13 Starter bei den 16 Stunden von Hockenheim

Für die ersten 16 Stunden von Hockenheim 24hBarce2019haben sich 13 Starter angekündigt. Der als Ersatz für das in Barcelona geplante 24 Stunden Rennen ist damit das erste Rennen der 24h-Serie in Deutschland. Topfavoriten für den Gesamtsieg sind neben zwei GT3-Startern von Equipe Verschuur (Renault RS01) und CP Racing (Mercedes-AMG GT3) der Porsche 911 RSR vom Team Proton Competition als Überraschungsstarter; Christian Ried teilt sich das Steuer mit Dominique Bastien und Vutthikorn Inthraphuvasak in Vorbereitung auf die 24h von Le Mans.

Drei Porsche 991-II Cup (DUWO Racing, Speed Lover, Bas Koeten Racing) sowie zwei GT4 (PROsport Racing-Aston Martin, Avia Sorg Rennsport-BMW) komplettieren das GT-Feld. Hinzu kommen 5 TCR-Team (2x Autorama-VW, Red Camel-Cupra, TOPCAR-Cupra, AC Motorsport-Audi).

Der Freitag wird als Trainings- und Qualifikationstag genutzt (7,5 Stunden Training, 30 Minuten Qualifying). Das in zwei Teile aufgeteilte Rennen absolviert am Samstag und Sonntag je einen 8-Stunden-Abschnitt von 12 bis 20 Uhr. Verfolgt werden kann das Rennen wie gewohnt über die Internetseite des Veranstalters sowie den Youtube-Kanal.

Dritter United Sieg in der ELMS

United Autosports hat auch den dritten Lauf der Europäischen Le Mans Serie, das kurzfristig als Ersatz für die ausgefallene Runde in Barcelona angesetzte Le Castellet 240-Rennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) erneut gewinnen können. Damit sind alle Siege in der Serie an das angloamerikanische Team gegangen, wobei beim Saisonauftakt in Le Castellet das Trio auf der #32 – Will Owen, Alex Brundle und Job van Uitert – und bei den beiden anderen Läufen in Spa-Francorchamps und nun erneut Le Castellet Phil Hanson und Felipe Alburquerque auf dem #22 Oreca den Siegerpokal einheimsen konnten.

Dieses Mal wurde es allerdings eng: erst in der vorletzten Runde konnte Alburquerque den bis dato führenden Jean Eric Vergne im G-Drive Oreca im Verkehr auf der Mistral-Gerade knacken. Damit wartet die unter russischer Flagge startende Mannschaft dieses Jahr immer noch auf ihren ersten Erfolg. Hinter dem G-Drive Trio Roman Rusinov, Mikkel Jensen und Jean Eric Vergne, die den Sieg nur um 2,6s verpassten, kam das Graff Racing Trio Alexandre Coignaud, James Allen und Thomas Laurent auf die letzte Stufe des virtuellen Podiums. Dabei hatte es zu Rennbeginn so gar nicht nach einem erneuten United Sieg ausgesehen. Den auf komplett nasser Strecke hinter dem SC absolvierten Start absovierte man zwar von der Pole (obwohl beim verregneten Qualifying sämtliche GTE auf feuchter Strecke schneller waren als die LMP auf der komplett durchnässten (die Bestzeit ging sogar an den Dempsey-Proton-Porsche von Pilot Alessio Piccariello). Doch auf der nur langsam abtrocknenden Strecke vergriff sich die bis zum ersten Boxenstopp führende angloamerikanische Mannschaft komplett bei der Reifenwahl.

Damit kämpften je nach Wetterlage und Streckenbeschaffenheit andere Teams um die Spitze – zuerst Cool-Racing, dann G-Drive, dann Panis Racing und zuletzt wieder G-Drive - bevor es in den letzten Runden in der Dunkelheit zum letzten Showdown zwischen Vergne und Alburquerque kam, der mit konstanten Rekordrunden in der Dunkelheit den fehlgeschlagenen Reifenpoker wieder wettmachte.

