Die aus der GT-Szene bestens bekannte Mannschaft Racingteam Edil Cris setzt auch in der Italienischen Prototypen-Meisterschaft C.I.P. ein Fahrzeug ein.
In Misano erreichte die 21-jährige Marika Diana zuletzt mit dem Edil Cris-Ligier JS51-Honda (Bild) Startplatz 14 unter 26 Teilnehmern, fiel knapp vor Rennende aus und wurde mit drei Runden Rückstand noch als Achtzehnte gewertet.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
19 Wagen werden in der vorläufigen Nennliste für das am 01.08. in Brands Hatch stattfindenden drei-Stunden-Lauf der Sports Prototype Endurance Event Driving-Serie geführt. Neben sieben Ligier JS49, sechs Norma M20F und fünf Juno SSE-CN soll auch der Pilbeam MP98 Virage von Lanan Racing (Bild) mit dem französischen Piloten-Duo Damian Charveriat / Luc Paillard zum Einsatz kommen.
Am Freitag, 31.07. können die Teams einen Testtag auf der Strecke nutzen. Der offizielle Teil der SPEED-Veranstaltung läuft dann am Samstag mit einem sehr kompakten Zeitplan ab: Auf dem Programm stehen lediglich ein halbstündiges Qualifying (10:55-11:25 Uhr) sowie das Rennen (14:20-17:20 Uhr).
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Australische GT
Unter den Startern in der GT Production-Kategorie der Australischen GT-Meisterschaft fanden sich bisher regelmäßig einige Lotus Exige S sowie eine Corvette Z06. Hinzu kamen vereinzelt auch ein BMW M3 sowie ein oder zwei Holden Monaro.
Beim Eastern Creek-Wochenende debutierten zwei weitere Marken: Tony Alford ging mit einem Nissan GTR R35 (Bild links) an den Start, Kai Mysliwiecz fuhr einen Maserati Trofeo (Bild unten rechts).
Der Maserati war in der Entryliste vorerst der GT Challenge Klasse – neben einem Porsche 996 GT3 RS und einem Ferrari F360 – zugeordnet worden. Vor Ort entschlossen sich die Offiziellen jedoch zu dessen Umreihung zu den GT Production-Wagen. Vergleicht man die Qualifying-Zeit des Klassen-Schnellsten Paul Freestone (Corvette Z06; 1:40,360) mit denen des Nissan (Zweiter / 1:41,576) und des Maserati (Dritter / 1:41,700), so bestätigt dies die Einstufungen.
In den drei Sprintrennen gab es für beide Neulinge je zwei Podiumsplätze: Mysliwiecz holte die Klassen-Ränge 2, 3 und 4, Alford schaffte nach einem Ausfall im ersten Lauf noch einen dritten und einen zweiten Platz. Auf dem obersten Treppchen des GT Production-Podests stand zweimal Paul Freestone sowie einmal Timothy Poulton (Lotus Exige S), der auch die Klassen-Punktewertung anführt.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Sonstige GT
Den dritten Porsche-Erfolg in Serie brachte der Sonntags-Lauf in Londrina, gleichzeitig gab es für alle drei an diesem Wochenende in der Brasil GT3 vertretenen Marken einen Podestplatz: Thiago Camilo / Norberto Gresse (WB Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup S, in der Bildmitte, #6), die nur vom siebten Startplatz aus ins Rennen gegangen waren, bekamen nach 46 Runden als Erste die Zielflagge vor Chico Serra / Bruno Garfinkel (Scuderia 111-Lamborghini Gallardo GT3, #33) und Daniel Serra / Chico Longo (Via Italia-Ferrari F430 Scuderia, #19). Die Vortages-Sieger Ricardo Mauricio / Miguel Paludo (WB Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup S, #5) wurden Fünfte in dem mit zwölf Wagen besetzten Feld.
