, auch nicht mit einem anderen Modell. Audi Sport Customer Racing sieht sich im vom Audi TT Cup abgedeckten Kundensportbereich mit dem TCR-Modell RS3-LMS hinreichend gut aufgestellt. Der RS3 richtet sich mit einem Leistungsniveau von 350 PS sowie Frontantrieb an aus Audi-Sicht an das selbe Kunden-Segment, das seit 2015 der Audi Sport TT Cup in Form eines Markenpokals bedient hat.
Die
Frage ist nun was geschieht mit den Autos? Hier gibt man sich auf Anfrage von GT-Eins bei Audi sehr bedeckt. Die ca. 30 aufgebauten Exemplare des Cup-TT sind bislang nicht offiziell für den Verkauf vorbestimmt, obwohl sich in Serien wie der VLN Langstreckenmeisterschaft oder der Creventic 24h-Serie sicherlich geeignete Zweitverwendungsgebiete finden lassen würden. Aber auch dort möchte Audi nach offizieller Aussage dem mittlerweile in über 100 Exemplaren gebauten TCR-Modell keine hausinterne Konkurrenz machen. „Kunden, die sich für die VLN interessieren, bieten wir mit dem Audi RS 3 LMS ein attraktives Einsteigerprodukt, mit dem Audi R8 LMS GT4 ein neues Produkt für den Aufstieg und dem Audi R8 LMS GT3 einen Rennwagen, der um Gesamtsiege fährt.“
Damit scheint die Rennkarriere des Audi TT als günstiges Einstiegs GT-Modell schon vorbei zu sein, nachdem man schon 2011 mit dem Audi TT-RS-SP4T einen ersten Versuch gestartet hatte, dem allerdings angesichts des für seinerzeitige Verhältnisse stolzen Preises von 180.000€ kein durchschlagender Verkaufserfolg vergönnt war (knapp ein Dutzend Chassis konnten damals an den Mann gebracht werden). Eine Zeitlang war der 2015 eingeführte Cup-TT mit seiner GT4-nahen Leistung auch als kommendes GT4-Modell von Audi im Gespräch, ehe Audi sich aus Performancegründen für eine leistungsfähigere aber deutlich teurere, abgespeckte Variante des R8 entschied, die nun als Audi R8 LMS GT4 in den Verkauf geht.
Audi
bediente sich vor 3 Jahren beim Aufbau des CUP-TT aus Kostengründen an konzern-internen Performance-Teilen für den auf der selben Bodengruppe basierenden Seat-Supercopa – dem Modell, das schliesslich als Blaupause für die TCR-Klasse diente. Damit beschritt man den selben Weg den schon 2008 Jörg van Ommens JvO-Racing Mannschaft beim Aufbau eines privaten Audi TT-RS GT4 genommen hatte. Mittlerweile hat Audi nun sowohl ein vollwertiges eigenes TCR-Auto als auch ein reinrassiges GT4-Modell im Programm – da will man offiziell keine 3 Jahre alte Basis an die Kunden anbieten.
Rein spekulativ ist zu vermuten, das das ein oder andere Chassis des Cups unter der Hand seinen Weg in die genannten Serien finden wird. Aber dazu wird es neben guter Verbindungen zu Audi Sport customer racing auch ein Einsatzprogramm brauchen, das sowohl den GT4 als auch den TCR von Audi keine hausinterne Konkurrenz macht.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in VdeV Serien
Die
VdeV-Serie hat ihren Kalender 2018 im Vorfeld des am kommenden Wochenende stattfindenden Finales in Estoril vorgestellt. Die französische Veranstaltungsserie mit Sportwagenschwerpunkt plant im kommenden Jahr 7 Auftritte in Frankreich, Spanien und Portugal.
Nicht mehr im Kalender sind die dieses Jahr noch frequentierten Strecken von Portimao (Portugal) und Jarama (Spanien). Dafür wird die zweite spanische Runde erstmals auf dem baskischen Kurs von Navarra abgehalten. Magny Cours taucht im Kalender als zweite Veranstaltung auf, dafür wird der Circuit Bugatti in Le Mans als vorletzte Runde wieder in den Kalender aufgenommen. Im Rahmen der 4 französischen Runden wird auch wieder die historische Serie der Challenge Endurance VCH ausgetragen.
