FIA-GT4 - Nogaro - Entry

07fiagt498Im Rahmenprogramm der FIA-GT in Nogaro ist auch die GT4-Klasse am Start: Das Feld für die beiden 30-Minuten-Läufe wird aus drei Nissan 350Z, je zwei Ford Mustang und Aston Martin N24, einem BWM Z4 und einem neuen Ginetta G50 bestehen. Nicht dabei sein werden der GPR-Porsche Cayman und die beiden Lotus Exige.

Den vom Team LNT eingesetzten Ginetta G50 - von seiner Basis her eigentlich ein Markenpokal-Fahrzeug - fährt Teamchef Lawrence Tomlinson höchstpersönlich. Das erstmalige Antreten dient hauptsächlich Testzwecken für die GT4-Variante. 

FIA-GT - Nogaro – Entry

07fiagt102Der neunte und zugleich vorletzte Lauf der diesjährigen FIA-GT-Meisterschaft findet am 30.09. auf dem 3,636 km langen Circuit Paul Armagnac bei Nogaro statt. Die Entry-Liste enthält 27 Fahrzeuge (16 GT1, 9 GT2 und zwei G2), wobei einige Teilnehmer und Autos der Erwähnung wert sind: Im Citation Cup sind zwei Ferrari 550 gemeldet – für Larbre Competition fahren Jean-Yves Adam / Philippe Dumas, Solution F tritt mit Francois Jakubowski / Steve Zacchia an. Weiters bringt Red Racing seine aus der Französischen Meisterschaft bekannte Chrysler Viper GTS-R (Bild) in der G2-Kategorie zum Einsatz. Bei den GT2 ist der unter formeller Nennung von Advanced Engineering laufende Ferrari F430 mit der Startnummer 59 hervorzuheben, in dem neben dem Portugiesen Rui Aguas diesmal auch Philipp Peter unterwegs sein wird.

British GT – Team Apex mit zwei Jaguar XKR am Start

07bgtc647Als kurzfristige Ergänzung findet sich nun auf der Entry-Liste für das bevorstehende Saisonfinale der Britischen GT auch ein zweiter Jaguar XKR. Apex Motorsport hat ein weiteres Fahrzeug genannt – neben Cunningham / Ryan im Auto mit der #47 von sollen im Jaguar #46 Phil Keen und Steven Kane zum Einsatz kommen.

Team-Manager Dave Ward gibt sich optimistisch, dass die XKR dank guter Traktion und viel Drehmoment bei ihrem Meisterschafts-Debut konkurrenzfähig sein können. Trotzdem bleibt das Team insgesamt eher bescheiden und sieht sich nach wie vor in einer Lernphase.

Das GT3-Entry für Rockingham umfasst mittlerweile 21 Autos - auch ein zweites Dodge Viper Competition Coupe des Teams Brookspeed ist zusätzlich gemeldet worden.

FIA-GT Nogaro: Reiter Engineering nicht am Start

07fiagt628Wie Reiter Engineering bekannt gab, wird man den #28 Lamborghini Murcielago von Kox / Menten in Nogaro nicht einsetzen. Auslöser dafür ist ein Brünn aufgetretener Bruch einer Radmutter, der zum Verlust des linken Vorderrades führte. Bei der Untersuchung des Bauteils wurde als Ursache für diesen Vorfall ein Materialfehler festgestellt.

Hans Reiter führt dazu im Newsletter seins Teams aus: „Wir können einfach nicht ausschließen, dass dieser Fehler in Nogaro wieder auftritt. Wir wollen weder unsere Fahrer Peter Kox und Jos Menten, noch unser Material dieser Gefährdung aussetzen. Bis zum Finale in Zolder werden wir nun zusammen mit dem entsprechenden Zulieferer an einer Lösung des Problems arbeiten.“

Spanische GT – Valencia – Entry

07gtes406Am 29./30.09. kommt nach über drei Monaten Sommerpause die nächste Runde der Spanischen GT-Meisterschaft zur Austragung. Die Gesamtwertung wird bisher von mehreren Ferrari-Fahrern (bzw. einer Fahrerin) dominiert – Peter Sundberg / Domingo Romero (RSV-Motorsport-F430 GT2, Bild) führen nach vier Laufsiegen in bisher acht Rennen mit 122 Punkten vor Manuel Giao / Pedro Couceiro (GPC-F430 GT2, 101), Elisa Giordan (Playteam-F430 GT2, 84) und Jesus Diez Villaroel (GPC-F430 GT2, 73).

