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Rydell zu Aston Martin?

rydell.jpgBerichten in Schweden zufolge zieht Rickard Rydell einen Wechsel zu Prodrive und damit an das Steuer eines Aston Martin DBR9 in der ALMS in Betracht. Der 39jährige Schwede ist hauptsächlich für seine Erfolge in der Tourenwagenszene bekannt, heuer war er Werksfahrer bei Seat in der WTCC. Für 2007 wird Seat aber seinen Kader von sechs auf vier (anderen Quellen zufolge sogar nur zwei) Autos reduzieren, der heurige Privatiers-Weltmeister Tom Coronel hat dank gefüllter Sponsorkonten zudem gute Aussichten auf ein Werks-Cockpit. Damit müssen sich einige Fahrer, inklusive Rydell, nach Alternativen umsehen.

Die Verbindung mit Prodrive kommt nicht von ungefähr, bereits in den 1990ern fuhr Rydell für den britischen Rennstall Tourenwagen der Marke Volvo. Langstreckenrennen sind für ihn auch kein Neuland, 1998 war er im 1000-Kilometer-Rennen von Bathurst siegreich. Später saß er im Ferrari 550, dem Vorzeige-GT von Prodrive. 2001 gewann er der FIA-GT-Serie zwei Rennen, unter anderem am seligen A1-Ring (dort mit Peter Kox). 2004 bildete er mit Colin McRae und Darren Turner ein Team in Le Mans, ebenfalls auf einem Prodrive-betreuten F550.

Ein Vertrag ist offenbar noch nicht unterschrieben, und der genaue Umfang des Deals wird noch diskutiert - es geht um die gesamte ALMS, oder zumindest die drei längsten Rennen, und Le Mans.

Orecas Saleen Pläne 2007

Oreca-SaleenAm Rande der Preisverleihungsgala der LMS  in Paris wurde bekannt dass Oreca in der kommenden Saison zwei Saleen  in der LMS und bei den 24 Stunden von Le Mans einzusetzen gedenkt. Allerdings sei das angedachte Programm noch nicht finanziert. Man wird nicht bei den 12h von Sebring starten, sondern statt dessen die Vorbereitungen auf die Saison hier in Europa bei den Testtagen auf dem HTTT beginnen. Dort soll auch ein erster 24h-Test des S7R gefahren werden. Für die FFSA GT-Meisterschaft gilt der Einsatz von zwei Wagen als gesichert. So soll je ein Fahrzeug für die Piloten Raymond Narac und Bruno Hernandez geplant sein. In der LMS spricht derzeit nichts gegen eine weitere Verpflichtung der Piloten Soheil Ayari und Stephane Ortelli.

Wolfgang Kaufmann bei den 24h Bahrein

kaufmann.jpgZum dritten Mal geht es für Wolfgang Kaufmann nach Bahrain. Im Rahmen des ersten 24h Rennens im Wüstenstaat am persischen Golf wird der Westerwälder Profi zusammen mit dem Brasilianer Antonio Hermann, Michael Schrey und Franz Konrad am Steuer des von Konrad Motorsport genannten Porsche 996 GT3-RSR sitzen.

Nach zwei fulminanten Auftritten in den vergangenen beiden Jahren auf der Strecke im arabischen Wüstenstaat hofft Kaufmann wieder auf ein Ergebnis weit oben in der Rangliste. 2004 trat er auf dem Wieth Ferrari 550 Maranello beim GT Festival an und konnte Sportwagengrössen wie David Brabham in Schach halten. 2005 erfolgte ein Einsatz im privat eingesetzten Lammertink Racing Porsche 996 GT3-RSR beim FIA GT Rennen. Rang 4 stand damals am Ende in der GT2-Klasse für den Westerwälder und seinen Partner Luca Moro zu Buche.

Wolfgang Kaufmann sieht der Möglichkeit, erneut in Bahrain zu starten hoffnungsvoll entgegen: "Franz hat mir schon mehrfach die Chance gegeben mit seinem Saleen S7 R zu starten, sei es in der American Le Mans Series oder den 1000km von Le Mans. Nun bin ich froh das er mir erneut die Chance zu einem Einsatz gibt - und das auch noch auf meiner Lieblingsmarke Porsche."

