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Oschersleben kein FIA-GT3-EM-Termin

gt3lambooschWie mittlerweile einige Leser bemerkt haben, ist uns ein Fehler in der Terminangabe der FIA-GT3-Meisterschaft unterlaufen. Ein FIA-GT3-Lauf in Oschersleben, wie noch  im letzten Jahr ausgetragen, ist für dieses Jahr nicht vorgesehen, somit gehört im Rahmen des FIA-GT-Meisterschafts-Meetings in Oschersleben am 7.-8.7. die GT3-Bühne alleine dem neuen ADAC-GT3 Masters, das dort möglicherweise von einigen Gaststartern aus Teams der FIA-GT-Meisterschaft (BMS Scuderia Italia, JMB, Larbre-Competition, Barwell-Motorsport) unterstützt werden könnte. Die Termine der FIA-GT3-EM sind nach wie vor auf 5 Meetings begrenzt, die zur Zeit wie folgt angesetzt sind:

06.05.   Silverstone
20.05.   Bukarest
24.06.   Monza
23.09.   Brünn
10.11.   Dubai

Australische GT- Saisonvorschau

07agtc000Bereits von 02.-04. Februar steht der Saisonauftakt der Australischen GT-Meisterschaft in Eastern Creek auf dem Programm. Der Grund für dieses ungewöhnlich frühe Datum ist das Antreten im Rahmen des Australien-Events der A1GP-Serie, welche derzeit ihre beiden Ozeanien-Termine abspult und vor wenigen Tagen erstmals auf der neuen Strecke von Taupo in Neuseeland unterwegs war. Der 3,93 km lange Eastern Creek Raceway (rechts ein Bild von Saisonfinale 2006) liegt rund 40 Kilometer südlich von Sydney, was ein gutes Zuschauerpotential garantiert.

Ab heuer müssen Fahrzeuge, welche neu in die Meisterschaft kommen, dem GT3-Reglement entsprechen, alle bisherigen Fahrzeuge dürfen noch bis Ende 2008 eingesetzt werden. An der Gerüchtebörse war zuletzt von einem Gallardo des Teams Lamborghini Australia und von einer Corvette die Rede - hinter beiden Fahrzeugen steht jedoch noch ein großes Fragezeichen. Als Zugänge wahrscheinlicher sind ein Lotus Exige GT3, der zuvor in der Britischen GT lief, sowie ein oder zwei weitere Ferrari F430. Das Starterfeld in Eastern Creek wird vermutlich wieder aus vielen Porsche und einigen Ferrari bzw. Lotus bestehen. Ob Vorjahresmeister Greg Crick seinen Titel in der ACR-Viper verteidigen wird, ist noch offen.

Die Porsche-Werkspiloten 2007

limerockpole.jpgMittlerweile sind Details über die diesjährige Verteilung der Porsche-Werksfahrer in den verschiedenen Meisterschaften  bekannt geworden. So werden in der ALMS, der LMS , der FIA-GT-Meisterschaft und der Grand Am insgesamt neun offizielle Werkspiloten unterwegs sein. Die Aktivitäten der einzelnen Piloten verteilen sich wie folgt:

Sascha Maassen: ALMS (Penske Racing-Porsche), GA (Cheever Crawford Porsche)
Ryan Briscoe: ALMS (Penske Racing-Porsche)
Timo Bernhard: ALMS (Penske Racing-Porsche)
Romain Dumas: ALMS (Penske Racing-Porsche), GA (Alex Job Racing Crawford Porsche)
Jörg Bergmeister: ALMS (Flying Lizzard Porsche), GA (Alex Job Racing Crawford Porsche)
Patrick Long: ALMS (Flying Lizzard Porsche), GA (Alex Job Racing Crawford Porsche)
Marc Lieb: LMS (Felbermayr-Proton Porsche)
Richard Lietz: LMS (IMSA-Matmut-Porsche)
Emanuel Collard: FIA-GT-Meisterschaft (Ebimotors-Porsche), GA (Cheever Crawford Porsche), Sebring: (Penske Racing-Porsche)

Alle oben erwähnten Piloten gelten als offizielle Werkspiloten und werden von Porsche nicht für die Porsche-interne Jahreswertung geführt.

