SPS Automotive Oreca LMP2

Die sps oreca 1stpicMannschaft von SPS Automotive Performance hat ein erstes Bild ihres ersten aktuellen Oreca LMP2 veröffentlicht. Die bislang mit Mercedes GT3-Einsätzen bekannt gewordene Mannschaft aus Willsbach will noch 2018 das Debüt mit dem O07 in der ELMS geben bevor man über den kommenden Winter über die Marschrichtung des Programms für 2019 entscheidet.

Das Team von Teammanager Stefan Sohn will den Rollout des Autos in der kommenden Woche auf dem Circuit Paul Ricard durchführen. Danach ist ein intensives Testprogramm geplant ehe das Debüt des Wagens bei den 4h von Spa-Francorchamps der Europäischen Le Mans Serie erfolgen soll.

Nur 20 Starter in der Blancpain Sprint Serie 2018

Kurz bssstarthungaroring2017nach dem offiziellen Testtag am Circuit Paul Ricard in Le Castellet hat die SRO die Nennliste des Blancpain GT Serien Sprint Cups veröffentlicht. Lediglich 20 GT3 sind für die kommende Saison der Sprintserie eingeschrieben. 14 Wagen in der Profiklasse, 4 im Pro-Am Cup und 2 Silver-Crews mit schnellen Junioren werden demnach erwartet.

Mit 8 Audi R8 LMS GT3, je 3 Mercedes AMG GT und Lamborghini Huracán GT3 , je 2 Lexus GT3 und Ferrari F488 GT3, sowie je einem Bentley und einem BMW M6-GT3 sind 7 der aktuellen Hersteller im Cup vertreten. 9 verschiedene Teams aus 7 Nationen - Frankreich (6 Wagen), Belgien und die Schweiz (je 4), Österreich (3), Deutschland (2) und Großbritannien (1) - stehen am Start. Mit dem Belgian Audi Club Team WRT mit 4 Autos, sowie dem Grasser Racing Team und der AKKA-ASP-Mannschaft mit je 3 vereinigen 3 Teams die Hälfte aller startenden Autos auf sich.

Der Teilnehmerschwund kommt nicht von ungefähr. Zum einen hat die SRO die Regel gekippt das ein Hersteller für die Punkteberechtigung in der Blancpain GT Serie sowohl ein Team in der BSS als auch der Blancpain Endurance an den Start bringen muss. Zum anderen haben viele zuvor engagierte Mannschaften nun ein Engagement in den nationalen Serien – ADAC GT-Masters oder britische GT - vorgezogen. Zudem hat die SRO sich mit der GT4 ein kostengünstigeres hauseigenes Konkurrenzformat heran gezüchtet, dessen Attraktivität in diesem Jahr zum ersten Mal der Top-Klasse die Teilnehmer streitig macht. Unter der Hand war im Vorfeld auch zu erfahren, daß die robuste Fahrweise im Vorjahr einige Teilnehmer wegen der damit verbundenen Unfall- und Reparaturkosten in andere Serien hat abwandern lassen, so in den privatfahrer-freundlicheren Langstreckenbereich, in dem schonender mit dem Material umgegangen wird.

Dörr bringt 2 Supertropheo zum N24

Dörr Motorsport hat doerrgitilambosheute das Nordschleifen Programm für 2018 veröffentlicht. Das Team aus Frankfurt erweitert sein Engagement mit dem asiatischen Reifenpartner Giti für diese Saison. Man plant beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2 der aktuellen Lamborghini Huracán Supertropheo Evo einzusetzen. Der erste Wagen ist mit Florian Scholze und Uwe Wächtler, besetzt, die beide bereits 2017 bei Dörr Motorsport im Cockpit des Vorjahres Supertropheo-Autos um Sekunden gekämpft hatten. Zudem kommen Dennis Trebing, ein 25-jähriger US-Amerikaner mit 24h-Rennen- und VLN-Erfahrung, und Dierk Möller-Sonntag ins Team. Der Motorpresse-Redakteur hatte 2013 bereits den 24h-Marathon mit den Frankfurtern absolviert.

Die Fahrerbesetzung des zweiten von Dörr Motorsport eingesetzten Lamborghini wird noch stärker sein: Nico Verdonck, Marc Basseng, Manuel Lauck und Andreas Weishaupt starten hier zusammen auf dem Wagen, der ebenfalls in den schwarz-gelben Farben von Giti an den Start geht. Mit Basseng hat man sogar einen ehemaligen Gesamtsieger an Bord.

