Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Prototypen diverse
Das
Radical European Masters hat seinen Kalender für die Saison 2018 veröffentlicht. Die europäische Markenpokalserie wird dabei wie im Vorjahr an allen Veranstaltungen der GT-Open teilnehmen. Der Kalender lautet wie folgt:
13-15 April: Estoril
4-6 Mai: Circuit Paul Ricard
8-10 Juni: Spa-Francorchamps
6-8 Juli: Hungaroring
31 Aug-2 September: Silverstone
21-23 September: Monza
Im abgelaufenen Jahr nahmen etwa ein Dutzend Wagen an den 6 Event-Wochenenden der Serie teil. Am Ende gewann der finnische Nielsen Racing Pilot Jani Hjerppe den Titel.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Der
FIA-GT World Cup in Macao ist am Wochenende von Mercedes von Edoardo Mortara gewonnen worden. Der Pilot des Mercedes Driving Academy Mercedes AMG GT gewann beide Rennen, sowohl das Qualifying-Rennen am Samstag und das Hauptrennen am Sonntag auf dem chinesischen Stadtkurs der wieder einmal seine Tücken unter Beweis stellte.
In Erinnerung bleiben wird die diesjährige Ausgabe wahrscheinlich wegen der Massenkarambolage in der ersten Runde des Qualifikationsrennens, die im engen, kurvigen Leitplankenkanal der oberen Strecke gleich 16 der 20 gestarteten Autos eliminierte. Nachdem Daniel Juncadella seinen auf P4 liegenden Mercedes AMG GT in die Reifenstapel gestopft hatte rauschten in einer Kettenreaktion fast alle 16 nachfolgenden Autos in die Unfallstelle. Nach stundenlanger Aufräumarbeit wurde das Rennen noch einmal mit nur noch 8 Autos gestartet ,
wobei nach einem Problem des führenden Maro Engel Mortara sich gegen den BMW M6-GT3 von Augusto Farfus und den Gruppe M Mercedes von Raffaele Marciello durchsetzte.
Im Hauptrennen, zu dem dann noch 14 Wagen starteten, setzte sich Mortara zu seinem schon insgesamt 6.ten Macao-Sieg (3x mit Audi und 2x in der F3) mit knappen 0,62s vor Audi-Pilot Robin Frijns und Maro Engel in einem weiteren Mercedes durch. Das Rennen verlief nicht minder chaotisch – auf abtrocknender Strecke waren alle Piloten auf Slicks gestartet. Mehrere Teilnehmer, so die über Nacht reparierten HCB-Rutronik Racing Audi von Lucas Di Grassi und der Craft Bamboo-Porsche 991 GT3 R von Darryl O´Young erlitten auch im Hauptrennen einen Unfall. Am Ende kamen nur 9 von 14 gestarteten Autos ins Ziel.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die
deutsche Project1/tolimit-Mannschaft hat heute ihre Pläne zum Einstieg in die GTE-Klasse veröffentlicht. Wie vor allem britische Quellen schon länger gerüchteteln, ist das traditionsreiche Porsche Carrera Cup Deutschland und Porsche Mobil1 Supercup-Team aus Dinklage der bislang geheim gehaltene dritte Kunde für eines der ersten Kundenchassis des aktuellen Porsche 911 RSR GTE. Die deutsche Mannschaft von Teambesitzer Hans-Bernd Kamps will damit im 25.sten Jahr ihres Bestehens ein neues Kapitel in der Firmengeschichte aufschlagen.
„Es ist sicherlich ein Meilenstein in unserer Firmengeschichte“, wird Kamps in der offiziellen Teammitteilung zum Einstieg zitiert, „Passend zum 25. Jubiläum 2018 bekommen wir eines der begehrtesten Autos im Motorsport und dürfen dieses Meisterwerk einsetzen. Vor allem aber ist es ein Vertrauensbeweis zwischen Porsche und uns.“
„Wir
werden voraussichtlich eines von 3 Teams sein, welches sich mit dem Porsche GTE Auto beschäftigen darf“, so Axel Funke, der das Projekt RSR seitens Project 1 leiten wird. „Natürlich wissen wir, dass es harte Arbeit und einen umfangreichen Lernprozess mit sich bringen wird, mit dem Auto zu arbeiten. Dennoch fühlen wir uns der Herausforderung gewachsen und sehen die großen Chancen, die mit dem Projekt verbunden sind“. Neben Project1 werden auch Proton Competition und Gulf Racing 2018/19 auf die Kundenchassis für die Porsche zugreifen können.
