Die vierte Ausgabe des Endurance Rennens im Nahen Osten wurde zum zweiten Mal in Folge von einem Porsche-Team gewonnen. Als erstem deutschen Team gelang Land Motorsport der Sieg, die sich in einer spannenden Schlussphase gegen die Konkurrenten von Al Feisal Racing/Schubert, Besaplast und ARC Bratislava durchsetzen konnten. Die Mannschaft von Wolfgang und Christian Land kann sich damit nach Duller Motorsport (2006 & 07) und VIP Petfood (2008) als drittes Team in der Siegerliste des 24h-Rennens im arabischen Emirat notieren lassen. Glückwunsch von dieser Stelle aus!
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Steve Donovan, Chef des Unternehmens Counter Solutions und schon drei Jahre lang Kunde von Juno (das Bild rechts stammt aus der VdeV Endurance Proto 2008), übernahm den bisher von Adrian Mardlin gehaltenen Anteil an dem britischen Sportwagen-Hersteller. Donovan möchte seine Praxis-Erfahrungen bei Juno einbringen, Mardlin will sich künftig mehr um seine Firma APM kümmern.
Die von Ewan Baldry, einem früheren TVR- und Williams-Mitarbeiter, gegründete Juno Racing Ltd. hat unter anderem 2007 in den USA und in Frankreich Vertriebspartner für ihre Wagen gefunden. Wie vor kurzem gemeldet, ist man auch auf der Suche nach einem Importeur für Deutschland.
Wie Daily Sportscar.com meldet, gibt es in der kommenden Saison Zuwachs in der GT2-Klasse der Le Mans Serie. So soll Virgo Motorsports einen neuen Ferrari für das Vater/Sohn-Team Sean & Michael McInerney an den Start bringen. Die beiden hatten bereits die Le Mans Serie Saison 2007 auf einem Panoz des Chad Peninsula Teams bestritten.
Der bisher eingesetzte Ferrari wird dagegen unter neuer Nennung an den Start gehen. Der Besitzer des Wagens, Jim McWhirter, hat sich von Virgo als Einsatzteam getrennt und will mit seinem Team JMW nun unter eigenem Namen den Einsatz stemmen. Rob Bell und Dunlop bleiben als Partner erhalten – nach einem professionellen Co-Piloten für Bell wird gesucht.
Da just Proton-Felbermayr mit Lietz & Lieb ebenfalls zwei professionelle Fahrer auf der Porsche-Seite verpflichtet hat, darf man sich für die kommende Saison auf eine Neuauflage der Schlacht Porsche gegen Ferrari in der GT2-Klasse freuen.
Auch down under gibt es seit dem vergangenen Jahr eine separate Porsche GT3 Cup Challenge – ein Teil der daran beteiligten Fahrer war zuvor mit ihren Porsches in den Rennen nationalen GT-Meisterschaft angetreten.
Nach den beiden Großveranstaltungen Clipsal 500 und F1-GP erfolgte im Frühjahr 2008 die Loslösung von der Australischen GT, welche darauf mit der Neueinteilung der Klassen reagieren musste, um weiterhin ein entsprechend großes Teilnehmerfeld aufzuweisen. Die neue Porsche-Challenge umfasste danach zwischen Mai und September vier Events in Mallala, Phillip Island, Oran Park und Symmons Plains. Sven Buchartz gewann die Gesamtwertung mit 250 Zählern überlegen vor Jeff Bobik (161), Bill Pye und Terry Knight (je 151). Der Auftakt zur sechs Termine umfassenden 2009er-Saison findet am 20./21.02. auf der legendären Mount Panorama Raceway bei Bathurst statt.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Britische GT
Die SRO und die Anglo American Oil Company haben ein auf drei Jahre angelegtes Abkommen geschlossen, wonach für die Britische GT-Meisterschaft und die Britische Formel 3 von 2009 bis 2011 Sunoco-Treibstoffe verwendet werden. Die Piloten aus den beiden Serien können dadurch auch in der „Rolex 24 at Daytona-Driver Challenge presented by Sunoco“ punkten, bei welcher ein Fahrerplatz in einem Daytona Prototype-Team für das 24-Stunden-Rennen von Daytona 2010 zu gewinnen ist.
In der zweistündigen Qualifikationssitzung zu den 24 Stunden von Dubai hat sich das italienische Autorlando Sport Team mit Richard Lietz am Steuer mit einer Zeit von 2:01.183 Minuten die Bestzeit gesichert. Der italienische Porsche 997 RSR mit den Fahrern Francisco Cruz Martins, Gianluca Roda, Richard Lietz und Allan Simonsen wird dementsprechend morgen mit freier Sicht auf die erste Kurve in das Rennen gehen können. Auf dem zweiten Platz qualifizierte sich der Porsche von Land Motorsport. Hermann Tilke, Marc Basseng, Dirk Adorf und Christian Land schlossen die Session mit einer 2:02.487 Minuten ab. Auf dem dritten Platz wird ein Renault Megane Trophy aus der SP1-Klasse starten. Der französische Wagen vom Equipe Verschuur Team ist mit Bernhard ten Brinke, Hoevert Vos und Harrie Kolen besetzt. Die schnellste Zeit des Trios war eine 2:04.168 Minuten.
