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Creation vor der Präsentation des Designs

ca07designcCreation Autosportif Teammanager Ian Bickerton hat sich uns gegenüber noch einmal zu dem neuen Design des Wagens geäussert. Demnach war dem Team der alte Look des Wagens zu langweilig geworden. „Wir wollten dass der Wagen einen aufregenden Look bekommt. Dazu haben wir mehrere Künstler kontaktiert und ihnen den Wagen quasi weiss überlassen. Mike kannte Mark Olsen schon seit ein paar Jahren und entschied dass er den Auftrag bekommt. Mark kam mit der Idee der Kinder als verbindendes Element und wir hatten es nur noch mit Creation Autosportif zu verbinden, was wir über die Darstellung der Sterne erreichten.

Es ist interessant, dass es viele Leute gibt, die das Design mögen, aber auch einige die es hassen. Es erzeugt wenigstens eine Reaktion. Wir mögen es, weil es spassig und schrullig ist. Es betont auch unsere Philosophie die Gesundheit, Lebensfreude und Umweltbewusstsein beinhaltet. Daneben bringt es uns ein frisches Image und einen Schuß Humor ins Team.“

T2M vor der Abreise

domegelbFür T2M Motorsport geht es nun in die heisse Phase bezüglich der Saisonvorbereitungen bei den 24h von Le Mans. Die Lichter in der Werkstatt in Ales sind wie berichtet kaum in den letzten Tagen ausgegangen. Was wichtig ist: Das Team hat nun ein gutes Gefühl, wie Martin Stessel - seines Zeichens technischer Direktor bei der deutsch-französisch-japanischen Truppe - uns mitteilt: „Wir haben am Mittwoch in Ales unseren letzten Testlauf vor Le Mans getätigt. Der LMP2-Dome lief zum erstenmal sehr gut. Wir hatten die letzten zwei Wochen immer kleine Probleme, die wir beseitigen mußten. Getriebe und Schaltungsprobleme, sowie thermische Probleme motorenseitig - so mußten wir einige Kühleinlässe und -auslässe zusätzlich anbringen. Das Paddleshift-System von Cyprium Motorsport Systems werden wir sogar erst kurz vor der Testsession in Le Mans einbauen müssen. Dazu ist der Entwickler des Systems Ian Fowley persönlich in Le Mans, weil es gilt, noch ein auf den Mader-Motor angepasstes Steuerungsprogramm für die Schaltung zu entwickeln. Es gibt dieses System einer Lenkrad-Wippenschaltung zwar schon in einigen LMP, so auch im Dome von Jan Lammers, aber noch nie ist das System zusammen mit einem Mader Motor gelaufen.“

Noch ist der dritte Fahrer des Teams nicht fixiert, so dass Martin uns dazu noch keine Bestätigung geben wollte. Aber das Team verhandelt derzeit mit einigen bekannten Piloten. Gemäß verschiedener unbestätigter Quellen sind u.a. der 28-fache Le Mans Teilnehmer Yojiro Terada, der Franzose Xavier Pompidou, sowie Vanina Ickx und zumindest ein weiterer britischer Pilot mit Teambesitzer Ietoshi Kaneko im Gespräch.

Divinol-Cup Rennen 3&4 in Most (CZ)

Gewinnen kann immer nur einer. In Most hatten den Sieg viele in der Hand. Hohe Temperaturen im Training verlangten akribische Abstimmung von Fahrwerken und Reifen. Nach technischen Problemen beim Saisonauftakt in Hockenheim lief für Porschepilot Robert Wallenborn in Most alles nach Plan. Pole mit 1.39.645 war ein Wort. 46/100 rechts daneben der leuchtgelbe Schweizer V8Star des Schweizers Pierre von Mentlen.

