Eurosport Events wird Electric GT-Promotor

electricgtDie FIA hat den Promotor der neuen Electric GT-Serie benannt. Der TV-Konzern Discovery Inc und der angeschlossene Sender Eurosport werden mithilfe des Veranstaltungsunternehmens Eurosport Events die Organisation der in der Auftaktsaison 2023 6 Rennen umfassenden Serie übernehmen. Eurosport Events ist bereits Veranstalter der Pure ETCR-Serie die ab diesem Jahr elektrische Tourenwagenrennen mit Wagen von Cupra, Alfa-Romeo, Hyundai und MG veranstalten will. Darüber hinaus werden auch der FIA World Touring Car Cup und die FIA European Rally Championship von der Gruppe ausgerichtet.

Weiterhin wurden auch Details zum Serienformat bekannt. So soll 2023 ein Maximum von 6 Meetings in Europa, Asien und der Golf-Region abgehalten werden. Ab 2024 will man auch zusätzliche Rennen in Nordamerika ausrichten. Beim Rennformat ist ein Qualifyingrennen am Samstag, gefolgt von einem 45-minütigen Hauptrennen am Sonntag angeplant. Die Rennen sollen einen Boxenstop mit Schnelladeequipment zu Rennmitte beinhalten, bei dem die Wagen binnen weniger Minuten bis zu 60% wieder aufgeladen werden können. Zusätzlich soll auch diese Meisterschaft durch ein eSports-Element erweitert werden.

Krütten wechselt zu United Autosports

niklaskruettenSteiler Karrieresprung für Niklas Krütten : Kaum 2 Wochen nach seinem ersten LMP3-Sieg beim erst zweiten LMP3-Rennen beim Saisonauftakt der Europäischen Le Mans Serie in Barcelona (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist der 18 jährige deutsche Youngster von der anglo-amerikanischen United Autosports Mannschaft für ein Zusatzprogramm verpflichtet worden. Dort soll er im Rahmen des IMSA-WeatherTech SportsCar Championship-LMP3-Engagements der Mannschaft in Watkins Glen und beim Petit Le Mans deren Ligier JS P320 LMP3 mit pilotieren. Der Trierer Pilot ist dabei der erste Pilot der für das Programm verpflichtet worden ist.

Krütten hatte erst im März bei den 12h von Sebring sein LMP3-Debüt auf dem WIN-Autosport Duqueine M30-D08 LMP3 gegeben. Leider endete das Debüt vorzeitig mit einem Ausfall, jedoch deutete er dabei schon einen schnellen Grundspeed an. Erfolgreicher lief das zweite LMP3-Programm an, das der mit dem schweizer Cool Racing Team in der Europäischen Le Mans Serie bestreitet. Direkt beim ersten Einsatz – dieses Mal auf einem Ligier JS P320 LMP3 - gelang in der LMP3-Klasse der Klassensieg zusammen mit seinen Teamkollegen Nicolas Maulini und Matthew Bell.

united23lauf4Da das eigentlich für Watkins Glen und das PLM geplante Programm mit WIN-Autosport nur eine noch nicht fixierte Option war, nutzte Krütten die Chance, nun mit der seit 2009 im Sportwagenbereich aktiven Truppe der beiden Teambesitzer Zak Brown – u.a. aktueller CEO der McLaren Group - und Richard Dean zusammen zu spannen. Die seit 2016 auch in der LMP3-Klasse engagierte Mannschaft hat seitdem zahlreiche Titel in der Europäischen Le Mans Serie und der Asiatischen Le Mans Serie (Bild) einfahren können und bietet auch Aufstiegschancen in die LMP2-Klasse die bis in die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft reichen an.

Krütten selber stammt aus der Formelszene und startete die letzten Jahre unter anderem in der Euroformular Open und der ADAC Formel 4. Das Talent wird auch von der ADAC Stiftung Sport betreut.

Ten Voorde gewinnt PCC Auftakt

pcc1aLarry ten Voorde vom Team GP Elite fuhr beim Auftaktlauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem belgischen Circuit de Spa-Francorchamps zum Sieg. Die beiden weiteren Podiumsplätze sicherten sich Laurin Heinrich (Van Berghe Huber Racing) und Christopher Zöchling im Fach Auto Tech Porsche . Beim Doppellauf im Rahmen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft gingen insgesamt 29 Fahrer im neuen Porsche 911 GT3 Cup an den Start.

