Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
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Monate nach dem Saisonstart in Dubai folgt mit den Hankook 12h von Mugello das nächste Rennen der 24 Stunden-Serie. Auf der Nennliste stehen 54 Autos mit Fahrern aus 21 verschiedenen Nationen. Aus Lärmschutzgründen besteht das Rennen in Mugello erneut aus zwei Teilen: Der erste Teil findet am Freitag, dem 17. März, von 14.00 bis 18.00 Uhr statt, der zweite Teil wird am Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr ausgetragen.
Wie üblich ist die Klasse A6 (hauptsächlich für GT3-Fahrzeuge) mit 22 Autos die größte Klasse in Mugello. Die Kategorie wird in eine A6-Pro- und eine A6-Am-Division aufgeteilt, wobei zahlreiche Teams bereits ihre Präferenz mitgeteilt haben. Die übrigen Teams werden aufgrund der Rundenzeiten im Freien Training und im Zeittraining sowie der erwarteten Leistung im Rennen einer der beiden Klassen zugeteilt. Mit dem niederländischen Team V8 Racing und der deutschen Mannschaft von Herberth Motorsport stehen die Mugello-Siegerteams aus den Jahren 2015 und 2016 am Start, so dass es zum direkten Duell der Erfolgsmannschaften kommt.
In der A6-Pro
sind bislang 8 Mannschaften – je 2 Ferrari F488 der Scuderia Praha und der neuen schweizer Octane 126 Mannschaft, Porsche 991 GT3 R (Herberth und Förch Racing), Mercedes AMG GT (HTP-Motorsport & RAM-Racing) und je ein Lamborghini (Konrad Motorsport), Audi und Vortex V8 gemeldet. In der A6-Am starten nicht weniger als 11 Teams: 4 Mercedes AMG GT (Hofor Racing 2* SPS und ein MS Racing AMG , 3 Audi R8 LMS GT3 von Car-Collection und Raeder Motorsport, 2 Lamborghini von Grasser Racing Team und GDL Racing sowie GP Extreme mit einem Renault und V8 Racing mit einer Corvette sind hier am Start. Noch nicht eingestuft sind der Mercedes AMG GT von Idec Sport und ein KTM X-Bow der aber auch in der SP2-Klasse landen könnte.
Die Porsche 991-Cup-Klasse besteht aus fünf Autos, während es in den SP-Klassen (SPX, SP2 und SP3-GT4) insgesamt 19 Nennungen gibt. Die SP3/GT4-Klasse schrumpft auf nur noch 5 Fahrzeuge (2 Ginetta, ein KTM X-Bow , ein BMW und der LMS-Enginnering Audi) zusammen. In den Tourenwagenklassen (TCR, A3 und A2) starten insgesamt 12 Autos. In der mit 8 Autos gefüllten
TCR-Klasse sind mit Seat, Audi, Honda und Peugeot erstmals 4 verschiedene Marken vertreten. Eine interessante Entwicklung ist, dass viele regelmäßige Teilnehmer aus anderen Klassen ihr Engagement auf die TCR-Klasse erweitern, wie etwa die deutschen Teams Car-Collection und Bonk Motorsport, B2F Compétition aus Frankreich sowie das Schweizer Team Stanco&Tanner Motorsport.
Am Donnerstag, 16. März, stehen optionale Privattests auf dem Programm. Das offizielle Geschehen startet am Freitag, 17. März, mit dem Freien Training von 9.00 bis 10.30 Uhr, gefolgt vom Zeittraining von 10.45 bis 11.45 Uhr. Der erste Teil des Rennens läuft von 14.00 bis 18.00 Uhr. Danach gibt es eine sogenannte ‚Intervention’, in der für alle Autos Parc-Fermé-Bestimmungen gelten. Am Samstag läuft die Startaufstellung ab 9.00 Uhr. Um 10.00 Uhr wird das Rennen fortgesetzt. Der Zieleinlauf ist um 18.00 Uhr, danach folgt die Siegerehrung.