Team Manager Robin Dörr eröffnete GT-Eins gegenüber das man ein deutlich erweitertes Programm plant als das erste 2017, bei dem man ausser dem 24h Rennen nur die beiden vorbereitenden Läufe mit einem Auto absolvierte. „Für dieses Jahr planen wir etwa 5 VLN-Rennen und den Auftritt beim 24h Rennen den wir dort mit 2 Autos absovieren. Für das VLN-Programm mit den beiden vorbereitenden Läufen vor dem 24h Rennen, dem 6h Rennen zu Saisonmitte und noch 2 weiteren Rennen ist dann einer der Lamborghini Huracán Supertropheo eingeplant. Das Qualifikationsrennen zum 24h-Lauf werden wir dagegen auslassen.“

Giti bleibt weiter Partner des 2017 begonnenen Programms für Dörr. Der indonesisch-chinesische Reifenhersteller, der in Hannover einen Entwicklungsstützpunkt unweit des Continental-Hauptstammsitzes betreibt, stattet die beiden Wagen der Frankfurter Mannschaft weiterhin exklusiv aus. „Die Reifen haben im letzten Jahr überraschend gut funktioniert. Mit 2 Wagen und mehr Rennen werden wir zudem noch mehr Entwicklung auf der Nordschleife betreiben können.“ so Dörr.

Dörr Motorsport ist somit die erste Mannschaft die den in der SPX-Klasse eingestuften Supertropheo Evo in dieser Saison auf der Nordschleife einsetzt. Noch keine weiteren Infos gibt es dagegen von der Mannschaft von Konrad Motorsport , die ebenfalls ein Antreten mit der überarbeiteten Version des Lamborghini Markenpokal-Version erwogen hatte.

Racing Team Nederland Crew steht

vdGarde vEerd dVries LammersDas Racing Team Nederland hat die komplette Besatzung für das Dallara-LMP2-Engagement in der Supersaison der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft 2018-19 bekannt gegeben. Neben Teambesitzer Frits van Eerd und dem Europäischen Le Mans Serie-Champion 2016, Giedo van der Garde, wird bis einschließlich der 24 Stunden Rennen von Le Mans Veteran Jan Lammers am Steuer des Dallara P217- Gibson sitzen. Lammers, der den Klassiker 1988 gewinnen konnte, absolviert damit sein 25.tes 24 Stunden Rennen von Le Mans und steigt damit in die Riege der 5 erfahrensten Piloten beim Traditionsrennen an der Sarthe auf.

Nach Le Mans wird Lammers vom erst2018 RTN Dallara Gibson 23 jährigen Rookie Nyck de Vries abgelöst. Der niederländische McLaren F1 Junior und F2-Starter in Diensten des Prema Powerteams war 2014 Champion der Formula Renault 2.0 Serie und bestritt die letzten Jahre in der GP3 und F2-Formelszene. Mit de Vries setzt die Mannschaft, die dem Dallara ein nur leicht verändertes Aussehen spendiert hat, auf eine rein niederländische Besatzung.

2 italienische Ligier LMP3 in der VdeV geplant

Das monzagarageligieritalienische Monza Garage Team steigt 2018 in die VdeV-Endurance LMP3 Serie ein. Die 2002 gegründete und in Monza stationierte Mannschaft, die auch als TVR- und Radical-Händler bekannt ist und aus der Radical-Rennszene kommt, wird in dieser Saison 2 Ligier JS P3 LMP3 in der französischen Langstreckenserie einsetzen.

Als einen der ersten Piloten hat die Mannschaft von Teamchef Alessandro Breveglieri den malaysischen Asiatischen Le Mans Serie-Piloten Douglas Khoo Kok Hui verpflichtet, der sich in der französischen Serie mit den europäischen Rennstrecken bekannt machen will. Khoo kennt zumindest den Ligier aus seinen Einsätzen mit dem Viper Niza Team aus der asiatischen Serie.

Saisonbeginn ist für die italienische Mannschaft am 23-25.März beim Auftakt der Serie in Barcelona.

Team 75 Bernhard plant SP9 24h-Premiere am Ring

Timo Bernhards KÜS Team 75 Bernhard plant für diesen Frühsommer die Premiere beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Das hat die Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau heute bekannt gegeben. Die Besatzung will die Mannschaft um Bernhard und Teammanager Klaus Graf zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Statt mit einem letztes Jahr noch in der CUP2-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft an den Start gebrachten CUP-Porsche will man beim Ringklassiker in der Gesamtsiegerklasse der SP9 mit einem Porsche 991 GT3 R antreten. Bei der Bereifung vertraut man auf den gewohnten Porsche-Reifenpartner Michelin.

