Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Asiatische Le Mans Serie
Mit D'Station Racing hat nun nach Absolute Racing eine weitere asiatische Crew die Teilnahme an der Asiatischen Le Mans Serie 2021 bestätigt. Die japanische Truppe wird bei den 4 geplanten Rennen auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi erneut einen Aston Martin Vantage AMR GT3 bei den vier Meetings der Saison 2020/2021 einsetzen. Teamchef Satoshi Hoshino wird dabei von seinem Landsmann Tomonobu Fujii und dem britischen Piloten Tom Gamble unterstützt. Der Aston Martin von D´Station ist der zweite Vertreter der Marke nachdem bereits das TF Sport-Team eine Teilnahme an der Serie mit 2 Aston Martin - davon einer unter dem Banner von Oman Racing - angekündigt hatte.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Peugeot hat erste technische Details seines für 2022 geplanten Hypercars für die LMH-Klasse der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft veröffentlicht. Der noch ohne Bezeichnung versehene Wagen wird auf Seiten des Verbrennungsantriebs von einem 2,6l Biturbo-V6 Motor befeuert der 670 PS Leistung an die Hinterräder bringen und ein Gewicht des Motorblocks von 165kg aufweisen soll. An der Frontachse wird der Wagen durch einen 200kW Elektromotor unterstützt der von einer unter dem Tank untergebrachten 900V Batterie gespeist wird.
Das Hybrid-Vehikel weist ferner ein 7-Ganggetriebe für die Hinterachse auf, das durch Schaltwippen am Lenkrad angesteuert wird. Die Batterie wird von Peugeot´s Entwicklungspartner Total-SAFT geliefert. Ein Starter-Generator ist dabei zentraler Bestandteil des Energierückgewinnungssystems das sowohl die Batterie lädt als auch die Vorderräder im Bereich unterhalb von 120-160 kmh (je nach Streckenzustand; trocken-nass) antreibt.
Die Wahl auf einen Bi-Turbo fiel nach Aussagen von Peugeot wegen des damit verbundenen niedrigeren Schwerpunktes der sich so realisieren liesse. Ein grosses Augenmerk wird bei der Entwicklung des Wagens auf die von Peugeot zu entwickelnde Motorsteuerungssoftware gelegt. Denn diese darf dem Reglement zur Folge zu keinem Zeitpunkt Leistungswerte von mehr als 500kW zulassen, egal ob das Hybridsystem aktiviert ist oder nicht. Somit muss die Leistung des Verbrennungsmotors auf 300kW abgeregelt werden wenn das Elektro-System seinen vollen Output abgibt – und wieder auf 500kW gesteigert werden wenn das System den Betrieb einstellt.
Peugeot erwartet erste Tests mit dem neuen Wagen zu Beginn der 2021´er Saison ausführen zu können. Zumindest bei der Vorstellung der technik ist Peugeot schon mal im Vorteil gegenüber Toyota , die gleichwohl die Testphase ihres LMH-Wagens schon vor einigen Wochen eingeleitet haben.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
BMW hat mit den beiden Piloten Nicky Catsburg und Augusto Farfus die Pilotenwertung der Intercontinental GT Challenge 2020 gewonnen. Die beiden Walkenhorst Motorsport-Piloten gewannen am Samstag abend zusammen mit ihrem südafrikanischen Teamkollegen Sheldon van der Linde die 17.te Ausgabe der 9h von Kyalami. (Der Link führt zum momentan noch in Arbeit befindlichen Rennbericht auf unseren Seiten). Die nach sintflutartigen Regenfällen unter dem Safety Car die Ziellinie als erste kreuzende Mannschaft wurde vom Belgian Audi Club Team WRT- Audi R8 LMS GT3 von Mirko Bortolotti, Charles Weerts und Frederic Vervisch und dem GPX Racing Porsche von Matt Campbell, Patrick Pilet und Matthieu Jaminet gefolgt, die die siegreiche BMW-Mannschaft auf dem Podium flankierten.