Auch in der GTB-Klasse bestimmen die Ferraris das Geschehen, dort liegen mit Aicart / Fernandez (50 Punkte) und Valero / Diaz (42) zwei Mannschaften mit den F430-Challenge von Roger Racing an der Spitze.

Für die bevorstehenden Läufe in Valencia umfasst die Entry-Liste 37 Autos – das Feld soll demnach aus 21 GTA (elf Ferrari, je vier Mosler und Porsche sowie zwei Sunred SR21) und 16 GTB (acht Porsche, sechs Ferrari und zwei Marcos Mantis) bestehen.

VLN - Vorschau auf den 39. ADAC Barbarossapreis

vln_alzen_7_laufAm kommenden Wochenende findet der 8. Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft statt. Bei Manthey Racing wird der Sieger des letzten Laufes, der Porsche 997 GT3 RSR von Marcel Tiemann, Arno Klasen und Marc Lieb gefahren. Einen weiteren Sieg der Mannschaft aus Meuspath will Land Motorsport mit seinen Piloten Marc Basseng und Marc Hennerici verhindern. Der Lauf wird auch die Rennpremiere der Chevrolet Corvette von PSR Motorsport sein. Die Mannschaft rund um Danny Berk hatte das Fahrzeug schon zweimal bei den Einstellfahrten am Freitag vor jedem VLN Lauf getestet. Mittlerweile hat man Bilstein und Yokohama als Entwicklungspartner verpflichtet.

Phoenix Racing bringt am Wochenende seinen Aston Martin DBRS9 ebenfalls an den Start, hier fahren Marcel Fässler und Sascha Bert. Jürgen Alzen Motorsport wird den Porsche Cayman in der Garage stehen lassen - man setzt stattdessen auf das letztjährige Auto, einen Porsche 997 (auch besser bekannt als Little Nelly). Jürgen Alzen war mit der Performance des neuen Fahrzeuges noch nicht zufrieden, das Team will aber weiterhin am Cayman festhalten.

FFSA-GT – Nogaro (2) – Entry

Zum zweiten Mal in dieser Saison kommen am 29./30.09. die Teams der Französischen GT-Meisterschaft in Nogaro zum Einsatz, diesmal jedoch nicht im Rahmen der Super Serie FFSA sondern der FIA-GT. Somit gibt es für das Publikum die Gelegenheit, die beiden großen verbliebenen GT1-Felder an einem Wochenende am gleichen Ort in Aktion zu sehen – die Spezialisten unter den fachlich beschlagenen GT-Eins-Usern mögen bei dieser vergleichenden Aussage über die kleinen Reglements-Abweichungen des Französischen Championnats hinwegsehen.07ffsa509b Abseits aller Rechenbeispiele wird der Titel unter den beiden Oreca-Saleen-Besatzungen ausgefahren, wobei die Zusatzgewichte eine Rolle spielen könnten: Die Tabellenführer Soheil Ayari / Raymond Narac (235 Punkte, Bild) müssen in Nogaro 120 kg zuladen, im Fahrzeug ihrer Teamkollegen Bruno Hernandez / Laurent Groppi (221 P.) sind hingegen nur 80 kg anzubringen.

Die vier starken Corvette-Mannschaften, von denen lediglich Gabriel Balthazard / Jerome Policand (Luc Alphand Aventures C5-R, 119 P.) im Falle von vier Siegen in den noch ausständigen vier Läufen eine minimale theoretische Chance auf den Titel hätten, können sich nunmehr bereits auf Einzelerfolge konzentrieren. Ähnliches gilt für den Larbre-Aston Martin DBR9 – ein erster Laufsieg würde die Bilanz der bisher durchwachsenen Saison deutlich verbessern. In der GT2-Trophy sind Michel Lecourt / Richard Balandras (IMSA-Porsche 997 RSR) für ihre Konkurrenten in den 996ern wohl uneinholbar, bei den GT3 liegen Christopher Campbell (Sport Garage-Ferrari F430, 213 Punkte), Michael Petit / Gilles Vannelet (Sport Garage-F430, 184 P.) und Bruno Dubreuil (First Racing-Lamborghini Gallardo, 184 P.) voran. Für die Läufe in Nogaro sind insgesamt 31 Autos (12 GT1, 4 GT2 und 15 GT3) genannt.

