Road America für Freischwimmer

roadamericaAm Wochenende fand die 4. Runde der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship in Road America statt. Zunächst startete das Rennen unter trockenen Bedingungen und Acura und Mazda duellierten sich an der Spitze. 

Aber etwa nach 2/3 des Rennens setzte der Regen ein und wurde immer schlimmer. Reihenweise flogen die Fahrzeuge von der Piste - und auch die Top-Teams wurden in allen 4 Klassen nicht verschont. Leidtragender war unter anderem der Polesitter und lange führende #912er Porsche in der GTLM. Aber auch das Schwesterauto landete am Ende in der Mauer. Auch einer der Penske-Acura DPi und der #31 Whelen Cadillac mussten nach einem Abflug die Box ansteuern. Die Rennleitung entschied erst sehr spät das unter Gelb laufende Rennen erst einmal zu unterbrechen.

Als dann das Feld in der Boxengasse geparkt hatten ging der Regen zurück und man führte dann das Feld unter Gelb wieder auf die Strecke. Doch kaum war das Rennen wieder freigegeben, kam kurz vor Rennenende der nächste Wolkenbruch, weswegen dieses auch unter Gelb beendet wurde.

Sieger wurde am Ende der #7 Penske-Acura von Helio Castroneves und Ricky Taylor, vor dem #10 Wayne Taylor Cadillac und dem #31 Whelen Cadillac. DragonSpeed sicherte sich den Sieg in der LMP2, während Corvette einen Doppelsieg in der GTLM schaffte. Den Sieg in der GT-Daytona sicherte sich zum dritten Mal in Folge das AIM-Vasser-Sullivan Team mit dem Lexus. 

Neue Teams dominieren Masters-Auftakt

Das erste ADAC GT-Masters-Meeting der Saison am vergangenen Wochenende liess wenige Wünsche offen – ein angesichts des späten coronabedingten Saisonstarts nicht unbedingt zu erwartendes volles 33-Wagen-Feld; Starke Newcomer, die den etablierten Teams die Show stahlen; Sehenswerte Zweikämpfe bis in die Tiefen des Feldes. Die 14.te Saison startete fast wie gewohnt – wären da nicht die ungewohnte Location (am Eurospeedway Lausitzring war die Serie in ihrer Geschichte noch nie gestartet), die fehlenden Zuschauer und die allgemeine Masken- und Hygienepflicht im Paddock gewesen.

An der Spitze der beiden Rennen am Eurospeedway Lausitzring (der Link führt zum detaillierten Rennbericht auf unseren Seiten) bestimmten die Newcomer- und Einsteiger-Teams das Geschehen. In Lauf 1 triumphierte das Toksport-WRT-Duo Luca Stolz und Maro Engel in ihrem himmelblauen Mercedes AMG GT3 nach einem langen Zweikampf gegen das SSR-Performance-Porsche 991 GT3 R-Duo Christian Engelhart und Michael Ammermüller. Mit 14s Abstand auf dieses Kampfduo der beiden Newcomer-Teams, die 2019 lediglich vereinzelte Testeinsätze im Masters absolviert hatten kam ein Kampfpaket etablierter Teams über die Ziellinie unter denen sich das Land Motorsport Duo Max Hofer und Christopher Haase im Kampf um den letzten Podiumsplatz durchsetzte.

Im zweiten Lauf war das von der Pole gestartete Belgian Audi Club Team WRT-R8-Duo Dries Vantoor und Charles Weerts nicht zu schlagen, die quasi einen Start-Ziel-Sieg über die Ziellinie brachten. Auch eine späte Safetycar-Phase konnte dem tags zuvor erfolgreiche Toksport-WRT-Duo Luca Stolz und Maro Engel eine Chance auf einen Angriff auf die Führenden verschaffen. Im zweiten Lauf holte sich das Herberth Motorsport Duo Sven Müller und Robert Renauer den letzten Podiumsplatz.

Die Junior-Siege holten sich in den beiden Rennen der in Lauf 1 viertplazierte KÜS Team 75 Bernhard-Pilot Jannes Fittje bzw. Charles Weerts in Lauf 2. Die Trophy-Siege teilten sich Filip Salaquarda (ISR-Audi) und Rolf Ineichen (WRT-Audi). Der nächste Lauf der Serie findet in 2 Wochen am Nürburgring statt.