Titelverteidiger ten Voorde verschaffte sich im Qualifying eine optimale Ausgangslage und begann das Rennen im rund 510 PS starken Cup-Fahrzeug von der Pole-Position. Direkt nach dem Start konnte sich der 24-Jährige von seinen Konkurrenten lösen. Souverän führte ten Voorde das Rennen über die gesamte Distanz an und jubelte nach 14 Runden über den Sieg. Verfolger Heinrich hielt den Rückstand stets unter einer Sekunde – dem 19-Jährigen gelang es aber nicht, den GP-Elite-Fahrer entscheidend unter Druck zu setzen.

In einem actionreichen Rennen auf dem Traditionskurs im Ardennenwald belegte Routinier Zöchling Rang drei, nachdem er sich in der Schlussphase geschickt gegen Leon Köhler durchsetzte. Hinter Köhler folgten Gaststarter Dorian Boccolacci sowie die beiden Niederländer Max van Splunteren (GP Elite) und Loek Hartog im Black Falcon Team Textar-Porsche. Den Sieg in der ProAm-Klasse feierte Hartoegs Teamkollege Carlos Rivas . Der Luxemburger gewann in seiner Wertung vor Bashar Mardini und Kim Hauschild.

Volles Feld bei den 12h von Hockenheim

Start 16h HockenheimDie 24 Stunden-Serie der Creventic hat eine erste Nennliste für den in 2 Wochen geplanten Event der 12h von Hockenheim veröffentlicht. Demnach stehen derzeit 37 Teams auf der sich täglich ändernden Liste für das erste 12h-Rennen auf der deutschen Strecke, nachdem bereits 2020 ein 16h Rennen von der Serie abgehalten wurde. Die 37 Mannschaften setzen sich mit dem heutigen Stand aus 8 GT3-Teams, 9 GTX, 7 Porsche-Cup-Autos, 3 GT4, 6 TCR, 3 TCX und einem TC-Team zusammen. Mit 21 Mannschaften aus dem deutschsprachigen Bereich kommt bei der deutschen Heimrunde über die Hälfte des Feldes aus dem starken deutschen Kundenkreis.

LeipertGT320213 Audi R8 LMS GT3 , 2 Mercedes AMG GT3 und je ein Porsche 991 GT3 R, Ferrari F488 GT3 und Lamborghini Huracán GT3 evo sind in der gesamtsiegfähigen GT3-Klasse gemeldet. Die Audis kommen von Car-Collection (2 Wagen) und Rutronik Racing by TECE. Die AMG´s werden von der italienischen MP Racing Squadra und dem amerikanischen CP Racing Team gestellt. Hochinteressant ist die Ferrari-Nennung: Herberth Motorsport macht einen Testlauf für Le Mans mit dem von HB-Racing gemieteten Ferrari, den man in Ermangelung eines verfügbaren Porsche 911RSR GTE Chassis für die bei der Asiatischen Le Mans Serie erfahrene Le Mans Wildcard eingeschrieben hat. Möglicherweise wird bei dieser Gelegenheit auch die Besatzung für die Le Mans-Premiere der Jedenhofener Mannschaft publik werden. Der Porsche wird wieder von der schweizer Haegli by T2 Racing Mannschaft genannt die schon in Mugello eine starke Vorstellung zeigte. Seine Premiere erlebt der Leipert Motorsport Lamborghini Huracán GT3 evo.(Bild).

Mit 9 Autos ist die GTX-Klasse erstmals die am stärksten besetzte Klasse – so denn sich bis zum Rennen keine weiteren Änderungen ergeben. 2 der französischen Vortex, ein Leipert Lamborghini Huracán Supertropheo und 3 Porsche der Teams 9und11 Racing, Speed Lover und Red Camel-Jordans treffen auf gleich 3 KTM GTX der Mannschaften Reiter Engineering, True Racing und Teichmann Racing. In der Porsche-Cup Klasse treffen die deutschsprachigen Teams von Herberth Motorsport MRS GT-Racing, Stadler Motorsport und DUWO Racing (LUX) auf die Teams NK Tech (CZ), Willi Motorsport by Ebimotors (ROM) und Speedlover (B). Die beiden GT4-Stammstarter von Prosport Racing und ST Racing werden von einem Car-Collection Audi R8 LMS GT4 ergänzt.

