Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Rebellion Racing hat beim vorletzten Rennen des Teams in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft die Poleposition für die heute um 13 Uhr beginnenden 6h von Spa-Francorchamps erzielt. Norman Nato und Gustavo Menezes erzielten eine gemittelte Gesamtzeit von 1:59.577 und waren somit 0,840 bzw. 0,844s schneller als die beiden Toyota T050 Hybrid der Qualifikanten-Duos Nakajima/Hartley bzw. Convay/Kobayashi. Der ByKolles Racing CLM von Oliver Webb und Tom Dillmann musste sich mit 2,33s Rückstand auf P4 einreihen.
Die Pole in der LMP2-Klasse holte sich mit einer 2:02,148 der United Autosports Oreca von Paul di Resta und Phillip Hanson. Das Aston-Martin-Werksteam errang eine Doppelpole in der GTE-Pro-Klasse, wobei sich Maxime Martin und Alex Lynn mit einem Schnitt von 2:14.635 mit ihrem Vantage AMR GTE vor den Teamkollegen Nicki Thiim und Marco Soerensen plazieren konnten. Die Pole in der GTE-Am-Klasse ging mit einer 2:17.738 an den #77 Dempsey-Proton Porsche von Matt Campbell und Christian Ried.
Die 6h von Spa-Francorchamps starten heute um 13.30 Uhr Ortszeit.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Mit einem Feld von 20 Wagen startet am morgigen Samstag am Nürburgring die ADAC GT4 Germany in ihre zweite Saison. Zwar hatte die Meisterschaft schon Ende vorigen Jahres ein volles Feld mit 34 Startern propagiert und somit der sich entwickelnden rivalisierenden DTM-Trophy (die an diesem Wochenende schon ihr 2. Rennwochenende absolviert) eine indirekte Daseinsberechtigung als alternatives Auffangbecken überzähliger Teams geliefert, doch das war vor der Corona-Krise....
4 Monate nach dem ursprünglich geplanten Start hat sich nun auch das Feld der deutschen Top-GT4-Serie deutlich gewandelt. Das Feld setzt sich aus je 5 BMW M4-GT4 und Porsche Cayman GT4-Mannschaften, 3 AMG GT4-Teams, je 2 Audi R8 LMS GT4-, KTM X-Bow GT4- und McLaren 570S GT4-Duos sowie einem Ginetta-Team zusammen. Aston Martin ist im Vergleich zur Auftaktsaison nicht mehr dabei, dafür debütiert Ginetta mit Hilfe des Piro Sport Teams.
Wie hat sich das Feld gewandelt? Aus der letzten Saison mit herüber gerettet haben sich die BMW-Mannschaften von Hofor Racing by Bonk Motorsport und MRS GT-Racing. Porsches Teams aus dem letzten Jahr sind Allied Racing die auf 3 Wagen aufgerüstet haben und das KÜS Team 75 Bernhard mit weiterhin nur einem Wagen. Einziges AMG-Team aus der letzten Saison ist Schütz Motorsport. racing one ist auf Audi-Seite weiterhin dabei, wenn auch nur mit einem Audi R8 LMS GT4. Das KTM-Team von True-Racing macht mit Meister Reinhard Kofler und seinem neuen Co Janits weiter. Auf McLaren Seite sind die beiden Dörr Motorsport McLaren 570S GT4 übrig geblieben.
Neu mit dabei sind auf BMW-Seite das Avia Team Sorg Rennsport, die letztes Jahr schon einen Gaststart absolvierten, und das team lillestoff in dem das letztjährige MRS-Duo Grotstollen/Braun startet.
Auf Porsche Seite kommt ein Schütz Motorsport-Cayman hinzu. HTP-Winward und Dupré Motorsport kommen im Mercedes-Lager neu hinzu. Audis Neuzugang ist das T3 Motorsport-HRT-Team. KTM´s zweites Team bildet die tschechische RTR Projects Mannschaft, die schon beim Finale 2019 einen Gaststart absolvierte. Auch Ginettas Einsatzteam Piro Sport ist ein Neuzugang – was dann insgesamt 8 neue Mannschaften für diese Saison bedeutet.
