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Britsports Donington

 Endlich eine Zielankunft für den PRC von Vater und Sohn Hodges in der Britsports-Serie. Beim Rennen in Donington konnte der österreichische Rennwagen zeigen, was in ihm steckt. Fred Goddard persönlich schaute seinen Technikern auf die Finger und überwachte die Vorbereitung, der sechste Platz ist hoffentlich nur der Beginn einer Reihe von guten Resultaten.

Ein 15 Sportwagen großes Feld stellte sich den 50 Minuten im Donington Park. Vorneweg stürmte Nigel Greensall, einer der besten Club-Racer in Großbritannien, solo zu einem unangefochtenen Sieg im Yamitsu S3000. Sein Partner Dave Shelton musste krankheitsbedingt sehr kurzfristig seine Teilnahme absagen, damit musste (oder durfte) der Routinier Greensall das Rennen alleine fahren und spielte sein Können gnadenlos aus. Im Training gaben Sam Hobday und Alex Buncombe im Chiron LMP3 ihm noch um vier Hunderstel Paroli, sie traten aber wegen eines multiplen Technik-Infarktes gar nicht mehr zum Rennen an. In Reihe 2 Mike Roberts, er fuhr diesmal einen Werkswagen von Juno gemeinsam mit dem jungen Formel-Nachwuchsfahrer Oliver Turvey. Daneben wieder ein anderes Fabrikat, der Rapier mit den Fahrern Ian Flux und Michael Christopher. Dieses Auto war schon in der FIA-Sportwagenmeisterschaft dabei.

Diese beiden Teams wurden zu Rennbeginn freudig überrascht, denn nicht nur die Pole Position blieb leer: Greensall startete aus der Box. Der Rapier setzte sich an die Spitze des Feldes, dahinter ein Le-Mans-Veteran: der Pilbeam MP91 von Simon Heaps. Ein kleines, aber buntes Feld also: mit dabei außerdem Autos der Marken Radical, Gunn, Speads und Prosport.

Um den Prosports LM3000 tobt seit langem die „GT oder nicht GT“-Diskussion. Der Wagen wurde aus der britischen GT-Meisterschaft verbannt und fährt neben der Britsports-Serie (als Prototyp) unter anderem auch die 24 Stunden von Silverstone (als GT).

Der Star der Anfangsphase war dann Greensall, der binnen sieben Runden auf dem zweiten Platz auftauchte. In Runde 13 vollzog sich dann der Führungswechsel. Greensall nutzte in der Folge die Maximalfahrzeit von 70% der Renndistanz voll aus, bevor er seinen Pflichtstop einlegte, und baute einen komfortablen Vorsprung auf. Von dem waren dann allerdings nur noch 4 Sekunden übrig, und der Verfolger hieß wieder einmal Ian Flux. Die beiden Haudegen des britischen Clubsportes bereiteten sich wieder auf einen Showdown vor, als sich der junge Oliver Turvey ins Geschehen mischte. Er arbeitete sich an „Fluxie“ vorbei, aber Greensall war nicht mehr einholbar: der Yamitsu hat damit in seinem zweiten Britsports-Rennen den zweiten Sieg eingefahren.

Resultat Britsports Donington:
1. #13 Nigel Greensall, Yamitsu S 3000 50:35.472
2. #70 Mike Roberts/Oliver Turvey, Juno SS, - 7.937
3.
#20 Michael Christopher/Ian Flux, Rapier 6, -29.153
4. #7 Simon Heaps, Pilbeam MP91, -1:09.540
5. #3 Dave Mountain/Allan Timpany, Juno SS3, -1 Rd.
6. #2 Hodges/Hodges, PRC-BMW, - 2 Rd.
7. #24 Doug Setters, Jade, -4 Rd.
8. #32 Nigel Place, Speads RS04
9. #8 David Kreyem, Radical Prosport
10. #1 Freeman/Freeman, Radical Prosport, -6 Rd.

