Die französische AKKA-ASP-Mannschaft von Jerome Policand baut ihr umfangreiches Blancpain Engagement noch weiter aus. In der kommenden Saison wird die französische Truppe nicht weniger als 6 Mercedes AMG GT in verschiedenen Serien der SRO einsetzen. Die zweitplazierte Mannschaft der letzten 24 Stunden von Spa-Francorchamps wird dabei 4 Autos im Blancpain GT Cup – also Sprint und Endurance Serie – an den Start bringen.
Im Pro-Cup sind jeweils 2 Autos genannt. Auf der #88 starten Daniel Juncadella und Felix Seralles und auf der #90 Raffaele Marciello und Michael Maedows. Min Endurance Cup werden beide Crews durch Tristan Vaultier bzw. Matthias Lauda als dritte Piloten unterstützt. In der Pro-Am-Klasse starten auf der #87 Jules Gounon und Jean-Luc Beabelique und auf der #89 Jean Phillipe Belloc und Christophe Bourget bei den Sprintrennen. Während Mauro Ricci Endurance-Sekundant in der #87 ist, treten in der Langstreckenserie Alex Fontana, Daniele Perfetti und Ludovic Badey auf der #89 an.
Zusätzlich werden im Blancpain Sports Cup Anthony Pons und Marco Ricci auf 2 Mercedes an den Start gebracht.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in DMV-GTC
Die Meister von 2014 kehren in den DMV GTC zurück. Bruno und Edwin Stucky werden 2017 nach 2 Jahren Abwesenheit wieder in die Saison starten. Bruno Stucky wird einen Mercedes SLS AMG GT3 pilotieren während Edwin Stucky in einer Viper GT3 sitzen wird. Das einsetzenden AN Team, das beide Fahrzeuge in den letzten 2 Saisons in der VdeV-Serie an den Start brachte ist eines der wenigen Kundenteams das in der Vergangenheit eine GT3-Viper von Riley Technologies erworben hatte.
Schon lange Jahre zuvor mit Porsche 993 GT2 oder Dodge Viper in der damaligen DMV TCC unterwegs, wechselte das Brüderpaar in der Saison 2012 auf zwei Mercedes SLS AMG GT3 und kam auf Platz 4 und 5 ihrer Klasse. 2013 wurde Bruno Stucky schon Vizemeister der Klasse 8 und Meisterschaftsfünfter. 2014 holte das AntTeam mit den Fahrern Bruno und Edwin Stucky dann mit Unterstützung von Frederic Yerly die Gesamtmeisterschaft und den Klassentitel mit dem Mercedes SLS AMG GT3 . Damals lieferte man sich über die gesamte Saison ein starkes Duell auf höchstem Niveau mit Jürgen Bender in seiner Corvette GT3.
Proton Competitionhat wenige Tage nach dem WEC-Engagement nun auch eine der 2 Besatzungen für das Engagement in der Europäischen Le Mans Serie festgezurrt. Teamchef Christian Ried, Porsche-Junior Matteo Cairoli und der Schweizer Joel Camanthias, der schon in der letzten Saison auf dem unter den Nennung von KCMG genannten Porsche der Ummendorfer Mannschaft in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft antrat, werden 2017 auf dem Porsche mit der #77 in der europäischen ACO serie starten. Nun bleibt lediglich noch die Mannschaft für die #88 des Teams zu verkünden, auf der bislang lediglich Wolf Henzler als Pilot bestätigt ist.
Proton Competition hat nach der Zusage des ACO die 2015´er Porsche-Chassis mit einer eigenen BoP gegen die neuen 2016´er F488 wettbewerbsfähig einzustufen nun doch wieder 2 Autos in der Serie genannt. Im vergangenen Jahr brachte man ebenfalls 2 Porsche 991 RSR GTE für die Pilotentrios Ried/Roda/Lietz und Hedlund/Henzler/Seefried an den Start.
Neben dem Engagement von Walkenhorst Motorsport hat die SRO noch eine zweite neue, deutschsprachige Teilnehmer-Mnannschaft für den Blancpain GT Serien Endurance Cup 2017 bestätigt. Die österreichische Mannschaft HB-Racing wird das alpenländische Lamborghini Huracan-Kontingent in der SRO-Langstreckenserie verstärken, das vom Grasser Racing Team angeführt wird. Die von Teamchef Dietmar Hirsch und Teammanager Andreas Fuchs geleitete Truppe aus Neumarkt in Oberösterreich kennt man aus der letzten Saison im ADAC GT-Masters, wo man mit 2 Lamborghini Huracan antrat. Nun scheint man neben dem erneuten Masters-Engagement zusätzlich ein Langstreckenprogramm ins Auge zu fassen, dessen erster Einsatz Anfang Januar bei den 24h von Dubai mit einem Reifenschaden mit anschliessendem Feuer nach nur 2h frühzeitig endete.