In der LMP3 setzte sich das Realteam-Duo Esteban Garcia und David Droux zum ersten Saisonsieg durch. Platz 2 holte sich nach dem Ausfall der #2 das #3 United Autosports-Duo Tappy/Bentley. Nach einem Rammstoss gegen einen zu überrundenden Klassenkollegen der in einer Kettenreaktion den #25 Algarve Pro Oreca von Loic Duval aufs Dach legte, vergab Inter-Europol-Ligier Pilot Nigel Moore aufgrund der resultierenden Durchfahrtsstrafe eine bessere Position als P3 für sich und Teamkollege Martin Hippe.

In der GTE-Am konnte das Spirit of Race Ferrari-Trio Duncan Cameron Mathew Griffin und Aaron Scott nach 2 jahren mal wieder einen Sieg in der Serie einfahren. Das Porsche Trio Ried/Beretta/Piccarielloerrang P2 vor dem Iron Lynx Ladies-Ferrari von Rahel Frey Manuela Gostner und Michelle Gatting.

Als nächster Lauf steht nun am 11.Oktober der eigentlich als Saisonauftakt geplante ELMS-Lauf in Monza auf dem Programm.

Dritter STT Doppelpack für Uwe Alzen

assen startMit dem dritten Doppelpack von Uwe Alzen ging das dritte Rennwochenende der Spezial Tourenwagen Trophy zu Ende. In Assen war der langjährige DTM-Pilot in seinem Audi R8 LMS GT3 erneut nicht zu schlagen. Die weiteren Podestplätze machten Henk Thuis im Pumaxs RT und Uwe´s Bruder Jürgen Alzen im Ford GT unter sich aus.

Eine erneut starke Leistung bescherte Uwe Alzen seinen nächsten Doppelsieg in der Spezial Tourenwagen Trophy . Der Audi-Pilot ging beide Male von der Pole aus ins Rennen. Im ersten Durchgang wurde der Polesitter nach wenigen Minuten wieder vom Safety-Car eingefangen. Nach der erneuten Startfreigabe setzte sich Alzen schnell wieder ab und brachte den Sieg nach Hause.

Während Alzen vorneweg dampfte, ging es dahinter ordentlich zur Sache. Von Startplatz vier aus schoss Jürgen Alzen nach der Startfreigabe an die Spitze, war aber zu spät auf der Bremse und kam sehr weit heraus. Dadurch schlüpften Uwe Alzen und auch Ulrich Becker wieder vorbei. Lange konnte sich Becker aber nicht über den zweiten Platz freuen, denn der Marler kam in Runde zwei etwas zu weit raus und drehte sich dadurch ins Kies. Das Safety-Car fing das Feld wieder ein.

assen alzenNach dem Restart kam Thuis etwas besser als Jürgen Alzen weg und war plötzlich ganz dicht am Ford GT dran. Mehrmals attackierte der Niederländer, ehe er sich in der 10.Runde an Alzen vorbei quetschte. Sofort brachte Thuis einige Meter Abstand dazwischen. Bis zum Rennende wuchs dieser auf um die 28s noch an. Alzen musste sich mit Rang 3 zufriedengeben. Gesamtvierter wurde Jörg Lorenz im Porsche dp 935, der sich somit noch vor dem heranstürmenden Ulrich Becker halten konnte.