nicht gewertet:
#43 William Curtis, Prosport LM3000
#51 Oldershaw/Coupland, Juno SS2
#58 Scuffham/Watkins, Prosport LM3000
#14 Higson/Wilds, Gunn TS7
#50 Duncan Williams, Radical Prosport

 

(Foto mit freundlicher Genehmigung des Britsports-Serienwebsites www.eerc.co.uk)

Nick Wirth arbeitet am Acura-Chassis

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Beim Aufbau des Honda Acura-LMP2-Prototyp hat sich Acura professionelle Unterstützung an Bord geholt. Der ehemalige F1 Team Besitzer, Benetton-Chef-Designer und FIA-Berater Nick Wirth, der mit Honda schon im Rahmen deren IRL-Programms zusammengearbeitet hat, soll mit seiner Firma das Design für das ab 2008 für die ALMS und 2009 für Le Mans vorgesehene reine Acura-Chassis entwerfen. Bis dahin will Acura im kommenden Jahr Erfahrungen mit den Courage- und Lola-Chassis sammeln. Augenblicklich ist Wirth Research, die Firma des Ex-F1-Teamchefs damit beschäftigt, das Courage C75-Chassis für Andretti-Green Racing und Highcroft Racing auf den Honda-Treibsatz anzupassen.

Nissan-Debüt in der GT2-Klasse der LMS

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In Donington Park soll bei der LMS-Runde ein neues Fabrikat die GT2-Klasse bereichern. Der Nissan 350Z von RJN Motorsports war schon bei der FIA-GT-Runde in Silverstone präsent, konnte dort allerdings mit einem Ausfall nach 23 Runden im Rennen  und eher verhaltenen Zeiten in den vorangegangenen Qualifikations- und Trainings-Sessions noch keine Akzente setzen. In den Händen von Joey Tuckey und Darren Manning, der in der Woche zuvor auch bei den 1000km von Suzuka antreten wird, plant RJN nun einen zweiten Anlauf bei den 1000km von Donington. RJN hat den Wagen mittlerweile auch vom ACO homologieren lassen, so dass dem 6-Kampf Porsche gegen Ferrari gegen Panoz gegen Spyker gegen TVR gegen Nissan in der GT2-Klasse in drei Wochen nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Mehr Mazda-Power in der ALMS?

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Das LMP2-Team von Miracle Motorsport wird in der bekannten Form nicht mehr in der ALMS antreten. Das Courage Chassis und die dazugehörigen AER-Motoren wurden schon vor einigen Wochen an  das Team Spencer verkauft, einer Mannschaft die in der Vergangenheit mit Mazda-betriebenen Lola- und Kudzu-Chassis in der ALMS und der Grand Am (als diese noch offene Prototypen zuließ) angetreten war und die in den letzten Jahren in der historischen Sportwagenszene in Amerika ihr Auskommen fand. Es gilt als wahrscheinlich, dass Teamchef Dennis Spencer versuchen wird, das im kommenden Jahr noch in der ALMS zugelassene C65-Chassis auf Mazda-Power umzurüsten. Damit würde neben BK-Motorsport, die allerdings die letzten Runden aufgrund eines Unfallschadens am Mazda-C65 auslassen mussten, ein weiteres LMP2-Team mit Wankelrotoren an den Start gehen, falls das Engagement denn zustande kommt.