DTM Trophy absolviert erste Rennen

Parallel zu den Rennwochenenden de Nürburgring Langstrecken Serie und der ADAC GT-Masters hat auch die DTM-Trophy am Wochenende ihre Auftaktveranstaltung absolviert. Die neue aufgesetzte GT4-Rennserie im Rahmen des DTM-Paketes hielt in Spa-Francorchamps die ersten beiden Läufe ihrer Seriengeschichte ab.

In Lauf 1 siegte nach 13 Runden der britische Walkenhorst Motorsport Pilot Ben Tuck mit 1,5s Vorsprung vor dem HP-Racing International Mercedes AMG GT4 von Tim Heinemann und weiteren 5s vor Tucks Teamkollegen Max Koebolt. Lauf 2 ging ebenfalls an einen britischen BMW M4-GT4-Piloten. FK-Performace Pilot Ben Green setzte sich gegen die beiden diesenmal im engen Infight befindlichen Piloten Heinemann und Koebolt durch.

17 Wagen waren zum ersten Rennwochenende der neuen Serie an den Start gegangen. Das Feld setzte sich aus 4 BMW M4-GT4, 5 Mercedes AMG GT4, 5 Audi R8 LMS GT4, 2 Porsche Cayman und einem KTM X-Bow GT4 zusammen.

Zahlen zum Masters-Saisonstart

toksport masters auftaktAn diesem Wochenende startet das ADAC GT-Masters auf dem Eurospeedway Lausitzring in die neue Saison. In diesem Zusammenhang hat der ADAC einige Zahlen und Daten zum Saisonauftakt zusammengestellt:

- 7 Masters-Champions treten beim Saisonauftakt an. Neben den beiden Doppelmeistern Kelvin van der Linde und dem mit 163 Rennen erfarensten Piloten Sebastian Asch sind dies Maximilian Götz, Daniel Keilwitz, Christopher Mies, Patric Niederhauser und Robert Renauer.

- Drei Frauen starten 2020 in der Serie. Rennsiegerin Rahel Frey kehrt nach einer Saison in die Serie zurück, Audi-Markenkollegin Carrie Schreiner bestreitet ihre zweite Saison. Ihr Debüt gibt dagegen Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro.

- Der älteste Pilot im Starterfeld ist Audi-Sport-Fahrer Frank Stippler (45), jüngster Starter beim Auftakt in der Lausitz ist Markenkollege Ricardo Feller mit 20 Jahren.

- Insgesamt 15 Serienneulinge feiern auf dem Lausitzring ihr Debüt im ADAC GT Masters. Die Rookies sind: Mike Beckhusen, Dorian Boccolacci, Hendrik von Danwitz, Joel Eriksson, Jannes Fittje, Niels Langeveld, Niels Lagrange, Constantin Schöll, Steijn Schothorst, Simona De Silvestro, Henric Skoog, Igor Walilko, Charles Weerts, Nick Yelloly und Tim Zimmermann.

- Gleich zwei Brüderpaare treten in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" an. Neben den beiden Schweden Joel und Jimmy Eriksson ist diese Saison mit Alfred und Robert Renauer sogar ein Zwillingspaar am Start. Mit dem späteren Meister Tim Bergmeister und Bruder Jörg gelang 2008 einem Brüderpaar in der Lausitz sogar ein Doppelsieg.

- 18 Fahrer sind in die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer unter 25 Jahre eingeschrieben.

callaway esw- 22 Rennsiege hat Daniel Keilwitz im ADAC GT-Masters bisher eingefahren. Kein anderer Fahrer war so erfolgreich wie der Meister von 2013. Das Team mit den meisten Triumphen ist Callaway Competition. Der Rennstall aus Leingarten hat bisher 33-mal in der "Liga der Supersportwagen" ein Rennen gewonnen.

- 34 der 66 Piloten, die am Lausitzring an den Start gehen, haben im ADAC GT Masters bereits mindestens ein Rennen gewonnen.

- Auch 2020 präsentiert sich das Starterfeld wieder sehr international: Piloten und Pilotinnen aus insgesamt 15 Nationen pilotieren die mehr als 30 GT3-Sportwagen. Am stärksten vertreten ist Deutschland mit 28 Startern vor der Schweiz und Österreich. Mit Europa, Afrika und Australien kommen die Fahrer aus drei Erdteilen.

Bentley esw- 19 Teams setzen in dieser Saison Fahrzeuge von sieben Marken ein. Dazu zählen Audi, Bentley, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche.

- Mit 3 Lamborghini Huracán GT3 betreut das Grasser Racing Team in dieser Saison so viele Fahrzeuge wie kein anderer Rennstall.

