Neuer GT4-ES-Kalender

startzanvoortrace2Auch die GT4-European Series hat nun einen überarbeiteten Kalender bekommen. Demnach wird die europäische Top-GT4-Serie der SRO ihre 6 Meetings im Rahmen der GT World Challenge Europe absolvieren. Die Saison startet am 25-26 Juli beim Langsteckenwochenende in Imola und soll dann am 15.November im Rahmen des Endurance-Finales am Circuit Paul Ricard in Le Castellet enden.

Der Kalender lautet wie folgt.
25-26 Juli Imola
7-9 August Misano
5-6 September Nürburgring
25-27 September Zandvoort
20-25 Oktober Spa-Francorchamps
13-15 November Paul Ricard

Dinamic komplettiert GTWCE-Cockpits

Die dinamic56italienische Dinamic Motorsport Mannschaft hat nun den letzten ihrer freien Sitze für das GT World Challenge Europe Endurance Cup-Engagement 2020 bekannt gegeben. Der im letzten Jahr noch an Bord des KÜS Team 75 Bernhard im ADAC GT-Masters engagierte 30-jährige Belgier Adrien de Leener wird 2020 mit den beiden Teamkollegen Mikkel Pedersen und Andrea Rizzoli auf dem #56 Porsche 991 GT3 R der italienischen Squadra aus Reggio nell´Emilia an den Start gehen. Das Trio wird dabei in der Silver-Klasse starten.

Bereits im Februar waren Christian Engelhart, Matteo Cairoli und Sven Müller auf dem #54 Porsche der Mannschaft benannt worden, der in der Langstreckenserie der SRO in der gesamtsiegfähigen Pro-Klasse starten soll. Mit Mauro Calamia, Roberto Pampanini und dem auch vom Nürburgring aus der VLN- Serie bekannten Schweizer Ivan Jacoma auf der #57 hat man zudem auch ein Fahrzeug in der Pro-Am-Klasse der ehemaligen Blancpain Endurance Serie am Start.

Dinamic Motorsport war erst in der vergangenen Saison in den Endurance Cup eingestiegen, wobei man gleich das erste Rennen in Monza mit dem Trio Klaus Bachler, Zaid Ashkanani und Andrea Rizzoli gewinnen konnte.

ACO-"Geisterrennen" in Paul Ricard und Spa bestätigt

Der ACO stellt sich darauf ein die ersten Rennen nach Beendigung der strengen COVID-19-Eindämmungsmassnahmen ohne Zuschauer zu absolvieren. Das hat FIA Langstrecken Weltmeisterschafts- und Europäische Le Mans Serie-Manager Gerard Neveu unter anderem unseren Kollegen von Sportscar 365 in einer Online-Interviewrunde mit einigen Motorsportjournalisten bestätigt. Demnach würden sowohl der geplante Saisonauftakt der Europäischen Le Mans Serie am Circuit Paul Ricard in Le Castellet im Juli als auch die sechste Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft auf dem Ardennenkurs in Spa-Francorchamps als „Geisterrennen“ ohne Zuschauer in Planung sein.

Im Falle von Le Castellet, das gemäss des modifizierten Kalenders am 19.Juli stattfinden soll, stünde allerdings noch ein Fragezeichen bezüglich der Einreisebestimmungen für ausländische Teams – etwa aus Deutschland, Grossbritannien und Italien – über dem Ausführungskonzept der Serie. Ebenso würden dann auch die zweite ELMS-Runde in Spa-Francorchamps am 9.August, als auch der eine Woche später am 15. August stattfindende FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Lauf ohne Zuschauer stattfinden. Deses Konzept wurde just am vergangenen Freitag von den belgischen Behörden genehmigt.

In Belgien wie auch den Niederlanden gilt bis auf weiteres ein bis Ende August angesetztes Verbot öffentlicher Grossveranstaltungen das Versammlungen von mehr als 5000 Zuschauer ausschliesst.