Adrian Sutil verstärkt deutsches Super-GT Kontingent

asutil.jpg41 Wagen stehen derzeit auf einer ersten Nennliste für die 1000km von Suzuka. Im Gegensatz zu den vorigen Jahren wird der nun schon zum 35. Mal ausgetragene Traditionsevent als eine Runde der SuperGT-Meisterschaft gewertet. Angesichts der Renndistanz, welche die 300km eines sonstigen Super-GT-Rennens deutlich überschreitet, verstärken sich viele der 15 GT500- und 26 GT300-Teams mit einem 3. Fahrer. Unter anderem wird dabei auch ein deutscher Pilot zusätzlich zum Einsatz kommen.
supergtlotterer.jpgAdrian Sutil, seines Zeichens Vizemeister der F3 Euroserie 2005 und derzeit F3-Pilot in Japan und Midland F1-Testfahrer hat schon im Mai einen Test absolviert, bei dem er Andre Lotterers Lexus SC 430 testen dürfte. Zusammen mit Lotterer und dessen Partner Juichi Wakisaka wird Sutil somit auf dem Lexus mit der #36 zum Einsatz kommen.  Zweiter Deutscher bei den 1000km Suzuka wird wie gewohnt der 2-fache Champion der vormals JGTC genannten Serie, Michael Krumm, sein, der den Brasilianer Fabio Carbone neben Stammfahrer Richard Lyons bei sich im Nissan Fairlady Z erhält. Nich eine Verstärkung aus der deutschen F3-szene naht in Form des Schweden Björn Wirdheim, der einen weiteren Lexus steuern wird. Ausgetragen werden die 1000km von Suzuka am 20.August 2006.

Lexus oder nicht?

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Wird es noch was mit dem angekündigten Lexus-Programm in der ALMS?  Wahrscheinlich nicht, wenn man den jüngsten Gerüchten aus dem ALMS-Umfeld Glauben schenken darf. Demnach hat das aus der Grand Am stammende Team Lexus den Entwicklungsauftrag für das GT2 S2-Projekt entzogen bekommen, nachdem man bis heute nicht in der Lage war, entgegen allen Ankündigungen die Wagen an die Strecke zu bringen. Die Hintergründe dafür liegen noch im Dunkeln, aber nun soll von Lexus ein neuer Einsatzpartner gefunden werden. Ob es dann noch zu einem Einsatz in diesem Jahr kommen wird ist derzeit offener denn je.  Man sollte sich einfach überraschen lassen.

CER und Radicals im Rahmen der LMS in Donington

radicalwc.jpgGlückliches England! Während die LMS-Veranstaltung auf dem Nürburgring mit Toyota Yaris Cup und  Formula Ford Competition ein eher sportwagenbefreites Programm bot, werden die Fans in England in drei Wochen einen reinen Sportwagenevent erleben. Die Classic Endurance  Racing Challenge wird in Donington die GT´s und Prototypen vergangener Tage wieder im Rahmen der LMS präsentieren. Noch ist keine Entry-Liste bekannt, es dürfte aber wieder mit einem Grid von 15-20 Fahrzeugen zu rechnen sein, die zwei Stunden vor dem Hauptevent ihr Rennen austragen werden.

Die 2. Rahmenserie wird der Radical-World Cup sein. In diesem starten bis zu 30 Fahrzeuge der verschiedenen Radical-Fabrikate. Mindestens acht SR8 sowie zahlreiche SR3 und SR4 werden sich in zwei 45minütigen Rennen am Samstag und am Sonntag im Rahmen der ersten Runde des World Cups duellieren. Aus dem deutschen Radical Cup sind bislang 4 Fahrzeuge genannt worden.

Details zum Programm in Donington, das wie am Nürburgring auf Samstag und Sonntag beschränkt ist, können auf der Website der LMS eingesehen werden.

Australische GT – Planungen für 2007

Porsche Carrera Cup beim "Clipsal 500" 2006 (www.clipsal500.com.au)Nach einigen problematischen Jahren scheint sich bei der Australischen GT-Meisterschaft eine Besserung abzuzeichnen: Erstmals seit langem gibt es schon im August wesentliche Festlegungen für das Folgejahr.

Die Saison 2007 soll gemäß einer aktuellen Presseaussendung im Rahmen des „Clipsal 500“ Anfang März in Adelaide eröffnet werden. Headliner im Programm sind dort alljährlich die V8-Supercars, heuer waren aus dem Bereich der GT-Fahrzeuge die Lotus Trophy sowie der Porsche Carrera Cup (Bild) im Rahmenprogramm vertreten. Über das nächstjährige Rennformat der Australischen GT ist vorerst noch nichts Näheres bekannt.