Über die potentielle Besatzung hat das Team noch keine Details verlauten lassen. In der letzten ADAC GT-Masters-Saison pilotierten Elia Erhart, Jaap van Laagen, Markus Pommer, Norbert Siedler und Kelvin Snoeks die beiden Huracan. In Dubai war man mit Herbert Handlos, Norbert Siedler, Sam Tordoff, Florian Spengler und Andrea Amici unterwegs.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in DMV-GTC
Anlässlich der DMV-GTC Testfahrten im italienischen Misano hat das HCB-Rutronik Racing-Team einen weiteren Fahrerzugang verkündet: Egon Allgäuer startet für die Saison 2017 neben Tommy Tulpe, Evi Eizenhammer, Fabian Plentz und Andy Prinz im DMV GTC. Allgäuer ist nun der fünfte Fahrer in der deutschen GT-Mannschaft. Gemeinsam mit Plentz wird Allgäuer auf der Startnummer 1 das Projekt Titelverteidigung in der DMV-GTC und der DUNLOP60-Serie in Angriff nehmen. Als Einsatzfahrzeug dient beiden dabei der Audi R8 LMS ultra.
"Wir freuen uns mit Egon einen durchaus bekannten und erfahrenen Rennfahrer und Freund für unser Team zu gewinnen. Ich bin mir sicher, dass ich gemeinsam mit Egon an die Erfolge aus der Saison 2016 anknüpfen kann", so Fahrer und Teammanager Fabian Plentz.
Der österreichische Pilot, der oft mit seiner inzwischen als Markenzeichen bekannten krummen Zigarre im Mund angetroffen wird, ist in der Szene bekannt als Racetruckfahrer des Villiger-Sambas und war schon in den letzten 2 Jahren im DMV GTC unterwegs. Gemeinsam mit Patrik Kaiser gewann er im Ferrari F458 GT3 Italia in der Saison 2016 die GT3-Klasse der DUNLOP 60-Meisterschaft. Allgäuers Truckracing-Bilanz weist darüber hinaus Titel wie die Europameisterschaft 2002 und Vizeeuropameisterschaften 2001, 2003 und 2005 auf.
Details über die Fahrerbesatzung sind noch nicht bekannt. Man kann allerdings davon ausgehen das für die Blancpain Endurance Serie 2 seperate Chassis zum Einsatz kommen. Das VLN-Dunlop Artcar wird nur am Ring starten – Reifenpartner in der BES ist Pirelli.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Ginetta hat heute Mecachrome offiziell als Motorenpartner für das neue ab 2018 geplante LMP1-Projekt bestätigt. Die französische Motoren-Schmiede mit Entwicklungssitz in Kanada kehrt damit nach langer Abstinenz wieder in die LMP-Szene zurück. Zuletzt hatte man 2006 2 Courage LMP2 des Belmondo-Teams mit Motoren ausgestattet. Nachdem man in der Vergangenheit mehrere Projekte im LMP-Bereich angedacht hatte, aber mangels Kunden nicht realisieren konnte bedeutet das Ginetta Projekt nun einen definitiven Wiedereinstieg in die Szene.
Beim Motor soll es sich um einen Turbo-V6 auf Basis des für 2018 geplanten GP2-Motors handeln, der für die LMP1 mit einem weiterentwickelten Einspritzsystem und einer auf die Erfordernisse der Langstrecke angepassten Modifikation verbaut werden soll. Weitergehende informationen zur Motorenspezifikation wurden allerdings nicht bekannt gemacht.
Verfasst von Dr. Werner Koch am . Veröffentlicht in ADAC GT Masters
BWT Mücke Motorsport wird 2017, nach zwölf Jahren in der DTM, im ADAC GT Masters starten. Wie aus einer Pressemitteilung von heute hervorgeht, wird das Team von Peter Mücke zwei Audi R8 sowie einen Mercedes-AMG GT einsetzen. Als ersten von insgesamt sechs Fahrern bestätigte Mücke Motorsport heute Mike-David Ortmann. Während der letzten beiden Jahre erreichte er für das Berliner Team in der 2015 neu eingeführten ADAC Formel 4 einen zweiten Platz in der Rookie-Wertung, 2016 schloss er mit drei Saisonsiegen auf Rang drei der Gesamtwertung ab. Zur Zeit laufen die Gespräche mit anderen Fahrern noch. Die Neuausrichtung von BWT Mücke Motorsport für die Zukunft wird auch durch den neuen Hauptsponsor deutlich. Das österreichische Unternehmen 'Best Water Technology - BWT' war bereits zu DTM-Zeiten ein wichtiger Partner für Mücke. Seit 1990 entwickelt das Unternehmen umweltfreundliche und ökonomische Wasseraufbereitungsprodukte und -technologien. Auch der langjährige Partner kfzteile24 bleibt an Bord. Seit 2013 gehen der Berliner Online-Händler für Autobedarf und Peter Mücke gemeinsame Wege im Motorsport. Ab 2017 wird zudem Matthias Kieper, Gründer und Gesellschafter von kfzteile24, das Team-Management von BWT Mücke Motorsport verstärken.