Damit ersetzen Richard Lietz und Ryan Briscoe die beiden zu Audi abgewanderten Piloten Mike Rockenfeller und Lucas Luhr. Der 23-jährige aus Ybbsitz in Österreich stammende Lietz hatte sowohl im Porsche-Carrera-Cup als auch im Supercup in den letzten zwei Jahren den Titel Rookie of the Year einfahren können. Der 25-jährige Australier Ryan Briscoe war zuletzt unter anderem in der IRL, bei den Champ-Cars und der A1-GP-Serie unterwegs und hat in seiner Karriere auch Einsätze als Toyota F1-Testpilot zu Buche stehen.

Karl Wendlinger mit Sigalsport bei den 24h Daytona

wendlinger300Für Karl Wendlinger beginnt am Wochenende die neue Motorsport-Saison – und das gleich mit einem Klassiker: Der Kufsteiner bestreitet mit dem, in Los Angeles beheimateten Team Sigalsport die 24 Stunden von Daytona! Ein Anruf, danach ein reger mail-Verkehr – dann war alles perfekt: „Wir haben uns schnell geeinigt“, sagt Wendlinger, der am Samstag mit einem Riley an den Start gehen wird. Seine Partner im Prototyp mit BMW-Motor: Der amerikanische Routinier Bill Auberlen, Matthew Alhadeff und der Teamchef Gene Sigal persönlich.

 

Für den Tiroler ist es das dritte Antreten in Daytona, wo er 2000 Geschichte schrieb: Karl gewann damals mit einer Dodge Viper, war der Erste, der mit einem GT-S Fahrzeug die Gesamtwertung für sich entscheiden konnte. „Das war schon ein wirklicher beeindruckender Moment“, erinnert sich der 36jährige, der 2005 – mit einem Porsche – wegen eines Defektes ausschied.

 

Und 2007? Das Team war bei den Vortests Anfang Jänner – wo Wendlinger noch nicht dabei war – sehr schnell unterwegs: Einmal zweitschnellste, einmal fünftschnellste Zeit. Und das bei 26 Prototypen! Deshalb rechnet sich Karl auch ganz gute Chancen aus: „Wir haben sicher das Potential, ganz vorne mit zu fahren. Viel hängt natürlich auch vom berühmten Defektteufel ab. Wenn er uns halbwegs verschont, könnte uns schon eine Überraschung gelingen. Ich fliege jedenfalls morgen sehr optimistisch nach Amerika. Denn Daytona ist immer eine Herausforderung!“ Dazu wartet ja auf den Sieger traditionell mit der Rolex „Daytona“ noch eine sehr begehrte Uhr...

Sports Car Challenge 2007: News

Es gibt Neuigkeiten aus der Sports Car Challenge und auch einiges Neues aus dem Vorarlberger Sportwagenhaus PRC. Das Starterfeld der Sports Car Challenge 2007 und Österreichischen Sportprototypen-Meisterschaft nimmt Formen an: Ein Feld von circa 30 Autos ist zu erwarten, das vermeldet Serienorganisator Walter Pedrazza. Aufgeteilt sind diese Starter in acht Fahrzeuge der Division 1 bis 2.000ccm und zehn Autos in der großen Klasse. Dazu kommen nach momentanem Stand der Dinge ungefähr zehn Autos in der Division 3 für GT-Fahrzeuge.  renauer150

Neuzugang in der Saison 2007 ist unter anderem Mark Grulich aus Deutschland, der mit seinem Team aus der Radical-Szene in die SCC wechselt. Nicht eigentlich ein Neuzugang, sondern ein „Wiedereinsteiger“ nach einiger Zeit der Abwesenheit ist Renauer Motorsport aus Österreich. Neben dem bekannten signalgelben Tampolli LMP2 für die Division 2 steht auch ein GT vom Typ Gumpert Apollo zur Verfügung. Vor allem an den 2007 neu ausgeschriebenen 100-Meilen-Rennen zeigt sich das Team interessiert. 