Ab den Hankook 12H MUGELLO ist der italienische Spezialist für Renntreibstoff, Panta Racing Fuels, offizieller Treibstofflieferant für die europäischen Rennen der 3 Creventic Serien. Wie üblich ist Hankook exklusiver Reifenlieferant und Titelsponsor der Veranstaltung. BRM ist offizieller Partner der Zeitnahme und stellt die Trophäen für die Siegerehrung zur Verfügung. SPAA05 sorgt für LED-Displays in allen Autos, die die jeweiligen Positionen im Rennen anzeigen. Live-Timing und Live-Streaming des Rennens in HD-Qualität mit Kommentar von Radiolemans.com gibt es auf der Webseite der Serie. Smart-TV-besitzer können das Streaming auch auf dem eigenen YouTube-Kanal der Serie verfolgen. Regelmäßige Updates gibt es außerdem auf Twitter (@24HSeries), Facebook (24H Series) und Instagram (24H Series). Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Im
Rahmen einer gemeinsamen Ausschreibung haben der ADAC Nordrhein als Veranstalter des 24 Stunden Rennen am Nürburgring und die VLN Langstreckenmeisterschaft den koreanischen Hersteller Hankook als neuen Ausstatter für die SP10/GT4-Klasse sowie die Tourenwagen der TCR-Klasse benannt. Der auch aus der DTM bekannte Hersteller ist damit der einzige in beiden Klassen zugelassene Hersteller, der für die Teams in allen benötigten Dimensionen jeweils eine Nass- und eine Trockenspezifikation anbietet. Damit will man sowohl ein Reifenwettrüsten in den beiden eigentlich Privatfahrern vorbehaltenen Klassen verhindern, als auch eine zuverlässige BoP-Umsetzung garantieren.
„Die GT4-Klasse wird gerade für Privatfahrer immer attraktiver“, beschreibt 24h-Rennleiter Walter Hornung, „und auch in der TCR-Kategorie verzeichnen wir ein stark steigendes Interesse. Beide Klassen sind als kostengünstige Privatfahrerkategorie konzipiert und sollen es auch bleiben. Die Wahl von Hankook als Exklusivausstatter für diese Fahrzeuge ist ein wichtiger Schritt in diesem Bemühen. Mit Hankook gewinnen wir einen Hersteller mit großer Motorsport- Reputation, der in Topklassen wie der DTM mehr als einmal seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat.“
In der GT4-Klasse sind sowohl Hankook (Lieferant in der 24 Stunden-Serie (Bild oben)), als auch Pirelli (GT4-European Series, Pirelli World Challenge) als Lieferanten der wichtigsten Serien etabliert. Bei den letzten 3 24 Stunden Rennen am Nürburgring traten zudem Teams mit Bereifungen von Michelin, Hoosier, Dunlop und Yokohama an. In der TCR sind vor allem Hankook (ADAC-TCR Germany, TCR Europe) und Michelin (TCR World series) involviert.
Das Problem das sich ggf. ergibt ist das die BoP beider Klassen auf einem Einheitsreifen beruht – und diese durch unterschiedliche Fabrikate ausgehebelt wird. Zuletzt wurde dies bei dem Debüt der Michelin-bereiften KTM X-Bow beim DMV 250-Meilen-Rennen in der vergangenen Saison offensichtlich, bei denen die beiden österreichischen Boliden der GT4-Konkurrenz um Längen davon fuhren. Solchen Fällen haben die beiden Veranstalter der wichtigsten Nordschleifenevents nun einen Riegel vorgeschoben. Das dadurch allerdings für die Teams auch ggf. kostengünstigere Alternativen bei den Reifenlieferanten weg fallen sollte nicht unerwähnt bleiben, ist jedoch angesichts der Relevanz der BoP in diesen beiden Klassen ein verschmerzbarer Kompromiss, solange Kosten und Leistung der vorgeschriebenen Pneus im marktüblichen Rahmen bleiben.
Weitere Regelungen, die ab diesem Jahr gültig sind, betreffen die Zusammensetzung der Fahrerteams. So muss etwa in der Klasse SP10 (GT4- Fahrzeuge) ab 2017 pro Fahrzeug mindestens ein Pilot aus der FIA-Bronze-Kategorie genannt sein, gleichzeitig darf höchstens ein Pilot mit dem Status Silber / Gold oder Platin eingesetzt werden. Damit sollen Werkseinsätze in der GT4 ausgeschlossen werden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Neben
dem bereits angekündigten Einsatz beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring wird Land Motorsport auch den Rest der VLN Langstreckenmeisterschaft Saison 2017 bestreiten, das hat das Team zusätzlich zu Audis Bekanntmachung in der letzten Woche bestätigt. Mit Rücksicht auf Terminüberschneidungen mit anderen Rennserien werden die ersten Einsätze mit wechselnden Fahrerbesetzungen stattfinden. Nach dem 24 Stunden Rennen plant das Team mit der Start-Nr. 28 und den Stammpiloten Connor De Phillippi und Christopher Mies bei den verbleibenden VLN-Rennen weiter unter der Bewerbung ‚Montaplast by Land-Motorsport‘ zu starten.
