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FIA GT3 - Sieg 1 für Racing Box-Viper

gt33a.jpgStefano Livio und Andrea Ceccato haben auf ihrer Racing Box-Dodge Viper den ersten FIA-GT3-Lauf in Oschersleben gewonnen. Ein actionreiches Rennen sah die beiden Italiener nach einer Stunde als erstes Team die Ziellinie kreuzen, gefolgt von der Pouchelon Racing-Dodge Viper #29 von Anthony Reid / Gilles Duqueine. Dritte wurden die Riverside-Corvette von James Ruffier / Thierry Rabineau. Trotz der aktuellen Anpassungen durch das GT-Bureau dominierten wieder die Dodge Viper und Corvettes, so wurde die Callaway Carsport-Corvette von Berberich-Martini / Heinricy als 4. notiert. Platz 6 gab es für den besten Ascari, auf Rang 8 kam mit dem Lamborghini Gallardo von Basseng / Jirik der beste Wagen mit dem Stier im Logo ins Ziel.

42 Wagen starteten in das Rennen – 30 sahen am Ende die Zielflagge. Unter den Ausfällen fand sich der Lamborghini von Thurn und Taxis / von Gartzen, der ansonsten zu den Favoriten für die Top-10 gehört hätte. Auch der BMS-Aston des Schweizers Toni Seiler fiel aus.

International GT-Open – Gesamtstand nach Runde 3 - Estoril

Nach dem Portugal GT-Open (siehe GT-Espana-Newsmeldung) führen im Gesamt-Punkteklassement Alessandro Pier Guidi und Michele Bartyan mit 86 Zählern vor Jose Perez Aicart / Lucas Guerrero (82) sowie Paolo Ruberti (79). Die Debut-Saison der Serie wird am 23. und 24. September mit den Läufen zum Turkey GT-Open in Istanbul fortgesetzt.

GT3 in Oschersleben: 44 Wagen erwartet

gt3sstone.jpgEinen weiteren Höhepunkt am kommenden Wochenende wird das Feld der FIA-GT3-EM in Oschersleben bilden, welches wieder mit einem Grid von über 40 Wagen aufwarten will. Oschersleben wird die 2. Runde der in diesem Jahr neu geschaffenen Meisterschaft erleben, bei der die Rennen 3 und 4 des Championats abgehalten werden. In Oschersleben greifen bereits einige technische Änderungen die das GT-Bureau den einzelnen Herstellern verordnet hat. So müssen die Porsche 20kg zuladen, die Ascari 100kg, die Corvettes 90 kg und die Dodge Vipers 110kg (bzw. 50 kg und die Fahrwerkshöhe erhöhen). Zusätzlich sind für die Corvettes, Vipers und Ascaris nun die harten Reifenspezifikationen zwingend vorgeschrieben und die Vipers bekommen eine andere Restriktorgröße vorgeschrieben.

9 Porsche GT3 Cup, 8 Dodge Viper, je 6 Lamborghini Gallardo, Corvette Z06 und Aston Martin DBRS9 und je 3 F430 Challange, Ascari KZ1 und Maserati Gran Sport, also 44 Wagen, stehen für Oschersleben in der Nennliste. Die deutschsprachige Fraktion des Feldes  beschränkt sich hauptsächlich auf die Lamborghini-Teams von Reiter Engineering und S-Berg. In den 3 von Reiter eingesetzten Gallardo GT3 wird Jürgen von Gartzen wieder zusammen mit Albert von Thurn & Taxis antreten. Catharina Felser gibt nach dem Testlauf im Divinol-Cup in Salzburg in Oschersleben ihr FIA-GT3-Debüt. S-Berg hat die Nennung von 3 GT3 mit allerdings jeweils derzeit nur einem fixierten Fahrer abgegeben. Auf einem BMS-Aston Martin ist der LMES-GT1-Champion Toni Seiler aus der Schweiz gemeldet, während Pilot Uli Berberich-Martini (D) auf einer Carsport Callaway-Corvette starten wird.


Zakspeed als Tabellenführer nach Oschersleben

2b.jpgNach zwei Läufen in der FIA GT ist das Zakspeed-Team mit seinen Fahrern Sascha Bert und Jarek Janis Tabellenführer und reist mit dem Saleen S7 R nach Oschersleben zum dritten Lauf in dieser Saison. Die beiden Zakspeed-Piloten gewannen souverän das Rennen in Brünn (CZ) und standen beim Auftakt der diesjährigen Serie mit Rang zwei in Silverstone (GB) ebenfalls auf dem Siegerpodium.

