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Vorschau auf das Saisonhighlight der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft

Am kommenden Wochenende lädt der MSC Ruhrblitz zum jährlichen Saisonhighlight der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ein, dem 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. Das Rennen ist das einzige Rennen innerhalb der Meisterschaft welches nicht über die reguläre Distanz von vier Stunden geht.

Zakspeed Racing bringt am Wochenende seine Dodge Viper welche bei den 24 Stunden am Nürburgring den 2. Rang im Gesamtklassement belegt hat. Am Steuer werde24_stunden_rennen_nrburgring_19_n sich die Piloten Duncan Huisman, Patrick Simon und Tom Coronel abwechselnd. Die sonst regulär in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft startende grüne Viper wird nicht so schnell auf die Nordschleife zurückkehren. Der Motorschaden vom 24 Stunden Rennen hat ein tiefes Loch in den Geldbeutel der Piloten gerissen und deshalb wird das Fahrzeug bis auf weiteres in der Garage bleiben.

Raeder Motorsport und Lambo Racing bringen am Wochenende jeweils einen Lamborghini Gallardo. Das Wochenende ist auch der erste Auftritt seit dem 24 Stunden Rennen für den Aston Martin DBRS9 von Phoenix Racing, welcher mit der 24 Stunden Rennen Besatzung startet, nur dass Marcel Fässler fehlt. Da man aber trotzdem mit vier Fahrern starten wollte, entschloss man sich, dazu den aktuellen DTM Piloten zu verpflichten. Ein Vantage V8 wird am Wochenende ebenfalls am Saisonhighlight teilnehmen.

Das Gesamtsieger Fahrzeug der 24 Stunden am Nürbpict2279_-_kopieurgring der Porsche 997 GT3 RSR wird am Wochenende von Marcel Tiemann, Romain Dumas und Arno Klasen gefahren.  Manthey Racing bringt auch noch sechs weitere Fahrzeuge an den Start. Auf dem Porsche 996 GT3 MR stößt Pierre Kaffer noch zur regulären Besatzung von Armin Hahne und Christian Haarmann.

Das Wochenende wird auch das erste Rennwochenende für den BMW Z4 von Michael Bäder, Tobias Hagenmeyer und Markus Gedlich sein. Das Fahrzeug hat bereits auf der Nordschleife und in Hockenheim getestet. Wobei man sich noch sehr viel für das Rennen ausmahlt, man hat sich als Ziel gesetzt die sechs Stunden Problemfrei zu überstehen.

Am Wochenende werden zwei Piloten auch beim Porsche Supercup im 160 Kilometer entfernten Spa-Francorchamps teilnehmen, diese sind Marc Basseng und Uwe Alzen - beide haben aber trotzdem geplant am Rennen teilzunehmen. Das Qualifying des Supercups endet in Spa um 13:10, also sollten beide Piloten noch genügend Zeit haben, am Nürburgring in ihre Fahrzeuge zu steigen.

LMS- Punkte vor Silverstone

Beim vorletzten Rennen der LMS - den 1000km von Silverstone an diesem Wochenende – geht es in einigen Klassen schon um die Meisterschaften. Grund genug hier einen kleinen Blick auf die Punktestände zu werfen.

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Bei den LMP1 haben Lamy/Sarrazin im Peugeot #8 schon einen Vorsprung von 10 Punkten auf die verfolgende Mannschaft im Pescarolo #16. Ein weiterer Sieg an diesem Wochenende dürfte daher die Entscheidung im Titelkampf bedeuten. Da weitere 8 Punkte zwischen der #16 und dem Peugeot #7 liegen, ist für Collard/Boullion jeder erzielte Zähler in Hinblick auf die automatische Vorqualifikation für Le Mans wichtig.

Bei den LMP2 ist ebenfalls eine Vorentscheidung denkbar. Das Quifel ASM -Team muß bei einem erneuten Sieg des RML -Lola mindestens zweite werden um sich für Sao Paulo noch eine theoretische Chance offen zu lassen. Siegt RML nicht dann haben die Teams von Horag-Lista, und Saulnier noch eine Chance den Anschluss zu wahren und den Titelkampf offen zu halten.