Wolfgang Land sieht sein Team schon mitten in den Saisonvorbereitungen: „Bei den Probe- und Einstellfahrten am 18. März 2017 beginnt die offizielle Nordschleifensaison für die kommende Herausforderung. Als erfahrenes Team mit 22 Gesamtsiegen in der VLN werden wir uns für den werksunterstützten Einsatz bis zum 24 Stunden Rennen mit Team und Fahrern intensiv vorbereiten. Testtage, VLN 1 und 2 sowie das Qualifikationsrennen stehen fix auf dem Rennkalender bis zum Nordschleifen-Highlight im Mai.“
In dieser Woche nimmt Land Motorsport zudem mit einem Auto an den 12h von Sebring teil, die sich mit den Test- und Einstellfahrten zur VLN Langstreckenmeisterschaft überschneiden. Beim amerikanischen Klassiker werden Christopher Mies, Connor de Phillippi und Jules Gounon den deutschen Audi R8 LMS GT3 pilotieren.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Wir
schulden euch noch die vom Belgian Audi Club Team WRT letzte Woche angekündigten Besatzungen für den Blancpain GT Serien Endurance Cup. Dort hatte die belgische Mannschaft 4 Autos angekündigt die mit den folgenden Stammbesatzungen an den Start gehen werden:
#3 Josh Caygill (GB) - Niki Mayr-Melnhof (A) – Jonathan Venter (AUS)
#5 Marcel Fässler (CH) - Will Stevens (GB) – Dries Vanthoor (B)
#6 Nathanaël Berthon (F) - Stéphane Richelmi (MC) – Bénoît Tréluyer (F)
#17 Jake Dennis (GB) - Robin Frijns (NL) - Stuart Leonard (GB)
Neu hier sind neben GP3-Aufsteiger Dennis der 21 jährige Australier Venter, der aus der pazifischen GT-Szene in die europäische Top-Meisterschaft wechselt und der 27 jährige Brite Josh Caygill der Erfahrungen in diversen VAG-Cups ins Team mit einbringt. Wie auch in der Sprintserie wird Stammpilot Robin Frijns bei den Meetings in Silverstone und Spa-Francorchamps wegen Terminüberschneidungen mit der Formel E von DTM-Pilot Jamie Green vertreten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Das Belgian Audi Club Team WRT hat in der vergangenen Woche das komplette Rennprogramm 2017 veröffentlicht. Neben dem Engagement beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring (wir berichteten) ist man auch im Blancpain GT Serien Sprint Cup und der Blancpain Endurance Serie wieder mit 5 bzw. mit 4 Autos präsent. Das Sprint-Engagement ist mit 5 Autos das wohl umfangreichste das ein Team in dieser Serie unternimmt. Dort werden die 5 Wagen von den folgenden Pilotenpaarungen bewegt werden:
#1 Enzo Ide (B) – Christopher Mies (D)
#3 Jake Dennis (GB) - Pieter Schothorst (NL)
#5 Marcel Fässler (CH) - Dries Vanthoor (B)
#6 Will Stevens (GB) – Markus Winkelhock (D)
#17 Robin Frijns (NL) - Stuart Leonard (GB)
Insbesondere Ex Audi LMP-Pilot Fässler konzentriert sich damit auf eine reine GT-Saison mit dem belgischen Team. Das britische Jungtalent Jake Dennis steigt aus der GP3-Formelszene in das GT-Programm von Audi ein. Wegen der Formula E Verpflichtungen von Robin Frijns wird dieser beim Meeting in Misano von DTM-Pilot Jamie Green vertreten.
Das Belgian Audi Club Team WRT belegte in der letzten Saison in der Teamwertung des Sprint Cups die Plätze 1 und 3, musste sich aber in der Gesamtwertung der GT-Serie (incl. der Endurance Rennen) hinter HTP-Motorsport mit 7 Punkten Abstand mit den Plätzen 2 und 3 geschlagen geben. WRT-Pilot Enzo Ide konnte sich am Ende der Saison als Champion der Sprint-Serie feiern lassen.
Angaben zur Einstufung der Fahrzeuge aufgrund der Pilotenpaarungen liegen zur Zeit noch nicht vor. Zudem sollen die Fahrzeuge vom letztjährigen schwarz-roten Design auf ein silber-rotes umgestaltet werden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in DMV-GTC
In der
Saison 2017 werden auch Klaus Horn und Pablo Biones wieder im DMV-GTC und der DUNLOP 60 Serie starten. Beide sind mit Porsche unterwegs. Schon in der letzten Saison waren Klaus Horn und sein chilenischer Partner im Einsatz und starteten in Hockenheim und auf dem tschechischen Kurs von Most. In dieser Saison werden beide im eigenen Porsche 997 GT3 Cup bei den Rennen DMV-GTC um Punkte kämpfen. 2017 gehen sie zusätzlich gemeinsam mit einem neu aufgebauten Porsche 997 GT3 Cup im 60 Minuten-Rennen an den Start.