Aufziehende Wolken eine halbe Stunde vor dem Start liessen den kommenden Regen erahnen. Chaouki Chikhani, entschied sich für den Rennverzicht. „Eine solche Entscheidung wurde mir abgenommen“, so „Doc Henry“. Den Berliner ereilte ein Lader-schaden. Er startete zum zweiten Rennen. Pech dagegen für UHSPORT DIVINOL-Urgestein Rüdiger Noll: Elektronikprobleme am Urquattro.

mostlauf3 An den Boxen herrschte Hochbetrieb. Nach einer Startverzögerung ging das deutlich dezimierte Feld hinter dem Pacecar auf die Reise. Die Nachzügler starteten nach einer Pacecarrunde aus der Box. Darunter die Frontrunner Wallenborn und Regenkönig Herold. Nach der halben Rennzeit wurde der Start endlich freigegeben. Das Feld hatte sich da leider bereits extrem auseinander gezogen. Pierre von Mentlen schoss auf seinem gelben Boliden in Front. Ihm schien zunächst keiner gewachsen zu sein. Klaus Horn dahinter: „Ich bleib bewusst außerhalb der Gischt von Pierre.“ Dann GT3-Ass Holden (DK) und wie ein Blitz gestartet der Mann aus Schweden, Routinier Tony Ring (S) auf Ferrari 430-Cup.

Nach gerade mal 2 Minuten dann der Schock bei Swissracing: Der V8 STAR fehlt auf der Gegengeraden bereits. Horn führt. Dahinter Holden (DK), Paul, Ring (S), Smollich und Ex-UHS-Champion Bernhard (Honda GT). Was war mit dem Führenden? „Ich war als Führender praktisch der Fährtensucher für die Anderen. In Kurve 7 lief das Wasser wie ein Bach über den Asphalt. Ich lenkte ein. NIX. Für mich ging’s blitzartig geradewegs ab ins Grün von Most“,

Ganz hinter fuhr Herold Powerboot. Mit bis zu 12s schnelleren Rundenzeiten als die Konkurrenz ging er über das Wasser. Da nach sieben Pacecarrunden nur 8 Rennrunden übrig bleiben, wurde es für Audiass Herold nun eng. „Ich war sehr gut unterwegs steckte mehrfach fest. Die Reihenfolge nun - Horn,  Holden (DK), Zajicek (CZ), Bernhard, Ring (S), Adamski und Herold. Dann fehlte Holden. In Kurve 7 warf jemand beim Verlassen der Strecke Kiesel auf die Strecke. „Habe ich viel zu spät gesehen“, zuckt der zutiefst enttäuschte Däne die Schulten.

Zwei Runden noch. Willi Herold schob sich auf Platz 2 hinter Klaus Horn. Wird es ein Horn Sieg oder nicht? Das war für die Fans die Frage. Aber 0,547s fehlen „Rainman“ Willi Herold am Ende.

mostlauf4Rennen 2 lief kaum weniger ruhig ab. Erneut Pole für Wallenborn vor Herold, v. Mentlen (CH), Chikhani (LIB), Horn, Bezak (CH), Bohlin (S), "Doc Henry“ und Holden (DK). Wallenborn stürmte nach dem Start resolut davon. V. Mentlen (CH) und Audiass Herold im Windschatten. Dahinter dann die verbissen fightenden Horn und Chikhani. Doc Henry zog mit Respektsabstand seine Runden. „Ick musste ja erst mal sehen ob der Laderwechsel auch problemlos funktionierte“, so der Berliner Filmemacher eher gelassen. In Runde 2 kam das Aus (Antriebswelle) für Polemann Wallenborn. V. Mentlen (CH) kam an die Box und wechselte von Intermediates auf Slicks. „Danach ging’s voran“, strahlte der Schweizer nach dem Rennen auf dem Treppchen. Chaouki Chikhani hatte Klaus Horn passiert. „Doc Henry“ prügelte seinen Dutt-GT2-Porsche auf Platz 2 um den Kurs. Dahinter Christer Bohlin (S) auf einem F430. Leicht zurück fighteten Michael Holden und Dirk Adamski um den Klassensieg. Der Däne hatte am Ende die Nase vorn - trotz eines Schaltgestängeproblems.

Willi Herold war in der Zwischenzeit ausgefallen. Von ganz hinten kommend sorgte Pierre v. Mentlen nun für die nötige Würze im Rennen. In der letzten Runde konnte der Schweizer noch Christer Bohlin überholen, 25/100 fehlten im Ziel auf „Doc Henry“.

Der strahlende Sieger Chaouki Chikhani konnte seine Freude nicht verbergen. Most war sein zehnter Gesamtsieg im UHSport-Meisterschaftspaket. Damit ist der schnelle Libanese nun bereits 5. in der Ewigensiegerliste des UHSPORT DIVINOL CUPs. Vier Rennen gab es 2007 bisher - und mit Wallenborn, v. Mentlen (CH), Horn und Chikhani (LIB) vier verschiedene Sieger. Spannung ist also reichlich geboten im Cup.