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Bei den GT1 herrscht zwischen dem Oreca -Saleen , der Alphand Corvette und dem Larbre-Competition Aston ein Kopf an Kopf-Rennen mit jeweils nur einem Punkt Abstand. Diese 3 werden die LM-Startplätze wohl unter sich ausmachen. Bei den GT2 hat das britische Virgo-Team mit dem Ferrari die Nase vor dem Proton-Felbermayr-Team Porsche 997 RSR von Lieb/Pompidou vorne. Für die beiden Porsche-Piloten geht es darum den Abstand zu verkürzen um in Sao Paulo noch eine Titelchance zu haben.

Divinol-Vorschau auf den Sachsenring

divsringpreviewSteigt die Spannung im UHSport DIVINOL CUP doch noch an? Bei jedem Rennen 2007 gab es bisher einen neuen Gesamtsieger. Nur einer, Richard Green (GB) siegte 2 Mal. An der Tabellenspitze des Cups geht es weiterhin sehr eng zu. Zwar führt noch immer der Mann aus Most, der 25jährige Martin Zajicek (CZ). Aber er wird hart bedrängt von Jens Smollich, Klaus Horn und dem jungen Tschechen Jan Jez (23). Skoda, BMW, Porsche und Alfa jagen einander als gäbe es kein Morgen. Als Verfolger lauert der ewige Jäger Jens Smollich aus Dresden.

V8Star Pierre von Mentlen (CH) knallte im Cup den allerersten Gesamtsieg in einem Sprintrennen gegen die etablierte Porschemeute dieser Meisterschaft in den Asphalt. Und der Siegerkönig unter den im UHSport DIVINOL CUP aktiven Piloten, Klaus Horn aus Landau, gewann in Most ebenso auf seinem 700 PS starken Porsche GT2 wie der schnelle libanesische GT-Pilot Chaouki Chikhani. Für den Geschäftsmann und Ingenieur aus Frankfurt, könnte es am Sachsenring bereits der 11. Sieg in der Serie werden. „Mein GT2 wird gerade von Jürgen und Henry für Hockenheim fertig gemacht. Danach sind dann auch wir bereit für den Fight am Sachsenring“, vermeldet Chaouki Chikhani euphorisch aus Bad Vilbel. Der Libanese soll satte 800 PS in seinem neuen Porsche RS-Motor haben.

Danach in Oschersleben dann die Siege von Schrey und Herold. Was werden die Herren „Doc Henry, Michi Besler, das Ferrariduo Tony Ring/Christer Bohlin (S) und ein neuer Ferrari mit den Herren Praller und Klemmer am Sachsenring dagegen setzen können? Und dann ist da noch der Sieger von Most o5, Gottfried Grasser auf einem Ultima-GT. Und auch von einem Lamborghini am Start ist die Rede. Trauen sich die Lambos am Sachsenring in das UHSport-Haifischbecken? Warten wir es einfach mal ab. Alles ist möglich in Sachen Sieg am Sachsenring Mitte September.

 

Vorschau auf das fünfte Wochenende der ADAC GT Masters

Am kommenden Wochenende findet das fünfte und vorletzte Rennwochenende der ADAC GT Masters auf dem Sachsenring statt. Nachdem man bei den letzten Rennen in Zolder insgesamt 19 Fahrzeuge am Start hatte, sind diemal 15 Autos genannt.

winter_lamborghiniReiter Engineering bringt drei Fahrzeuge in den Osten Deutschlands. Der Tabellenführer Christopher Haase ist wieder mit seinem regulären Partner Gianni Morbidelli gemeldet. Wenn Christopher Haase mit mehr als 20 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten aus Sachsen nach Hause reist, würde er schon vor dem Finale in Hockenheim als Meister feststehen.  Die anderen beiden Fahrzeuge, werden von Peter Kox zusammen mit Albert von Thurn & Taxis sowie Stephano Gabellini, welcher sich das Volant mit Achim Winter teilt, gefahren. Argo Racing bringt seinen Lamborghini Gallardo an den Start, hier bleibt die Besatzung unverändert. Beim Waiblinger Motorsport Club-Lamborghini Gallardo ist bisher nur Michael Funke genannt, ein zweiter Pilot fehlt leider noch.