„Die letzte Saison hat uns beiden so gut gefallen, dass wir die Serie in unsere Planung mit aufgenommen haben“, so Klaus Horn. . „Wir müssen das immer genau planen, damit es sich für Pablo auch lohnt. Schließlich reist er aus Santiago de Chile an. Das sind immerhin über 12.000 Flugkilometer hin und wieder zurück“, so Klaus Horn.
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Das
Porsche
GT Team setzt in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft erneut zwei 510 PS starke Porsche 991 GTE RSR ein. Nach einem Entwicklungsjahr in 2016 kehren die FIA-WEC-Titelgewinner des Jahres 2015 wieder werksseitig in die WM zurück.
Den 911 RSR mit Startnummer 91, der an den roten Porsche-Schriftzügen auf schwarzem Grund auf dem Frontscheiben-Banner und am Heckflügel sowie an den roten Außenspiegeln zu erkennen ist, werden sich der 2015er WEC-Champion Richard Lietz sowie Frédéric Makowiecki teilen. Im Wagen mit der #92 mit den weissen Markierungen gehen Michael Christensen und Kévin Estre an den Start.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Das Mann-Filter Team HTP-Motorsport hat am gestrigen Freitag seine Besatzungen für das Rennprogramm 2017 vorgestellt. Der vom deutschen Sponsor für Filtersysteme unterstützte Mercedes AMG GT wird in der kommenden Saison sowohl im ADAC GT-Masters , als auch in der Blancpain Endurance Serie und der VLN Langstreckenmeisterschaft sowie beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring antreten. 4 der 5 für das Programm benannten Piloten wurden nun bei der offiziellen Teampräsentation gestern vorgestellt.

Marvin Kirchhöfer, Indy Dontje, Kenneth Heyer und Patrick Assenheimer (v.l.n.r.) weilten bei der Vorstellung vor Ort. Nicht anwesend war Bernd Schneider der zusätzlich das Ringprogramm zur Vorbereitung und Durchführung des 24h-Programms unterstützt.
Die Fahrer sind dabei wie folgt aufgeteilt: Marvin Kirchhöfer und Indy Dontje werden für das ADAC GT-Masters-Cockpit vorgesehen, das HTP-Motorsport für den einzelnen in Mann-Filter-Farben antretenden Mercedes AMG GT noch bekannt zu geben hatte. Auf dem zweiten HTP-Mercedes waren bereits Patrick Assenheimer und Maximilian Götz als Piloten bestätigt worden. In der Blancpain Endurance wird das Programm des grün-gelben AMG von Dontje, Assenheimer und Kenneth Heyer als verantwortliche Volanteure unterstützt. Heyer fährt in der Blancpain ja wie bereits berichtet ein Doppelprogramm, da er in der Sprintserie auf einem Mercedes der Kornely Motorsport Mannschaft antritt.
Das selbe Trio ist auch in der VLN Langstreckenmeisterschaft am Steuer des Mercedes AMG GT zu finden. Für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring verstärkt zudem der 2-fache sieger des klassikers, Bernd Schneider , die Crew die dann mit 4 piloten an den Start geht. Es dürfte zu erwarten sein, das Schneider auch den ein oder anderen Vorbereitungslauf zum Klassiker im Team der HTP-Motorsport -Mannschaft absolviert.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Das Team Falken Motorsport verdoppelt seine Anstrengungen für 2017 – und setzt dabei ein zweites Fabrikat ein. Neben dem im letzten Jahr schon eingesetzten Porsche 991 GT3 R wird das Einsatzteam Schnabl Engineering in der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring einen BMW M6-GT3 einsetzen. Damit verdoppelt man nicht nur die Chancen auf weitere Top-Ergebnisse sondern kann die Reifenentwicklung vom heckmotorisierten Porsche auch auf den BMW ausdehnen, was zusätzliche Daten für die Reifeningenieure von Falken bedeuten dürfte.

Pilotiert
wird der BMW von den beiden bisherigen Falken-Stammpiloten Peter Dumbreck und Alexandre Imperatori. Werksseitig wird das Team durch Marco Seefried und Stef Dusseldorp unterstützt. Am Steuer des Porsches werden Falken-Stammpilot Martin Ragginger sowie die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister, Dirk Werner und Porsche-Neuzugang Laurens Vanthoor um die beste Platzierung kämpfen.