Daneben wechseln einige Fahrer aus dem Stammpersonal der SCC auf andere Autos - und gleich auf völlig neue! Bei Pedrazza Racing Cars entstehen derzeit die nächste Fahrzeuggeneration mit drei neu entworfenen Typen. Unterschieden wird ab heuer zwischen den Modellen BB (für „Big Brother", siehe Bild unten), Challenge und Hill. Der „Leitwolf“ des RWT-Teams, Gerd Beisel aus Deutschland, wechselt von seinem älteren PRC-BMW und dem sporadisch eingesetzten Norma M2000 auf einen PRC Hill 07 mit 3l-V6-Motor von Nissan.  

Dress-for-Less Racing rund um Mirco Schultis erhält einen Challenge 07 mit Honda-Vierzylinder. Und einen BB 07 werden Pius Truffer aus der Schweiz und Champion Wolfgang Payr aus Österreich steuern. Beide vertrauen auf Sechszylinder-Power von BMW.

 

Die Saison 2007 der Sports Car Challenge beginnt im Rahmen des Jim Clark Revival auf dem Hockenheimring am 27.-29. April 2007. 

 

 

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Vertragsverlängerungen bei GS Motorsport

clip_image002Am 21. Januar 2007 verlängerten die Piloten Michel de Coster (B) und Philip Broodcooren (B) ihre Verträge für die Saison 2007. (Foto: GS-Motorsport, von links Georg Severich, Philip Broodcooren, Michel de Coster)
Schon 2006 fuhren die beiden erfolgreich für das in Aachen ansässige Team, im BMW M3 WTCC in der BTCS (Belgian Touring Car Series). Beim Saisonhöhepunkt der Belcar, dem 24 Stunden Rennen holten die beiden den Klassensieg im GT3 Cup Porsche. Ebenfalls gewannen sie das 10 Stunden Rennen in Zolder. 2007 starten sie nun für GS Motorsport in der Belcar auf dem neuaufgebauten Porsche 996 GT3. "Michel de Coster und Philip Broodcooren sind zwei gleich starke Fahrer, die schon 2006 einen super Job gemacht haben" erklärte Teammanager Wolfgang Koepp. Sehr erfreut über die Vertragsverlängerung zeigt sich auch Teamchef Georg Severich: "Ich werde beide persönlich betreuen und auf unserem neuaufgebauten GS Porsche 996 GT3 in der  BELCAR (vergleichbar mit der DTM in Deutschland) starten lassen"!

GT3-Masters in Oschersleben

gt3lambomugelloDie SRO ist in einem kürzlich herausgegebenen Kommunique noch einmal kurz auf das ADAC GT3-Masters eingegangen. Demnach rechnet man mit 16-24 Wagen für die erste Saison, die erst relativ spät im Rahmen des 24h-Rennens am Nürburgring startet. „Der späte Start erfolgt deswegen, damit wir den Teams genügend ausreichende Vorbereitungszeit für 2007 verschaffen“ wird Jürgen Barth zitiert. „Es gibt auch nur 6 Rennen und keine Überschneidungen mit der GT3-EM, so dass interessierte Teams bei Interesse an beiden Meisterschaften teilnehmen können.“

Da mittlerweile geklärt ist, daß die FIA-GT3-EM nicht wie ursprünglich hier gemeldet in Oschersleben antritt, wird die GT3-Bühne somit exklusiv der deutschen Meisterschaft gehören. Durch Gaststarter aus der EM dürfte hier ein volles Feld zu erwarten sein. 