SMS Seyffarth Motorsport hat für das Wochenende zwei Porsche 997 GT3 Cup genannt, man hofft für den zweiten Wagen noch Piloten zu finden, weil man ansonsten nur das eine Fahrzeug an den Start stellen wird - hier lautet die Besatzung Jan Seyffarth zusammen mit Frank Schmickler. Beim GAG Racing Team ersetzt Ruben Zeltner Altfrid Heger und fährt damit an der Seite von Nikolai Krassin. Die Carsport Racing Swiss Mannschaft kehrt am Sachsenring in die Meisterschaft zurück, nachdem man bei den letzten beiden Rennwochenenden ausgesetzt hatte.carsport_swiss Dort fahren Benjamin Leuenberger und Albert Grob. Ebenso wie SMS Seyffarth Motorsport hat das Cat Race Team zwei Porsche 997 GT3 Cup genannt. Während auf dem einen Fahrzeug schon beide Sitze - für Christian Hohenadel und Christian Pladwig - vergeben sind, sucht man für das andere Fahrzeug noch einen Partner für Dieter Pladwig.

Auch die Corvette von Toni Seiler und Patrick Gerling kehrt wieder in die Meisterschaften zurück. Am Eurospeedway schaffte man als erstes nicht-Lamborghini-Team einen Laufsieg im ersten Lauf des Wochenende. Im zweiten Lauf wurde ihr damaliges Einsatzauto irreparabel beschädigt. Obwohl man in Zolder einen Motorschaden hinnehmen musste, startet die Corvette von Jiri Skula und Martin Matzke am Sachsenring.

GS Motorsport bringt seine Dodge Viper für Kenneth Heyer und Harald Becker an den Start. Ein neues Ferrari-Team wird am Wochenende ihr Debüt in der GT Masters geben: Siegfried Sonntag hat einen Ferrari für sich und seine Frau Bettina genannt.

Judd entwickelt neuen LMP2-Motor

judddbEngine Developments plant für die kommende Saison einen neuen LMP2-Motor. Über Jahre hinweg war der Judd XV V8 3397A das Standard-Aggregat der renomierten Motorenschmiede für diese Klasse, doch blieben die Erfolge speziell in der LMS und  auch in der ALMS für das Aggregat überschaubar. Nun soll der neue DB V8 3,4l in der kommenden Saison den Konkurrenzaggregaten von AER, Zytek, Porsche, Acura und Mader Paroli bieten.

„Wir hatten am XV einige Punkte identifiziert, die noch hätten verbessert werden können. Durch die gestiegene Konkurrenz in der LMS und der ALMS fanden wir aber, dass es besser wäre, mit einem weissen Blatt Papier anzufangen“, erläuterte John Judd. „Unser Ziel ist es, im kommenden Jahr mit einem Spitzenteam zusammen das Potential des neuen Motors  auszuloten und weiterzuentwickeln. Das Ziel sind Klassensiege in Le Mans und den LMP2-Meisterschaften in Europa und Amerika.  Wir machen uns keine Illusionen über den Aufwand der vor uns liegt, aber mit unserer Erfahrung glauben wir das Ziel erreichen zu können.“

Der DB wird leichter und stärker als der XV sein. Ein Hauptaugenmerk lag auf der Reduzierung der inneren Reibung. Im Januar 2008 soll der Motor das erste Mal auf dem Prüfstand laufen. Kurz danach sollen die Einsatzteams in den USA und in Europa bekannt gegeben werden.

1000km Silverstone: 48 Wagen erwartet

Spa148 Wagen, 11 LMP1, 12 LMP2, 7 GT1 und 18 GT2, stehen auf der Nennliste des an diesem Wochenende anstehenden 1000km Rennens in Silverstone. Nach einem Jahr Pause (letztes Jahr wurden die 1000km in Donington Park abgehalten) wird der Langstreckenklassiker auf dem „Home of British Motorracing“ wieder reaktiviert.

Im Vergleich zu den letzten Rennen gab es im Vorfeld einige Änderungen bei den regulären Teilnehmern, auf die wir uns hier konzentrieren möchten. Bei den LMP1 sucht man den Lavaggi LS1, den Swiss Spirit Lola und den Racing for Holland-Dome vergebens, genauso wie einen R10, der im Vorfeld als potentieller Gegner der Peugeot  908 Hdi-FAP im Gespräch war. Creation Autosportif hat anstelle von Shinji Nakano, dem eine Mitschuld am Crash mit Raymond Narac in Spa-Francorchamps zugeschrieben wurde, Haruki Kurosawa ins Cockpit geholt. Beide Japaner haben als Piloten des M-tec-Courage in der Japanese Le Mans Challenge aktuelle LMP1-Erfahrung. Neu in der Szene ist dagegen Tom Chiltons Co-Pilot im Arena-Zytek. Sein jüngerer Bruder Max will mit 16 Jahren Alter als jüngster LMP-Pilot in der Geschichte der LMS debütieren.