DSC startet beim F3-Masters

Am kommenden Wochenende findet in Zandvoort das diesjährige Formel 3-Masters statt. Das Programm ist mit den Rennen der Formel 3, Seat Cupra Cup, BMW 130i Cup, Clio Cup, Formel Ford, EuroBoss, einem Porsche Cup-Einladungsrennen sowie der Dutch Supercar Challenge bunt gemischt. Zusätzlich finden u.a. eine Ford GT- und eine A1GP-Demo (natürlich von Racing for Holland) statt.

In der GT-Klasse der Dutch Supercar Challenge ist der führende Hans Ambaum mit seiner Viper am Wochenende nicht anwesend. Umso spannender wird es zu beobachten sein, welcher Verfolger am weitesten aufschließen kann. Die besten Chancen haben natürlich das Team um Olly Brinkmann mit ihrem DTM-Audi TT sowie Lex van der Meijden in seinem Marcos Mantis. In der Supersport Klasse liegen Richard van der Berg (BMW WTCC M3) und Marcel Norbert (Porsche 996 Cup) nur 2 Punkte voneinander getrennt. Der „van Elk-Mini“ und das Team von Eugène Janssen und Rolf van Os in ihrem BMW Compact kämpfen dagegen um die Führung in der Sport-Klasse.

FIA-GT-Punkte nach Spa

mc12dbr9.jpgWar das für das Team Vitaphone schon der vorentscheidende Schritt zur Meisterschaft? Mit dem Sieg bei den 24h von Spa  und 18 eingefahrenen Punkten hat man nun mit 57 Punkten 22 Zähler Vorsprung auf die Verfolger . Da die schärfsten Konkurrenten  von BMS und Zakspeed, die froh sein dürften dass zumindest der 2. Vitaphone Maserati so früh die Segel strich, deutlich weniger Ausbeute einfuhren, vergrößerte man zumindest in der Teamwertung den Abstand deutlich. Als 2. großer Gewinner des vergangenen Wochenendes steht das Phoenix-Team da. Mit ebenfalls 18 Punkten Ausbeute katapultierten sich die FIA-GT-Neulinge auf Rang 2 der Teamwertung, mit nun 35 Punkten.

In der Fahrerwertung der GT1 sieht es etwas spannender aus. Bartels/Bertolini führen mit 8 Punkten Vorsprung auf Picchini/Deletraz. Auch Bert/Janis haben mit nur 11 Punkten Rückstand auf die Spitze noch alle Chancen.

Betrüblich sieht es in der GT2-Klasse für die Konkurrenten der AF-Corse-Mannschaft aus. Die 36 in Spa errungenen Punkte lassen den Vorsprung auf das nächstgelegene Team auf 37,5 Punkte anschwellen. Bei noch 6 ausstehenden Rennen ist für AF Corse nun lediglich ein Durchrollen nötig um den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Die Scuderia Ecosse ist der nächstgelegene Verfolger, während man die Top-Porsche-Mannschaft von Ebimotors zu den großen Verlierern des Spa Wochenendes zählen muß: nur ein ergatterter Punkt und jetzt 43 Punkte Rückstand auf die Spitze stehen zu Buche.

In der GT2-Fahrerwertung haben die AF-Corse-Piloten Matteo Bobbi, Jamie Melo, Mika Salo und Rui Aguas jeweils mit 36 Punkten gleichgezogen. 2. in der Wertung mit jeweils 20 Zählern sind die Porsche-Piloten Collard/Riccitelli und die Scuderia Ecosse-Mannschaft Kinch/Kirkaldy.

Bei den Herstellerwertungen hat das Rennen in Spa Aston Martin (80 Punkte) nun weiter vor Maserati (57) in Führung gebracht. In der GT2 führt weiter Ferrari (124) vor Porsche (50.5), Spyker (10) und Panoz (4). Weitere Details zum Punktestand können auf den Seiten der FIA-GT eingesehen werden.

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