Le Mans vor dem ersten Duell der Diesel

Am kommenden Wochenende wird es zum ersten direkten Aufeinandertreffen der Diesel-Boliden von Audi und Peugeot an der Sarthe kommen. Was dürfen die Fans und das Fachpublikum sich von dem Duell versprechen? Wird schon mit offenen Karten bezüglich der Motorenleistung gespielt werden? Fest steht, dass zum ersten Mal seit 4 Jahren ein Gegner für Audi parat steht, der zumindest versucht sich auf Augenhöhe mit der dominanten Marke an der Sarthe zu bewegen. Und der auch die Ressourcen dazu hat.

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Für Peugeot geht es um das Prestige. Dass den 908 Hdi Fap gleich im ersten Jahr des Duells der Sieg gelingt, traut den Franzosen so recht noch niemand zu, trotz der gelungenen LMS-Siege von Monza und Valencia. Zumindest das letzte Rennen zeigte dass man die Zuverlässigkeit der Wagen auch noch nicht 100%ig im Griff hat. Viele erwarten daher ein Peugeot-Feuerwerk beim Qualifying und im Rennen während die Audi möglicherweise die Distanz im Auge haben. Mit 3 Audi R10 Tdi hat Reinhold Joest auch eine taktische Option mehr zur Verfügung als sein Gegenspieler Serge Saulnier. Die Karten sagen daher einen weiteren Audi-Sieg voraus. Ob es diesmal wieder ein Dreifachsieg, wie von der VAG-Spitze angestrebt, wird?

Samstag wird die technische Abnahme traditionell im Stadtzentrum von LeMans durchgeführt werden. Ab Sonntag Mitternacht darf dann eine erste Bilanz bezüglich der erzielten Zeiten gezogen werden, die dann erste Spekulationen bezüglich des Rennens in 2 1/2 Wochen erlaubt.

23 Wagen auf Nennliste des Masters-Auftakt

gt3oschstart23 Wagen stehen auf einer ersten Entry-Liste für den Auftaktevent des ADAC GT Masters der im Rahmenprogramm der 24h am Nürburgring stattfinden wird. Mit je 7 Porsche GT3 Cup und Lamborghini-Gallardos ist das Kontingent dieser beiden Marken um je ein Wagen überschritten, was bedeutet das so bei den anstehenden Premierenrennen zumindest je ein Wagen nicht punkteberechtigt sein dürfte. Bei den restlichen Fahrzeugen in der Nennliste handelt es sich um je zwei Morgan, Viper und Corvettes sowie je einen Ford Mustang, Ferrari F430 und Aston Martin DBR9S. Somit ist zumindest für die letztgenannten Marken noch einiges Entwicklungspotential vorhanden.

Derzeit sind die Teams noch stark damit beschäftigt, die aus je zwei Fahrern zu bildenden Fahrerkombinationen zu fixieren. Lediglich 13 Teams haben beide Piloten für den Auftaktevent beisammen. Bei dem ein oder anderen Fahrzeug wie z.B. der Mintgen-Viper besteht noch Handlungsbedarf bezüglich der Homogolation. Daher dürfte noch mit Änderungen bis zum Rennen in 1 1/2 Wochen zu rechnen sein.

Spyker in Turbulenzen?

werksspykerGemäß einer Meldung der niederländischen Agentur AD-News steht die Zukunft des Spyker-Werksteams in Frage. Das niederländische GT2-Werksteam steht in enger Beziehung zum auch in der F1 engagierten Hersteller, der im Moment beim Verkauf seiner auf etwa 200 Exemplare per anno limitierten exklusiven Strassensportwagen derzeit nicht die angepeilten Volumina erreicht. Mit ein Grund soll eine technische Änderung bei den von Audi gelieferten Motoren sein, die nun umfangreiche Anpassungen erforderlich macht. Daher fährt das Werk zur Zeit angeblich hohe Verluste ein, weswegen einige externe Berater gerade den Business-Plan des Unternehmens überarbeiten.

