Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Australische GT
Der dritte Lauf der Australischen GT in Eastern Creek brachte für David Wall (PR Technology-Porsche 997 GT3 Cup S; Bild) den zweiten Sieg an diesem Wochenende. Um die weiteren Podiumsplätze duellierten sich die Lamborghini-Piloten im Feld: Der von Startplatz 7 ins Rennen gegangene Mark Eddy (Quarterback-Lamborghini Gallardo GT3; +6,923s) konnte sich letztlich gegen Dean Grant (Vodka O-Lamborghini Gallardo GT3; +8,200s) durchsetzen. Rang 4 holte Jim Richards (Shannons Insurance-Porsche 997 Cup) vor James Koundouris (Supabarn Supermarkets-Porsche 997 Cup) und Ross Lilley (QST Software-Dodge Viper Competition Coupe).
In der Meisterschafts-Gesamtwertung führt David Wall mit 406 Zählern vor Koundouris (337,5), Eddy (334,5), Richards (319) und Lilley (314,5).
Die nächste Runde der Australischen GT wird von 08.-11.10. auf dem legendären Mount Panorama Raceway von Bathurst ausgetragen, das Saisonfinale der Serie steht dann Anfang Dezember in Sydney auf den Programm.
Für den C.I.P.-Titelverteidiger David Uboldi (Norma M20Evo-BMW) war es ein perfektes Wochenende, zumal er nach Bestzeiten in allen Trainings auch das sonntägliche Rennen der Italienischen Prototypen-Meisterschaft gewinnen konnte. Zweiter wurde Vorjahres-Vizemeister Franco Ghiotto (Norma M20Evo-BMW; +9,911s). Auch für die italienischen Chassis-Marken gab es wieder gute Platzierungen: Marco Didaio (Lucchini P09-BMW; +22,599s) belegte Rang 3 vor Maurizio Arfe (Osella PA21P-Honda; +33,066s).
In der Gesamtwertung der Serie übernahm Davide Uboldi zur Saisonhalbzeit mit 52 Zählern die Führung von Raffaele Giammaria (Promec-Alfa Romeo; 37), der in Misano nur 13. wurde. Franco Ghiotto (33) konnte seinen dritten Gesamtrang festigen, zumal Marco Cencetti (Norma-Honda; 20) und Ivan Bellarosa (Ligier-Honda; 17) diesmal ohne Punkte blieben.
Verfasst von Hans-Theis Schmidt am . Veröffentlicht in DMV-GTC
Edy Kamm und Pierre von Mentlen aus der Schweiz dominieren die DMV-Tourenwagen Challenge und die in der Motorsport Arena Oschersleben angelaufene EM-Trophy im Spitzenkampf weiterhin ganz klar. Auch der 22jährige Jürg Aeberhard auf seinem Porsche GT2 gehört in diese Liga. Da er seinen 993 GT2 dort aber im ersten Rennen schwer demolierte, wird er in der weiteren Saison kaum Gelegenheit haben, mit diesem Auto weiter vorne fahren zu können.
Gegen Edy Kamm auf einem Ex-Werks-Audi-A4-DTM-Boliden war wieder mal kein Kraut gewachsen. Zwar hatte Kamm im ersten Training noch Abstimmungsprobleme und holte nur Startplatz 3, aber in T2 gab es dann Pole. Die erste Pole hatte der aus dem Stand schnelle Porsche 997 RSR-Pilot Albert Kierdorf geholt.
Im Rennen 1 führte Pierre von Mentlen auf der Schweizer SRM-GT-V8-Konstruktion aus der vordesten Reihe das Feld drei Runden lang an. Dann hatten sich Pole-Mann Albert Kierdorf, Dirk Riebensahm, Karolina Czapka, Martin Dechent, Edy Kamm und der Schwede Torbjörn Eckstrand sortiert. Kamm ging das Rennen verhalten an. „Ich habe zuerst die Einstellung meines Ingenieurs Bruno Schneider probiert“, so Edy Kamm. Dann schnappte er sich zuerst die Lady und anschließend in schneller Folge die Herren Gegner, um am Ende klar mit schnellster Runde zu gewinnen. Rang 2 belegte van Mentlen im SRM-V8 vor Kierdorf im 997 RSR. Pech am Ende für den Schweizer Jürg Aeberhard - er flog in der letzten Kurve im Kampf um Platz 3 ab und zerstörte seinen GT2.
