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Creation nach Le Mans mit 2 Wagen?

Creation 06/HIn einem Interview auf Infoscourses hat Creation Teammanager Ian Bickerton sich zu den anstehenden Einsätzen des Teams in Spa und in Le Mans geäussert. Demnach wird in Spa nur einer der 2 zu Beginn der Saison noch angedachten Creation Hybrid-Boliden zu sehen sein. Nach Le Mans, und eventuell sogar während des Klassikers – der 2. LMP1 steht auf der Reserveliste -  soll Creation Autosportive dann auch in der LMS als 2 Wagen-Team präsent sein. Angesicts der immer noch nicht geklärten Ersatzrunde für die abgesagten 1000km von Monza peilt das Team statt dessen 2 Einsätze in der ALMS am Ende der Saison an. Diese würden dann das PLM und die Runde in Laguna Seca umfassen.  

In Magny-Cours testete das Team just einige technische Komponenten. So zum Beispiel neben Anpassungen bei den Aufhängungen auch ein Update des Megaline Paddle-Shift Systems das bei den 1000km von Istanbul noch Sorgen bereitet hatte.

Ausblick auf Spa

51 Fahrzeuge sind auf einer ersten Nennliste für die 1000km von Spa zu finden. Mit 11 LMP1, 13 LMP2, 9 GT 1 und 17 GT2 hat sich eines der größten Sportwagenfelder der letzten Jahre für den Klassiker in den Ardennen angemeldet – Le Mans natürlich wie immer ausgenommen.

zytectestmc.jpgJohn Nielsen kommt mit Zytek zur Stelle seines letzten großen Triumphs zurück. Die britische Manufaktur hat dazu eine neue Hybrid-Version des 2-maligen Siegerchassis aus dem vergangenen Jahr aufgelegt. Nielsen sieht den Einsatz des just in Magny-Cours getesteten (Foto: Infocourses) und mit einer rein dänischen Crew bestückten Prototypen als Feuertaufe für Le Mans an. Noch sind die  Nennungen des 2. Creation und des 2. Courage nicht sicher. Aber mit dem Protran – ein nach dem selben Konzept wie seinerzeit der Nasamax hybridisierter Reynard 2KQ – kommt eine weitere neue und interessante Konstruktion nach Belgien.

In Spa beginnt die Saison für Kruse Motorsport. Ob man wie angekündigt 3 der neuen Radical SR9 oder doch nur deren einen zu Gesicht bekommt bleibt abzuwarten. Binnie Motorsport ist mit Willian Binnie, Allan Timpany und Sam Hancock zum Start in die europäische Saison angekündigt. Amsonsten bleibt es bei den üblichen Verdächtigen für die LMP2-Klasse.

Mit dem Oreca-Saleen kommt ein ernst zu nehmender Gegner in der GT1-Klasse für die etablierten Teams ins Rennen. Ob es ausreichen wird um die Seriensieger von Labre an einem weiteren Durchmarsch zu hindern? B-Racing hofft für dieses Mal auf ein problemloses Wochenende nachdem in Istanbul der einzige verfügbare Lamborghini-Motor schon im freien Training abgeschrieben werden musste. Marino Franchitti ersetzt hier Michele Barytan. PSI hat beim Heimspiel auch die 2. Corvette nun mit Fahrern besetzen können. Mit Aston Martin, einem F550 den Corvette C6R und C5R sowie dem Lamborghini und dem Saleen streiten in dieser Klasse nun 7 Fabrikate um den Erfolg.

Nur 5 Fabrikate (Porsche, Ferrari, Spyker, Panoz und TVR) sind es in der GT2-Klasse – dafür trumpft hier eine Masse an Fahrzeugen auf. Die deutschen Porsche-Crews von Farnbacher, Seikel und T2M ringen hier um Podiumsplätze. An der Spitze der Klasse dürften derweil andere zu suchen sein. Marc Lieb und Joel Camanthias haben schon in Istanbul erfahren müssen dass die F430 eine harte Nuss sind. Die ferrari haben sich zu Saisonauftakt in allen Serien als zumindest den Porsche ebenbürtig erwiesen. Ob man auf der Ardennenachterbahn das Blatt wenden kann? Die Spyker haben sich zudem auch in Istanbul als konkurrenzfähig erwiesen. Beim Heimspiel wird die holländische marke sicher besonders motiviert zu Werke gehen. Und auch die Panoz wurden am Bosporus schon zeitweilig in Klassenführung liegend notiert.

Bis zum Trainingsbeginn am übernächsten Donnerstag wird sich die Nennliste sicher noch etwas verkleinern. Daß sich der Weg in die Ardennen aber unabhängig vom Wetter auch dieses Jahr wieder lohnen wird steht aber ausser Zweifel.

noch 2 Wochen bis zu den 1000km von Spa

htttradical.jpgErste Neuigkeiten zu den Nennungen für die 1000km von Spa fangen nun an durchzusickern. So scheint das Debüt des Werks-Radicals verschoben zu werden. Entgegen erster Spekulationen soll der 2. Rollcentre-Radical (Foto vom Test auf dem HTTT) in den Ardennen nun doch noch nicht nicht gesichert sein. Tim Greaves würde hier als einer der Piloten bereitstehen. Dagegen soll sich mit Gregor Fisken nun ein Pilot für den Sitz im ersten Radical eingefunden haben der den Einsatz zumindest sicherstellen kann. In Istanbul hatte Martin Shorts Truppe knapp vor Schluß den 3.Platz wegen eines technischen Defektes verloren, bis dahin aber das technische Potential des Wagens unterstrichen. Desweiteren ist in Spa mit dem Saisonstart des Binnie-Lola und des Kruse-Courages, nun mit deutscher Besatzung (wir berichteten), zu rechnen.