Auf heimischen Grund will Zakspeed erneut eine gute Performance zeigen. Teammanager Andreas Leberle zum Stand der Vorbereitung: "Natürlich waren wir nach dem Rennen in Brünn sehr zufrieden. Der Saleen lief tadellos und mit mehr als einer Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten konnte Zakspeed deutlich zeigen, wie gut unser Gesamtpaket besonders auch mit Reifenpartner Michelin in dieser Meisterschaft geschnürt ist. Auch für Oschersleben sind wir gut vorbereitet und unsere Mannschaft, allen voran Sascha und Jarek sind hochmotiviert".

Zwischen Brünn und dem kommenden Rennen in Oschersleben am ersten Juliwochenende konnte Leberle mit seiner Zakspeed-Mannschaft einen weiteren Erfolg verbuchen. Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring dirigierte der Motorsport-Spezialist die von Zakspeed vorbereitete Viper auf den dritten Platz der Gesamtwertung. "Sicherlich wollten wir auch mit der Viper das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gewinnen, aber gegen die Porsche-Übermacht war das nur schwer möglich. Oschersleben ist nicht der Nürburgring und unser Saleen S7 R nicht vergleichbar mit der Dodge Viper. Aber ein dritter Platz ist immer eine gute Rennplatzierung, eben ein Podiumsplatz. Deshalb wäre ein solches Ergebnis in Oschersleben mit dem Zakspeed-Saleen S7 R für mich schon sehr erfreulich", so Leberle abschließend. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund dass das Team von Peter Zakowski ausgerechnet zur Heimrunde mit einem verkleinerten Heckflügel antreten muß (wir berichteten).

Sascha Bert, 30-jähriger Routinier im Team sieht es ähnlich: "Natürlich will ich als Rennfahrer jedes Rennen gewinnen, besonders wenn es in Deutschland ausgetragen wird. Ich mag die Strecke in Oschersleben sehr und will natürlich besonders hier einen kleinen Heimvorteil für mich und meine Zakspeed-Mannschaft geltend machen", so Bert. War es somit beim letzten Lauf in Brünn sein tschechischer Partner Jarek Janis, dessen Heimvorteil die Grundlage des wohlverdienten Sieges bildete, so will Bert diesen kleinen Vorteil nun in Oschersleben ebenfalls für sich und Zakspeed verbuchen.

T2M - ein solides Rennen bis zur 15. Stunde

t2mlma.jpgVon vorne herein war für die Equipe von T2M-Motorsport klar, dass man bei dieser Ausgabe der 24h von Le Mans nicht mit dem Speed der Top-Teams würde mithalten können. Ein etwas in die Jahre gekommener, mit 1212 kg übergewichtiger GT3-RS (ca. 80 kg mehr als die meisten anderen Porsche – nur die Panoz waren noch schwerer), drei zahlende Privatiers auf dem Wagen und kein vom Werk vorbereiteter Motor waren einfach nicht die Voraussetzungen um mit den Spitzen-Teams der Klasse mithalten zu können.

Durchgehend wurde daher die Taktik verfolgt den Wagen mitrollen zu lassen. Eine Zielankunft stand als angepeiltes Endergebnis auf dem Plan der Crew von Teammanager Ietoshi Kaneko und des technischen Direktors Martin Stessel, der mit seiner in Calw beheimateten Truppe wieder für den Renneinsatz verantwortlich war. Am Ende beendete ein Motorendefekt gegen 10 Uhr morgens die Vorstellung. Zuvor hatte man schon wegen eines Radnabenschadens eine Stunde verloren.

Bis dahin war die Renntaktik allerdings aufgegangen. Bis auf den 5. Platz der Klasse hatte man sich zur 15. Rennstunde (8 Uhr morgens) hochgearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt lag man sogar vor dem später in der GT2-Klasse drittplatzierten Scuderia Ecosse-Ferrari. Somit wären ein 4. oder 5. Rang in der GT-Klasse am Ende realistisch gewesen.

Für den Nürburgring verhandelt das Team um Martin Stessel derzeit mit einigen interessierten Fahrern. Im Gespräch, aber noch nicht fixiert, ist dabei ein deutlich stärkeres Fahrer-Lineup als bei den bisherigen Läufen. Für das nächste Jahr prüft man gar die Möglichkeit eines Klassenumstieges, wobei man der LMS und dem ACO für die 24h treu bleiben möchte.