Belcar 2007

In der letzten Woche wurde der endgültige Kalendar für die Belcar veröffentlicht. Entgegen dem zuerst geplanten Gastspiel in Dijon wird man nun in Donington zusammen mit der British GT und F3 starten. Hinzugekommen ist das 12h Rennen von Spa, wo man zusammen mit der BTCS fahren wird. Genau wie letztes Jahr wird man am Donnerstag, den 28. Juni ein Rennen unter der Woche fahren, um Schulklassen ein Ziel für einen Klassenausflug zu bieten. Neben dem 24h Rennen in Zolder dürfte das Last Race zusammen mit BTCS & FIA-GT sicher das Saisonhighlight sein.

31. März - 1. April   First Race Zolder
21.-22. April   Donington
9.-10. Juni   12 Uren Spa-Francorchamps
28. Juni   Midsummer Race Zolder
25.-26. August   24 Uren van Zolder Zolder
29.-30. September   Spa-Francorchamps
20.-21. Oktober   Last Race Belcar Zolder

mt900rzolderGespannt sein darf man auf die Starterfelder. In der neuen GT3 Klasse werden wir diverse Fabrikate sehen können. Titelverteidiger GLPK will mit einer Corvette Z06 in der neuen Saison antreten. Bei Racing for Belgium wird man  auf ein oder zwei neue Aston Martin DBRS9 setzen. Wie schon berichtet wird GS-Motorsport zwei GT3 Viper einsetzen, auch A+ Racing wird eine GT3 Viper bringen. In der Belcar Special Klasse darf man sich auf zwei Mosler MT900R von G&A Racing freuen. Die Titelverteidiger der Klasse 2, Prospeed Competition wird zwei neue Porsche 997GT3 RSR einsetzen.

Seikel Motorsport mit Le Mans als Fixpunkt

Seikel-Porsche 2006Peter Seikels Mannschaft hatte durch den 2.Platz bei den 24 Stunden von Le Mans 2006 die automatische Einladung zur Aussgabe 2007 sicher und schon bestätigt. Offen blieben dagegen die darüber hinausgehenden Pläne, die Peter Seikel uns gegenüber nun etwas präzisierte:

„In dieser Saison fahren wir auf jeden Fall wieder die 24h von Le Mans. Unser Stammfahrer Phillip Collin aus Chicago, USA ist fix. Daneben prüfen wir derzeit mehrere Möglichkeiten der Fahrerbesetzung. Neben Le Mans  planen wir sporadische Einsätze in den USA und / oder Europa. Hier ist zur Zeit noch alles offen.“

Der letzte Satz lässt vermuten, dass man keine permanente LMS-Nennung anstrebt, sondern nur Gaststarts bei den großen Events – etwa am Nürburgring und Spa-Francorchamps. Die ALMS scheint man auch im Auge zu haben. Möglicherweise werden die diesbezüglichen Entscheidungen aber kurzfristig gefällt. Derzeit konzentrieren sich die Aktivitäten von Peter Seikel mehr auf den kommerziellen Berich – dem Off-Road-Geschäft mit dem Seikel im Berufsleben seine Rennaktivitäten mit finanziert.

Bezüglich des Fahrzeugs bestätigte man, dass das Engagement 2007 mit einem Porsche 997 unternommen werden wird.

Melchester Racing mit LMP2-Plänen

RadicalDas traditionelle Melchester Racing Team, welches Ende der 70er Jahre auch einmal kurz in der F1 präsent war, plant mehreren Meldungen zu Folge ein Engagement mit einem oder zwei Radical SR9 in der LMS. Damit will das Team ein langfristiges Programm, welches zunächst auf drei Jahre ausgelegt ist, in der 1000km-Serie starten. Auch die 24 Stunden von Le Mans sollen in den Planungen der Mannschaft enthalten sein.

Zur Zeit stehen die beiden Teammanager Brian Morris und John Byrfield in Verhandlungen mit mehreren Fahrern. Man plant laut DailySportscar ein neu von Radical erworbenes Chassis und eines der Ex-Rollcentre Racing-Autos für die LMP2-Klasse zu erwerben. Für die Premierensaison vertraut man auf Judd als Motorenpartner. In den kommenden Jahren will man dann mit einem Bio-Treibstoff-Motor mit Unterstützung von Ricardo Engines in die LMP1-Klasse wechseln.

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