Richard Selwin, der als technischer Leiter für den Einsatz des Porsche GTE-Fahrzeuges verantwortlich sein wird, betont das die enge zusammenarbeit mit Porsche bereits begonnen hat: „Ein gemeinsamer Zusammenbau (des Wagens) in der Motorsportabteilung in Weissach ist geplant und fixiert. Hinzu kommt ein umfangreiches Testprogramm, um so viele Daten wie möglich zu sammeln und auswerten zu können. Dabei können wir schon jetzt auf ein hochmotiviertes und sehr gut ausgebildetes Team aus Ingenieuren, Mechanikern und Organisatoren zurückgreifen.“
Sehr
sparsam ist die offizielle Mitteilung des Teams bezüglich der geplanten Einsatzserie. Laut unseren britischen Kollegen von Dailysportscar.com ist ein FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Programm die erste Priorität, wobei die marketingerfahrene Mannschaft derzeit am finanziellen Puzzle für ihre erste Saison auf Weltmeisterschaftsniveau arbeitet. Allerdings zeichnet sich bereits jetzt ab, das die anvisierte GTE-Am-Klasse in der Superseason 2018/19 eher zu viele als zu wenig Teams (in diesem Jahr starteten nur 5 Wagen) aufweisen könnte. Daher hält man sich mit konkreten Aussagen seitens des Teams zurück um den ACO und eventuelle Sponsoren nicht voreilig zu brüskieren. Denkbar wäre daher auch eine Saison in der Europäischen Le Mans Serie die jedoch eher ein Ausweichszenario wäre.
Das Chassis soll angeblich laut englischsprachigen Quellen ein zusätzliches siebtes Kundenchassis des aktuellen GTE-Modells sein, nachdem das letzte der ursprünglich geplanten 6 Kunden-Chassis an ein asiatisches Kundenteam (Craft Bamboo) verkauft wurde. Damit würden im kommenden Jahr bis zu 11 Porsche GTE (die 7 Kundenchassis plus 2 von Porsche North America plus 2 der Porsche-Werksmannschaft in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft ) im Einsatz sein.
Verfasst von Dr. Werner Koch. Veröffentlicht in FIA-GT3 ( FIA-GT3 )
Das
von BMW Motorsport entwickelte Evo-Paket für den BMW M6 GT3 ist seit knapp zwei Wochen im Verkauf. Wie wir regelmäßig in unserer Berichterstattung zur VLN gemeldet haben, wurde ein nicht unerheblicher Teil dieser Entwicklungsarbeit vom BMW Team Schnitzer und Schnitzer GT-Masters Pilot Philipp Eng, im Rahmen der Langstreckenrennen auf der Nordschleife absolviert.
Um eine verbesserte Fahrbarkeit zu erreichen, wurde ein besonderes Augenmerk auf die Bereiche Aerodynamik, Antriebsstrang (Differenzial), Radaufhängung und Bremssystem gelegt.
Das in zwei Varianten erhältliche Paket kostet 24.900 bzw. 31.900 Euro, zzgl. Mehrwertsteuer.
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt äußerte sich optimistisch. „Ich bin sicher, dass wir in der kommenden Saison weltweit viele BMW M6 GT3 mit Evo-Paket im erfolgreichen Renneinsatz sehen werden. Wir freuen uns, unseren Kundenteams ab sofort das angekündigte Evo-Paket für den BMW M6 GT3 anbieten zu können. So können sie sich und ihre Fahrzeuge optimal auf die Saison 2018 vorbereiten.“ Die Fahrbarkeit ist seiner Meinung nach, neben Performance und Haltbarkeit, eines der wichtigsten Attribute, die ein Kundensportfahrzeug haben muss.
Die Auslieferung soll noch 2017 beginnen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Die
britische Garage 59-Mannschaft wird als Haupt-McLaren Einsatzteam 2018 in die Blancpain GT Serie zurückkehren. Das wurde nun bekannt, kurz nachdem das bisherige Haupteinsatzteam Strakka Racing sich letzte Woche offiziell in Richtung des Intercontinental GT3-Cups als Mercedes AMG GT-Einsatzteam verabschiedet hat. Die britische McLaren Mannschaft hatte bereits 2016 den Fahrer- und Teamtitel im Blancpain GT Serien Endurance Cup knapp für sich entschieden. Allerdings hatte man sich 2016 auf Einsätze in der GT-Open und der britischen GT konzentriert und Strakka Racing das Antreten in der SRO-geführten Blancpain Serie überlassen.