In der TCR Klasse treffen je 3 VW Golf TCR von Autorama Motorsport by Wolf Power Racing und GSR Motorsport auf 3 Audi RS3 LMS-TCR von QSR Racing Bonk Motorsport und AC Motorsport. Die TCX-Klasse wird neben einem Cayman der Speedlover-Mannschaft derzeit vom Munckhof BMW und dem CWS Ginetta bevölkert. Einziger TC-Wagen ist derzeit der Hofor Racing by Bonk Motorsport M2 CS Racing.

Im vergangenen Jahr ging bei dem Rennen in Hockenheim, das als Ersatz für die ausgefallenen 24h von Barcelona erstmals auf einem deutschen Kurs stattfand, aufgrund der Corona-Rahmenbedingungen lediglich ein Feld von 14 Wagen an den Start. Aufgrund von Problemen der GT3-Fahrzeuge gewann am Ende der NKPP Racing by Bas Koeten Racing Porsche. Statt dem letztjährigen 16h-Format wird das Rennen heuer im 12h Standardformat abgehalten, wobei 6 1/2h am Samstag dem 22.5 und die restlichen 5 1/2h am darauffolgenden Sonntag absolviert werden. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung die leider wohl wieder ohne Zuschauer abgehalten wird, starten die Belcar und die Dutch Supercar Challenge.

BMW´s M6 Crews fürs 49. N24h

BMW hat die Piloten seiner 7 BMW M6-GT3 Wagen für das 49. 24 Stunden Rennen am Nürburgring bekannt gegeben. Mit 4 Einsatzteams werden insgesamt 28 Piloten an den Start gehen um für die Münchner im letzten offiziellen Einsatzjahr des M6-GT3 den 21. Sieg beim Klassiker auf der längsten Rennstrecke der Welt zu holen.

Die Vorjahressieger von ROWE Racing verzichten auf die traditionelle #99 und werden mit der #1 ins Rennen gehen. Dabei werden die beiden Vorjahressieger Nick Catsburg und Nick Yelloly von John Edwards und Philipp Eng unterstützt. Das Schwesterauto mit der #98 bekommt die Besatzung Connor De Phillippi, Martin Tomczyk, Sheldon van der Linde & Marco Wittmann zugeteilt. Auf dem #20 Schubert Motorsport M6, der beim Ringklassiker mit einer neuen Lackierung (Bild) antritt, ist Vorjahressieger Alexander Sims am Start. Der Brite teilt sich den Wagen mit Jesse Krohn, Jens Klingmann und Stef Dusseldorp. Das Quartett war bereits in dieser Besetzung beim schubertN24render3. Nürburgring Langstrecken Serien-Lauf, dem 62. Eibach ADAC ACAS-Rennen am Start, wo Krohn die Pole für das Team holte.

Das BMW Junior-Team bekommt als Unterstützung den 2010´er Gesamtsieger Augusto Farfus zugeteilt, der die Stammpiloten Dan Harper, Max Hesse und Neil Verhagen auf dem beim Klassiker mit der #77 startenden BMW unterstützen wird. Die 3 Walkenhorst Motorsport M6 komplettieren schliesslich das Lineup: Dort werden Teamchef Henry Walkenhorst, Friedrich von Bohlen, Jörg Breuer und Andreas Ziegler auf dem in der Am-Klasse startenden #100 (statt #36) BMW, sowie die beiden in der Pro-Klasse antretenden M6 von Mario von Bohlen, Sami-Matti Trogen, Jörg Müller und Jakub Giermaziak (#102 statt #36) und Christian Krognes, David Pittard und Ben Tuck und ein noch unbenannter Pilot (dies ist der einzige derzeit noch freie Sitz auf den M6!)  auf der zusätzlich genannten #101 an den Start gehen.