Rennen 2 konnte Edy Kamm von der Pole aus zum Start-/Ziel-Erfolg ummünzen. Dahinter hielt sich Landsmann Pierre von Mentlen die Gegner Riebensahm, Lady Czapka (PL), Dechent und Ring (S) vom Leib. Eine Mammutaufgabe für den Tessiner. Albert Kierdorf war schon neben ihm und die Viper kam ebenfalls bis auf Höhe Hinterachse heran. Wer in der Box in das nachdenkliche Gesicht des Schweizers sah und ihn kennt, der weis, da wird was kommen. Vor zwei Jahren trat von Mentlen in Most für die Gegner absolut unerwartet in einem Ferrari Maranello 550 an. Daniele Schrey konnte mit seiner Zeitenweise schnellen Viper noch nicht voll überzeugen. „Elektronikprobleme“, so der Langenberger achselzuckend.
Tabellenführer bleibt Hans Christian Zink (CH), er baute seine Führung sogar noch deutlich aus. Die EM-Trophy-Tabelle führt nach dem ersten Lauf in Oschersleben der Audi-Pilot Edy Kamm an.
Das KplusK Motorsport Team hat die Nennung seines Saleen S7R für die 24h von Spa eine Woche vor dem Rennen zurückgezogen. Begründet wurde die Absage mit dem zu kostenintensiven Einsatz für den 24h-Event, der somit 12mal länger wie ein normaler FIA-GT-Lauf ist. Gleichzeitig liess das unter tschechischer Nennung in der FIA-GT Meisterschaft antretende Team aber verlauten, dass man den Rest der Saison sehr wohl bestreiten wird.
Die Absage ist besonders ärgerlich für Karl Wendlinger, der sich erhofft hatte, auf einem seiner Lieblingskurse den Punkterückstand in der Meisterschaft auf seine Konkurrenten zu verringern. „Hätte man mir das früher mitgeteilt, wären noch genug viel versprechende Plätze frei gewesen. Denn schließlich geht es bei mir ja noch um die Meisterschaft – aber jetzt, eine Woche vor dem Rennen, sind natürlich fast alle Fahrerpaarungen bereits fixiert.“
Mit eine Rolle für die Absage könnte die Tatsache gespielt haben, dass in diesem Jahr keine doppelten Punkte für das Rennen mehr vergeben werden und die Teams daher sich eine Absage eher erlauben können. Für die nächste Saison, wo der Unterschied zwischen den 1h-Rennen der GT1-WM und dem 24h-Klassiker noch frappierender wird, wäre daher ein Überdenken der diesjährigen Regel angesagt.
Beim Porsche Carrera Cup Deutschland Lauf in Zandvoort ließ Jeroen Bleekemolen seinen Gegnern keine Chance. Auf seiner Heimatstrecke feierte der Pilot vom Team Araxa Racing nach einem fehlerlosen Rennen über 19 Runden einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Mit dem Triumph auf dem Dünenkurs in Zandvoort, der nur wenige Kilometer von seinem Elternhaus entfernt liegt, beendete der amtierende Meister Porsche-Mobil1-Supercup eine lange Durststrecke im Carrera Cup: Der Sieg war zwar der insgesamt zehnte in einem Porsche-Markenpokal, aber sein allererster im PCC.