Zum zweiten Durchgang konnte Lorenz wegen eines Schadens an der Getriebewelle nicht mehr antreten. Im zweiten Heat setzte sich Alzen gleich von Beginn an ab, während die Verfolger in einen engen Dreikampf verstrickt waren. „Wir waren wieder ganz vorne und das schnellste Team. Ich war zum ersten Mal in Assen. Es ist eine schöne Strecke, sehr flüssig und eine gute Lokation. Es hat mir hier sehr gut gefallen. Da kann man frohgemut nach Hause fahren und sich auf das nächste Rennen freuen“, gab der Doppelsieger zu Protokoll.

assen KampfgruppeBeim Start zum zweiten Durchgang nützte Jürgen Alzen erneut den Leistungsvorteil seines Ford GT aus und übernahm vor Thuis und Becker P2. Was folgte, war ein packender Dreikampf der GT-Boliden. Als es ans Überrunden ging, nutze Thuis die Situation für sich aus und schob sich kurz vor der Start- und Zielgeraden vor den Ford von Alzen. Der neue Drittplatzierte versuchte auf der Geraden zu kontern, wurde aber sogleich von Becker angegriffen. Im engen Zweikampf mit Alzen blieb Becker in der entscheidenden Szene nur das Holpern über die hohen Curbs. Für den Marler sollte dies schließlich zum vorzeitigen Aus führen. Nach der Aktion stand die Lenkung schief, dazu streifte das Rad innen am Kotflügel.

Während Becker in die Boxengasse einbog, profitierte Thuis zunächst von den Geschehnissen dahinter. Doch lange konnte sich Thuis nicht über den zweiten Rang freuen. In Runde 12 steuerte der Pumaxs ebenfalls die Boxengasse an. Am GT-Renner hatte sich das Rad gelockert. Dadurch war Thuis aus dem Kampf um Platz 2 raus, während Alzen souverän den neu gewonnen zweiten Gesamtrang über den Zielstrich brachte. Trotz des Stopps reichte es für Thuis noch zu P3. Die weiteren Plätze in der Division 1 belegten Berthold Gruhn auf Gesamtrang fünf und Johannes Kreuer, der im Donkervoort D8R als 8. gewertet wurde.

Nach einem Monat Pause geht es für die Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Sachsenring weiter. Dort findet vom 25.-26. September der 4.Saisonlauf statt. Der Auftritt ist eine der ganz wenigen Möglichkeiten auf der anspruchsvollen Berg- und Talbahn zu fahren.

Maximilian Paul mit Doppelsieg im Seyffarth R8 Cup

AudiR8Cup 2020 MostMaximilian Paul, einer von sechs Rückkehrern im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, krönte sein Comeback im GT4-Markenpokal mit einem Doppelsieg. Auf dem 4,212 Kilometer langen Most Autodrom im tschechischen Nordböhmen, wo die 2. Runde der Serie statt fand, musste er beim ersten Lauf am Samstag nur am Start Kris Heidorn den Vortritt lassen. Hinter Paul kamen im ersten Lauf der amtierende Champion Robin Rogalski und Heidorn, Champion des Jahres 2018 im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup auf das Podium. Tabellenführer Tim Reiter beendete das Rennen als Vierter. Den Pokal für den besten Am-Starter bekam Sophie Hofmann, die sich über Gesamtrang 8 freute.

Im regnerischen Lauf am Sonntag feierte Maximilian Paul seinen zweiten Sieg. In Lauf 2 ging er von der Pole Position ins Rennen und behielt die Führung bis zum Fallen der Zielflagge. Dabei musste er sich nahezu die gesamte Renndistanz über gegen seinen Verfolger Kris Heidorn verteidigen. Tim Reiter setzte sich in einem rundenlangen Zweikampf gegen Robin Rogalski durch und freute sich über den dritten Platz. Bester Am-Pilot war Michael Golz - wie Paul, Heidorn und Rogalski auch ein Rückkehrer in den Audi R8 Cup.

NLS mit Doppellauf-Finale

Das Corona-Jahr 2020 der Nürburgring Langstrecken Serie bleibt von weiteren Terminverschiebungen nicht verschont. Um die Saison nun kompakter ausklingen zu lassen wird der Termin des Saisonfinales vorverlegt. Am 7. und 8. November findet mit dem 45. DMV 4-Stunden-Rennen und dem 62. EIBACH ADAC ACAS Cup ein weiterer Doppelevent statt.