Garage 59 will demnach in der Pro-Klasse der Meisterschaft mehrere McLaren 650S GT3 für die Teilnahme am Gesamttitelkampf engagieren. In der nächstes Jahr von der SRO favorisierten Pro-Am-Klasse will man sich ebenfalls mit mindestens einem Auto engagieren. Zudem sollen auch in der im Rahmenprogramm antretenden GT4-European Series 1-2 Wagen des McLaren 570S GT4 an den Start gebracht werden. Mit diesem Modell ist man zudem 2018 auch in der britischen GT-Serie engagiert.
Verfasst von Dr. Werner Koch. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
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Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Aston-Martin
hat am Dienstag den neuen GTE für die kommende Saison der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft vorgestellt. Anders als bislang von uns spekuliert, basiert der neue Aston Martin nicht auf dem DB11 sondern auf dem neuen Vantage, dessen Strassenmodell bei dieser Gelegenheit ebenfalls vorgestellt wurde. Das neue Modell soll über die kommenden Jahre nicht nur als GTE sondern auch als GT3 und GT4-Basis den Vorgänger-Vantage ablösen, der als Strassenmodell immerhin seit 2005 in Produktion ist.
Der neue Wagen, der auf der selben Bodengruppe und Fahrzeugarchitektur wie der DB 11 basiert, wird von einem M178-4l AMG V8 Biturbo-Motor befeuert und ist mit einem sequetiell geschalteten 6-Gang X-Trac Getriebe ausgestattet. Aerodynamisch profitiert der neue Vantage von den Erfahrungen die Aston bei der Frontgestaltung des Vulcan-Hypercars gemacht hat. Die britische Schmiede hat mit dem GTE-Entwicklungschassis bereits über 12000 Testkilometer absolviert. Die Entwicklung des Renn- und des Strassenautos erfolgte parallel im Aston-Hauptquartier in Gaydon um die Homologation des Rennmodells zu vereinfachen. Das Debüt wird der neue Wagen beim nächtjährigen Superseason Auftakt in Spa-Francorchamps absolvieren. Dort wird man dann auf Michelin-Reifen statt der in diesem Jahr verwendeten Dunlops starten.

Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in FIA-GT3 ( FIA-GT3 )
McLaren
Automotive hat heute ein neues GT3-Modell angekündigt. Nach dem McLaren MP4-12C GT3 und dem McLaren 650S GT3 wird ab 2019 der McLaren 720S GT3 die dritte Generation der GT3-Rennwagen der britischen Schmiede verkörpern. Der von einem 4l V8 Biturbo befeuerte und mit einem sequenziellen 6-Gang Getriebe ausgerüsteten Wagen wird in einer neuen speziell für die GT-Motorsport-Programme des britischen Herstellers geplanten Fabrik gefertigt werden und soll 2018 nach ersten Tests ein kurzes Werksprogramm gegen Ende des Jahres absolvieren bevor man 2019 den neuen GT3 an die erwarteten McLaren-Kunden ausliefert.
Im Unterschied zu den vorangegangenen Modellen wird der neue McLaren-GT-Sportwagen damit in-house gefertigt, während für den Aufbau der beiden vorangegangenen Modelle der technische Partner CRS GT Limited zuständig war. Die beiden McLaren-Modelle konnten zwar im Verlaufe ihrer Karriere einige Siege einfahren, jedoch haperte es bei den britischen Flundern chronisch an der technischen Zuverlässigkeit, weswegen man viele Kunden an die konkurrierenden deutschen hersteller verlor. So hat just die britsche Mannschaft Strakka Racing ihr McLaren-Programm nach nur einem Jahr zugunsten einer Partnerschaft mit Mercedes für 2018 beendet. Auch waren die kurzen Wartungsintervalle und die dadurch höheren Einsatzkosten im Vergleich zu den deutschen GT3-Konstruktionen ebenfalls den Kunden ein Dorn im Auge. Mit der neuen direkt beim Hersteller aufgestellten Fertigung steigt bei den McLaren Liebhabern die Hoffnung das das neue Modell die chronischen Schwächen der Vorgänger ausgemerzt bekommt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die
6h von Bahrain (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten), der letzte Lauf der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft 2017 und gleichzeitig das 50.te Rennen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft seit der Einführung des Championnats, sind mit dem Sieg des Toyota #8 von Anthony Davidson, Sebastian Buemi und Kazuki Nakajima zu Ende gegangen. Das Porsche 919 Hybrid von Timo Bernhard , Earl Bamber und Brendon Hartley, sowie dem Porsche-Trio Neel Jani, André Lotterer und Nick Tandy ins Ziel. Für die Toyota-Mannschaft war es der 5.Saisonsieg, der allerdings wegen dem verpassten Le Mans-Sieg und Porsches Stallregie danach im Endeffekt doch nicht zum Titel reichte.