Die neuen LMP1-Teams von Protran (Hybrid-Reynard) und Group Bio (Hybrid-Lola) sind schon beim fleissigen Testen für die belgische Runde in England gesichtet worden. Dagegen hat sich Jan Lammers RfH-Team noch nicht eindeutig für die Teilnahme entschieden. Auch ist das Debüt des angedachten 2. Creation Autosportive-Prototypen sowie des 2. Werks-Courages noch nicht gesichert. Dagegen gilt das Debüt des neuen Zyteks von John Nielsen als sicher. mit der Debüt des erst kürzlich wieder erwähnten Lavaggi LMP1 soll dagegen nicht vor der Runde am Nürburgring zu rechnen sein.

 

Zakspeed Crew für Silverstone komplett

zaksaleen.jpgZakspeed hat nun die Fahrerbesatzung für das Auftaktrennen der FIA-GT in Silverstone fixiert. Neben Sascha Bert wird der junge Tscheche Jaroslav Janis den Saleen S7R des Teams in England steuern. Janis hat insgesamt schon 6 Einsätze in der FIA-GT in seiner Rennkarriere zu Buche stehen. Schon mit 17 Jahren debütierte er 2001 im Coca Cola Porsche  an der Seite von Josef Venc und Robert Pergl. Zusammen mit Pergl und Yannik Schroeder fuhr er 2003 im Menx F360 einen 3. Klassenrang bei den 24h von Spa nach Hause. Im letzten Jahr folgte als bislang bester GT-Erfolg der GT1-Klassensieg in der LMES-Regenschlacht in Silverstone – ebenfalls in einem Menx-Ferrari. Der Einsatz im Zak-Saleen stellt für ihn die bislang beste Chance im Rahmen seiner FIA-GT-Karriere dar.

Auftakt zur JLMC in Sugo

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Der Veranstalter der JLMC (Japan Le Mans Challenge) hat eine Entrylist für den ersten Lauf der neu geschaffenen ACO-Serie im Land der aufgehenden Sonne bekannt gegeben. Insgesamt haben sich zwölf Fahrzeuge für das Rennen am 14. Mai eingeschrieben.

In der LMP1 sind das der ehemalige Zytek Werkswagen von Hitotsuyama Racing sowie ein Oscar SK93 vom MYST Team. Die LMP2 Kategorie ist mit drei GC21 und einem weiteren Oscar bestückt. GC21 und Oscar sind auf Prototyp umgebaute Formelwagen. Da man davon ausgehen kann, dass diese Wagen nicht wirklich dem ACO-Reglement entsprechen, sind diese als willkommene Feldfüller der neugeborenen Serie zu sehen.

Sechs GT-Fahrzeuge werden in Sugo an den Start gehen: Erfreulicherweise haben sich nun drei verschiedene Marken die der großen GT1 Klasse angekündigt. Der Ferrari 550 Maranello von Hitotsuyama Racing und der Lamborghini Murcielago RG-1 des Japanese Lamborghini Owners Club (JLOC) werden von einem Mosler  MT900R des Teams Leyjun herausgefordert. Für den JLOC ist das Rennen ein idealer Test unter Wettbewerbsbedingungen für die 24 Stunden von Le Mans im Juni. Die GT2 Klasse sieht die beiden Porsche der Teams Takamizawa ( GT3 R ) und Kawamura (GT3 RSR). Die beiden Zuffenhausener Boliden werden mit einem Mazda RX7 von Proto Works um den Klassensieg kämpfen.
Alles in allem lässt sich sagen, dass die Serie in eine schwierige Saison starten wird. Bleibt zu hoffen, dass sich weitere Teams aus dem asiatischen Raum zur Serie bekennen und somit eine gefestigte dritte ACO Serie verwirklicht werden kann. 

FRANCE GT OPEN – Magny-Cours

France GT Open - Magny Cours - Lauf 1Doppelerfolge für Ferrari gab es in Magny-Cours bei den Läufen zur zweiten Runde des International GT Open: Am Samstag gewannen die beiden Italiener Alessandro Pier Guidi / Michele Bartyan (Playteam-F430) vor Sundberg / Romero (RSV–F430) und Guerrero / Aicart (Escuderia Bengala-Mosler MT900R). Im Rennen am Sonntag zeigten Matteo Cressoni / Paolo Ruberti, dass ein gut vorbereiteter F360 immer noch konkurrenzfähig ist und holten den Sieg für Edil Cris-Racing vor Pier Guidi / Bartyan und Mowlem / Roda (Autorlando Porsche 996 GT3RSR).