Nach dem Erlöschen der Startampel fuhr er als Führender in die erste Kurve und hielt die Position bis zum Schwenken der Zielflagge nach 19 Runden. Am Ende benötigte Jeroen Bleekemolen führ die Hatz auf dem Kurs an der holländischen Küste 33:27,218 Minuten. Zusätzlich drehte er die schnellste Rennrunde und fuhr mit rund zwölf Sekunden Vorsprung den bislang deutlichsten Saisonsieg heraus. Zweiter wurde der Schwede Jimmy Johansson, der die vergangene Saison als Vizemeister des Seat Leon Supercopa beendet hatte und 2009 für Hermes Attemto Racing unterwegs ist. In seinem vierten Porsche-Rennen feierte der 25-Jährigen sein bislang bestes Resultat. Vorjahressieger Jan Seyffarth fuhr mit seinem 420 PS starken Porsche 911 GT3 Cup auf den dritten Platz. Der Pilot von tolimit/Seyffarth Motorsport überquerte den Zielstrich nur knapp vier Zehntelsekunden hinter Johansson, den er ab der Hälfte der Renndistanz attackiert hatte. Mit dem Podiumserfolg übernahm der ehemalige Porsche-Junior Seyffarth mit 68 Punkten die Spitze der Gesamtwertung vor Thomas Jäger mit nun 66 Zählern.
Der zweifache Rennsieger Jäger, der als Spitzenreiter in die Niederlande gereist war, beendete das Rennen auf dem P8. Für den 19-Runden-Sprint hatte sich der ehemalige DTM-Pilot als Zweiter qualifiziert. Jedoch erhielt Jäger aufgrund eines Frühstarts eine Durchfahrtsstrafe und fiel so kurze Zeit bis auf Platz 15 zurück. Nur wenige Zehntelsekunden hinter Johansson und Seyffarth wurden die beiden Neueinsteiger Nicki Thiim und Sebastian Asch auf den Plätzen 4 und 5 abgewinkt.
Massimiliano Mugelli / Thomas Kemenater fuhren in Misano mit dem Ferrari F430 GT2 der Scuderia Playteam (Bild links) den ersten vollen Saisonerfolg für die Vorjahres-Meistermannschaft ein. Die Sieger des Samstags-Rennens Sascha Maassen / Francisco Cruz Martins (Autorlando-Porsche 997 RSR) unterlagen mit 0,065 Sekunden Rückstand nur knapp, sichere Dritte wurden Giuseppe Ciro / Alberto Cerrari (Advanced Engineering-Ferrari F430 GT2; +6,662s).
Auch die beiden weiteren Autorlando-Porsche-Besatzungen zeigten gute Leistungen - Alex Caffi / Maurizio Fratti (+23,201s) und Saverio Castellaneta / Guido Formilli-Fendi (+23,413s) belegten die Ränge 4 und 5, gefolgt von Rui Aguas / Alessandro Garofano (Advanced Engineering-Ferrari F430 GT2; +58,009s).
In der GT3-Wertung waren Steven Earle / Francesco La Mazza (Kessel Racing-Ferrari F430 Scuderia, Bild rechts; -1R.) als Gesamt-7. voran, das Klassen-Podium komplettierten De Pasquale / Romagnoli (FR Motorsport-Dodge Viper Competition Coupe) und Grassotto / Baso (Megadrive-Lamborghini Gallardo).
In der GT2-Punktetabelle führen unverändert Maassen / Cruz Martins mit nunmehr 100 Punkten vor Mugelli / Kemenater (73), Aguas / Garofano (68) sowie Perazzini / Cioci (Megadrive-Ferrari F430 GT2; 65). Bei den GT3 liegen De Lorenzi / Borghi (GDL Racing-Porsche 997 GT3 Cup S; 84 Punkte) vor Grassotto / Baso (69), Capello / Sanna (Audi Sport Italia-Audi R8 LMS; 67) und Bontempelli / Livio (Kessel Racing-Ferrari F430 Scuderia; 65).
Die fünfte Runde der Italienischen GT ist für Anfang September in Imola angesetzt.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Spanische GT
Die Portugiesen Ricardo Bravo / Lourenco da Veiga (ASM-Ferrari F430 GT2; Bild) gewannen im heimatlichen Estoril das über zwei Stunden und 10 Minuten führende Rennen der Spanischen GT. Nach 72 Runden hatten sie 30,264 Sekunden Vorsprung auf Miguel Amaral / Miguel Angel de Castro (Drivex-Porsche 997 RSR). Den verbleibenden Podestplatz konnten Manuel Cerqueda / Alan Sicart (Automobil Club d’Andorra-Ferrari F430 GT2; -1R.) gegen Luis Villalba / Francesc Gutierrez (Motor Competicion- Ferrari F430 GT2; -1R.) verteidigen. Schon auf Platz 5 folgten die Sieger der GTS-Klasse Antonio Coimbra / Luis Silva (Vodafone Wedo Samsung-Aston Martin DBRS9; -3R.). Stärkstes Team aus der GT Light-Kategorie waren Ben Clucas / Francisco Lorena (Morcillo-Ginetta G50; -6R.) als Zehnte.