Falken Motorsport hatte bereits in der letzten Saison bei VLN9, dem 250 Meilen Rennen, einen BMW M6-GT3 getestet, der dort allerdings noch nicht in den typischen Farben des Reifenherstellers unterwegs war. Alexandre Imperatori und Philipp Eng erzielten mit dem Fahrzeug beim Debütrennen einen 8.Gesamtrang.
Angesichts des erweiterten Einsatzes von BMW in diesem Jahr und des bereits mehrfach zur Schau gestellten Potentials des BMW M6-GT3 könnte der Wagen in der Tat eine doppelte Chance auf den Sieg für das Team Falken Motorsport bedeuten. Die Besatzung des Porsches, die der des Manthey-Semi-Werksteams in Nichts nachstehen dürfte, zeigt ebenfalls das Falken in dieser Saison bei der Jagd auf Gesamtsiege in der VLN Langstreckenmeisterschaft und einem Top-Ergebnis beim 24h-Klassiker keine Kompromisse eingehen will.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT-Open
Farnbacher Racing wird
sich in der kommenden Saison mit dem Lexus RC-F GT3 hauptsächlich auf eine volle Saison in der GT-Open Serie konzentrieren. Das hat Pilot Dominik Farnbacher uns gegenüber bestätigt, nachdem das deutsche Lexus-Einsatzteam in dieser Woche die Saisonplanung mit dem japanischen Hersteller fixierte. Einsätze in der VLN Langstreckenmeisterschaft, sind durch Lexus, die den Einsatz finanzieren, erst einmal nicht mehr geplant. Allerdings werden Gaststarts nicht ausdrücklich ausgeschlossen, wie Farnbacher uns gegenüber mitteilte.
„Wir haben das GT-Open Programm als einziges Engagement mit Lexus vereinbart. Dort soll der uns von Lexus überlassene Wagen die gesamte Saison bestreiten. Ob darüber hinaus noch Gasteinsätze in anderen Serien erfolgen, wird sich je nach Fortschritt des Programms in der GT-Open noch im Laufe der Saison entscheiden. Allerdings liegt diese Entscheidung auch bei Lexus. Wir konzentrieren uns jedenfalls voll auf dieses Programm und werden daher weder im GT-Masters, der VLN Langstreckenmeisterschaft oder dem Porsche Carrera Cup Deutschland keine weiteren Programme planen.“
Damit wird der RC-F der Lichtenauer Truppe dieses Jahr nicht mehr regelmässig auf der Nordschleife fahren. In den letzten 2 Jahren hatte man 2 Entwicklungssaisons mit mehreren Evo-Modellen des GT3-Modells des RC-F im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft absolviert, wobei Farnbacher Racing 2016 beim 9.VLN-Lauf, dem DMV-250 Meilen Rennen, den ersten Sieg für Lexus bei einem Rennen erringen konnte. Allerdings deutete Farnbacher uns gegenüber an das bei den Gastauftritten in anderen Serien durchaus an die VLN Langstreckenmeisterschaft gedacht wird.
Das
Farnbacher Racing und wahrscheinlich auch die Emil Frey Racing Mannschaft nach dem rein nationalen VLN-Programm nun in die international GT Open Serie wechseln, ist noch nicht der letzte Schritt. „Nach der Entwicklungssaison im vergangenen Jahr hat Lexus 2017 als Vorbereitungssaison auf internationaler Bühne geplant. Das Ziel ist es dann 2018 in der Blancpain Endurance Serie als hochwertigster GT3-Serie in Europa anzutreten.“ Laut Farnbacher wäre dann auch ein Engagement in der Intercontinental GT-Challenge nicht auszuschliessen, wobei mit Lexus über dieses Thema noch nicht im Detail gesprochen wurde. Die Hersteller-Weltcup-Wertung dieser serie hätte den charmanten Vorteil das dort alle 4 offiziellen Entwicklungsteams von Lexus - Farnbacher Racing , Emil Frey Racing, 3GT-Racing und LM-Corsa – sich bei den Einsätzen für den japanischen Hersteller abwechseln könnten.
Leider wird somit der RC-F GT3 auch nicht beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring vertreten sein. Statt dessen werden dort Gazoo Racing mit einem Werkseinsatz und das deutsche Entwicklungsteam Ring-Racing diverse Lexus-Fahrzeuge in verschiedenen Klassen zum Einsatz bringen.