GS-Motorsport weitet Rennprogramm 2007 aus

gsoreca.jpgDas aus der Belcar bekannte deutsche Team GS-Motorsport steigt in die GT3-Klasse um. Am letzten Montag reisten Teameigner Georg Severich, Teammanager Wolfgang Koepp und Rennfahrer Kenneth Heyer zu Oreca in Signes/Südfrankreich. Dort informierte man sich über den Stand und Aufbau der neuen Dodge Viper GT3. Georg Severich zeigte sich angetan: “ Neueste Technik im Rennwagenbau wurde mit der jahrelangen Erfahrung von Oreca in der neuen 520 PS starken Dodge Viper GT3 integriert. Solide und sicher aufgebaute Fahrzeuge wie die Viper  sind für uns eine Garatie für erfolgreiche Renneinsätze“.

GS Motorsport plant für 2007 2 Viper GT3 und einem oder zwei Porsche 996 GT3 einzusetzen. Mit dieser Anzahl an GT3-Fahrzeugen ist man automatisch auch ein heißer potentieller Teilnehmer am neuen ADAC-GT3-Masters, das im nächsten Jahr als neuer Ansatz für eine deutsche GT-Serie im Gespräch ist. Zusätzlich liegen bei GS Motorsport Anfragen vor auch Rennen zur Le Mans Serie zu bestreiten, die man mit Porsche 997 RSR oder sogar einem Panoz Esperante bestreiten könnte.  „Ziel ist, dass GS Motorsport bei den 24 Stunden von Le Mans 2008 , antreten kann“, erklärte Georg Severich, der mit seinem Team 2007 auch wieder in der Belcar vertreten sein wird. „Ein große Aufgabe liegt 2007 vor uns, denn wir wollen bestimmt so erfolgreich sein wie 2006, und das Ziel Le Mans und LMS  bedarf enormer Anstrengungen des gesamten GS Motorsportteams“, fügte Teammanager Wolfgang Koepp hinzu. „Auf unseren Lorbeeren 2006 (In der Belcar fielen 8 Siege,  9 zweite Plätze und 8 dritte Plätze an) werden wir uns bestimmt nicht ausruhen“.

Auch für 2008 hat man einen schnellen Junior im Auge. Aus Arvid Steinberg (Stolberg) und Mario Josten (Hückelhoven) konnte Georg Severich erfolgreiche Rennfahrer formen. Mit dem Wegberger Talent Kenneth Heyer will man in den nächsten beiden Jahren einen neuen Top Rennfahrer hervor bringen. Kenneth Heyer fuhr schon 2006 drei Rennen für GS Motorsport und konnte mit den GS Fahrern Michel de Coster und Philippe Broodcooren das 10 Stunden Rennen von Zolder, vor 14 Tagen, als Gesamtsieger beenden.

V de V – Estoril – Vorschau

VdeV - Ledenon 2006 (www.vdev.fr)Zum Saisonabschluss findet in Estoril am 25. und 26. November noch je ein 6-Stunden-Rennen der VdeV-Historic Endurance sowie der VdeV-Modern Endurance (Bild) statt. Trotz des weiten Weges nach Portugal sind die vorläufigen Entry-Listen mit 32 bzw. 45 Fahrzeugen gut befüllt, bei einigen Nennungen findet sich allerdings statt der Fahrernamen bislang nur das „to be announced“-Kürzel.

Um diese Jahreszeit wird auch im Südwesten Europas das Wetter zum Thema: Die Prognosen für das Wochenende sprechen von nicht gerade Motorsport-freundlicher Witterung - Temperaturen um ca. 15 Grad und Regen sind vorhergesagt.

Race Alliance 5. in Dubai

radubai.jpgDas Trio Philipp Peter, Karl Wendlinger  und Jarek Janis holte beim FIA-GT-Meisterschaftsfinale  in Dubai mit dem Race Alliance Red Bull Aston Martin DBR9 Rang 5. Mit etwas mehr Glück wäre erneut ein Platz am Podium möglich gewesen. Doch Phillip Peter hatte einen unglücklichen Rennauftakt: „Ich habe einen sehr guten Start erwischt, war gleich Dritter, ehe mich Bert Longin mit der Carsport Corvette umgedreht hat. Die Folge war, dass ich als Siebenter aus der ersten Runde zurück kam. Danach gab es einen zweiten Zwischenfall, diesmal mit Gollin, woraus ein Reifenschaden entstanden ist und ich an die Box musste, was natürlich einiges an Zeit gekostet hat. Dazu waren meine Soft-Reifen total am Ende. Karl fuhr dann seinen Stint auf Mediums, die unserem Auto viel besser liegen. Da ging es sofort viel besser. Karl konnte von 7 auf 5 vorfahren. Und im Schlussstint konnte Janis diese Position halten.“. Alles in allem war der Wiener über den Ausgang aber total enttäuscht: „Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, waren auch sicher, dass wir ganz vorne landen könnten. Deshalb ist bei mir die Enttäuschung jetzt doppelt groß“, so Philipp.

Ähnlich sah es Karl Wendlinger: „Wir waren das ganze Wochenende weit schneller, als es der fünfte Platz jetzt aussagt. Aber irgendwie fehlt uns auch ein wenig das Glück.“

Mit dem 5. Platz sicherte sich der Tscheche Jarek Janis den 3. Rang in der Fahrerwertung der GT1-Klasse 2006. Janis war erst unmittelbar vor Beginn des Wochenendes aus dem Zakspeed-Saleen in den österreichischen Aston Martin gewechselt.

Positiver sah es Teambesitzer Lukas Lichtner-Hoyer: „Wenn der dumme Unfall zu Beginn nicht gewesen wäre, hätten wir ganz sicher im Kampf um den Sieg mitgemischt. Aber so wie auch schon in den letzten Rennen davor war ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Und den werden wir auch in die kommende Saison mitnehmen.“ Lichtner-Hoyer selbst belegte in der GT-2-Klasse mit Thomas Gruber auf einem Porsche Rang 10. „Es war ein sehr gutes Rennen für uns, wir sind konstant gute Zeiten gefahren. Mehr war mit dem alten Motor aber nicht möglich – da war die Konkurrenz materialmäßig einfach zu überlegen“, sagt Lichtner-Hoyer.

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