Der Kalender im Detail (Renndauern der GT/Touring/LMP/PV bzw CN-Proto-Serie in Klammern dahinter):
23-25. März: Barcelona (E) – (4h/6h)
20-22. April: Magny-Cours (F) – (4h/6h)
25-27. Mai: Le Castellet (F) – (4h/6h)
29.6-1.7: Dijon-Prenois (F) – (4h/4h)
31.8-2.9: Navarra (E) – (6h/6h)
5-7. Oktober: Le Mans-Bugatti (F) – (4h/4h)
2-4.November: Estoril (P) – (6h/6h)
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
21
Wagen – 13 GT3 und 8 LMP3 – stehen auf der ersten vorläufigen Nennliste der Gulf 12 hours in Abu Dhabi. Unter den GT-Teams befinden sich dabei 4 deutsche Mannschaften. Hingegen konnten für die in 2 Kategorien ausgeschriebene GTX-Klasse für GT4-Fahrzeuge, Cup-Lamborghinis und Cup-Porsche bislang keine Starter verzeichnet werden. Allerdings ist die Nennfrist für diese Teams nun anscheinend noch verlängert worden, weswegen die in diesen Klassen genannten Starter noch nicht in der Liste auftauchen.
Die am 21.10 veröffentlichte Liste für die 7.te Ausgabe des auf dem Circuit Yas Marina ausgetragenen Langstreckenevents, der aus je einem Tag und einem Nachtrennen auf der F1-Anlage besteht umfasst auf der GT-Seite 5 Ferrari (4 F488 GT3 und einen F458 der Teams Kessel Racing, Dragon Racing und der deutschen Rinaldi Racing Truppe), 3 Renault RS 01 der Teams GP Extreme und Equipe Verschuur, 2 Mercedes AMG GT der Teams AKKA ASP und SPS Automotive, einen Audi R8 LMS GT3 des Car-Collection-Teams, einen Nissan GT-R Nismo GT3 der deutschen MRS GT-Racing-Mannschaft und ein Aston Martin Vantage GT3 des von der britischen Einsatzmannschaft TF Sport betriebenen Oman Racing Teams.
Mit 8 Ligier JS P3 LMP3 steht den
GT3 im Kampf um den Gesamtsieg ein mindestens ebenso starkes Prototypenfeld gegenüber, das allerdings als reiner Ligier-Markenpokal eingestuft werden kann. Das vereinfacht die BoP – die Veranstalter des Events am Golf wollen die LMP3 einbremsen um beide Klassen auf ein Level zu bringen – grundlegend. 4 Einsatzteams sind hier am Start: sowohl die beiden Europäischen Le Mans Serie-Mannschaften von Graff Racing als auch United Autosports bringen je 3 Ligier an den Golf. Zusätzlich haben die französische Ultimate-Mannschaft und das britische Brookspeed-Team je einen Ligier genannt.
Die siebten Gulf 12 hours werden am Samstag den 16.Dezember 2017 ausgetragen.
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Wer
Michael Ammermüller abseits der Rennstrecke im elterlichen Entsorgungsbetrieb im bayrischen Neuburg/Inn begegnet, der würde ihm kaum zutrauen, dass er auf der Rennstrecke zu den schnellsten GT-Piloten überhaupt gehört. Nichts deutet darauf hin, wie explosiv der 31-Jährige in den Sprintrennen des Porsche Mobil1 Supercup am Steuer seines 485 PS starken 911 GT3 Cup agiert. Mit dieser Mischung aus Besonnenheit und Agressivität hat der stets höfliche und bescheidene ehemalige Formel-1-Testpilot der Saison seinen Stempel aufgedrückt – und sich mit dem Titelgewinn im Supercup einen Traum erfüllt.
Auf diesen Tag hatte Ammermüller lange gewartet. Im Porsche Mobil1 Supercup fuhr er in diesem Jahr seine sechste Saison. Endlich passte beim 1,83m großen Routinier vom Lechner MSG Racing Team alles zusammen und er gewann mit 7 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Dennis Olsen (N/Walter Lechner Racing Team). In der 25-jährigen Historie des Porsche Mobil 1 Supercup konnte Ammermüller sich damit als 18. Sieger in die Ergebnislisten eintragen. Ein Feuerwerk der Emotionen zündete Ammermüller, der in Passau geboren wurde, trotz des Titelgewinns nicht.