Die Mannschaft hatte ihre generelle 24h-premiere schon im vergangenen Jahr absolviert. Mit einem GT3-Porsche aus dem ADAC-GT-Masters-programm absolvierte man das 24h-Rennen von Spa (Bild).

Timo Bernhard, der mit 5 Gesamtsiegen beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel Mit-Rekordsieger ist, wird nicht selbst ins Cockpit steigen, sondern seine Erfahrung an der Boxenmauer einbringen. Zur Vorbereitung auf den ersten Saisonhöhepunkt wird das KÜS Team 75 Bernhard zunächst am 17. März am Probe- und Einstelltag teilnehmen und danach Einsätze bei den beiden ersten Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft bestreiten: am 24. März die 64. ADAC Westfalenfahrt und am 7. April das 43. DMV 4-Stunden-Rennen.

Für Teambesitzer Timo Bernhard ist die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen ein großes, selbst gestecktes Ziel: „Es ist ein Rennen, bei dem ich als Fahrer viele Erfolge gefeiert habe, vor allem die 5 Gesamtsiege mit dem „Dicken“, dem legendären gelb-grünen Manthey Racing-Porsche. Die Nordschleife hat mir als Fahrer ungeheuer viel abverlangt, aber auch extrem viel gegeben, ich habe dort sehr viel gelernt. Jetzt hoffe ich für uns als KÜS Team75 auf einen ähnlichen Effekt. Das Rennen auf dem Nürburgring ist DAS 24-Stunden-Rennen für GT-Fahrzeuge und Tourenwagen in Europa. Als Vorbereitung werden wir die VLN-Test- und Einstellfahrt sowie VLN1 und VLN 2 nutzen. In diesem Zusammenhang möchte ich all unseren Partnern danken, die es möglich gemacht haben, dass das KÜS Team75 Bernhard konkurrenzfähig am zweiten Mai-Wochenende auf dem Nürburgring am Start stehen wird.“

Teammanager Klaus Graf ergänzt: „... Gegen die etablierten Teams in der sehr starken SP9-Klasse anzutreten, bedeutet eine große Herausforderung, aber gleichzeitig freuen wir uns auch sehr darauf. Timo und ich kennen als Fahrer sehr gut die Besonderheiten dieses Rennens und der Nürburgring-Nordschleife.“

28 911´er im Carrera Cup 2018

Derstartrbr2017 Porsche Carrera Cup Deutschland geht mit einem Starterfeld von 28 Autos in seine 29.te Saison. 28 Fahrer aus 10 Teams nehmen 2018 den Kampf um die Meisterschaft auf. An 7 Rennwochenenden messen sich die Piloten im 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup im Rahmen des ADAC GT-Masters sowie erstmals auch des AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Ein neu entwickeltes Förderprogramm für Nachwuchspiloten soll Talente noch mehr als bisher in ihrer Entwicklung zu professionellen GT-Piloten unterstützen.

Die Fans dürfen sich auf ein internationales Fahrerfeld freuen: Piloten aus 11 Nationen treten 2018 an. Das Starterfeld setzt sich aus ambitionierten Nachwuchspiloten und routinierten GT-Spezialisten zusammen, die um den Sieg in der Gesamt- und Teamwertung sowie in den Amateur- und Rookie-Klassen kämpfen werden. Der Kalender besteht aus 7 Veranstaltungen mit jeweils zwei 30-minütigen Sprintrennen. Der Großteil der Saison wird gemeinsam mit dem ADAC GT Masters ausgetragen. Lediglich die ADAC-Runde im tschechischen Most lässt man aus. Saison-Highlight sind die gemeinsam mit dem Porsche Carrera Cup Scandinavia auf dem Nürburgring (3.-5. August) ausgetragenen Rennen. Inklusive der Gaststarter des skandinavischen Markenpokals gehen dort 44 Porsche 911 GT3 Cup an den Start. Eine Woche später am 10. bis 12. August geht der Carrera Cup am Nürburgring dann erstmals im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix an den Start. Hier sind traditionell besonders viele Porsche-Fans vor Ort.