Kalender der GT World Challenge Sprint 2020

akka bastian renderAuch in der Sprintserie der GT World Challenge Europe sind terminliche Anpassungen geplant. Von ursprünglich 5 Meetings sind nun 4 übrig geblieben. Dafür werden beim Auftakt in Misano am 7-9.August und beim Final-Meeting in Barcelona nun jeweils 3 1h-Rennen abgehalten.

Um den Terminplan nicht zu überfrachten wird dabei der GT Sports Club Europe mit den GT3 und GT2-Fahrzeugen als extra-Klasse in die Rennen des GT World Challenge Europe Sprint Cups übernommen. Damit wird der Terminkalender der Sports Cup Serie, einer Einsteigerserie für Privatpiloten, komplett umgeworfen.

Der Kalender der europäischen Sprintserie der SRO 2020 liest sich nun wie folgt:
7-9.8: Misano (I)
11-13.9: Magny Cours (F)
25-27.9: Zandvoort (NL)
9-11.10: Barcelona (E)

4 Läufe in der WC Europe Endurance 2020

2019 02 28 Phoenix Racing Blancpain Audi GT3Die GT World Challenge Europe by AWS (vormals Blancpain GT Serie) hat heute den überarbeiteten Kalender für die Saison 2020 vorgestellt. Dieser präsentiert sich gestrafft von ursprünglich 10 auf 8 Events die sich alle in Zentraleuropa (Frankreich, italien, Deutschland, Benelux und Spanien) abspielen werden. Trotz der Kürzungen sollen die geplanten Saisondistanzen dennoch absolviert werden.

Dies wird folgendermassen erreicht: Zim einen wird die Langstreckenserie des GT World Challenge Endurance Cup auf 4 Runden reduziert, wobei das Rennen am Nürburgring über die doppelte Distanz von 6 statt 3h geht. Damit spart man sich den Auftritt im Vereinigten Königreich das von der COVID-Pandemie derzeit besonders betroffen ist. Die Langstreckenserie bekommt zusätzlich einen neuen Auftakttermin, wobei die 3h von Imola die ursprünglich geplante Runde in Monza ersetzen.

Der Terminkalender des GT World Challenge Europe Endurance Cup 2020 liest sich nun wie folgt:
25-26.7: 3h von Imola (I)
5-6.9: 6h am Nürburgring (D) 29-30.9:
Testtag zum 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps
22-25.10: 72. 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps
13-15.11: 6h von Le Castellet

Erster Brabham-GT ist reif für die Insel

BrabhamBT62CompetitionDer australische Hersteller Brabham Automotive hat die erste Rennversion seines BT62-Modells nach Grossbritannien ausgeliefert. Das britische Horsepower Racing Team will mit den beiden Piloten Paul Bailey und Ross Wylie an Bord des Boliden die kommende Saison der Britcar Endurance Championship auf der Insel bestreiten. Damit soll der Wagen nach einem erfolgreichen Renndebüt im letzten Jahr beim Britcar-Meeting in in Brands Hatch, das mit einem Start-Ziel-Sieg im ersten Rennen endete, seine erste volle Saison absolvieren.

Der vom ex-ALMS-Champion (2009/10 mit Highcroft-Acura) und ex-Le Mans-Sieger (mit Peugeot und Aston Martin) David Brabham geleitete australischen Hersteller beabsichtigt bis zu 70 der von einem 5,4l V8 befeuerten, 700PS starken und bislang nur als Trackday-Modell ausgelieferten, 1,4 Mio$ teuren Boliden zu fertigen. Der im Innenraum eher spartanisch ausgerüstete Wagen ist mit einem Hollinger 6-Gang-Getriebe ausgestattet und wird mit Karbon-Bremsen und Öhlins-Dämpfern ausgestattet. Das Kampfgewicht liegt dabei mit 972kg eher im unteren Bereich.

Brabham selber wird zwar nicht müde zu betonen das er am liebsten mit einer GTE- oder Hypercar-Version des Wagens in Le Mans starten würde, deFacto fehlen dafür jedoch zur Zeit sowohl die Absatzzahlen als auch ein solides finanzielles Backing für das Projekt.