Trotz eines Ausfalls war die Meisterschafts-Führung von Rafael Derani / Claudio Ricci (CRT-Ferrari F430 GT3, #3; 107 Punkte) ungefährdet. Thiago Camilo (101), Marcelo Hahn / Allam Khodair (Blausiegel Racing-Ferrari F430 GT3, #16; 99) und Ricardo Mauricio (93) konnten jedoch in der Gesamtwertung deutlich aufholen. Die fünfte Runde der Serie wird von 21.-23.08 stattfinden, bereits zum dritten Mal in diesem Jahr ist dann Sao Paulo der Austragungsort.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Sonstige GT
Unter kühlen und regnerischen Wetterbedingungen gab es beim samstäglichen Rennen in Londrina für Porsche den zweiten Brasil-GT3-Sieg in Folge.
Die Trainingsschnellsten Ricardo Mauricio / Miguel Paludo (WB Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup S; Bild) gewannen nach 42 Runden vor Daniel Serra / Chico Longo (Via Italia-Ferrari F430 Scuderia; +7,246s) und Marcelo Hahn / Allam Khodair (Blausiegel Racing-Ferrari F430 GT3; +8,650s). Als Vierte verfehlten die Führenden in der Punktetabelle Rafael Derani / Claudio Ricci (CRT-Ferrari F430 GT3; +9,558s) knapp das Podium, Thiago Camilo / Norberto Gresse (WB Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup S; +1:03,340 min) wurden Fünfte.
Die vordersten Plätze der Startaufstellung für den zweiten Lauf des Wochenendes sind den Ferraris vorbehalten - Serra / Longo erzielten in 1:16,788 die Pole-Zeit, gefolgt von Hahn / Khodair und Derani / Ricci. Rang 4 im zweiten Qualifying holten Chico Serra / Bruno Garfinkel (Lamborghini Gallardo GT3; 1:17,915), Maurizio / Paludo werden daher nur aus der dritten Reihe ins Rennen gegen.
Die Vorbereitungen für die ersten Events der Swiss Endurance Racing Serie der Organisatoren um den schweizer Rennsportunternehmer Markus Hotz schreiten weiter voran. Wie wir berichteten, plant die Truppe um den ex-Horag-Racing Teamchef eine eigene Verantaltungsserie als Vorstufe zur Le Mans Serie aufzuziehen. Allerdings widersprach uns nun sein Sohn David bezüglich unserer seinerzeit geäusserten Vermutungen, die Serie könnte damit in Konkurrenz zur VdeV Endurance Serie oder den AvD 100 Meilen treten.
„Genau dies ist nicht beabsichtigt. Von den Terminen her werden wir versuchen, anderen Serien möglichst nicht in die Quere zu kommen, auch sind Kooperationen mit z.B. der britischen Sports Prototype Endurance Event Driving-Serie (SPEED) bei Veranstaltungen auf dem Kontinent angedacht. Der Grundgedanke sind tatsächlich Schweizer Rennen mit internationaler Beteiligung, auch im Sinne der früheren FRC 3-Stunden-Rennen in Hockenheim. Der Unterschied zu den 100 Meilen wird wahrscheinlich erst nach Veröffentlichung des Reglements klar werden. So ist es unserer Meinung nach wenig sinnvoll, auf der Strecke hart erkämpfte Vorteile von Sekundenbruchteilen in vorgegebenen Boxenstops zu eliminieren, dies nur als Beispiel.“
Die Eidgenossen planen also mit einem eigenen Konzept. Man darf auf das Reglement und die Resonanz bei den potentiellen Teilnehmern gespannt sein.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Sonstige GT
Einige aus der Brasil GT3 bekannte Piloten (Andreas Mattheis, Xandy Negrao, Clemente Lunardi, Constantino Junior) sind an diesem Wochenende bei den 24h von Spa im Matech-Ford GT #122 unterwegs.