„Die erste Doppelveranstaltung in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie Anfang Juli wurde von unseren Teilnehmern und Fans sehr gut angenommen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, einen zweiten Double Header nachzulegen. Anfang November ist mit besserem Wetter zu rechnen als zum Ende des Monats. Wir hoffen so auf ein spannendes Saisonfinale“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG.

Beide Rennen führen über die gewohnte Distanz von vier Stunden. An jedem Tag entscheidet das Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr über die Startplätze.

Neben dem Wetter  (man versucht wohl Bilder wie das obenstehende vom 2. VLN-Lauf 2019  - der wegen Schneefalls abgebrochen wurde - zu vermeiden) dürften auch Ungewissheiten über den weiteren, herbstlichen Verlauf der Corona-Pandemie mit eine Rolle bei der Verlegung gespielt haben. Derzeit kann niemand vorhersagen wie sich die Fallzahlen im kälteren Herbst und Winter entwickeln werden, zumal auch eine Wechselwirkung mit einer evtl. Grippewelle erwartet wird. Derzeit steigen die Ansteckungsraten auch in Deutschland wieder leicht an. Mit dem Vorziehen des Saisonfinales umgeht die VLN-Organisation mögliche in diesem Zusammenhang drohende Einschränkungen bei sportlichen Grossveranstaltungen.

Die restlichen Termine der Serie 2020 lauten nun:
24.10. – 45. DMV Münsterlandpokal
07.11. – 45. DMV 4-Stunden-Rennen
08.11. – 62. EIBACH ADAC ACAS Cup

Daneben findet vom 24-27.9 das 24 Stunden Rennen am Nürburgring statt, das auch eine grosse Anzahl an VLN-Teams anzieht.

PSC Spa 2020

psc7aPorsche-Junior Ayhancan Güven feierte in Spa-Francorchamps mit seinem Martinet by Alméras-Porsche seinen zweiten Saisonsieg im Porsche Mobil1 Supercup. Güven überquerte die Ziellinie nur 0,6s vor Lechner-Pilot Dylan Pereira. Dem Luxemburger reichte Rang 2, um wieder die Tabellenspitze zu übernehmen. Vor dem Finale am kommenden Sonntag in Monza beträgt Pereiras Vorsprung vor Larry ten Voorde nur 4 Punkte. Der Niederländer fuhr in Belgien hinter Florian Latorre und Porsche-Junior Jaxon Evans auf Platz 5 durchs Ziel.

Der Formel-1-Kurs in den Ardennen wurde seinem Ruf als eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt gerecht. Nach 11 Runden trennten die bestplatzierten 10 Fahrer im Porsche Mobil1 Supercup weniger als 9s. Die beiden BWT Lechner Racing-Fahrer setzten den Spitzenreiter rundenlang unter Druck. „Das war ein gutes Zusammenspiel zwischen Jaxon und mir“, verriet Pereira, der dennoch gelegentlich versuchte, den Teamkollegen zu überholen. Diese Angriffe liefen ins Leere – bis der zunächst zweitplatzierte Evans beim Anbremsen am Ende der langen Kemmel-Geraden eine verschmutzte Spur auf der Strecke übersah und mit einem blockierenden Vorderrad in einen Notausgang ausweichen musste. „Ich hatte Glück, dass ich in dieser Kurve eine andere Linie gefahren bin als Jaxon, sonst hätte es mich vielleicht auch erwischt“, räumte Pereira ein. So konnte er Evans überholen und sogar die Lücke zu Spitzenreiter Güven schließen.