Wer fehlt? Augenfälligster Abgang ist das Meisterteam von Felbermayr-Reiter, das sich auf den Kundensupport für die beiden verbleibenden KTM-Mannschaften zurück zieht. Das Bremotion-Team musste wie bereits berichtet seine 2 geplanten ADAC GT4 Germany-Autos auf einen DTM-Trophy Mercedes AMG GT4 zusammen streichen. Prosport Racing ist nach der Umstrukturierung des letztjährigen Aston Martin-Teams mit einem Cayman ebenfalls gen DTM-Trophy abgewandert. Ebenso die McLaren-Mannschaft vom Team GT, das HP-Racing International-Team mit 2 Autos und Leipert Motorsport die letztes Jahr noch einen Mercedes AMG GT4 in der Serie einsetzten. GetSpeed Performance , die letztes jahr lediglich als Einsatzteam des JvO-AMG agierten, sind ebenfalls nicht mehr in der Serie engagiert, so wie auch das Vizemeister-Team von RN Vision STS-Team. nach finanziellen Schwierigkeiten im letzten Jahr sich nun auf ein GT4-European Series-Kunden-Programm konzentriert. Somit sind mindestens 5 Wagen die in Richtung DTM-Trophy abgewandert und es gibt 3 weitere Abgänge.
Mit 20 Autos (Vorjahr: 24) hält sich der Rückgang im Feld dennoch in Grenzen. Die beiden Rennen finden am Samstag und Sonntag um 14.30 Uhr, also nach den ADAC GT-Masters-Läufen statt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Mit dem Nimex 3h-Rennen, dem 7. Lauf der DNLS startet am morgigen Samstag das digitale Sim-Racing Pendant der Nordschleifen-Meisterschaftz in das letzte Saisondrittel. 25 virtuelle GT3-Teams, 11 Porsche-Cup-Mannschaften, 12 GT4-Fahrzeuge und 12 Audi-TCR-Teams starten im Rahmen des 7 Saisonlaufs, der wegen der Überschneidungen mit diversen kurzfristig angesetzten realen Motorsport-Events erst um 19 Uhr abends statt. Die Liveübertragung auf www.VLN.de beginnt um 18:30 Uhr mit dem Qualifying der SP9-Fahrzeuge, das Rennen startet um 19 Uhr über die Distanz von 3 Stunden.
In der SP9-Klasse ist jeweils ein Profi-Rennfahrer aus dem realen Motorsport vorgeschrieben. Aufgrund besagter Terminüberschneidungen fehlen diese nun auf einigen Fahrzeugen in der DNLS. Um den betroffenen Teams trotzdem ein Start beim siebten Rennen zu ermöglichen, gibt es eine Ausnahmeregelung. Reine Simracing-Paarungen erhalten als Kompensation eine 180-s-Zeitstrafe. Einen anderen Weg geht BS+COMPETITION. Der Rennstall aus München hat für Stammfahrer Philipp Eng einen prominenten Ersatz gefunden. Den Platz des DTM-Piloten im virtuellen BMW Z4 GT3 nimmt BMW-Werksfahrerin Beitske Visser ein.
In der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie werden alle 4 Klassen separat gewertet. Das MAHLE Racing Team führt nach sechs von neun Rennen die Klasse SP9 an. Beim NIMEX 3h-Rennen gehen Agustin Canapino und Daniel Lafuente im Audi R8 LMS des Teams an den Start, um die Tabellenspitze zu verteidigen. Nach dem Triumph bei Rennen drei zählt das Duo auch zu den Favoriten um den Gesamtsieg. Hart umkämpft ist die Meisterschaft in der Cup 2 (, in der auch wieder das Project GT-Eins-Duo Ziebell-Lippert startet. Ascher Racing gewann bislang drei Rennen und führt das Tableau an. Auf Platz zwei liegt SimRC. Das Team aus Hannover zeigte zuletzt aufstrebende Tendenz. Auf die Plätze drei und zwei folgte zuletzt der erste Klassensieg. SimRC spielt auch bei der Titelvergabe in der GT4-Klasse SP10 eine Rolle. Mit drei Podestplätzen rangiert das Team aktuell auf Platz zwei hinter Sorg Rennsport eSports GT4. Das virtuelle Pendant des erfolgreichen NLS-Rennstalls aus Wuppertal entschied den vierten Lauf für sich und fuhr danach zwei weitere Top-3-Ergebnisse ein. In der Klasse SP3T hat CoRe SimRacing die Nase vorne. Platz zwei geht auch hier an SimRC. Beide Teams lieferten sich in den vergangenen drei Rennen packende Duelle um den Sieg, jeweils mit dem besseren Ausgang für CoRe.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Die 24 Stunden-Serie hat als Ersatz für die kurzfristig abgesagten 24h von Barcelona einen Event in Deutschland angesetzt. Am 4-6 September sollen die erstmals von der Serie ausgerichteten 16h von Hockenheim dort über die Bühne gehen.