Toksport fixiert ersten GT-WC-Piloten

toksportwrt amgDie in Quiddelbach am Nürburgring stationierte Toksport-WRT-Mannschaft hat den ersten Piloten für ihr Engagement im GT World Challenge Europe Sprint Cup benannt. Der Finne Juuso Puhakka fährt 2020 für die Mercedes AMG GT3-Mannschaft vonTeamchef Emre Buyukbayrak. Das Engagement in der Sprintserie der SRO ist das zweite Programm das man neben den Einsätzen im ADAC GT-Masters in diesem jahr unternehmen will.

Der 21-jährige Juuso Puhakka begann 2007 seine Karriere im Kartsport und gewann 2014 die nordeuropäische Kartmeisterschaft. 2015-2017 fuhr er in der Formel 4 europaweit Rennen. 2018 wechselte der Finne in den GT-Sport und gewann mit der Leipert Motorsport-Mannschaft auf Anhieb die Lamborghini Super Trofeo Asia Meisterschaft. Im vergangenen Jahr bestätigte er diese Leistung mit dem jzweiten Schlussrang bei den Pro-FahrernJuuso Puhakka in der Lamborghini Super Trofeo Asia und einem dritten Rang in der Lamborghini Super Trofeo Middle East, wobei er dort jeweils mit dem FFF Racing-Team antrat.

„Die GT World Challenge ist mit vielen guten Fahrern und Teams besetzt und die wahrscheinlich härteste GT3-Sprint-Serie der Welt. Meine ersten Testfahrten in Paul Ricard verliefen hervorragend. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Ergebnisse einfahren können“, wird der junge Finne in der Teammitteilung zitiert.

Toksport-WRT engagiert sich seit 2002 erfolgreich im Rallyesport, u.a. in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), später folgten zusätzlich Einsätze auf der Rundstrecke. Vergangene Saison startete die in der Eifel stationierte Mannschaft bei verschiedenen Veranstaltungen erstmals als Mercedes-AMG Customer Racing Team. Den Teamkollegen von Puhakka will man in Kürze bekannt geben. Im Masters starten Maro Engel und Luca Stolz für das Team in den Meisterschaftskampf.

24h-Serie plant Start in 4 Wochen

Die 24 Stunden-Serie hat erneut einen aufgrund der COVID-19 Pandemie angepassten Kalender für 2020 veröffentlicht. Demnach plant die Serie schon in 4 Wochen Mitte Juni im portugiesischen Portimao auf dem Autodromo Algarve mit einem 24h-Rennen den Saisonauftakt zu absolvieren. Da Portugal am 1.6 den Lockdown dank eines im Lande günstigen Verlaufs der Pandemie wieder aufheben will konnte man schon jetzt unter den üblichen Auflagen bezüglich Abstandsregeln und Personalreduzierung (max 8 Personen pro Auto) eine Vereinbarung zur Durchführung des Events am 12-14 Juni erzielen. Für die Anreise wollen die niederländischen Veranstalter extra einen Flieger aus Düsseldorf nach Faro chartern. Allerdings wird das Rennen nur durchgeführt wenn sich mindestens 20 Mannschaften dafür anmelden.

Weitergehen soll der Kalender dann mit Rennen in Monza , Barcelona und Imola. Statt in Estoril, Le Castellet oder Spa-Francorchamps wird man dann zum Finale in Zandvoort antreten, wo zum ersten Mal seit 2016 wieder ein 12h-Rennen veranstaltet werden soll. Das am 13-14 November angesetzte Rennen wäre dann die 4. Ausgabe der 12h von Zandvoort und würde - als erste Ausgabe auf der neuen für die F1 umgebauten Streckenvariante – nur eine Woche vor dem Beginn der niederländischen Winter Endurance Championship WEC (nicht zu verwechseln mit der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft !) stattfinden.

Zuvor will die Serie mit den E-Sports 12h von Monza als Versuchsballon ein erstes Sim-Rennen am 23.5 auf der virtuellen Ausgabe des italienischen Motodroms durchführen.