Spa2 LMP2: Hier müssen wir uns -  wie vor einigen Tagen berichtet - vom Kruse-Pescarolo verabschieden. Das Team will zwar in Silverstone vor Ort sein, ist aber dort nicht auf der Strecke präsent. Ein interessanter Ersatz steht vor Ort bereit. LNT hat anstelle eines zweiten Panoz den in Le Mans erfolgreichen (2. Rang) Zytek LMP2 aufgefahren, der in der Vergangenheit in verschiedenen Quellen (auch bei uns) schon dem Synnergy Chamberlain Team zugeschrieben worden war. Noch 100%ig bestätigt werden müssen die Engagements des SCI-Lucchinis und des T2M Motorsport-Domes.

Während bei den GT1 keinen nennenswerten Änderungen zum Saisonschnitt zu vermelden sind, gibt es im GT2-Felbermayr-Porsche eine interessante Fahrerverpflichtung zu verzeichnen. Dort wird an der Seite von Horst Felbermayr Jr. und Christian Ried die dritte Generation der Stucks an den professionellen Langstreckensport herangeführt - Johannes Stuck gibt im Porsche 997 RSR sein LMS-Debüt. Der Panoz von Watts / Kimber-Smith fehlt dagegen aus oben erwähnten Gründen.

Italienische GT und EGTS wieder mit identischem Termin

07gtit500Am 16. September geht der direkte Konkurrenzkampf zwischen den Rennserien des Automobile Club d’Italia (ACI) und der Peroni-Gruppe in die nächste Runde: Die offiziellen ACI-Meisterschaften der GT bzw. Prototypen sind an diesem Tag in Vallelunga zu Gange, die Endurance GT Serie aus dem Hause Peroni tritt in Mugello an. Bei den Prototypen behielt die schon langjährig erfolgreiche C.I.P. (Campionato Italiano Prototipi) mit rund dreifach so großen Teilnehmerzahlen gegenüber der neu eingeführten Italian Prototype Series (IPS, nächster Lauf am 30.09.) bisher klar die Oberhand. Hingegen sind die Starterfelder in den beiden GT-Serien mittlerweile durchaus vergleichbar, zuletzt waren auch in der EGTS schon zwanzig Autos vertreten. Ob mehrfache Terminüberschneidungen auf Dauer für irgendjemand Sinn machen, darf bezweifelt werden.

Rennbericht der 24h Silverstone

britcar24_start-gteinsNeben dem Rennen in Zolder fand letztes Wochenende ein weiteres 24 Stunden Rennen statt – die Britcar 24 Hours of Silverstone, bei dem Duller Motorsport mit dem BMW Z4 M Coupé und der Besatzung Dieter Quester / Dirk Werner / Johannes Stuck / Jamie Campbell-Walter seinen Sieg vom Vorjahr wiederholen konnte. Der Mosler GT3 RS von Rollcentre Racing/Deutsche Bank ging vor dem BMW Z4 M Coupé von Duller Motorsport von der Pole aus ins Rennen. Startreihe 2 bildeten der Mosler GT3 RS von Chad Motorsport und der BMW M3 E46 GTR von Duller Motorsport.

Das Rennen startete um 16:30 Uhr Ortszeit bei bewölktem Himmel - es blieb aber trocken. In der Startphase konnte Stuart Hall mit seinem Rollcentre-Mosler die Führung vor dem Markenkollegen Michael Vergers von Chad Motorsport behaupten. Nach einiger Zeit erkämpfte sich Dirk Werner im Duller BMW Z4 die Spitzenposition. Zwischenzeitlich kollidierte Martin Rich (Eclipse Mosler) mit dem Porsche 997 #15 und fiel auf Platz 5 zurück. Werner baute die Führungsposition aus und sein Vorsprung lag nach einer Stunde bei 39,511 Sekunden vor 3  Moslern GT3 RS (Rollcentre Racing, Chad Motorsport und Eclipse Motorsport). In der GTC führte der in seiner Kategorie von Pole gestartete Duller BMW E46 vor dem GS Motorsport BMW E36.

sston24hbmwAufgrund des geringen Treibstoffverbrauchs konnten die BMWs einige Plätze gut machen und es gab für kurze Zeit eine BMW-Dreifachführung. Der Chad Mosler und der Duller BMW M3 hatten mit Problemen zu kämpfen und nach sechs Stunden führte der Duller BMW Z4 vor dem GTS Motorsport BMW M3 und dem Rollcentre Mosler. Dahinter folgten die Cup-Porsche von Paragon und 911Virgin.com.