Interessant war auch der Kräftevergleich zwischen den GT3-Vipern und Aston Martins: Die Klassensieger Perazzini / Cioci (Racing Box-Dodge Viper Coupe) bleiben mit den Gesamträngen 6 und 8 zweimal genau einen Platz vor Zani / Malucelli (BMS-Aston Martin DBRS9).

Grasser & Mena testen für Spa

ultimateam.jpgDer Ultima von Gottfried Grasser und Fabio Mena läuft wieder – wenn man dem Team glauben darf besser als wie zuvor. 640 km am Stück und Rundenzeiten, die nur knapp über dem GT-Rundenrekord des Pannoniarings lagen, waren das Endergebnis eines 2-tägigen Tests, den das Team aus Knittelfeld just in Ungarn abspulte. Fabio Mena konnte rund 85 Runden mit dem Grasser Ultima GT1 fahren.

Grasser: „Leider hatten wir ca. 30 Grad Luft- und fast 50 Grad Asphalt-Temperatur. Dies machte es uns noch nicht ganz möglich, den Rundenrekord für GT Autos vom Vorjahr (1.53,8) zu unterbieten. Aber ich bin mir sicher, dass unsere Neukonstruktion des Chassis, Fahrwerks bzw. der Aerodynamik einen Vorteil von einer guten Sekunde bringen wird.“

Das Team blickt nun zuversichtlich in Richtung Belgien, wo am 14. Mai im Rahmen der 1000km von Spa der nächste Rhinos Euro GT Event stattfinden wird.

Montagny komplettiert Pescarolo-Sextett

Pescarolo C60Frank Montagny wird an der Seite von Sebastian Loeb und Eric Helary den 2. Pescarolo LMP1 in Le Mans steuern. Damit hat Henry Pescarolo nun die Mannschaften für die 24h von Le Mans komplettiert. Schon seit 1998, als der damalige F3-Pilot Montagny erstmals im Team des französischen Routiniers an der Sarthe antrat, schwört Pescarolo auf das Können des aus seiner ELF-Talentförderungsprogramm hervorgegangenen Montagny, der von ihm in einem Atemzug mit Sebastian Bourdais genannt wird.

Die beiden Boliden von Pescarolo werden demnach voraussichtlich mit folgenden Fahrerpaarungen besetzt:
#16: JEAN CHRISTOPHE BOULLION, EMMANUEL COLLARD, ERIK COMAS
#17: SEBASTIEN LOEB, ERIC HELARY, FRANCK MONTAGNY

FRANCE GT OPEN – Magny-Cours – Entry

Guerrero / Aicart (Esc. Benagala-Mosler MT900R)Am 28.-30. April findet die zweite Veranstaltung der International GT Open-Serie statt. Die provisorische Entryliste für Magny-Cours enthält 31 Fahrzeuge – neu im Feld werden unter anderem ein weiterer Mosler MT900R sowie der zweite BMS-GT3-Aston Martin DBRS9 sein.

Da am selben Wochenende die FFSA-GT in Ledenon fährt, hat für das France GT Open vorerst nur ein namhaftes französisches Team zusätzlich genannt: Noel del Bello-Racing tritt mit einem Porsche 996 GT3RSR an.

Der Manager ist happy

hein.jpgDie Aufgabe eine Rennserie zu managen ist nicht immer einfach. Gerade mal 3 Monate standen Anja und Hein Hartman aus Holland zur Verfügung um nach der Einigung mit dem Schweizer Partner Pierre von Mentlen die Euro-GT-Serie aus dem Boden zu stampfen. „Wenig Zeit für gute Arbeit“, lächelt Hein Hartmann auf seinem Barhocker im rhino’s-VIP-Bau nach dem gelungenen Auftaktwochenende am Nürburgring.

Aus der Euro-GT-Serie war zwischenzeitlich die rhino’s-GT-Serie geworden. Auch das musste über Nacht gemanagt werden“, so Herr Hartmann. Die Sporthoheit wollte den zunächst gewählten Namen schlussendlich nicht genehmigen.  Alle Werbungen und Dekorationen standen aber schon bereit. „Das kannst Du dann alles als historischen Plunder verhökern, Im Ernst das konnten wir nur wegwerfen. Ein Jammer. Aber was soll’s“.

„Das hier am Ring ist rund und ohne Probleme gelaufen. Ich freue mich“, so der Niederländer. Er lacht wieder. Und genau so wollen die Organisatoren der Serie das auch in Spa abwickeln. Rund, problemlos mit gutem Sound auf der Strecke und „just a little bit fun“ zwischen Training und Rennen. Nach dem Ringwochenende war Hein zufrieden, aber auch sichtlich geschafft. Ein paar erholsame Tage im heimischen Holland. Dann geht es weiter zum 2. Rhino’s-GT-Weekend nach Spa. „Keine weite Reise für uns, aber auch das will geplant und bearbeitet werden“. Die Truppe um die Familie Hartman hat 15 Jahre Erfahrung im Managen von Rennweekends. Das zahlt sich natürlich aus.

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