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24h Bahrein: Land Motorsport auf Pole

landbahrein.jpgNach den beiden Zeittrainings zu den 24h von Bahrein steht der Land Motorsport-Porsche 996 auf der Pole-position. Tilke/Adorf/Simon/Land erreichten auf der Strecke am persischen Golf eine Zeit von 2:31.868. Damit konnte man den 2.platzierten Konrad-Lechner-Porsche mit Graf/Jaeger/Lietz/Merten um 1,5s hinter sich lassen. Den 3. Platz belegte die Mühlner-Mannschaft mit dem verbleibenden Porsche und Bermes/Rosina/Bergmeister vor dem Duller-BMW Z4 Coupe mit Quester/Peter/Vosse/Janis. Die Startreihe 3 teilen sich der 2.Konrad-Lechner-Porsche und der JMB-Racing Ferrari F360.

Der Start des Rennens erfolgt am heutigen Freitag um 14 Uhr. Auf der Website des Rennens zu dem 24 Fahrzeuge starten, soll ein Livestream des Streckenradios zu bekommen sein.

FIA-GT - ein neues Team in der GT1

Barwell-Aston Martin DBRS9 (www.britishgt.com)Barwell Motorsport, bisher in der FIA-GT3 und der Britischen Meisterschaft (Bild) unterwegs, will im kommenden Jahr mit einem Aston Martin DBR9 in die Top-Kategorie der FIA-GT aufsteigen. Das GT3-Programm soll parallel fortgeführt werden.

Ein erster Test mit dem GT1-Fahrzeug ist für Ende Jänner in Spanien vorgesehen. Wenn sich alles wie geplant entwickelt (und die Budgets der Fahrer stimmen), steht die gesamte FIA-GT-Saison 2007 auf dem Terminkalender des Teams.

BMW Z4 Coupe ohne GT3-Zukunft

z4motorshow.jpgAuf der Motorshow in Essen zog das BMW Z4-Coupé die Zuschauer noch in seinen Bann, jedoch ob dieser Wagen die Zukunft des GT-Engagements der Bayern sein wird, ist in Insiderkreisen umstritten. Neun Z4-Kits hat BMW Motorsport bisher angeblich produziert und auch größtenteils an den Mann gebracht. Die deutschprachigen Teams sind Duller Motorsport aus Österreich, die mit dem Fahrzeug immerhin die 24h von Silverstone gewinnen konnten, sowie Schubert Motors aus Oschersleben und Schnitzer, die sogar zwei der Wagen besitzen sollen.  Je ein Wagen ist in die GT-Meisterschaften nach England, Italien, Belgien und Tschechien abgesetzt worden. Ein Wagen - der auf der Motorshow präsentierte - gehört dem Werk.

Als Basis für einen gerüchteweise geplanten GT3 wäre das Z4-Kit zu teuer, da alleine die Teile ohne Basiswagen 250T€ kosten. Diese Summe stellt derzeit die Obergrenze für einen GT3 dar und wird z.B. vom Aston Martin DBRS9 und dem Ascari KZ1 erreicht. Hier soll bei BMW im kommenden Jahr ein anderes Fahrzeug zum Einsatz kommen, über das noch keine konkreten Informationen vorliegen. Mit dessen Erscheinen dürfte die Karriere des Z4 Coupes trotz dessen optischer Attraktivität dem Ende entgegen gehen.

International GT-Open – die sogenannte „GT2-Viper“ …

France GT-Open 2006 (www.gtsport.es)Das Italienische Team Racing Box hat die Teilnahme an den Rennen zur nächstjährigen GT-Open-Serie bestätigt. Man plant, wiederum ein Dodge Viper Competition Coupe für Stefano Zonca / Andrea Belicchi einzusetzen.

Voraussichtlich wird es sich beim Fahrzeug um die bereits vor einigen Monaten angekündigte Upgrade-Version handeln, welche wegen des irreführend gewählten Arbeitstitels „GT2-Viper“ für Aufregung bei einigen Reglements-Spezialisten sorgte. Nach bisherigen Informationen soll dieses Auto als „National GT2“ in der GTA-Klasse der GT-Open laufen. Ein erster Test ist für 13. und 14. Februar in Le Luc vorgesehen.

Die ersten 24 Einladungen zu den 24h 2007

AudisDer ACO hat in einem offiziellen Statement die ersten 24 eingeladenen Wagen für die 24 Stunden von Le Mans 2007 bekannt gegeben. Die Liste rekrutiert sich prinzipiell aus den ersten zwei Teams der 24h 2006, der LMS, dem Klassensieger der ALMS und den Klassensiegern des PLM in Road Atlanta. Dabei kann ein Team prinzipiell nicht mehr als zwei Nennungen sammeln und es gibt einige Ausnahmen.