Weitere Details zu GS-Plänen für 2007

kheyera.jpgIm Rahmen der Essen Motorshow ergab sich für uns die Gelegenheit sich etwas eingehender mit Wolfgang Koepp und Kenneth Heyer (Bild) von GS-Motorsport über die Pläne für 2007 zu unterhalten. Die Mannschaft hatte just mit umfangreichen GT3-Plänen und dem Erwerb zweier neuer Oreca-GT3-Viper auf sich aufmerksam gemacht und nebenbei noch den Beginn eines LMS-Programms angekündigt.

Auch wenn die Spekulationen bezüglich eines Panoz GT2 nun vom Tisch zu sein scheinen, so scheint der LMS-Einstieg doch beschlossene Sache zu sein. „Im Moment deutet alles auf einen Einstieg mit einem GT2-Porsche hin, wobei wir möglicherweise auch die Kooperation mit einem bestehenden GT2-Team anstreben. Der Porsche bietet für ein Lehrjahr eine konservative aber zuverlässige Basis, mit der man zuverlässig Ergebnisse einfahren könnte, wenn man auch als eines von Dutzenden Porsche-Teams nicht so im Focus steht. Aber auch weitere Optionen, wie die GT1, sind langfristig für uns interessant“, gab Kenneth Heyer Auskunft.

gt3viper.jpgDas GT3-Engagement mit Oreca sieht man bei Georg Severichs Truppe auch als Einstieg in eine potentielle Partnerschaft die auch in Richtung LMS führen könnte. „Die Viper (Bild vom Präsentationsfahrzeug auf der Motorshow) werden erstmal vorrangig in der Belcar zum Einsatz kommen. Das ADAC-GT3-Masters betrachten wir aufmerksam und wir werden auch beim Premierenrennen ein Fahrzeug einsetzen. Ob es da zu einem dauerhaften Engagement kommt, wird davon abhängen, ob unsere Sponsoren das wünschen.“

Bezüglich Sponsoren hat GS einen bekannten Namen aus der Schmierstoffbranche am Haken, erbat sich aber noch Zeit bis zur offiziellen Präsentation der Fahrzeuge auf der Birmingham Motorshow. So wie es aussieht, ist das Programm 2007 mit dem neuen Partner voll abgesichert.

Alfa kommt 2008 zurück an die Sarthe

alfa8cparis.jpgDerzeit konkretisieren sich die Gerüchte dass Alfa Romeo wieder nach Le Mans zurückkehren könnte. Auf der Motorshow in Bologna hat Alfa-CEO Antonio Baravalle die Entwicklung einer GT2-Variante des Alfa 8C angekündigt. Diese soll hauptsächlich mit Sicht auf die 24h-Klassiker wie die 24 Stunden von Le Mans, die 24h am Nürburgring und die 24h Daytona entwickelt werden, wobei zumindest das letztere Rennen die Entwicklung einer weiteren Variante des 8C erforderlich machen würde. Der Zeitplan sieht ein erstes Antreten in Le Mans 2008 vor, was eine Entwicklung ab 2007 voraussetzt. In der Mitteilung ist auch von einem wichtigen amerikanischen Programm für den 8C die Rede, was ein ALMS-Engagement andeuten könnte.

Die 2003 auf der IAA in Frankfurt vorgestellte Studie des 8C wurde just auf dem Autosalon in Paris noch einmal konkretisiert (Foto mit freundlicher Genehmigung der Kollegen von Endurance-info.com). Demnach sollen von dem Wagen 500 Exemplare zum Preis von je 100.000€ für die Strasse aufgelegt werden.

Der Alfa 8C trägt die Bezeichnung des erfolgreichsten Alfa-Fahrzeuges in Le Mans. Der 8C gewann zwischen 1931 und 1934 das Rennen viermal in Folge – eine Serie die danach nur noch von Ferrari, Ford und Porsche erreicht bzw. übertroffen wurde. In 21 Jahren ist Alfa mit insgesamt über 60 Fahrzeugen an der Sarthe aktiv gewesen. Damit ist man derzeit nach Jaguar der zweit-erfolgreichste Hersteller, der derzeit nicht an der Sarthe vertreten ist.  1931 überschritt der siegreiche Alfa von Howe/Birkin erstmals die 3000km-Distanz beim Rennen. Das Rennen von 1933 ist den eingefleischten Fans wegen seines engen Ausgangs in Erinnerung – nur 400m betrug am Ende die Distanz an der Spitze zwischen den beiden erstplazierten Alfas von Nuvolari/Sommer und Chinetti/Varent.

