Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Porsche Carrera Cup
Im Rahmen des ADAC GT-Masters-Meetings in Hockenheim absolvierte auch der Porsche Carrera Cup Deutschland seine beiden letzten Saisonrennen. Dabei gelang dem niederländischen Team GP Elite-Pilot Larry ten Voorde schon am Samstag die erfolgreiche Titelverteidigung im deutschen Markenpokal.
Schon am Samstag sicherte er sich nach seinem 8.Saisonsieg den Titel, nachdem Konkurrent und Porsche Junior Ayhancan Güven mit seinem Phoenix Racing 911´er nur als siebter ins Ziel kam. Die Podiumsplätze zwei und drei beim Rennen belegten Laurin Heinrich im Van Berghe Huber Racing-Porsche und der Niederländer Morris Schuring der ebenfalls im Team GP Elite antrat. Auch das Duell in der ProAm-Wertung wurde am Samstag entschieden : Den Gesamtsieg sicherte sich der Luxemburger Carlos Rivas im Black Falcon Team Textar Porsche (Bild).
Beim Finalrennen am Sonntag, dem 16.und letzten Lauf der Serie sicherte sich hingegen Leon Köhler im Nebulus Racing by Huber-Porsche seinen zweiten Saisonsieg.
Der frisch gekrönte Champion Larry ten Voorde kam auf dem zweiten Platz vor Allied Racing Pilot Bastian Buus ins Ziel Beim Saisonfinale fiel auch die letzte offene Titelentscheidung: der Niederländer Loek Hartog holte auch die Rookie-Wertung der Saison 2021 ins Black Falcon-Team Textar.
Insgesamt 29 Fahrer gingen beim Event im Rahmen des ADAC GT Masters an den Start. In den nun insgesamt 32. absolvierten Saisons des Porsche Carrera Cup Deutschland ist Larry ten Voorde erst der fünfte Pilot nach Wolfgang Land (1993/97) Uwe Alzen (92/2007), René Rast (2008/12) und Philipp Eng (2014/15) der als zweifacher Meister der Serie in den Listen steht. Nach Eng ist er zudem erst der zweite dem eine Titelverteidigung gelang. Für sein Team GP Elite, das den Teamtitel holte ist es der erste Meistertitel in der Serie. Carlos Rivas holte hingegen schon den dritten Titel in Folge in der Pro-Am Klasse. Damit ist er nach Rolf Ineichen (2013-15) der zweite Pilot dem dies in der Klasse gelang.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Das Finale der Europäischen Le Mans Serie in Portimao ist am Sonntag mit einem Sieg der United Autosports Crew Phil Hanson, Tom Gamble und Jonathan Aberdein zu Ende gegangen. Das britisch-südafrikanische Trio kreuzte die Ziellinie mit 21,7s Vorsprung auf die bereits nach dem vorangegangenen Lauf als Meister feststehende Team WRT-Crew Robert Kubvica, Yifei Ye und Louis Deletraz. Weitere 22s dahinter gelangte das Algarve Pro Trio Sophia Flörsch , Ferdinand Habsburg und Richard Bradley. Das United Trio gelangte mit seinem ersten Saisonsieg, den man dank einer Doppelstint-Strategie bei den Reifen erlangte, in der Endwertung auf Platz 2 der Punkteliste. Auf Platz 3 der Endwertung wurde am Ende das Panis Racing Trio Canal/Stevens/Allen, die in Portimao auf Platz 4 ins Ziel kam. Pech hatten hingegen die Polesetter aus dem Cool Racing Team, die wegen einer sich nicht schliessenden Tür am Ende auf Platz 6 zurück fielen.
In der LMP3-Klasse gab es am Ende sowohl einen deutschen Champion als auch einen deutschen Vizechampion zu feiern! Zwar wurden Laurents Hörr und seinem Teamkollegen Mathieu de Barbuat der Sieg in ihrem DKR Engineering Duqueine nach dem Rennen mit einer 65s Zeitstrafe aberkannt. Jedoch reichten die Punkte für den resultierenden 4.Platz knapp für den Deutschen um sich den LMP3-Titel der ELMS 2021 mit 2 Punkten Vorsprung vor dem Cool Racing Trio Niklas Krütten, Matt Bell und Nicolas Maulini zu holen. Hörr, der schon 2 Michelin Le Mans Cup-Titel in der Vergangenheit erringen konnte, kann sich nun alleine als LMP3-Meister feiern lassen und schon mal auf seinen WEC-Rookie Test in einem der Werks-GTE-Fahrzeuge von Porsche oder Ferrari vorbereiten. Den Sieg erbte somit das Inter-Europol Competition-Trio Martin Hippe , Ugo de Wilde und Adam Eteki vor den United Autosports Piloten Boyd/Cauhaupe/Wheldon und dem Graff Racing Duo Mathias Kaiser und Rory Penttinnen.
In der GTE-Klasse siegte das Iron Lynx Trio Rino Mastronardi, Miguel Molina und Matteo Cressoni 16s vor dem Proton Competition Trio Richard Lietz, Felipe Laser und Michael Fassbinder und dem „Iron Dames“ Trio Rahel Frey Sarah Bovy und Michelle Gatting. Iron Lynx´s #80 Crew holte sich mit dem Sieg den Titel in der GT-Klasse von den Ferrari-Teams von Spirit of Race und AF Corse.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Das zweite Rennen des ADAC GT-Masters am Hockenheimring (dieser Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat den Kreis der Meisterschaftskandidaten weiter eingegrenzt. Noch 7 Crews mit insgesamt 13 Piloten haben nach dem zweiten Grasser Racing Team-Sieg des Wochenendes noch eine Meisterschaftschance. Diese ergibt sich aus den ausstehenden Punkten: noch 56 Punkte sind beim Finale in 2 Wochen am Nürburgring zu vergeben.
An der Spitze haben die beiden Land Motorsport -Piloten Christopher Mies und Riccardo Feller nach dem zweiten Lauf am Sonntag mit dem 7.Platz nun 165 Punkte gesammelt. Damit ist der Vorsprung auf die im Rennen zweitplazierten Luca Stolz und Maro Engel auf 4 Punkte geschrumpft. Auch die amtierende Meistermannschaft SSR-Performance mit Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller als amtierenden Meister ist mit 148 Punkten nur 17 Zähler hinter den Tabellenführern plaziert.
Weitere 9 Punkte dahinter (-26) liegen nach einem punktelosen Samstaglauf und einem dritten Platz am Sonntag die beiden Mamba-Piloten Maximilian Buhk und Raffaele Marciello. Mirko Bortolotti ist aufgrund des Beifahrerwechsels auf der #63 der einzige Solist der noch Meister werden kann. Nach einem Sdieg am Samstag und einem punktelosen Sonntagslauf fehlen ihm allerdings schon 34 Zähler auf die Spitze. Weitere Piloten mit mathematischen Titelchancen sind die beiden AMG-Fahrer Igor Jakob Walliko und Jules Gounon (-39) sowie die beiden GRT-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen (-55) , die sich mit dem Sieg am Sonntag noch in den Kreis der mathematisch möglichen Titelkandidaten katapultierten.