Rennkalender Porsche Carrera Cup Deutschland:
13.-15. April Oschersleben (ADAC GT Masters), Rennen 1+2 pcc1a
8.-10. Juni Red Bull Ring (ADAC GT Masters), Rennen 3+4
3.-5. August Nürburgring (ADAC GT Masters), Rennen 5+6 1
0.-12. August Nürburgring (AvD-Oldtimer-GP), Rennen 7+8
17.-19. August Zandvoort (ADAC GT Masters), Rennen 9+10
7.-9. September Sachsenring (ADAC GT), Rennen 11+12
21.-23. September Hockenheimring (ADAC GT), Rennen 13+14

Mit dem Porsche Talent Pool hält eine weitere Neuheit Einzug in den Carrera Cup Deutschland. Alle fest eingeschriebenen Fahrer, die 23 Jahre oder jünger sind und an sämtlichen Saisonveranstaltungen teilnehmen, erhalten ein umfangreiches Förderprogramm. Neben Fitnesstests, individualisierten Trainingsplänen, Mental- und Medientrainings sowie einem kostenfreien Reifensatz pro Rennwochenende unterstützt der erfahrene Porsche-Pilot Wolf Henzler die Nachwuchstalente bei allen Veranstaltungen mit seinem Expertenwissen. Auch das Preisgeld wurde für 2018 kräftig aufgestockt: Die Teams und Fahrer kämpfen um insgesamt 550.000 Euro.

Oliver Köppen, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland: „Wir haben unseren Markenpokal für 2018 attraktiv aufgestellt: Zum einen durch die Partnerschaft mit dem ADAC GT Masters, zum anderen mit der Einführung unseres neuen Nachwuchsförderungsprogramms. Wir freuen uns sehr, dass die Veränderungen von unseren Teams und Fahrern so positiv aufgenommen werden. Das große Fahrerfeld, aber auch die hohe Anzahl von neuen und zurückkehrenden Teams bestätigen uns darin, diesen Weg auch in der Zukunft weiter zu gehen.“

43 Starter in Sebring

43 Wagen – 16 Prototypen, 9 GTLM und 18 GTD – treten an diesem Wochenende bei der 66.ten Ausgabe des 12 Stunden Rennen von Sebring, der 2. Runde sowohl der Weather Tech-USCC-Serie als auch der Nordamerikanischen Langstreckenmeisterschaft an. Gegenüber der ersten Runde – der 24h von Daytona sind dies nominell 7 Wagen weniger. Tatsächlich ist das Feld um 8 Autos geschrumpft – und ein Team ist dafür neu in die Meisterschaft eingestiegen.

Die 16 Prototypen teilen sich dieses mal in 10 DPI und 6 LMP2 auf. Während bei den DPi alle Teams am Start stehen, fehlen gegenüber Daytona die Mannschaften von BAR1-Motorsports die ihren Riley nach der ernüchternden Vorstellung von Daytona lieber noch mal überarbeiten lassen, sowie die Gaststarter von Jackie Chan DC Racing. United Autosports ist in Sebring nur mit einem Auto engagiert auf dem Phil Hansson dieses Mal Bruno Senna und Paul Di Resta unterstützt.

Keine Änderungen gibt es im GTLM-Feld. Es treten lediglich alle Teams mit Fahrertrios statt wie in Daytona teilweise mit Quartetts an – bis auf Porsche die auf 2 Fahrerduos (Pilet/Tandy auf der #911 und Vanthoor/Bamber auf der #912) in Sebring setzen.

Die cj wilson acuraGTD-Klasse ist gegenüber Daytona um die beiden Grasser Racing Team-Lamborghini Huracán GT3, den Manthey Racing Porsche 991 GT3 R und den Risi Competitione Ferrari F488 GT3 reduziert. Dafür steigt das CJ Wilson Team mit einem weiteren Acura-NSX GT3 ein. Damit starten schon 4 der Honda-GT3-Boliden in der amerikanischen Serie, während das Europa-Debüt der Boliden erst beim ADAC GT-Masters-Auftakt in Oschersleben erfolgen soll.

Nach 3 Trainingssessions am Donnerstag findet das Qualifying am Freitag von 17.30 Uhr bis 18.35 Uhr statt. Rennstart ist am Samstag um 15.40 Uhr. Das Rennen kann per Livestream und Live-Timing über die Website der IMSA verfolgt werden.