In der Meisterschafts-Gesamtwertung haben Bravo / da Veiga (106 Punkte) die Führung übernommen, dahinter liegen Amaral / de Castro (100), Peter Sundberg / Juan Manuel Lopez (Exakt Racing-Ferrari F430 GT2; 68) und Cerqueda / Sicart (64). Die nächste Runde der Spanischen GT wird Mitte September in Albacete stattfinden.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Britische GT
Neun der elf gestarteten Teams sahen beim zwei-Stunden-Rennen der British GT in Donington auch die Zielflagge. Nach einem optimalen Boxenstopp bei einsetzendem Regen siegten Alex Mortimer / Philip Walker (RPM-Ford GT) vor Duncan Cameron / Matt Griffin (M-Tech-Ferrari F430 Scuderia; +8,040s) sowie Aaron Scott / Craig Wilkins (ABG-Dodge Viper; +23,784s). Vierte wurden Jose Balbiani / Paul Warren (Chad Racing-Ferrari F430 GT3; +27,638s) gefolgt von David Jones / Godfrey Jones (Preci Spark-Ascari KZ1R; +49,581) und Hector Lester / Allan Simonsen (Rosso Verde-Ferrari F430 GT3; -1R.). Die GT4-Klasse gewannen Jody Firth / Nigel Moore (WF Racing-Ginetta G50; +2R.) als Gesamt-Siebte, Rang 8 ging an Marcus Clutton / Phil Keen (ABG Motorsport-KTM X-Bow; -2R.).
In der GT3-Punktetabelle bleibt es weiterhin spannend: Es führen die Brüder Jones mit 69 Zählern vor Lester (65), Dan Brown (Rollcentre-Mosler MT900 GT3; 60), Simonsen (55) und Scott / Wilkins (54). Die nächste Runde der Serie wird wiederum als 2h-Rennen ausgetragen - Termin dafür ist der 16.08. in Silverstone.
Marcel Tiemann, Marc Lieb und Arno Klasen machten den Hattrick für Manthey-Racing mit dem 997 GT3 RSR beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen perfekt. Mit knapp fünf Minuten Rückstand überquerten Marc Basseng, Frank Biela, Hans Joachim Stuck und Frank Stippler im Phoenix-Racing Audi R8 LMS auf Rang 2 die Ziellinie, Frank Schmickler und Oliver Kainz machten für Mühlner-Motorsport die erste Podiumsplatzierung mit dem Porsche 997 GT3 Cup S in der VLN perfekt.
Im Qualifying zeigte Dirk Adorf jedoch erneut, dass auf eine Runde gesehen der Ford GT von Raeder Automotive derzeit das Maß der Dinge in der „Grünen Hölle“ ist. Mit 8:15,771 min. sicherte man sich nun schon zum dritten Mal in Folge Startposition 1, welche Adorf auch in den ersten Runden behaupten konnte. Doch früh zu Rennbeginn wurde die Strecke von einem Regenschauer heimgesucht, zwischen den Runden 5 und 6 wechselten die meisten Teilnehmer auf Regenreifen. Was folgte war ein Duell zwischen Thomas Mutsch, der den Ford nach dem Stop pilotierte, und Chris Mamerow, wobei Mutsch nach mehreren Positionswechseln sein Fahrzeug trotzdem als Führender zurück an die Box brachte. Ein paar Plätze weiter hinten pflügte Uwe Alzen mit dem Cup-Porsche durch das Feld und setzte dabei auch Marc Basseng im klar überlegenen Audi R8 LMS unter Druck. Begünstigt durch die feuchten Bedingungen fand man sich bei Uwe Alzen Automotive lange Zeit auf der dritten Position hinter Mamerow und Raeder wieder, Phoenix-Racing konnte den Cup Porsche erst etwas mehr als eine Stunde vor Schluss überholen und sich so auf P2 verbessern, nachdem kurz zuvor für die Raeder-Truppe das Rennen nach einem Unfall im Bereich Pflanzgarten II zu Ende war. Das später siegreiche Manthey-Trio mit Lieb, Tiemann und Klasen errang zur Rennhalbzeit die Führung, als Chris Mamerow und Kenneth Heyer in aussichtsreicher Position liegend die Box unplanmäßig aufsuchen musste. Unter anderem waren der Bremsschlauch und der Speed Sensor hinten am Porsche 997 GT3 CupS beschädigt. Ein kurzer Schauer zur Halbzeit wirbelte die Spitze nicht durcheinander, an der Reihenfolge unter den ersten fünf änderte sich nichts.