Für BMW ist es der letzte Grossangriff beim Klassiker mit dem BMW M6-GT3, der zumindest beim letzten Rennen eine ordentliche Pace zeigte. Ab der nächsten Saison werden die Teams schrittweise auf den Nachfolger M4 GT3 umstellen der im Vorfeld des Rennens am letzten Wochenende erste Testrunden auf der Nordschleife zog. In der GT3-Ära des Ringklassikers hat BMW lediglich mit dem M6 einen Sieg beim Klassiker holen können, während der BMW Z4 GT3 erfolglos blieb.

Penske wird Porsches LMDh-Einsatzmannschaft

Porsche hat heute bekanntgegeben bei den Einsätzen des neuen werkseigenen LMDh-Prototypnen ab 2023 in der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship und in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Partner Penske Racing zu erneuern. Damit wird der werksunterstützte Einsatz in der ranghöchsten nordamerikanischen Sportwagenserie als Semi-Werkseinsatz durchgeführt. Unter dem Namen Porsche Penske Motorsport werden jeweils 2 LMDh-Prototypen in der Topklasse der beiden Rennserien um Gesamtsiege fahren. Der mehrjährige Vertrag zwischen dem Sportwagenhersteller aus Stuttgart und dem 1966 gegründeten US-Rennstall unterzeichneten heute Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Porsche und Roger Penske als CEO des Team Penske.

Die Zusammenarbeit zwischen dem seit 50 jahren in der nordamerikanischen Sportwagenszene aktiven Team und Porsche hatte zuletzt in der ALMS 2006-2008 zu 3 Titeln in Folge mit dem Porsche RS Spyder LMP2 (Bild) geführt. Zuletzt hatte Penske ein 3-Jahres-Engagement mit Acura zur Einführung deren DPi gestartet, dieses Programm aber mit dem Ende der vergangenen Saison beendet, obwohl auch Acura nun zwischenzeitlich ein LMDh-Programm angekündigt hatte.

Das das Team Penske sowohl in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft als auch der nordamerikanischen Serie den Einsatz stemmen wird, wird eine logistische Herausforderung werden. Oftmals kommt es trotz vieler Bemühungen zu Terminkollisionen beider Serien, so das 2 seperate Teams mit je 3 Wagen (2 Einsatzwagen & T-Car) zum Einsatz kommen werden. Ob es dabneben ab 2024 auch weitere Einsatzteams für die Porsche-Prototypen geben wird ist derzeit noch offen – mit Acura hatte Penske einen Einsatzvertrag geschlossen der solch ein Zweit-Engagement von vornherein ausschloss.

Belcar Saisonvorschau

belcarassendtm1Am Sonntag startet in Zolder die Belcar Endurance Championship in ihre neue Saison. Es wird das erste von insgesamt 6 geplanten Rennen sein. Neben fünf Läufen in Belgien wird es auch einen Gaststart in Hockenheim geben. Die reguläre Renndistanz beträgt 3 Stunden. Das Saison Highlight bilden die  24 Stunden von Zolder

Fünf Fahrzeugklassen sind für diese Saison ausgeschrieben. In der Prototypen Klasse sind CN Prototypen und sonstige Sportwagen mit maximal 3000 Kubikmetern Hubraum zugelassen. In der GT-A Klasse finden wir GT3 Cup und Trophy sowie Silhouetten Fahrzeuge mit mindestens 3300 Kubik. Die GT-B Division ist für GT4 Rennwagen bestimmt. Dazu gibt es noch zwei Tourenwagen Klassen für Autos über 2500 Kubik (Belcar T-A) und mit weniger Leistung (Belcar T-B). Auf dem ersten Entwurf der Starterliste stehen gerade einmal knapp 20 Fahrzeuge für das erste Rennen. Es bleibt zu hoffen dass noch weitere hinzu kommen.