Die Verlegung des traditionellen, bislang 21 mal ausgetragenen spanischen Events, der die letzten 9 Ausgabe unter der Organisation der Creventic-Serie abhielt, wurde notwendig nachdem die Corona-Neuinfektionen in Katalunien wieder steigen und die Region zum Risiko-Gebiet mit zwangsläufigen Quaratäne-Massnahmen bei Ein- und Ausreise erklärt worden ist. Die Veranstalter um Promotor Gerrie Willems haben sich daraufhin nach Ersatz umgesehen und sind auf der badischen Strecke fündig geworden. Dabei wird die geplante dritte Saisonrunde nach den beiden bereits absolvierten Läufen in Portimao und Monza, die voraussichtlich wieder ohne Zuschauer ausgetragen wird, den ersten Auftritt in Deutschland der seit fast 14 Jahren existierenden Serie markieren.
Zudem sind die 16 Stunden – die in 2 8 Stunden Abschnitten abgehalten werden – der bis dato längste Event der auf dem Hockenheimring abgehalten wird. Die Langstreckengeschichte des badischen Motodroms ist bis dato sehr übersichtlich. Abgesehen von einem 12h Rennen der eco-GP-Serie im vergangenen Jahr und einem Ersatzevent für die 1000km Nürburgring 1985 verzeichnet die Rennstatistik der badischen Strecke aufgrund der bestehenden Lärm-Restriktionen des stadtnah gelegenen Motodroms keine nennenswerten Langstrecken-Events. Leider werden wohl keine Zuschauer zugelassen – aber der Creventic-übliche Livestream wird dennoch ein komplettes Verfolgen des Events ermöglichen, der das mittlerweile schon 64. Langstreckenrennen der niederländischen Organisation markiert.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Mit dem ADAC GT-Masters-Wochenende am Nürburgring startet am kommenden Wochenende die 2.Runde der deutschen Top-GT3-Meisterschaft 2020. Im Unterschied zur Auftaktrunde werden am Ring dank eines bereits beim Oldtimer GP erstmals durchgeführten Hygiene-Konzeptes bis zu 5000 Zuschauer die Rennen verfolgen dürfen. Und auch im Feld steigt die Teilnehmerzahl: 36 Mannschaften – und damit 3 mehr als bei der Runde am Eurospeedway Lausitzring - werden am Samstag und Sonntag in die beiden Rennen gehen.
Im Vergleich zu der Auftaktrunde in der Lausitz (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) fehlt der Space Drive by KÜS Team 75 Bernhard Porsche. Dafür kommen 4 neue Teams hinzu. Die EFP Car Collection by TECE Mannschaft wird einen zweiten Audi für Mike David Ortmann und Markus Winkelhock an den Start bringen. Eigentlich war geplant diesen Audi mit Winkelhock und Florian Spengler als Fixstarter über die gesamte Saison an den Start zu bringen. Das Belgian Audi Club Team WRT bringt einen dritten Audi R8 LMS GT3 (Foto) für die beiden in der GT World Challenge Europe startenden Piloten Benjamin Goethe und Steward Hall an den Start. Ein weiterer Porsche wird als Probeeinsatz vom Joos Sportwagentechnik Team für Teamchef und Fahrer Michael Joos und Porsche-Werksjunior Julian Andlauer am Wochenende eingesetzt. Der Einsatz einen vierten Starter ist hingegen noch offen - ob Nico Hülkenberg am Wochenende sein Masters-Debüt im mcchip-dkr-Racing- Lamborghini Huracán GT3 evo an der Seite von Teamchef Danny Kubasik alias „Dieter Schmidtmann“ geben kann , ist angesichts seiner möglichen kurzfristigen Formel-1-Verpflichtung noch offen. Zumindest hat das Duo heute bei den ersten Testsessions schon erste Zeiten notieren lassen.