Bei einem nötigen Überdenken seiner Motorsport-Aktivitäten dürfte das Engagement des Le Mans und LMS GT2-Teams (Budget: mit angeblich 5Mio€/a vielleicht etwas zu hoch angesetzt) gegenüber des F1-Einsatzes (Investition bis dato etwa 107 Mio €) auf dem Prüfstand bezüglich der Promotion des Namens Spyker wahrscheinlich den Kürzeren ziehen. Daher sucht man derzeit intensiv nach neuen Sponsoren. Eine Lösung könnte das Engagement externer Importeure sein wie derzeit beim schweizer „Speedy Garage Spyker“ vorexerziert.

Das aktuelle Engagement bei den 24 Stunden von Le Mans ist derzeit noch nicht in Frage gestellt. So werden für das niederländische Werksteam auf den beiden Wagen Andrea Belicchi (ITA, Andrea Chiesa (SUI) und Alex Caffi (ITA) auf dem von Speedy Garage unterstützten C8 Spyder GT2R antreten, während auf dem in silber-orangen Werksfarben gehaltenen Werksauto Jarek Janis (CZ), Mike Hezemans (NL) und Jonny Kane (GB) als Fahrer erwartet werden. Hoffen wir das es nicht der vorerst letzte Auftritt der Spyker an der Sarthe sein wird.

VLN-Lauf 5: Erster Saisonsieg für Manthey Racing

Zwei Teams aus Meuspath am Nürburgring dominiertenmanthey_rsr_5._lauf den fünften Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. Bei Manthey-Racing ist endlich der Knoten geplatzt: Timo Bernhardt und Romain Dumas fuhren im Porsche 911 GT3 RSR zum ersten Sieg in der Saison 2007. Nach 4:00:39.120 Stunden überquerte Dumas bei seinem zweiten Rennen auf der Nürburgring Nordschleife vor 24.000 Zuschauern als Sieger die Ziellinie. Auf Platz zwei wurden Marcel Fässler und Robert Lechner im Aston Martin DBRS9 von Phoenix Racing mit einem Rückstand von 2:36.428 Minuten abgewinkt. Das vorerst letzte Rennen mit ihrem erfolgreichen BMW M3 krönten Michael Bäder Tobias Hegenmeyer und Markus Gedlich als Drittplatzierte. Das Trio plant für die zweite Saisonhälfte den Einsatz eines BMW Z4 M-Coupé.

Von Platz fünf aus gestartet übernahm Patrick Simon in der Dodge Viper GTS-R von Zakspeed-Racing noch auf dem Grand-Prix-Kurs die Führung und fuhr in 8:29.860 Minuten die schnellste Rennrunde. Das Feuerwerk an der Spitze des Feldes war jedoch nur von kurzer Dauer. Nach zwei Runden steuerte Simon unplanmäßig die Box an, das Rennen war nach sieben Umläufen vorzeitig beendet.

phoenix_aston_5._laufDas Manthey-Duo übernahm die Führung und lieferte sich rundenlang einen spannenden Dreikampf mit Jürgen Alzen und Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) im Porsche Cayman und Fässler/Lechner im Aston Martin. Nach 17 Runden musste Alzen-Motorsport dann ebenfalls nach einem Technischen Defekt die Segel streichen. Die drittplatzierten Bäder/Hagenmeyer/Gedlich profitierten von einem unplanmäßigen Stopp des Schubert-Trios Claudia Hürtgen, Johannes Stuck und Richard Göransson. Nach einem Ausritt neben die Strecke parkte Göransson das BMW Z4 M-Coupé an der Hohen Acht, um die Kühleröffnungen zu säubern. Dabei büßte er rund zwei Minuten ein, der Rückstand auf die Drittplatzierten betrug am Ende 1:50.387 Minuten.„Unser Sieg freut mich besonders für das Manthey-Team“, sagte Timo Bernhard nach dem Rennen. „Nach vier Rennen ohne zählbares Ergebnis war dieser Erfolg zwei Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen besonders wichtig und gibt uns Selbstvertrauen.“ Ursprünglich hatte Treamchef Olaf Manthey das 47. Agetrag_5._laufDAC Reinoldus-Langstreckenrennen nur als Testeinsatz nutzen wollen. „Aus dem Test wurde dann ein Rennen, denn wir haben bereits bei Testfahrten am Freitag große Fortschritte erzielt“, erklärte Manthey. „Ich hoffe, dass dies für uns die Initialzündung war und wir auch nach dem 24-Stunden-Rennen in der zweiten Saisonhälfte noch Siege einfahren werden.“ Die Truppe aus Meuspath am Nürburgring durfte gleich zwei Mal jubeln - auf Platz fünf feierten Armin Hahne und Christian Haarmann ihre erste Zielankunft im Porsche 911 GT3 MR. Ex-DTM-Fahrer Hahne hatte in der Saison 2007 bis zu diesem Lauf nicht eine Runde im Rennen absolviert.Ebenfalls als Testeinsatz für den Langstreckenklassiker tituliert, zeigte der bullige Aston Martin DBRS9 von Phoenix Racing Aston Martin Austria in dem Rennen über vier Stunden, was in ihm steckt. „Unsere Generalprobe ist super gelaufen“, sagte Sportwagen-Spezialist Robert Lechner. „Das Ergebnis motiviert das ganze Team und zeigt, welches Potential in dem Auto steckt.“ Ihren Abschied vom schnellen, aber betagten BMW M3 feierten Bäder/Hagenmeyer/Gedlich mit ihrer dritten Podiumsplatzierung 2007. „Wir waren in diesem Jahr absolut überrascht, wie konkurrenzfähig unser BMW nach wie vor ist“, so Tobias Hagenmeyer. „Das heutige Ergebnis ist gut, mit dem Rennverlauf sind wir hingegen nicht zufrieden. Wir haben unterschiedliche Dinge ausprobiert, erst im letzten Stint hat bei Michael dann alles gepasst. Vielleicht wäre heute mehr drin gewesen.“