Das zweite Rennviertel begann unter Safety Car. Nach einem regulären Pit-Stop, musste Martin Short erneut zur Box, um den Wechselstromerzeuger auszuwechseln und verlor dadurch Zeit. Währenddessen fuhr der Eclipse Mosler bis auf Platz 2 vor, welchen er aber wegen Problemen an der Antriebswelle nicht lang behielt. Zur Rennhalbzeit lautete die TOP 5: Duller Motorsport BMW Z4 M Coupé, Duller Motorsport BMW M3 E46 GTR, Paragon Motorsport Porsche 996 Cup, Rollcentre Racing/Deutsche Bank Mosler GT3 RS, TJH Motorsport Honda Civic Type R.
sstone24hnightIn den frühen Morgenstunden begann sich dichter Nebel zu bilden und das Safety Car musste wieder raus. Bei Eclipse Motorsport gab es immer noch Probleme mit der Antriebswelle. Die Rennleitung beschloss aufgrund des immer dichter werdenden Nebel das Rennen bis auf weiteres zu unterbrechen. Um 7:15 Uhr erfolgte der Restart - vorne weg die beiden Duller BMW, dahinter schnappte sich der Rollcentre Mosler den Paragon Porsche. Sechs Stunden vor Schluss führten also die beiden Duller BMW, vor dem Rollcentre Mosler, dem Paragon Porsche und dem GTS Motorsport BMW M3 E36.

  Während des letzen Rennviertels wurde der Duller BMW M3 wegen Getriebeproblemen langsamer und der Rollcentre Mosler und der Paragon Porsche übernahmen die Positionen 2 und 3. Kurz vor Schluss kam auch der Rollcentre Mosler mit Getriebeproblemen an die Box, behielt aber trotz der Reparaturen Rang 2. Derweil pushte das Duller Motorsport Team mit dem BMW M3, kam aber nicht mehr an den Paragon Porsche ran.

sston24hmosler Am Ende überquerte  Jamie Campbell-Walter im Duller Motorsport BMW Z4 M Coupé als Sieger die Ziellinie. Als zweiter kam die Rollcentre Racing/Deutsche Bank Truppe Stuart Hall/Martin Short/Andy Neate mit dem Mosler GT3 RS ins Ziel, die unter anderem mit einer 1:55.015 die schnellste Rennrunde fuhren. Dritter und somit auch Sieger in der GTC wurden Mark Sumpter/Adrian Slater/Andrew Purdie/Chris Harris im Paragon Motorsport Porsche 996 Cup vor dem zweiten GTC, dem Duller BMW M3 E46 GTR, gesteuert von Luca Cappellari/Fabrizo Gollin/Gabriele Gardel/Marcel Fässler.
Das Eclipse Motorsport Team mit der Besatzung Martin Rich/Del Delaronds/Elliott Cole/Craig Cole erreichte den dritten Platz in der GT3 und Gesamtplatz 5. Drittplatzierte in der GTC wurden Stuart Wright/Harry Handkammer/David Leslie im GTS Motorsport BMW M3 E36.
Die Klasse 1 gewannen Andreas Demeitriou/Piers Maserati/James Brodie (Simply Racing Porsche 964 RS) und die Klasse 2  Paul Collis/Simon Mason/Jonathan Ridley-Holloway/Paul Taft (TJH Motorsport Honda Civic Type R). Sieger der Klassen 3 und 4 sind der Pete Daniels Motorsport Honda Civic Type R und der TH Motorsport VW Golf Diesel.

Der Dank für die Bilder geht an Ray Simpson (Website) , Peter May (Website ) und Robert Jones (Website).

Offizielle Details zur Neuordnung der GT-Kategorien ab 2009

ratelpcNach langen Wochen der Ankündigungen liegen nun Fakten bezüglich der Zukunft der GT-Kategorien auf dem Tisch. Stefan Ratel hat in einer offiziellen Bekanntmachung im Rahmen der FIA-GT-Meisterschafts Runde am Adria Raceway erstmals seine Vorstellungen zur neuen Definition der GT-Kategorien präsentiert.