Belcar Midsummer Race Vorschau

Beim Midsummer Race in Zolder wird es einige neue Starter und Gaststarter in der Belcar geben. Endlich dabei sein soll der lang erwartete G&A Racing Mosler von Guido Kenis / Michaël De Keersmaecker, sowie die Ex-GLPK Viper der Gebrüder Wauters. Der beim ersten Rennen in Spa verunfallte Porsche 996 GT3-RS von Kelders / Nelissen-Grade startet nun auch wieder in Zolder. Singa Motorsport tritt mit einer Viper SRT 10 für Patrick Chaillet /Laurent Nef an, dazu gesellen sich Rudiger Noll / Karl Hasenbichler in einem Audi RS4. Es kommen also zu dem ohnehin schon starken Feld noch mal 5 Top Autos dazu.

Hier noch eine kleine Info am Rande: Nach ihrem überlegenen Sieg beim First Race in Spa Mitte April bekamen die Corvettes 80kg mehr Mindestgewicht aufgebrummt. GLPK handelte clever und packte noch mal 20 kg Balast in die Corvette. Nun kommt das Auto auf 1200 kg und darf mit größeren Restriktoren fahren. Womit das Einbremsen wieder hinfällig ist ...

deutsche FIA-GT-Runde am kommenden Wochenende

Start BrünnAm kommenden Wochenende wird in Oschersleben die dritte Runde der FIA-GT-Meisterschaft abgehalten. Angesichts der bisher sehr guten Vorstellungen der deutschen Teams von Zakspeed (Sieg in Brünn) Vitaphone (Sieg in Silverstone) und Phoenix (2. Platz in Brünn) dürfen die Fans sich auf ein Heimrennen mit ausreichend Lokalfavoriten freuen. Einzig in der GT2-Klasse ist es im Gegensatz zu den letzten Jahren für die mehrheitlich auf Porsche mobile, deutschsprachige Fraktion etwas enger geworden, seit der Ferrari F430 hier das neue Mass der Dinge zu sein scheint.

Im Vorfeld des Rennens hat es einige technische und sportliche Entscheidungen gegeben. So hat die gute Rennperformance des Zakspeed Saleens die Serienverantwortlichen dazu bewogen, den wegen schwacher Leistungen der S7R in 2005 zugestandenen breiteren Heckflügel  wieder auf die alte, schmale Version zurückzurüsten. Zusätzlich hat der Wagen der Piloten Sascha Bert und Jaroslav Janis nun 70kg Handikap-Gewicht an Bord. Der Maserati #2 von Thomas Biagi wird wegen eines sportlichen Vergehens bei der letzten Runde in Brünn (Kollision mit der Carsport Corvette) um 10 Startpositionen nach hinten versetzt werden. Das gleiche steht dem Scuderia Ecosse Ferrari von Kinch/Kirkaldy ins Haus.

In Oschersleben wird Konrad-Motorsport mit seinem Saleen das Feld der GT1 verstärken. Insgesamt starten so 4 Aston Martin, 3 Saleens, 2 Maseratis, 1 Lamborghini und eine Corvette in der Top-Klasse. Bei den GT2 werden 8 Porsche und 6 Ferrari erwartet. Zusätzlich steht der G2-Gillet-Vertigo am Start.

RaceAlliance mit Michelin

wendlinger_neu.jpgRaceAlliance-Boss Lukas Lichtner-Hoyer fasst es zusammen: „Der bisherige Saisonverlauf ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Deshalb mussten wir etwas unternehmen, mussten angesichts des Zeitfaktors schnell handeln. Denn wir haben nur zehn Rennen in der FIA-GT.“ – RaceAlliance hat auf das Abschneiden in den ersten zwei Saisonrennen reagiert und den Reifenausrüster gewechselt; ab dem Rennen in Oschersleben rollt der Aston Martin DBR9 von Karl Wendlinger und Philipp Peter auf Pneus der Marke Michelin.

Unterschiedlich die Ansicht der beiden Fahrer zur Strecke in Oschersleben; Karl Wendlinger fühlt sich dort wohl: „ Ich mag den Kurs in Oschersleben ganz besonders, habe auch nur gute Erinnerungen. Zuletzt gab es für mich im Vorjahr nach einem tollen Rennen den zweiten Platz. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diesmal mit unserem Red Bull Aston Martin DBR9 ganz vorne mit dabei sind, und die ersten Punkte für unser Team RaceAlliance holen werden.“ – Philipp Peter gibt sich reservierter, was die Strecke anlangt: „Oschersleben ist sehr winkelig und nicht wirklich meine Strecke. Dafür kommt ja der Karl gut damit zurecht. Ich weiß natürlich, dass wir jetzt schon unter einem gewissen Druck stehen, ein gutes Ergebnis fast schon Pflicht ist. Und wir werden diese Pflicht erfüllen.“