Bei Uwe Alzen Automotive verschenkte man kurz vor Schluss jedoch den erneut sensationellen dritten Gesamtrang: Wegen zu wenig Benzin entschied man sich, nach einer Runde auf dem Grand Prix Kurs die Box anzusteuern - während Schlussfahrer Rader an der Box stand, wurde der Manthey-Porsche aber als Sieger abgewinkt. Da man somit bei Alzen die letzte Runde nicht komplettiert hatte, wurde man nicht gewertet. So rückten Oliver Kainz und Frank Schmickler auf das Podium vor, sodass deren fehlerfreie Fahrt über die sechs Stunden Distanz belohnt wurde.
„Heute hat das Team gewonnen, das die wenigsten Fehler gemacht hat. Trotz schwieriger Bedingungen haben wir unseren Porsche heute ohne einen Kratzer über die Distanz gebracht. Vor allem Marc ist im Regen einen Superstint gefahren“, wie Arno Klasen nach dem Rennen und seinem 21. Gesamtsieg erklärte. Basseng sagte nach seinem zweiten Rang: „Der erste Turn war extrem schwierig und wir haben in der ersten Rennhälfte viel Zeit verloren. Zwar konnten wir uns am Ende berappeln, über die Distanz sind wir jedoch an den Manthey-Porsche nicht herangekommen.“
In der SP6 sicherten sich Schmersam / Koslowski / Stursberg / Geulen im ehemaligen Schubert-Z4 den Klassensieg mit einem hauchdünnen Vorsprung auf Schelp / Kappeler / Molenaar im Team Rowe Motorsport-BMW M3.
In der Meisterschaft führen nun nach dem vierten Sieg in ihrer Klasse mit einem BMW 318IS Rolf Derscheid und Michael Flehmer. Auf Rang 2 rangiert das Meisterteam von 2008 bestehend aus Alexander Böhm, Christer Jöns und Sean Paul Breslin, dahinter folgen Marco Wolf und die beiden Fritzsche Brüder.
Der nächste und siebte Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft folgt nach der nun anstehenden Sommerpause am 29. August mit dem 32. RCM DMV Grenzlandrennen des Rheydter Club für Motorsport.
Beim ALMS-Lauf in Lime-Rock-Park (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) gewann das de Ferran Team das dritte Rennen in Folge. Highcroft Racing konnte aufgrund eines späten Reifenschadens den Vorjahressieg nicht wiederholen. Dritter wurde der Corsa-Zytek, der mit einem störungsfreien Lauf bei seinem ersten Einsatz als Hybrid-Fahrzeug das erste Gesamt-Podium errang.
In der LMP2-Klasse gelang dem Dyson Racing-Team der erste Klassensieg für ihren Lola-Mazda. Das Lowes Fernandez Racing-Acura Team wurde zweimal von technischen Schwierigkeiten gebremst. Der van der Steur-Radical SR9 krönte seinen Gastauftritt mit dem dritten Platz in der LMP2. Flying Lizzard Motorsport gelang der Klassensieg in der GT2 vor Risi Competitione und dem Rahal Letterman Racing-BMW von Hand / Auberleen. Jörg Bergmeister gelang somit der vierte Sieg in Folge in Lime Rock Park. In der Cup-Klasse ging der Klassensieg an den Gruppe Orange-Porsche von Hoaglund / Faieta.