Florian Latorre lieferte mit Rang drei sein bisher bestes Saisonergebnis ab. Jaxon Evans, im Qualifying Zweitschnellster, war mit Rang 4 erwartungsgemäß nicht ganz glücklich. Zumal er in der letzten Runden sogar noch unter Druck von Larry ten Voorde geriet. psc7bIm Ziel hatte dieser 0,7s Vorsprung vor Landsmann Jaap van Lagen im Fach Auto Tech Porsche. Auf den Rängen sieben bis neun kam ein Rookie-Trio ins Ziel, angeführt von Marvin Klein (Martinet by Alméras). Der Franzose setzte sich gegen Max van Splunteren (Team GP Elite) und Jean-Baptiste Simmenauer (Lechner Racing Middle East) durch. Der erst 17 Jahre alte Gastfahrer Loek Hartog (Bas Koeten Racing Team) komplettierte die Top-10.

Sieger der ProAm-Wertung wurde Stéphane Denoual (Pierre Martinet by Alméras), gefolgt von Philipp Sager (Dinamic Motorsport) und Roar Lindland. Mit dem dritten Rang sicherte sich Lindland vorzeitig den Gesamtsieg in der ProAm-Wertung. Für den Routinier aus Norwegen ist dies bereits der dritte ProAm-Titel in Folge.

35 Starter beim "Le Castellet 240"

Mit dem Le Castellet 240 wird am Samstag die 3. Runde der Europäischen Le Mans Serie erneut auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet ausgetragen. Gegenüber der Runde in Spa-Francorchamps schrumpft das Feld um 5 Autos auf 35 Wagen. 15 LMP2, 12 LMP3 und nur noch 8 GTE-Am bilden das Feld beim ebenfalls über 4h – oder 240 Minuten – gehenden 3. Lauf der die abgesagte Runde in Barcelona ersetzt.

In der LMP2 kommt die deutsche Pilotin Sophia Flörsch nun endlich zu ihrem ersten LMP2-Einsatz. Den #50 Richard Mille Racing Oreca wird sie dabei lediglich zusammen mit Beitske Visser steuern, die bereits beim letzten Lauf in Spa-Francorchamps ihr LMP2-Debüt absolvierte . In den G-Drive Oreca kehrt Jean-Eric Vergne als dritter Pilot zurück. Dragonspeed wird hingegen Timothé Buret als Ersatzmann von Ryan Cullan einsetzen.

In der LMP3 setzt das Eurointernational-Team mit Nicolas Maurini und Jacopo Baratto auf 2 neue Piloten. Der bis dato einzige Wechsel in der GTE-Klasse umfasst den „deutschen“ AF Corse-Ferrari, in dem Christopher Ullrich und Steffen Görig nun Daniel Serra statt des bislang engagierten Alexander West als Copiloten zur Seite gestellt bekommen.

Das Qualifying startet am Samstag ab 11.40 Uhr. Das Rennen wird am Samstag abend ab 18.30 Uhr in die Dunkelheit hinein stattfinden.

Le Castellet 120 - MLMC Runde 3

mlmc1 htttstartBeim Le Castellet 120, dem 3. Lauf des Michelin Le Mans Cup gibt es nur wenige Veränderungen im Starterfeld zum letzten Rennen in Spa-Francorchamps.

Bei den GT3 zählt der IDEC Mercedes AMG GT3 immer noch zu den Vermissten, dafür ist der Porsche 991 GT3 R vom PZ Oberer Zürichsee by TFT mit Nicolas Leutwiler und Julien Andlauer wieder auf der Starterliste. Da sich der Erfolge des Damen-FerrariFerrari F488 GT3 von Iron Lynx in den vorangegangenen Rennen in sehr überschaubaren Grenzen hielten, verzichtet das Team auf einen Einsatz des Fahrzeuges. Somit können sich nun 3 Kessel Racing und 2 Iron Lynx Ferrari auf den einsamen Porsche stürzen. Für „Unterhaltung“ in den 2 Renn Stunden dürfte die GT3 Klasse wieder sorgen.