Vielmehr knüpfte er an seine Erfolgsmaxime an: In der Ruhe liegt die Kraft. Souverän fuhr er 4 Mal mit seinem Porsche 911 GT3 Cup als Erster über die Ziellinie, nahm den Siegerpokal mit nach Hause und saß in der Regel am Montagmorgen um sieben Uhr wieder am Schreibtisch in seinem Büro. Der gelernte Kfz-Meister und Betriebswirt ist – soweit es zeitlich möglich war – immer zweigleisig gefahren. „Man weiß nie, wie sich etwas im Motorsport genau entwickelt“, erklärt Ammermüller. Leidvoll musste er dies erfahren, nachdem er als Formel-1-Testfahrer nach einem schweren Unfall einfach ausgemustert wurde.
Ammermüller kämpfte sich zurück in die Motorsportszene. Er brachte Sponsoren, die ihn genau wegen seiner Bodenständigkeit so mögen. Motorsport-Urgestein Walter Lechner nahm ihn im Vorjahres-Meisterteam auf dem Porsche mit der #1 unter Vertrag und machte aus ihm im Jahr 2017 einen Siegfahrer, der vor der Konkurrenz nicht zurück schreckt. Gleich zu Saisonbeginn siegte Ammermüller drei Mal in Folge: Beim Doppellauf in Barcelona und - ausnahmsweise ein wenig stolz - auch auf dem legendären Stadtkurs von Monaco. Es folgte ein Sieg in Budapest und insgesamt gelangen ihm zudem sechs Podestplätze. Die Konstanz sicherte ihm am Ende den Titel.
Den Kopf frei bekommt Ammermüller am besten beim Radfahren. Wenn er sich vor der heimischen Haustür in den Sattel seines Rennrads schwingt, bleibt er meist drei Stunden weg. Abends nach der Arbeit radelt er. Und am Anreisetag auf der Rennstrecke. Wenn andere Fahrer die Ideallinie zu Fuß erkunden, erarbeitet sich Ammermüller die Bremspunkte auf dem Bike. Hat er genug gesehen, rückt der Südbayer den Fitnessaspekt in den Vordergrund. Per GPS-App misst er sich mit anderen Sportlern beim Radeln über die Rennstrecke. Wettbewerb, wann immer es geht – was das angeht, ist Ammermüller eben doch ein typischer Rennfahrer.

Nach 11 Läufen im Rahmenprogramm der Formel-1-Rennen gewann Ammermüller den Titel im Porsche Mobil1 Supercup mit 193 Punkten. Platz zwei mit 186 Zählern sicherte sich der norwegische Porsche Carrera Cup Deutschland-Champion und Porsche-Junior Dennis Olsen, der auch noch den Titel als bester Rookie mit nach Hause nahm. Dritter wurde Matt Campbell mit 151 Punkten. In der B-Wertung für Amateurfahrer siegte der Franzose Roland Bervillé (Martinet by Almeras) mit 166 Punkten vor Egidio Perfetti (NL/MOMO-Megatron Team Partrax, 162 Punkte) und Roar Lindland (N/MRS Cup-Racing, 152 Punkte). Die Teammeisterschaft entschied das Lechner MSG Racing Team für sich. In der Nations League belegte Deutschland (195 Punkte) Platz eins vor Norwegen (188) und Australien (159).
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Michael Ammermüller
heißt der neue Champion im Porsche Mobil1 Supercup. Der 31-jährige Deutsche, der für das Lechner MSG Racing Team fährt, sicherte sich am Sonntag beim Finalwochenende in Mexiko-Stadt den Gewinn der Meisterschaft. Im letzten Rennen der Saison siegte jedoch der australische Porsche-Junior Matt Campbell vor Ammermüller und Porsche-Junior Dennis Olsen. Ammermüller reichte P2, um mit einem 7-Punkte-Vorsprung den Titel zu holen.