Eigentlich hatte es das ganze Rennen über nach einem Start-Ziel Sieg des von der Pole gestarteten Honda-Trios Mario Farnbacher, Renger van der Zande und Bertrand Baguette ausgesehen die über fast 8h das Rennen vor der gleichwohl eng umkämpfen Spitze aus kontrollierten. Als jedoch kurz nach Einbruch der Dunkelheit wie schon im Vorjahr sintflutartige Regenfälle im Rahmen eines Gewitterschauers niedergingen absolvierte die Honda-Crew einen vollen Boxenstop inklusive Tankstopps. Einige Crews sparten sich jedoch das Auffüllen des Tanks sondern wechselten lediglich die Piloten und spekulierten damit darauf das das Rennen bis zum Ende nicht mehr freigegeben werden würde. Dieser Poker ging sowohl für das Walkenhorst-Team als auch für die WRT-Mannschaft und den GPX-Porsche auf. Der Honda-Truppe blieb am Ende nur der undankbare vierte Rang.
Schon zuvor hatte sich nach nur 2 Rennstunden der Bentley nach einem kapitalen Motorschaden mit Feuer als einigen Ausfall im 12 Wagen umfassenden Mini-Feld des Rennens aus der Riege der Titelanwärter verabschiedet. Die beiden Pro-Porsche von GPX und Dinamic Motorsport kämpften mit Schäden durch diverse Rangeleien, die im letzten Renndrittel das zuvor Meisterschaftsführende Porsche Duo Laurens Vanthoor und Earl Bamber mit einem Unterbodenschaden aus dem Kampf um den Rennsieg warfen. Audis bestplazierter Pilot Markus Winkelhock wurde schon nach einer Kollision in der ersten Runde aussichtslos ans Ende des Feldes zurückgeworfen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Die beiden Bonk Motorsport Motorsport Piloten Gabriele Piana und Michael Schrey haben den ADAC GT4 Germany-Titel nach einer Entscheidung des Sportgerichts des Deutschen Motorsport Bundes verloren. Neue Meister sind die beiden Allied Racing-Piloten Jan Kasperlik und Nicolai Møller-Madsen.
Piana und Schrey verloren angesichts der engen Meisterschaftsentscheidung im Finallauf in Oschersleben nun aufgrund eines Verfahrens das gar nicht ihren Wagen betraf. Gegenstand der vom BKK Mobil-AMG-Team eingelegten Berufung war eine Entscheidung der Deutsche Motorsport Bund (DMSB)-Sportkommissare im Anschluss an den 9. Saisonlauf auf dem DEKRA Lausitzring. Der Berufung wurde stattgegeben und die in der Entscheidung Nr. 65 ausgesprochene Ersatzstrafe von 30s für eine urspünglich veranschlagte Durchfahrtsstrafe gegen die Startnummer #13 von Jan Marschalkowski und Hendrik Still zurückgenommen. Das Zakspeed-Duo wird damit für diesen Lauf wieder auf Rang 2 gewertet.
Damit werden Michael Schrey und Gabriele Piana für dieses Rennen auf Rang 4 gewertet und verlieren 3 Meisterschaftspunkte. Damit rutschen Jan Kasperlik und Nicolaj Møller Madsen an der Spitze der Fahrerwertung und sind nachträglich die Champions der ADAC GT4 Germany. Schrey/Piana werden mit einem Punkt Rückstand als neue Tabellenzweite verzeichnet. Das Team Allied Racing gewinnt so nach der Teamwertung auch die Fahrerwertung. Die Ergebnisse in der Junior-Wertung und Trophy-Wertung bleiben unverändert.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Asiatische Le Mans Serie
Das amtierende Asiatische Le Mans Serie-Meisterteam Algarve Pro Racing hat die Besatzung für ihr Titelverteidigungs-Vorhaben präsentiert. Der Oreca 07-Gibson der portugiesischen Mannschaft wird für die 4 geplanten Rennen auf dem Yas Marina-Curcuit in Abu Dhabi mit dem US-Amerikaner John Falb, dem 21-jährigen unter angolanischer Nennung startenden Portugiesen Rui Andrade und dem 17 jährigen Argentinier Franco Colapinto in den Wettbewerb geschickt.