LMP1:

Audi Sport Team Joest
Pescarolo Sport
Pescarolo Sport
Creation Autosportif
Audi Sport North America
Audi Sport North America

Obwohl wesentlich von Joest betreut, bekommt das amerikanische Einsatzteam von Champion hier eine zusätzliche Nennung zugestanden. Ob man aber mit drei R10 an der Sarthe auftauchen wird, bleibt nach den auf der Motorshow vernommenen News eher unwahrscheinlich.

LMP2:

RML
Binnie Motorsport
Barazi-Epsilon
RML
Penske-Motorsport
Penske-Motorsport

Penske wird nach bisherigem Anschein diese zwei automatischen Nennungen nicht wahrnehmen, da Porsche sich noch nicht durchgerungen hat, das Semi-Werksteam an der Sarthe auftreten zu lassen. Ob RML seine zweite Nennung wahrnimmt, ist ebenfalls noch offen.

GT1:

Corvette Racing
Aston Martin Racing
Labre-Aston
Convers Menx-Ferrari
Corvette Racing
Aston Martin Racing

Corvette bekam die Petit Le Mans-Nennung als 3. in der Klasse vergeben, da die beiden erstplazierten Aston dort nicht ACO-konform auftraten. Dies ist auf die Performance-Adjustments der IMSA zugunsten der von den Pirelli-Reifen benachteiligten DBR9 zurück zu führen. Da Corvette aber dadurch zwei Nennungen bekam und nur vier Fahrzeuge in der Klasse präsent waren musste man Aston für den 2. Platz der ALMS eine Nennung einräumen – Fachleute nennen so etwas ein „Hornberger Schiessen“.

risi61.jpgGT2:

Team LNT
Seikel Motorsport
Autoorlando Sport
Team LNT
Risi Competitione
Risi Competitione

Da der Petersen Whithe Lightning Porsche angeblich auch nicht ACO-konform während des PLM auftrat, ging diese Nennung auch an Risi über. Ob das Team hier allerdings zwei Nennungen wahrnehmen wird, ist noch offen.

Creation bekommt einen neuen Motor

Creation Autosportif hat einen neuen Motorenpartner gefunden. Die japanische Motorenentwicklungsschmiede AIM Industries wird in Zusammenarbeit mit der Judd-Tochter Engine Developments Limited einen exklusiven 90°V10-Block entwickeln. Damit will Creation ab 2008 in der LMS und bei den 24 Stunden von Le Mans  als 2 Wagen-Team antreten. Ziel ist ein Le Mans Sieg  bis 2010. Der Motor soll von vornherein für den Einsatz mit alternativen Treibstoffen ausgelegt werden.

Der Plan sieht vor dass 2007 ein reines Testjahr für die neue Partnerschaft wird. 2008 sollen dann die 12h von Sebring, die LMS und die 24h an der Sarthe als 2 Wagen-Team angegangen werden. Der 2. LMP wird eine rein japanische Besatzung bekommen. Inwieweit die bisher 2007 geplanten ALMS-Einsätze durch die neue Partnerschaft betroffen werden ist derzeit noch nicht bekannt.

Australische GT – Saisonrückblick 2006

Greg Crick (ACR-Viper) - www.gtchampionship.com.auVor rund zwei Jahren konnte – nach dem plötzlichen Ausstieg einiger Schlüsselfiguren der nationalen GT-Szene – nur eine Fusion mit der Porsche Drivers Challenge die nächstfolgende Saison der Australischen GT-Meisterschaft retten. Parallel dazu mussten damals beim nationalen GT-Reglement massive Einschränkungen gemacht werden, die zulässige Leistung der Fahrzeuge wurde in Richtung Cup- bzw. Challenge-Level reduziert. Seither geht es langsam aber stetig wieder bergauf, wobei das Level noch lange nicht wieder mit jenem europäischer Meisterschaften zu vergleichen ist. Die Teilnehmerzahlen haben sich zuletzt konsolidiert, mitten unter der Saison 2006 wurde auch das kaum mehr zeitgemäße Rennformat geändert: Statt der bisherigen drei Sprintläufe kamen ein-Stunden-Rennen ins Programm.