Neben den Einsätzen im ADAC GT Masters plant BWT Mücke Motorsport auch Starts bei ausgewählten Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft und wird dort in der höchsten Klasse SP9 antreten. "Nach so vielen Jahren in der DTM wird das ADAC GT Masters eine ganz neue Erfahrung", so Peter Mücke. Darüber hinaus startet BWT Mücke Motorsport 2017 erneut in der FIA Formel-3-Europameisterschaft sowie der deutschen und italienischen Formel 4.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Proton Competitionhat die Besatzung seines Dempsey-Proton-Porsche Entrys in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft fixiert. Teamchef Christian Ried, der deutsche ex Formel 4-Champion Marvin Dienst und der italienische Porsche-Werksjunior Matteo Cairoli werden den einzigsten Porsche der süddeutschen Mannschaft in der kommenden Saison pilotieren. Proton Competition fährt wegen des Modellwechsels sein Engagement auf nur noch einen Wagen zurück, nachdem man 2016 noch 3 Porsche 911 GTE an den Start brachte.
Der 20 jährige gebürtige Wormser Dienst, der 2015 im HTP-Junior Team erster Meister der deutschen Formel 4 wurde, startete in der vergangenen Saison im ADAC GT-Masters an Bord des Big FM Schütz Motorsport-Porsches, wo er den 14. Platz im Gesamtklassement und P5 in der Junioren-Wertung belegte. Matteo Cairoli ist ebenfalls 20 Jahre alt und der amtierende Vizechampion des Porsche Mobil1 Supercup, den er im vergangenen jahr nur durch viel Pech an seinen deutschen Konkurrenten Sven Müller beim Finale in Austin verlor. Stammfahrer Christian Ried wird wieder die Rolle des fahrenden Teamchefs ausfüllen, wobei die Mannschaft dank seiner Bronze-Einstufung in diesem Jahr in der GTE-Am-Klasse startet, nachdem der unter dieser Nennung 2016 gestartete Porsche in der GTE-Pro an den Start ging.
Die VLN Langstreckenmeisterschaft hat die technischen Regularien für die Klassen SP9 (=GT3), SP-X und SP-Pro mittels eines aktuellen technischen Bulletins am 25.2 angepasst. Die Änderungen zielen auf eine Reduzierung des Fahrzeugabtriebs und das Abschaffen der Tankkannen für die betreffenden Fahrzeugklassen ab.
Die vorgeschriebene Bodenfreiheit der betreffenden Autos wird von 6,5 auf 7cm angehoben. Gleichzeitig wird für die GT3-Wagen der SP9 die Heckflügel-Aerodynamik in der Form verringert, das entweder der Flügel um 10cm in der Breite reduziert werden muss oder wahlweise 10cm weiter nach vorne verlegt werden darf, wobei eine Kombination beider Massnahmen in der Form 5cm schmaler & 5cm nach vorne erlaubt ist. Im Gegenzug darf der reduzierte Heckabtrieb durch eine Verkleinerung der Frontflaps ausbalanciert werden.
Die Änderung zielt offensichtlich auf eine Reduzierung des Abtriebs und der Kurvengeschwindigkeiten ab, womit die Rundenzeiten, die auf der VLN-Konfiguration der Nordschleife in der letzten Saison regelmässig unterhalb der 8-Min Grenze gefallen waren, wieder angehoben werden sollen. Als Rekordrunde hatte Walkenhorst Motorsport-Pilot Christian Krognes beim 8.VLN-Lauf, dem 48. ADAC Barbarossapreis, eine 7:53,375 mit seinem BMW M6-GT3 erzielen können.
Darüber hinaus werden die Tankkannen für die betreffenden Klassen aus Sicherheitsgründen gestrichen. Damit sollen die Tankzwischenfälle eingedämmt werden die in den vergangenen Saisons wiederholt zu Brandzwischenfällen in der Boxengasse geführt hatten. Die Betankung wird wie bei den anderen Klassen an den fest installierten Tanksäulen vorgenommen. Die Autos müssen dazu mit einem zweistufigen Sicherheitsklappentankventil mit Rückschlagfunktion ausgestattet werden.