International GT-Open – Monza – Entry

07igto400bEinige Teams, die sowohl die GT-Open-Serie als auch die Spanische GT-Meisterschaft bestreiten, haben in diesen Tagen einen vollen Terminplan: Brands Hatch, Valencia und Monza an drei aufeinander folgenden Wochenenden bedarf einiger logistischer Anstrengung. Wie populär Monza als Austragungsort ist, zeigen die 50 Nennungen in der vorläufigen Entry-Liste für die sechste GT-Open-Runde am 06./07.10.

Nach dem üblichen Modus wird der erste Lauf am späteren Samstag-Nachmittag ausgetragen, das zweite Rennen findet am Sonntag statt. In der GTA-Klasse treffen 15 Ferrari auf fünf Porsche, zwei Sunred und einen Mosler, auch die GTS-Kategorie kann sich mit sieben Dodge Viper, fünf Porsche, vier Lamborghini, je zwei Ferrari und Aston Martin sowie einem Marcos sehen lassen. Die sechs Autos der GTB-Klasse stammen alle aus dem Hause Ferrari.

Italian Prototype Serie – Runde 5 – Varano

07ips631Die IPS muss im ersten Jahr ihres Bestehens eine schwierige Phase durchmachen – nur vier der sechs für Varano gemeldeten Fahrzeuge gingen dort auch ins ein-Stunden-Rennen: Francesco Sini (Radical SR3, Bild) siegte von der Pole-Position aus mit zwei Runden Vorsprung auf F. Merendino / M. Merendino (Norma-Honda) und De Pasquale / Ciccone (Lucchini-Alfa Romeo).

Als nächster Termin der Italian Prototype Serie steht am 14.10. ein Lauf in Monza auf dem Programm.

ADAC GT Masters – drei Ford GT in Hockenheim

07adac100Matech Racing, das Team des ehemaligen PSI Experience-Chefs Christian Schumacher, hat für die beiden Final-Läufe des ADAC GT Masters an 13./14.10. drei seiner aus der FIA GT3 EM bekannten Ford GT genannt. Die Fahrzeuge werden von einigen aus der FIA GT3 EM bekannten Fahrern sowie von Piloten, welche aus der GT Masters kommen, gefahren. Thomas Mutsch wird zusammen mit Kenneth Heyer antreten, der ehemalige PSI-Pilot Markus Palttala teilt sich ein Fahrzeug mit dem Jockey Mikael Forsten. Der dritte Ford GT wird von Georg Nolte und Rene Wolf gefahren. Bei den 24 Stunden am Nürburgring präsentierte das Schweizer Team dem deutschen Publikum eines seiner Autos, die unweit von dort aufgebaut werden (Bild).

 

Schon einige Tage zuvor wurde angekündigt, dass Altfrid Heger und Nikolai Krassin beim bevorstehenden Saisonfinale von einem Porsche 997 GT3 Cup auf einen Aston Martin DBRS9 wechseln werden.

FFSA-GT – ein Jetalliance-DBR9 beim Saisonfinale in Magny-Cours?

fiagt5eEine bemerkenswerte Information tauchte auf der Web-Seite der Kollegen von Endurance-Info.com auf: Karl Wendlinger / Lukas Lichtner-Hoyer sollen demnach bei den abschließenden Läufen der Französischen GT-Meisterschaft am 13./14.10. in Magny-Cours mit einem der Jetalliance-Aston Martin DBR9 antreten.

Auf jeden Fall wäre das Jetalliance-Fahrzeug eine interessante Bereicherung für das von Saleens und Corvettes dominierte FFSA-GT-Feld, in welchem heuer nur ein GT1-Aston Martin - nämlich jener von Larbre Competition - regelmäßig am Start war.

V de V – Sprint Proto – Runde 5 – Ledenon

07vdev4s39aDie beiden Sprint-Proto-Läufe in Ledenon brachten jeweils einen Norma-sechsfach-Sieg, beide Male lautete der Reihenfolge auf dem Podest David Zollinger vor Damien Toulemonde und Cedric Deman (alle Norma M20Evo).

Die VdeV-Kategorien der modernen Prototypen und GT tragen ihre nächsten Rennen Ende Oktober in Magny-Cours aus, danach folgt für die Endurance-Klassen noch das späte Saisonfinale im Ende November in Estoril.