Im 18 Wagen zählenden LMP3-Feil  ist der #55 Duqueine M30-D08 LMP3 von Rinaldi Racing mit den beiden Deutschen Alexander Mattschull und Daniel Keilwitz wieder am Start und als Neueinsteiger in die Serie bietet das TEAM VIRAGE einen weiteren Ligier JS P320 LMP3 für 2 Piloten aus Frankreich auf.

Nach den Erfolgen in den letzten Rennen dürften sich um den Sieg bzw. die Podium Plätze die Herren Jean Glorieux (BEL) & Laurents Hörr von DKR Engineering, Nicolas Maulini & Edouard Cauhaupe von Cool Racing sowie die Briten Anthony Wells und Colin Noble aus der Nielsen Racing Mannschaft streiten. Sollte es der US Amerikaner John Schauerman zudem mal schaffen eine möglichst fehlerfreie erste Stunde abzuliefern, ja dann würde Wayne Boyd auf dem United Autosports Ligier JS P320 LMP3 noch um den Kampf an der Spitze eingreifen können.

Am Samstag, 29.08.2020, startet ab 09.30h die Qualifikation und ab 14.00h das Rennen und beides wird natürlich wieder als Live Stream bei youtube präsentiert.

6h Ruhrpokalrennen mit starkem Feld

Mit 168 Teilnehmern steht das bislang grösste Feld der Nürburgring Langstrecken Serie 2020 beim 5. Lauf - dem 41. Rowe-6h Ruhrpokalrennen - in Aussicht. Während in den letzten Jahren der 6h-Klassiker eher weniger Teams als im Saisondurchschnitt anzog, liegt er dieses Jahr 2020 in der Corona-Saison unmittelbar vor dem 24h-Klassiker. Und da das Qualifikationsrennen zum 24h Rennen dieses Jahr auch noch gestrichen wurde sorgen die Teams die einen Testeinsatz im Vorlauf planen, zusammen mit den regulären NLS-Teilnehmern für ein gut gefülltes Feld.

In der Gesamtsiegerklasse der SP9 wächst das Feld auf 33 Wagen an. 9 Audi (3 * Audi Sport, je 2 von Phoenix Racing und Car-Collection, je einer von Race-Ing & der équipe vitesse), 8 Porsche (je 2x Falken, KCMG und Frikadelli Racing Team , je einer von Huber Racing und Manthey Racing), 7 Mercedes AMG GT3 (3* Haupt Racing Team, 3* GetSpeed Performance und 1 Wagen des neu in Erscheinung tretenden 10Q Racing Teams, 5 BMW M6-GT3 (3* Walkenhorst & 2+ ROWE Racing) 2 Lamborghini von Konrad Motorsport und dem Semi-Werksteam FFF Racing, sowie die beiden Ferrari F488 GT3 von racing one und Octane 126 bilden das Top-Feld das schon eine gute Vorschau auf den 24h-Klassiker in 4 Wochen erlaubt. Das Gros der Teams startet in der Pro-Klasse – lediglich 2 Pro-Am und 4 Am-Teams sind in der Liste verzeichnet.

In der SP-X-Klasse bietet das Rennen das offizielle Renndebüt des Scuderia Glickenhaus SCG004C – der amerikanische GT3/GTE-Prototyp wird mit dem Trio Mutsch/Laser/Mailleux antreten. In der SP7-Klasse starten 7 Porsche, wobei ein Cayman des Pit Lane-Teams die regulären Starter verstärkt. Dafür ist lediglich ein Cup-Porsche in der CUP2-Klasse eingagiert. Auch die SP8-Klasse verzeichnet nur noch einen Starter, einen Audi R8 LMS GT4. Auch in der SP8T sind fast nur noch GT4-Wagen engagiert – mit Ausnahme eines Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio der ebenfalls sein Debüt bei diesem Rennen gibt. Die SP10/GT4 verzeichnet selber 7 Starter wobei es neben 3 BMW M4-GT4 2 Cayman und einem Aston Martin auch ein Wiedersehen mit dem KKrämer Ginetta gibt.