V de V Historic Endurance – Saisonrückblick 2006

VdeV Historic Endurance 2006 (www.vdev.fr)Eine regelmäßige Zeitreise zurück in die längst glorifizierten 60er- und frühen 70er-Jahre verspricht die Historic Endurance der VdeV. Auf dem Programm standen heuer je zwei 12h- bzw. 6h-Rennen, weitere dreimal ging es über eine Renndauer von immerhin vier Stunden. Respektable Teilnehmerzahlen und vor allem die Standfestigkeit der meisten der mindestens 35 Jahre alten Fahrzeuge sind die großen Pluspunkte dieser Serie.

In der Siegerliste der abgelaufenen Saison finden sich Fahrzeug-Legenden wie Ford GT40, Elva Mk.8 oder Chevron B16. Den Gesamtsieg in der Historic Challenge holte sich eines der von Punktereglement begünstigten GT-Teams, wobei ein „klassischer“ Porsche 911 des Baujahres 1965 sicher ein Titel-würdiges Fahrzeug ist.

Race Alliance´s Pläne für den 2. DBR9 des Teams

In einem Interview mit GT-Eins hat Race Alliance Teambesitzer Lucas Lichtner-Hoyer bestätigt, dass man auch den zweiten Race Alliance-Aston Martin im kommenden Jahr einzusetzen gedenkt. „Der Einsatz unseres zweiten DBR9 in der FIA-GT-Meisterschaft im Rahmen des Gentleman Cup oder auch als zweites Profiauto ist noch ein Thema für uns. Wir hatten im ersten Rennen in Silverstone einen Unfall in der ersten Rechtskurve, bei dem beide Aston Martin beteiligt waren. Beide Autos waren beschädigt, jedoch nur mäßig, und konnten ohne Probleme wieder einsatzfähig gemacht werden. Der Grund, warum das zweite Auto in der Garage blieb, lag an dem Fahrer, der auch den Unfall verschuldet hatte und zusätzlich seinen finanziellen Verpflichtungen in weiterer Folge nicht nachkommen konnte. Daher haben wir uns kurzfristig entschieden, das zweite Auto nach diesem Vorfall aus der Serie zu nehmen. Das Auto ist nun für 2007 einsatzfähig, es wurden ohnehin nur bisher insgesamt 1200 km damit gefahren.“

Auch die 24 Stunden von Le Mans wären langfristig ein Thema für das derzeitige Top-GT-Team der Alpenrepublik: „Es handelt sich dabei um eine der hochwertigsten und reputativsten Veranstaltungen des europäischen Rennsports handelt. 24 Stunden Rennen sind eine geile Sache und an der Sarthe kommt noch die Historie dazu. Möglicherweise ist 2007 noch etwas verfrüht für uns, insbesonders weil für Le Mans auch zusätzliche Sponsoren für ca. eine halbe Million Euro gefunden werden müssen. Wir arbeiten aber drauf hin.“

Belcar 2007

Im Rahmen der Abschlussparty der Belcar wurden einige Infos für die 2007er Saison bekannt.
Der wohl wichtigste Punkt ist, dass ab 2007 die Promotion der Belcar durch die Stephane Ratel Organisation übernommen wird. Leider konnte Ratel nicht persönlich vor Ort sein, aber es gab auch weitere Infos über die FIA-GT. Man plant innerhalb der nächsten zwei Jahre eine GT4 Klasse einzuführen.
Des weiteren gibt es Infos über die Klassenaufteilungen in der Belcar im nächsten Jahr:
Die zukünftige Klasse 1 werden Autos sein, die nach dem FIA-GT3 Reglement aufgebaut sind.
Die Klasse 2 (Belcar Promotion) werden die alten Klasse 3 Fahrzeuge wie z.B. Porsche 996 Cup oder Ultima GTR sein.
In der Klasse 3 (Belcar Specials) werden sich die ehemaligen Klasse 2 Fahrzeuge wie Mosler und GT3RSR wiederfinden, zudem die Porsche BiTurbos. Hier wird es zu einer gravierenden Regeländerung kommen - die Autos der Klasse 3 dürfen gewisse Rundenzeiten nicht unterschreiten. Für Zolder ist diese Zeit bereits mit 1:34.0 festgelegt, in diesem Jahr wurde diese Zeit nur von Marc Basseng beim Last Race unterboten. Für Spa gibt es noch keine festgelegte Zeit, da man hier noch den Umbau abwarten muss, um zu sehen, wie sich die Rundezeiten entwickeln.
Weiterhin für Gäste offen ist die Klasse 4.