Ganz ohne Drama verlief auch dieses Rennen nicht in der Top-Klasse.
Siegpilot Anthony Davidson hatte sich bei einem Fahrerwechsel während des Rennens einen Zeh angebrochen und musste seinen Stint daraufhin mit immer weiter zunehmenden Schmerzen absolvieren. Doch auch die Porsche kamen nicht unbeschadet über die Distanz Timo Bernhard sammelte kurz nach dem Rennbeginn einen losen Poller unter seinem Porsche 919 Hybrid auf der bei einem zusätzlichen Boxenhalt entfernt werden musste. Der #1 Porsche von Nick Tandy bleibt bei der Jagd nach dem führenden Toyota am Gulf Racing-Porsche hängen und handelte sich 2 Runden Rückstand ein. Schon zuvor hatten die Porsche die bei in der Nacht kühler werdenden Temperaturen schneller werdenden Toyota ziehen lassen müssen. Ein letzter Versuch der #2 mit einem Trippelstint der Reifen dagegen zu halten, misslang auf der reifenmordenden Strecke und führte mutmasslich auch zum Unfall Tandys mit dem Gulf-Porsche. Den #7 Toyota kostete eine Kollision mit dem GTE-Pro-Porsche von Michael Christensen einen sicheren Platz auf dem Podium.
Mit
dem nun 16.ten Sieg in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft verhinderte Toyota das Porsche Audi in der Siegesbilanz der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft überflügeln konnte. Beide deutsche Hersteller stehen nun nach ihrem jeweiligen Ausstieg bei 17 Siegen. Einer Marke die Toyota theoretisch schon in Le Mans 2018 übertrumpfen könnte – was dann ein später aber sicherlich genugtuuender Erfolg für die Japaner wäre.
In der LMP2-Klasse sicherte sich die Rebellion Racing Mannschaft mit Bruno Senna und Julian Canal den Titel mit einem Sieg über die Konkurrenz aus dem Jackie Chan Racing Team. Teamkollege Nicolas Prost verpasste den Titel durch seine zugunsten der Formula E eingelegten Rennpause am Nürburgring. Den GTE-Pro-Titel sicherte sich das Ferrari-Duo Calado/Pierguidi, die in einem Fotofinish hinter ihren Teamkollegen Bird/Rigon den Doppelsieg für AF Corse und Ferrari einfuhren. Mit dem Klassensieg in der GTE-Am holten sich Matthias Lauda, Pedro Lamy und Paul Dalla Lana standesgemäss den Titel in der Privatfahrerkategorie.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
Callaway plant
2018 ein Werksprogramm in der amerikanischen Pirelli World Challenge. Gemäß einer Meldung unserer amerikanischen Kollegen von Sportscar 365 will Reeves Callaway 2 Werkswagen der selbst aufgebauten GT3-Corvettes in der amerkanischen GT3-Serie zum Einsatz bringen. Der Werkseinsatz der beiden CorvetteC7 GT3-R ist allerdings nur auf ein Jahr begrenzt – dann sollen Kunden, die von der amerikanischen Sportwagenschmiede unterstützt werden – die Einsätze übernehmen, die 2018 unter dem Banner von Callaway Competition USA erfolgen.
Noch ist unklar wie das amerikanische Engagement sich 2018 auf das ADAC GT-Masters-programm von Callaway Competition auswirkt. Dort hatte der deutsche Arm der Tuningschmiede, der hauptverantwortlich für den Aufbau der GT3-Konstruktion ist, in der vergangenen Saison den Fahrer-Titel für Jules Gounon und auch den Teamtitel geholt. Daneben trat auch das Kundenteam RWT-Racing im Masters mit der aktuellen Corvette an.