British GT – Rockingham – Vorschau auf das Saisonfinale

07bgtc703aAm 29. und 30.09. fallen bei den letzten beiden Rennen der diesjährigen Britischen GT-Meisterschaft in Rockingham die Titel-Entscheidungen. Besonders spannend verläuft es dabei in der Fahrerwertung der GT3-Kategorie, in der neun Piloten Chancen auf die Meisterehren haben: Bei maximal noch zu erreichen 20 Zählern führen Guy Harrington / Ben de Zille-Butler (Barwell-Aston Martin DBRS9, 69, Bild) vor ihren Teamkollegen Drayson / Cocker (68) sowie Mortimer / Ellis (RPM-Dodge Viper, 61), Hector Lester (CiM-Ferrari F430, 60) und G. Jones / D. Jones (Eurotech-Ascari KZ1R, 55).

Auf der provisorischen Nennliste findet sich unter den GT3-Fahrzeugen auch der Apex Motorsport-Jaguar XKR, den Neil Cunningham und Chris Ryan fahren werden. In der GTC-Klasse sind wieder nur vier Autos gemeldet: Dort haben Mundy / Smyth (RSS-Porsche 996 Cup) genau zwanzig Punkte Vorsprung auf Howard / Scott (Beachdeen-Ferrari F360 Challenge) - der Porsche-Besatzung genügt somit eine Zielankunft zum Titel.

FIA-GT3 – Punktestände nach der Runde in Brno

fiagt3_brno_ambianceNach den Läufen 7 und 8 der FIA GT3 European Championship im tschechischen Brünn - im Bild die spätsommerliche Abendstimmung über der Strecke - führen Gilles Vannelet / Henri Moser (#38 Kessel Racing-Ferrari F430) mit 47 Punkten immer noch die Gesamtwertung an, allerdings ist ihr Vorsprung von 15 auf 8 Punkte geschrumpft. Während das führende Fahrerduo mit insgesamt 11 gesammelten Punkten ein eher durchschnittliches Ergebnis erzielte, konnten ihre Verfolger Luca Pirri / Jürgen von Gartzen (#18 Martini Callaway-Corvette Z06R) mit einem zweiten Platz im sowie einem Sieg ein beinahe optimales Resultat nach Hause fahren und Boden gut machen. Es wird also spannend in Dubai im Duell um den Titel. Dritte - mit sehr geringen verbliebenen Meisterschaftschancen - sind Arnaud Peyroles / James Ruffier, Piloten der #19 Riverside-Corvette Z06R, die derzeit 31 Punkte auf dem Konto haben.

In der Teamwertung ist es noch enger im Kampf um Platz 1 - Martini Callaway Racing hat dieses Wochenende mit 32 Zählern ordentlich gepunktet und liegt nur 5 Punkte hinter der führendem Kessel Racing-Mannschaft. Auf Platz 3 befindet sich das Team BMS Scuderia Italia, das mit 22 Punkten Rückstand noch geringe Chancen auf den Titel hat.

V de V - Ledenon – Entries

07vdev581Die Entry-Listen für die VdeV-Rennen am 29. und 30. September sind wie üblich gut befüllt: Das größte Teilnehmerfeld des Wochenendes in Ledenon ist beim drei-Stunden-Lauf der Endurance Moderne zu erwarten – von den 44 teilnehmenden Mannschaften vertraut genau die Hälfte auf Norma-Chassis, hinzu kommen 14 Ligier JS 49, je drei Juno SSE und Merlin MP23 sowie zwei Radical SR5. Weiters stehen in Ledenon auch Rennen der GT-/Tourisme-Kategorien (3h), der Historischen GT bzw. Prototypen (3h) und des Sprint Proto (zweimal je 25 Minuten) auf dem Programm – für diese Bewerbe sind jeweils rund 30 Wagen genannt.

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