In den Produktionswagenklassen gibt es 2 Porsche in der V6, 6 in der V5, 21 BMW in der V4 und einen bunten Herstellermix von 6 Herstellern in der mit 17 Wagen besetzten VT2 zu vermelden. In der Gruppe H sind lediglich 7 H2-Autos am Start. 2 Porsche bilden die Besetzung der AT-Klasse. In den CUP-Klassen kommen 13 CUP5-BMW, ebenso viele CUP3-Cayman, 3 CUP X-KTM, 3 OPC-Astra und und lediglich ein TCR-Hyundai (die restlichen 9 TCR-Teams starten in der SP3T) hinzu.

Der Start des Saisonhighlights – der Lauf ist traditionell das einzige 6h-Rennen in der sonst nur aus 4h-Rennen bestehenden Serie – erfolgt am Samstag um 12 Uhr. Neben einem begrenzten Kontingent von Zuschauern auf der GP-Strecke wird der Live-Stream auf der Nürburgring Langstrecken Serien-Homepage die beste Gelegenheit zur Verfolgung des Rennens bieten. Dabei wird die Startphase u.a. von Moderator Patrick Simon aus einem Hubschrauber aus kommentiert.

Maxi Götz siegt beim Goodyear 60 Auftakt

goodyear60 lausitz startAm vergangenen Wochenende konnte die GTC-Serie endlich den Saisonauftakt der GTC Race und des Goodyear 60 begehen. Die Serie startete dabei am Eurospeedway Lausitzring im Rahmen des DTM-Wochenendes.

Den ersten Sieg holte Maximilian Götz am Freitagabend beim Goodyear 60. Der 34-jährige Uffenheimer Mercedes AMG GT3-Pilot machte seinem Ruf als routinierter GT-Profi alle Ehre und setzte sich im Einstunden-Rennen mit seinem Steer-by-wire-Mercedes-AMG GT3 des Space Drive Racing operated by HWA-Teams durch. Auf dem zweiten Rang kamen der erst 16-jährige Hugo Sasse und sein Teamkollege Jordan Pepper im Bentley Continental von T3-HRT Motorsport. Die Drittplatzierte Carrie Schreiner feierte gemeinsam mit Markus Winkelhock einen gelungenen Einstand als neue Botschafterin der Marke Schaeffler. Mit dem Audi R8 LMS GT3 der unter dem Label von Space Drive Racing operated by Phoenix Racing eingesetzt wurde teilten sich 3 verschiedene Automobil-Hersteller das Podium untereinander auf.

goodyear60 lausitz siegergoetzIn der Klasse 2 gewannen Axel Sartingen und Daniel Schwerfeld mit dem Ferrari 458 GT3 vom Team Hella-Pagid-racing one . Sieger der Klasse 3 wurde Solist Thomas Langer im Porsche 991 GT3 Cup von Schütz Motorsport. In der Klasse 4 fuhr Christer Joens auf Platz 1 mit seinem McLaren 570S GT4 von Dörr Motorsport, der ebenfalls mit der Steer-by-wire-Technologie unterwegs war. In der SemiPro-Wertung der Klasse 1 konnten sich Mario Hirsch & Dominik Schraml mit dem Mercedes AMG GT3 der équipe vitesse durchsetzen. Die AM-Wertung gewann Hermann Speck im Porsche 991 GT3 R, der von DB Motorsport betreut wird.

15 Wagen – 11 GT3 in der Klasse1, 1 älterer GT3 in der Klasse 2, 1 Porsche-Cup-Wagen in der Klasse 3 und 2 GT4 in der Klasse 4 - starteten in das 60-Minuten Rennen der Goodyear 60 Serie. Der nächste Lauf findet in gut 2 Wochen vom 11-13 September am Nürburgring statt.

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