- Das bei den Teams populärste Fahrzeug ist der Audi R8 LMS GT3. Insgesamt 13 Autos von der Marke mit den vier Ringen sind eingeschrieben. Danach folgen Mercedes-AMG und Porsche mit jeweils sechs GT3-Sportwagen.

- Das ADAC GT Masters startet zum ersten Mal überhaupt auf dem Lausitzring in die Saison. Die bisherigen Austragungsorte des Auftakts waren 12x Oschersleben und in der Premierensaison 2007 der Nürburgring. Auf dem Eurospeedway Lausitzring startet man zum 12.ten Male.

- Der erfolgreichste der aktuellen Piloten auf dem Lausitzring ist Robert Renauer. Der Meister von 2018 gewann bisher insgesamt dreimal (2013, 2016 und 2017) auf dem Kurs. Ebenfalls dreimal siegreich waren die ehemaligen Champions Albert von Thurn und Taxis und Peter Kox.

- Das Team mit den meisten Siegen auf dem Lausitzring ist Callaway Competition mit 4 Triumphen, bei den Marken hat Porsche mit acht Siegen die Nase vorn.

Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Ein 3. Team75 Porsche zum Mastersauftakt

02 Kus paravan PorscheWenn morgen das ADAC GT-Masters unter alles andere als gewöhnlichen Umständen in seine 14.te Saison startet wird ein besonderer Gaststarter mit dabei sein. Das KÜS Team 75 Bernhard wird ein drittes, nicht punkteberechtigtes Auto für Norbert Siedler und Martin Ragginger einsetzen. Der Porsche sollte eigentlich in der GTC-Serie starten und hat die letztes Jahr mit dem Phoenix-Team entwickelte Steer by Wire Technik von Schäffler-Paravan an Bord. Beim Masters wird das Team angesichts der noch nicht gestarteten GTC-Saison einen ersten Gaststart mit dem Wagen unter Wettbewerbsbedingungen absolvieren.

Bei der mittlerweile „Space Drive“ getauften, lenksäulenlosen Steer by Wire Technologie testet Schäffler-Paravan die für Behinderten-Mobilität und das zukünftige autonome Fahren essentielle Technologie unter Extrembedingungen. Mit dem dieses Jahr gestarteten Projekt „Space Drive Racing“ werden gleich mehrere Fahrzeuge, so der KÜS Team 75 Bernhard Porsche, der Phoenix Racing Audi, ein und ein Dörr Motorsport McLaren 570S GT4 in der GTC-Serie antreten. Da diese ihren Kalender nun corona-bedingt gehörig zusammenstreichen musste, nutzt man seitens Schäffler-Paravan das Masters als Ersatztestfeld.

"Wir möchten uns ein umfassendes Bild von der Leistungsfähigkeit sowie von der Robustheit des Systems machen. Das ADAC GT-Masters ist ein ideales Testfeld für die Steer-by-Wire-Technologie Space Drive und die vielleicht am härtesten umkämpfte GT3-Serie. Die Erkenntnisse aus den Rennen sowie die gewonnenen Daten fließen direkt in die Weiterentwicklung des Systems ein. Sie kommen zudem bereits heute den Anwendern von Space Drive 2 zugute, sowohl im Bereich der Automobilindustrie als auch in der Behindertenmobilität." erklärt Roland Arnold, CEO der Schaeffler Paravan Technology GmbH & Co. KG

Kormann mit SCC-Doppelsieg in Hockenheim

scc kormann hockPeter Kormann feierte mit seinem PRC-Turbo beim zweiten Auftritt der Sports Car Challenge in dieser Saison einen Doppelsieg. Auf dem Hockenheimring siegte Kormann jeweils in beiden Rennen vor Jasmin Fiedler im PRC -Honda und Wolfgang Terschl im ProSport LM3000. Gefahren wurde wieder gemeinsam mit der Spezial Tourenwagen Trophy und der P9 Challenge.

Auf den ersten Metern sah es danach aus, als ob Andreas Fiedler mit einem weiteren PRC-Turbo einem deutlichen Gesamtsieg entgegenfahren würde. Doch in der fünften Runde parkte Fiedler seinen giftgrünen PRC mit defektem Uniball-Gelenk am Ende der Spitzkehre. Damit war für Peter Kormann, nachdem für Marco Finks PRC-BMW bereits vor dem Training Schluss war, der Weg zum Sieg frei.

scc terschl prosportZumindest auf dem Papier gestaltete sich der zweite Erfolg am Ende des Tages etwas knapper. Kormann musste nicht mehr volles Rohr fahren. Am Ende waren es über eine Minute, die Kormann zwischen sich und Rang zwei brachte. Den zweiten Platz holte sich wie schon im ersten Durchgang Jasmin Fiedler, die sich mit ihrem PRC Honda kontinuierlich steigern konnte. Die PRC-Pilotin entschied damit gleich zweimal die Division 2 für sich. Dritter wurde Wolfgang Terschl, der nach Problemen am Tork BRM auf den ProSport LM3000 wechselte. Damit reichte es beide Male zum dritten Gesamtrang, sowie Platz zwei hinter Jasmin Fiedler in der Division 2.