V de V - Historic Endurance – Runde 6 – Ledenon

07vdev6h00David Ferrer / Yvan Mahe (Lola T70 Spider, im Bildvordergrund) gewannen das drei-Stunden-Rennen der Historischen VdeV-Prototypen und -GT in Ledenon vor Jacques und Marc Nicolet (Chevron B16), die im Ziel knapp eineinhalb Minuten Rückstand aufwiesen. Mit einem Respektabstand von vier Runden folgten Le Calvet / Guanzini (Elva Mk.8) als Dritte, das beste GT-Team Moreau / Langin (Porsche 911 3,0 RS) erreichte den vierten Gesamtrang.

Der Saisonabschluss der VdeV Historic Endurance folgt erst Ende November mit den „6 Stunden von Estoril“.

V de V - Modern Endurance – Runde 6 – Ledenon

07vdev599Das drei-Stunden-Rennen der VdeV-Prototypen in Ledenon brachte ein Doppelsieg für die Marke Norma: Die Briten Simon Phillips / Rob Garofall gewannen mit einer Runde Vorsprung auf die Franzosen Julien Schell / David Caussanel. Dahinter folgten drei weitere Teams aus Großbritannen - Platz 3 ging an Rob Croydon / Adrian Mardlin (Juno SSE) vor Rowland Kinch / Greg Caton (Norma M20 Evo) und der stärksten Ligier-Besatzung dieses Wochenendes, Bryce Wilson / Ally McKever (Bild). Auch für die GT-/Tourisme-Kategorien stand ein drei-Stunden-Lauf auf dem Programm, welcher jedoch nach 2 Stunden und vierzig Minuten wegen eines Unfalls vorzeitig beendet wurde: Der Sieg ging an Jean-Charles und Philippe Levy (Porsche 996 Cup) vor Bruard / Noziere in einem weiteren Cup-Porsche.

Brasil GT3 – Runde 3 – Curitiba (2)

07bras309aWie schon vier Wochen zuvor traten die Teams der Brasilianischen GT3-Meisterschaft wieder in Curitiba an – diesmal war die Strecke Ersatz-Austragungsort für die kurzfristig abgesagte Veranstaltung in Rio de Janeiro. Elf GT3-Fahrzeuge (fünf Ferrari F430, drei Dodge Viper, zwei Lamborghini Gallardo und ein Porsche 997) waren vor Ort. Xandy Negrao markierte in einem Gallardo (Bild), der das bisher von ihm und Co-Pilot Andreas Mattheis benutzte Dodge Viper Competition Coupe ersetzt, zwei Qualifying-Bestzeiten.

Im ersten Rennen mussten sich die beiden Lamborghini-Neulinge dann jedoch mit Rang 5 zufrieden geben. Ihre Markenkollegen Paulo Bonifacio / Alceu Feldman gewannen zum vierten Mal in dieser Saison, Walter Derani / Claudio Ricci (Ferrari F430) und Mazzochi / Matias (Dodge Viper) fuhren ebenfalls Podestplätze ein. Im zweiten Lauf gelang dann doch der erhoffte Premieren-Erfolg für den neuen Gallardo: Xandy Negrao / Andreas Mattheis siegten nach 43 Runden rund drei Sekunden vor Bonifacio / Feldman, weitere elf Sekunden dahinter ging der dritte Rang ging an Derani / Ricci. Diese Besatzungen führen auch in der Gesamtwertung – dort lautet die Reihenfolge Bonifacio / Feldman (56 Punkte) vor Negrao / Mattheis (43) und Derani / Ricci (36). Als nächste Runde der Meisterschaft steht im November ein Antreten im Rahmen der Mil Milhas in Sao Paulo auf dem Programm.