Der Sportwagenroutinier und die beiden jungen Formelpiloten ersetzen die Meistercrew Roman Rusinov, Leonard Hoogenboom und James Frensh, die in der vergangenen Saison bei den 4 Rennen der asiatischen Serie den Titel einfahren konnten. Der Oreca wird offensichtlich erneut in den Farben von G-Drive an den Start gehen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Das AF Corse Team hat in einem Instagram-Post die Besatzung für den geplanten GTD-Einsatz bei der 59.Ausgabe der 24h von Daytona bestätigt. Auf dem Ferrari F488 GT3 der italienischen Mannschaft werden die beiden Pro-Am-Champions der italienischen GT-Meisterschaft Simon Mann und Matteo Cressoni, sowie die beiden Ferrari-Werksfahrer Daniel Serra und Nicklas Nielsen in den Kampf um den Klassensieg in der „kleinen“ GT-Kategorie gehen. Damit ist zumindest ein Ferrari in der GTD-Klasse geplant, nachdem die Scuderia Corse für 2021 einen Aufstieg in die GTLM-Klasse anvisiert hat. Ob hingegen auch Risi Competitione wieder einen Einsatz beim Klassiker plant ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch offen.
Zuletzt hatte die italienische Semi-Werks-Mannschaft 2019 einen Doppel-Einsatz unter dem Spirit of Race-Banner sowie für ein weiteres Kundenteam (Via Italia-Racing) beim Klassiker in Florida absolviert.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
IMSA-GTD-Champion Mario Farnbacher hat bei den 9h von Kyalami, dem Saisonabschluss der Intercontinental GT Challenge 2020 die Poleposition im Pole-Shootout erzielt. Mit einer 1:41,581 verbesserte er den letztjährigen GT3-Qualifyingrekord von Nick Tandy auf dem Frikadelli Racing Team-Porsche gegenüber dem vergangenen Jahr um satte 11,271s, was aber hauptsächlich daran lag, das das diesjährige Quali unter trockenen Bedingungen abgehalten wurde. Farnbacher und seine beiden Honda NSX GT3 -Teamkollegen Renger van der Zande und Bertrand Baguette werden somit die 17.te Ausgabe des südafrikanischen Traditionsrennens aus der Frontreihe angehen.
Neben dem Honda startet mit dem #7 Bentley Team M-Sport Continental GT3 ein britischer Bolide aus der Frontreihe. Der Südafrikaner Jordan Pepper musste sich beim letzten Auftritt der Bentley in der Meisterschaft mit lediglich 0.142s beim Kampf um die Pole geschlagen geben. In Startreihe 2 stehen der #34 Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 und der #44 Car-Collection Audi R8 LMS GT3 auf denen Sheldon van der Linde bzw. Christopher Haase den Shootout bestritten. Aus Startreihe 3 werden der GPX Racing Porsche und der zweite Walkenhorst M6 das Rennen in Angriff nehmen.
Die lediglich 12 startenden Teams werden morgen gegen 11 Uhr Ortszeit (= 10 Uhr MEZ! ) in das 9-stündige Rennen geschickt. Dieses kann als Live-Stream auf der Website der Intercontinental GT Challenge verfolgt werden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Das Team WRT erwägt für 2021 ein ausgedehntes LMP2-Engagement in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. Das hat Teamchef Vincent Vosse gegenüber unseren britischen Kollegen von Motorsport.com verraten. Demnach plant die belgische Top-Sportwagenmannschaft einen Oreca 07 in der Langstreckenweltmeisterschaft einzusetzen um sich damit auf den kommenden LMDh-Einstieg von Audi vorzubereiten. Ziel wäre somit im kommenden Jahr Erfahrungen mit der komplexen LMP2-Plattform zu sammeln um diese dann 2022 in der LMDh, die ja auf der LMP2 aufbaut, verwenden zu können.
Audis neuer Sportchef Julius Seebach hatte in einem separaten Interview unseren Kollegen von Sportscar 365 eröffnet das man für die neue kostengünstigere LMDh-Klasse für die Einsatzstruktur einen ähnlichen Ansatz wie seinerzeit zu Mitte der 2000´er Jahre ins Auge fassen könnte. Das heisst neben einem Werksteam – hier wird seitens verschiedener Kollegen über eine Wiederbelebung der Beziehungen zu Joest spekuliert – könnten auch technisch versierte Kundenteams wie WRT oder Phoenix Racing (die ebenfalls ein LMP2-Engagement für 2021 angekündigt haben) für den Einsatz in den beiden in Frage kommenden Serien der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship und der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft herangezogen werden können.