Weitere Fahrerumbesetzungen werden bei dieser Runde nicht verzeichnet.
Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr über die Bühne gehen. Wer nicht zu den wenigen abgezählten Glücklichen vor Ort zählt kann diese entweder bei Sport 1 im Free-TV oder auf der Website des ADAC live im Stream verfolgen.
Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Tim Reiter hat sich beim Auftakt des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup auf dem 5,137 Kilometer langen Nürburgring am vergangenen Wochenende nach den beiden Pole-Positions für beide Rennen auch den Sieg im ersten Lauf geholt. Er setzte sich vom Start weg in Führung und feierte in souveräner Manier seinen ersten Triumph im Cup. Hinter ihm unterhielten Tom Spitzenberger und Mike Hesse das Publikum, das im Rahmen des AvD Oldtimer-Grand-Prix erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder mit 5.000 Personen pro Tag zugelassen war. Spitzenberger verteidigte Rang zwei bis ins Ziel, was mit seinem ersten Podestplatz im GT4-Markenpokal belohnt wurde. Bester Am-Pilot im beim Auftakt der Serie 14 Wagen starken Feld war nach 14 Rennrunden Christian Wicht, der die Zielflagge als Siebter sah.
Schon am Start musste Patrick Schneider seine Hoffnung auf eine Podiumsplatzierung aufgeben. Der nur wenige Kilometer vom Nürburgring entfernt lebende Instruktor drehte sich aufgrund einer Berührung und fiel ans Ende des Feldes zurück. Der nachfolgende Frank Biela musste den Havaristen ausweichen und fiel ebenfalls weit zurück. An der Spitze hielt Tim Reiter sich aus allem raus und kam mit einem Vorsprung von 2,8s aus der ersten Runde zurück. Den baute er immer weiter aus, so dass er den Zielstrich 23,55s vor dem Zweitplatzierten erreichte. Während Reiter ein einsames Rennen fuhr, hatte Tom Spitzenberger als sein erster Verfolger alle Hände voll zu tun, Mike Hesse hinter sich zu halten. Hesse überholte in Umlauf vier Gaststarter Frank Schmickler und fand schnell Anschluss an Spitzenberger. Bis ins Ziel versuchte er alles, doch Spitzenberger ließ sich nicht beirren. Obwohl er seinem ersten Podestplatz entgegenfuhr, zeigte er an den entscheidenden Stellen der Strecke keine Nervosität. Die Belohnung war seine erste Top-3-Platzierung im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup.
In der Schlussphase schoben sich auch Schneider und Schmickler an das Duo Spitzenberger / Hesse ran. Vor allem Schneider beeindruckte mit einer Aufholjagd, die ihn nach seinem Dreher in der Anfangsphase fast noch bis auf das Treppchen gebracht hätte. Hinter dem ehemaligen DTM-Piloten Schmickler wurde Max Zschuppe auf Rang sechs abgewinkt. Auch Christian Wicht, dem besten Starter der Am-Wertung, gelang es, Frank Biela, den fünffachen Le-Mans-Sieger und Pechvogel der Startphase, hinter sich zu halten. Cup-Rückkehrer Guido Heinrich und Sophie Hofmann komplettierten die Top Ten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
30 Wagen starten am kommenden Wochenende bei den 6h von Spa-Francorchamps. Die verschobene 6.Runde der Langstrecken-WM findet nun mit 3 Monaten Verspätung hinter geschlossenen Türen ohne Zuschauer statt. Welche Änderungen haben sich gegenüber der letzten Runde in Austin ergeben?
Das LMP1-Feld wächst schon mal um 33% - nämlich genau um einen Wagen; Das ByKolles Racing Team kehrt in die Meisterschaft zurück und wird gegen den Rebellion Racing R13 und die beiden Werks-Toyota antreten. In der LMP2 wächst das Feld ebenfalls um einen Wagen auf 10 Teams an. Die asiatische Eurasia Motorsport Mannschaft und das Algave Pro Team verstärken die 8 Teams die schon in Austin angetreten sind und dort vom nun fehlenden Dragonspeed-Team ergänzt wurden.
