Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Laut Motorsport aktuell steht der Terminkalender des geplanten ADAC-GT3-Masters bereits bis auf einen Event fest. So wird als Highlight ein Auftritt im Rahmen der 24h am Nürburgring angestrebt. Allerdings dürfte dabei nicht die Nordschleife sondern zum Bedauern der Fans der GP-Kurs die Spielwiese der Teams sein. Laut Msa sieht der Plan derzeit wie folgt aus:
? (Mai): TBA (Saisonauftakt noch offen)
9 Juni: 24h Nürburgring
8. Juli: FIA-GT-Meisterschaft Oschersleben
5. August Eurospeedway
16. September: Sachsenring
7.Oktober oder 14. Oktober: Hockenheim
Bis zur Motorshow in Essen soll der Kalender zu 100% fixiert werden. Dort plant Jürgen Barth mit Unterstützung der SRO eine aufwendige Präsentation mit einem großen Stand und mindestens 8 GT3-Wagen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
In einem Interview mit DailySportscar hat Team Modena Sportdirektor Rik Bryan die aktuellen Pläne für 2007 erläutert. Demnach sind die ursprünglich geäusserten Vermutungen, man wolle beide Aston Martin (von denen einer Bryan gehört) verkaufen, um sich einen Porsche RS Spyder zuzulegen, passé. „Wir planen hauptsächlich, uns mit beiden Wagen auf die LMS zu konzentrieren und die 24 Stunden von Le Mans mit zumindest einem Wagen zu bestreiten. Wir sind zusätzlich angefragt worden, ob wir in der GT-Klasse einen Ferrari F430 - möglicherweise in Zusammenarbeit mit einem anderen Team -einsetzen könnten, was mir sehr gut passen würde, da ich gute Kundenbeziehungen zu Ferrari pflege. Schließlich gibt es noch einen Sammler, der erwägt, entweder mit einem Porsche Spyder oder einem Aston Martin oder einem weiteren Fahrzeug von uns betreut zu werden.“
Somit wird Team Modena auch 2007 mit Sicherheit ein Bestandteil der LMS und der GT1-Szene bleiben. Bryan deutete an, dass man derzeit zusätzlich mit zwei Herstellern im Gespräch sei, um evtl. zusätzliche Sportwagenprojekte aufzulegen. Details dazu wollte er allerdings noch nicht verraten.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Britische GT
In allen drei Klassen der Britischen GT-Meisterschaft fiel die Entscheidung um den Fahrertitel bei der jeweils letzten Veranstaltung – trotzdem was es kein überragendes Jahr für die British GT. Vor allem die Auslandsrennen fanden bei den Teilnehmern wenig Akzeptanz. Das Antreten der GTC- und GT3-Autos in Pau / Frankreich war durch das gemeinsame Feld mit den Fahrzeugen der Französischen Meisterschaft herzeigbar, jedoch hatte nur rund die Hälfte der Teams aus der British GT den Weg dorthin auf sich genommen. Noch drastischer war es beim GT2-Saisonabschluss als Gäste bei den Läufen der FFSA-GT in Magny-Cours: Lediglich die noch um den Titel kämpfenden Mannschaften Mullen / Niarchos (Scuderia Ecosse-Ferrari F430, Bild rechts) und Hines / Kimber-Smith (LNT-Panoz Esperante) waren dort als Vertreter der Britischen Meisterschaft am Start. So knapp und spannend die Entscheidung zu Gunsten von Tim Mullen und Chris Niarchos auch gewesen sein mag, erwies sich diese gut gemeinte Idee der SRO als wenig zukunftsträchtig. Die Teilnehmeranzahl bei den GT2 war schon während der Saison rückläufig. Obwohl die Mosler MT900R von Eclipse Racing und Rollcentre sowie auch der Eurotech-Porsche einige gute Momente hatten, waren sie den beiden Le-Mans-erprobten Top-Fahrzeugen dieser Klasse insgesamt nicht gewachsen. Mittlerweile steht sogar in Frage, ob die GT2-Klasse nächstes Jahr in Großbritannien wieder ausgeschrieben wird.
Die GTC-Klasse war über das gesamte Jahr hinweg gut besetzt und wurde nach anfänglichen Erfolgen des Team Tiger-Marcos zu einer reinen Porsche-Angelegenheit. Jonny Lang / Matt Allison (Trackspeed-Porsche 996GT3 Cup) durften sich nur mit Verzögerung über den Titel freuen, zumal ein offener Protest erst nach Saisonende entschieden wurde. Der bei den Fans beliebte Morgan Aero 8 lief die gesamte Saison, fünf Klassen-Podestränge brachten Ahlers / Bryant immerhin auf den vierten Platz der Jahreswertung. Besonders dramatisch entwickelte sich der Kampf um die GT3-Meisterehren: Leo Machitski (Barwell-Aston Martin DBRS9, Bild) konnte die bis dahin führenden Sam Blogg / George McKintosh (Cadena-Lotus Exige) bei den Finalläufen in Silverstone noch abfangen. Auch in der Britischen Meisterschaft dürfte die Zukunft der GT3-Kategorie gehören, zumal deren Fahrzeuge die GTC-Autos in der abgelaufenen Saison desöfteren in den Schatten stellten.