Beim Audi Club Team WRT würde ein LMP2-Programm eine Beedigung des DTM-Programms bedeuten, das sich trotz des Umstiegs auf die GT3-Plattform als terminlich weniger kompatibel mit den weiterhin geplanten bisherigen Einsatzserien (GT World Challenge Europe, ADAC GT-Masters) darbietet.
Das belgische Team würde damt 5 Jahre nach einem ersten Testeinsatz in der LMP2-Klasse ein fundiertes Prototypenprogramm starten. Damals hatte man 2016 bei den 4h von Spa-Francorchamps einen Ligier Ligier JS P2 LMP2 eingesetzt (Bild), der mit der Besatzung Laurens und Dries Vanthoor, sowie Will Stevens auf Anhieb Platz 2 im einzigen Renneinsatz erreichte.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in DMV-GTC
An dieser Stelle gilt es noch das Endergebnis der GTC-Sprintserie nachzureichen die analog zur bereits hier publizierten Goodyear 60-Serie Anfang November in Hockenheim nach nur 3 Meetings im Rahmen der DTM ihr vorzeitiges Ende fand.
15 Wagen nahmen an den beiden Sprintrennen teil. Den ersten Lauf gewann AMG-Pilot und Sport- und Tourenwagenlegende Bernd Schneider auf einem Space Drive Racing Mercedes AMG GT3 2,6s vor Markus Winkelhock der auf einem Audi R8 LMS GT3 des selben Teams ebenfalls mit dem Steer by Wire-System der Schäffler-Paravan-Gruppe unterwegs war.
Platz 3 im ersten Lauf ging an Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3-Pilot Vincent Kolb. Im 2. Rennen setzte sich Winkelhock mit 3,1s Vorsprung vor Car-Collection-Audi-Pilot Kenneth Heyer und Vincent Kolb durch.
Hatte sich in der Endwertung des Goodyear 60 der in Hockenheim abwesende Maximilian Götz noch gegen Markus Winkelhock durchsetzen können, so lautete in der Pro-Wertung der Sprintserie die Reihung nach dem letzten Lauf nun umgekehrt zugunsten des Audi-Piloten (20,29 vs. 15,75 Punkte). Kenneth Heyer und Audi-Pilot Christer Jöns wurden auf die folgenden Plätze verwiesen.
In der Semi-Pro-Wertung setzte sich wie schon in der Goodyear 60 AMG-Pilot Mario Hirsch mit 23,33 Punkten nicht nur zum Klassen- sodern auch zum Gesamttitel gegen Daniel Schwerfeld (15) Mike Hansch (10) und Hugo Sasse (8,75 Punkte) durch. Der AMG-Pilot wird damit die #1 in der nächsten Saison auf seinem Wagen tragen.
Der Am-Titel ging ebenfalls an einen AMG-Piloten: der Niederländische Car-Collection-Pilot Wim Spinoy beendete die Serie mit 22,75 Zählern vor Thomas Langer (17,5) auf dem Schütz Motorsport Porsche 911 GT3 Cup, racing one Ferrari-Pilot Axel Sartingen (15) und Alois Rieder (7,88).
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Die britische FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Teilnehmer-Mannschaft TF Sport plant eine Teilnahme an den kommenden 24h von Daytona. Die Truppe wird dabei einen Aston Martin Vantage AMR GT3 in der GTD-Klasse an den Start bringen. Die Besatzung steht bereits fest und setzt sich aus den Piloten Richard Westbrook, Ben Keating, Charlie Eastwood und Maxwell Root zusammen. Das Team lässt derzeit offen ob das Engagement den Auftakt für ein komplettes IMSA-Programm, entweder im Michelin-Endurance Cup oder in der gesamten IMSA-WeatherTech SportsCar Championship, darstellen könnte.