In der GTE-Pro fallen wir wieder auf die 6 regulären Starter zurück nachdem die Gaststarter-Corvette aus Texas nicht mehr dabei ist. Und in der GTE-Am-Klasse fehlt der MR Racing Ferrari bei dem die japanischen Piloten wegen der Einreisebeschränkungen auf die Runde in den Ardennen verzichten. Einige Umbesetzungen gibt es auch – so treten auf dem 2. Dempsey-Proton Porsche die neue Besatzung Vutthikorn Inthraphuvasak, Ricardo Sanchez und Lucas Legeret an.
Das Rennen findet am kommenden Samstag ab 13.30 Uhr statt.
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Silverstone ist ein gutes Pflaster für Martinet by Alméras-Pilot Ayhancan Güven. 2019 feierte er auf der britischen Traditionsrennstrecke seinen ersten Sieg im Porsche Mobil1 Supercup. Beim fünften Lauf der Saison 2020, ausgetragen im Rahmen des „70th Anniversary Grand Prix“ zu Ehren des 70. Geburtstags der Formel 1, war der mittlerweile zum Porsche-Junior avancierte Türke erneut ganz vorne. Güven siegte nach einem über beinahe die gesamte Renndistanz von 13 Runden dauernden Duell mit Larry ten Voorde im Team GP Elite-Porsche. Knapp dahinter kam BWT Lechner Racing-Pilot Dylan Pereira ins Ziel, der damit die Tabellenführung im internationalen Markenpokal mit dem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup verteidigte.
„Ich habe anfangs jede Runde denselben Fehler gemacht, immer in der Kurvenkombination Maggotts-Becketts“, gab Güven zu. „Zum Glück konnte ich die Angriffe von Larry jedes Mal abwehren. Zur Rennhälfte hatte ich Maggotts-Beckets endlich im Griff, danach war es einfach.“ Güven, der am vergangenen Wochenende an gleicher Stelle mit Rang 8 zufrieden sein musste, widmete den ersten Saisonsieg seinen Technikern. „Wir haben von Rennen zu Rennen Fortschritte bei der Abstimmung meines Autos gemacht. In diese Richtung müssen wir weiterarbeiten.“
Im Rücken von Güven, Ten Voorde und Pereira lieferten sich die Rookies Max van Splunteren (Team GP Elite) und Jean-Baptiste Simmenauer (Lechner Racing Middle East) ein ebenso packendes Duell. Mehrfach kämpften sie Seite an Seite, Simmenauer musste aber stets zurückstecken. Drittbester Rookie war Güvens Teamkollege Marvin Klein auf Rang 6.
Schon in der ersten Runde war eine Safetycar-Phase ausgelöst worden, als gleich mehrere Fahrer in einer Schikane aneinander gerieten. Die Fahrzeuge von Jordan Love vom Team Fach Auto Tech und Dinamic Motorsport-Pilot Moritz Sager wurden dabei stark beschädigt, für beide war das Rennen nach wenigen hundert Metern bereits beendet.
Der Sieg in der ProAm-Wertung ging an Moritz Vater Philipp Sager (Österreich/Dinamic Motorsport), der knapp vor den beiden Martinet by Alméras-Fahrern Roar Lindland und Clément Mateu ins Ziel kam. „Ich hatte den richtigen Riecher, als vor mir mein Sohn Moritz in einen Unfall verwickelt wurde. In dem daraus resultierenden Durcheinander ging ich an Roar vorbei. Obwohl er alles versucht hat, konnte ich ihn hinter mir halten“, berichtete Sager.
Die Teams des Porsche Mobil1 Supercup reisen von Silverstone direkt nach Barcelona. Dort findet schon am kommenden Wochenende im Rahmen des Großen Preis von Spanien der 6. Lauf statt.
Verfasst von Hans-Dieter Schuda. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Von Zero.. to Hero… das passte in Spa-Francorchamps nun wirklich für die eidgenössische Cool Racing Mannschaft. Wurde doch deren #37 Ligier JS P320 LMP3 noch beim Michelin Le Mans Cup-Rennen in Le Castellet in der dritten Runde von einem übereifrigen Rinaldi Racing Piloten aus dem Rennen katapultiert und somit auf dem letzten Tabellen Platz verwiesen. Nun schafften es die beiden französischen Fahrer Nicolas Maulini und Edouard Cauhaupe in Spa zu einen ungefährdeten Start- und Ziel Sieg beim 2.Lauf der Serie. Im Laufe des 2 Stunden Rennens fuhren beide Piloten einen Vorsprung von über 25s auf die Zweitplatzierten heraus.