V de V Modern Endurance – Saisonrückblick 2006

VdeV Modern Endurance 2006 (www.vdev.fr)Mancher Serien-Veranstalter würde sich folgendes Problem sogar wünschen: Für die Mehrzahl der VdeV-Modern Endurance-Rennen gab es heuer so viele Nennungen, dass einige Teams zumindest vorübergehend auf eine Warteliste gesetzt werden mussten.

Mit bis zu 40 CN- und C3-Prototypen im Feld spielt die VdeV derzeit in einer eigenen Liga, daneben finden sich auch ausreichend GT3- und GT4-Teams, die ihre Fahrzeuge einsetzen wollen. Nachdem dieser Ansturm kaum mehr zu bewältigen ist, soll - wie schon in den GT-Eins-News berichtet - im kommenden Jahr bei fünf Terminen eine Trennung von Prototypen und GT stattfinden, die Teilnehmer werden separate 3-Stunden-Rennen bekommen.

Die meisten Fahrer in der VdeV sind in unseren Breiten nicht so bekannt - erwähnenswert ist jedoch das Antreten der deutschen Nachwuchshoffnung Nicolas Hülkenberg beim 4-Stunden-Rennen in Magny-Cours. Hülkenberg, der zur Zeit in der A1GP-Serie Furore macht, gewann dort mit seinem französischen Co-Piloten David Zollinger. Gleichzeitig war es der erste Sieg eines Ligier JS49 auf der VdeV-Langstrecke.

Juno SS3 (www.vdev.fr)Erfolgreichster Fahrzeugtyp in der VdeV-Modern Endurance war auch dieses Jahr wieder der Norma M20evo: Sechs Siege in acht Rennen bzw. 19 von 24 möglichen Podestplätze zeigen die ungebrochene Dominanz der Norma-Mannschaften. Die Ligier konnten zwei Siege und einen dritten Platz verbuchen, für den Juno SS3 der Briten Mardlin / Croydon (Bild links) gab es einen zweiten und einen dritten Rang.

Das verwendete Punktesystem der erwies sich für die Prototypen-Besatzungen als ungünstig: Es führte dazu, dass der Gesamtsieg in der „Modern Challenge“ an ein GT3-Team ging, welches mit Rang 9 bei den 12h von Magny-Cours nur einmal in dieser Saison in die Top-Ten der Gesamtwertung gekommen war.

Mosler MT 900 bei Winter Endurance Championship in Oschersleben

pressebild.jpgAm kommenden 2. Advent wird Eigner Racing zum ersten Mal einen Mosler bei einem offiziellen Rennlauf in Oschersleben einsetzen. Die Fahrer Harald Mecke und Mirco Schultis starten gemeinsam beim 2. Lauf zur "Winter Endurance Kampioenschap" (http://www.dnrt.nl/wek) in der Motorsportarena Oschersleben. 

Harald Mecke hat dieses Jahr schon erste Eindrücke und Erfahrungen mit dem Mosler gesammelt und ist außerdem ein sehr erfahrerner Langstreckenpilot: Die letzten Jahre war er mit den Ford Focus RS, ebenfalls unter Regie von Eigner Racing, im Rahmen der VLN unterwegs. Für Mirco Schultis ist es der langersehnte Einsatz in diesem Jahr auf einem V8 Boliden. Sein Panoz wird wohl erst zum ersten Lauf im April '07 wieder startklar sein. 

"Ich freue mich tierisch auf den Mosler, weil ich das Fahrzeug schon seit zwei Jahren in der Dutch Supercar Challenge beobachte“, meint Schultis und fügt hinzu: „Einfach nur schön, dieses Auto!" - Das Rennen startet am Sonntag um 11.30 Uhr und geht über 4 Stunden. Gemeldet sind in der Division 1 unter anderem auch Autos wie Ferrari 430, Porsche 997, Maserati 3200 GT oder Marcos.

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