„Vier Siege, fünfmal Platz zwei, einmal Platz drei – mit dieser konstanten Leistung konnte ich jetzt endlich den Supercup gewinnen. Darüber freue ich mich natürlich sehr und bin dankbar für eine großartige Lechner-Teamleistung“, sagte ein freudestrahlender Ammermüller.
Auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez sahen die Zuschauer einen spannenden 11.Lauf mit 30 Porsche 911 GT3 Cup Fahrzeugen. Campbell konnte Startplatz eins direkt in eine Führung ummünzen und Ammermüller und Olsen mussten sich hinter dem Australier einordnen.
Über 8 Runden sah es nach einem souveränen Campbell-Sieg aus, doch Ammermüller war auf einer anderen Reifenstrategie unterwegs und setzte den Fach Auto Tech-Piloten Campbell zur Rennmitte richtig unter Druck. Aber Spitzenreiter Campbell behielt die Nerven und sicherte sich nach seinem Sieg am Samstag erneut Platz eins am Sonntag. „Es ist toll, dass ich in Mexiko einen Doppelsieg einfahren konnte. Was für ein schönes Saisonende für mich und mein Team! Ich muss sagen, dass es das ganze Jahr über in jedem Rennen ein unglaublicher Wettbewerb war. Für mich als Australier waren alle Strecken Neuland und ich musste erst einmal Erfahrung sammeln. Platz drei in der Meisterschaft geht absolut in Ordnung“, fasste Campbell sein Jahr als Porsche-Junior im Supercup zusammen.
Hinter Campbell und Ammermüller komplettierte der neue Porsche Carrera Cup Deutschland-Meister Olsen das Podium. „Ich habe im Rennen alles gegeben. Am Ende hat es nicht für den Titel gereicht. Es ist mein erstes Jahr im Supercup und vor der Saison habe ich nicht damit gerechnet, dass ich so eng um die Meisterschaft mitkämpfen kann“, so Olsen, der sich mit 7 Punkten Rückstand Platz zwei in der Gesamtwertung sicherte.
Das Rennen beendete der britische Teamkollegevon Campbell, Josh Webster, auf Platz vier vor Porsche-Junior Thomas Preining vom Walter Lechner Racing Team aus Österreich. Platz sechs ging an MRS GT-Racing-Pilot Zaid Ashkanani aus Kuwait. Als Siebter sah Dinamic Motorsport Pilot Mattia Drudi die Zielflagge. Robert Lukas belegte mit dem Olimp-Racing Porsche Platz acht. Somit kamen die besten acht Fahrer aus acht verschiedenen Ländern. Die Top-10 komplettierten der Brite Ryan Cullan und Porsche Junior Julian Andlauer.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Asiatische Le Mans Serie
Der
Auftakt der Asiatischen Le Mans Serie im chinesischen Zuhai ist mit einem Sieg der chinesischen Jackie Chan DC Racing Mannschaft zu Ende gegangen. Das Oreca-Trio Thomas Laurent, Stephane Richelmi und Harrison Newey gewann mit 110s Vorsprung vor dem BBT Ligier der Piloten Felipe Derani, Davide Rizzo und Anthony Liu.Als drittes Team stieg die slovakische ARC-Bratislava Ligier-Mannschaft um die Piloten Miroslav Konopka, Konstantins Calko und Rik Breukers auf das Podium.
In der LMP3-Klasse gewann das KCMG-Trio Josh Burdon Neric Wei und Louis Prette. Die Crew des Hong-Konger Teams setzte sich gegen die Konkurrenten von GH Motorsport und DC Racing durch. In der GT-Klasse siegte der Team AAI BMW M6-GT3 von Jesse Krohn, Junsan Chen und Chaz Mostert vor dem Mercedes AMG GT der Teamkollegen und dem chinesischen Tian Shi Audi.
14 Autos starteten in das Rennen, 13nahmen am Ende die Zielflaggge entgegen. Einziger Ausfall war der zweite Jackie Chan Oreca, den Teammitbesitzer David Cheng nach umfangreichen Problemen mit der Bordelektronik nach nur 41 Runden abstellen musste. Die nächste runde der Serie findet vom 1-3 Dezember im japanischen Fuji statt.