• Startseite

News

Osella FA 30

09cip034Osella hat einen Entwurf für das Modell FA30 veröffentlicht: Nach ersten Informationen ist dieser einsitzige Fahrzeugtyp vorrangig für den Einsatz bei Bergrennen gedacht. Ein Chassis soll noch im Jänner fertig gestellt und im Februar vom mehrfachen Gewinner der italienischen Berg-Meisterschaft Simone Faggioli getestet werden. Während die 3-Liter-Version des Vorgängers Osella PA27 mit einem BMW-Aggregat ausgestattet war, wird im FA30 ein Zytek-V8-Motor zum Einbau kommen.

Auf Rundstrecken liefen die PA27 in CN2-Konfiguration bislang weniger gut. Im letztjährigen Italienischen Prototypen-Championnat griff man daher wiederholt auf die bewährten PA21P zurück - der achte Gesamtrang von Maurizio Arfe war verglichen mit dem von Fabio Francia 2007 für Osella eingefahrenen C.I.P.-Titel jedoch enttäuschend.

31 GT in Daytona am Start

gapontiac20 Daytona Prototypen und 31 GT-Fahrzeuge stehen auf der vorläufigen Nennliste für die 24h von Daytona am kommenden Wochenende. Was auf den ersten Blick wie ein ordentliches Feld aussieht entpuppt sich beim Vergleich mit den Vorjahren als ein überraschend geschrumpftes Feld. In den vergangenen Jahren waren es durchweg bis zu 80 Teams, welche die Langstrecken-Motorsportsaison im grössten Nudeltopf der Welt begannen. Nun gibt es aber, zumindest was die europäischen Gaststarter anbelangt, Konkurrenz durch Veranstaltungen wie die 24 Stunden von Dubai, die vor zwei Wochen über die Bühne gingen. Zudem dürfte die anhaltende Wirtschaftsflaute in Amerika ihr Schärflein beigetragen haben, das Feld nicht so üppig wie sonst ausfallen zu lassen.

Zu den GT: 17 Porsche, je 4 Pontiac und Mazdas, 3 Corvettes, 2 Ferrari und ein Ford Mustang bilden das Kontingent der Grand Am GT Klasse beim 24h-Klassiker. Farnbacher Loles Racing mit sechs betreuten Wagen und und The Racers Group mit fünf Autos machen alleine das halbe Weissacher Kontingent aus. Über die Besatzungen bei Farnbacher Loles Racing hatten wir bereits ausführlich berichtet. Bei The Racers Group werden u.a. Jörg Bergmeister und Pat Long in der #67 sowie Manu Collard und Richard Lietz in der #66 die Kundenpiloten unterstützen. Zumindest zwei Autos die man für den Klassensieg auf dem Schirm haben sollte! Auch das Team von Wright Motorsport hat sich mit Sascha Maassen und Patrik Pilet aus der Weissacher Werkspilotenschublade bedient. Und auf dem Autometrics Porsche startet Porsche-Junior Martin Ragginger.

gamazdaSeitens Pontiac sind drei GXP.R der Teams Banner, PR1 und Stevenson Motorsport und ein GTO.R von MCM Racing am Start. Der Banner Mannschaft mit Jan Manussen, Kelly Collins und Paul Edwards, sowie Stevenson mit Robin Liddell dürfte dabei einiges zugetraut werden. Die drei Mazda-Teams sind das auch schon im Vohrjahr starke Speedsource-Team mit zwei Wagen, Dempsey Racing & Racers Edge. Die drei Corvettes werden vom Team Sahlen (zwei Wagen) und ebenfalls Stevenson Motorsports eingesetzt. Ferrari ist mit dem Mastercar Team und zwei auf Grand-Am GT-Stand gebrachten F430 Challenge vertreten. Der einzige Ford Mustang im Feld wird durch Blackforest Motorsport genannt.

Brasil GT3 – gemeinsame Events mit Trofeo Maserati

09bras099Die SRO Latin America kann heuer ein noch attraktiveres Paket rund um die Brasilianische GT3-Meisterschaft anbieten: An allen acht Rennwochenenden wird auch die nationale „Itaipava Trofeo Maserati“ im Rahmenprogramm antreten.

Im Vorjahr gewann Cesar Urnhani die Trofeo-Gesamtwertung mit 213 Zählern knapp vor Rafael Derani (210), der daneben auch in der Brasil GT3 einen der CRT-Ferrari F430 fuhr.

Strakka Racing Ginetta-Zytek LMP1

strakkaginzytekDas Team von Strakka Racing steigt nun doch in die LMP1-Klasse ein. Die britische Mannschaft wird 2009 einen aktuelle LMP1 Ginetta Zytek GZ09S an den Start bringen. Dabei soll es sich im Prinzip um das selbe Auto handeln, das als LNT-Zytek beim letzten Petit Le Mans in den USA antrat. Befeuert wird das Chassis von einem 4,5l Zytek V8-Motor, einer Weiterentwicklung des 4l 2ZG408-Motors. Als Piloten werden die beiden Teambesitzer Peter Hardman und Nik Leventis fungieren, die schon im vergangenen Jahr den Strakka Racing-Aston Martin DBR9 in der GT1-Klasse in Silverstone, Spa und Le Mans an den Start brachten. Unterstützt werden sie von einem weiteren, noch zu benennenden professionellen dritten Piloten, der in Kürze bekannt gegeben werden soll.