 Dieser Bericht stammt von der Homepage der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, auf der weitere Infos und Fotos zum Rennen zu finden sind.

PCC-Rückblick auf den Lausitzring

Der deutsche Porsche Carrera-Cup hielt seine beiden Läufe 3 und 4 am vergangenen Wochenende am Lausitzring ab.

pccarmindoSeinen dritten Sieg und den ersten Erfolg in der aktuellen Saison feierte Nicolas Armindo (Frankreich) nach einem packenden Zweikampf mit Jörg Hardt , den der Franzose auf dem EuroSpeedway Lausitz nach 24 Runden mit 0,4 Sekunden Vorsprung gewann. Bis zur Halbdistanz hatte Armindo klar geführt, sah sich dann aber unter dem zunehmenden Druck seines deutschen Konkurrenten, dessen Porsche mehrmals neben Armindos gelbem 911 GT3 Cup auftauchte.

Tabellenführer Richard Westbrook  hielt sich im Windschatten des Führungsduos. Als er in Runde 18 versuchte, einen überrundeten Gegner zu überholen, berührten sich die beiden Rennwagen und kreiselten von der Strecke. Westbrook musste aufgeben und verzeichnete seinen ersten Ausfall in zwei Jahren.

 Uwe Alzen verbesserte sich von Startplatz acht bereits in der ersten Runde auf die sechste Position, um das Rennen als Dritter vor Jan Seyffarth zu beenden.

Erst kurz vor dem Ziel fiel in einem dramatisch verlaufenden 4. Saisonrennen am Sonntag die Entscheidung: Richard Westbrook  überholte in der 21. von 24 Runden beim Anbremsen der ersten Kurve nach der Start- und Zielgeraden aus rund 250 km/h den seit Runde fünf führenden Jörg Hardt. Beim Versuch, den Briten sofort wieder anzugreifen, traf Hardt Westbrooks Rennwagen am Heck und beschädigte einen Kühler seines Porsche. Während Westbrook zu seinem dritten Saisonsieg fuhr, fiel Hardt aus.

Uwe Alzen  begeisterte die Zuschauer mit seiner spektakulären Fahrt vom 16. Startplatz auf den zweiten Rang im Ziel. Schon nach vier Runden hatte sich der Meister von 1992 und ehemalige DTM-Fahrer bis zum achten Platz nach vorne gekämpft. Für eine Überraschung sorgte auch der gebürtige Chemnitzer Thomas Jäger (München). Der Neueinsteiger überraschte im vierten Porsche-Rennen seiner Karriere mit dem dritten Platz vor dem ebenfalls neu in den Carrera Cup gekommenen Tschechen Jiri Janak.

Der fünfte Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland findet am 24. Juni auf dem Norisring in Nürnberg statt.