Der modifizierte Kalender der 24 Stunden-Serie 2020 lautet damit wie folgt:
12-14.6: 24h Portimao
10-11.7: 12h Monza
4-6.9: 24h Barcelona
9-10.10: 12h Imola
13-14.11: 12h Zandvoort

Corvette sagt LM-Auftritt ab

Der ACO muss nach dem Rückzug der amerikanischen Werksporsche nun die nächste hochrangige Absage für das kommende 24 Stunden Rennen von Le Mans vermelden. Corvette Racing hat den französischen Verband am Wochenende darüber informiert das man von einer erneuten Teilnahme beim Sportwagenklassiker angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Krise absehen wird. Damit wird das Debüt der neuen C8-R an der Sarthe um mindestens ein Jahr aufgeschoben. Ferner schrumpft das GTE-Pro-Feld des Klassikers auf nur noch 7 Fahrzeuge und wird damit das kleinste sein, das in der jüngeren Geschichte dieser Kategorie an den Start gehen wird.

Die Absage von Corvette, die eine immerhin 20-jährige Teilnahmeserie der unter dem Dach von GM an der Sarthe antretenden Marke beendet, könnte nicht die letzte in der Klasse sein. Neben der schon vor der Corona-Krise unter beträchtlichem finanziellen Druck stehenden britischen Marke Aston Martin wird nach der kurz aufeinander abfolgenden Absage gleich zweier amerikanischer Mannschaften auch das geplante Engagement der amerikanischen Risi Competitione-Mannschaft in der Klasse sicher nun ängstlich vom ACO beäugt werden. Wenn es hart auf hart kommen sollte dann könnte es am Ende in der Kategorie auf ein reines Duell der WEC-Mannschaften von Mantheys Porsche- und AF Corse´s Ferrari-Crews herauslaufen. Und ob angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norditalien auch Ferraris Engagement beim Klassiker auf jeden Fall gesichert ist, dürfte auch noch nicht in trockenen Tüchern sein.

Durch die Absagen rücken nun der zweite der dänischen High-Class Racing Orecas und der #78 Proton-Porsche aus der Reserve-Liste in das Feld des Klassikers auf. Nächster Kandidat im Falle eine weiteren Absage – auch in den LMP2- und GTE-Am-Felder finden sich noch einige amerikanische Teams auf der Teilnahmeliste der diesjährigen Ausgabe – ist der zweite Dragonspeed-Oreca aus der IMSA-Serie.

Frankreich erlaubt wieder Testeinsätze

Auch in Frankreich treten seit heute erste Lockerungsmassnahmen in Kraft. In deren Verlauf wird lokalen Motorsport-Teams und Piloten nun auch das Testen ihrer Einsatzgeräte wieder gestattet – allerdings nur auf „Heimkursen“ die weniger als 100km vom Wohnort der Fahrer bzw. des Teams entfernt sind. Das berichten unsere britischen Kollegen von Dailysportscar.com.

Die französische Motorsportbehörde FFSA (vergleichbar mit dem deutschen DMSB ) hat die entsprechenden Vorschriften der französischen Regierung nun auch für die schrittweise Wiederzulassung automobilsportlicher Beätigungen übersetzt. In Frankreich dürfen sich Personen nun wieder im Umkreis von an die 100km von ihrem Wohnort entfernt bewegen. Dabei dürfen an einer Renn- oder Teststrecke nach vorangehender erlaubnis der lokalen Behörden maximal 10 Personen in einer Gruppe bzw. einem Team zusammen kommen. Dies betrifft jedoch nur den näheren Bereich z.B. einer Box, wobei jeweils in den Boxen Abstandsregeln und Hygiene-massnahmen (wie Mundschutz) einzuhalten sind. Allerdings können wohl in mehreren Boxen auch mehrere voneinander getrennte Teams untergebracht werden.

Gemäss eines Vorschlags des Verbandes, der noch von den nationalen und regionalen Behörden abgesegnet werden muss, soll der Rennbetrieb in Frankreich ab dem 1. August wieder aufgenommen werden. Dabei soll eine Obergrenze von 5000 Personen pro Veranstaltung festgelegt werden.

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