Strakkas LMP1-Pläne bedeuten gleichuzeitig einen weiteren Schlag für die darbende GT1-Klasse. Die Mannschaft war zuvor als potentielles Aston Martin-Einsatzteam für die Serie gehandelt worden. „Wir hätten gerne angesichts des 50.ten Jahrestages des einzigsten Aston-Gesamtsieges an der Sarthe den Einsatz mit unserem DBR9 in Le Mans absolviert, besonders da Nik und ich den damaligen Siegerwagen immer noch ab und zu bei historischen Meetings an den Start bringen. Aber es fehlten noch einige Punkte, um ein weiteres GT1-Programm für 2009 zusammenzubringen und die liessen sich halt mit dem LMP1 schneller realisieren“, beschreibt Peter Hardman die Situation. Wohlmöglich hat die vereinbarte Semi-Werksunterstützung durch Zytek den Ausschlag für den Umstieg gegeben. Zudem hatten Hardman und Leventis im Oktober in Valencia den LMP1 testen können und waren dort von den Fahreigenschaften des LMP überzeugt worden.

Damit werden nun vier Zyteks in der Le Mans Serie 2009 an den Start gehen. Neben dem Strakka Racing Team in der LMP1 haben in der LMP2 bereits das portugiesische Quifel-ASM Team, die Barazi-Mannschaft und die schweizer GAC-Truppe (ex Trading Performance) ein Engagement mit den britischen LMP-Boliden bestätigt. Damit bewegt sich Zytek nun auf Augenhöhe mit Lola, Pescarolo und Oreca-Courage, was den Verkauf von Kundenchassis angeht.

Bruneau & Bruchladdich spannen enger zusammen

Radical SR9Die Teams Bruichladdich Radical und Pierre Bruneau Competition vertiefen für die Le Mans Serie Saison 2009 ihre Zusammenarbeit. Unter dem Namen Bruichladdich-Bruneau wird der Radical SR9 LMP2 in der kommenden Saison der 1000km Rennserie starten. Als Piloten stehen bislang Pierre Bruneau und Marc Rostan fest. Rostan war im vergangenen Jahr schon mit den beiden deutschen Fahrern Jens Petersen und Jan Dirk Lüders auf dem SR9 unterwegs. Nach dem Rückzug der beiden deutschen Prototypenpiloten kehrt sein Ex-Teamchef und -Mitpilot Bruneau ans Steuer eines LMP zurück.

Neben der Le Mans Serie will das Team auch das 24 Stunden Rennen von Le Mans bestreiten. Derzeit sichtet das Team die Kandidaten, die dafür als dritter Pilot in Frage kommen. Teambesitzer bleibt Tim Greaves. 2008 krankte der Radical des Teams neben Anfangsschwierigkeiten mit der Spritkonfiguration an einem fast unkurierbarem Setup-Problem. Petersen, Lüders und Rostan fanden kaum Grip auf der Vorderachse. Daher wird die Wahl des Reifenlieferanten entscheidend für die kommende Saison sein.

SPEED – Testtage in Spanien

09spe024Am 02./03.03. sollen auf dem Circuito de Almeria zwei Testtage der Sports Prototype Endurance Event Driving-Serie stattfinden. 18 Wagen können die südspanische Strecke je sechs Stunden pro Tag benützen, bevorzugt behandelt werden die Nennungen der bereits fix für die kommende Saison eingeschriebenen Teams.

Die ehemalige VdeV UK wird nunmehr von zwei weiteren im Rennsport namhaften Firmen unterstützt: Mugen-Honda wird für das beste CN2-Team am Ende der Saison ein kostenloses Motor-Service durchführen, Schmiermittel-Hersteller Motul stellt Warengutscheine im Wert von insgesamt 5000 Britischen Pfund für die Mannschaften auf den Podiumsplätzen der acht heuer geplanten Läufe zur Verfügung.

Nur 15 von 29 Teams bestätigen LM-Autonennungen

Laut einer offiziellen Mitteilung des ACO haben von den 29 Wildcard-Nennungen für das 24 Stunden Rennen von Le Mans 2009 lediglich 15 bis zum Stichtag am 12. Januar ihre automatische Nennung bestätigt. Wie wir bereits berichteten hatten sich über das Rennen 2008, die Le Mans Serie, die ALMS und die FIA-GT insgesamt 29 Teams für eine Teilnahme qualifiziert. Nun haben von diesen Teams die folgenden Mannschaften genannt:

R10 & 908In der LMP1 sind lediglich die beiden Werksteams von Audi und Peugeot mit jeweils zwei Wagen bestätigt. Seitens Audi wird ein R15 durch Audi Sport North Amerika und einer durch das Audi Sport Team Joest gemeldet werden. Audi wird eine Auto-Nennung aus der ALMS verfallen lassen. Auch die Intersport-Mannschaft hat ihre LMP1-Nennung aus der ALMS nicht eingelöst.