Reif für Erfolgserlebnisse sind auch Lukas Lichtner-Hoyer/Thomas Gruber in der GT2-Klasse, auch beim Porsche 996 GT3-RSR sorgen hinkünftig Michelin-Reifen für Bodenkontakt, außerdem wurden – wie beim Aston – Verbesserungen am Fahrwerk vorgenommen. „Mit dem neuen Fahrwerk und den neuen Reifen erwarten wir, dass wir das Auto neu abstimmen müssen. Das wird die Herausforderung in Oschersleben sein und wir werden versuchen, in den Trainings die Umstellung so rasch als möglich zu vollziehen“, sagt Lichtner-Hoyer; Teamkollege Gruber ergänzt: „Viel wird davon abhängen, wie schnell wir uns mit dem neuen Material anfreunden. Für mich steht fest, dass wir ein arbeitsreiches Wochenende vor uns haben.“

letzter Vorhang für den R8?

Der kommende Samstag, der 1. Juli 2006, ist für Audi Sport ein ganz besonderer Tag: Im lastr8.jpgLime Rock Park von Lakeville (US-Bundesstaat Connecticut) bestreitet der Audi R8 sein letztes Rennen. 62 Siege bei bisher 79 Renneinsätzen und fünf Triumphe bei den 24 Stunden von Le Mans stehen für den R8 zu Buche. In Lime Rock startet das Team Audi Sport North America noch einmal mit dem "guten alten" R8, ehe auch in der ALMS der neue Audi R10 TDI unter der Leitung vom Audi Sport Team Joest und Nennung von Champion Racing zum Einsatz kommt.

Für das Abschiedsrennen in den USA hat sich Audi Sport ein besonderes Design für den R8 einfallen lassen: Auf dem Fahrzeug werden die Namen aller 18 Fahrer zu sehen sein, die mit dem R8 Rennen gewonnen haben, ebenso die Namen der weltweit 23 Rennstrecken, auf denen der R8 siegte – vom Erfolg beim Debüt in Sebring im März 2000 bis zum 62. Triumph in Houston vor wenigen Wochen.

Am Steuer des R8 sitzen beim letzten Einsatz Dindo Capello (Italien) und Allan McNish (Schottland), die Tabellenführer in der LM P1-Kategorie der American Le Mans-Serie 2006. Für beide ist der Kurs rund 180 Kilometer nördlich von New York Neuland. Der Audi R8 ist im Lime Rock Park bisher ungeschlagen: 2004 und 2005 siegte das Team ADT Champion Racing jeweils in Connecticut. Im vergangenen Jahr holte das Team von Dave Maraj dort die Pole Position und feierte im Rennen einen Doppelsieg. Nur 2,478 Kilometer ist der Kurs bei Lakeville lang. Den Rundenrekord hält Marco Werner, der im Vorjahr mit einer Zeit von 46,753 Sekunden die Pole Position holte. Das Rennen startet am Samstag, den 1. Juli um 15:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr in Deutschland).

Australische GT – Runde 5 – Mallala

D. Wall (Porsche 996 GT3 SR) - www.gtchampionship.com.auBei der Australischen GT-Meisterschaft kam - zumindest für diese Saison - letztmalig der Austragungsmodus mit drei Sprintläufen pro Wochenende zur Anwendung. Für die restlichen drei Veranstaltungen dieses Jahres sind dann ein- oder zweistündige „Endurance-Rennen“ vorgesehen.

Vorjahresmeister Bryce Washington (Porsche 996GT3 Cup) holte in Mallala die drei Zusatzpunkte für die beste Qualifying-Zeit und gewann die Läufe 1 und 2. Im ersten Rennen kam David Wall (Porsche 996GT3 RSR, Bild) vier Zehntel hinter dem Sieger ins Ziel, Platz 3 ging an Greg Crick (Dodge Viper ACR). Die Ehrenplätze im zweiten Lauf holten sich Crick und Theo Koundouris (Porsche 996GT3 Cup).
In Lauf 3 konnte sich dann Greg Crick vor David Stevens (Ferrari F430 Challenge) und Theo Koundouris durchsetzen, Washington wurde nur Fünfter.

Führender im Gesamtklassement ist weiterhin Crick mit 431 Zählern vor Bryce Washington (384), James Koundouris (Porsche 996GT3 Cup, 323) und Theo Koundouris (246) an. Die nächste Runde der Australischen GT findet Mitte August in Phillip Island statt.