Uwe Alzen Automotive Porsche 911 GT3 Cup MR

Das alzen porsche mr2Team von Uwe Alzen Automotive geht auch 2018 wieder in der VLN Langstreckenmeisterschaft an den Start. Das Einsatzgerät in dieser Saison ist ein neuer Porsche 991 GT3 CUP MR2, der in der SP7-Klasse um den Sieg kämpfen wird. Das hat die Mannschaft von Uwe Alzen heute auf ihrer Homepage bekannt gegeben.

Pilotiert wird der 500 PS-starke Bolide von Uwe Alzen , Mike Stursberg und Neuzugang Philip Hamprecht. Es wird nicht der einzige Porsche sein den Hamprecht in diesem Jahr bewegt. Neben seinem Einsatz in der VLN Langstreckenmeisterschaft, fährt er den Porsche Mobil1 Supercup sowie den Porsche Carrera Cup in Asien.

Bei der technischen Ausstattung setzt Alzen mit dem neuen Porsche GT3 Cup MR II, der seine Leistungsfähigkeit schon bei den 24h von Dubai in den Händen des ukrainischen Tsunami RT-Teams mit einem 6.ten Gesamtrang untermauerte, auf ein interessantes detail: Statt mit den Porsche-üblichen Michelins wird der Wagen in der SP7 Klasse mit Reifen von Dunlop ausrücken. Außerdem wird das Team um Uwe Alzen Gaststarts in der DMV-GTC, der Spezial Tourenwagen Trophy sowie der GT Retro Series unternehmen, um dort sein Potential aufzuzeigen, bestehende Kunden zu unterstützen sowie neue Kunden zu gewinnen.

Uwe Alzen freut sich auf die neue Saison: „Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein tolles, konkurrenzfähiges Paket auf die Beine gestellt. Besonderer Dank gilt meinen langjährigen Partnern H&R Spezialfedern, Mario Barth, HQM, Auto Motor Sport und Flexomed, die teilweise schon seit Jahrzehnten an meiner Seite sind. Besonders freue ich mich auch über die Kooperation mit Dunlop in diesem Jahr. Auch hier greifen wir auf eine langjährige Partnerschaft zurück, die auf gegenseitige Unterstützung und Vertrauen baut. Mit dem Porsche Zentrum Koblenz konnten wir einen neuen, motivierten Partner gewinnen und ich freue mich schon auf unsere Zusammenarbeit!“

Prosport glänzt beim GT4-Test in Zolder

Beim ProsportzoldertestTesttag der GT4-European Series am vergangenen Wochenende in Zolder hat nicht etwa eines der zahlreichen in der Meisterschaft engagierten Teams auf den Zeitenlisten glänzen können. Die Bestzeiten gingen statt dessen an die Pro Sport Performance Mannschaft, die mit dem in Eigenregie entwickelten Cayman PRO4 und den beiden Piloten Nico Verdonck und Luca Wollgarten ausrückte.

Prosport Teamchef Chris Esser: „Mittlerweile ist unsere Eigenentwicklung schon 3 Jahre alt. Wir wollten in Zolder sehen, ob der Cayman noch konkurrenzfähig ist. Die Bedingungen waren schwierig und die Zeiten daher nicht besonders aussagekräftig, aber trotzdem haben wir gezeigt, dass wir im aktuellen Starterfeld der GT4-European Series 2018 noch mithalten können.“

Zolder-Kenner Verdonck fuhr in der ersten Session eine Bestzeit von1.40,559 Minuten. In der folgenden zweiten Session war der Belgier mit 1:41.977 Minuten ebenfalls der Schnellste und kratzte dabei nach eigener Aussage noch nicht mal am Limit des Wagens: „Der Cayman ist sehr gutmütig zu fahren. Die schnellen Runden bin ich ohne Risiko gefahren.“

Pro Sport Performance ist bislang für diese Saison noch ohne GT4-Programm. Esser: „Wir sind in der Konfiguration der vergangenen Saison gefahren, also mit viel Gewicht und wenig Leistung. Unter den Bedingungen in Zolder hat das einigermaßen funktioniert. Wie konkurrenzfähig das Auto letztendlich ist, hängt auch von der BoP ab. Wir überlegen jetzt, bei einzelnen GT4-Veranstaltungen an den Start zu gehen.“ Infrage kämen neben Gastauftritten in der GT4-European Series, die angesichts eines übervollen feldes erst mit der SRO abgestimmt werden müssten, auch Rennen in der neuen GT4 Central Serie, der SP10-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft und im Rahmen der Creventic-Tourenwagen-Serie.

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