In der LMP2 hat wie erwartet lediglich ein Team seine Nennung aufgenommen. Allerdings handelt es sich dabei nicht wie vermutet um das Horag-Team. Statt dessen hat John Nielsens Essex-Team trotz der Einstellung des Porsche-Programms den Auto-Entry bestätigt. Details dazu wird man sicher in den nächsten Wochen erfahren.

In der GT1-Klasse werden nur die beiden Werks-Corvettes und die Luc Alphand-Corvette ihre Auto-Entrys aufnehmen. Sowohl die beiden FIA-GT-Entrys von Phoenix Racing und Vitaphone Racing, der Bell Motorsports-DBR9 sowie die Mannschaften von Aston Martin und Team Modena werden nicht in der GT1 antreten. Ein weiteres Indiz für die Pläne der beiden letzten Mannschaften, die Klasse zu wechseln.

In der GT2 haben dagegen mit Ausnahme des zweiten BMS Scuderia Italia-Entrys alle Teams ihre Nennungen bestätigt. Damit stehen schon mal fünf Ferraris (2* Risi Competitione, Virgo, AF Corse, BMS Scuderia Italia) und zwei Porsche von Flying Lizzard Motorsport und Felbermayr-Proton im Feld. Da 14 vorgemerkte Wagen nun nicht antreten werden, schafft das zusätzliche Kapazitäten für den ACO, der nun statt 26 Teams 40 aus den nachträglich eingereichten Nennungen für die 2008er Ausgabe des Langstreckenklassikers auswählen kann.

CR Scuderia expandiert in die GT3

crscuderia_gt3Das im letztes Jahr neugegründete Team CR Scuderia erweitert sein Engagement in diesem Jahr und beabsichtigt, neben der Fotführung des Starts mit zwei Ferrari F430 GT2 in der FIA-GT-Meisterschaft zwei Ferrari F430 GT3 in der FIA-GT3 European Championship einzusetzen. „Wir freuen uns darauf, in der FIA-GT3 anzutreten“, erklärt Andrew Kirkaldy. „Wir werden ein neu homologiertes Fahrzeug einsetzen, das eines der konkurrenzfähigsten Autos 2009 sein wird. Obwohl fast niemand von unseren Plänen wusste, haben schon einige Fahrer ihr Interesse bekundet. Wenn wir mit allen gesprochen haben, können wir beginnen, die schnellsten Paarungen auszuwählen.“

„Die FIA-GT3 ist ein großer Schritt nach vorne für CRS“, fügt Chris Niarchos hinzu. „Das ist ein neues Kapitel für das Team. Wir waren in der British GT erfolgreich und jetzt freuen wir uns auf die starke GT3-Meisterschaft.“ Neben dem Einsatz zweier Fahrzeuge in der FIA-GT3 plant das Team auch wieder die Teilnahme an der British GT Championship.

Epsilon Euskadi mit reduziertem LMS-Programm

 EE1Laut dem spanischen Magazin Sportmotores plant das baskische Epsilon Euskadi Team mit einem eingeschränkten Le Mans Serie Programm für 2009. Einem aktuellen Artikel unserer iberischen Kollegen nach will der Rennwagen-Hersteller aus Azkoitia bei San Sebastian sich mit seinen LMP1 zunächst auf die 24 Stunden von Le Mans konzentrieren, bevor man nach dem Marathon an der Sarthe einige Rennen der verbleibenden Le Mans Serie 2009 anpeilt.

In dem angesprochenen Artikel ist die Rede von einem Evomodell des 2008er EE1, dem EE2, der bereits intensive Windkanalarbeit erfahren hat und dabei vielversprechende Resultate gebracht haben soll. Ausserdem arbeitet die spanische Manufaktur an einer Verbesserung der Haltbarkeit des Langstreckengefährts.

Derzeit werden laut Aussage des Teams kontinuierlich Sponsoren und Piloten für das kommende Jahr aquiriert. Neben der bestehenden Pilotencrew soll auch der 2008er LMP2-Champion Jos Verstappen Interesse an einem Einsatz in den schwarzen Epsilon Euskadi-Boliden bekundet haben.

C.I.P. – Kalenderentwurf für 2009 – Update

Gegenüber ersten Ankündigungen etwas verändert ist der nunmehr vom ACI veröffentlichte Terminplan für die Italienische Prototypen-Meisterschaft - acht Rennen binnen viereinhalb Monaten sollen auf dem diesjährigen Programm stehen:  10.05.09 – Adria,  07.06.09 – Magione, 21.06.09 – Mugello,  05.07.09 – Monza,  19.07.09 – Misano,  02.08.09 – Varano, 06.09.09 – Imola, 20.09.09 – Vallelunga.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen