Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Harald Becker - letztes Jahr zusammen mit Frank Kechele auf einem Argo-Racing-Lamborghini Dritter in der Fahrerwertung des ADAC-GT-Masters - plant 2009 vom Lamborghini in den neuen Audi R8 GT3 zu wechseln.
"Ich führe derzeit Gespräche in verschiedene Richtungen. Ich favorisiere dabei erneut das ADAC GT Masters. Vielleicht steht aber auch ein europaweites Programm an. Als Auto plane ich den Einsatz eines neuen Audi R8 LMS", so Becker gegenüber dem Online-Portal racing1.
Der 55-Jährige würde gern 2009 auf Kontinuität setzen. "Mein Team Argo-Racing hat als kleines Familienteam einen ganz tollen Job gemacht. Und auch der Technische Direktor Werner Schroeder hat fantastische Arbeit geleistet." Begeistert war Becker 2008 auch von seinem Teamkollegen Frank Kechele. "Ich kannte Frank vorher gar nicht und war sehr beeindruckt von seinen Leistungen. Er war unheimlich schnell und hat keine Fehler gemacht. Er wäre auch 2009 ein toller Teamkollege."
Rechtzeitig zu Beginn des neuen Jahres kann Spezial Tourenwagen Trophy Organisator Rolf Krepschik den Rahmenterminplan 2009 präsentieren. So konzentriert sich die STT besonders auf Strecken in Deutschland, den Niederlanden und Belgien: Zweimal Nürburgring, Hockenheim und - bedingt durch die Verlegung des Jim Clark Revivals - der Eurospeedway Lausitzring stehen im Terminplan der STT, außerdem fährt man in Spa und Assen.
„Dass wir den Traditionskurs in den Ardennen wieder im Programm haben, macht mir besonders viel Freude, denn Spa-Francorchamps hat eben eine gewisse Anziehungskraft bei den Rennfahrern“, gibt sich Krepschik optimistisch. „Sowohl der Lauf in Hockenheim als auch beide Rennen auf dem Nürburgring werden auf den Grand Prix Varianten ausgetragen. Aber auch die ehemalige Motorrad-GP Strecke von Assen genießt bei den Fahrern immer mehr Popularität, mit den schnellen und leicht überhöhten Kurven und dem gepflegten und großräumigen Fahrerlager. Die Anpassung der Nenngelder - siehe Ausschreibung - ist ein weiterer Schritt nach vorne. Zwei neue Klassen, Porsche 996 und 997 GT3 Cup, sind auf besonderen Wunsch eingeführt worden, die Resonanz bleibt abzuwarten. Der offizielle Nennungsschluss ist der 15. Januar 2009.“
Die Termine lauten wie folgt: 16.-17.05.: Eurospeedway Lausitzring 07.06.: Spa Francorchamps 20.-21.06.: Hockenheim GP 05.-06.09.: Assen 09.-11.10.: Nürburgring 25.-26.10.: Nürburgring
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Australische GT
Ein Mosler MT900 GT3, der künftig in der Australischen GT-Meisterschaft eingesetzt wird, ist in diesen Tagen auf dem Transportweg von Großbritannien nach down under. Martin Short bestätigte dazu, dass seiner Firma Rollcentre eine weitere fixe Bestellung über einen MT900 GT3 für diese Serie vorliegt. Darüber hinaus gäbe es einen dritten Interessenten aus Australien, mit dem derzeit noch verhandelt wird.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Der Porsche-Fahrerkader für die Saison 2009 ist gestern bekannt gegeben worden. Demnach hat sich die Werksfahrermannschaft auf zehn Piloten verkleinert. Jörg Bergmeister, Timo Bernhard, Wolf Henzler, Marc Lieb, Richard Lietz, Emmanuel Collard, Sascha Maassen, Romain Dumas, Patrick Pilet und Patrick Long werden in der kommenden Saison das deutsche Werk in den verschiedenen Sportwagenserien und an der Sarthe vertreten. Nicht mehr mit dabei ist dagegen der Brite Richard Westbrook, der nach nur einem Jahr aus der Werksmannschaft ausscheidet.
Für die Le Mans Serie werden Marc Lieb und Richard Lietz als Top-Paarung im Proton Porsche benannt. Das Ludwigsburger GT2-Ass und der Österreicher werden in der 1000km-Serie durch Patrick Pilet unterstützt, der Lietz freien Sitz im IMSA Performance-Porsche einnehmen wird. In der FIA-GT Meisterschaft wird Emmanuel Collard bei Prospeed Competition bleiben. Für die ALMS sind Jörg Bergmeister und Patrick Long im Flying Lizzard Motorsport-Porsche GT3 RSR benannt, während Wolf Henzler im Farnbacher Loles Racing-Porsche agieren wird. In der Grand Am gehen Timo Bernhard und Romain Dumas für Penske Racing in deren Riley-Porsche auf Punktejagd. Auch wenn das Saison-Programm für Sascha Maassen als noch nicht endgültig fixiert gilt, wird erwartet, dass der Aachener 2009 ebenfalls in der Le Mans Serie antritt – mutmasslich auf einem RS Spyder des Horag-Teams.
Porsche-Sportchef Hartmut Kristen setzt bei der Verpflichtung der Fahrer auf Kontinuität: „ ... Alle fahren alle seit mindestens einem Jahr für Porsche und ich weiß um die Stärken jedes Einzelnen. Zusätzlich zu den Kernserien, die wir für unsere Piloten definiert haben, werden bei dem ein oder anderen noch weitere Einsätze bei wichtigen Einzelrennen hinzukommen.“
Bei der 4. Auflage der 24 Stunden von Dubai (der Link führt zum inzwischen mit weiteren Bildern garnierten Rennbericht auf unseren Seiten) konnte die Oscherslebener Schubert Motorsport Mannschaft mit ihrem BMW Z4 M Coupé auf Platz 2 der Gesamtwertung fahren. Damit gewann das Fahrerquartett Claudia Hürtgen, Stian Sorlie, Paul Spooner und Abdul El Faisal, unter dessen Nennung das Team im arabischen Emirat antrat, auch die Klassenwertung in der A5-Klasse.
Im Qualifying hatte man Startplatz 2 hinter dem Land Motorsport-RSR herausfahren können. Eine Stunde nach Beginn des Rennens übernahm der schnellste BMW im 79 Fahrzeuge starken Feld erstmals die Führung. Dann brachten Probleme an der Hinterachse zur siebten Stunde entscheidenden Rückstand. Bis zum letzten Renndrittel hatte man sich erfolgreich wieder an die Spitze zurückgekämpft und gehörte gegen Ende zum Quartett jener vier Wagen, das noch eine Stunde vor Rennende um den Gesamtsieg kämpfte. Ein schleichender Plattfuss führte dann allerdings beim letzten Stint von Heimpilot Al Faisal zu einem Dreher und einem ungeplanten Boxenstopp. Claudia Hürtgen wurde zwar noch ins Auto gesetzt, schaffte es aber nicht mehr, die Lücke zum Land-Porsche trotz 12s schnellerer Rundenzeiten zuzufahren. Zum Schluß fehlten 49 Sekunden zum Sieg.
Hürtgen war am Ende enttäuscht: „Schade. Das hätte mein erster Gesamtsieg bei einem 24-Stunden-Rennen sein können und ich wollte dieses Ergebnis sehr gerne, aber es hätte nicht sollen sein. Ich wusste, dass der Land Motorsport-Porsche Probleme hatte, also habe ich so viel wie möglich gepusht, aber leider war das Rennen einige Minuten zu kurz."
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in GT-Open
Gemäß Informationen des Serien-Promotors plant das italienische Team Mik Corse, heuer in der Top-Kategorie der GT-Open zwei Lamborghini Gallardo GT2 an den Start zu bringen. Ein erster Test mit der neuen GT2-Version des Gallardo ist angeblich für Ende Januar vorgesehen. Das Engagement von Mik Corse in der GTS-Klasse der GT-Open, die man im Vorjahr klar dominierte, soll parallel fortgesetzt werden - dort kämen weiterhin zwei der bewährten Gallardo GT3 zum Einsatz.
Es gibt endlich Hinweise auf eine definitive GT1-Nennung für die Le Mans Serie 2009! Laut Daily Sportscar.com will das Full Speed Racing Team den ex-PK Racing-bzw. ex-Zakspeed-Saleen in der Le Mans Serie 2009 einsetzen. Full Speed Racing ist die Neugründung eines amerikanischen Sportwagensammlers, der den Siegerwagen der FIA-GT-Abschlussrunde in Argentinien dieses Jahres (Bild) erworben hat. Als Einsatzteam ist die Mannschaft von Graham Nash Motorsport verpflichtet worden. Das Team wird bei der Bereifung auf Pirelli-Produkte vertrauen. Neben der Le Mans Serie peilt das Team auch einen Einsatz beim 24 Stunden Rennen von Le Mans an. Ein zweiter mittlerweile erworbener Saleen S7R, ein ex-RML-Fahrzeug, soll möglicherweise parallel in der FIA-GT Meisterschaft eingesetzt werden.
Als Pilot hat man bislang den Amerikaner Emerson Newton John verpflichten können, der Erfahrungen in der Nascar und der japanischen F3 vorweisen kann und nach einer 7-jährigen Rennpause in den internationalen Rennbetrieb zurückkehrt. Newton John ist der Neffe der Schauspielerin Olivia Newton John. Augenblicklich sucht das Team für das Le Mans Serie-Programm noch zwei weitere Piloten. Le Mans und die FIA-GT Meisterschaft sind von der Verpflichtung weiterer Kundenpiloten abhängig.
Neben Full Speed Racing hat erst ein weiteres Saleen-Team – Miro Konopkas ARC Bratislava Mannschaft – die Teilnahme an der GT1 definitiv zugesagt. Weitere Interessenten soll es zwar geben, diese haben ihre Pläne aber noch nicht finalisiert.
Das Elsässer VdeV-Team Pegasus Racing wird in der kommenden Saison in die Le Mans Serie aufsteigen und dort einen Oreca-Courage mit AER Power einsetzen. Das hat die französische Mannschaft nun bekannt gegeben. Demnach werden Julien Schell und Phillipe Thirion die Piloten des LMP2 in der kommenden Saison sein. Nebenbei will die Mannschaft 2009 noch zwei Ligier in der VdeV für Julien Schell und David Caussanel (Foto) sowie Jean und Jean-Christophe Metz einsetzen.
Der 30-jährige Strassburger Julien Schell begann seine Karriere im Formel Ford Team und war in der vergangenen Saison auch im Peugeot THP Spider Cup engagiert. In der VdeV errangen Schell und Caussanel den Meistertitel im Langstreckenchampionnat. Der 45-jährige Philippe Thirion, ebenfalls VdeV-Teilnehmer, wird an seiner Seite im LMP2 debütieren. Neben der Le Mans Serie hat die Mannschaft auch eine Nennung für das 24 Stunden Rennen von Le Mans deponiert. Pegasus Racing ist nach der französischen Signature-Mannschaft das zweite Oreca-Courage-Kundenteam in der Le Mans Serie, möglicherweise wird bis zum Sommer noch ein drittes Kundenteam hinzukommen.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Spanische GT
In der Spanischen GT-Meisterschaft werden heuer zwei Veranstaltungen auf portugiesischen Strecken stattfinden, wobei sowohl in Estoril als auch in Portimao die Austragung eines zwei-Stunden-Rennens vorgesehen ist. Die vier Events auf Rundkursen in Spanien werden hingegen im gewohnten Format mit zwei Läufen ausgetragen. Der bestätigte Terminkalender des Campenato de Espana GT lautet nunmehr: 02./03.05.09 – Valencia, 06./07.06.09 – Jarama, 18./19.07.09 – Estoril, 12./13.09.09 – Albacete, 17./18.10.09 – Jerez, 07./08.11.09 – Portimao.
Das Team von Kruse-Schiller Motorsport hat im Zuge der Saisonvorbereitungen das projektierte Fahrer-Lineup für 2009 veröffentlicht. Der aktuellen Teammitteilung zufolge werden die beiden Italiener Marco Didaio und Francesco Sini in der Le Mans Serie für das Siegburger Lola-Mazda-Team an den Start gehen.
Marco Didaio hatte im Juli vergangenen Jahres bereits einen Test auf dem Kruse-Schiller Motorsport LMP2 absolviert. Er startete in der vergangenen Saison in Barcelona und Monza bereits auf dem Racing Box-Lucchini LMP2 und hat sich seine Meriten in der italienischen Prototypenserie CIP eingefahren. Dort wurde er 2007 Vizemeister und gewann u.a. auf dem WRC-Norma CN die 6h von Vallelunga. Francesco Sini war dagegen im vergangenen Jahr im Radical Europacup unterwegs. Auf einem Radical SR8 LM errang er die Meisterschaft in der hart umkämpften Radical Serie.
Das Kölner Team beginnt die Saison zünftig mit einem Fun Event, der es allerdings in sich hat: Die 24h von Köln sind ein Kart-Event im Kartcenter Cologne, bei dem sich Teams aus der Tourenwagen- und Formelszene traditionell mit professionellen Fahrern bis hinauf aus der Königsklasse im Motorsport verstärken. Daher haben Hardy Schiller und Kai Kruse, die neben einiger ihrer Mechaniker auch selber ins Steuer der 7,5 PS starken Karts greifen werden, auch keine Mühen gescheut und Ralf Kelleners mit in die Mannschaft geholt. Kai Kruse macht sich bezüglich des zu erwartenden Ergebnisses keine Illusionen: „Beim Betrachten der Ergebnisse aus den Vorjahren mußten wir feststellen, dass der Wettbewerb extrem eng ist. Natürlich werden wir bei unserer ersten Teilnahme versuchen, so schnell wie möglich zu fahren, aber es wird eine große Herausforderung. Wir werden von ein paar Jungs der Motorsportabteilung der FH Köln unterstützt und das stimmt uns ebenfalls sehr optimistisch! Wir freuen uns drauf!“