Als nächster Termin steht der Auftritt vom 4.-6. September in Brünn auf dem Programm. Gefahren wird dort mit der FIA Zone-Meisterschaft und der P9 Challenge.

146 Anmeldungen zu NLS4

146 Mannschaften in 28 Klassen sind laut der just veröffentlichten Nennliste der Nürburgring Langstrecken Serie für den 4. Lauf der Serie, dem 43. RCM DMV Grenzlandrennen gemeldet. Das sind zwar 9 Wagen weniger als noch beim Samstagslauf des 2. Rennwochenendes der Serie, dem Doppelrennen vor 3 Wochen, aber die Differenz erklärt sich schnell: an diesem Wochenende findet gleichzeitig der Auftakt des ADAC Race Weekends am Lausitzring statt. Damit fehlen eine Reihe von Piloten und Mannschaften. Die Corona-Pandemie und die folgenden Terminverschiebungen und zwangsläufigen -überschneidungen dürften also für die ein oder andere Absage verantwortlich zeichnen.

16 SP9/GT3 - und somit 13 weniger wie noch bei NLS2 - sind im Feld zu finden. Dabei zählen wir je 4 Audi R8 LMS GT3 und BMW M6-GT3 und Porsche 991 GT3 R, 2 Mercedes AMG GT3, den Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 evo und den racing one Ferrari F488 GT3. Porsche hat für den 4.Lauf nach Beschwerden über die BoP einen 0,6mm grösseren Restriktor zugestanden bekommen. Von daher dürfte die Performance der beiden von Manthey Racing eingesetzten KCMG-Porsche sowie der Wagen von Huber Sport und Frikadelli Racing bei diesem Lauf unter besonderer Beobachtung stehen. Starke Konkurrenz dürften auch wieder die beiden Car-Collection Semi-Werks-Audis mit den Trios Vervisch/Drudi/Winkelhock und Dontje/Ortmann/Winkelhock bilden.

In der SP7 Klasse sinkt die Zahl der startenden Porsche-Teams wieder auf 6 Wagen. Dafür stehen mit einem Teichmann- und einem 9und11-Racing Porsche 2 Wagen in der CUP2 am Start. Die SP8-Klasse bietet wieder nur 2 Starter auf, während in der SP8T mit dem JvO-AMG GT4 und einem Aston Martin Aston Martin Vantage GT4 2 Fahrzeuge neu hinzu kommen – hier sind nun 4 Starter gemeldet. In der SP10 zählen wir mit 4 BMW und je einem Toyota , Porsche und Aston-Martin 7 Starter. Hinzu kommen 2 Porsche in der SP6 und je einer in der SP4T und SP-Pro. Der Subaru von Tim Schrick ist mittlerweile nach einem Umbau auf einen 3l-Motor in der SP5-Klasse als Einzelstarter gemeldet, während in der SP3 der GT86-Cup mit 4 gemeldeten Fahrzeugen wieder auflebt.

In der Produktionswagenklasse der V-Fahrzeuge zählen wir nur noch 1 V6-Cayman, 5 V5 (2 BMW & 3 Cayman), 17 VT2 Fahrzeuge und 19 V4 BMW. Die H-Klassen sehen 2 H4 und 7 H2-Fahrzeuge am Start. 2 AT-Fahrzeuge sind mit dem Mustang und dem Four Motors-Cayman gemeldet. In den Cup Klassen zählen wir je 12 BMW M240i CUP5 und Porsche Cayman-CUP3, 3 KTM Cup-X, 2 Astra-OPC und keinen BMW M2 mehr. Dafür hat die TCR-Klasse 4 Teilnehmer verzeichnet, wobei das Gros der TCR-Fahrzeuge mit 9 Wagen nach wie vor lieber in der SP3T an den Start geht.

Das Rennen startet nach dem von 8.30 Uhr bis 10 Uhr angesetzten Qualifying wieder um 12 Uhr Mittags und geht über die Standarddistanz von 4 Stunden. Die gesamte Veranstaltung, die nach wie vor noch für Zuschauer gesperrt ist, kann wie gewohnt über die diversen Streamkanäle der Nürburgring Langstrecken Serie live verfolgt werden.

ELMS wächst in Spa auf 40 Wagen

Die Europäischen Le Mans Serie wird bei ihrer nächsten Runde am 9.August in Spa-Francorchamps durch mindestens 3 zusätzliche Teams aus der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft verstärkt. Während die Aston-Martin-Werksmannschaft schon beim Auftaktlauf mit einem Vantage AMR GT3 für paul Dalla Lana und Mathias Lauda präsent war kommen in den Ardennen nun eine LMP2-Mannschaft und 2 weitere GTE-Teams hinzu.

Das Team Jota-Sport wird seinen Oreca 07 in Vorbereitung der eine Woche später angesetzten WEC-Runde bereits in der ELMS einsetzen. Beim Gaststart werden Jake Dennis, Anthony Davidson und Roberto Gonzalez den Prototypen pilotieren. Für die Jota-Mannschaft ist es ein Comeback, nachdem man zuletzt vor 4 Jahren in der europäischen ACO-Serie angetreten war.

Auf Seiten der GTE-Teams kommen 2 weitere Ferrari-Mannschaften hinzu: zum einen wird das derzeit in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft führende AF-Corse Duo Francois Perrodo und Emanuel Collard dort antreten, die für das gastspiel sich der Dienste von Harrison Newey anstelle des sonst verpflichteten Nicklas Nielsen im #83 Ferrari versichert haben. Daneben startet auch der britische Red River Sport Ferrari mit den Piloten Johnny Mowlem, Charlie Hollings und Bonamy Grimes.

Damit wächst die GTE-Klasse in der ELMS auf rekordverdächtige 12 Wagen an. Insgesamt stehen nun 40 Wagen für das Rennen in der Entryliste.

Herberth mit 2.tem Porsche im Masters

herberth2019Das Precote Herberth Motorsport-Team hat heute den Einsatz eines zweiten Porsche 991 GT3 R im ADAC GT-Masters für Ex-Meister Sebastian Asch und Alfred Renauer bestätigt. Die beiden Piloten werden damit zu Teamkollegen von Sven Müller und Alfreds Zwillingsbruder Robert. Allerdings wird dafür vermutlich ein weiteres Exotenteam dem Masters fernbleiben.

"Wir freuen uns, in diesem Jahr mit zwei Autos an den Start zu gehen", sagt Alfred Renauer. "Es ist toll, dass ich selbst auch wieder im ADAC GT-Masters Masters am Steuer sitzen werde. Mit Sebastian Asch habe ich einen starken Teamkollegen, mit dem wir konkurrenzfähig sein können." Auch Sebastian Asch ist zuversichtlich: "Ich freue mich mega. Alfred ist ein super Teampartner - sowohl menschlich als auch fahrerisch. Ich bin zwar noch nicht mit dem neuen Porsche gefahren, aber Herberth kennt das Auto aus dem Effeff."

Unterstützt wird Herberth Motorsport beim Einsatz des zweiten Elfers von HB-Racing. Die lässt vermuten das sich der Einsatz des seit 2 Jahren im Masters eingesetzten Ferrari F488 GT3 von HB Racing vorerst nicht mehr realisieren lässt. Beide Rennställe kooperierten schon mehrfach in der Vergangenheit. So startete Alfred Renauer bereits 2018 auf dem Red Bull Ring für das österreichische Ferrari-Team. Teamchef Dietmar Hirsch war GT-Eins gegenüber noch im April zuversichtlich das eine Fortsetzung des Engagements realisiert werden könnte. Offensichtlich haben sich nach 3 Monaten „Corona-Pause“ nun andere Voraussetzungen ergeben...

ByKolles-Besatzung komplett

Das ByKolles Racing Team hat die Besatzung seines ENSO CLM P1/01-LMP1 für die 6h von Spa-Francorchamps im nächsten Monat und das 24 Stunden Rennen von Le Mans 2020 bekannt gegeben. Oiver Webb, Bruno Spengler und Tom Dillmann werden den LMP1 der in Greding stationierten Mannschaft bei seinen formell 2 letzten Läufen pilotieren. By Kolles plant in der kommenden Saison auf eine eigene Hypercar-Konstruktion umzusteigen. Das Rennen in Spa-Francorchamps am 15.August wäre das erste der fast schon abgelaufenen Saison für die Mannschaft.

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