In der A5-Klasse sicherte sich das von Schubert Motorsport vorbereitete Z4 M Coupé die Pole-Position. Mit einer Zeit von 2:05.279 Minuten erreichte das unter Al Faisal Racing genannte Fahrzeug Gesamtstartplatz 5. Schnellster Konkurrent für Claudia Hürtgen und Co war der Nissan 350Z von RJN Motorsport (2:10.193 Minuten). Bei den SP2-Fahrzeugen wird der Khaleji Motorsport-Ferrari 430 GT (2:09.218 Minuten) mit Bestzeit gewertet. Weiter hinten im Feld zu finden waren die Klassen A4, A2, A1 und D1. Die Pole-Positions in diesen Klassen erreichten PB Racing mit dem Lotus Exige GT4 (A4 - 2:16.592 Minuten – Gesamtstartplatz 47), Tsunami RT mit BMW 120D (D1 - 2:17.781 Minuten – Gesamtstartplatz 49), Team First auf Renault Clio (A2 - 2:23.117 Minuten – Gesamtstartplatz 57) und Endurance Club Hungary auf Ford Fiesta ST (A1 - 2:29.641 Minuten - Gesamtstartplatz 69).
Das Rennen startet heute gegen 11 Uhr. Wer die Schlacht der 78 vorhandenen Fahrzeuge um den Gesamtsieg mit verfolgen will, hat unter diesem Link Zugriff auf ein Live-Timing, einen Live-Ticker sowie aktuelle Bilder.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Spanische GT
Für 2009 wird im Rahmen der GT Lights-Kategorie der Spanischen Meisterschaft eine „Challenge Ginetta G50“ ausgeschrieben, bei der es neben kleinen Geldpreisen für die Top-3 auch eine separate Podiumszeremonie geben soll.
Angeblich haben bislang drei Teilnehmer für die bevorstehende Saison zugesagt – das Bild rechts zeigt das Fahrzeug von Campos / Kanarogluo, die bereits im Vorjahr mit einem Ginetta G50 regelmäßig in der Spanischen GT antraten.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Wenn die Gerüchte stimmen sollten, die aus einer nicht allzu unbekannten Sportwagenfahrer- Nachwuchsserie stammen sollen und zuerst auf Mulsannes Corner veröffentlicht worden sind, dann könnte der Le Mans Serie in diesem Jahr eine gewichtige Bedeutung zukommen.
Demnach hat das Ferrari F1-Team mit Peugeot ein Entwicklungs-Joint Venture bezüglich der Konstruktion eines Energie-Rückgewinnungssystems vereinbart. Angeblich lässt Ferrari sein KERS-System derzeit auf einem 908Hdi-FAP-Testchassis im Praxistest erkunden, da die italienische Werksmannschaft angesichts des auch in der F1 bevorstehenden Einführung solcher Systeme in Entwicklungsrückstand geraten sei. Mit der möglicherweise durch Jean Todt initiierten Kooperation will das F1-Team die Testbeschränkungen in seiner Serie umgehen und bis zum Saisonstart am 29. März in Australien sein eigenes KERS (steht für Kinetic Energy Recovery System) bis zur Rennreife entwickeln.
Peugeot hatte in Silverstone beim LMS-Saisonende 2008 den ersten LMP mit einem Hybridantrieb - Diesel & KERS-gespeiste Batterien - im Testeinsatz vorgestellt (wir berichteten). Die Gerüchte über diese Kooperation werden zum einen dadurch gesichert, dass Ferrari-Kopf Jean Todt schon einmal Rennleiter bei Peugeot war und demzufolge noch gute Kontakte nach Frankreich hat. Zum anderen besteht so die Möglichkeit für beide Partner, sich die Entwicklungskosten zu teilen. Ein Beispiel das Schule machen und diversen Sportwagenherstellern ein wichtiges Zubrot für die Saison 2009 sichern könnte.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Eine weitere kleine Präzisierung hat der 2009er-Kalender der VdeV bezüglich der von 28.-30. August in Dijon geplanten Veranstaltung erfahren: Sowohl die Endurance Proto als auch die Endurance GT/Tourisme werden dort zu je einem drei-Stunden-Rennen antreten.
Gemäß einer Meldung auf Endurance-Info.com steht ein - zumindest zeitweiser - Teilnehmer für die GT1-Klasse der Le Mans Serie schon fest - es ist das ARC Bratislava Team von Miro Konopka. Der umtriebige Slovake, der an diesem Wochenende die 24 Stunden von Dubai bestreitet, will mit seinem Saleen S7R drei der fünf Le Mans Serie Rennen in diesem Jahr bestreiten. Sollten sich seine Pläne mit der Akzeptanz seiner Nennung bestätigen, dann wird man den bunten Saleen allerdings nicht am Nürburgring sehen, da Konopka an diesem Wochenende schon eine Sponsorverpflichtung in der tschechischen Langstreckenmeisterschaft hat.
Auch für das 24 Stunden Rennen von Le Mans hat Konopka vor, eine Nennung für seinen Ex-Konrad-GT1 zu deponieren. Sollte weder in der Le Mans Serie noch an der Sarthe sein eigenes Team zum Zuge kommen, so hat Konopka schon angekündigt, sich jeweils um einen Fahrerplatz in einem anderen Team zu bewerben.