Aus seiner Sicht wurde die Neudefinition fällig, da derzeit keine definitiven Projekte für neue GT1-Fahrzeuge in Sicht sind und man daher spätestens ab 2009 mit schwindenden Feldern und sinkendem Interesse der Öffentlichkeit rechnen müsste. Er stellte klar, dass das gesamte Konzept derzeit noch ein noch nicht fixiertes Projekt wäre, das noch mit den Herstellern und Tunern abgestimmt werden müsste und dass der ACO zur Beibehaltung der augenblicklich bestehenden Kompatibilität zwischen den FIA und ACO-GT´s ebenfalls konsultiert wird.

Im Detail sehen die Änderungen wie folgt aus:

- Basierend auf dem Erfolg der GT3-Kategorie wird diese ab 2009 zur neuen Basis der GT1 und GT2-Klasse.

- Die Unterteilung wird auf der Basis von Hubraum und Leistungsgewichten unternommen werden. (Derzeit ist eine Hubraumgrenze ab 5,5l aufwärts für die GT1  und ein Hubraumlimit von 3,5-5,5l für die GT2 im Gespräch.)  

- Die neuen GT1-Wagen werden aus den bestehenden geeigneten GT3 entwickelt werden können, die dafür im beherrschbaren Rahmen aufgerüstet werden. Dabei will man bei den Fahrzeugkosten unter dem derzeitigen Level (ein konkurrenzfähiger GT1 kostet z. Zt. zwischen 1,2 Mio und 600T€) bleiben.

- Ab 2009 hofft man ferner, dass die eingesparten Kosten eine FIA-GT-Weltmeisterschaft ermöglichen könnten, die zunächst exklusiv den GT1 vorbehalten wäre.

- Die FIA-GT3-EM würde 2009 auf Wagen umsteigen, die den augenblicklichen GT4 entsprächen. Bis 2010 wären noch die GT4-Wagen startberechtigt, die eine Motorenkapazität von mehr als 3,8l hätten.

- Existierende GT1-Modelle könnten weiterhin ab 2009 in der Meisterschaft mitlaufen („grandfathered“)

- Die letzten GT2-Modelle auf dem 2008´er Stand werden ebenso ab 2009 in einer seperaten GT2-EM, die unter dem Banner der FIA-GT-Meisterschaft ausgetragen wird, zumindest bis zum Ende der Saison 2010 antreten können.

- Die nationalen Meisterschaften unter dem Banner der SRO, etwa in Frankreich, England, Belgien und Deutschland, werden bis zum Ende 2010 die nun existierenden Klassifizierungen beibehalten.

Ankündigungen zu etwaigen Änderungen des Rennformates blieben aus, da man mit dem Konzept zuerst die neuen technischen Eckpunkte abstecken wollte. Nun bleibt abzuwarten wie auch die Hersteller, die Teams und der ACO auf das neue Konzept reagieren werden. Auch der französische Verband hatte anlässlich der letzten 24h von Le Mans eine technische Abrüstung der GT-Kategorien angekündigt. Die Pläne von Ratel gehen nun in die selbe Richtung, weswegen der Schulterschluss zwischen FIA und ACO im GT-Sektor wahrscheinlich beibehalten wird.

Australische GT – Fahrer-Reglementanpassung für das Sandown GT Classic

07agtc400Als letztes Rennen der aktuellen Saison wird in der Australischen GT am 9. Dezember auf dem Sandown Raceway ein dreieinhalb-Stunden-Rennen zur Austragung kommen. Dieses Rennformat, das über rund 500 km Distanz führen soll, ist ein massiver Gegensatz zu den sonst ausgetragenen drei Sprintrennen pro Wochenende. Die Bezeichnung „GT Classic“ stützt sich auf eine Jahrzehnte zurückliegende Tradition, welche mit den GT-Fahrzeugen dieses Jahrtausends nur bedingt zu tun hat.

Rund drei Wochen vor Nennschluss gaben die Serien-Promoter nun bekannt, dass neben den beiden verpflichtend vorgeschriebenen Fahrern (Mindestfahrzeit je eineinhalb Stunden) auch ein dritter Pilot je Team eingesetzt werden darf (Mindestfahrzeit dann je eine Stunde). Die Top-Teams der Meisterschaft werden durchaus prominente Namen aufbieten, so zum Beispiel wird Kohn Kaias (Aston Martin DBRS9) von Will Davison unterstützt, Jon Bowe teilt sich die Arbeit im TLA-Lamborghini Gallardo GT3 mit James Moffat. Die Teilnehmerzahl für Sandown wird übrigens limitiert sein – maximal 30 Autos sollen an den Start gehen.

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