Der Kalender im Überblick:

09.05.2021 Zolder – New Race Festival

23.05.2021 Hockenheim – Hankook 12 Hours

05.06.2021 Spa – Euro Race

04.07.2021 Zolder – 24 Stunden Rennen

22.08.2021 Zolder – Historic Grand Prix

10.10.2021 Zolder – American Festival

MLMC-Saisonauftakt in Barcelona

StartbarcelonaDen Saisonauftakt des Michelin Le Mans Cup in Barcelona vor 2 Wochen hatten sich sicher einige Teams anders vorgestellt. Anstelle von Top Platzierungen und vielen Punkten gab es leider Unfälle und diverse Fahrzeuge sahen die Ziel Flagge nicht. Es war ein hektisches Rennen welches durch viele, auch längere Gelbphasen geprägt wurde.

Ausgerechnet die Titelverteidiger von DKR Engineering mit einem der neuen US Amerikaner am Steuer, lösten mit ihrem Duqueine M30-D08 LMP3 die erste Safety Car Phase aus. Der Fahrer drehte sich in T11/T12 in das Kiesbett und das Fahrzeug wurde leicht beschädigt. Nach der Bergung dauert es nicht sehr lange bis ein weiterer Unfall erfolgte, der das frühe Aus für die #3 bedeutete.

rlrmsportwinnerbarcDie Duqueine Teams hatten an diesem Tag das Glück nicht gepachtet, dass Fahrzeug von Mühlner Motorsport mit Erwin Creed & Markus Pommer, schaffte nur 22 Runden, ehe sich Pilot Creed auf der Gegengeraden in die Betonmauer bohrte und die nächste SC-Phase auslöste. Die Wochenspiegel Team Monschau-Mannschaft - Powered by Phoenix - hielten zumindest ihr Fahrzeug bis zu einem Anlasserdefekt in der 51 Runde im Rennen. Da war es schon fast eine Überraschung, das der Adess 03-Evo es bis zur 55.ten von 60 Runden schaffte.

Nach weiteren Unfällen mit zwei SC Phasen kam aus der Tiefe des Raumes der #15 Ligier JS P320 LMP3 von RLR Motorsport mit Michael Benham und Tommy Foster an die Spitze des Rennens. Diesen konnten die Briten bis zum Fallen der Flagge vor dem anstürmenden Duo von United Autosports verteidigen. Die Positionen 2 und 3 holten sich mit wenigen Sekunden Rückstand die #22 (Kraut & Andrews) vor der #23 ( Schauermann & Boyd) des anglo-amerikanischen Teams. Aus deutscher Sicht erfreulich war der 6. Platz von Rinaldi Racing, mit dem Duo Alexander Mattschull und Nicolas Varrone, die auch das beste Ergebnis eines Duqueine M30-D08 LMP3 bei dem Rennen einfuhren.

Rundenzeiten BarcelonaWesentlich ruhiger ging es in der mit nur 4 Fahrzeugen startenden GT3 Klasse zu. Der #9 Iron Lynx Ferrari F488 GT3 konnte wegen technischer Probleme leider nicht starten. Der #8 Iron Lynx Ferrari F488 GT3 mit Rino Mastronardi und Paolo Ruberti sowie der #2 Porsche 991 GT3 R vom PZ-Oberer Zürichsee by TFT, pilotiert von Julian Andlauer und Niki Leutwiler, lieferten sich über die Distanz einen schönen Zweikampf den am Ende die Porsche Mannschaft mit 11s Vorsprung für sich entscheiden konnte. Das Podium komplettierte der #51 AF Corse Ferrari und für die Neueinsteiger vom 10Q Racing Team mit Wim Spinoy & Kenneth Heyer reichte es nur zum vierten Platz.

Frikadelli-Doppelsieg!