 

Die 55 Teams für Le Mans stehen fest

 Der ACO hat nun die offizielle Liste der 55 teilnehmenden Teams für die 75. Ausgabe der 24h von Le Mans  dieses Jahres bekannt gegeben (Link zum Download ). Gegenüber der schon am 28.2 bekannt gegebenen Liste haben sich folgende Änderungen ergeben:

  • Rollcentre Racing hatte die Nennung in der LMP2-Klasse nach dem Verkauf des Radicals an Embassy zurückgezogen, wodurch im Gegenzug die PSI -Corvette ins Feld aufrückte.

  • Bei den GT2 ist statt des Petersen Motorsport / White Lightning -Ferrari F430 nach dem Rückzug aus Budget-Gründen nun der GPC-430 im Feld.

  • Nicht zum Zuge gekommen sind die Reserve-Nennungen von Ice Pol, Proton-Felbermayr , Thierry Perrier, JMB-Racing , Chad Peninsula Panoz und der 2. IMSA Performance-Porsche .

Das Feld besteht somit aus 16 LMP1, 11 LMP2, 15 GT1 und 13 GT2. Zum Vergleich: im Vorjahr standen 12 LMP1, 12 LMP2, 12 GT1 und 14 GT2 am Start. Die Aufstockung des Feldes um 5 Fahrzeuge ist damit zugunsten der großen Klassen erfolgt.

Zur 75. Ausgabe des Klassikers steht somit ein adequates Feld parat. Alle Teams werden an der offiziellen Testsession am 3.6 teilnehmen die 2 Wochen vor dem Klassiker selber auf dem Kurs der 24 Stunden von Le Mans abgehalten wird. 

 

Jetalliance wieder nur 4.

Nicht wirklich vom Glück verfolgt war das in Niederösterreich stationierte Jetalliance Racing-Team beim dritten Lauf zur FIA-GT-Meisterschaft in Bukarest (Link zum Rennbericht ): Wendlinger/Sharp verfehlten als Vierte wie schon zuletzt in Silverstone das Podium nur knapp, Lechner/Lichtner-Hoyer mussten nach einem unverschuldeten Unfall frühzeitig aufgeben.

Jetalliance AM - Karl WendlingerNachdem das Rennen hinter dem Safety Car gestartet und erst nach fünf Minuten frei gegeben wurde, kam nach einem Unfall mit Robert Lechner erneut das SafetyCar heraus. Im Gegensatz zu allen anderen Teams blieb Karl Wendlinger auf der Strecke, und übernahm auch die Führung. Diese hielt bis zur 37. Runde, als der Tiroler zum ersten Pflichtstopp an die Box kam, und das Steuer an Ryan Sharp übergab, der sich hinter den beiden Maserati-Piloten Piccini und Biagi auf Rang drei einordnete. Sharp zeigte bei den widrigen Bedingungen – starke Regenfälle verwandelten den Stadtkurs ein eine Rutschpiste – ebenfalls eine gute Leistung und übergab das Auto 15 Minuten vor der Zielflagge beim 2. Pflichtstopp auf P3 liegend wieder an Karl Wendlinger. Der versuchte in der Schlussphase alles, der Abstand auf den Dritten Montanari war aber zu groß, somit schrammte das Jetalliance Racing-Team neuerlich knapp am Podium vorbei.

Karl Wendlinger stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: „Wir sind das ganze Rennen um das Podium gefahren – und am Ende steht wieder nur der vierte Platz. Wir waren das ganze Wochenende gut unterwegs – auch heute beim Rennen. Entscheidend ist, dass wir bei den Fahrerwechseln einfach zu viel Zeit verlieren. Bei unserem Aston Martin sind die Überrollbügel einfach so eng, dass man sehr schlecht ein- und aussteigen kann. Da haben wir gegenüber den Maseratis einen großen Nachteil. Vom Speed her waren wir bei der Spitze voll dabei!“

Robert Lechner: „So etwas habe ich noch nie erlebt. Der Ferrari ist entgegen der Fahrtrichtung gestanden, da war ich total chancenlos, ich konnte ihn aufgrund der Mauern nicht sehen und wurde auch von den Streckenposten nicht gewarnt. Wir haben das ganze Wochenende keinen Fehler gemacht – und dann wirst du so um die Früchte gebracht. Wir haben heute Punkte schon förmlich gerochen – und dann das. Wirklich sehr bitter.“

 

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