Das Teilnehmerfeld für die am 25. und 26.07. in Londrina stattfindenden Läufe der Brasilianischen GT3-Meisterschaft umfasste bei den Freitags-Trainings nur zehn Wagen (sechs Ferrari, drei Porsche, ein Lamborghini). Vormittags führten Rafael Derani / Claudio Ricci (CRT-Ferrari F430 GT3; 1:12,811) die Ergebnisliste an, nachmittags waren Ricardo Maurizio / Miguel Paludo (WB Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup S; 1: 1:11,848) die Schnellsten. Marcelo Hahn / Allam Khodair (Blausiegel Racing-Ferrari F430 GT3) erzielten zweimal die drittbeste Zeit.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in DMV-GTC
Wenn heute die Startflagge am Nürburgring fällt, dann werden unter den 45 gemeldeten Startern auch die Meister der DMV-Tourenwagen Challenge aus fünf Jahren am Start sein. Neben Doppelmeister Jörg Bernhard (Honda GT), Erich Sickinger sowie den Pierre von Mentlen (SRM-GT) und dem amtierenden Champion Marc Roth (Audi A4) werden auch mehrere Titelträger der DMV-EM-Trophy, des Hockenheim-Pokales und der UHSport-Winterserie antreten.
Die DMV-Tourenwagen Challenge-Tabelle führt derzeit der Schweizer Hans Christian Zink (BMW) an. Auch er ist mit dem Willen, zwei weitere Klassensiege zu erringen, in die Eifel gereist. Um den Gesamtsieg bewerben sich insbesondere die Starter der großen Hubraumklasse. Darunter die anwesenden Saisonauftaktsieger Edy Kamm (CH, Audi-DTM), Pierre von Mentlen (CH, SRM), aber auch Albert Kierdorf (Porsche) oder die Lokalmatadore Manfred Sattler und Dirk Riebensahm auf den Vulkan-Vipern.
Der Ingolstädter Olli Mayer bringt erstmals einen Audi R8 LMS an den Start eines 2009er DMV-Challenge-Rennens. Mayer gewann bereits sechs UHSportrennen in den 90ern auf einem STW-Audi-A4.
Einen klaren aber doch sehr knappen Sieg holten sich Alex Gurney / Jon Fogarty in Birmingham mit dem #99 Stallings Riley-Pontiac nach 109 Runden vor Scott Pruett / Memo Rojas im #01 Ganassi Riley-Lexus.
Doch nach dem Rennen wurden beide Teams wegen der Benutzung von nicht zugelassenem Boxenequipment mit einer 15.000 USD Geldstrafe und einem Punktabzug von 15 Punkte belegt. Dadurch liegen die Top-3-Teams von Stallings, Ganassi und Wayne Taylor mit nur einem Punkt Abstand nach acht Rennen dicht zusammen.
In der GT-Klasse konnten sich erneut Andrew Davis / Robin Liddell im #57 Stevenson-Pontiac GXP.R mit einer Runde Vorsprung auf den besten Mazda von SpeedSource über einen Rennsieg freuen. Bester Porsche wurde der Meisterschaftsführende #87 Farnbacher-Loles-Porsche von Leh Keen / Dirk Werner mit Platz 5.
Mehr Infos zum Rennen auf GrandAm.de sowie ein Video mit den Rennhighlights auf GrandAm.com.
Zwei Wochen nach dem letzten Lauf der Formula Le Mans Cup-Lauf in Le Mans haben die Teams der Serie aus dem LMS-Rahmenprogramm einen gemeinsamen Test auf dem HTTT unternommen. Diese dienten der Erkundung der neuen Reifenspezifikation von Michelin für den mit Oreca-Courage-Fahrzeugen ausgetragenen Markenpokal. Die alten Pneus waren bei den bisherigen Rennen und Tests nur schwer auf Betriebstemperatur zu bringen. Angeblich soll dieses Problem nun beseitigt sein.
Mit dem Team Espagnol Deportivo testete ersmals eine neue Mannschaft einen der LMP-ähnlichen Prototypen. Die iberische Equipe setzte vier spanische Piloten in Paul Ricard ein und wird möglicherweise ab dem nächsten Lauf im Algarve-Motorpark von Portimao in die Meisterschaft einsteigen.