Ian Palmer (Honda NSX) - www.gtchampionship.com.auGreg Crick holte 2006 seinen ersten Meistertitel über konstante Platzierungen im Spitzenfeld, seine ACR-Viper (Bild oben) wäre anderswo kaum noch konkurrenzfähig. Vorjahresmeister Bryce Washington scheiterte heuer vor allem an technischen Problemen seines Porsche 996GT3 Cup, die ihm schon früh in der Saison die entscheidenden Punkte kosteten. Einige weitere Porsche-Piloten zeigten vereinzelt starke Leistungen, konnten aber insgesamt nicht mit der Performance von Crick und Washington mithalten. Die Ferrari 430 Challenge, welche im Lauf des Jahres in der Australische GT kamen, verbuchten ebenfalls Teilerfolge, sind jedoch noch keine dauerhaften Sieganwärter.
Der sentimentale Favorit des australischen Publikums, Ian Palmer (Honda NSX, Bild rechts), verzeichnete eine lange Reihe von zumeist technisch bedingten Ausfällen, was ihm den „Hard-Luck-Award“ für 2006 einbrachte. Für die kommende Saison erwägt Palmer den Umstieg auf ein Auto eines anderen Herstellers. Er wäre somit ein Kandidat für ein Fahrzeug nach GT3-Reglement – auch down under soll die Zukunft der GT-Meisterschaft über diese mittlerweile äußerst populäre Kategorie führen.

Anmerkung: Bei den vorläufigen Terminen für die Saison 2007 der Australischen GT gab es aktuell einige Änderungen – ein Update der diesbezüglichen GT-Eins-Newsmeldung ist erfolgt.

KTM-Roadster: erste Bilder

xbow.jpgKein Renn-, sondern ein Spaß-Auto: auf recht diskrete Weise hat der oberösterreichische Motorradhersteller KTM erste Bilder seines Vorstoßes in die Autoproduktion vorgestellt. Auch in Österreich selbst hat diese Präsentation, zumindest bislang, noch keine großen medialen Wellen geschlagen.

Der X-Bow genannte zweisitzige Roadster zeichnet sich durch ein konsequentes Leichtbau-Konzept aus, moderne Werkstoffe wie Kohlefaser beschränken das Eigengewicht auf 700 Kilogramm. Motorvarianten mit 220 und 300 PS sollen erhältlich sein. Laut KTM-Chef Pierer soll der X-Bow die Lücke füllen, die Lotus vor 20 Jahren hinterlassen hat. Angepeilter Verkaufspreis: 40.000 Euro. Beim nächstjährigen Genfer Salon wird der X-Bow offiziell präsentiert.

Mehr dazu hier und hier.
(Foto: KTM)

Rydell zu Aston Martin?

rydell.jpgBerichten in Schweden zufolge zieht Rickard Rydell einen Wechsel zu Prodrive und damit an das Steuer eines Aston Martin DBR9 in der ALMS in Betracht. Der 39jährige Schwede ist hauptsächlich für seine Erfolge in der Tourenwagenszene bekannt, heuer war er Werksfahrer bei Seat in der WTCC. Für 2007 wird Seat aber seinen Kader von sechs auf vier (anderen Quellen zufolge sogar nur zwei) Autos reduzieren, der heurige Privatiers-Weltmeister Tom Coronel hat dank gefüllter Sponsorkonten zudem gute Aussichten auf ein Werks-Cockpit. Damit müssen sich einige Fahrer, inklusive Rydell, nach Alternativen umsehen.

Die Verbindung mit Prodrive kommt nicht von ungefähr, bereits in den 1990ern fuhr Rydell für den britischen Rennstall Tourenwagen der Marke Volvo. Langstreckenrennen sind für ihn auch kein Neuland, 1998 war er im 1000-Kilometer-Rennen von Bathurst siegreich. Später saß er im Ferrari 550, dem Vorzeige-GT von Prodrive. 2001 gewann er der FIA-GT-Serie zwei Rennen, unter anderem am seligen A1-Ring (dort mit Peter Kox). 2004 bildete er mit Colin McRae und Darren Turner ein Team in Le Mans, ebenfalls auf einem Prodrive-betreuten F550.

Ein Vertrag ist offenbar noch nicht unterschrieben, und der genaue Umfang des Deals wird noch diskutiert - es geht um die gesamte ALMS, oder zumindest die drei längsten Rennen, und Le Mans.

Orecas Saleen Pläne 2007

Oreca-SaleenAm Rande der Preisverleihungsgala der LMS  in Paris wurde bekannt dass Oreca in der kommenden Saison zwei Saleen  in der LMS und bei den 24 Stunden von Le Mans einzusetzen gedenkt. Allerdings sei das angedachte Programm noch nicht finanziert. Man wird nicht bei den 12h von Sebring starten, sondern statt dessen die Vorbereitungen auf die Saison hier in Europa bei den Testtagen auf dem HTTT beginnen. Dort soll auch ein erster 24h-Test des S7R gefahren werden. Für die FFSA GT-Meisterschaft gilt der Einsatz von zwei Wagen als gesichert. So soll je ein Fahrzeug für die Piloten Raymond Narac und Bruno Hernandez geplant sein. In der LMS spricht derzeit nichts gegen eine weitere Verpflichtung der Piloten Soheil Ayari und Stephane Ortelli.

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