Der 3. Lauf der Nürburgring Langstrecken Serie , der 62. Eibach ADAC ACAS Cup (dieser Link geht zum vollständigen Rennbericht auf unseren Seiten) , ist mit einem Porsche 4-fach-Sieg zu Ende gegangen. Das Frikadelli Racing Team verzeichnete am vergangenen Samstag nach 28 absolvierten Runden den ersten Doppelsieg der Teamgeschichte durch die beiden Pro-Porsche von Earl Bamber und Matthieu Jaminet die sich wegen einer Durchfahrtsstrafe wegen eines Gelbvergehens gegen ihre Teamkollegen Maxime Martin und Patrick Pilet durchsetzen konnten. Es war der 8. Laufsieg in der Serie für die Mannschaft von Tembesitzer Klaus Abbelen und der 221. te Gessamtsieg für einen Porsche, wobei sowohl Bamber als auch Jaminet ihren zweiten Seriensieg erzielten. Rang 3 ging an das Falken-Motorsport Duo Klaus Bachler und Martin Ragginger die in der Endphase sich gegenüber der Manthey-Mannschaft durchsetzten, die aus taktischen Gründen auf die besten verfügbaren Reifen verzichten musste, da es im Rahmen des Rennens noch neue Konstruktionen von Reifenpartner Michelin für das kommende 24h-Rennen freizufahren galt. Zudem profitierte die Falken-Mannschaft von dem glücklichen Umstand das wegen einer späten Code60-Phase auf der Döttinger Höhe der führende Frikadelli-Porsche keine 29.te Runde mehr anbrechen musste und man so um einen nötigen späten Splash & Dash herum kam.

Das Rennen hatte trotz zweier roter Flaggen im Qualifying mit einem der schnellsten Zeitsitzungen in der VLN-Geschichte begonnen : gleich 15 GT3-Mannschaften (5 Porsche, 3 BMW, 1 Ferrari, 5 Audi, und 1 AMG) blieben unter der magischen 8-Minuten Grenze wobei die Pole-Zeit des Schubert Motorsport BMW M6-GT3 von Jesse Krohn und seinen Teamkollegen Klingmann/Sims/Dusseldorp von 7:54.865 die Rekordrunde von Christian Krognes datierend aus VLN9 2018 von 7:52,822 noch unangetastet liess.

Im Rennen konnte die Schubert Crew den Speed dann nicht mehr umsetzen und verlor die Führung in Runde 2 an die späteren Sieger. Die Schubert-Crew musste sich sogar noch hinter die Markenkollegen von ROWE Racing anstellen, die am Ende auf Platz 5 & 6 beste Nicht-Porsche im Rennen wurden. Dennoch blieben im Rennen nur die beiden Frikadelli-Porsche, der Huber Motorsport-Porsche und die 3 Michelin-bereiften BMW die einzigen Autos, die Rundenzeiten unterhalb von 8 Minuten fabrizieren konnten.

Die Endränge 7-9 belegten 3 Audis gefolgt vom Bilstein-Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3 der als schnellster AMG die Top-10 beschloss.

Trotz des hohen Tempos hielten sich die Ausfälle im mit 33 Wagen pickepacke-vollen GT3-Feld in Grenzen. Der FFF Racing-Lamborghini nahm das Rennen mit arger Verspätung auf nachdem man im Qualifying mit einem Einschlag in der Kurzanbindung noch für eine der 2 roten Flaggen sorgte. Im Rennen dann erwischte es mit dem Junioren-BMW, dem Walkenhorst M6 #35 und dem CP Racing AMG lediglich 3 Fahrzeuge die mit dem Top 10-Endergebnis nicht zu tun hatten. Bis Platz 23 wurden die Endränge durchweg von GT3-Fahrzeugen belegt – wenn man den Glickenhaus SCG004c grosszügig mit hinzuzählt. Erst auf Platz 24 und 25 schoben sich die ersten beiden KTM GTX zwischen die SP9Pro-Am und -Am-Fahrzeuge.

Weitere Klassensiege gingen unter anderem an die True Racing-Mannschaft (CUPX), Huber-Motorsport (SP7,6&5), Allied Racing (SP10), Mühlner Motorsport (CUP3), Black Falcon (SP8T&4T), Adrenalin Motorsport (V6), das Team Young KRS Danes (V5), FK Performance Motorsport (VT2) und den Dacia Logan (SP3).

Rennbericht zu den 6h von Spa

Der Rennbericht zu den 6h von Spa ist unter diesem Link auf unseren Seiten zu finden. Die Auftaktrunde der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft 2001 ging mit 31 startenden Teams über die Bühne, und endete am Ende mit einem Toyota-Sieg. Dieser war jedoch hart erkämpft und lässt Hoffnungen auf eine spannende Saison aufkommen. Den kompletten Bericht mit den Ergebnissen und den vollständigen Fahreranalysen findet ihr hier.

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