Unsere Serien-Sieger von DKR Engineering, Jean Glorieux & Laurents Hörr mussten sich auf ihrem Duqueine M30-D08 LMP3 mit dem zweiten Platz zufrieden geben, bauten aber ihren Vorsprung in der Punktetabelle aus. Endlich mal wieder auf dem Stockerl kamen die britischen Nielsen Racing-Piloten Anthony Wells und Colin Noble im #7 Duqueine M30-D08 LMP3. Die Schnellste Runde mit einer 2.14,949 drehte mal wieder der überragende Wayne Boyd auf dem #23 United Autosports Ligier JS P320 LMP3. Da sein Co-Pilot John Schauerman jedoch bei seinem Stint zu viel Zeit verloren hatte, reichte es am Ende für das Duo nur zum vierten Platz.
Wie bereits im Vorbericht notiert, fehlten der Ferrari Truppe bei den GT3 die „Gegner“.. und so kam es wie es kommen musste, dass Duell Iron Lynx vs. Kessel Racing führten einige Fahrer mit dem berühmten Messer zwischen den Zähnen. In der Einführungsrunde und beim aufwärmen der Reifen, wedelte Claudio Schiavoni (Iron Lynx) so heftig auf der Strecke, dass der überholende Michael Broniszewski den Iron Lynx Piloten seinen Ferrari F488 GT3 vor Schreck in die Streckenbegrenzung steuern liess. Das Fahrzeug war heftig beschädigt und ein Start nicht mehr möglich, somit 1:0 für Kessel Racing.
Im Rennen drehte die #8 der Iron Lynx Fahrer und Klassen Sieger in Le Castellet, Rino Mastronardi (ITA) & Giacomo Piccini (ITA) ungestört ihren Runden bis Davis Perel (ZSA) das Steuer von Michael Broniszewski (POL) übernahm. Scheinbar wollte der Kessel Pilot auf 2:0 erhöhen und versuchte alles um den Führenden zu überholen. Das gelang aber nur mit Hilfe der Brechstange und Schiedsrichter… sorry Rennleiter Eduardo Freitas entschied auf Foulspiel und eine 30 Sekunden Strafe für Perel.
Somit hatten wir dann folgendes Ergebnis in der GT3 Ferrari Klasse: die #8 von Iron Lynx gewann vor der #74 von Kessel Racing. Sich klug aus dem Hauen & Stechen raus haltend fuhren Murod Sultanov (RUS) und Paolo Ruberti (ITA) auf dem #67 Kessel Racing Ferrari auf Platz drei.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
MRS GT-Racing hat nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der ADAC GT-Masters-Auftaktrunde auf dem Eurospeedway Lausitzring reagiert. Anstelle des bei der ersten Saisonrunde in der Lausitz noch an der Seite des frisch von seinen Handgelenksbrüchen genesenen Jens Klingmann agierenden Nicolaj Sylvest wird nun BMW-Werkspilot Erik Johansson den zweiten Sitz im BMW M6-GT3 bekommen.
Damit bleibt es bei der skandinavischen Connection der BMW-Teams. Der 24-jährige Schwede Johansson, letztes Jahr Vizemeister in der Italienischen GT-Meisterschaft und 2013 schwedischer Formel Renault 1.6 Meister, ersetzt den Dänen Sylvest. Auch das zweite BMW-Team – Schubert Motorsport - setzt mit Hendric Skoog und Joel Eriksson 2 Schweden in seinen M6 ein.
Mit nun 2 Werkspiloten aus dem BMW-Kader hofft Teamchef Karsten Molitor bei der 2. Runde der Meisterschaft am Nürburgring auf nun bessere Resultate. Danaben wird am kommenden Wochenende auch das Debüt der beiden Kreuzpointner Zwillingsschwestern im BMW M4-GT4 des Teams beim Saisonstart der ADAC GT4 Germany im Fokus stehen.