FIA-GT4 – Nogaro – Rennen

gt4_nogaro_rennen1Im ersten Lauf in Nogaro holte Alex Buncombe den Premieren-Sieg für RJN Motorsport im GT4 European Cup. Buncombe ging von der Pole aus ins Rennen, wurde aber schon früh von Eric de Doncker im Mustang überholt. Da der Ford-Pilot jedoch ohne Lenkhilfe fahren musste, dauerte der Kampf um Platz 1 nicht lang - nach ein paar Runden schob sich Alex Buncombe neben den Mustang und überholte ihn. Danach wurde de Doncker von dem debütierenden Ginetta G50 angegriffen, dessen Tempo er nicht halten konnte - und Lawrence Tomlinson rückte vor auf Position 2. Auch André Grammatico im BMW Z4 setze zum Angriff auf den Mustang an, doch im Eifer des Gefechts, rutschte Grammatico von der Strecke - er blieb zwar auf Platz 4, die Lücke zum Mustang war aber zu groß geworden, um noch eine weitere Attacke zu starten. Derweil hatte Buncombe an der Spitze einen komfortablen Vorsprung heraus gefahren, den er bis ins Ziel hielt. Eric de Doncker wurde im Mustang FR500C Dritter hinter dem LNT-Ginetta G50, kassierte aber die Punkte für den zweiten Platz, da der Ginetta nicht punktberechtigt war.

In Lauf 2 wiederholte der junge Brite Alex Buncombe seinen Erfolg vom Vortag. „Das war großartig! Ich hatte in diesem Rennen einen viel besseren Start als im ersten. Eric de Doncker folgte mir die ersten Kurven, doch dann konnte ich mich in der Haarnadelkurve nach der langen Geraden ihm gegenüber behaupten. Dann sah ich, dass Gomez den Mustang überholte und ich hatte Bedenken, dass er auch mich schnappt, doch ich konnte mich nach ein paar schnellen Runden absetzen.“, erklärte Buncombe. Olivier Gomez bekam im Solution F Nissan aufgrund eines Frühstarts eine Drive-Through Penalty und kam nach einem packenden Duell mit Eric den Doncker als Zweiter ins Ziel. gt4_nogaro_rennen2„Es ist eine Schande! Ich war im Stande mit dem Führenden mitzuhalten, aber dann bekam ich eine Drive-Through. Der Wagen wurde jede Runde besser und ich hatte einen klasse Fight mit Eric de Doncker - ich wusste, dass ich ihn so schnell als möglich überholen musste, um noch an Buncombe heranzukommen. Ich hätte ein längeres Rennen gebraucht”, äußerte sich Gomez. Eric de Doncker hat sich dieses Wochenende trotz Problemen mit seinem Wagen zwei Podiumsplätze gesichert und behält seine Führung in der Meisterschaft. „Was für ein schwieriges Wochenende.“, sagte de Doncker. „Das Team hat einen fantastischen Job gemacht. Wir haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Lenkhilfeaggregat mit dem Zug erhalten, aber das Auto unter- und übersteuerte trotzdem. Ich hatte einen großartigen Start, aber die Nissans waren einfach schneller als ich. Ich sammelte Punkte und begrenzte somit den Schaden, aber ich mag es nicht, wenn ich nicht um den Sieg kämpfen kann. Doch in Magny-Cours bin ich zurück!“

Lawrence Tomlinson wurde im Ginetta G50 Vierter - er erreichte in beiden Rennen an seinem ersten Rennwochenende das Ziel, während François Kicq im zweiten Mustang Platz 5 belegte. Andre Grammatico wurde im BMW Z4 Sechster.

Spanische GT – Runde 5 - Valencia – Lauf 2

07gtes507Den zweiten Lauf des Wochenendes der Spanischen GT in Valencia gewannen die Tabellenführer Peter Sundberg / Domingo Romero (RSV Motorsport-F430 GT2) mit rund 25 Sekunden Vorsprung auf Luis Villalba / Francesc Gutierrez (Motor Competicion-Mosler MT900R, Bild). Rang 3 ging an Manuel Giao / Pedro Couceiro (GPC-Ferrari F430 GT2) vor Cerqueda / Perez (Automobil Club d’Andorra-F430 GT2) und Santos / Ordonez (Drivex-Porsche 996 RS). Jordi Gene / Ramon Zapata (Sunred SR21) – am Samstag noch Sieger des ersten Laufes – wurden Siebente. Der Klassensieg bei den GTB-Autos ging an Martins / Clucas in einem Porsche 997 Cup.

Um den Meistertitel werden beim Saisonfinale Ende Oktober Sundberg / Romero, die derzeit bei 154 Zählern halten, und Giao / Couceiro (138) kämpfen, für deren Verfolger geht es nur noch um die Ehrenplätze.

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